Kapitel 31: Lazarus Rückkehr


 

Andora überließ Lazarus ein Zimmer in der Nähe von Ethans Wohnung, sie ahnte das die beiden sich viel zu erzählen hatten. Ethan hätte ihn auch bei sich aufgenommen, aber da er davon ausging das Lazarus seine Ansicht darüber wie es mit Töchtern im Bett ist, nicht geändert haben würde, war das schlecht, da Brianna ja Lazarus Tochter war. Lazarus hatte diesbezüglich eine für die Götter merkwürdige Moralauffassung, obwohl sich auch Ethan anfangs damit schwer getan hatte. Doch inzwischen und nach einer entsprechenden Ansprache von Ikarus, hatte er das nun abgelegt, ansonsten hätten sie auch ein ernstes Problem. Dieses Thema war auch das erste was Lazarus bei ihm ansprach. „Nun wie läuft es mit Andora? Oder verzichtest du auf die Göttin des Lichts....du weiß das du das nicht darfst, nicht als einer ihrer Gefährten.“ Ethan grinste Lazarus an. „Du bist immer noch der alte, wenn was angesprochen werden muss dann direkt und ohne Umschweife. Aber du kannst dich beruhigen, inzwischen denke ich meistens schon nicht mal mehr daran das sie meine Tochter ist. Zudem zieht sie meine Männlichkeit ebenso an wie die jeden anderen Kerls, aber ich muss zugeben anfangs tat ich mich schwer damit. Ikarus ist diesbezüglich wohl in deine Fußstapfen getreten, denn er sagte mir mal entsprechend die Meinung und nun ja, inzwischen ist es kein Thema mehr. Der Junge hat die gleiche direkte Art wie du.....und er kennt keine Hemmungen, absolut keine.“ Lazarus nickte. „Also ist der richtige Mann auf dem richtigen Platz, das ist gut. Somit hat er seine Eifersucht inzwischen wohl gänzlich abgelegt. Außerdem bei Ares Veranlagung, ist es nur gut das der Junge keine Hemmungen hat. Ansonsten hätten sie nämlich ein Problem.“ Ethan sah ihn fragend an. „Leander sagte eben schon etwas von einem Geheimnis, weißt du was es ist?“ Lazarus nickte. „Ja der gute Ares steht auch auf Männer, allerdings wie es aussieht nur auf einen, Ikarus. Und so will er auch mehr als nur gestreichelt und geküsst werden. Was mich darauf bringt, das ist etwas das bei uns noch aussteht. Ich frage dich jetzt willst du immer noch darauf verzichten?“ Ethan wurde verlegen und sah Lazarus an. „Sehen wir was sich ergibt, jetzt so ja oder nein sagen....möchte ich nicht.“ Lazarus lachte nickend. „Nun diese Aussage zeigt mir das du es zumindest in Betracht ziehst. Vergiss nicht, ich liebe dich und das wird sich niemals ändern, egal wohin ich gehe, diese Liebe sitzt tief in meinem Herzen, du bist ein Teil von mir....und damit meine ich nicht deine Abstammung, sondern das du wirklich in meinem Herzen fest drin sitzt. Daher ist es nicht verwerflich wenn zwei Männer die sich lieben, das auch körperlich ausdrücken. Ich stehe auch nur auf Frauen, ich bin nicht wie Ares und dennoch habe ich kein Problem damit auch mit dir ins Bett zu gehen. Auch hier ist mir Ikarus sehr ähnlich, er hat damit auch keine Probleme. Wir kennen keine Berührungsängste was einen Kerl angeht. Solange wir ihn lieben.“ Ethan nickte nachdenklich. „Er bot es mir auch einmal an....aber wenn es so ist das er es nur tut wenn er den Mann auch liebt, heißt das entweder er wollte mich verschrecken oder aber er liebt mich mehr als ich dachte.“ Lazarus lachte nun schallend. „Der Junge ist durchtrieben...ich glaube er wollte dich damit verschrecken, aber sicherlich nicht mit dir schlafen. Obwohl...ihm traue ich auch zu, das er eiskalt diese Neigungen bei einem Feind ausnutzen würde. Aber du bist weder sein Feind noch sein Geliebter...also denke ich das er dich verschrecken wollte. Es macht ihm Spaß andere an ihrem wunden Punkt zu packen. Es war aber sicher nicht böse gemeint. Er liebt dich, aber wohl mehr als väterlicher Freund. So wie du Myrion geliebt hast.“ Ethan nickte verstehend und grinste nun auch. „Der Junge ist wirklich durchtrieben.“ Lazarus nickte. „Und das ist auch gut so, denn Ares mag zwar körperlich stark sein....aber er ist zu sanftmütig. Das gleicht Ikarus mit seiner Kälte und Durchtriebenheit aus. Ikarus ist ein gefährlicher junger Mann, man darf ihn nicht unterschätzen, auch wenn er sich noch teilweise wie ein Lausebengel aufführt. Ich habe herzhaft über die Sache mit den Blumen gelacht. Das konnte auch nur ihm einfallen, damit Kerlen Kinder an zu hängen die eigentlich keine wollten.“

