Kapitel 34: Jiang


 

Alles lief wieder soweit in geregelten Bahnen, Aurian war auch wieder mit Leon zusammen gewesen was der sehr genossen hatte, vor allem da sie sich nur Zeit für ihn genommen hatte, wie zuvor auch für Myrion. Allerdings weigerte sie sich noch mit beiden gleichzeitig zu schlafen. Auch wenn sie sich bereit erklärt hatte wieder ins eheliche Bett ein zu ziehen, so kam es doch zu keinen Zärtlichkeiten, wenn sich beide Männer mit darin befanden. Doch richtete sie es so ein das keiner der beiden auf irgendwas verzichten musste. Myrion und Leon saßen eines Mittags wieder mal auf dem Plateau und hatten sich gerade darüber unterhalten als sie Gregorian in seiner Drachengestalt auf die kleine Insel zustürzen sahen. Normalerweise wandelte er seine Gestalt direkt im Universum und kam in menschlicher Gestalt auf diese Welt. Aurian hatte ihm gezeigt wie er das tun konnte ohne sich im Universum zu verirren. Myrion brüllte regelrecht nach Aurian, denn das Gregorian so handelte sah ihm nicht ähnlich. Hier musste etwas im argen liegen. Aurian erschien auch sofort und Myrion deutete nur nach oben auf Gregorian. Mittlerweile hatte Gregorian seine Wandlerfähigkeit so im Griff das er kaum das er kurz bevor er auf Aurians Plateau aufgeschlagen wäre in menschlicher Gestalt dort stand. Gleich rannte er auf Aurian zu und fasste sie an ihre Arme und schüttelte sie, er schien furchtbar aufgeregt zu sein. Das er sich bei dieser Berührung ihrer bloßen Haut die Hände verbrannte interessierte ihn im Moment wenig. „Du musst was tun.......du musst was tun“ Sprudelte er immer wieder heraus. Aurian sah ihn nur an während sie geschüttelt wurde. Dann riss sie sich los. „Na das muss ja dringend sein das du sogar in Kauf nimmst dir von mir eine zu fangen, wobei es dir auch egal zu sein scheint das du dir soeben die Hände verbrannt hast.“ Mit einer kleinen Geste heilte sie ihm erst mal die Hände. „Also mit der Ruhe, was und wo muss ich etwas tun?“ Er deutete immer in den Himmel und Aurian schmunzelte. „Also das es irgendwo dort sein würde, war mir schon klar, nur Gregorian wir haben inzwischen etliche Galaxien das ich kaum jede durch gehen kann um zu schauen welche du meinst. Also lerne dich zu beherrschen und erkläre mir in Ruhe was wo nicht in Ordnung ist und wo ich etwas tun muss.“ Er nickte und versuchte sich zu beruhigen. „Also auf einer der Welten ist eine Art Pest ausgebrochen, eine Seuche, und die Wesen dort bekommen sie nicht in den Griff, du musst dort was tun und helfen. Sonst ist diese Welt bald leer. Sagtest du nicht selber ich soll helfen wo ich kann?“ Aurian nickte und dachte laut nach. „hm....da wäre eine Göttin der Heilung vielleicht nicht schlecht, doch wen könnte man dafür nehmen?“ Myrion sah Aurian an. „Wie wäre es mit Mystral?“ Gregorian sah sie auf einmal schüchtern an. „Darf ich einen Vorschlag machen? Wie wäre es mit Lilli, sie fühlt sich eh überflüssig und eine Aufgabe wäre vielleicht nicht schlecht.“ Aurian sah ihn verwundert an. „Lilli? Also hast du mal gesehen wie sie aussieht? Da würden die armen Kranken ja glauben das böse wolle sie holen. Also nein das geht nun wirklich nicht.“ Myrion sah nun Aurian verwundert an, denn sie hatte noch nie so über einen ihrer Götter gesprochen, doch als er den lauernden Blick von ihr sah, ahnte er das sie etwas anderes damit bezweckte. Gregorian sah Aurian wütend an. „Sie mag zwar nicht die schönste sein, doch sie hat ein gutes Herz und würde keinen länger leiden lassen als nötig.