Kapitel 7: Sohn des Lichts

Als Leon mit Aaron sprach und
sich ihm gegenüber wenn auch ungerne über Damoks
Selbstbeherrschung ausließ, ahnte er nicht wie schwer es Damok
tatsächlich gefallen war, das was er begehrte und wenn auch nur
kurz im Arm hielt und küsste, wieder los zu lassen. Damok war in
gewisser Weise sogar froh Myrions Faust ins Gesicht zu kriegen,
weil ihn das von seinem Begehren ablenkte und er sich auf was
anderes konzentrieren konnte. Was er allerdings nicht ahnte war
das man hinter seinem als auch Aurians Rücken einen Plan
geschmiedet hatte. Er hatte versprochen es sich auf normalen
Wege zu holen und das hatte er auch vor. Ihm machte es einfach
Spaß das Wild das er wollte zu jagen. Nicht das er etwas dagegen
gehabt hätte wenn Aurian auf einmal in seinem Schlafzimmer
aufgetaucht wäre um ihm zu geben was er wollte, aber es wäre
nicht so befriedigend gewesen. Also ging der junge Gott auf die
Jagt. Wenn er durch das Inseltal ging sahen die meisten
Göttinnen hinter ihm her, er spürte ihre Blicke, schmunzelte und
gedachte sich auch irgendwann mal die eine oder andere zu
nehmen. Auch heute war er wieder mal unterwegs. Er hatte schnell
begriffen das es einige Göttinnen gab die für ihn absolut tabu
sein mussten, unter anderem auch Jenna. Den Grund hatte er auf
der Feier erfahren, so wie er auch einige andere Dinge erfahren
hatte, so wusste er auch das die Hüterin der Menschen bisher
keinem Gott angehört hatte. Ebenso war ihm klar das er die
Finger von Nara lassen musste, denn dann wäre ihm wahrscheinlich
Lazarus ernsthaft aufs Dach gestiegen, zudem er es als
unehrenhaft angesehen hätte, Iron zu hintergehen. Er hatte die
Moralbegriffe der Menschen gesehen und sah hier das diese für
die Götter keine Bedeutung hatten. Bruder mit Schwester, Mutter
mit Sohn, das war alles nicht relevant. Deswegen regte sich auch
keiner auf als er verkündete das er mit seiner Tochter sofern
ihm Mystra eine schenkte, die Dynastie aufbauen würde. Ebenso
war Treue kein Thema, auch den Grund dafür erfuhr er. Es fiel
jedem der Götter bis auf wenigen Ausnahmen schwer die ewig
langen Jahre nur mit einem Partner zusammen zu sein, und die
Gefährten tolerierten es. Vor allem die männlichen Götter
suchten sich auch mal eine Geliebte für eine Nacht oder einige
Stunden. Aber am faszinierendsten fand er Lazarus und konnte den
noch relativ jungen Gott für seine Manneskraft nur bewundern.
Auch für Myrion hatte er sehr viel Respekt übrig. Er sah das der
Gott sehr beherrscht war, das er klar überlegte was er tat und
er schmunzelte als er daran dachte das er diesen beherrschten
Gott tatsächlich dazu hinreißen konnte, spontan zu handeln. Er
bewunderte ihn sogar ein wenig, denn er wüsste nicht ob er es so
gelassen hinnehmen könnte das seine Gefährtin es auch mit
anderen treiben würde. Doch sah er das Myrion es tatsächlich
recht gelassen nahm, doch auch hier erfuhr er den Grund, Myrion
besaß etwas das Damok nicht erfassen konnte. Die
uneingeschränkte Liebe Aurians, und das machte Myrion stark.
Damok war sich klar, sollte Myrion ihm wirklich mal feindselig
gegenüberstehen und die Kämpfe nicht nur aus Spaß stattfinden,
konnte dieser Mann, eben weil er so ruhig und beherrscht war,
sehr gefährlich und tödlich sein. Wesentlich gefährlicher als
Leon oder sogar Aaron der Kriegsgott. Er analysierte die beiden
Löwen Aurians und kam zu dem Schluss, was der eine nicht hatte
besaß der andere und zusammen waren sie tödlicher als jede
Armee. Als er langsam auf Aurians Plateau zu schritt und dieses
betrat sah er das Lazarus bei Aurian saß und sich mit ihr
unterhielt. Langsam ging er auf den Tisch zu und nickte Lazarus
freundlich zu um dann Aurian an zu sehen. „Schönste aller
Frauen...ich habe eine Bitte an dich.“ Aurian deutete auf einen
der freien Stühle. „Setze dich und sag was du willst, und komm
mir jetzt nicht mit, dich in mein Bett haben oder ähnliches.“
Damok grinste frech. „Nein...obwohl das möchte ich auch, aber
deswegen bin ich nicht gekommen.“ Er sah Aurian an und sah das
sie müde aussah. „Du solltest dir mehr Ruhe gönnen. Denk dran
auch unsere Körper sind nur bis zu einem gewissen Punkt
belastbar oder haben deine beiden Männer dich die Nacht zu sehr
ran genommen?“ Als er Lazarus Blick sah, den ihm dieser aufgrund
seiner Worte zuwarf, sah er ihn an: „Beruhige dich wieder, es
ist nun mal meine Art alles klar aus zu sprechen.“ :dann sah er
Aurian wieder an. „Also gut, worum ich dich bitten wollte. Ich
werde Schwerter brauchen auch gute Schwerter, denn ich werde
auch Götter erheben wenn sie sich als würdig erwiesen haben,
doch sollten sie keine nullachtfünzehn Schwerter bekommen
sondern gute von Götterhand geschmiedete Schwerter, weswegen ich
dich auch mal fragte ob es einen Götterschmied gibt. Das Problem
ist aber das die Schmiede von deinem Gatten bei dir in der Höhle
liegt und ich sie nur mit deiner oder seiner Einwilligung
betreten kann. So das ich dich bitten wollte, ob man die
Schmiede nicht verlegen könnte, sagen wir an einem zentralen
Platz den auch ich betreten kann um ihm meine Wünsche mitteilen
zu können, sofern er mir überhaupt welche schmiedet.“ Aurian
hatte ihm ruhig zugehört, seine Bitte war nur zu verständlich
und so nickte sie. „In Ordnung, also diesmal darfst du unsere
Höhle betreten und zu Myrions Schmiede gehen, frag ihn ob er
damit einverstanden ist das wir die Schmiede verlegen, sollte er
bejahen werde ich deinem Wunsch entsprechen und sie weiter in
den Norden verlegen. So das auch du sie problemlos betreten
kannst. Doch gebe ich dir einen guten Rat, berühre oder fasse
dort nie etwas ohne Myrions Erlaubnis an, wenn du deinen Kopf
nicht unter seinem Hammer haben möchtest, denn was seine
Schmiede angeht ist er sehr empfindlich.“ Damok wollte gerade
