Kapitel 14: Das große Ritual


 

Als Zandramas vor dem Tempel zur Landung ansetzte, war die Aufregung groß. Erst mal gerieten alle in Panik doch als man sah das der Drache friedlich war, wobei man sich wunderte das dort ein Drache landete, ein Wesen aus den alten Mythen und Legenden. Sofort waren wieder mal Reporter zur Stelle und als sie sahen das auf dem Rücken des großen Drachen zwei Menschen saßen und das diese auch noch die beiden höchsten Priester der neu erstandenen Tempel waren, waren die Zeitungen die nächsten Tage wieder mal voll davon. Iron und Nara kamen kaum zur Ruhe, wobei sie auch wieder mal von den alten Archäologen und ebenso von Altertumsforschern als auch Reptilienforschern und so weiter belagert wurden. Doch sie hatten keine Zeit für diese ganzen Dinge und vertrösteten alle auf später irgendwann mal. Zandramas sagte den beiden noch das sie gedanklich in Kontakt ständen und das man sich über diesem Umstand später mal unterhalten würde. Er würde jetzt zu seiner Gefährtin zurück kehren und warten bis die beiden sich meldeten. Dann erhob er sich und flog wieder davon. Natürlich versuchten die Reporter zu erkunden wohin er flog, doch als sie sahen das er zum gegenüberliegenden Berg flog und er dort eine neu entstandene Höhle betrat, konnten sie ihm nicht folgen. Nara und Iron hörten Zandramas in ihren Gedanken darüber lachen. Iron grinste: „Humor hat er ja.“ Nachdem die beiden erst mal eine Nacht in Ruhe geschlafen hatten, wobei es im Tempel wie in einem Bienenstock zuging, denn alle wollten das neuste erfahren und belagerten nun die arme Marie und Joran. Da man aber auch aus ihnen nichts heraus bekam, weil sie selber ja nichts wussten, beruhigte es sich langsam wieder. Sie mussten eben Geduld haben und warten, das sich Nara oder Iron wieder mal zeigen würden.

Jedenfalls nach einer ruhigen Nacht die die beiden im unteren Bereich des Tempels verbracht hatten, standen sie am nächsten Morgen abermals vor den Spiegeln. Wieder mit ihrem Rucksack auf dem Rücken wobei Nara schon jetzt die Drachenperle in der Hand hielt um diese direkt gegen die Mauer zu werfen und sie schnell verschwinden konnten sobald Toren, Irons Vater befreit war. Ihnen war klar das sie Toren irgendwie dann aus dem unteren Tempel kriegen mussten, ohne gleich wieder die Herrin auf den Plan zu rufen. Das Zepter hatten sie vorerst mal in den Säulenraum gebracht. Nun waren alle Artefakte dort vereint. Iron und Nara holten noch mal tief Luft dann berührte Nara das Schild mit der Aufschrift Gegenwart. Und wieder begann der Spiegel damit das er ihnen zeigte wie Lazarus einen weiteren Tempel her zu richten begann, wobei Nara schon alleine beim Anblick des jungen Gottes schwer einatmen musste. Doch dann schwenkte das Bild um und zeigte das Gefängnis von Toren und schon traten die beiden auch in den Spiegel ein. Nara warf sofort die Drachenperle gegen die Mauer und sah erst jetzt das dort am Tisch nicht ein Mann saß sonder derer zwei, dort saß auch ihr Vater, lebendig und nicht tot. Doch ehe sie darüber nachdenken konnte hatte Iron bereits die beiden Männer aufgefordert sofort die Zelle durch den nun entstandenen Durchgang zu verlassen. Die beiden sprangen auch sofort auf, schnappten sich alles was sie zusammen gepackt hatten und stiegen durch den Durchgang, dann folgten sie den beiden jungen Leuten zu dem Platz an dem diese den Kerker betreten hatten und standen kurz darauf ebenfalls mit ihnen im Spiegelraum. Erst dann fielen sich alle in die Arme und freuten sich wieder vereint zu sein. Doch dann sah Nara alle an: „Jetzt kommt der schwierigste Teil, wir befinden uns im unteren Bereich eines der Tempel, und ihr dürftet eigentlich nicht hier sein. Also wir werden nun schnell den Raum hier neben uns durchqueren und ich möchte euch bitten“ an die beiden Väter gewandt „ euch nicht im Säulenraum auf zu halten. Dort werdet ihr alle Artefakte vereint sehen und ich kann mir vorstellen das es euch in den Fingern juckt diese zu betrachten. Doch beherrscht euch, denn wir müssen von dort aus in den Portalraum und wir müssen euch von hier unten weg bringen, ansonsten sitzt ihr in Kürze wieder in dem Kerker, denn da versteht die Göttin keinen Spaß wie ihr wohl schon erfahren habt.“ Beide nickten, denn sie hatten die Wartezeit genutzt sich gegenseitig zu informieren, so wusste Toren auch das man Jerome, also Naras Vater von den Toten zurück geholt hatte. Ebenso wie dieser erfahren hatte, wie Toren in diese Zwangslage gekommen war. Beide waren zwar eingefleischte Archäologen doch nicht dämlich und da sie nicht vor hatten wieder in dem Kerker zu landen, würden sie sich auch beherrschen und den Anweisungen Naras folgen. Dann flitzten alle vier sehr schnell in den Portalraum. Nara hatte den beiden Vätern erklärt wo es lang gehen würde, sie war ja schon froh das man nicht in den Altarraum musste, vielleicht würde das so also eventuell durchgehen. Doch sie hatten Glück, sie wussten ja nicht das Aurian, die vier schmunzelnd beobachtete. Diese hatte nicht vor, nach den ganzen Mühen die sich die beiden jungen Leute gemacht hatten, ihre Väter abermals ein zu sperren. Und so kamen die vier auch ungehindert oben an, wo Nara endlich aufatmete. Dort richtete man eiligst eine Suite her wo man die beiden Väter unter brachte. Und das ohne das die Reporter Wind davon bekamen. Das hatte Zeit bis später mal. Die nächsten Stunden verbrachte man dann damit das alle erzählten wie es ihnen ergangen war. Doch als Nara und ihr Vater erfuhren welchem Umstand sie es zu verdanken hatten, das er wieder lebte und das dies eine Bedingung von Iron gewesen war, damit Lazarus sich Nara nähern durfte, blieb ihnen die Spucke weg. Nara sah Iron ungläubig an: „Das ist jetzt ein Scherz oder?“ Iron schüttelte mit dem Kopf: „Nein, da es klar war das du wohl irgendwann Lazarus doch nachgeben würdest habe ich als Bedingung gestellt, das man deinen Vater wieder ins Reich der Lebenden holt. Und da Myrion also der Gemahl der Herrin dabei nicht besonders überrascht aussah, ging ich davon aus das es möglich ist. Und wie man sieht stimmte das sogar. Also freue dich lieber anstatt nun zu meckern. Ich liebe dich und wie ich dir schon mal sagte, nichts wird daran ändern, absolut nichts.“ Jerome sah Iron an: „Mein Junge, ich hätte mir keinen besseren Mann für meine Tochter wünschen können. Eure Liebe ist stark, sehr stark. Das sieht man daran das ihr allen Widrigkeiten zum Trotz, das alles überstanden habt.“ Toren, Irons Vater nickte dazu und sagte auch Nara das sie wohl das beste war das Iron widerfahren konnte und das er sich nicht gegen seinen Sohn stellen würde. „ Ihr habt viel erreicht. Mehr als Jerome oder ich in unserem ganzen Leben. Ihr habt es geschafft den Glauben wieder neu erstehen zu lassen, ihr habt die Drachen wieder gefunden, sogar die Artefakte und ihr habt uns befreit. Also wie dankbar kann man da schon sein. Das ihr euch liebt sieht man. Und wenn es wirklich eintreffen sollte das ein Gott sich an dir vergreift und du und Iron es zulasst aus welchem Grund auch immer, wer sind dann wir das wir dagegen etwas sagen können. Bisher habt ihr nie etwas ohne Grund getan, also wird auch das seinen Grund haben.“

Anschließend sprach man darüber wann man die Artefakte einsetzen wollte. Doch man kam überein, damit noch einige Tage zu warten. Das wichtigste in ihren Augen war geschafft. Jetzt wurde es erst mal Zeit sich zu freuen.

Die nächsten Tage erfuhren die beiden Väter was es alles mit den Tempel auf sich hatte. Da sie eh von den unteren Bereichen wussten erfuhren sie nun auch welche Geheimnisse diese bargen. Beide Väter waren bereit der Göttin zu dienen und ließen sich so in die Liste der Novizen einschreiben. Sie gingen davon aus das sie so auch ihren beiden Kindern helfen konnten. Denn es lag ja noch vieles im verborgenen, zum Beispiel die Frage was würde geschehen, wenn man das Ritual mit den Artefakten ausführen würde. Auch begann Zandramas nun Nara seine Magie beizubringen, dazu landete er immer auf dem Plateau das sich im unteren Bereich befand. Da es aber recht schwierig für ihn war, dort lange zu stehen, den so groß war das Plateau nun nicht, nahm er Nara immer mit in die Höhle zu seiner Gefährtin. Und so langsam aber sicher begann Nara die Magie für sich zu entdecken und es klappte schon recht gut. Außerdem unterhielten sie sich darüber wieso die beiden Drachen irgendwie mit ihnen verbunden waren. Serena, die Drachin hatte da eine Idee: „Vielleicht liegt es daran, das ihr euren Weg noch nicht zu Ende gegangen seid und das man etwas viel größeres noch mit euch vorhabt. Ich habe da so eine Ahnung, das es mit den Artefakten zusammen hängt. Und sag mal, welche Regierungsform habt ihr in eurer heutigen Zeit und gibt es Kriege? Weil zu unserer Zeit gab es Könige die sich um ihr Land kümmerten.“ Nara sah sie an: „Nun ja, unsere Welt ist in viele Länder aufgeteilt, und es gibt Könige oder auch Präsidenten und ja es gibt auch Kriege. Die leider mehr Leid als Nutzen verursachen. Doch daran können wir wohl nichts ändern, denke ich. Wir, also Iron und ich sind schon jetzt überlastet, die Tempel wieder in Form zu bringen, als auch dafür zu sorgen das die Priester ausgebildet werden. Und ich muss gestehen, ohne Lazarus wäre es kaum möglich gewesen so schnell einen zweiten Tempel wieder her zu richten. Und es sind noch einige die wieder aufgebaut werden müssen. Zu viel ist zerstört worden.“ Serena nickte und sah Nara an: „Ist es dann nicht von Vorteil das dieser junge Gott sich für dich interessiert? Denn ich meine so könnt ihr euch seiner Hilfe gewiss sein. Also warum gibst du ihm dann nicht was er will? Dir tut es nicht weh, wobei ich eher das Gefühl habe, das es dir sogar Spaß machen würde. Und Iron hat sich ja wohl schon damit abgefunden, das er dich nicht ganz für sich alleine haben wird.“ Nara ging zwischen den beiden Drachen auf und ab. „Weil ich Iron liebe und ich will keinen anderen als ihn. Ich begehre Lazarus nicht mal.“ Nun lachte Serena: „Du belügst dich selber. Doch du willst ihn, dein Körper reagiert, was ein Zeichen ist das du ihn schon willst, doch irgendeine Moralvorstellung hält dich davon ab.“ Als sie sich so unterhielten, begann eines der Eier zu ruckeln. Und Serena sprang von dem Nest herab. „Es ist soweit, unsere Jungen schlüpfen.“ Zandramas machte sich schnell auf den Weg um Iron zu holen und war blitzschnell mit ihm zurück, er sollte ja auch das schlüpfen der Jungen mitbekommen. So standen nun alle vier, die beiden Drachen als auch Iron und Nara vor dem Nest und sahen zu wie sich Risse in den Schalen der Eier zeigten. Dann erschienen langsam die Nasen der kleinen Drachen und die Eier platzten ganz auf und teilten sich in zwei Hälften, in deren Mitte die beiden kleinen goldenen Drachen saßen. Diese schrien nun vor Hunger, doch man hatte schon Futter für sie bereit gestellt. Iron hatte dafür bei einem nahe gelegenen Bauer einige Kühe erstanden, aus deren Fleisch man mundgerechte Happen für die kleinen Drachen gemacht hatte. So begann Serena nun ihre Jungen mit diesen Happen zu füttern, wobei Zandramas ihr half. Iron hatte sich schon darum gekümmert das die beiden Drachen nicht hungern mussten und hatte Verträge abgeschlossen mit einigen Bauern, die immer mal in einem gesonderten Gatter, die altersschwachen Kühe, Ochsen oder was sie sonst entbehren konnten gehalten wurden. Woraus sich die beiden Drachen nun bedienen konnten. Aus der ganzen Welt trafen Angebote von Bauern ein, das die Drachen sich bei ihnen holen durften was sie brauchten. So war für die Nahrung der beiden gesorgt. Iron hatte für die Rechnungen extra eine junge Novizin eingesetzt die diese bezahlen sollte. Diese Drachen waren eine Sensation und jeder der konnte wollte mithelfen sie zu erhalten. Zandramas hatte Iron angeboten, das er sich von den Schätzen in der Höhle bedienen konnte, wenn die Rechnungen zu hoch wurden. Doch dies war der Hort der Drachen und Iron lehnte es erst mal ab. „Solange wir noch in der Lage sind alles zu bezahlen, werden wir den Hort nicht anrühren.“ :waren immer seine Worte wenn Zandramas davon anfing. Doch hatten auch die Bauern ihren Vorteil von den Drachen, denn deren Notdurft war äußerst Mineralreich und so düngten sie die Felder damit, was wiederum gute Ernten versprach. Dafür hatten die Bauern einen gesonderten Bereich abgesteckt in dem die Drachen ihre Notdurft verrichteten, was auch die Rechnungen minderte. Man begann sich an die Anwesenheit der Drachen zu gewöhnen. Doch nun würden hier erst mal zwei junge Drachen heran wachsen. Serena sah Nara an. „Diese beiden werden euren Kindern dienen, wenn ihr mal welche bekommen solltet. Sie werden die Verpflichtung die wir an euch haben weiter tragen und ebenso ihre Nachkommen.“ Nara sah ganz gerührt Serena an: „Du weißt das ihr zu nichts verpflichtet seid, ihr seid unsere Freunde, nicht unsere Diener.“