“ Aurian nickte leicht, schmunzelte aber als sie sah wie vehement Gregorian für Lilli eintrat. „Also gut was würdest du dafür tun, das ich ihr die Macht der Heilung verleihe? Und sie den Wesen helfen kann um die du dich so sorgst.“ Er sah Aurian kriegerisch an. „Alles was du verlangst.“ Aurian nickte. „In Ordnung habe ich dein Ehrenwort? Und denke daran ein Ehrenwort wird hier wörtlich genommen. Man kann davon nicht zurück treten.“ Gregorian nickte abermals. „Ja du hast mein Ehrenwort, wenn du ihr diese Macht gibst und den Wesen geholfen wird bin ich dir etwas schuldig, egal was es auch sein mag.“ Aurian lächelte sanft. „Also gut, dann hole sie zu mir.“ Das ließ sich Gregorian nicht zweimal sagen und ehe sich Aurian versah stand er schon mit einer sich wehrenden Lilli die er hinter sich her zog wieder vor ihr. Lilli wusste gar nicht wie ihr geschah. „Hier ist sie, also du hast mein Wort.“ Aurian sah Lilli sanft an, diese lächelte gezwungen. „Also Lilli, Gregorian hat eine Welt ausgemacht die dringend eine Göttin braucht die heilen kann. Er schlug dich dafür vor. Er gab sein Wort alles dafür zu tun was ich verlange. Doch weil man sich eine Heilerin schön und gütig vorstellt, wobei du das zweite bereits im Übermaß hast, will ich dir zu deinen Heiler Fähigkeiten noch etwas schenken. Deine Hörner kann ich dir nicht nehmen, aber ich kann dein Gesicht verschönern. So wird es ab sofort gleichmäßig sein, du wirst schöne und sanfte Augen haben und einen schönen geschwungenen Mund. Jeder Mann wird sich nach dir umdrehen und dich begehren.“ Und als sie es aussprach veränderte sich Lillis Gesicht und wurde gleichmäßig schön. Nichts war mehr von der Dämonenmaske übrig geblieben. Dann hielt ihr Aurian einen Spiegel vor und als Lilli sich nun darin sah rollten ihr Tränen des Glücks die Wangen herab. Sie fand sich auf einmal wunderschön, wobei auch Gregorian das feststellte. Er sah Aurian an. „Ist das der Preis, das ich den einzigen Menschen hergeben muss der bereit war mit mir die Zeit zu teilen?“ Aurian sah ihn gelassen an. „Nein mein Preis wird viel härter ausfallen das kannst du mir glauben. Und nun geh zu Iona und sag ihr sie soll dich und Lilli begleiten denn auch sie kann heilen wenn es nötig ist. Sag ihr es ist mein Wunsch das diese Welt geheilt wird.“ Gregorian nickte knurrend und verschwand mit Lilli wieder die noch immer in den Spiegel sah. Myrion sah Aurian an. „Die eine hast du glücklich gemacht und den anderen unglücklich.“ Aurian zwinkerte Myrion frech zu. „Bist du dir da sicher? Warte erst mal ab. Vielleicht sehe ich mehr als du denkst. Doch musste ich mir sein Wort sichern, das war am wichtigsten. Vor allem hat er zum ersten mal in seinem Leben mal nicht an sich gedacht sondern an andere, das honoriere ich auch. Er schläft mit ihr wusstest du das? Das erste mal tat er es aus Mitleid, weil sie sonst kein Mann haben wollte. Nun allerdings wird sich zeigen ob sie auch treu zu ihm steht wenn andere sie begehren.“ Myrion sah Aurian an. „Ich hatte gedacht du wärst wieder die alte, doch nun sehe ich das es nicht ganz so ist. Du hast dich verändert, früher wärst du nicht so grausam gewesen.“ Aurian sah ihn ruhig an. „Zweifelst du an mir? Doch bedenke eins, er wird von seinem Los befreit werden, wenn eine Frau ihn aufrichtig und bedingungslos liebt.“ Jetzt begriff Myrion. „Und du glaubst das es Lilli sein könnte?