etwas sagen als er Lazarus Blick sah und schluckte es schnell
herunter, so ließ er sich nur noch den Weg zeigen, erhob sich,
verneigte sich noch mal vor Aurian, dankte ihr und folgte dem
Hämmern das zu hören war. Als er die Schmiede betrat kam ihm
schon die heiße Luft entgegen und er sah Myrion am Amboss
stehen, er arbeitete mit freiem Oberkörper und Damok sah nun das
auch Myrion sich nicht zu verstecken brauchte. Er war muskulös
und schlug den Hammer mühelos auf das Schwert das er gerade
schmiedete. Myrion sah auf und nickte ihm zu. „Einen Moment noch
ich habe sofort Zeit.“ Damok winkte ab. „Mach erst fertig was du
machen musst ich setze mich solange hier hin.“ Damit setzte er
sich auf eine Kiste die dort stand und sah Myrion bei der Arbeit
zu. Er sah wie die Muskeln in Myrions Oberarmen an schwollen und
wieder nachließen, ebenso das dieser von der heißen Luft
inzwischen nass geschwitzt war. Auch ihm wurde langsam heiß und
so legte er seinen Mantel ab. Myrion beobachtete es während er
immer noch arbeitete und lachte in sich hinein. „Was kann ich
für dich tun? Willst du bei mir in die Lehre gehen?“ Damok sah
ihn überrascht an. „Öhm.. ja.. also das eigentlich
nicht...sondern ich wollte dich fragen ob du auch für mich
einige Schwerter anfertigen könntest. Denn ich brauche bestimmt
irgendwann auch mal Schwerter für meine Götter und da ich diese
Fertigkeit nicht beherrsche...nun ja, also...“ Myrion verstand,
er kühlte noch eben kurz das Schwert in Öl ab und legte es auf
den Amboss. Er sah Damok an, ihm war klar das er in dieser
Beziehung neutral bleiben musste, was Aurian recht war, musste
auch für Damok billig sein. So nickte er. „Ich verstehe
natürlich, deine zukünftigen Götter brauchen ebenfalls gescheite
Schwerter. Ich werde sie dir schmieden wenn du es nicht selber
tun willst.“ Damok dankte ihm freundlich. „Doch gibt es ein
kleines Problem, ich konnte jetzt auch nur hier vorbei kommen
weil Aurian es mir erlaubte, daher wollte ich fragen ob du etwas
dagegen hast das man deine Schmiede an einen etwas neutraleren
Ort verlegen würde, so das ich nicht jedes mal die Erlaubnis
brauche sondern dich aufsuchen kann wenn es nötig ist.“ Myrion
dachte nach und nickte abermals. „Sicher das ist kein Problem.
Ich habe nichts dagegen. Es wurde wahrscheinlich nur nie daran
gedacht das es auch mal einen Chaosgott geben würde, deshalb ist
alles bei uns in der Höhle unter gebracht.“ Damok bedankte sich
abermals: „Vielen Dank das du es verstehst. Doch habe ich auch
eine Bitte an dich, würdest du mich hier ein wenig herum führen,
denn ich gehe doch mal davon aus das es Aurian sicherlich nicht
gefallen würde wenn ich hier alleine herum laufe. Doch kann ich
mir vorstellen das es hier noch mehr zu sehen gibt, als nur eure
Wohnanlage und einige Schatzkammern, die ich eben schon sah und
deine Schmiede.“ Myrion nickte. „Nun alles darf ich dir nicht
zeigen, warum ist wohl klar, doch ich denke die Kristallhöhle
wäre eventuell für dich interessant, damit du ein wenig
Geschichte lernst.“ Damok freute sich und sah Myrion dankbar an.
„Ja die würde ich gerne sehen, von ihr habe ich schon einiges
gehört. Und vielleicht brauche ich ja auch mal so eine Höhle.“
So führte ihn Myrion zu der nun wieder offenen Kristallhöhle.
Als sie diese betraten sah er das Damok überwältigt war von
ihrer Schönheit. Damok trat zu der Höhle wo hinter einer
kristallinen Wand die drei Bahren von Eric, Jasmin und Dorian
standen. Er betrachtete die drei. „Das sind also Jasmin und ihre
beiden Löwen oder?“ Myrion nickte: „Ja, sie war die erste Herrin
des Lichts und Eric war ihr Gemahl. Dorian war einst der dunkle
Avatar.“ Damok sah Myrion an und ging weiter und stand dann vor
Darcon`s Nische. „und wer ist oder war das? Ich spüre das von
ihm selbst jetzt noch eine dunkle Präsenz ausgeht. Er wäre ein
Gott gewesen den ich gut hätte gebrauchen können.“ Myrion sah
kurz zu Darcon dann Damok an. „Das war einer von Dorians Söhnen.
Dorian zeugte einige Kinder, darunter Jenna, Leon und Darcon.
Darcon wurde allerdings von Leon getötet, als er versuchte sich
Aurian mit Gewalt zu nehmen..“ Damok nickte verstehend. „Und von
wem stammt Dion ab?“ Myrion sah ihn kurz an. „Nun auch Andra
zeugte einige Kinder unter anderem Dion. Andra und Dorian waren
Brüder, soweit man das sagen kann. Und Mystra, Dorian und Andra
waren die Avatare der Geister der Ewigkeit.“ „Die nun von Aurian
oder dem Licht so man will zur Wiedergeburt gezwungen wurden,
wenn ich das richtig verstanden habe.“ fragte Damok. Myrion
nickte. „Ja das ist richtig. Sie sollten lernen was es heißt ein
Mensch zu sein. Allerdings ob sie bereits wieder geboren wurden,
kann ich dir nicht sagen, da müsstest du mal die
Schicksalsgöttin fragen. Sie ist die Hüterin der Menschen.“
Damok dachte kurz nach. „Darf jeder wieder geboren werden oder
müssen das nur die dunklen Seelen?“ Myrion zuckte die Schultern.
„Das weiß ich nicht, frag da am besten Aurian, sie kann es dir
sagen. Doch wieso interessiert dich das?“ Damok deutete auf
Darcon. „Ihn hätte ich sofort als Gott angenommen, mit ein wenig
Anleitung wäre er sicherlich brauchbar gewesen.“ Myrion sah auf
Darcon. „Er war durch und durch böse und verrucht. Mal abgesehen
davon das ich nicht weiß wie es sich nun mit Jasmins Welt
verhält, jetzt wo es einen Todesgott gibt.“ Dann erzählte er
Damok von Ikarus Geschenk an seine Mutter und das man es nur
Jasmins Welt nannte, und das wenn man einmal dort hin gegangen
war nie wieder zurück konnte. Damit deutete er auf Ikarus der
neben seinem Vater auf einer Bahre lag. Damok sah ihn
nachdenklich an. „Nun wo es ein Totenreich gibt, wäre es da
nicht logisch das sich Jasmins Welt mit ihm verbinden würde und
das es jetzt sehr wohl möglich wäre auch eine Seele aus Jasmins
Welt zu bekommen?“ Myrion hatte darüber noch nie nach gedacht.