Wenige Tage später als man die jungen Drachen mal alleine lassen konnte, wollten Nara und Iron das Ritual durchführen, dazu packten sie alle Artefakte in einen Rucksack und riefen die beiden Drachen herbei. Auch Jerome und Toren durften sie begleiten, denn es war ihr Lebenswerk, so sollten sie sehen was nun geschehen würde. So stiegen alle vier auf die Rücken der beiden Drachen. Da die Öffentlichkeit ein Recht darauf hatte zu erfahren was nun geschehen würde, so hatte man die Presse und das Fernsehen benachrichtigt wo das Ritual stattfinden würde. Und als die Drachen dort mit ihren Passagieren landeten, waren diese auch bereits dort anwesend. Man hatte einen Bereich abgesteckt wo Iron und Nara das Ritual machen konnten ohne gestört zu werden. Sie standen auf einer Klippe mit Blick auf das Meer das vor ihnen lag. Man hatte dort einen notdürftigen Altar errichtet auf den sie nun, wie im Buch des Wissens beschrieben, die anderen Artefakte aufstellten oder hinlegten. Iron und Nara hatten sich das Ritual und deren Worte sehr genau eingeprägt. Dann begannen beide abwechselnt die Worte aus zu sprechen und verschoben entsprechend des Buches die Artefakte immer mal. Dann begannen die Artefakte zu leuchten und das Zepter richtete sich auf und entließ ein gleißendes Licht in den Himmel. Von dort strahlte es zurück und traf genau auf eine Stelle im Meer. Daraufhin begann es an dieser Stelle zu brodeln und zu kochen. Millionen von Menschen in der ganzen Welt saßen nun vor ihren Fernsehern um das ganze live mit zu erleben. Dann sah man wie sich aus dem brodelnden Meer ein Berg erhob, ihm folgten eine grüne Landschaft und so nach und nach kam eine ganze Insel zum Vorschein. Diese Insel lag unter einer halb kugelförmigen durchsichtigen Glocke, damit sie auch wirklich grün blieb und nicht vom Meer zerstört wurde. Auf der Insel im nördlichen Teil war eine Art großer Tempel zu sehen, ähnlich denen die bereits wieder hergestellt waren. Vor dem Tempel waren zwei riesige Drachen als Statuen zu sehen und auf der Spitze des Daches, erglühte das Symbol des Lichts. An einer Seite war ein weiterer kleinerer Tempel zu sehen auf dessen Dach ebenso das Symbol des Lichts erglühte allerdings hatte es im inneren das Männlichkeitssymbol, der war wohl für Lazarus gedacht. In dem Berg sah man große Höhleneingänge, die jedes ein kleines Plateau hatte auf denen bequem ein Drache landen konnte. Seen und Teiche erschienen aus dem Wasser, ebenso Bauernhöfe die allerdings noch nicht bewirtschaftet wurden, wo man aber sehen konnte wozu sie gedacht waren. An den Hängen der Berge waren Weinberge zu sehen. Als auch kleine Dörfer gab es die noch unbewohnt waren. Als alles aus dem Wasser aufgestiegen war, ruckelte die Insel kurz und blieb wo sie war. Dann löschte das Zepter das gleißende Licht und der Lichtstrahl endete. Die Glocke die um die Insel lag senkte sich herab. Doch sah man nun, das das Meer weiterhin um die Insel brodelte, es bildeten sich Riffe um die Insel, die kein Durchlassen möglich machten. Es war somit allen klar, das kein Schiff an dieser Insel anlegen konnte und sie nur auf dem Luftwege erreichbar war. Als alles so geschehen war, erschien abermals ein gleißendes Licht unmittelbar hinter dem Altar vor dem Iron und Nara standen und als es erlosch stand dort die Herrin des Lichts mit ihren beiden Kriegern. Und laut schallte nun die Stimme der Herrin über die Klippe: „Diese beiden Menschen mit ihren Drachen, werden nun die Hüter dieser Welt sein. Sie sind ehrlich, freundlich und bereit zu kämpfen wenn es nötig ist. Sie sind gerecht und unvoreingenommen. Jede Regierungsform sei nun aufgerufen sich mit ihnen an den Verhandlungstisch zu setzen um den Frieden dieser Welt aus zu handeln. Armut, Kriege und Krankheiten sollen der Vergangenheit angehören. Und sollte es sich einer wagen, diesen Worten nicht nach zu kommen, so ist es den beiden gestattet ihre Drachen auf das entsprechende Land los zu lassen, doch die Verwüstung wird dann verheerend sein, also überlegt euch gut was ihr zu tun gedenkt. Des weiteren sind Bauern aufgerufen die Insel zu bevölkern um den Drachen und auch den Menschen Nahrung zu geben. Liebet und vermehret euch, Drachen als auch Menschen. Hier ist nun der Zentralpunkt dieser Welt entstanden.“ Dann nahm die Herrin die beiden Löwenstatuen in ihre Hand. „Der eine Löwe gibt sehr große Kraft die ich nun an Iron weiter gebe. Wenn man beide besitzt ist man der Herrscher der Welt. Was nun ebenfalls eingetroffen ist, denn Iron als auch Nara werden diese Welt zwar nicht beherrschen doch sie hüten und schützen und wenn nötig mit Gewalt.“ Damit verschwanden die beiden Löwen. „Die Rune der Macht gehört allen Hohepriestern und wird ihnen in diesem Moment gegeben auch ohne das nötige Ritual. Und was nun das Zepter des Lichts angeht.“ Damit nahm sie das Zepter in die Hand. „Es ist das Symbol dafür das diese beiden die Welt schützen werden. Es hat seine Kraft nicht verloren, doch kann es nur Nara nutzen.“ damit übergab sie Nara das Zepter. „Stehlen lohnt sich nicht, da es immer zu seiner Besitzerin zurück kommt.“ Dann sah sie Nara und Iron an. „Nicht alles stimmt was eure Väter heraus gefunden haben. Die Artefakte, öffnen kein Tor zur Welt der Götter, dennoch gaben sie euch die Macht uns zu rufen. Das dort ist euer Regierungssitz. Macht so weiter wie bisher und wir werden zufrieden sein. Und noch etwas, ab eurem dreißigsten Lebensjahr, wenn wir dann immer noch zufrieden mit euch sind, werdet ihr die Unsterblichkeit erhalten, ebenso eure beiden Drachen. Allerdings nicht eure oder ihre Nachkommen. Doch solltet ihr irgendwann den Wunsch haben zu sterben, so könnt ihr dazu das Zepter einsetzen und der Tod wird damit herbei gerufen. Allerdings wird dann auch die Insel hinter Nebel verschwinden und darauf warten das es die nächsten versuchen werden.“ Während die Göttin gesprochen hatte, war absolute Stille eingetreten, doch jetzt als sie fertig zu sein schien, ging das Raunen und Murmeln los. Kurze Zeit später waren die Göttin und ihre Begleiter verschwunden. Iron und Nara standen dort, sie waren fassungslos, hinter ihnen standen die beiden Drachen und ihre Väter und sahen sie nur verblüfft an. Doch dann kam Leben in Zandramas: „Worauf warten wir noch, es gibt eine Insel zu entdecken. Und einen Umzug zu organisieren.“ Das löste die Spannung und Iron lachte herzlich los, während auch Nara nun frech grinste. „Na dann mal los. Er hat recht es gibt viel zu organisieren.“ So stiegen die beiden mit ihren Vätern abermals auf die Rücken der Drachen und ließen sich zur Insel bringen um sich ihren neuen Wohnsitz an zu sehen.

Kapitel 15: Liebe und Leidenschaft


 

Auf der Insel angekommen betraten die vier Menschen erst mal den Tempel der Herrin. Während die beiden Drachen sich die Höhlen ansahen. Dann hörten Nara und Iron auf einmal einen Aufschrei von Serena. Denn sie hatte noch weitere Drachen entdeckt die allerdings erst jetzt erwachten. Es gab silberfarbene und auch welche aus bronze. Und Zandramus hatte eine Höhle entdeckt die genau für ihn, Serena und ihre Jungen groß genug war. Es schien als wären Zandramus und Serena zu Herrschern der Drachen aufgestiegen. Denn selbst für die Drachen gab es einen Versammlungsort an dem sie sich beraten konnten, ganz oben auf dem Berg war eine Kuhle ein kleines Tal eingelassen wo alle Platz haben würden. Und dort am Berg entlang gab es Sitzplätze für die Menschen als auch eine extra Loge für Nara und Iron, damit auch sie teilnehmen konnten.

Gedanklich gaben Serena und Zandramas alles an Iron und Nara weiter was sie fanden. So teilten sie ihnen mit das es sogar eine Extra Höhle gab für ihren Hort. Iron und Nara grinsten sich an, als sie die aufgeregten Gedanken der Drachen vernahmen. Inzwischen hatten sie sich schon daran gewöhnt sie von Zeit zu Zeit zu hören.

Doch nun wollten sie sich erst mal in dem neuen Tempel umsehen. Wie gewohnt wurde der Tempel von großen Marmornen Säulen flankiert, als sie ihn betraten gingen wie auch in den anderen Tempeln rechts und links Gänge ab. Auf der rechten Seite waren wohl die Wohnräume, es gab einzelne Zimmer, als auch ganze Suiten, wie auch Gemeinschaftsschlafräume für die Novizen. Ebenso fanden sie eine recht exclusive Suite die ein Schlafzimmer, einen Wohnraum und auch ein sehr luxuriös eingerichtetes Bad enthielt. Über der Türe zur Suite waren zwei Drachen zu sehen. Nara grinste Iron an: „Ich denke mal das ist unsere Suite.“ Neben der Suite war dann ein großes Büro und ein Besprechungsraum zu sehen, das wohl ebenfalls für die beiden gedacht war. Daneben wiederum gab es eine Suite die in zwei Teile unterteilt war, es schien für Herren eingerichtet zu sein, worauf die beiden Väter grinsten und sie sich genauer ansahen. „Dann ist das wohl unsere,“ :meinte Jerome immer noch leicht grinsend. Außerdem fanden sie noch zwei Büros für die Hohepriester, da man wohl davon ausging das sie hier nicht die Verwaltung des Tempels selber übernehmen würden, da sie um einiges mehr zu bewältigen hatten. Dann kamen noch der Portalraum zum Vorschein, der diesmal alle Runen hatte die zu den anderen Tempeln führte, als auch eine spezielle Rune, die sie später mal testen würden wohin die wohl führen möge. Auch fanden sie hier zwei Runenräume, einmal für die Priester und einmal für die Hohepriester.

Auf der linke Gangseite fand man dann die Gemeinschaftsräume, als auch eine Küche und Esssaal, eine große Bibliothek gab es hier, wie auch Unterrichtsräume und einen Lesesaal. Und ein großes Schwimmbad. Das war neu und gab es in bisher keinem der anderen Tempel. Auch gab es Trainingsräume über die nun Iron mehr als begeistert war. Als man sich alles angesehen hatte betrat man nun den Altarraum der in der Mitte des Tempels lag. Wie gewöhnlich gab es den Altar hinter dem die Statue der Herrin stand, flankiert von ihren beiden Kriegern und rechts und links neben dem Altar die beiden Löwen. Doch etwas war neu auf der rechten Seite des Altarraumes gab es zwei leicht höher versetzte Stühle an deren beiden Armlehnen vorne je ein Drache zu sehen war, als auch zwei Kronen oben auf der Rückenlehne. Wer hier saß konnte den ganzen Altarraum überblicken. Ansonsten es wie gehabt vor dem Altar waren die Bänke in deren Mitte wieder ein Gang entlang ging.