“ Aurian zuckte mit der Schulter. „Wissen tue ich es nicht aber die Möglichkeit besteht oder? Nur für diesen Fall musste ich sein Wort haben, denn ich werde von ihm verlangen das er das Los weiter tragen muss, das Universum hat sich nicht diese ganze Scheiß Mühe gemacht das es daran scheitern wird, doch werde ich ihm das Los erleichtern können. Findest du mich nun immer noch grausam?“ Myrion lächelte sanft und zog Aurian an sich. „Verzeih mir Liebste, ich hätte nicht an deiner Weisheit zweifeln sollen.“ Aurian nickte und sah ihn sanft an. „Ist schon gut, ich glaube ich hätte an mir selber gezweifelt.“ Sie sah das aber auch er etwas auf dem Herzen hatte. „Was ist los?“ Myrion druckste einen Moment herum, doch dann sprach Leon es aus, er hatte keine Probleme etwas aus zu sprechen. „Es geht um Lazarus, er verzweifelt fast. Ohne deine Kraft fühlt er sich schwach und hilflos, er zweifelt an sich selber. Er braucht dich.“ Aurian sah Leon fragend an. „Wozu braucht er mich. Er ist groß und stark und hat die Kraft eines Ochsen.“ Nun lachte Leon doch kurz. „Kleines Myrion hat vielleicht die Kraft eines Ochsen doch Lazarus sieht wohl eher nur so aus. Doch das meinen wir nicht. Er braucht dich in seinem Bett um es gerade heraus zu sagen.“ Aurian sah Leon und Myrion fragend an. „Was soll das heißen?“ Leon verdrehte nun wirklich die Augen, was Myrion leise lachen ließ, dann sah Leon sie an. „Du musst mit ihm schlafen, ist das so schwer zu verstehen?“ Aurian sah von einem zum anderen ob sie einen Scherz machen würden, doch schien es ihnen ernst zu sein. „Soll das heißen das er ohne das, nicht seine vollen Fähigkeiten entwickeln kann?“ Leon sah ihr fest in die Augen. „Wie oft hat er in letzter Zeit versucht dich zu verführen? Hm? Hm? Meinst du er tat es weil er mal gerade nichts anderes zu tun hatte? Nein meine Liebe er tat es weil er dich wollte und weil er es braucht. Wobei ich nicht verstehen kann wie du ihm widerstehen konntest.“ Aurian sah die beiden an und dann verlegen zu Boden. Sie errötete sogar leicht, was nun Myrion wahnsinnig süß fand. „Nun ja, ich habe es gar nicht bemerkt. Ich hatte soviel zu tun und um die Ohren das ich gar nicht bemerkt habe das er diesbezüglich irgendwas versucht hat.“ Leon warf die Arme in die Luft. „Das ist ein guter Witz würde Lazarus jetzt sagen. Mädel mach die Augen auf. Es gibt hier keinen Mann der dich nicht will und nur wenige Männer mit denen du nicht mal irgendwas hattest. Soll ich sie aufzählen? Also als erstes außer uns, Lazarus, dann Aaron, Iskander, Iron, Dorian, Damok und deine letzte Eroberung war Angel. Wobei es keinen Mann gab der es nicht von selber auf dich abgesehen hatte. Nun könnte ich auch noch die Verstorbenen mitrechnen wie Dion, der übrigens kürzlich wieder geboren wurde, während du deinen Schönheitsschlaf hieltest oder Andra der als Andor wieder geboren wurde.“ Je mehr Leon aufzählte um so länger wurde Aurians Gesicht. Sie sah die beiden Fassungslos an. Da aber Myrion zu Leons Aufzählung nickte musste sie es wohl glauben. Ihr fassungsloses Gesicht amüsierte Myrion. Leon sah sie an und grinste nun auch. „Ach und ich könnte jetzt noch die aufzählen die es noch versuchen werden, wen haben wir denn da? Also Kristan glaube ich, dann Orland und Rowan.“ Myrion nickte, es amüsierte ihn wirklich, so gab er nun auch noch seinen Senf dazu: „Nicht zu vergessen Doran und Andor, eventuell auch noch Alrik, ich glaube wenn sie ihm die Gelegenheit gäbe er würde auch zugreifen. Ach und Arden der ist schon seit seiner Jugend hinter ihr her.“ Aurian winkte ab. „Also das ist ungeheuerlich, das kann doch nicht sein. Will mich denn jeder?“ Myrion nickte und antwortete nur trocken. „Ja, jeder.“