Ethan blühte die nächsten Tage regelrecht auf, man sah ihn und Lazarus nur noch zusammen. Die beiden besuchten die Welten und Ethan zeigte ihm welche neu dazu gekommen waren. Ebenso nahmen sie ihre Besuche auf den Welten zum Anlass um sich mal wieder richtig zu amüsieren, was im bei sein von Lazarus hieß, viele Frauen. Brianna gönnte es ihnen, allerdings hatte sie ein wenig das nach sehen dabei, denn wenn die beiden zurück kamen, hatten sie sich aus getobt. Andora nahm es nun in die Hand und setzte Eros auf Brianna an. Der grinste frech und zwinkerte Andora zu. „Das wäre die erste Frau die mir widerstehen könnte, also mach ich mich mal ran. Denn ich finde sie ausgesprochen süß. Ich hoffe nur das mir nicht Ethan deswegen auf das Dach steigt.“ Da konnte Andora ihn beruhigen und so überlegte er sich einen Schlachtplan. Er hatte von Andora erfahren wie schüchtern Brianna anderen Männern gegenüber war, so offen sie bei Ethan auch wäre. Er dachte sich das Brianna wohl nur zu lange Zeit gehabt hatte um zu überlegen als sie Ikarus gesehen hatte, die Zeit würde er ihr nicht lassen. Andora hingegen hatte sich die Worte von Lazarus, betreffend Anatol zu Herzen genommen und hatte auch mit Ikarus darüber gesprochen. Ikarus verstand das Problem, sie konnte und wollte nicht den Anfang machen und Anatol war einfach zu schüchtern. Dann kam ihm die Erleuchtung. „Kleines ich habs. Ich weiß das du überwiegend deine besondere Anziehungskraft die uns Kerle so verrückt macht, immer möglichst gesenkt hältst. Das verstehe ich auch, ansonsten kämst du wahrscheinlich gar nicht mehr aus dem Bett. Aber in diesem Fall wäre es eine gute Lösung, wenn du in seine Nähe kommst, fahre sie hoch, lass alle Beschränkungen fallen, dazu vielleicht noch ein wenig locken und ich glaube, dann ist er verloren. Wasser und nackte Haut sind immer eine treffsichere Kombination, einige verführerische Gesten und die Sache ist gelaufen. Also wenn er dann nicht drauf anspringt und seine Scheu fallen lässt, dann ist bei ihm Hopfen und Malz verloren.“ Ikarus grinste. „Oder er steht auf Männer, was ich aber nicht glaube, denn Aphrodite hat sich bisher noch nie beschwert.“ Er dachte kurz nach. „Allerdings sollte ich dann wohl darauf achten das sich sonst kein Kerl in der Nähe befindet, ansonsten hast du ein Problem.“ Andora knuffte ihn liebevoll. „Bist du etwa kein Kerl? Ich denke in dem Fall sollte ich mich eher vor dir in acht nehmen.“ Er sah anzüglich an ihr entlang. „Ich kann dir ja mal kurz zeigen was für ein Kerl ich bin.“ Sie grinste ihn an. „Was nur kurz? Also ne wenn es nur kurz ist, dann vergiss es.“ Jetzt lachte Ikarus herzhaft. „Sagte ich dir heute schon das ich dich liebe?“ Er wartete die Antwort gar nicht ab, sondern ergriff sie und verschwand mit ihr in ihrem Schlafzimmer, aus dem sie erst zwei Stunden später wieder heraus kamen. Ikarus mit einem frechen Grinsen auf den Lippen. Als sie das Schlafzimmer verließen fiel Ikarus urplötzlich was ein und er drehte sich zu Andora um. „Sag mal Kleines, es wurde immer vorausgesetzt das du mit den Söhnen des Lichts ins Bett gehst, doch hat dich noch nie jemand gefragt, ob du das auch willst. Ich meine Eros hatte es selber in die Hand genommen und du warst nicht abgeneigt, kann es aber sein das du Anatol gar nicht willst. Das er nicht dein Typ ist und du deswegen noch nichts unternommen hast, denn mal ehrlich, du hast mich verführt da warst du noch gänzlich unerfahren. Du hast keine Probleme irgendeinen Kerl ins Bett zu kriegen und doch hat Anatol bisher zurück stecken müssen.“ Andora seufzte. „Das hat damit nichts zu tun, du kennst meine Veranlagung, wenn es ein Kerl richtig drauf anlegt, kann ich kaum widerstehen und nein sagen. Doch bei Anatol....er ist jetzt über zweihundert Jahre alt und ebenso lange schon mein Sohn, das ich wohl wirklich vergessen habe, das er auch ein Sohn des Lichts ist und damit gewisse Bedürfnisse hat. Bei Eros hatte ich es fast schon vergessen, der Junge ist dermaßen fordernd, das ich tatsächlich vergesse ihn geboren zu haben, doch Anatol ist wahrscheinlich schon zu lange mein Sohn, so das ich den Rest nicht gesehen habe. Ich habe ihn noch nie als Mann betrachtet....obwohl ich natürlich weiß das er einer ist. Aber nie unter dem Aspekt, mit ihm zu schlafen. Er ist sportlich durch trainiert, geht regelmäßig zum Training, so das er körperlich schon ansprechend ist. Doch hier kollidiert tatsächlich das Mutter Sohn Verhältnis, mit dem Licht und Sohn des Lichts Verhältnis. Ich hatte nie daran gedacht.