Es war alles aus edelstem Holz und war freundlich und licht durchflutet von den Fenstern die sich hinter dem Altar befanden. Dann schritten die vier langsam und sich unterhalten darüber was sie alles entdeckt hatten zu dem kleineren Tempel. Auch der war von den Säulen eingerahmt und hatte in der Mitte den Altarraum, wie man vermutet hatte war der für Lazarus gedacht denn hier stand hinter dem Altar eine Statue von ihm. Auch hier führten rechts und links Gänge vom Haupteingang ab, zur rechten Seite gab es auch hier einige Suiten wobei hier eine sehr deutlich markiert war das sie für den Gott persönlich gedacht war, falls er sich in dieser Welt aufhalten sollte. Ebenso Büroräume als auch hier eine Küche und einen Esssaal. Der kleine Tempel war grundsätzlich recht spartanisch, dafür waren hier die Schlafzimmer sehr edel eingerichtet. Und Iron grinste: „Man sieht schon hier was für ihn am wichtigsten ist. Er will nur eins.“ Nara brummte: „Ja klar und vorzugsweise von mir.“ Die drei Männer grinsten über das gebrumme von Nara, sagten aber nichts dazu. Dann schritten sie die kleine Insel ab soweit es möglich war, denn sie fanden heraus das sie doch größer war als es von der Klippe ausgesehen hatte. Sie stellten fest das die Insel sogar ein eigenes Elektrizitätswerk hatte, das man allerdings erst mal in Betrieb nehmen musste. Den Strom lieferten Wasserfälle und die Sonne. Auch fanden sie Landeplätze für kleine Flugzeuge und Helikopter. Man hatte an fast alles gedacht. Nara sah das doch etwas fehlte: „Es gibt keine Konsulatsgebäude, denn es liegt zu vermuten das die einzelnen Länder sicherlich hier Diplomaten unterbringen wollen.“ Iron nickte: „Na ja eins nach dem anderen, erst mal sollten wir umziehen und alles hier her bringen. Ebenso wie wir auch Bewohner brauchen, Bauern und Verwaltungsangestellte.“ Nara grinste ihn an: „Das riecht wieder mal nach viel Arbeit.“

Später machten sich die drei Männer auf den Weg zu ihrem bis dato Heimattempel und Nara blieb zurück. Sie wollte ein ausgiebiges Bad nehmen und sich noch ein wenig umsehen. Sie hörte Serena in ihren Gedanken, die sich Sorgen machte wie man das Nest auf die Insel bekommen könnte und auch den Hort. Als Nara aus dem Bad stieg und sich abtrocknete, meinte sie nur zu ihr das es sich schon finden würde. Als sie sich umdrehte erschrak sie, denn an der Wand stand lässig gelehnt Lazarus mit den Armen vor seiner Brust verschränkt und betrachtete sie. „Du könntest dir die ganzen Sorgen ersparen, wenn du mich erhören würdest. Ich würde das Nest und die jungen Drachen hier her bringen.“ Langsam und aufreizend löste er sich von der Wand und schritt auf sie zu. Seine Bewegungen waren provozierend und sehr lasziv und verfehlten ihre Wirkung nicht. Nara atmete scharf ein und versuchte ihn nicht an zu sehen. Doch egal wo sie hinsah sie spürte seine männliche Ausstrahlung sehr deutlich. Langsam wich sie vor ihm zurück, das Handtuch vor sich haltend. Dann sah sie wie er sein Hemd aus der Hose zog und es ablegte. Sie betrachtete ihn, sein Körper war muskulös, sie sah wie die Muskeln unter der Haut bewegt wurden bei jedem Schritt den er tat und er regte ihre Fantasie an, wie er sich langsam ohne Hast auf sie zu bewegte. Immer näher kam er bis er vor ihr stand, dann griff er blitzschnell um sie herum und drückte sie an sich, nun spürte sie seinen Körper nahe an dem ihren und stöhnte leise auf. Erregung klang aus seiner Stimme als er leise hauchte: “Ich will dich und ich bekomme immer was ich will.“ Nara zitterte leicht und sah ihn an: „Ich will nicht, bitte lass mich los.“ Lazarus spürte das es nicht ganz der Wahrheit entsprach was sie sagte und so hielt er sie weiter umfasst, dann legten sich seine Lippen fordernd und verlangend auf die ihren und er küsste sie. Sie versuchte sich zu beherrschen doch dann erwiderte sie seinen Kuss doch. Sie lies das Handtuch fallen und legte ihre Arme um seinen Hals. Sie hatte keine Kraft mehr ihm zu widerstehen. Leise hörte sie wie Lazarus unter dem Kuss aufstöhnte. Sie hatte die Augen geschlossen und als sie sie wieder öffnete stand sie mit ihm in seinem für ihn eingerichteten Schlafzimmer. Dann löste er den Kuss und sah sie an. „Ich liebe dich und ich verlange nicht mehr von dir als du auch Iron gibst. Bitte weise mich nicht zurück.“ Das war das erste mal in seinem Leben das er darum bat. Sein Körper brannte vor Verlangen nach dieser Frau, er wollte sie und hatte Angst das sie ihn nun doch zurück weisen würde. Und doch überraschte es ihn als sie nickte und so ihren Zuspruch kund tat. Nun würde ihn nichts mehr aufhalten, abermals legten sich seine Lippen auf die ihren und er hob sie wie eine Feder auf seine Arme. Dann legte er sie auf das Bett und löste den Kuss. Schnell zog er sich aus, weil er befürchtete das sie es sich anders überlegen würde. Als sie nun zwischen seine Beine sah, blickte sie ihn doch erschrocken an. Er grinste: „Mutter Natur hat es gut mit mir gemeint. Aber keine Sorge das passt schon.“ Dann legte er sich zu ihr und begann ihren Körper mit seiner Hand zu erforschen, während er den Kuss wieder aufnahm. Immer wieder stöhnte er mal leise auf. Er reizte sie bis sie sich an ihn drückte, dann nahm er sich was er wollte und drang anfangs sachte doch dann heftiger werdend in sie ein. Alles in ihm jubelte vor Glück als er sich endlich die Frau nehmen konnte die sich in sein Herz geschlichen hatte. Und Nara empfand etwas das sie selbst bei Iron nie empfunden hatte. Sie liebte Iron und hatte immer gedacht das ihr kein anderer Mann das geben konnte was er ihr gab, doch Lazarus zeigte ihr das es sehr wohl auch noch einen Mann gab der ihr noch etwas mehr geben konnte als die Erfüllung. Er gab ihr animalische Lust und zu der war nur er fähig, kein sterblicher oder auch unsterblicher Mann war dazu in der Lage. Und so wurden beide immer wilder und selbst als Lazarus zum Gipfel gekommen war hörte er nicht auf. Immer wieder nahm er sie sich und wechselte auch ab und zu mal die Stellung um was neues zu versuchen. Nara schrie nur noch, doch nicht aus Schmerz oder Pein sondern vor Lust und Ekstase. Und sie wollte auch immer noch mehr, was Lazarus nun sehr erfreute. Nach einigen Stunden japste sie nur noch und hauchte leise. „Nicht mehr, ich kann nicht mehr.“ Er sah zu ihr herab und lächelte leicht: „Ich werde dich über deine Grenzen bringen:“ und dann legte er noch mal los, bis er abermals soweit war. Nara war total erschöpft, Lazarus hatte alles aus ihr heraus geholt und sogar weit darüber hinaus. Dann legte er sich neben sie und zog sie in seine Arme, er war zum ersten Mal seit langem wieder mal richtig befriedigt. Und langsam wusste er auch woran es lag. Die Spielchen die er mit allen anderen Frauen trieb konnten ihm nicht diese Erfüllung bringen, das konnten nur die Frauen die er liebte. Und das waren Aurian und nun Nara. Er sah sie sanft und liebevoll an und bemerkte das sie total erschöpft war. So gab er ihr ein wenig Kraft von sich ab. Dann wurde sein Blick fragend: „Möchtest du ein Kind von mir, Liebste? Einen kleinen Halbgott oder eine Göttin?“ Nun sah ihn Nara erschrocken an: „Nein sicher nicht, bis du wahnsinnig? Reicht es nicht das ich Iron mit dir betrogen habe?“ Dann wurde sie etwas sanfter als sie sein verletztes Gesicht sah.“ Lazarus ich liebe dich nicht, ja ich wollte dich das gebe ich zu, doch lieben tue ich nur Iron. Ich weiß nicht wie es weiter gehen wird. Lass mir Zeit vielleicht wachsen meine Gefühle noch und erreichen auch mein Herz. Doch noch ist es nicht soweit. Ich fühle mich jetzt schon schuldig das ich hier mit dir im Bett liege. Um wie viel schuldiger würde ich mich fühlen, würde ich dein Kind tragen und nicht das von Iron.“ Lazarus sah sie an, das verstand er und nickte. „Ich werde dir Zeit geben, doch möchte ich dich um eines bitten. Ich hasse alles Falsche deswegen sag Iron wenigstens was geschehen ist.“ Nara nickte ihm zu: „Das hätte ich sowieso getan, denn ich möchte nicht das irgend etwas zwischen uns steht.“ Lazarus nickte: „In Ordnung, aber ich werde eine Weile hier bleiben und euch helfen wo ich kann. Auch damit du mich ein wenig besser kennen lernen kannst. Ich werde auch versuchen meine Anziehungskraft ein wenig zurück zu schrauben, das verspreche ich dir. Denn Iron soll auch nicht zu kurz kommen. Ich möchte versuchen seine Freundschaft zu gewinnen. Meine Väter rieten mir dazu.“ Naras Blick war fragend: „Deine Väter?“ Lazarus nickte: „Wie du weißt bin ich der Sohn des Lichts, aber meine Zeugung haben Leon und Myrion mit der Hilfe von Mutter Natur in die Wege geleitet. Sie sind beide meine Väter und Aurian ist meine Mutter, als auch meine Geliebte. Ich hoffe du bist nicht eifersüchtig, denn ich muss viele Welten bereisen und ebenso auch überall meine Bettspielchen mit anderen Frauen durchziehen.“ Nara seufzte leise: „Nein ich bin nicht eifersüchtig. Doch darfst du auch nie auf Iron eifersüchtig sein. Er ist der Mann der an meine Seite gehört. Und das wird sich auch niemals ändern.“ Lazarus nickte zustimmend: „Ich weiß und das war mir auch von Anfang an klar. Ich sagte ihm schon mal das ich nicht vorhabe, dich ihm weg zu nehmen. Du gehörst zu ihm so wie er zu dir. Doch möchte ich nur ein wenig deine Zuneigung und ab und an mal das hier,“ :dabei deutete er auf das zerwühlte Bett. Nun musste auch Nara grinsen. „Nun ja also wenig war das nun nicht gerade. Du bist mehr als potent und ausdauernd.“ Lazarus zwinkerte ihr zu: „Ich bin ja auch ein Gott und das wäre ja wohl traurig wenn ich da hinter einem sterblichen Mann an stehen müsste. Mal abgesehen davon will ich schon wieder. Doch sollten wir uns nun frisch machen, Iron ist auf dem Weg hier her.“ Nara nickte leicht und begann sich langsam zu erheben. Sie machte sich Sorgen wie Iron reagieren würde, wenn er erfuhr was hier geschehen war.