„Nun da müsste man Aurian fragen, aber du hast recht, das wäre
nur logisch. Und wo sich eh alles verändert, könnte es durchaus
sein das dort auch eine Veränderung eingetreten ist. Oder du
gehst direkt zum Todesgott, der könnte es dir wahrscheinlich
auch sagen, schließlich verwaltet er die Seelen.“ Damok nickte
leicht. „Er würde also auch die Seelen verwalten die in meinem
Namen oder Sinne gestorben wären oder? Was ich meine ist, der
Gott ist absolut neutral und steht weder auf der Seite des
Lichts noch der des Chaos.“ Myrion nickte. „Richtig es gibt vier
neutrale Götter, zum einen Iona, sie ist für die Natur
zuständig, das alles im Kreislauf bleibt, dann der Gott der
Zeit, er beherrscht die Zeit, des weiteren den Todesgott der das
Totenreich verwaltet und für die Seelen zuständig ist und als
letztes die Hüterin der Menschen, auch sie mischt sich nicht
ein, sie beobachtet nur. Diese vier sind weder dem Licht noch
dem Chaos verpflichtet. Doch werden sie beiden helfen, wenn sie
es für nötig erachten.“ Damok sah Myrion an. „Aurian ist
unglaublich, also wenn ich ehrlich sein sollte, ich hätte es
niemals fertig gebracht, jemanden der mir verpflichtet gewesen
wäre, in die Neutralität zu schicken und ihn frei zu geben. Ich
würde sie an mich binden wollen.“ Myrion lächelte. „Siehst du
und das ist eins der kleinen Unterschiede von euch beiden. Du
willst beherrschen, egal was, wen oder wie. Doch Aurian
überlässt es jedem selber zu entscheiden was für ihn richtig
ist. Deswegen gab sie den sterblichen Wesen auch die freie
Entscheidungsgewalt über ihr Schicksal. So kann jeder frei
wählen welchen Weg er einschlagen will. Er kann dir folgen oder
dem Licht. Oder selber sogar neutral bleiben.“ Damok sah Myrion
überlegend an. „Ich glaube und das sage ich jetzt nur dir, das
egal was ich tun werde ich grundsätzlich dem Licht unterlegen
sein werde. Ich denke das ist vorbestimmt das es so ist. Die
Dunkelheit darf nicht gewinnen und wird es wohl auch nie, egal
wie sehr ich es versuchen werde. Wir sind das Gleichgewicht und
das muss erhalten werden. Kann kommen was will. Mal werde ich
einen Vorsprung haben, mal das Licht, doch im Endeffekt wird sie
immer gewinnen. Denn so strahlend sie auch ist, sie ist im
Grunde ebenso neutral wie sie es für diese Götter ausersehen
hat. Denn ansonsten, wäre sie das reine Licht, würde ich nicht
mehr hier stehen. Sie hätte mich bei meinem Erscheinen sofort in
Ketten legen lassen und mich eingesperrt. Aber sie lässt mich
machen, sicher sie beobachtet mich, schickt mir Spione hinter
her, aber dennoch alles in allem lässt sie mich gewähren. Das
ganze ist ein Spiel, nicht mehr und nicht weniger. Und solange
wir uns beide an die Spielregeln halten, werden alle ihren Spaß
haben.“ Myrion sah Damok an, nickte und auf einmal kam ihm die
Erleuchtung. Damok sah ihm an das Myrion irgendwas aufgefallen
war. „Was ist?“ Myrion sah Damok an. „Du hast recht Aurian ist
das Licht und doch neutral...aber Lazarus ist es nicht. Er ist
ein strahlender Gott, der Sohn des Lichts und das im wahrsten
Sinne des Wortes. Er hatte auch vor dich bei deinem Erscheinen
sofort gefangen zu nehmen, doch Aurian hielt ihn zurück. Nicht
vor Aurian musst du dich fürchten, sondern vor Lazarus. Denn er
wird das Heer des Lichts anführen, er wird sich gegen dich
stellen. Aurian weiß wenn sie sich dir mit ihrer vollen Macht
entgegenstellt, wird es das Universum zerstören und doch würde
sie übrig bleiben und dich würde es vernichten. Sie ist das
höchste göttliche Wesen, nicht du oder Lazarus oder sonst
irgendwer. Sondern sie, denn sie ist in der Lage neues zu
schaffen, sie könnte das Universum wieder herstellen und alles
noch mal von vorne beginnen lassen.“ Nun lächelte Myrion
liebevoll. „Und doch ist sie bereit das Leben das ihr gewisse
Beschränkungen auferlegt, an zu nehmen. Ich frage mich gerade ob
sie es weiß, aber ich glaube sie weiß es und schiebt dieses
Wissen einfach beiseite.“ Damok beobachtete Myrion und sah das
liebevolle Lächeln und wieder einmal wurde ihm bewusst das es
etwas gab das er wohl nie wissen noch erfahren würde. Was Liebe
ist. Er kannte die Leidenschaft, das zügellose Verlangen, doch
von Liebe hatte er keine Ahnung. „Weiß er es? Ich meine Lazarus,
weiß er das er der Krieger des Lichts ist?“ Myrion schüttelte
den Kopf. „Ich glaube nein, denn sonst würde er dich schon lange
bekämpfen. Er wartet ab, doch rate ich dir eins ärgere ihn
nicht, denn sollte er schlussendlich auch zu dieser Erkenntnis
kommen, hast du wahrscheinlich nichts mehr zu lachen. Und sei
dir gewiss, Leon und ich würden ihn begleiten egal wo er
hingehen würde. Aurian würde nicht selber gehen, sie würde ihn
schicken. Er hat scheinbar immer noch nicht erfasst was es heißt
der Sohn des Lichts zu sein. Er trägt das Licht in sich, er hat
von mir die Kraft und die körperlichen Eigenschaften geerbt und
von Leon dessen dunkle Seite, obwohl Lazarus nichts dunkles in
sich trägt, aber die Fähigkeiten die er von Leon bekommen hat
als er, ebenso wie ich ihn zeugten, lässt ihn wenn es nötig ist
auch skrupellos werden. Lazarus ist nicht bedeutend kleiner als
du, er hat einen durch trainierten und gestählten Körper, seine
Muskeln können sich mit deinen sehr wohl messen. Das mir das nie
aufgefallen ist wundert mich nun doch. Würde er sich mit dir
prügeln, gäbe es wahrscheinlich nicht nur einige gebrochene
Rippen oder ein blaues Auge, sondern er würde dich schwer
verletzen. Ebenso wie du ihn, weil hier Licht und Finsternis
aufeinander treffen würden.“ Damok sah Myrion an und nickte
leicht. „Dann sollten wir noch eine ganze Weile den Frieden
halten, denn ich bin noch nicht soweit in den Krieg zu ziehen.“
Dann grinste Damok: „Was nicht heißt das ich irgendeiner
Prügelei aus dem Weg gehen werde. Und Aurian werde ich mir auch
mal nehmen, egal was du oder Leon dazu sagen werden, ich will
sie und ich bekomme sie. Doch weiß ich selber das ich sie euch
nie ganz weg nehmen kann und das will ich auch gar nicht.“
Myrion knurrte leise, doch lies er sich nicht provozieren. „Das
werden wir ja noch sehen oder? Erst mal werde ich Aurian bitten
die Schmiede zu verlegen.“ Damok nickte leicht, dann drehte er
sich um und ging. Er ließ einen sehr nachdenklichen Myrion
zurück. Später würde Myrion Aurian bitten die Schmiede zu
verlegen, was diese auch tun würde und somit erschien die
Götterschmiede mehr im nördlichen Teil des Gebirges, so das auch
Damok sie aufsuchen konnte wenn nötig. Und ab diesem Tag hörte
man das Schlagen des Schmiedehammers durch das gesamte Tal, wenn
Myrion oder Leon ihre Schwerter schmiedeten.