Leon grinste breit. „Doch wäre es wichtig das du es Lazarus mal ermöglichst. Er müsste für dich doch mehr als attraktiv sein. Und du hast ja wohl nicht vergessen das bei uns Familienbande keinen Wert diesbezüglich haben oder? Mal abgesehen davon das du von Lazarus und Dion auch zwei Kinder hast. Nämlich Mystral und Andor.“ Aurian winkte ab. „Natürlich habe ich das nicht vergessen wie könnte ich, das ist eine der wichtigsten Lebenseinstellungen die wir haben. Vor allem bei der Zeit die wir leben. Und ich habe alle diesen Kerlen die Möglichkeit gegeben? Sogar Damok?“ Beide nickten heftig. „Und es schien dir auch sehr viel Spaß zu machen, Beschwerden haben wir keine gehört.“ Myrion sah Leon grinsend an.“Hast du welche gehört?“ Der schüttelte gespielt ernsthaft mit dem Kopf. „Nicht eine, sie schienen alle gut genug für sie zu sein. Wir sind eben alles echte Kerle. Und ich glaube, wenn Gregorian sich nicht laufend die Finger an ihr verbrennen würde, würde er sicherlich auch nicht nein sagen. Wobei mich mal interessieren würde wieso er sich laufend bei dir verbrennt. Selbst Damok würde es nur so gehen wenn er sich dir mit Gewalt nähert.“ Aurian sah beide an. „Das hat was mit dem JingJang Zeichen zu tun, das Zeichen und ich wir vertragen uns nicht. Und deswegen wird er keine Berührung von mir ertragen können. Oder wenn er mich anfasst. Mir geschieht nichts aber ihm, er trägt das Zeichen.“ Jetzt versuchte sie die beiden ein wenig zu foppen. „Obwohl wenn ich das Zeichen für eine Weile ausschalten würde, könnte er es schon. Und ich weiß das er nicht schlecht ist. Würde bestimmt Spaß machen.“ Myrion hatte gleich begriffen das sie ihn nur foppen wollte und lachte nun herzhaft. Bei Leon dauerte es einen Moment doch dann lachte er auch. „Na fange mal erst an deine Liste ab zu arbeiten und fange dabei mit Lazarus an. Der braucht es dringend.“ Aurian nickte leicht. „In Ordnung sagt ihm.....das ich soweit wieder hergestellt bin und das er es nun noch mal versuchen soll. Ich werde darauf achten und ihm entgegen kommen. Mir ist klar er muss erobern. Wenn ich ihn jetzt einfordern würde, wüsste er das ihr mit mir geredet habt.“ Die beiden nickten. Myrion nahm sich vor mit Lazarus zu reden. Was er auch wenige Stunden später tat. Lazarus saß wie so oft am See, er hatte schon lange keine Welt mehr besucht. Zum einen weil sie eine ganze Weile die Welt der Götter nicht mehr verlassen konnte, dann weil er ein Jahrhundert nach der Zeitrechnung der Götterwelt in Stein verbracht hatte und ebenso geschlafen hatte wie Aurian und dann weil er dachte er habe seine Anziehungskraft verloren, da sie nicht mal mehr auf Aurian wirkte. So war er zutiefst deprimiert. Selbst Iron und Nara konnten ihn nicht aufrichten, und an sich war es Nara die Myrion und Leon darauf angesprochen hatte, denn Lazarus ließ sich wieder mal gehen. Myrion setzte sich zu Lazarus an den Tisch und sah ihn an. „Na Junge wie geht es dir?“ Lazarus knurrte nur leise und Myrion lachte. „Weißt du was dir fehlt? Mal wieder einen Tag mit Aurian im Bett, das hebt sicher deine Stimmung. Vielleicht solltest du deine Fähigkeiten mal anwenden die du besitzt und sie dir mal schnappen, selbst als Jüngling hattest du mehr Selbstbewusstsein als jetzt. Vergiss nicht wie du sie dir das erste mal genommen hast. Mit Schiss in der Hose und doch soviel Selbstvertrauen das dir klar war, sie kann dir nicht widerstehen. Und das hat sich bis heute nicht geändert, auch wenn sie einige Veränderungen durchgemacht hat, dir wird sie nie widerstehen können.