Kaum eine Stunde später hatten sie sich frisch gemacht und man hörte auch das Schlagen der schweren Drachenflügel vor dem Tempel. So traten Nara und Lazarus vor den Tempel, gerade als Iron von Zandramas stieg. Als dieser nun Lazarus da stehen und Nara ins Gesicht sah wusste er schon was geschehen war. Denn in Naras Gesicht spiegelte sich ihr schlechtes Gewissen wider. Lazarus hingegen war selbstbewusst wie immer doch sah Iron auch das er wesentlich entspannter und auch glücklicher aussah als das letzte mal als er ihn gesehen hatte. Er trat auf Nara zu und zog sie in seine Arme um sie vor den Augen von Lazarus zu küssen, er wollte ihm gleich klar machen zu wem Nara gehörte. Dann sah er auf und sah das Lazarus ihm freundlich zunickte. Dieser hatte genau verstanden was Iron ihm mit dieser Geste sagen wollte. Auch war ihm klar das man Iron nicht mehr sagen musste was geschehen war, diese Geste hatte ihm gezeigt das er es bereits wusste. Dann bat Lazarus Iron um ein Gespräch und die beiden verzogen sich in eins der Büros. Dort angekommen sah Lazarus Iron an: „Wie ich dir schon mal sagte habe ich nicht vor dir Nara weg zu nehmen, sie gehört zu dir wie du zu ihr gehörst. Doch will ich auch ehrlich sein, ich liebe sie und........ich habe sie mir genommen. Obwohl ich denke das es nicht nötig war es dir zu sagen, denn deine Geste eben zeigte mir deutlich das du es bereits wusstest. Ich wünschte wir könnten Freunde sein, das würde es uns allen wesentlich erleichtern. Denn ich werde nicht ganz auf sie verzichten. Ich weiß das du bei ihr an erster Stelle stehst und das ist auch absolut in Ordnung für mich, vor allem bei dem Lebenswandel den ich zwangsläufig führen muss.“ Iron hatte ihm ruhig zu gehört und nickte leicht. „ Es ist schwer für mich, doch war es mir die ganze Zeit klar das so etwas passieren würde. Vor allem da deine Mutter uns vor gewarnt hat. Ich liebe Nara mehr als mich oder mein Leben. Ich würde sie niemals kampflos aufgeben. Doch gehe ich davon aus das sie es dir freiwillig gegeben hat, das sie mit ihrer Zustimmung mit dir ins Bett ging und du sie nicht gezwungen hast. Und Freunde, ich weiß nicht wie das gehen sollte.“ Lazarus hatte ebenso ruhig zugehört: „Auch Leon und Myrion sind Freunde, uns geht es nicht anders als ihnen, wir lieben die gleiche Frau, wobei du noch einen großen Vorteil hast. Denn sie liebt dich auch, wobei es bei mir nur meine Anziehungskraft ist die sie zu mir ins Bett geführt hat. Reine animalische Lust, nicht mehr und nicht weniger. Sie hat mir klar gesagt, das sie mich nicht liebt sondern dich. Doch wäre auch ich bereit um sie zu kämpfen. Aber wäre es da nicht besser das wir uns irgendwie einigen, ohne uns gegenseitig das Gesicht zu demolieren oder das Leben schwer zu machen? Ihr hättet einige Vorteile dadurch und ja ich weiß euch kommt es nicht auf irgendwelche Vorteile an. Dennoch wäre es so, wie zum Beispiel der Drachenhort oder das Nest mit den Jungen. Ich könnte es hier her bringen ohne das ihnen etwas geschieht.“ Iron sah ihn ruhig an, obwohl in ihm ein Sturm tobte. Er war nicht richtig eifersüchtig und doch schmerzte es ihn zu wissen das Nara noch vor kurzem in den Armen des Mannes gelegen hatte der hier vor ihm stand. Er dachte nach und nickte nach einer Weile: „Ich schlage vor wir sehen was auf uns zukommt. Und vielleicht gewöhne ich mich ja an den Gedanken. Ich weiß es nicht. Lassen wir doch die Zeit entscheiden was wird. Und wer weiß vielleicht werden wir ja Freunde.“ Lazarus nickte leicht, er sah das er hier im Moment nicht viel ausrichten konnte. „Na gut, ich werde mal das Drachennest und den Hort holen. Wir sehen uns dann später wieder. Und mach es Nara nicht all zu schwer. Sie konnte sich nicht mehr wehren. Im Grunde trifft sie keine Schuld, mir kann kaum eine Frau widerstehen.“ Dann drehte sich Lazarus herum , verließ den Raum und war kurze Zeit später verschwunden. Lazarus wusste das er hier einen Fehler gemacht hatte, er hätte auch Iron mehr Zeit geben müssen ihn besser kennen zu lernen bevor er sich an Nara heran machte. Doch er hatte sich nicht mehr beherrschen können als es soweit war. Er würde sich in der nächsten Zeit zusammen reißen müssen, bevor er Nara abermals für sich forderte. Und das er sie fordern würde, stand für ihn außer Frage, denn es war zu schön gewesen sie in seinen Armen zu halten und die Lust mit ihr zu erleben. So erschien er kurz darauf bei Serena in der Höhle. „Hallo meine Liebe, du kennst mich vielleicht nicht doch ich bin Lazarus, der Sohn des Lichts und ich wollte dein Nest zur Insel bringen.“ Serena und Zandramas sahen ihn an. Und er hörte in seinen Gedanken wie Serena ihm sagte: „Du hast es also getan. Ich spüre Verzweiflung bei Nara. Sie ist unglücklich darüber das sie dir nicht länger widerstanden hat.“ Lazarus nickte: „Ja ich weiß, ich habe hier einen Fehler gemacht, doch als ich sie dort stehen sah, wie das Wasser noch ihre Haut benetzte, da konnte ich einfach nicht anders. Ebenso wenig wie sie mir widerstehen konnte, konnte ich es bei ihr. Ich liebe sie, es hat eine Weile gedauert bis ich es mir eingestanden habe. Doch so ist es. Die Frauen warfen sich mir immer an den Hals, sie aber nicht.“ Er setzte sich auf den Nestrand und sah die beiden Drachen an. Er lächelte: „Sie gab mir sogar eine Ohrfeige, weil ich sie küsste.“ Serena sah ihn an: „Nun du hast es auch sehr provoziert, du hast harte Geschütze aufgefahren, zudem solltest du zugeben das du deine Anziehungskraft bei ihr noch erhöht hast, so das sie dir gar nicht mehr widerstehen konnte. Das war ein feiger Angriff.“ Lazarus nickte: „Ja ich weiß. Doch will ich ihr Zeit geben mich besser kennen zu lernen. Und ich hoffe das sie mir vielleicht irgendwann ein wenig Zuneigung entgegen bringt. Doch hatte ich das Gefühl das es ihr auch Spaß gemacht hat. Ich habe sie zu nichts gezwungen.“ Serena schüttelte leicht den Kopf. „Doch du hast sie gezwungen, obwohl es so aussah das sie es dir freiwillig gegeben hat, war auch ein gewisser Zwang dahinter. Denn wenn du diese Frau dermaßen provozierst und sie bedrängst, mit dem Wissen wenn du sie in deine Arme ziehst, sie küsst und streichelst, das sie dann nicht mehr nein sagen kann, weil ihr Körper zu brennen beginnt, kann man das kaum freiwillig nennen. Doch keine Sorge wir werden dazu schweigen.“ Lazarus sah Serena erschrocken an: „Soll das heißen ich habe sie ...“ Serena setzte sich vor ihn hin: „Denk doch mal selber nach. Sie hat dich beim ersten Kuss abgewiesen, hat dir sogar eine Ohrfeige verpasst, weil sie das nicht wollte. Und selbst jetzt hat sie dir gesagt sie will es nicht, doch du gabst nicht auf bis sie dir erlegen war. Ist das wirklich freiwillig, oder eher weil sie nicht mehr nein sagen konnte. Mensch Junge du hast eine Ausstrahlung die jede Frau in dein Bett holt. Doch bei ihr musstest du noch mehr auffahren, sie fiel dir nicht gleich um den Hals, im Gegenteil sie versuchte dir zu entfliehen, dich nicht an zu sehen. Alles Zeichen der Ablehnung, alles Zeichen das sie versuchte dir zu widerstehen. Doch du nahmst sie in deine Arme und küsstest sie. Und das da ihr Widerstand erliegen würde war doch klar. Nein vergewaltigt hast du sie nicht, nicht im herkömmlichen Sinne, denn ihr Körper reagierte und sie forderte ja sogar mehr. Doch wenn man tiefer schaut, hast du ihr kaum Gelegenheit gegeben wirklich nein zu sagen.“ Lazarus seufzte, denn er musste erkennen das Serena recht hatte. Sein Verlangen nach Nara war so stark gewesen, das er wirklich harte Geschütze aufgefahren hatte. Er hatte sich in Szene gesetzt, hatte alles getan damit sie in seinem Bett landete. Und nun im Nachhinein war er nicht besonders stolz auf sich. Er sah zu Serena hoch und nickte: „Ja du hast recht. Ich habe mit den falschen Mitteln gekämpft, ich habe alles in den Kampf geworfen was ich hatte. Ich wollte sie und da war mir jedes Mittel recht. Ich wusste genau das sie mir nicht widerstehen könnte wenn ich sie provoziere.“ Serena nickte zufrieden: „Jetzt hast du es verstanden. Und wahre Freunde tun sich so etwas nicht an. Versuche es auf normale Weise bei ihr. Zeige ihr deine Zuneigung, und sei Iron ein guter Freund, denn auch an ihm hast du dich versündigt. Auch ihn hast du in tiefe Verzweiflung gestürzt und das alles nur weil du diese Frau mehr wolltest als alles andere. Iron und Nara sind wahrlich gute Menschen, ihre Herzen sind rein. Und so ein Betrug, liegt ihnen wie ein schwarzer Fleck auf der Seele. Du kannst nun nur hoffen, das Iron Nara verzeiht und ihr nichts nach trägt. Und das sie sich selber verzeihen kann. Doch nun genug von allem. Lass uns nun das Nest zur Insel bringen.“ Was Aurian nicht gelungen war, nämlich ihrem Sohn die Augen zu öffnen, war nun Serena gelungen. Aurian hatte es mit bekommen und lächelte. Sie wusste das ihr Sohn nicht böse oder schlecht war, doch er war dermaßen von sich eingenommen, das er dachte er könnte alles bekommen und das ohne Konsequenzen. Doch jetzt würde er zum ersten mal Konsequenzen tragen müssen. Und der Preis würde sein das Nara ihm vielleicht irgendwann mal das Herz öffnen würde. Lazarus war noch jung und er stürmte oft auf sein Ziel los ohne nachzudenken. Aurian hoffte das er hier bei diesen Menschen und mit den Drachen im Rücken lernen würde das auch ihm gewisse Grenzen gesetzt waren. Ihr Plan hatte funktioniert, nun musste man abwarten ob sich Lazarus dem Kampf mit sich selber stellen oder ob er feige kneifen würde. Er könnte es sich leicht machen, zur Insel der Götter zurück kehren und alles hinter sich lassen oder aber alles wieder in Ordnung bringen. Aurian war gespannt darauf was ihr Sohn tun würde. Und auch Myrion und Leon beobachteten was nun geschehen würde.