Kapitel 8: Ein Schuss geht nach
hinten los

Nun was Damok den finsteren Blick
von Lazarus einbrachte war tatsächlich das Myrion und Leon
Aurian in der vergangenen Nacht sehr beansprucht hatten. Sie
wollten nicht zu lange warten und so als Aurian das Schlafzimmer
betrat und begann sich aus zu ziehen sah ihr Myrion zu und es
kam der Moment da er sich nicht mehr beherrschen konnte und er
die nichtsahnende in seine Arme riss und sie wild und
leidenschaftlich küsste. Aurian reagierte auch sofort auf ihn
und erwiderte seinen Kuss ebenso. Als er den Kuss atemlos löste
sah er sie an: „Kätzchen diese Nacht wird wild werden das
verspreche ich dir. Und schon packte er sie an den Hüften und
warf sie auf das Bett, er wusste das sie es mochte wenn es wild
und leidenschaftlich zur Sache ging. Schnell hatte er sich auch
von seinen Kleidern befreit und lag neben ihr wo er sich direkt
wieder über sie beugte um den Kuss wieder auf zu nehmen. Aurian
presste sich bereits fordernd an ihn, sie lies ihn nicht mal
richtig anfangen da forderte sie schon mehr. Myrion grinste
leicht in sich hinein und tat ihr den Gefallen und nahm sie sich
nun ebenso stürmisch wie er sie zuvor geküsst hatte. Aurian
drückte sich ihm ebenso stürmisch entgegen und bevor er sich
versah hatte sein Rücken bereits nach dem ersten mal seine
ersten Kratzer. Als er sie sich kurz darauf ein zweites mal nahm
betrat Leon das Schlafzimmer und sah was dort geschah, auch er
grinste leicht, entledigte sich seiner Kleidung und rückte an
Aurian heran. “Ihr habt schon ohne mich angefangen?“ grinste er.
Als Myrion auch nun wieder in seiner Lust aufschrie und Aurian
kurz darauf frei gab, nahm Leon seinen Platz ein: „Kleines wir
sind noch nicht mir dir fertig, ich will auch meinen Spaß.“ und
nun legte Leon los, Aurian schrie nur noch in ihrer Lust und
nahm Leon nun ebenso an wie zuvor Myrion, der sie nun küsste und
streichelte, während Leon sie nahm. Immer wieder nahmen die
beiden sie sich abwechselnd in dieser Nacht. Als der Morgen
langsam dämmerte konnten alle drei nicht mehr und als sie von
Aurian abließen schlief sie sofort mit einem recht zufriedenen
Lächeln ein. Myrion und Leon sahen sich über sie hinweg grinsend
an, waren aber ebenso froh nun schlafen zu können, wenn auch
sehr zufrieden mit sich.
Heute jedenfalls hatte Lazarus
die Aufgabe auf Aurian auf zu passen und er war von den beiden
informiert worden das Aurian deswegen ein wenig müde aussah weil
sie es wirklich wild getrieben hatten letzte Nacht. Im Laufe des
Tages erholte sich Aurian allerdings wieder und nun sah Lazarus
sich in der, wenn auch für ihn freudigen Pflicht. Er näherte sie
ihr als sie später an der Brüstung des Plateaus stand. Langsam
drehte er sie zu sich herum und sah auf sie herab. Dann stützte
er sich rechts und links von ihr an der Brüstung ab und sein
Blick glitt anzüglich an ihr entlang. „Es ist schon eine Weile
her, eigentlich seit Nara mich wieder angenommen hat, doch nun
fordere ich mein Recht von dir.“ Aurian wollte gerade etwas
erwidern als er ihr den Mund mit einem Kuss verschloss sie dann
an sich drückte und mit ihr in seinem alten Zimmer der Höhle
verschwand. Er wartete erst gar nicht ab bis er oder sie
ausgezogen waren, er erledigte das mit einem kurzen Gedanken und
schon lag er nackt über ihr auf dem Bett. Auch hier reagierte
ihr Körper und sie stöhnte leise auf. Sie mochte seinen
kraftvollen Körper und sie würde immer auf ihn reagieren, er
wusste es und sie wusste es. Lazarus war wild und
leidenschaftlich wie seine männlichen Vorfahren und das bekam
Aurian nun zu spüren. Es dauerte einige Stunden bis Lazarus
nicht mehr konnte und er sie ansah. „Wie ich immer sagte, du
bist die beste, neben dir verblasst jede andere Frau.“ Sie
kuschelte sich an ihn und er nahm sie sanft in seine Arme. Als
aber in der folgenden Nacht Myrion ankam und etwas von ihr
wollte, lehnte sie zum ersten mal ab mit den Worten: „Verzeih
mir Liebster, aber ich kann nicht. Lazarus war heute bei mir und
ich bin noch fix und fertig.“ Myrion war überhaupt nicht sauer
sondern grinste abermals nur Leon an, als Aurian mal nicht
hinsah. So nahm er sie lediglich nur in seine Arme und ließ sie
schlafen. Leise um Aurian nicht zu wecken fragte Leon ihn: „Wer
hat morgen Wache?“ Myrion dachte kurz nach. „Aaron wird es
versuchen er freut sich auch schon richtig. Und damit sie nicht
zu fertig ist lassen wir sie nun lieber schlafen, wir werden
schon nicht zu kurz kommen.“ Leon nickte und kurz darauf waren
auch die beiden eingeschlafen. Als der Morgen kam fühlte sich
Aurian wieder richtig gut. Man hatte sogar Andra in den Plan
aufgenommen obwohl dieser davon noch keine Ahnung hatte. Aber
man hatte mit Mystra alles geklärt und Leon und sie würden das
dann regeln. Als Myrion und Leon wieder zu ihren Pflichten
zurück kehrten betrat kurz darauf Aaron das Plateau und sah
Aurian an ihrem Lieblingsplatz stehen. Sie sah wie so oft über
die Insel und beobachtete alles. Langsam trat er näher und als
sie ihn spürte drehte sie sich zu ihm um und sah das er bereits
fast unmittelbar vor ihr stand und sie betrachtete. „Es ist sehr
lange her, das wir uns so nahe waren. Ich versprach dir dich auf
zu suchen und ich denke dir ist auch klar was ich von dir will.“
Langsam glitt sein Blick an ihr entlang. „Und ebenso müsste dir
klar sein das ich mich nun nicht abweisen lasse. Ich will dich
und ich werde mir nun holen wonach ich mich die ganzen langen
Jahre gesehnt habe.“ Dann zog er sie an sich und küsste sie
leidenschaftlich, er ließ sie nicht mal mehr zu Wort kommen.