“ Ikarus nickte. „Also lehnst du ihn nicht kategorisch ab, sondern musst lediglich dein Verhältnis ändern, zumindest im Denken.“ Andora nickte. „Wenn er nur ein Fünkchen von dem hätte das Eros besitzt, wäre es wohl schon lange passiert, aber so. Er hält sich zurück, er ist in gewisser Weise wie Brianna, er ist zurückhaltend und sehr schüchtern. Und du weißt ja, damit kommt man bei mir nicht sehr weit. Denk mal daran wie es mit Aphrodite war, hätte sie da nicht den Anfang gemacht, von sich aus hätte er sich nie getraut. Ich glaube er sieht sich als zweite Wahl auf Grund dessen, wer sein Vater ist.“ Ikarus nickte verstehend und legte seine Arme um sie um sie an sich zu ziehen, dann sah er sie liebevoll an. „Das kriegen wir schon hin, ich helfe dir und wenn ich ihn in deine Arme werfen muss. Es kann ja nicht angehen das ein Sohn des Lichts verkümmert. Ich weiß wie es ist, Viola wollte mich nie haben und tat es nur aus reinem Pflichtgefühl. Das ist für einen Mann sehr erniedrigend zu wissen das die Frau in deinem Bett dich eigentlich nicht will, deswegen fragte ich dich. Doch wenn du ihn nicht gänzlich unattraktiv findest, kann man da was machen, der Junge muss nur mal in den Hintern getreten werden. Aber du hast recht...er will dich schon, er traut sich nur nicht.“ Lazarus beobachtete alles, er schien seine Augen überall zu haben und nun wo er mit Ethan wieder auf Tour war, unterstützte er mit seinen Eskapaden auch Eros, so das dieser mal mehr Zeit für Aphrodite hatte und das auch weidlich ausnutzte. Lazarus liebte seine Gefährtin über alles, doch ihm war es zu eintönig geworden so das er dankbar war das man ihn für eine Weile gehen ließ. Er vermutete das Aurian gespürt hatte das er sich nicht besonders wohl fühlte und hatte ihn daher mit einem Auftrag los geschickt. Er hatte immer viele Frauen gehabt und das nun auf nur einige wenige zu beschränken, war ihm immer schwerer gefallen, auch wenn eine der Frauen Aurian hieß. Die zweihundert Jahre hatten aber auch bei ihm einen Sinneswandel gebracht, vor allem als er sah, das Brianna ganz aus dem Ruder lief. Er wollte nur nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen. Brianna machte seinen alten Freund zwar glücklich, blieb dabei aber selber auf der Strecke, er kannte das Potenzial das in Brianna steckte, schließlich war sie seine und Athenes Tochter und war daher eigentlich recht verlangend oder hätte es sein sollen. Doch ihr stand ihre Schüchternheit im Weg. Das wollte er ändern und wusste auch schon wie, selbst wenn er erst mal über seinen eigenen Schatten springen musste. Er würde Brianna höchst persönlich an seinen Erfahrungen teilhaben lassen. Er hatte natürlich mit bekommen das Andora Eros auf sie angesetzt hatte und schmunzelte darüber. Das hatte er auch gleich Ethan erzählt, der hatte genickt und gesagt. „Sie macht das schon, Andora steht Aurian in nicht vielem nach. Sie hat ein untrügliches Gespür und lenkt die Ereignisse genau dort hin wo sie hin sollen. Nur bei sich selber ist sie manchmal ein wenig blind.“ Lazarus nickte. „Das kriegen wir schon hin, sie muss nur auch für sich ein wenig sensibler werden, doch im großen und ganzen ist sie schon genau richtig wie sie ist. Sie kommt mit Luzifers harter Art klar und zieht selbst ihn schon mal über den Tisch ohne das er es merkt. Sie hat Leander voll im Griff und liebt Ikarus und Ares von ganzem Herzen. Ihre Kinder liebt sie, selbst wenn sie sie eigentlich nicht wollte und das Universum führt sie vorbildlich. Es gibt an ihr nichts aus zu setzen, absolut nicht und Aurian ist voll auf begeistert von ihr und sehr zufrieden. Dazu kommt man darf nicht vergessen das sie noch nicht mal dreihundert Jahre alt ist und somit noch sehr jung. Was glaubst du was sie dann erst in tausend Jahren alles voll bringt.“ Ethan platzte fast vor Stolz als er das hörte, er strahlte über das ganze Gesicht.