“ Lazarus knurrte leise. „Sag ihr das lieber mal, die letzten male schien sie es nicht mal zu bemerken. Also wo ist da meine Anziehungskraft?“ Myrion sah ihn an. „Verdammt Junge, reiß dich mal zusammen, wenn du auch nur halbherzig anfängst ist es kein Wunder das sie es nicht sieht. Geh aufs Ganze, zeig ihr deine Männlichkeit. Lass sie nicht entkommen, erlege das Wild. Du weißt doch wie es geht, also tue es.“ Lazarus sah Myrion an und irgendwie musste er ihm recht geben, nach den ersten beiden Malen als sie nicht reagiert hatte, verlor er das Vertrauen in sich. Er wusste doch das er sie herum kriegen würde, Myrion hatte recht er hatte sie nur entkommen lassen. Er nickte und erhob sich, er sah seinen Vater an. „Geh mal davon aus das sie heute für mich reserviert ist.“ Myrion grinste. „Na das ist unser Lazarus, also ab mit dir.“ Lazarus nickte, er bereitete sich sorgsam vor und kurze Zeit später tauchte er bei Aurian auf. Damit sie ihn erst gar nicht abwehren konnte ging er sofort auf sein Ziel los. Er sah sie verführerisch an und hauchte leise. „Heute entkommst du mir nicht. Ich werde nicht eher gehen bis ich von dir habe was ich will.“ Langsam öffnete er sein Hemd und zog es aus. Ruhig ging er auf sie zu und sie wich vor ihm zurück. Doch diesmal ließ er sich nicht abwimmeln. Als er er nahe genug war presste er sie mit seinem Körper an die Wand und beugte sich zu ihr herab und küsste sie fordernd. Er spürte wie sie auf ihn reagierte und seinen Kuss erwiderte, er legte die Arme um sie und verschwand mit ihr in seinem alten Zimmer. Und dort nahm er sich was er wollte und genoss ihre Leidenschaft die sie ihm entgegen brachte. Es dauerte einige Stunden bis er nicht mehr konnte. Er war abermals auferstanden wie der Phönix aus der Asche. Was weder er noch Aurian bemerkten, Gregorian hatte sich unbemerkt und unsichtbar mit eingeschlichen und hatte die beiden beobachtet. Was er hier zu sehen bekam erregte ihn kolossal und er wünschte sich an Lazarus Stelle zu sein. Gregorian hatte sich in der Tat verliebt, doch in eine Frau wo er genau wusste das er sie niemals bekommen würde. Als Lazarus Aurian nun an sich gedrückt in seinen Armen hielt, verschwand er. Er liebte eine Frau die jedem ihre Gunst geben würde, der wusste wie er sie sich holen konnte, nur ihm nicht. Denn er würde sich an ihr verbrennen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als der Abend kam ahnte Lilli nicht wieso er so wild und leidenschaftlich mit ihr umging. Doch machte sie sein Verlangen glücklich. Sie ahnte nicht das die Liebe bereits bei ihr in einem kleinen Keim Einzug gehalten hatte und das ohne Amors Hilfe. Denn Gregorian hatte ihr mehr gegeben als jeder andere bisher. Er hatte sie in seine Arme genommen als sie kein anderer wollte, er hatte bei Aurian für sie gekämpft und das hatte in ihr das Gefühl der Liebe erwachen lassen ohne es zu ahnen. Sie wusste das er sie niemals lieben würde, doch das war ihr egal, sie hatte gesehen das er dennoch für sie da war. Damit würden sich Aurians Befürchtungen bewahrheiten, es würde eine Frau geben die ihn bedingungslos lieben würde, sofern er nicht wieder einen Fehler beging. Gregorian wusste inzwischen das ihr Vater der Gott der Meere und ihre Mutter eine Wächterin der Dämonen waren, doch hatten die beiden ihn freundlich aufgenommen als sie sahen das er ihre Tochter glücklich machte. Alrik versuchte sogar eine Bresche bei den anderen Göttern für ihn zu schlagen, doch standen sie ihm