Leise stöhnte Aurian unter dem Kuss auf. Denn auch Aarons Körper
vermittelte ihr Stärke und Leidenschaft, dem sie nicht
widerstehen konnte. Von Leon wusste Aaron das Aurian ein
Gästezimmer besaß das sie immer in Anspruch nahm wenn Iskander
zu ihr kam. Denn ihre Liebschaften hatten ihrer Meinung nach
nichts in ihrem Schlafzimmer das sie nur mit Myrion und Leon
teilte, zu suchen. Auch hatte sich Aaron das Zimmer zeigen
lassen und wusste so wohin er mit ihr gehen konnte. Dort hin
verschwand er nun mit ihr und wie er befürchtet hatte brach nun
alles aus ihm heraus, er riss ihr regelrecht die Klamotten von
Leib so wie sich selber auch. Alleine diese Geste lies Aurian
abermals laut aufstöhnen. „Oh Himmel was ist mit euch Kerlen im
Moment nur los?“ er nahm sich nicht mal die Zeit sie auf ihn vor
zu bereiten sondern als er sie nackt im Arm hielt warf er sie
brutal auf das Bett und nahm sie sich sofort. Er konnte von
Glück sagen das sie bereits durch seine Gesten und Handlungen
schon bereit war ihn zu empfangen. Immer wieder nahm er sie
sich, da war keine Zärtlichkeit im Spiel, wild und zügellos und
teilweise sogar brutal, fiel er über sie her. Erst als er
einigermaßen wieder klar denken konnte, sah er sie an und
erkannte das sie es sogar genoss. Sein Körper war von Kratzern
übersät, und aus einigen blutete er sogar. Das wiederum genoss
er. Er fühlte sich auf einmal so lebendig und endlich mal wieder
richtig befriedigt. Nun spürte er was Myrion oder Leon und auch
Lazarus von ihr bekamen. Nicht nur die körperliche Erfüllung,
sondern auch eine gewisse geistige Befriedigung, das Gefühl das
sie ihn verstand. Und als er endlich soweit war das er nicht
mehr konnte und von ihr ab ließ, hielt er sie in seinen Armen.
„Sollte ich dich verletzt haben oder dir weh getan haben so tut
es mir leid. Doch zu lange habe ich auf diesen Tag warten
müssen. Ich dachte nicht das ich das nochmals je erleben würde.“
Aurian beugte sich über ihn und küsste ihn zärtlich. „Du musst
dich für nichts entschuldigen, ich habe deine wilde Natur
genossen, es hat mir gefallen. Also mach dir darüber keine
Gedanken.“ Er zog sie hart an sich. „Ich muss dir etwas sagen.
Ich liebe dich, wenn auch anders als Iona, und doch liebe ich
dich. Das tat ich schon nachdem wir das erste mal miteinander
schliefen. Um so schlimmer war es für mich zu sehen das du jedem
der mutig genug war sich dir zu nähern gabst was sie von dir
wollten. Nur mir nicht.“ Aurian sah ihn sanft an. „Du hättest es
nur mal versuchen müssen, ich hätte dich nicht abgewiesen.“
Aaron nickte. „Ja, ich war ein Trottel, sags ruhig.“ da lachte
Aurian leise. „Wenn du es sagst, ich werde nicht widersprechen.“
In der darauf folgenden Nacht
forderten dann auch Myrion und Leon wieder ihr Recht aber nicht
so wild wie in vorletzten Nacht. Am nächsten Tag kam Andra zu
ihr weil Mystra ihn geschickt hatte um etwas mit ihr zu
besprechen. Aurian stand unter dem Wasserfall und lies sich das
kalte Wasser über ihre Körper fließen. Leon saß in der Nähe und
sah Andra entgegen. Andra starrte immer wieder zu Aurian hin,
sie hatte nichts an und so konnte er ihren Körper wirklich
bewundern. Andra spürt das er sich kaum noch beherrschen konnte
und sah Leon an, dieser hatte an den Gesten und daran das Andra
sehr hart zu atmen begann sofort gemerkt was mit ihm los war.
„Ich sollte später wieder kommen, sie ist beschäftigt.“ Doch
Leon schüttelte mit dem Kopf, er würde ihn nun nicht mehr gehen
lassen und rief: “Kleines kommst du mal bitte, Andra möchte
etwas mit dir besprechen.“ Aurian ahnte was vor sich ging und
lies alle Blockaden fallen und nun prasselte ihr gesamtes
verführerisches Wesen und ihre Sinnlichkeit auf Andra ein.
Langsam kam sie näher ihr Körper bewegte sie wie ein Grashalm im
Wind. Selbst Leon musste nun an sich halten und dachte, ich
sollte schleunigst verschwinden sonst nehme ich sie mir. Andra
war nun hoffnungslos verloren, er hätte nicht mehr gehen können,
das Verlangen nach dieser Frau vernebelte ihm bereits das
Gehirn. Und als Aurian nahe genug war, griff er zu, zog sie an
sich und küsste sie verlangend. Leon verkrümelte sich schnell
und überließ nun Aurian den Rest. So nahm sie Andra mit ins
Gästeschlafzimmer und er war noch nie so wild gewesen wie nun
bei ihr. Er nahm sich was er schon immer begehrt hatte und es
gefiel ihm. Keinen Gedanken verschwendete er in diese Minuten an
Mystra, sondern genoss das was Aurian ihm gab. Und sie forderte
ihn immer wieder oder nahm sich selber von ihm was sie wollte.
Als Aurian mit ihm fertig war, war er es ebenso, er konnte sich
kaum noch rühren. „Himmel, Kind du bist wie eine Feuersbrunst,
wie ein tobendes Meer. Du bist die Erfüllung eines jeden Mannes.
Ich habe mir oft vorgestellt wie es sein würde dich auf diese
weise im Arm zu halten, doch du übertriffst meine gesamten
Erwartungen. Wenn dies auch das einzige mal sein wird, so könnte
ich jetzt zufrieden und glücklich sterben, denn ich habe etwas
geschenkt bekommen was nur wenigen Männern geboten wurde. Mein
Sohn ist zu beneiden.“ Aurian stützte sich sachte auf seiner
Brust ab und beugte sich über ihn um ihn sanft zu küssen, dann
sah sie ihn an. „Solange es dir gefallen hat bin ich zufrieden,
es freut mich das ich dir etwas geben konnte was du immer schon
wolltest und du musst dir keine Gedanken machen oder ein
schlechtes Gewissen haben. Mystra weiß bereits was wir getan
haben und Myrion ebenso und beide gaben ihren Segen dazu. Also
genieße die noch wenigen Minuten die wir bei einander liegen.“
das tat er dann auch während er sie immer mal noch sanft
streichelte. Später würden auch Mystra und Myrion mit ihm reden
und er würde wirklich glücklich sein. Nichts würde ihn belasten
und er würde lächelnd an die Stunden mit ihr denken.