Kapitel 32: Ausgetrickster Luzifer

Ikarus war noch nie ein Mann der langen Reden und so schmiedete er mit Andora einen Plan, wie sie Anatol dazu kriegen würden seine Schüchternheit fallen zu lassen. Er nahm ihn mal mit zum See als er Anatol im Korridor im Haus traf, doch am am See angekommen sah er Anatol an. „Ach herje ich habe noch was vergessen setze dich schon mal ich komme gleich wieder.“ Damit ging er zurück und machte sich unsichtbar, um auf Andora auf zu passen. Nicht das sich ein andere Kerl hier her verirrte, ausgerechnet wenn Andora alle Register zog. Nun Anatol wollte gerade zum Tisch gehen und sich setzen als Andora nackt wie sie war aus dem Wasser auftauchte und ihr Haar nach hinten warf. Wie versteinert blieb Anatol stehen und sah zu ihr hin. Ihre Ausstrahlung war sogar bis zu ihm spürbar, denn was weder Andora noch Ikarus bedacht hatten war, wenn Andora diese Ausstrahlung bewusst hoch fuhr und einsetzte verstärkte sie sich noch um ein vielfaches. Das spürte nun auch Ikarus und musste schwer atmen. Er riss sich zusammen so schwer es ihm auch fiel und beobachtete Anatol, der immer noch zu Andora starrte, die nun langsam wie sie geschaffen worden war aus dem Wasser stieg und Anatol ansah. Dann kam leben in den jungen Gott, er sah sich panisch suchend nach Ikarus um und sah dann wieder zu Andora. Man sah das der junge Gott kaum noch Luft bekam, das ihm die Erregung bereits bis in den Hals gestiegen war. Doch nun tat er etwas womit weder Andora noch Ikarus gerechnet hatten, er drehte sich um und rannte so schnell er konnte davon. Andora als auch Ikarus standen erstaunt da, beide hatten damit gerechnet das der junge Mann seine Beherrschung verlieren würde und sich nun nehmen würde was er so sehr begehrte, doch der war davon gelaufen. Andora fluchte, hüllte sich wieder in ihre Abblockung, und senkte somit ihre Anziehungskraft, dann verschwand sie. Aber nicht nur Ikarus und Anatol waren in der Nähe gewesen sondern auch Luzifer war just in dem Moment aufgetaucht als Andora das Wasser verließ und schritt nun zum Tisch sich darauf mit beiden Händen, die er zu Fäusten geballt hatte ab zu stützen, er bekam ebenso wenig Luft wie Anatol und keuchte leise. Ikarus sah ihn dort stehen und schritt wieder sichtbar geworden auf ihn zu. Luzifer keuchte. „Was war das, Himmel noch mal, sie ...sie...ich war drauf und dann zu ihr zu gehen und sie hier vor aller Augen zu nehmen.“ Ikarus grinste, obwohl es ihm nicht anders ergangen war...er sah Luzifer an. „Nun das ganze war für Anatol inszeniert, doch dein Sohn ist feige davon gelaufen. Wir hatten eigentlich damit gerechnet das sein Licht im inneren so angesprochen würde, das er nicht anders könnte als sie sich zu nehmen...aber der Schuss ist wohl nach hinten los gegangen. Anstatt nun zu fordern was er braucht, läuft er davon.“ Luzifer sah Ikarus an. „Er hat was?? Er ist davon gelaufen? Habe ich also doch richtig gesehen...dieser dumme Junge.“ Ikarus nickte grinsend. „Es scheint als müsste ich ihn tatsächlich höchst persönlich zu ihr ins Bett werfen. Also ich sag dir was, bei mir hätte auch nicht viel gefehlt und sie wäre fällig gewesen. Ich frage mich wo nimmt er diese Selbstbeherrschung her?“ Luzifer beruhigte sich langsam wieder und sah Ikarus an. „Das kann ich dir, glaube ich sagen. Wann hast du dich das letzte mal im Spiegel betrachtet? Also ich würde bei dir auch Gamaschen kriegen, wenn ich mich das erste mal an deine Gefährtin ran machen sollte. Sieh dich doch mal an, du siehst aus als würdest du Anatol ungespitzt in den Boden rammen können, kein Wunder das er davon lief. Die Angst vor dir war größer als sein Verlangen.“ Ikarus nickte verstehend. „Das ist es also. Also gut, dann muss ich es wohl in die Hand nehmen.“ Luzifer sah ihn erstaunt an. „Du schickst ihn tatsächlich selber zu ihr?“ Ikarus nickte. „Natürlich, er ist ein Sohn des Lichts, auch wenn er es vielleicht nicht in dieser hohen Form ist wie ich, dennoch braucht er das Licht und kann auf Dauer nicht ohne sein. Also werde ich ihn zu ihr ins Schlafzimmer schicken.“ Luzifer sah ihn an. „Du bist unglaublich, weiß du das? Also bevor ich irgendeinen Kerl zu meiner Gefährtin schicke...tue ich es selber.“ Ikarus lachte. „Klar ich auch...nur nutzt das Anatol nicht viel oder? Und darum geht es ja. Ich gehe mal schauen wo ich ihn finde und dann soll er seinen Mann stehen.“ Damit drehte er sich um und ging zum Haus, wie erwartet fand er Anatol unter einer kalten Dusche. Anatol sah ihn verlegen an. Ikarus stellt die Dusche ab. „So mein Junge nun werden wir mal Tacheles reden. Was glaubst du wieso Andora gegen ihre Gewohnheit ihre Anziehungskraft bei dir hoch fuhr, wieso sie ausgerechnet dann so dort auftaucht wo ich dich zurück ließ? Weil du genau das tun solltest weswegen du nun hier unter der Dusche stehst. Sofort trocknest du dich ab und gehst zu ihr und tust was du tun sollst. Nimm sie dir. Himmel noch mal, das ich dir das überhaupt sagen muss ist schon ein Trauerspiel.