Iron suchte unterdessen Nara auf und sah das sie wirklich ein schlechtes Gewissen hatte. Er nahm sie sanft in seine Arme und drückte sie an sich: „Liebst du ihn?“ Nara sah zu ihm auf: „Nein, doch als er mir entgegen trat, Schatz ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Jede seiner Bewegungen war eine Verlockung, ich konnte nicht anders. Und als er mich an sich zog und ich seine Nähe so deutlich spürte war es um mich geschehen. Ich weiß ich hätte es nicht tun sollen und im Moment weiß ich nicht mal wie es dazu kommen konnte, doch ich wollte ihn auf einmal. Mein Körper brannte vor Verlangen.“ Iron nickte sanft: „Hat er dich zu irgend etwas gezwungen?“ Nara schüttelte den Kopf: „Nein, ich hätte rein theoretisch gehen können, doch es ging nicht. Er hat mich zu nichts gezwungen, wenn man mal von seiner Präsenz absieht und das ich ihm nicht mehr widerstehen konnte.“ Iron sah Nara sanft an: „Egal was passiert, ich werde um dich kämpfen. Kampflos bekommt er dich nicht. Ich rechne mal damit das er es noch öfter versuchen wird. Er hat nun Blut geleckt. Er hatte dich nun einmal und wird es wieder wollen. Kleines ich liebe dich und solltest du ihm irgendwann mal den Vorzug geben und mit ihm glücklicher sein, so sag es mir und ich werde gehen, doch nicht ohne Kampf. Ich schlage ihm die Zähne ein wenn es sein muss. Gott hin oder her. So leicht mache ich es ihm nicht.“ Nara erkannte das aus Iron die Verzweiflung sprach. „Schatz ich liebe dich und nicht ihn. Ja ich gebe zu er hat etwas an sich das mich schwach werden lässt, doch ist das rein körperlich. Mein Herz gehört dir und das wird sich niemals ändern. Ich verfluche mich selber das ich nicht stärker war.“ Iron sah das auch Nara verzweifelt war, er sah sie sanft und liebevoll an: „Kleines solange du mich liebst, verzeihe ich dir alles, auch wenn du ihm nochmal erliegen solltest. Sicher es tut weh zu wissen das du in seinen Armen lagst, das du mit ihm etwas geteilt hast was eigentlich nur uns beiden gehören sollte. Doch erlag ich auch schon mal der Versuchung und ich hoffe das es nicht noch mal geschieht. Doch einem Gott zu widerstehen dürfte noch viel schwerer sein. Und ich sage dir noch etwas, erinnerst du dich an den Tag als die Herrin zu uns kam um dir zu sagen das Lazarus dich liebt? An diesem Tag spürte ich auf einmal was du ausstehen musst wenn Lazarus bei dir auftaucht, denn als ich die Herrin sah, flammte auch in mir das Verlangen hoch sie haben zu wollen, mein Körper brannte lichterloh und hätte sie mir die Gelegenheit gegeben, ich hätte sie mir genommen und es wäre mir egal gewesen das sie eine Göttin ist. Also mach dir keine Vorwürfe, meine Liebe zu dir ist stärker als alles andere.“ Nara sah ihn mit großen Augen an: „Ist das wahr? Dir erging es nicht anders?“ Iron nickte: „Ja es ist wahr, in dem Moment konnte ich an nichts anderes denken als sie haben zu wollen. Da dachte ich weder an dich noch an sonst irgendwas. Das Verlangen vernebelt unseren Verstand und bei uns Männern ist es noch schlimmer, weil wir denken oft mit dem was wir in der Hose haben. Und wenn ich dich so ansehe, kann ich Lazarus sogar verstehen, das es auch seinen Verstand vernebelt, das er nur noch an eines denken kann. Er und ich lieben die gleiche Frau, bei ihm ist es nicht nur Verlangen, wenn ich auch denke das es bei ihm viel ausgeprägter ist als bei mir eventuell. Doch ich glaube er liebt dich wirklich. Also Kleines ich würde sagen, lassen wir es auf uns zukommen, solange ich mir deiner Liebe gewiss sein kann werde ich sicher nicht durchdrehen. Doch um eines möchte ich dich bitten, lass dich nicht von ihm schwängern. Wenn du mal ein Kind bekommen solltest, möchte ich das es von mir ist.“ Nara nickte, wenn sie sich auch wunderte warum beide gleich an ein Kind dachten. Sie selber hielt sich noch für viel zu jung um jetzt schon ein Kind zu bekommen. „Ich will vorläufig auch noch kein Kind. Wir haben noch viel zu viel zu tun, als das wir daran denken könnten.“ Er grinste sie an: „Aber wir haben zwei Großväter die sicherlich sehr aus dem Häuschen wären, wenn da etwas Kleines kommen würde und ich will ehrlich sein, ich möchte viele Kinder haben. Wie wäre es mit drei Buben und drei Mädchen und wenn da eins von Lazarus dazwischen sein sollte, das bekämen wir auch noch groß.“ Nun musste Nara doch lachen: „So viele? Und daran das auch eins von deinem Nebenbuhler dabei sein könnte denkst du auch schon? Du bist unglaublich Schatz, hier zeigt sich deine wahre Stärke,“ sachte strich sie mit ihren Fingern über seine bloße Brust „wobei deine körperliche Stärke auch nicht zu verachten ist, ich mag Männer die kraftvoll sind.“ Ihr streicheln verfehlte seine Wirkung nicht und so küsste er sie nun recht verlangend. Dann schob er sie in ihr Schlafzimmer um sich auch noch von ihr zu nehmen was er von ihr wollte.

Einige Zeit später saß Iron an einem der kleinen Seen und lies Steine über das Wasser gleiten und dachte darüber nach was heute geschehen war. Er hatte nie daran gedacht seine Frau mit einem anderen teilen zu müssen, doch wenn er genau darüber nach dachte, solange er selber nicht zu kurz kommen würde und sie ihn liebte, war es eigentlich unerheblich. Mal abgesehen davon das Lazarus ihnen wirklich viel Nutzen bringen könnte. Und so ein übler Kerl schien er ja nicht zu sein, zudem hinzu kam, das er eh nie viel Zeit bei ihnen verbringen würde, da er doch einige Verpflichtungen hatte, die ihn von hier fort führen würden und wo Iron dann Nara wieder nur für sich haben würde. Er hörte Schritte hinter sich und drehte sich kurz um. Langsam kam Lazarus näher und setzte sich neben ihn: „Das Nest und der Hort sind hier ich habe beides gut untergebracht. Und ich muss mich bei dir entschuldigen.“ Iron sah ihn verwundert an. „Wieso und wofür?“ Lazarus tat es ihm gleich und lies ebenfalls einige Steine über das Wasser gleiten: „Nun Serena machte mich darauf aufmerksam das ich mit unfairen Mitteln gekämpft habe. Ich habe wirklich alles in den Kampf geworfen was ich hatte um Nara soweit zu bekommen, das sie mit mir ins Bett ging. Das war nicht richtig. Ich weiß welche Ausstrahlung ich auf Frauen habe und diese noch zu verstärken, in dem ich sie wirklich provozierte und ihr keine Chance mehr zur Gegenwehr lies, war unfair.“ Iron sah ihn immer noch verwundert an, das hatte er nicht erwartet. „Du bist sehr ehrlich. Und es freut mich das du es mir sagst. Doch du musst dich nicht entschuldigen. Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt und um ebenfalls ehrlich zu sein. Ich hätte es nicht anders gemacht. Ich würde auch alles in den Kampf werfen was ich habe um zu bekommen was ich will. Wir sind Männer und denken anders als Frauen, doch selbst sie würden zu jedem Mittel greifen um zu bekommen was sie wollen. Denk mal an die Kleine die mich verführte und deine Mutter ist auch nicht ganz ohne, ehrlich gesagt brannte ich bei ihr auch einmal voller Verlangen. Und wie ich eben schon Nara sagte, hätte sie mir die Gelegenheit gegeben, ich hätte sie mir genommen.“ Nun grinste Lazarus ihn an: „Ja sie ist wirklich heiß oder? Und sie gibt alles wenn man sie einmal soweit hat. Als sie und ich das erste mal aufeinander trafen und zwar als Mann und Frau, war die Hölle los, drei Tage haben wir im Bett verbracht. Unterbrochen mit ein wenig Schlaf, mal etwas zu essen und einigen Gesprächen haben wir es drei Tage mit einander getrieben. Das war die heißeste Zeit meines Lebens. Doch du kannst dir vorstellen, das sie für mich wenig Zeit hat, da ist Myrion den sie über alles liebt und der bei ihr immer an erster Stelle kommt, dann Leon, der ebenfalls immer mal noch ein wenig Abwechslung sucht, weil sie sich eher mit Myrion einlässt als mit ihm. Und dann ist da noch Iskander, der Held des Schicksals dem sie auch ab und zu mal ihre Gunst schenkt. Wie du siehst bleibt da nicht viel Zeit für mich.“ Nun musste auch Iron grinsen: „Sie scheint eine viel beschäftigte Frau zu sein, wie schafft sie es dann noch, das heißt sofern sie mal aus dem Bett kommt, sich noch um die Welten zu kümmern?“ Lazarus lachte leise: „Frag das nicht mich, doch sie schafft es. Sie hat alles genau im Auge, nichts entgeht ihr. Na ja und sie hat noch einige andere Götter denen sie die Verwaltung einiger Welten überlässt und die ihr Bericht erstatten wenn es irgendwo ein Problem gibt.“ Iron sah Lazarus abschätzend an: „Du magst ja ein Gott sein, und es scheinen dir wirklich alle Frauen zu Füßen zu liegen. Doch wirkliche Liebe hast du bislang nicht erhalten oder?“ Lazarus sah ihn ebenfalls an: „Nun Aurian liebt mich, ohne zweifel, als Sohn und auch als Geliebter, doch ihr reine wirkliche Liebe gehört Myrion und ein wenig auch Leon. Das wissen alle. Und so ist es auch mit Nara, ihre reine wirkliche Liebe gehört dir. Selbst wenn sie irgendwann mal ihr Herz für mich entdecken sollte, wirst du immer bei ihr an erster Stelle stehen. Leon und ich teilen das gleiche Schicksal, wir werden immer die zweite Wahl sein. Aber wir können damit leben, solange uns ein wenig Liebe von der Frau die wir lieben entgegen gebracht wird.“ So hatte Iron das noch nie gesehen er sah Lazarus sanft an: „Möchtest du nicht auch bei einer Frau an erster Stelle stehen, ihr Herz nur für dich haben?“ Lazarus schüttelte den Kopf: „Nein, denn was würde die Frau an meiner Seite erwarten? Zum einen erst mal das sie mich wirklich mit vielen teilen müsste. Denn schau mal ich bin verpflichtet die Welten und deren Tempel auf zu suchen und immer mal mit den Priesterinnen zu schlafen. Natürlich suche ich mir immer die schönsten aus und eben die die schon etwas Erfahrung haben. Eine Jungfrau kommt mir nicht ins Bett. Des weiteren müsste sie sehr oft ohne mich auskommen, da ich viel unterwegs bin. Mal abgesehen davon das ich dann eventuell auch gar nicht mehr den Drang hätte es mit irgendeiner anderen zu treiben. Was aber dann zufolge hätte das langsam die Liebe aus den Welten verschwinden würde. Gut jetzt könntest du anführen, die Liebe gab es schon immer, doch in den Welten die ich besuche erstarkt die Liebe, es werden mehr Kinder geboren und ich mache es möglich das auch die Kinder bekommen können, die es zuvor nicht konnten. Auch hier könnte man nun sagen das Mutter Natur es so gewollt hat, doch auch sie kann nicht über all sein. Du siehst die Frau an meiner Seite hätte es sehr schwer und würde nur leiden und wie könnte ich das der Frau die ich liebe antun? Nara hingegen, hat dich, sie liebt dich und leidet nicht wenn ich mal wochenlang nicht da bin. Und doch habe ich das Gefühl da ist eine Frau die ich liebe die ich aber in guten Händen weiß und nicht alleine zurück lassen muss. Und Eifersucht ist mir fremd. Ich wäre schon sehr glücklich wenn sie mich wenigstens ein wenig lieben könnte.“ Iron verstand ihn langsam und sah das Lazarus kein leichtes Los hatte, er begann sogar Sympathie für ihn zu empfinden. „Kannst du es denn genießen mit den anderen Frauen, also mit den Priesterinnen zusammen zu sein oder siehst du es nur als Pflicht an?“ Nun knuffte Lazarus ihn: „Halloho, ich bin ein Kerl und das durch und durch. Natürlich genieße ich es, ich bin immer scharf, wenn sie mir auch nicht die Befriedigung verschaffen können die ich brauche um rundum glücklich zu sein.“ Iron verstand nicht ganz und sah ihn fragend an: „Also wenn ich einige male gekommen bin, bin ich absolut befriedigt.“ Lazarus begriff das Iron es nicht ganz verstanden hatte: „Was ich meine ist, du hast doch sicherlich auch schon mal nur Frauen genommen um deine körperlichen Bedürfnisse zu befriedigen und anschließend dennoch das Gefühl gehabt das war es nicht. Doch dann hast du die Frau in den Armen die du liebst und auf einmal ist es da, das Gefühl das sagt, ja das ist es und du liegst nur da, hältst sie in deinen Armen und sie drückt sich an dich und alleine das befriedigt dich schon, wobei es natürlich nicht zu verachten ist auch alles andere zu bekommen, aber da reicht dann auch eventuell schon einmal.“ Nun verstand Iron und nickte: „Ja du hast recht. Ich habe früher die Frauen auch nur benutzt um zu bekommen was ich wollte. Doch mit Nara kam ein Gefühl in mein Leben das ich nicht kannte, sie gibt mir etwas das ich bei keiner bisher gefunden hatte. Und stimmt als ich sie nach dem ersten mal nur in meinen Armen hielt war es ein Gefühl der Erfüllung und nicht nur körperliche Befriedigung.“ Die beiden Männer sahen sich an und verstanden sich auf einmal. Dann sagte Iron etwas das ihn selbst überraschte: „Nara muss eine gewisse Zuneigung zu dir haben, denn jetzt wo wir darüber redeten fiel mir wieder ein, das sie sich niemals einem Mann hingegeben hätte, den sie nicht wenigstens mögen würde. Ich denke in dem Moment ist die Ausstrahlung relativ unerheblich. Und da sie mit dir schlief muss sie dich auf irgendeine Weise mögen. Es ist ihr vielleicht selber nicht klar, weil das schlechte Gewissen alles überdeckte, doch auch mir wollte sie sich nicht gleich hingeben, sie sagte damals zu mir, das sie es nicht gutheißen würde es nur so zu tun, das es auch Liebe oder wenigstens einer gewissen Zuneigung bedürfe. Ich nahm damals sogar an das sie noch eine Jungfrau sei, weil sie sich so zierte.“ Lazarus sah ihn dankbar an: „Ich danke dir für diese Worte. Dann besteht ja noch Hoffnung, das ich vielleicht doch ihre Zuneigung gewinnen kann, wenigstens ein wenig. Und du musst mir glauben, ich liebe sie wirklich und ich gebe auch zu das ich sie begehre. Ich will sie in meinen Armen haben, sie ist alles was ich mir je erträumt habe. Ich kann verstehen das es für dich nicht einfach ist, doch bedenke eins, ich werde oft weg sein, manchmal Wochen oder sogar Monate lang. Und in der Zeit wird sie nur dir gehören und ich werde glücklich darüber sein das sie dich hat und nicht alleine zurück bleibt.“ Iron sah Lazarus an und nickte. „Ich denke wir sind uns ähnlicher als ich dachte. Obwohl du ein Gott bist und ich nur ein Mensch. Aber ich glaube einer Freundschaft steht an sich nichts mehr im Wege. Denn ich gehe mal davon aus wir haben alles geklärt was es zu klären gibt, ich möchte dich nur um eins bitten, belüge mich nie und sag mir wenn sich etwas ändert.“ Lazarus nickte, dann erhoben die beiden sich und gingen einträchtig zum Tempel zurück. Aurian die dem Gespräch unsichtbar gefolgt war, war stolz auf ihren Sohn. Er hatte begonnen die Konsequenzen seiner Tat zu tragen. Und das Iron sie begehrte, obwohl es sie nicht wunderte, schmeichelte ihr doch und sie überlegte ob sie ihm nicht eventuell mal ihre Gunst erweisen sollte. Vor allem da dieser junge Mann ihren Sohn scheinbar glücklich machte, in dem er ihm auch einen Platz im Herzen seiner Frau gönnte.