In der kommenden Nacht allerdings
sollte das Universum durch einen entsetzlichen Knall erschüttert
werden. Sämtliche Götter saßen auf einmal senkrecht im Bett und
ehe Leon oder Myrion Aurian fragen konnten was das zu bedeuten
hatte, war sie schon verschwunden. Sie tauchte an dem Ort aus
dem der Knall gekommen war mitten im Universum wieder auf. Die
anderen Götter liefen nach draußen und sahen in den Himmel und
dort stand Aurian mitten am Himmel in ihrer leuchtenden
Lichtaura gehüllt und sah dem entgegen was dort geschah. Neben
ihr tauchte ebenso auch Lazarus auf, der wie sie in seine
Lichtaura gehüllt war. Und eine gefühlte Minute später tauchte
auf der anderen Seite neben ihr Damok auf, der allerdings von
Finsternis umgeben war und gegen den Himmel kaum zu erkennen
war. Doch was dort geschah lies die Götter erzittern denn aus
dem Knall war eine Welt entstanden und nun erschienen eine Sonne
und ein Mond, ebenso wie ein Gestirn um es herum, alles wirbelte
umher und nichts schien es stoppen zu können. Dort war ein fast
komplettes Sonnensystem erschienen. Man hörte Aurian rufen: „Es
ist zu früh, es ist noch viel zu früh, noch nicht, ich brauche
noch etwas Zeit.“ Verzweiflung klang aus ihren Worten und die
Götter verstanden nicht was los war. Doch einer schien es zu
verstehen, denn nun rief Damok. „Doch es ist soweit ob du bereit
bist oder nicht. Ich hätte auch noch gerne gewartet doch andere
haben für uns entschieden. Also muss es geschehen und das
schnell.“ Und Lazarus rief: „Was haben wir getan, was haben wir
nur getan?“
Kurze Zeit später rief Aurian
eine Ratsversammlung zusammen an der auch Damok ausnahmsweise
mal teilnehmen würde. Nun würde man erfahren was dort geschehen
war und wieso es geschehen konnte. Wie Aurian schon mal gesagt
hatte, man tut etwas um etwas anderen zu verhüten und provoziert
damit eventuell genau das heraus was man verhüten wollte. In
diesem Fall war es so, das Myrion mit seiner Idee, Aurian
ausgelastet zu halten, um damit Damok sie sich nicht nehmen
konnte, genau das provoziert hatte, wenn auch auf eine weise an
die niemand gedacht hatte. Und als Aurian an den Göttern entlang
sah erklärte sie es ihnen. „Ich weiß nicht wieso, doch in Folge
geschah dies, erst schliefen Myrion und Leon mit mir, was ja
nicht ungewöhnlich ist, wir erschufen in dieser einen Nacht wie
es eben ab und zu mal vor kam eine Welt. Doch diesmal nicht
geplant sondern ungeplant. Dann kam Lazarus und forderte sein
recht und mit ihm kam die Sonne, dann kam Aaron und forderte
mich und mit ihm kam das Gestirn. Und dann Andra er brachte den
Mond. Hier ist etwas geschehen was noch lange nicht hätte
geschehen sollen. Nun haben wir ein neues Sonnensystem, eine
neue Galaxie. Doch diese muss zur Ruhe kommen sonst sprengt sie
ein großes Loch in das Universum und um sie zur Ruhe bringen zu
können, kann ich nur eins tun. Ich muss ihr auch die Dunkelheit
bringen....“Sie schwieg sie konnte es nicht aussprechen. Doch
nun sah Damok von einem zum anderen. „Mir ist egal wieso diese
Konstellation überhaupt passieren konnte, doch eins ist mir
nicht egal. Nämlich das man mich um den Spaß gebracht hat mir
das Wild das ich erobern wollte auch ehrenhaft zu holen. Nun
sind wir gezwungen zu tun was getan werden muss. Aurian und ich
können den Zeitpunkt nicht mehr frei wählen sondern müssen es so
schnell wie möglich tun. Ich bin die Dunkelheit die dem ganzen
zugefügt werden muss. Nun muss sie mit mir schlafen ob sie will
oder nicht.“ Myrion sah total entsetzt aus. Jetzt verstand er
Lazarus Worte, was sie getan hatten. Sie hatten Aurian
geradewegs ins Damoks Arme und sein Bett getrieben. Es redeten
alle durcheinander und man fragte wieso das passierte, Aurian
habe doch auch früher schon mit anderen geschlafen, und bisher
wären doch die Sonnensysteme oder Galaxien immer nur dadurch
entstanden das sie in der selben Nacht mit ihren Löwen
geschlafen habe, wieso es nun anders sei. Aurian rieb sich über
die Augen. „Weil nichts mehr normal ist, weil das Chaos ins
Universum eingetreten ist. Und weil alles in Folge geschah,
wären nur einige Tage zwischen den Männern gewesen hätte es
nichts ausgemacht, aber so, innerhalb weniger Tage und das in
Folge kam einer nach dem anderen an und so konnte es passieren.
Ich habe selber nicht darüber nachgedacht. Doch nun ist es
geschehen.“ Damok sah Aurian an. „Wie viel Zeit bleibt uns noch?
Und kann es der Gott der Zeit nicht rückgängig machen? Das hat
er doch früher schon mal getan.“ Aurian schüttelte den Kopf.
„Das Universum lässt sich nicht betrügen, wir konnten die alten
Welten wieder herrichten, weil es nicht geplant war das sie
sterben sollten, doch diese Galaxie sollte ja erscheinen, nur
noch nicht jetzt. Doch nun ist sie da und es lässt sich nicht
ändern, wenn wir nicht alles ändern wollen. Mit dem Universum
spielt man nicht. Und wir haben nicht mehr viel Zeit.“ Dann
erhob sich Damok schritt auf Aurian zu und zog sie aus ihrem
Stuhl. „Gut dann tun wir es jetzt und ich mache dir einen
Vorschlag. Wir werden es schnell hinter uns bringen und gut ist.
Denn ich möchte mich nicht um mein Wild und die Jagt betrügen
lassen.“ Aurian nickte zustimmend, Damok legte einen Arm um ihre
Schulter und war kurz darauf mit ihr verschwunden. Myrion und
Leon fluchten nun wütend. Doch merkwürdigerweise war es Lazarus
der nun sagte. „Ich hätte es niemals erwartet, doch sein
Vorschlag, nicht mehr von ihr zu fordern, als es nötig ist, war
auf irgendeine Weise sogar ehrenhaft.“ Damok wusste auch wie er
alles noch ein wenig retten konnte. Er nahm Aurian mit in seine
Höhle, doch nicht in sein Schlafzimmer sondern er wählte eine
stockdunkle Höhle und bat sie sich frei zu machen, er selber tat
es auch. „Ich will weder dich sehen noch sollst du mich ansehen
müssen. Wir werden es jetzt kurz und schmerzlos hinter uns
bringen und danach so tun als sei das niemals geschehen. Sag nur
bitte kein Wort, weil sonst verliere ich die Beherrschung und es
würde für uns beide nicht sehr schön werden. Denn ich will deine
Leidenschaft spüren und weil du es wirklich auch willst doch das
würde unter diesen Umständen niemals geschehen.“ Während er
redete streichelte er sie gezielt an bestimmten Stellen ihres
Körpers so das sie bereit war ihn zu empfangen. Aurian tat ihren
Teil dazu in dem sie an Myrion dachte und ausblendete das es
Damok war. Er nahm sie im stehen während sie sich an der Wand
die sie vor sich fühlte abstützte, hier ging es nicht um Spaß
hier ging es darum etwas zu verhindern. Damok sorgte auch dafür
das es schnell ging. Ausdauer konnte er beweisen wenn er sein
Wild auf ehrliche weise erlegt hatte doch nicht jetzt. Als alles
vorbei war, flüsterte er nur noch schwer atmend: „Und jetzt geh
lieber bevor ich doch noch die Beherrschung verliere.“ Aurian
nickte und war kurz darauf verschwunden, sie erschien wieder in
ihrem Schlafzimmer, legte sich auf ihr Bett und weinte leise.