“ Anatol sah ihn erstaunt an. „Ich soll...nein..ich darf wirklich? Ich muss mich nicht zurück halten?“ Alleine der Gedanke Andora zu bekommen, ließ alles was die kalte Dusche erreicht hatte, zusammen fallen. Ikarus sah an Anatol entlang und lachte leise. „Nun einen gibt es scheinbar, der genau weiß was er will....und nun Junge geh und hole sie dir. Sie ist bei uns im Schlafzimmer.“ Jetzt war Anatol nicht mehr zu bremsen, er stürmte an Ikarus vorbei und sorgte unterwegs dafür das er trocken wurde und wenigstens eine Hose an hatte. Ikarus lachte leise und sah ihm hinter her. Dann rief er Luzifer herbei und sah ihn an, als er kam. „Willst du zusehen wie dein Sohn sich anstellt?“ Luzifer nickte. „Ich hoffe nur ich kann mich beherrschen und spring nicht mit ins Bett.“ So tauchten die beiden im Schlafzimmer unsichtbar auf und setzten sich in die gemütliche Sitzecke, als Anatol gerade das Zimmer betrat. Andora stand dort und sah zur Türe. Anatol sah Andora an, sein Atem ging hart, er schloss die Türe hinter sich und trat dann langsam auf sie zu. Es war um seine Beherrschung geschehen und ehe Andora irgendwas sagen konnte hatte er sie bereits in seine Arme gerissen und küsste sie wie ein ertrinkender. Langsam drängte er sie zum Bett, während seine Hände bereits ihren Körper erforschten. Sie hatte von Ikarus die Information erhalten, das Anatol zu ihr unterwegs war. Der junge Gott stöhnte immer wieder leise auf. Als er endlich mit ihr auf dem Bett lag, sorgte er nur mit einem kurzen Gedanken dafür das er ebenso nackt war wie sie, er hielt sich nicht mit langen Vorspielchen auf, zu groß war sein Verlangen und so nahm er sie sich schneller als Andora gucken konnte. Allerdings da seine Erregung eine Stufe erreicht hatte die schon unmenschlich war, war es bei ihm auch sehr schnell vorbei. Doch selbst das hielt ihn nicht auf, er machte sofort weiter. Das Anatol noch nicht all zu viel Erfahrung hatte, spürte Andora nun und so lenkte sie ihn ein wenig und er lernte dazu. Nach dem zweiten mal, zeigte ihm Andora das sie ihn auch wollte und drehte nun den Spieß um, sie nahm sich ihn. Ihre Erfahrungen und ihre angeborene Hemmungslosigkeit machten es ihr leicht, den jungen Gott so heran zu nehmen, das er nur noch schreien konnte. Mal krallte er sich in die Kissen, mal unterstützte er sie in dem er unter ihren Po fasste. Ikarus und Luzifer tranken derweil einen Wein und unterhielten sich leise. Aber irgendwann konnte Anatol nicht mehr, doch er strahlte nun von innen, sein Lichtgefäß war voll aufgefüllt und das sah man ihm nun auch an. Er hielt Andora anschließend strahlend über das ganze Gesicht in seinen Armen und drückte sie an sich. Leise hauchte er. „Ich liebe dich...wenn auch nicht so wie Aphrodite....aber ich liebe dich.“ Andora streichelte ihn sanft und liebevoll, sie nickte. „Sie sollte auch bei dir an erster Stelle stehen und ich liebe dich auch. Komm zu mir wenn du es brauchst, halte dich nicht zurück. Du bist ein Sohn des Lichts und ich gebe dir gerne was du brauchst.“ Er nickte, dann küsste er sie noch mal leidenschaftlich, erhob sich dann vom Bett und ging. Er war überaus glücklich und das sah man ihm an. Luzifer sah die nackte Frau dort auf dem Bett...die Frau die er ebenso liebte, wie sein Sohn es eben sagte, dann sah er Ikarus an, der sich gerade erhoben hatte und sich begann aus zu ziehen. „Du willst doch jetzt nicht auch noch zu ihr gehen?“ Ikarus grinste ihn frech an. „Doch sicher, glaub mir sie hat noch lange nicht genug, sie ist gerade mal warm geworden. Du hast nun zwei Möglichkeiten, entweder du gehst oder du machst mit.“ Luzifer starrte ihn an, jetzt wo Ikarus halbnackt dort stand, spürte selbst er dessen starke männliche Ausstrahlung. „Das ist nicht dein ernst, du willst das ich mit mache? Aber nur wenn du mich nicht anrührst, denn ehrlich gesagt möchte ich das nicht.“ Ikarus grinste. „Rechne damit das ich dich eventuell auch noch ran nehme.“ Das war zu viel für Luzifer und er verschwand, was Ikarus leise lachen ließ und er murmelte. „Das dachte ich mir.“ Dann wurde er sichtbar und trat zu Andora die gewusst hatte das er in der Nähe war. Nun ging es erst richtig zur Sache, denn Ikarus hatte recht. Anatol war zwar nicht schlecht, aber Andora war gerade erst richtig angelaufen. Luzifer wiederum tauchte auf seiner Welt auf...doch dann stutzte er und begann herzhaft zu lachen. „Dieser miese Kerl...jetzt durchschaue ich ihn erst. Er wollte mich los werden. Na warte Junge, du hast mich nun zweimal ausgetrickst, doch ein drittes mal gelingt dir das nicht. Beim nächsten mal gehe ich das Risiko ein.“ Er grinste und stellte sich Ikarus Gesicht vor wenn er das Angebot annehmen würde.