misstrauischer gegenüber als einst Damok. Denn Gregorian hatte etwas getan was sie einfach verachtenswert fanden, er hatte die Frau die ihn liebte dem Tod übergeben. Das sie dann nicht starb war nicht sein Verdienst, wenn es sie auch glücklich stimmte das Thanatos nun eine Gefährtin hatte. Damok hingegen hatte sich bei aller Dunkelheit immer ehrenvoll verhalten. Gregorian würde sich die Anerkennung erst verdienen müssen. Man schrieb es ihm gut das er sich für Lilli eingesetzt hatte, doch überwog das noch lange nicht das er ein eiskalter und skrupelloser Kerl war, der nur seine eigenen Dinge für wichtig befand. Und dabei bereit war über Leichen zu gehen, in dem Fall Sorajas Leiche. In ihren Augen war er ehr- und treulos und das ging ja mal gar nicht. Natürlich kam ihm auch die Meinung der anderen Götter zu Ohren, außerdem hatte er erkannt das Myrion scheinbar für jeden der Ansprechpartner war, wenn man mal etwas auf dem Herzen hatte und so suchte auch er ihn auf und fragte höflich ob er sich setzen dürfe, als er Myrion auf Aurians Plateau antraf. Myrion nickte und sah ihn fragend an. „Kann ich etwas für dich tun?“ Gregorian sah ihn an. „Man nennt mich treulos, doch hier ist nicht ein Kerl, vielleicht mal abgesehen von dir, der nicht fremd geht, ebenso die Frauen. Wie können sie mich dann treulos nennen?“ Myrion sah ihn an. „Du setzt Treue mit dem gleich ob man seinem Partner sexuell treu ist. Das solltest du nicht überbewerten, sondern hier ist von einer anderen Treue die Rede. Die Treue die selbst für Aurian selbstverständlich ist, ebenso sogar für Damok oder jedem anderen. Treue zeigt sich nicht in dem man mit keinem anderen schläft, sondern darin das man zu demjenigen steht der zu einem gehört. Das man für ihn auch mal auf etwas verzichten würde, das man ihn nicht fallen lässt wie eine heiße Kartoffel, wenn es einem gerade in den Kram passt. Dir war es wichtiger deine Fragen beantwortet zu bekommen, als zu deiner Gefährtin zu stehen und dich schützend vor sie zu stellen. Du nahmst eiskalt sogar ihre Tod in Kauf und das obwohl sie wirklich immer treu zu dir gestanden hat und für dich da war. Du hast sie nur ausgenutzt. Und das ist treulos gewesen, mal davon abgesehen, etwas zu bekommen auf dem Rücken eines anderen auch sehr ehrlos ist. Doch scheinbar kannst du nicht anders, es scheint in deiner Natur zu liegen. Und das ist etwas völlig fremdes für uns. Für uns gibt es nur ja oder nein, doch für dich gibt es auch jede Menge dazwischen. Ebenso wie du die Tage die Welt mit der Seuche gerettet hast, könntest du sie das nächste mal vernichten weil es dir gerade so gefällt. Du bist unberechenbar. Und das lässt alle anderen hier sehr vorsichtig dir gegenüber werden. Ehre und Treue wird bei uns sehr groß geschrieben. Selbst Damok ist ehrenhaft auf seine Weise, deswegen kommt man ihm auch mit Respekt entgegen, du musst nun erst mal beweisen das du auch ehrenhaft handeln kannst.“ Gregorian nickte, er verstand. „Ich bin nicht wie Aurian oder Damok, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Ich gebe zu ich bin ein Egoist, ich nehme mir was ich will und wenn es mir nicht mehr gefällt gebe ich es wieder her. Mir ist es schlicht egal. Ich kann es nicht ändern.“ Myrion nickte. „Als kleines Beispiel, du konntest dich nicht für Lilli freuen, sondern sahst direkt das man dir eventuell damit etwas weg nehmen könnte, da sie nun nicht mehr das hässliche Entlein war sondern zu einer Schönheit erblüht war.