Gedanklich teilte sie Lazarus mit wo sie sei. Als alle nach
draußen und in den Himmel sahen war dieser wieder wie immer, die
Galaxis hatte sich beruhigt und ihren Platz im Universum
eingenommen. Doch zum ersten mal seit sie alle auf dieser Welt
waren regnete es. Myrion, Leon und Lazarus gaben den anderen
Bescheid das Aurian schon wieder zurück sei und sich erst mal
ein wenig beruhigen müsste. Später würden auch alle erfahren wie
ehrenhaft und anständig sich Damok unter diesen Umständen
verhalten hatte. Wenn es auch für Aurian als auch für ihn nicht
sehr schön gewesen war.

Kapitel 9: Leben und Tod

Myrion und Leon fühlten sich
saumies, für das was sie Aurian angetan hatten. Nicht das sie
ihr Lazarus oder Aaron auf den Hals gehetzt hatten, das nicht,
denn sie wussten es hatte ihr ebenso viel Spaß gemacht wie den
Männern. Aber das was dabei heraus kam, das sie nun ihr erstes
mal mit Damok auf diese Weise erleben musste, das lies sie sich
mies fühlen. So baten sie Damok und Aurian um eine Unterredung,
auch Lazarus war dabei und baten die beiden vielmals um
Entschuldigung. Es tat ihnen entsetzlich leid. Aurian sah sie an
und nickte leicht. „Habe ich euch nicht vor noch nicht mal
langer Zeit erklärt das man Dinge die geschehen müssen nicht
verhindern kann? Das man damit das man es versucht genau das
erreicht was man an sich verhindern will? Habt ihr wirklich so
eine Furcht gehabt? Nun ja was solls was geschehen ist ist
geschehen.“ Damok sah von einem zum anderen. „Also Männer ich
kann verstehen das ihr es mir missgönnt. Absolut, aber das ihr
zu solchen Mitteln greift, also ehrlich das hätte ich nicht
gedacht. Doch habe ich mir sagen lassen, im Krieg und in der
Liebe ist alles erlaubt. Doch solltet ihr immer auch an eins
denken Aurian ist keine normale Frau. Bei einer normalen Frau
hätte es funktionieren können ohne irgendwelche Komplikationen,
doch in diesem Fall hängt auch eventuell immer das Universum
daran. Schlagt mir die Zähne ein, wir können uns auch prügeln,
aber das war nicht besonders fair, weder Aurian noch mir
gegenüber, vor allem da ich bereit war mich an die Regeln zu
halten. Doch Aurian und ich haben ein Abkommen geschlossen,
nachdem es passiert war, die Sache zu vergessen als wäre es
niemals geschehen. Damit es auch geht taten wir es in einem
absolut dunklen Raum, sie sah mich nicht und ich sie nicht und
ich tat es schnell. Danach ging sie ohne das sie auch nur einen
Ton gesagt hatte. Ich weiß nicht wie sie es geschafft hat, aber
sie hielt es aus. Doch ebenso mies wie sie sich dabei gefühlt
hat, kam ich mir vor. Denn ich wollte und will sie immer noch,
aber nicht so. Ich wollte ihre Leidenschaft, ich wollte das sie
es genießen würde, das sie Spaß dabei hat. Ich wollte sie
verführen und ich wollte das sie mich begehrt. Es sollte mir
vielleicht nichts ausmachen und ich sollte mich vielleicht auch
freuen, aber irgendwie kann ich das nicht, weil es nicht das war
was ich wollte. Doch da sie euch verzeiht will ich es auch tun.
Also vergessen wir das ganze als wäre es nie geschehen und reden
wir nicht mehr darüber. Lassen wir einige Zeit vergehen.“ Damok
erhob sich. „Doch eins habt ihr zumindest geschafft, das ich
mich ihr vorläufig nicht nähern werde bis wir es wirklich alle
vergessen haben.“ Damit drehte er sich um und verschwand. Myrion
seufzte. „Wir haben wirklichen Mist gebaut.“ Er sah Aurian an.
„Kannst du uns das jemals verzeihen?“ Aurian sah von einem zum
anderen und nickte. Selbst Lazarus sah zerknirscht aus. „In
Ordnung wie Damok sagte, vergessen wir es als wäre es nie
geschehen. Ich denke das ist das beste für uns alle. Reden wir
nicht mehr darüber.“
Und so geschah es auch. Niemand
in der Götterwelt sprach je wieder darüber. Die erste Zeit
trauten sich Leon oder Myrion nicht, sich Aurian wieder zu
nähern, zu tief saß die Scham die sie empfanden. Doch irgendwann
dachte sich Aurian das es so niemand vergessen könnte und so
folgte sie Myrion als er eines Morgens wieder zu seiner Schmiede
ging und forderte ihn, in dem sie sich an ihn drückte und ihn
regelrecht verführte. Myrion konnte ihr nicht lange widerstehen,
so ging es recht schnell in der Schmiede sehr heiß zur Sache. Ab
diesem Tag ging es dann auch wieder und es begann sich alles zu
normalisieren. Das die Schmiede nun außerhalb Aurians Höhle lag
hatte für Damok auch den Vorteil das er so mitbekommen konnte
wie Aurian ihren Mann verführte, was auch ihm wieder ein Gefühl
der Normalität gab.
An einem der nächsten Tage
besuchte ihn Mystra und fragte ob er bereit sei für die
Vaterschaft. Auch Mystra wusste natürlich was geschehen war und
dachte sich das man ihn damit auch ein wenig versöhnlich stimmen
könnte. Damok war erfreut als Mystra zu ihm kam und bejahte das
natürlich, doch fragte er sie auch, ob er das Kind alleine
großziehen müsste. Sie antwortete ihm, das er Hilfe bekommen
würde. Ihr Antwort erschien ihm rätselhaft, denn schließlich
würde sie ja die Mutter sein. Auch Aaron machte sich so seine
Gedanken, denn er hatte ein Gespräch zwischen Iona und Mystra
mit bekommen, in dem Mystra Iona sagte sie solle es tun. Iona
schien nicht begeistert zu sein und versuchte Mystra klar zu
machen das es gefährlich sei was sie vorhabe. Doch sie ließ sich
davon nicht abbringen, so willigte Iona ein. Aaron wusste nicht
worum es ging und als er Iona fragte, schüttelte sie nur mit dem
Kopf und bat ihn ihr zu vertrauen. Doch ab diesem Tag war Iona
irgendwie traurig, was auch allen anderen Göttern nach und nach
auffiel, doch niemandem gab sie eine Antwort. So ging Aaron zu
Aurian und bat sie doch heraus zu finden was da vor sich ging.