Von diesem Tage an, teilte Anatol immer mal das Bett mit Andora und er blühte regelrecht auf. Sein Selbstbewusstsein war gestiegen, seine Schritte nun federnder und leichter und selbst Aphrodite profitierte davon, denn er war nun auch weit aus wilder als zuvor. Aus dem schüchternen Anatol war ein heißer Draufgänger geworden. Eros lächelte dazu sanft und gedachte sich nun mal Brianna zur Brust zu nehmen.

Kapitel 33: Eros auf Liebeswegen


 

Die Liebe ist schon eine seltsame Sache, das musste auch Eros feststellen. Wie es sein Plan vorgesehen hatte wartete er bis Brianna im großen Badezimmer verschwand weil sie dort den Whirlpool nutzen wollte. Eros hatte heraus gefunden das sie den täglich einmal benutzte. Er wartete einen Moment und öffnete dann leise die Türe um ihr zu folgen. Als er das Zimmer betrat saß Brianna bereits in der großen runden im Boden eingelassenen Wanne und genoss mit geschlossenen Augen das sprudelnde Wasser...nur anders als er gedacht hatte. Sie seufzte immer mal leise, denn scheinbar förderte das Wasser auch noch andere Gefühle in ihr. Eros betrachtete sie und bemerkte das sie sich selber streichelte. Er knurrte leise. Schnell machte er sich unsichtbar und überlegte was er tun sollte...er spürte eine tiefe Traurigkeit von Brianna ausgehen...und dann wurde ihm klar was mit ihr los war. Er war wütend, er war ein Gott der Liebe und hier wurde eine Liebe mit Füßen getreten, das spürte er ganz deutlich. Vergessen war das er sie verführen wollte. Das hier war wichtiger. Er rief Ethan herbei und bat ihn bei ihm unsichtbar zu erscheinen....nun was heißt bat, sein Ruf lautete. „Ethan egal was du gerade tust, komm mal sofort zu mir und das unsichtbar! Auf der Stelle!“ Ethan überrascht über diesen Befehlston, tat dennoch was Eros sagte und erschien keine fünf Minuten später neben ihm, ihn finster ansehend. „Junge ich hoffe du hast einen guten Grund, ich war gerade dabei eine Frau zu verführen.“ Eros sah ihn wütend an und deutete zur Wanne. „Verdammt vielleicht solltest du anstatt irgendeine Fremde, mal deine Gefährtin verführen. Schau es dir an. Es haben sich immer alle gefragt ob Brianna dich glücklich machen kann...doch hätte man sich ebenso mal fragen sollen ob du sie glücklich machst. Denn sie ist tot unglücklich.“ Ethan sah entsetzt Eros an, dann zu Brianna, er seufzte leise. Eros war noch nicht fertig mit ihm. „Wann hast du das letzte mal mit ihr geschlafen, wann sie das letzte mal im Arm gehabt, sie geküsst und ihr gesagt das du sie liebst? Ich gehe mal davon aus das du sie liebst. Verdammt ich weiß das du sehr potent und auch verlangend bist...doch an erster Stelle sollte deine Gefährtin stehen. Seit Lazarus hier ist, treibst du dich mit ihm herum. Dagegen ist auch nichts zu sagen...solange du Brianna dabei nicht vernachlässigst. Wie soll sie sich fühlen? Du steigst mit jeder ins Bett die dir gefällt...nur mit ihr nicht.“ Ethan war sprachlos....er fühlte sich in diesem Moment furchtbar mies, denn er konnte Eros nicht widersprechen. Er hatte ja recht. Er nickte zustimmend. Eros deutete zu Brianna. „Geh zu ihr und gib ihr was du zu bieten hast. Sie braucht dich.“ Ethan nickte und Eros verschwand, ihn noch mal kurz ansehend. „Wir reden später noch mal darüber.“ Dann trat Ethan zum Whirlpool, machte sich sichtbar, zog sich aus und ließ sich zu Brianna ins Wasser gleiten. Sie sah ihn überrascht an, als er einen Arm um sie legte und sie an sich zog, dann küsste er sie und er nahm sich vor, es wie Ikarus ab sofort zu halten....erst Brianna und dann die anderen Frauen. Später sollte Eros heraus finden, das Briannas Liebe zu Ethan so stark und groß war, das sie sogar ihm widerstehen konnte und das war ihm noch nie passiert. Er besprach sich später als Brianna glücklich und zufrieden am See saß mit Ethan und Lazarus und sah beide an. „Also....ich muss Ares zustimmen...jetzt wo ich es bei euch sehe...kann ich froh sein das Aphrodite Anatol den Vorzug gibt, auch wenn ich weiß das sie mich ebenso liebt. Denn nun sehe ich, das wir nicht für eine feste Partnerschaft gemacht sind. Wir sind zu umtriebig, ihr ebenso wie ich. Als Erosgott ist man wohl noch weniger für eine feste Partnerschaft geschaffen... als du.