Kapitel 16: Freud und Leid

Als Iron und Lazarus zurück kamen sahen sie schon den Menschenauflauf vor dem Tempel und wie Nara versuchte dem ganzen Herr zu werden. Irgendwie hätte ihnen doch klar sein müssen, das die Presse in welcher Form auch immer, nicht auf der Klippe stehen bleiben würde. Die hatten natürlich sofort Reisemöglichkeiten geordert um ebenfalls die Insel besuchen zu können. Nun belagerte man Nara mit Fragen. Dann traten Lazarus und Iron neben Nara und Iron versuchte sich Gehör zu verschaffen um etwas sagen zu können, doch alles redete durcheinander so das er nicht durchkam. Lazarus grinste, sah dann Iron an und brüllte dann los und als Gott war es ihm möglich seine Stimme so laut erschallen zu lassen, das den Besuchern, sofern man diese Horde von Heuschrecken so nennen wollte, die Ohren weg flogen. „RUHEEEEE, lasst doch Iron mal zu Wort kommen.“ Schlagartig war Ruhe und Lazarus grinste Iron an: „So macht man das.“ Nun musste auch Iron lachen, dann wandte er sich den Leuten zu. „Also gut, halten wir hier und sofort eine Pressekonferenz ab, doch warne ich euch, solltet ihr mehr Fragen als ich Antworten haben wird es nicht mehr geben. Außerdem verlange ich das ihr euch sofort danach von hier verabschiedet und nur nach Terminerteilung hier erscheint. Ist das klar? Ansonsten sorge ich dafür das ihr zum Festland zurück gebracht werdet. Wie bisher werdet ihr es nur mit mir zu tun bekommen, denn meine Frau wird das interne leiten ich das externe, das heißt wenn ihr versucht auch nur eine Frage an Nara zu stellen ohne das sie über mich ging, gibt es Ärger. Zur Linken meiner Frau seht ihr Lazarus den Sohn des Lichts, entfernt werdet ihr schon von ihm gehört haben. Er ist der Sohn der Herrin des Lichts. Seinen Tempel findet ihr dort drüben.“ Damit zeigte Iron in die Richtung des kleineren Tempels. „Doch wird es noch eine ganze Weile dauern bis dieser Tempel in Betrieb genommen wird. So das auch weiterhin alles erst mal über uns läuft auch wenn ihr Anfragen oder Gebete an ihn habt.“ Doch auch jetzt musste Iron feststellen das nur ein Teil der Reporter Augen für ihn hatten, denn die weiblichen begannen bereits Lazarus an zu himmeln und ihn an zu starren, denn seine Ausstrahlung verhehlte auch auf sie seine Wirkung nicht. Als Iron das sah, schaute er zu Lazarus dem das auch nicht entgangen war und der sich köstlich über die Reaktionen der weiblichen Besucher amüsierte. Als er Irons Blick bemerkte grinste er: „Ich glaube ich werde mich mal woanders nützlich machen. Damit es hier weiter gehen kann, sonst werdet ihr die nie los.“ Einen Moment später war er auch schon verschwunden und nun endlich konzentrierten sich alle wieder auf Iron. Dieser beantwortete nun die Fragen soweit es ihm möglich war und lies einen Aufruf in die Welt los, das jeder willkommen war sofern er reinen Herzens war, das er jeden der auch nur böses im Schilde führen würde hoch kantig von der Insel verbannen würde. Das es Landeerlaubnisse geben würde und jeder Besucher oder neue Bewohner vorher überprüft werden würde. Des weiteren forderte er die Menschen auf wenn sie in Frieden leben wollten sich hier nieder zu lassen. Das Verwaltungsangestellte gesucht würden, als auch Bauern, Müller, Bäcker, Metzger, als auch alle Arten von Handwerkern und der gleichen mehr. Das jeder eine Bewerbung an ihn schicken könnte und diese so unbürokratisch wie nur möglich bearbeitet würde. Vor allem lies er einen Aufruf an die Unterschichten los das sie hier ihr Glück machen könnten. Das die Häuser der Dörfer kostenlos zur Verfügung gestellt werden würden. Als er das sagte kamen gleich weitere Fragen der Reporter die er auch sehr gelassen beantwortete. An die Reporter gerichtet eröffnete er ihnen das er gedachte eine Art Pressebüro ein zu richten und das sie sich gerne dafür bewerben dürften. Zum Schluss sagte er ihnen noch, das Nara und er nun nicht nur die Tempel wieder ans laufen bringen müssten sondern auch dem Willen der Herrin zufolge die Belange der Welt verwalten müssten und das dies einen Haufen Arbeit und einen gewissen Aufwand bedeuten würde. Das alles seine Zeit dauern und ihnen auch Lazarus helfen würde, doch das man ihn nicht belästigen sollte. Auch teilte er ihnen mit das es auf dieser Insel noch weitere Drachen geben würde und diese immer Patrouille über und um die Insel fliegen würden, so dass keiner versuchen brauchte sich heimlich auf die Insel zu schleichen. Als nun alle zufrieden gestellt waren, vorerst zumindest, trabten die Leute wieder zu ihre Flugzeugen und Helikoptern und waren schnell wieder verschwunden. Lazarus tauchte kurz darauf wieder auf und klopfte ihm auf die Schulter: „Das hast du sehr gelassen gemeistert.“ dann blickten die drei den Flugmaschinen hinter her.

In den nächsten Tagen und Wochen wurden neue Priesterinnen und Priester geweiht als auch Hohepriesterinnen und Hohepriester. Des weiteren wurden diese nun auch über die unteren Bereiche der Tempel als auch was es mit den Runen und den Reiseportalen auf sich hatte aufgeklärt. Lazarus erneuerte weitere Tempel, langsam einen nach dem anderen, bis alle wieder hergestellt waren. Alle drei und das obwohl auch die beiden Väter halfen, fielen Abends nur ins Bett um Morgens wieder weiter zu machen. Sie kamen nicht zur Ruhe. Die Insel wurde langsam aber sicher bevölkert und auch die jungen Drachen wuchsen heran und begann schon kleinere Aufträge an zu nehmen. Wie Iron es angekündigt hatte flogen Tag und Nacht immer einige Drachen über die Insel um diese zu schützen. Auch kamen langsam die Anfragen der Herrscher herein wann die erste Welttagung stattfinden sollte. Lazarus hatte sich in der ganzen Zeit Nara nicht wieder genähert, so schwer es ihm auch fiel. Doch Nara als auch Iron lernten ihn als unermüdlichen Freund kennen der immer zur Stelle war wenn er irgendwo gebraucht wurde. Seine Eltern waren sehr stolz auf ihn, er arbeitete teilweise Tag und Nacht um sich ab zu lenken. Und wenn es gar nicht mehr ging reiste er zu einer anderen Welt um sich dort seine körperlichen Bedürfnisse zu stillen, allerdings erzählte er nur Iron davon. Und dieser schwieg sich auch gegen Nara aus was Lazarus ab und an tat.

So gingen zwei Jahre ins Land und es war soweit alles geschafft. Und an einem Abend saßen alle an einem See den Nara mit einem kleinen Pavillon ausgestattet hatte, den sie nutzten um einfach mal ein wenig Ruhe zu haben. Jerome und Toren waren inzwischen selber schon zu Hohepriestern aufgestiegen und hatten die Vergangenheitsbewältigung des Glaubens übernommen und waren in den Muttertempel gezogen. Außerdem hatten sie nochmals ein Glück in den Armen einer Frau gefunden, was auch Iron und Nara freute, vor allem da beide Männer scheinbar erst in den vierzigern waren. Denn auch Jerome obwohl er eigentlich weit aus älter war als Toren, hatten die Götter ein wenig verjüngt gehabt. Und Iron und Nara hatten erfahren das sie bald nochmals Geschwister bekommen würden, was sie sehr amüsierte und auch freute. Beide waren inzwischen fünfundzwanzig Jahre alt. Auch Lazarus war gereifter geworden. Zu sehen mit welchen Problemen sich die Sterblichen herum schlagen mussten, hatten ihn reifen lassen. Nun saßen die drei in dem kleinen Pavillon am See und unterhielten sich zwanglos. Doch Iron sah den Blick den Lazarus Nara immer mal zuwarf, wenn sie gerade nicht zu ihm hinsah. Die drei verband inzwischen eine tiefe Freundschaft. Iron sprach in Gedanken zu Zandramas: „Kannst du Lazarus eine Botschaft von mir geben, so das Nara es nicht merkt?“ Als Zandramas bejahte, nickte Iron leicht: „Dann sag ihm, er soll es bei ihr versuchen. Ich werde mich zurück ziehen.“ Zandramas fragte ihn warum und Iron antwortete: „Ich habe ihn als ehrlichen und guten Freund kennen gelernt und ich sehe den schmerzvollen Blick den er Nara immer mal zu wirft wenn er sich unbeobachtet fühlt. Er leidet und ich möchte das dieses Leiden ein Ende hat. Also soll er es versuchen. Und sag ihm er soll zur Not alles in den Kampf werfen was er hat, er weiß schon was ich meine.“ So bekam Lazarus die Nachricht von Iron und sah diesen fragend und überrascht an. Iron nickte nur und lächelte ihm zu. Dann erhob sich Iron und beugte sich noch mal leicht zu Nara herab und küsste sie liebevoll, als er den Kuss löste hauchte er ihr zu: „Mach es ihm nicht gar so schwer.“ Dann drehte er sich um und ging auf den Tempel zu und lies die beiden zurück, wissend was nun geschehen würde. Doch als Iron den Tempel betrat stand auf einmal die Herrin vor ihm. „Du bringst da ein großes Opfer.“ Iron nickte und sah noch mal zurück und sah das Lazarus sich gerade erhob und Nara zu ihm auf sah. „Doch er ist das Opfer wert. Ich weiß das er sie ebenso liebt wie ich und wenn ich mir vorstelle in ihrer Nähe zu sein und sie nicht mal ab und zu berühren zu dürfen oder sie zu küssen, würde ich wahnsinnig werden. Doch er hat es jetzt zwei Jahre ausgehalten und leise gelitten. Nun sollte seine Leidenszeit beendet werden. Nara soll sich ihren Gefühlen ihm gegenüber stellen. Denn ich weiß das sie ihn sehr gern hat.“ Dann sah er Aurian wieder an, diese nickte. „Wenn das so ist, würde ich dir gerne dafür auf meine Weise danken.“ Nun sah Iron sie fragend an. „Wie meint ihr das Herrin?“ Sie lachte leise: „Wie war das noch? Wenn sie mir die Gelegenheit gegeben hätte, ich hätte sie mir genommen.“ Nun verstand Iron und sah sie überrascht an: „Ihr wärt wirklich mit mir dazu bereit? Einem Sterblichen?“ Aurian nickte und reichte ihm die Hand: „Es wird wohl die einzige Nacht bleiben, doch du kannst es annehmen oder ablehnen.“ Nun lachte auch Iron. „Wie sagte Lazarus einmal, Halloho ich bin ein Kerl. Und ich müsste dämlich sein das ab zu lehnen.“ Dann nahm er ihre Hand und ging mit ihr. Diese Nacht würde er nie vergessen.