Doch die fragte ihn ob ihm Iona nichts gesagt habe, als er
verneinte, meinte sie nur, dann solle er seiner Frau auch
vertrauen, Iona wüsste schon was sie täte. Sie jedenfalls wäre
nicht bereit in irgendwelchen Köpfen nach irgendwelchen
Geheimnissen zu suchen und sagte ihm nur, es würde geschehen was
geschehen müsste. Was Aurian nicht wusste war das Mystra auch
bei Dion gewesen war und auch ihn um einen Gefallen gebeten
hatte, sie hatte ihm sogar gesagt wann er das tun sollte. Das
gleiche tat sie bei Lazarus und sagte auch ihm wann er etwas
bestimmtes tun sollte, erst weigerte er sich doch als sie ihn
eindringlich bat und ihm sagte es müsse sein, willigte er ein.
Anschließend ging sie zu Damok und sagte ihm das sie bereit
wäre, sein Kind zu bekommen. Und so nahm er sie mit in sein
Bett, Mystra war es nicht mehr gewohnt mit einem so wilden Mann
zusammen zu sein so war sie froh als es vorbei war. Sie fühlte
sich müde. Doch war die Zeugung erfolgt, wenn auch Damok um
sicher zu gehen das es auch wirklich klappte es nicht bei einem
mal beließ. Die nächsten Tage sah man das Mystra schwanger war.
Iona beschleunigte die Schwangerschaft damit Mystra das Kind
nicht so lange tragen musste. Damok kam jeden Tag vorbei und
brachte Obst oder Blumen oder sonst irgendwas und erkundigte
sich nach Mystras befinden. Andra kümmerte sich rührend um seine
geliebte Frau, gab aber Damok immer freundlich Auskunft. Andra
besuchte auch den Todesgott um das eine oder andere mit ihm zu
besprechen und sich auch zu erkundigen was nun mit Jasmins Welt
sei und wie es sich dort mit den Seelen verhielt. Als er seine
Auskunft bekommen hatte, teilte er diese Mystra mit. Daraufhin
schrieben die beiden einen langen Brief und hinterlegten ihn
beim Todesgott und gaben ihm Anweisung wann er den abliefern
sollte. Das alles bekam Aurian auch mit denn sie behielt Mystra
im Auge, auch sie machte sich Sorgen um ihre alte Freundin. Doch
kam sie nicht dahinter was die beiden vorhatten. Als sie Mystra
mal besuchte, als diese bereits auf die Niederkunft zuging und
ungewöhnlich dick war, fragte sie sie. Doch sie bekam keine
Antwort und Mystra bat sie bitte niemals in ihren Gedanken nach
der Antwort zu suchen. Sie solle immer daran denken es würde
geschehen was geschehen müsste. Mit der Zeit wurde das zum
Schlagwort im Tal der Götter. Wenige Tage bevor es bei Mystra
soweit war, stand Dion auf einmal bei Aurian auf dem Plateau. Er
warf alles in die Waagschale, bedrängte sie nachdrücklich und
verführte Aurian schlussendlich sogar. Sie genoss die wilde
Liebeskunst die Dion mitbrachte, es gefiel ihr und als er wieder
ging fragte er ob er noch mal wieder kommen dürfe. Aurian
nickte. Doch kaum war Dion weg erschien Lazarus und forderte sie
auch. Aurian sah Lazarus an: „Das ist doch wohl nicht wieder so
ein aberwitziger Plan von euch oder?“ Lazarus verneinte, so ließ
sie es zu und er nahm sie sich auch kurz darauf. Aurian machte
sich also erst mal keine weiteren Gedanken obwohl es sie schon
wunderte das sich auf einmal jeder zu trauen schien zu ihr zu
kommen. Dann war es soweit Mystra sollte nieder kommen, Damok
und Andra standen vor der Türe und warteten. Auch Aurian und
ihre beiden Löwen als auch Lazarus hatten sich eingefunden. Man
hörte Mystra schreien vor Schmerzen, Iona war bei ihr und half
ihr so gut sie konnte. Dann hörte man das Kind schreien und Iona
rief Aurian herein. Als Aurian den Raum betrat offenbarte sich
ihr ein Bild des Schreckens, Mystra lag in einer großen Lache
von Blut und Iona legt Aurian nur das Kind in die Arme. „Es
kommt noch eins.“ Sofort griff Aurian zu und half nun mit, sie
badete das kleine Mädchen das ihr Iona in die Arme gedrückt
hatte und legte es in ein Körbchen. Dann nahm sie das zweite
Kind entgegen und sah Iona an, diese schüttelte nur den Kopf .
„Es kommt noch eins, Mystra hat ihm drei Kinder geschenkt.“ So
badete Aurian unter Tränen auch den kleinen Jungen den sie nun
ihm Arm hielt und legte auch ihn zu seiner Schwester in das
Körbchen. Dann schrie auch das dritte und Mystra sah sich die
kleinen nochmal kurz an, lächelte und schloss die Augen für
immer. Die Kinder hatten Mystra das Leben gekostet. Iona und
Aurian weinten um die Wette während sie Mystra wuschen und
sauber machten, doch sagten sie kein Wort. Als alles nicht mehr
gar so schrecklich aussah, trat Aurian vor die Türe und bat
Andra hinein. Damok sah wie sie weinte und fragte nichts, er
würde geduldig warten, er hatte sein Kind ja schreien hören.
Andra betrat den Raum sah Mystra dort liegen und setzte sich
neben sie: „Ich habe dich immer geliebt und werde es bis in alle
Ewigkeit tun.“ dann legte auch er sich auf das Bett neben Mystra
sie in den Arm nehmend, sah Aurian und Iona noch mal an. „Lebt
wohl, wir werden uns wieder sehen, doch dann unter anderen
Umständen. Und Kind, ich habe die Stunden mit dir genossen.“
Dann schloss auch er die Augen und hauchte sein Leben aus. Nun
schrie Aurian wie von Sinnen. „Nein das darf nicht
sein...nein..nein..“ Nun stürmten auch die anderen ins Zimmer,
denn ihr Schrei hatte alle alarmiert. Dann sah man die
Bescherung, Mystra und Andra waren gegangen, sie waren tot.
Damok sah auf den Korb und sah dort drei Kinder liegen, zwei
Mädchen und einen Jungen. Myrion nahm Aurian in seine Arme und
drückte sie tröstend an sich, ebenso hielt es Leon bei Iona.
Kurze Zeit später begab sich eine Prozession zur Kristallhöhle
und man trug die beiden letzten ehemaligen Avatare zu ihren
Bahren, die merkwürdigerweise nicht dort waren wo sie vorher
gewesen waren sondern Jasmins Grabkammer hatte auf Dorians Seite
zwei Bahren dazu bekommen. So waren die drei Avatare wieder
vereint. Aurian hatte ihre Lichtkräfte eingesetzt um den Körper
von Mystra wieder her zu stellen, damit sie immer so schön
bleiben würde. Die Welt der Götter trug Trauer. Damok hatte
derweil seine Kinder nach Hause gebracht und überlegte sich nun
Namen für sie. Es tat ihm leid das ihre Mutter nicht mehr lebte.
Entsetzliches war geschehen. Als alle gegangen waren blieb
Aurian noch vor der Kristallwand stehen und sah hinein, Lazarus
legte seine Arme von hinten um sie und drückte sie sachte an
seine Brust. Leise flüsterte Aurian. „Damit geht die Ära der
Geister und ihrer Avatare endgültig zu Ende. Nun sind auch die
beiden letzten Alten fort.“ Tiefe Trauer war aus ihren Worten zu
hören.