“ Dabei sah er Ethan an. „ Doch du bist ebenso umtriebig. Dir reicht eine Frau nicht....was auch nicht schlimm ist, nicht bei uns...aber deswegen sollte man seine Partnerin immer an erster Stelle stellen. Brianna ist nicht eifersüchtig, aber sie leidet darunter.“ Ethan nickte und Lazarus sah Eros nachdenklich an. „Du hast recht....Aurian sagte schon einst, das ich für eine feste Partnerschaft nie geschaffen wurde und sie hatte recht...wie immer. Ich sehe es ja jetzt...obwohl ich meine Partnerin wirklich liebe...kann ich meine Finger nicht von anderen lassen. Und dort wo ich war, war es besonders schlimm...da wir ja nur die Göttinnen haben die uns gefolgt sind...und nicht jede will auch mal mit einem anderen ins Bett gehen. Selbst wenn ich es bin.“ Eros nickte. „Ikarus macht es richtig...zuerst kommt bei ihm Andora und erst wenn sie glücklich ist...oder eben im Moment nicht kann...erst dann streckt er seine Finger nach einer anderen aus. Obwohl er auch da auf feste Frauen fixiert ist. Soweit ich weiß geht er ab und an mal zu Athene oder Luna...oder eventuell, was ich aber nicht genau weiß...zu Alandra. Er lässt nichts anbrennen, wenn sich ihm die Gelegenheit bietet...und doch ist er so beherrscht das er erst an Andora denkt.“ Die beiden älteren sahen den jungen Erosgott an....sie gaben ihm recht. Obwohl er weitaus jünger war als sie...hatte er die Sache ganz klar erfasst. Ethan sah ihn nachdenklich an. „Jetzt weiß ich es sicher...du bist ein latenter Empath. Du spürst die Gefühle der anderen, wenn auch eventuell nicht so verstärkt wie Luna oder Apoll...aber wenn es um die Liebe geht, spürst du es. Deswegen kannst du dich auch auf jede Frau so genau einstellen und weiß was sie braucht oder mag.“ Eros sah ihn knurrend an. „Das weiß ich schon lange...darum geht es jetzt nicht. Was gedenkt ihr zu tun? Brianna braucht jemanden der immer für sie da ist und nicht wenn ihm gerade mal einfällt das er auch noch eine Partnerin hat oder den man erst darauf hinweisen muss.“ Ethan nickte, er wusste das er das verdient hatte. „Ich weiß nur niemanden.“ Nun sah Eros ihn sprachlos an. „Das ist jetzt nicht dein ernst. Du würdest sie obwohl du weißt das sie dich liebt, einem anderen überlassen? Sie abgeben wie ein Möbelstück? Ich bin fassungslos.“ Ethan schüttelte den Kopf. „So meinte ich das auch nicht, doch derjenige müsste zwangsläufig auch das Bett mit mir teilen und ich wüsste da niemanden,“ Auch Lazarus sah Ethan erst sprachlos dann auf einmal verstehend an und nickte. „ Ethan hat recht.“ an Eros gewandt. „er müsste mit diesem anderen ebenfalls klar kommen. Man geht eine symbiose ein, auch mit dem Kerl der noch im Bett liegt. Das müsstest du doch wissen, du teilst doch auch Bett und Tisch mit Aphrodite und Anatol.“ Eros schüttelte den Kopf. „Nein tue ich nicht, wir drei teilen uns zwar eine Zimmersuite, aber nicht das Schlafzimmer, das gehört Anatol und Aphrodite...ich nehme sie mit in mein Zimmer wenn ich was von ihr will...oder sie von mir.“

Tage später als er es bei Brianna versuchte und abblitzte wurde ihm klar, das Brianna zwar verlangend war, aber nicht um jeden Preis. Sie wollte auch das ihr Herz beteiligt war, sie wollte nicht nur puren Sex. Er hatte ein langes Gespräch mit ihr und als er sie fragte ob es denn keinen Mann gäbe der ihr außer Ethan noch gefiel, senkte sie den Kopf, was er als Zustimmung auffasste und sie fragte. „Wer Kleines, mit mir kannst du darüber reden, wen könntest du dir noch vorstellen?“ Sie sah ihn schüchtern an. „Nun ja es gibt da zwei...doch der eine ist für mich unerreichbar, er würde wie du nur das eine wollen und nicht mehr. Doch das möchte ich nicht. Ich will das er auch für mich da ist, das er mich liebt, das er...na ja nicht nur jedem Rock hinterher rennt. Ich liebe Ethan von ganzem Herzen, doch er wird mir niemals alleine gehören.“ Eros zog sie in seine Arme, erst wollte sie sich wehren, doch als er ihr leise zuflüsterte: „Keine Angst ich versuche dich nicht zu verführen, darüber sind wir hinweg. Nicht das ich dich nicht wollte, doch ich spüre das du im Moment nur jemanden brauchst der dich im Arm hält, also nimm es an.