“ Gregorian nickte. „Richtig, das bestreite ich auch nicht. Und ehrlich gesagt gehe ich auch mal davon aus, sobald sich ihr ein Kerl nähert der ihr besser gefällt, wird sie mich verlassen." Myrion sah ihn an. „Das würdest du tun, doch bei Lilli bin ich mir da nicht so sicher, denn sie hat auch gelernt was Treue ist. Mag sein das sie mal mit einem anderen ins Bett hüpft wenn sich ihr die Gelegenheit bietet, aber das sie dich deswegen verlässt, denke ich nicht. Es sei denn du verletzt sie so das sie dich fallen lässt, doch das liegt an dir. Betrachte nicht alles als dein Eigentum, Lazarus sagte es dir schon, hier gehört jeder nur sich selber und kann tun und lassen was er will. Trenne die sexuelle Treue mit der Treue die tiefer geht. Das eine ist eine rein körperliche Sache, das andere aber eine die mehr bestand hat. Sieh mal Aurian, meinst du ich oder Leon wüssten nicht das sie jedem ihre Gunst gibt der sich ihr nähert und es versucht? Sie ist leicht verführbar, das liegt in ihrer Natur. Doch würde sie alles stehen und liegen lassen, wenn irgendwer ihre Hilfe braucht der zu ihr gehört. DAS ist Treue.“ Gregorian nickte leicht. Er seufzte. Myrion sah ihn an. „Du liebst sie, du hast dich Hals über Kopf in sie verliebt, habe ich recht?“ Gregorian sah ihn an, er kämpfte mit sich doch dann nickte er. „Ja, und ich gebe zu würde ich sie berühren können, würde ich sie mir auch holen wie es Lazarus getan hat. Doch ich kann sie ja nicht mal anfassen.“ Myrion sah ihn an. „Was würde geschehen wenn du sie anfassen könntest. Ich sage es dir, während jeder andere respektiert das sie zu mir und Leon gehört und sich nur an ihrer Gunst erfreut, würdest du versuchen sie ganz für dich zu gewinnen und würdest dabei über unsere Gefühle latschen und sogar Lillis. So sieht es aus. Deswegen ist es vielleicht ganz gut das du sie nicht berühren kannst. So musst du dich dieser Frage niemals stellen.“ Gregorian sah ihn nachdenklich an. „Es tut nur so weh, zu sehen das jeder ihre Zuneigung bekommen kann, das jeder sie lieben darf, selbst wenn es nur für wenige Stunden ist. Und ich ihre Nähe nicht mal ertragen kann. Das Feuer ist ein Zeichen des Drachen, doch hier versage ich, denn obwohl ich ein Drache bin, verbrennt mich ihr Feuer.“ Myrion nickte, er rang mit sich, als er aber die Qual sah die Gregorian mit sich herum trug, sagte er es dann doch. „Sie sagte es zwar aus Scherz doch kenne ich Aurian. Sie meinte das sie das für einige Stunden abstellen könnte. Also scheint es eine Möglichkeit zu geben. Sie sagte es ist das Zeichen auf deinem Rücken das sie ab zu wehren versucht oder so ähnlich. Und das du deswegen ihre Berührungen nicht erträgst. Und ich weiß auch wer uns da weiter helfen kann. Würde ich Aurian fragen würde sie mir keine Antwort geben, das ist mir mehr als klar, doch es gibt jemanden der ihr fast gleich gestellt ist.“ Hoffnung keimte in Gregorian auf, Myrion bat ihn ihm zu folgen und so betraten die beiden kurz darauf Damoks Arbeitszimmer. Der sah kurz auf und wunderte sich, denn Myrion hatte ihn noch nie aufgesucht. „Kann ich etwas für euch tun?“ Myrion nickte. „Ja ich möchte das du im Wissen des Universums nach einer Antwort suchst. Ich weiß das du diesbezüglich die gleichen Möglichkeiten wie Aurian hast. Was kann man tun um das Zeichen auf Gregorians Rücken für einige Stunden auszuschalten so das er sich nicht jedes mal an Aurian verbrennt wenn er sie berührt.“ Damok seufzte. „Er also auch? Hat ihn ebenfalls die Liebe zu ihr erwischt?“ Myrion nickte. „Ja und er ist verzweifelt das er sie nicht mal berühren kann.