Lazarus hatte genau verstanden was Iron meinte und so trat er zu Nara die zu ihm auf sah. Er sah sie an, nahm ihre Hand und zog sie zu sich hoch und sofort in seine Arme, dann knurrte er ihr leise ins Ohr: „Hrrrrrr...... jetzt wird es zum zweiten mal sein. Eine lange Zeit ist dazwischen vergangen, doch ich werde mir jetzt meinen Lohn nehmen.“ Kraftvoll presste er sie an sich und abermals spürte Nara seine animalische Lust die er nun wieder ausstrahlte und auch wie beim letzten mal konnte sie ihm nicht widerstehen. Er küsste sie hart und fordernd und als Nara seinen Kuss erwiderte verschwand er mit ihr um dann in seinem Zimmer wieder mit ihr auf zu tauchen. Sehr schnell sorgte er dafür das sie beide ausgezogen waren doch diesmal stieß er sie regelrecht auf das Bett und lag schneller bei ihr als sie gucken konnte. Nun drehte er voll auf und beide versanken in einem lustvollen Rausch. Lazarus hatte seine Fähigkeiten inzwischen perfektioniert. Und Nara wusste nicht wie ihr geschah, immer wieder schrie sie auf als er sie nahm, ihre Hände kratzten über seinen Rücken doch verletzen konnte sie ihn nicht, das war aber nicht weiter tragisch er spürte es auch so. Immer wieder bäumte sie sich unter ihm auf, wenn sie wieder mal den Gipfel erreicht hatte. Er nahm sie sich in dieser Nacht immer wieder, er wechselte die Stellung oder wandte Praktiken an die sie noch nie erlebt hatte. Zwischendurch ließ er ihr mal Zeit wieder zu Atem zu kommen und flüsterte ihr auch leise zu: „Ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben, denn zum einen habe ich die Einwilligung von Iron und zum anderen bekommt er gerade seine Belohnung dafür .“ Sie sah ihn schwer atmend und fragend an, leise keuchend fragte sie: „wie meinst du das?“ Und bevor er sie sich ein weiteres mal nahm hauchte er leise: „Aurian selbst entlohnt ihn gerade. Sie erleben wohl gerade das gleiche wie wir, wenn es bei ihm wohl auch nur bei der einen Nacht bleiben wird. Wobei ich hoffe, das du mir das nun öfter geben wirst.“ Dann legte er abermals los und wieder schrie Nara vor Lust und Wonne auf. Lazarus genoss es das mit ihr erleben zu dürfen, zu lange hatte er warten müssen. Doch sagte er sich: das war es wert.

Und auch Iron wusste nicht wie ihm geschah. Aurian hatte ein Gästezimmer gewählt, sie hatte zwar keine große Moral doch sein Schlafzimmer wollte sie nicht nutzen, denn das gehörte nur ihm und Nara. Dort angekommen, trieb sie dann ihre sinnliche Ausstrahlung abermals hoch und sie zeigte bei Iron auch sofort Wirkung, denn sein Verlangen flammte sofort auf. So packte er auch sofort zu, presste sie an sich und küsste sie verlangend. Und wie er schon gesagt hatte, es interessierte ihn in dem Moment nicht das er eine Göttin im Arm hielt, er wollte nur eins, sie. Dann riss er ihr regelrecht die Kleider vom Körper so wie sich selber auch. Auch er nahm sie sich in dieser Nacht immer wieder, wie nun auch Aurian zeigte was sie noch alles auf Lager hatte. Ihm verging Hören und sehen, das hatte er nicht erwartet, denn Aurian war eine Meisterin in den Liebeskünsten. Und die lustvollen Schreie die er von der Frau unter sich hörte trieben ihn immer weiter, doch irgendwann konnte er wirklich nicht mehr, er legte sich neben sie und hielt sie im Arm. Aurian küsste ihn noch mal leidenschaftlich dann sorgte sie dafür das er einschlief. Als er am Morgen aufwachte war sie fort und ihm kam das ganze wie ein Traum vor, doch das zerwühlte Bett erzählte eine ganz andere Geschichte. Ebenso wie sein Körper der immer noch leicht erschöpft war, er räkelte sich wohlig im Bett. Diese Frau hatte ihm alles abverlangt, so schlief er kurz darauf wieder ein.

Nara hingegen wurde wach und lag noch immer in Lazarus Armen. Er hielt sie sanft an sich gedrückt und schlief. Selbst das genoss er noch, zu spüren das sie noch da war. Er öffnete langsam die Augen und sah in das Gesicht der Frau die er liebte. „Guten Morgen Liebes“ :sachte strichen seine Hände über ihren Körper, er liebte es sie zu streicheln. Sie lächelte ihn an: „Guten Morgen, Großer. Wie wäre es mit Frühstück?“ Lazarus lächelte und nickte leicht: „Doch Liebes ich habe eine Frage, wirst du es Iron nachtragen das er und meine Mutter die Nacht miteinander verbracht haben?“ Nara schüttelte den Kopf: „Nein, denn wie könnte ich, schließlich lag ich in deinen Armen, wie könnte ich ihm da vorhalten das er sich eine andere nahm?“

Kurze Zeit später saßen Nara und Lazarus wieder im Pavillon, eine junge Novizin deckte ihnen reichhaltig den Tisch mit einem Frühstück. Und nur wenige Minuten später erschien auch Iron, der immer noch fertig aussah. Er ließ sich nur in den Korbsessel fallen und sah dann von einem zum anderen. „Guten Morgen ihr Lieben. Kleines gut geschlafen?“ Nara grinste leicht als sie sah wie fertig Iron war. „Ja und du scheinst eine anstrengende Nacht gehabt zu haben.“ Iron sah sie an: „Du weißt es?“ Nara nickte immer noch grinsend. „Ja Lazarus sagte es mir. Aber du brauchst nichts weiter dazu zu sagen. Es ist schon in Ordnung.“ Nun grinste auch Iron, denn er hatte schon ein kleines bisschen ein schlechtes Gewissen gehabt. Auch wenn er es nicht haben musste. „Nun dich scheint Lazarus ja nicht richtig ran genommen zu haben, du siehst aus wie der frische Frühlingstau.“ Nun lachte Nara herzlich und Lazarus knuffte Iron leicht und ihm rutschte heraus: „Wir können sie uns ja gemeinsam vornehmen wenn du meinst ich schaffe es nicht alleine.“ dann sah er erschrocken Nara und Iron an. Die beiden sahen ihn überrascht an. Er biss schnell in ein Brötchen und versteckte sich hinter seiner Kaffeetasse. Doch Iron sah nun Nara an, dann Lazarus: „Na ja wenn sie es mitmacht, ist zwar ein wenig verdorben, aber ich mag verdorbene Spielchen. Und so kämen wir beide auf unsere Kosten und keiner müsste zurück stehen. Und sie erst recht nicht.“ Dann blickte er Nara an: „Was sagst du?“ Nara sah von einem zum anderen und sah sie zweifelnd an: „Und wie soll ich das überleben? Jungs ich bin keine Göttin und weiß nicht ob ich das aushalte, denn ihr seid beide recht ausdauernd, von eurer Potenz mal abgesehen.“ Lazarus dachte kurz nach: “Also das dürfte das kleinste Problem sein, ich könnte dir ab und zu mal ein wenig Kraft von mir abgeben, dann überstehst du das schon. Mal abgesehen davon das wir es ja nicht übertreiben müssten.“ Dann sah er aber besorgt Iron an: „Doch kannst du es ertragen zu sehen wenn ich sie mir nehme?“ Iron dachte kurz darüber nach: „Es käme auf einen Versuch an, wenn ich es nicht kann, können wir es immer noch lassen.“ Lazarus nickte. „Also gut ein Versuch ist es wert, warum auch nicht.“ Als sie das geklärt hatten, sah Nara die beiden an: „So ich werde mal einen Rundgang durch die Tempel machen und schauen ob alles in Ordnung ist. Wir sehen uns dann später.“ Die beiden Männer nickten. Iron hatte vor den Termin festzulegen für die erste Welttagung und so blieb Lazarus alleine zurück, er sah träumerisch auf den See und dachte darüber nach das es doch schön wäre wenn hier einige Kinder spielen würden, am liebsten auch eines von ihm. Er dachte gerade darüber nach, das selbst wenn Nara und Iron unsterblich werden würden, ihre Kinder altern und irgendwann sterben würden, als er unsanft aus den Gedanken gerissen wurde. „Hier steckst du also alter Freund. Ich hätte es mir ja denken können. Sag mal wie lange willst du noch hier bleiben?“ Lazarus fuhr auf dem Sessel herum und sah dort seinen Freund Arden stehen. „Na komm setz dich, was machst du hier?“ Arden setzte sich zu ihm: „Nun ich wollte mal nach dir sehen, du lässt dich ja gar nicht mehr blicken.“ Dann tauschten sie alte Erinnerungen aus und Lazarus erzählte ihm von Nara, wobei er sehr ins schwärmen geriet. Arden lachte laut: „Jetzt sag bloß dich hat tatsächlich eine Frau gezähmt.“ In ihrer Unterhaltung vertieft bemerkten sie nicht das sich Iron näherte der den jungen Mann der bei Lazarus saß bemerkt hatte und nun neugierig geworden war. Denn er spürte instinktiv das dieser junge Mann auch eine recht ungewöhnliche Ausstrahlung hatte. So bekam er noch den letzten Satz von Arden mit und ebenso die Antwort, von Lazarus: „Ob du es glaubst oder nicht, ich dachte gerade sogar über Kinder nach.“ Arden lachte: „Na dann muss es dir ja wirklich ernst sein, wo ist das Wunder von Frau die es schaffte dich unter den Pantoffeln zu bekommen?“