“ erst da ließ sie es zu. Sie seufzte und kuschelte sich an ihn, während er sie nur in seinen Armen an sich gedrückt hielt. „Der eine ist...Ikarus...doch er würde auch nur das eine wollen und wäre niemals bereit irgendein Gefühl in mich zu investieren. Er liebt Andora und würde für sie alles tun. Der andere wäre Lyam...er hat schon viel mit gemacht und ist sehr liebenswert. Ihn könnte ich auch noch lieben...und mir auch mehr vorstellen. Vor allem bei ihm wüsste ich das er überwiegend treu ist. Es stört mich nicht, das Ethan sich auch mal seinen Spaß wo anders holt, ebenso wenig würde ich es Lyam nach tragen...aber...aber..“ Eros verstand, er nickte. „Aber an erster Stelle solltest du bei ihnen stehen. Das verstehe ich nur zu gut. Also wenn Lyam es versuchen würde, wärst du nicht abgeneigt?“ Brianna nickte. „Ja wenn er es ernst meint und es ihm nicht nur um das eine geht. Dann ja...er wäre zumindest jemand der für mich da wäre, das weiß ich.“ Eros überlegte schnell. Das wäre perfekt, Lyam war zwar sehr stark auf Grund das er die Götterschmiede führte, war aber wie Ares sanftmütig und wirklich liebenswert. Er wäre perfekt für Brianna. Hinzu kam das er weit aus treuer war als Ethan oder sogar Ikarus. Wobei Ikarus für Brianna eh nicht in Frage kommen würde, er würde seinen Platz an Andoras Seite niemals verlassen, das hatte Brianna schon richtig erkannt.

Nun Eros schritt auf Liebeswegen, aber nicht für sich. So sprach er auch mit Lyam und fragte ihn beiläifig was er von Brianna halten würde. Als er zur Antwort bekam, das diese Frucht wohl viel zu hoch für ihn hängen würde, wurde ihm klar das Lyam schon interessiert war sich nur nicht traute. Er hatte sehr viel Respekt vor Ethan und hielt sich deswegen zurück. Eros sprach auch mit Ethan über das was er von Brianna erfahren hatte und machte ihm klar das er nur zwei Möglichkeiten hatte, entweder seinen Platz neben Brianna frei zu machen und sich nur noch gelegentlich mit ihr ein zu lassen, so wie es bei ihm und Aphrodite war oder aber sich mal im klaren zu werden das er mehr für Brianna da sein musste. Lazarus hatte seinen Plan es selber bei Brianna zu versuchen auf gegeben, vor allem als er hörte was sie fühlte. Ethan rang einige Tage mit sich, doch er sah selber wie Brianna litt. Dann trat er zu Eros. „Also gut soll Lyam es versuchen, wenn sie ihn annimmt, werde ich meinen Platz im Bett räumen und in ein anderes Zimmer ziehen. Ich liebe Brianna das musst du mir glauben, aber scheinbar nicht genug.“ Eros nickte und lächelte ihn sanft an. „Wir sind nicht für nur eine Frau gemacht, das sieht man am deutlichsten an Lazarus. Er litt sogar im Jenseits darunter, so das Aurian ihn gehen ließ und für ihn die Regeln änderte.“ Ethan nickte leicht und auf einmal wurde Eros etwas klar. „Du leidest auch....du liebst Aurian so sehr das eigentlich keine andere Frau neben dir Platz hat...deine große Liebe gehört Aurian.“ Ethan knurrte leise....nickte aber dann, drehte sich um und ging. Eros seufzte leise und murmelte. „Verdammt ist das alles verworren. Aurians große Liebe gehört Myrion, Ethans große Liebe Aurian. Es ist zum Mäusemelken. Da kann ich froh sein das ich bisher davon verschont blieb. Aphrodite gehört ebenso zu mir wie zu Anatol und Andora gibt mir auch was ich will und brauche und alles andere...juckt mich nicht.“

Kurze zeit später sprach er dann mit Lyam und gab ihm grünes Licht, er verheimlichte nichts und sagte ihm das Ethan bereit war zurück zu treten, aber ebenso das er nach wie vor seine Ansprüche an Brianna nicht ganz auf gab. Lyam konnte damit leben, er mochte Ethan und so begann er Brianna zu umwerben, mit Blumen, Pralinen ebenso wie mit kleinen Geschenken. Eros schüttelte nur den Kopf und grinste vor sich hin. Er dachte sich, das er froh war so einen Aufwand nicht betreiben zu müssen, entweder die Frau wollte oder sie wollte nicht. Doch sah er auch das Brianna das gut tat, das sie auflebte und bekam so auch mit wie sie das erste mal mit Lyam schlief und es genoss. Ethan als er von Eros darüber informiert wurde, zog aus dem Zimmer aus und zog zu Lazarus. Lyam hingegen zog nun in Briannas Schlafzimmer ein und war rührend um sie bemüht. Ethan sah das Lyam Brianna gut tat, ebenso wie sie dem Götterschmied gut tat denn auch Lyam lebte richtig wieder auf. Andora hatte eben nicht genug Zeit um sich um jedes ihrer Schäfchen zu kümmern und Ethan dachte sich das Eros wohl die beste Lösung für alle gefunden hatte.