Iron kam näher: „Die besucht gerade die anderen Tempel um dort nach dem rechten zu sehen.“ Lazarus winkte Iron heran: „Darf ich dir meinen Freund aus Kindertagen vorstellen, Arden mein ältester und liebster Freund. Allerdings muss ich dich warnen, der Kerl ist ein regelrechter Schürzenjäger.“ Iron setzte sich zu ihnen und sah von einem zum anderen. An dem Umgang den sie miteinander hatten sah er das Lazarus sich wirklich freute den Freund zu sehen. Dieser winkte nun ab: „Also so schlimm bin ich nun auch nicht. Lazarus ist da wesentlich schlimmer als ich. Obwohl ich zugeben muss als er sich noch in Unschuld wälzte hatte ich bereits meine ersten Erfahrungen gemacht. Dieser Kerl,“ damit deutete er auf Lazarus, „wollte partout warten bis er sich die eine nehmen konnte die er wollte und das war die Herrin des Lichts.“ Nun grinste Lazarus. „Natürlich ich wollte nur die beste für mein erstes Mal und das sie das ist konnte Iron nun sogar mal selber erleben.“ Damit lehnte er sich zu Iron und grinste: „Arden will sie auch, doch er traut sich nicht sich ihr zu nähern.“ Nun sah Arden verblüfft von einem zum anderen: „ne oder? Das ist jetzt nicht wahr, er hat es tatsächlich gewagt?“ Nun lachte Lazarus herzlich denn das Gesicht seines Freundes war Gold wert: „Doch hat er, er ist nicht vor Ehrfurcht im Boden versunken. Sondern hat zugegriffen als sich ihm die Gelegenheit bot.“ Arden sah bewundernd zu Iron: „Das glaub ich ja nun nicht. Ein Sterblicher wagt es und ich.......na ja.“ „Und ein Gott versinkt jedes mal vor Ehrfurcht in den Boden, wenn sie sich nähert, das wolltest du doch sagen oder?“ :lachte Lazarus. „Doch sage ich dir eins, wage es nicht dich Nara zu nähern, denn dann wirst du dein blaues Wunder erleben. Sie ist absolut tabu für dich, damit das mal klar ist.“ Iron sah nun Lazarus überrascht an: „Ich dachte Eifersucht ist dir fremd.“ Nun wurde Lazarus verlegen: „Ist sie auch, dennoch will ich nicht das dieser Schürzenjäger sich an ihr vergreift.“ Nun lachte Iron leise und sah Arden an: „Er sollte vielleicht noch dazu sagen das Nara meine Frau ist und das er sich sehr wohl an ihr vergriffen hat. Und für mich klingt das schon sehr nach Eifersucht.“ Lazarus sah Iron nachdenklich an und musste feststellen, das er merkwürdigerweise auf Iron nicht eifersüchtig war, doch dass das Gefühl das ihn bei Arden überkam dem doch recht nahe kam. Er war auch nie eifersüchtig gewesen auf Myrion oder Leon oder den anderen Männer die Aurian schon mal in ihr Bett lies, aber hier brachte ihn alleine der Gedanke das Arden sich Nara nehmen könnte schon zum kochen. Iron beobachtete sein Gesicht und sah wie es in ihm arbeitete, auch Arden fiel das auf. Dann sah Lazarus die beiden an und nickte überrascht: „Du hast recht, ich bin eifersüchtig, alleine der Gedanke das Arden sich an Nara heran machen könnte, bringt mich auf die Palme.“ Nun lachte Iron herzlich und Arden sah Lazarus überrascht an: „Also dann ist die Lage mehr als ernst. Die Frau hat dir wirklich das Herz gestohlen. Doch beruhige dich, ihr werdet doch sicherlich auch hier sehr schöne Frauen haben die bereit sind einem Gott ein wenig Freude zu machen, eure Nara werde ich dann schon in Ruhe lassen.“ Lazarus sah Arden an: „Es wird Zeit das du endlich eine Frau für dich findest. Damit diese Herumtreiberei ein Ende hat.“ Nun lachte Arden und sah ihn an: „Das sagst ausgerechnet du? Zudem zeig mir eine Frau die es mit mir aushält und ich nehme sie.“ Leicht zwinkerte er Iron zu und sah dann ernst Lazarus an: „Aber vielleicht ist Nara genau die richtige für mich wer weiß.“ Jetzt sprang Lazarus auf und schrie Arden an: „Wage es nicht, ich schlage dir die Zähne ein.“ Er hatte nicht bemerkt das Arden ihn nur hoch nehmen wollte und dieser war nun doch über den extremen Ausbruch überrascht. Iron legte eine Hand auf Lazarus Arm: „Beruhige dich wieder, er wollte dich nur foppen.“ Lazarus setzte sich wieder doch sah er Arden grimmig an: „Freund, ich werde dich im Auge behalten.“ Dann sah Arden zum Tempel hoch, von wo sich eine junge Frau näherte. Sie trug ihr langes Haar das ihr bis zur Hüfte ging offen und es lag wie eine feurig rote Mähne um ihren Körper oder wallte hinter ihr her. „Die da könnte mir gefallen, aber hallo ist die rassig.“ Arden schnalzte mit der Zunge und flüsterte leise „ Hrrrrrr....... ja die wäre was für mich.“ Nun folgten auch Lazarus und Iron seinem Blick und Iron lachte abermals laut los: „Darf ich vorstellen? Das ist Nara.“ Dabei machte er sich schon bereit Lazarus wenn nötig auf zu halten falls dieser sich nun auf Arden stürzen würde. Doch soweit kam es nicht, Nara trat näher und beugte sich zu Iron herab und gab ihm einen Kuss, dann drehte sie sich zu Lazarus um und er bekam ebenso einen Kuss, was ihn nun sehr erfreute und seine Wut und Eifersucht zusammen schmelzen lies. Dann setzte sie sich neben Iron und sah in die Runde: „Will mir keiner unseren Gast vorstellen?“ Lazarus grummelte leise: „Nein.“ Während Iron schmunzelnd nickte und meinte: „Darf ich vorstellen Arden, Lazarus bester Freund, obwohl im Moment scheint Lazarus nicht gut auf ihn zu sprechen zu sein, denn der hält dich für rassig und genau das richtige für sich.“ Nara sah fragend zu Lazarus hin und Iron erklärte ihr: „Dein junger Gott platzt vor Eifersucht.“ Dann grinste er: „Vielleicht sollte ich alle Priester warnen, falls es mal einer wagen sollte mit dir zu flirten.“ Leise grummelte Lazarus: „Nun übertreibt mal nicht, so schlimm bin ich nun auch nicht. Ich will nur nicht das sich Arden an sie heran macht.“ Nara begann zu verstehen: „Großer, keine Sorge, noch ein Mann kommt mir nicht ins Bett, ich bin mit euch beiden ja schon weit überfordert.“ Arden reichte Nara die Hand: „Ich bin sehr erfreut dich kennen zu lernen und keine Sorge ich habe auch nicht vor mich an dich heran zu machen. Wenn ich auch sagen muss, das du mir sehr gut gefällst. Doch werde ich mich hüten, mich an die Frau heran zu machen, die es geschafft hat diesen wilden Hengst hier zu zähmen.“ :damit deutete er auf Lazarus. Das beruhigte nun auch Lazarus und er entspannte sich wieder. Nachdem eine junge Novizin ihnen einige Leckereien kredenzte wurde der Nachmittag noch recht fröhlich und angenehm. Nach dem Lazarus sah das Arden tatsächlich nichts versuchte, auch noch nicht mal ein wenig mit ihr zu flirten, war er wirklich beruhigt und kehrte zu seiner alten Unbeschwertheit zurück. Irgendwann fiel Iron wieder ein was er am Morgen noch gehört hatte und er sah Lazarus an: „Du dachtest über Kinder nach?“ Lazarus nickte. „Ja denn ich könnte mir vorstellen das es hart für euch werden wird, wenn ihr Kinder bekommen solltet und ihr sehen müsste wie sie altern und sterben. Mal abgesehen davon, das ich auch gerne eins hätte.“ Arden lachte leise: „Damit hätte ich nie gerechnet, das dieser Schwerenöter wirklich mal an Kinder denkt. Und das bewusst. Ihr müsste wissen er zeugt ab und zu immer mal eins, doch meistens sterbliche Kinder ohne sich anschließend um sie zu kümmern. Sich nicht um sie zu kümmern riet ihm seine Mutter damit er nicht leiden muss. Doch wenn er bewusst darüber nach denkt wird das Kind womöglich ein Halbgott oder sogar ein richtiger Gott, in dem Moment ist es unerheblich ob die Mutter sterblich ist oder nicht. Lazarus hat es in der Hand. Als Sohn des Lichts kann er bestimmen ob es ein Gott oder ein sterbliches Kind wird. Ebenso ob es ein Mädchen oder ein Junge wird.“ Iron sah Lazarus an und nickte: „Du hast recht daran hatte ich noch nicht gedacht, wenn wir wirklich unsterblich werden und dann Kinder bekommen und diese es nicht sind könnte es wirklich hart werden. Und ich hätte schon gerne Kinder gehabt.“ Nara nickte: „Ja Schatz ich weiß am liebsten drei Buben und drei Mädchen. Doch Lazarus hat recht, wie soll das werden, sie werden altern und sterben und wir müssen dabei zu sehen. Ich weiß nicht ob ich das könnte.“ Lazarus dachte nach und fluchte leise: „Verdammt ich bin der Sohn des Lichts, kann ich denn daran gar nichts ändern? Es wäre ja schon mal etwas wenn ihr wenigstens zwei Kinder bekommen könntet ohne ihren Tod erleben zu müssen. Und vielleicht ….“ dabei sah er Iron und Nara an. „könnte ich auch eins bekommen. Ich möchte auch ein Kind, eins das mich Vater nennt, eins das ich lieben könnte.“ Arden sah Lazarus an, er hatte ihn immer beneidet, doch in diesem Moment tat er ihm leid. So legte er einen Arm um seinen alten Freund: „Es gibt bestimmt eine Lösung dafür und es ehrt dich das du zuerst an diese beiden denkst und dann erst an dich. Rede doch mal mit Aurian oder Myrion. Vielleicht kann man da was dran ändern.“ Lazarus schüttelte den Kopf: „Du weißt Aurian tut nichts umsonst, irgendwas wird sie für die Unsterblichkeit der beiden Kinder fordern.“ Iron sah die beiden an: „Nun er denkt da wohl eher an mich, denn Nara könnte sein Kind bekommen und es wäre unsterblich. Nur meine Kinder würden sterben.“ Lazarus sah Iron an und nickte. „Sie soll aber nicht nur mein Kind bekommen, sondern ebenso deines. Das heißt wenn sie überhaupt mal bereit ist ein Kind zu kriegen.“ Nara lachte leise und ironisch kam: „Schön das ihr dabei auch an mich denkt und ob ich das überhaupt will.“ Lazarus dachte weiter nach dann rief er: „Myrion bitte ich muss mit dir reden.“ es dauerte einen Moment doch dann erschien sein Vater neben ihm und sah auf Lazarus herab: „Was gibt es mein Sohn?“ Lazarus sah Myrion an: „Ist es irgendwie möglich, das Iron zwei Kinder zeugen könnte ohne das sie sterben müssen, weil sie altern?“ Alle rückten ein wenig herum um Myrion Platz zu machen, der sich einen Korbsessel heran zog und sich setzte. Myrion sah Lazarus an: „Ja es ist möglich. Doch wird eine Bedingung daran geknüpft sein.“ Lazarus sah in die Runde als wolle er sagen, habe ich es nicht gesagt? Doch Iron fragte : „Welche Bedingung.“ Myrion sah Lazarus und Arden an. „Diese Bedingung wird eher Arden betreffen, als sonst jemanden. Wie ihr beiden wisst, gibt es mehr männliche als weibliche Götter, wenn also Iron zwei Kinder zeugen würde und eines davon ein Mädchen wäre, würde man es in den Status eines Gottes erheben können. Doch dazu müsste sich Arden bereit erklären das Mädchen sobald es erwachsen ist zu seiner Gefährtin zu machen oder es sogar heiraten.“ Dann an Arden gerichtet: „Deine Welt die du verwaltest würde dann auch eine Göttin bekommen. Mal abgesehen davon das frisches Blut in das Göttergeschlecht käme. Aurian denkt in Jahrhunderten, nicht in Jahren und sie muss das Göttergeschlecht erhalten. Das klingt vielleicht hart aber es ist nötig.“ Nara sah nun Myrion an: „Was ist wenn es Jungen werden?“ Er sah sie an: „Das Geschlecht könnte von Lazarus beeinflusst werden, er könnte bestimmen das zumindest ein Mädchen darunter ist. Und der Junge bekäme dann den Status eines Unsterblichen weil ihr bereit wart seine Schwester den Göttern zu überlassen.“ Nara sprang auf: „Da bekomme ich lieber gar keine Kinder als solch einen Kuhhandel zu machen. Wo leben wir denn das ein Kind das noch nicht mal gezeugt ist bereits versprochen werden soll? Nein.......das mache ich nicht mit.“ Dann an Arden gerichtet: „Das ist nichts gegen dich, hier geht es ums Prinzip.“ Nara entfernte sich vom Pavillon, Iron wollte sich schon erheben und ihr nachgehen, doch Myrion deutete mit der Hand an das er sitzen bleiben solle und erhob sich selber. Dann folgte er ihr. Der große Krieger legte einen Arm um Nara und sah sanft auf sie herab. „Kind es würde ihr gut gehen. Arden wäre nicht der schlechteste, er hat ein gutes Herz und ist an sich sanft und liebevoll. Und du gefällst ihm. Deine Tochter käme wahrscheinlich auf dich heraus und sähe dir recht ähnlich, so das er sich bestimmt in sie verlieben würde. Und dann wäre es nicht mehr arrangiert. Und Arden sieht auch nicht schlecht aus, er ist ein kräftiger Kerl der manches Mädchenherz höher schlagen lässt und das wird er auch noch in zwanzig Jahren sein, so das es auch ohne weiteres möglich wäre das sich deine Tochter in ihn verliebt. Gib dem ganzen doch eine Chance, sollte es nicht geschehen, lassen wir uns etwas anderes einfallen.“ Nara sah zu ihm auf: „Jetzt ist mir klar warum die Herrin euch liebt Herr. Also gut wenn ihr mir versprecht sollten die beiden sich nicht ineinander verlieben, das man dann eine anderen Lösung sucht. Ich will meine Kinder nicht altern und sterben sehen. Da sterbe ich lieber selber. Eltern sollten ihre Kinder nicht zu Grabe tragen müssen. Das ist nicht richtig.“ Myrion drückte sie sanft an sich und nickte: „Ja ich verspreche es.“ Die Gruppe am Tisch beobachtete es und Lazarus meinte zu Iron: „Wenn es einer schafft sie zu überzeugen dann er.“ Arden nickte: „Also wenn eure Tochter auf ihre Mutter heraus kommt, bin ich mit Freuden bereit sie zu meiner Frau zu machen. Wenn ich schon nicht die Mutter bekommen kann, dann aber vielleicht ihre Tochter.“ Und Lazarus sah Iron frech grinsend an: „Wenn du das nächste mal mit ihr schläfst rechne damit das sie schwanger wird.“ Kurze Zeit später traten Nara und Myrion wieder zum Tisch und Nara nickte: „Also gut da euch Kinder so wichtig sind, versuchen wir es. Ich bin bereit.“ Lazarus hauchte leise in Richtung seines Vaters: „Danke“ Dieser nickte leicht und war kurz darauf wieder verschwunden.

Einige Wochen nach diesem Tag stand fest das Nara von Iron schwanger war und es würden Zwillinge werden. Lazarus stellte fest als er von einer Reise zurück kam das es ein Junge und ein Mädchen werden würden. Er hatte sich die letzten Wochen wieder mal seinen anderen Pflichten gewidmet und sich von Nara fern gehalten. Iron war vor Freude aus dem Häuschen und ebenso die beiden Großväter.