“ Damok nickte. „Dazu brauche ich das Universum nicht zu fragen, die Antwort habe ich auch so. Es sind die zwei Seiten die in ihm stecken. Und das JingJang Zeichen verdeutlicht es nur. Ebenso wie er sich wandelt kann er das Zeichen für eine Weile ausschalten, dazu muss er nur aus Jing und Jang, Jiang machen. Das heißt anstatt die beiden den Platz wechseln zu lassen muss er sie übereinander schieben, so das sie eins werden, allerdings sollte er damit auch vorsichtig sein, denn in dem Moment ist er mehr als verletzlich. Er wäre körperlich angreifbar. Und das geht auch nur für wenige Stunden, danach werden die beiden sich wieder trennen und alles ist wie zuvor.“ Myrion nickte und sah Gregorian an. „Jetzt hast du deine Antwort, nur denke an das was ich dir gesagt habe, verlange niemals mehr von ihr als sie zu geben bereit ist. Nutzt du es aus, würde ich dir empfehlen deine Knochen zu sortieren. Denn dann hast du alle Männer dieser Insel gegen dich.“ Gregorian nickte und dankte den beiden, dann verabschiedete er sich und verschwand, um auch das zu üben was ihm Damok nun gesagt hatte. Damok sah Myrion an. „Bist du sicher das du hier nicht einen großen Fehler gemacht hast? Denn es wird schon seinen Sinn gehabt haben das er sie nicht berühren konnte. Doch jetzt wird er es können.“ Myrion nickte. „Ich weiß, doch irgendwie erschien es mir richtig. Aurian hätte mir diese Antwort niemals gegeben. So möchte ich mich auch bei dir bedanken. Ach und übrigens ich freue mich schon auf unser Fest.“ Dabei zwinkerte er Damok frech zu, der nun herzhaft lachte. „Jo das gibt wieder einige gebrochen Rippen und massig blaue Augen, aber wird bestimmt lustig werden.“ Sie verabschiedeten sich auch von einander und würden nun abwarten was geschehen würde. Allerdings wunderte sich Myrion das Damok keine Forderungen gestellt hatte für die Beantwortung der Frage. Das passte eigentlich nicht zu ihm. Er wusste ja nicht das Damok ebenso wie Aurian der Kampf noch in den Knochen saß. Denn auch er wusste was geschehen war und das Gregorian ebenso sein Abkömmling war wie der von Aurian.

Kapitel 35: Dunkle Machenschaften


 

In den nächsten Tagen konnte man beobachten das sich Gregorian immer mal öfter in Aurians Nähe aufhielt, das fiel auch Lilli auf und so besuchte sie ihren Vater und bat ihn um eine Unterredung. Alrik sah seine Tochter an und fragte sie was denn los wäre. Ob Gregorian nicht gut zu ihr wäre oder sonst etwas im Argen läge. Lilli seufzte leise. „Sag mir Vater, wenn Aurian dir die Gelegenheit gäbe, würdest du auch mit ihr? Na du weißt schon.“Alrik lachte dröhnend. “Kind zeig mir den Kerl der es nicht tun würde, egal ob normalerweise treu oder nicht. Ich sag dir nun mal was. Ich wollte sie schon als ich sie das erste mal sah. Doch hatte ich mich da bereits in deine Mutter verliebt. Und obwohl Amanda mir die Gelegenheit gab in dem sie ihren Wunsch dafür hergeben wollte, lehnte ich es ab. Und glaub mir, leicht ist es mir nicht gefallen. Jedenfalls will ich zugeben, sollte ich noch mal die Gelegenheit bekommen, ich würde zugreifen. Mit Gregorian ist also alles in Ordnung, im Gegenteil Kind, würde Gregorian nicht so empfinden würde ich mich sehr wundern.“ Er sah Lilli ernst an. „Überlege dir nun gut was du tun willst, du kannst es akzeptieren und bei ihm bleiben, denn ich denke irgendwann wird er es versuchen. Er ist mehr als scharf auf Aurian oder wenn du es nicht ertragen kannst das er eventuell mit ihr schläft, dich von ihm trennen. Das liegt nun an dir.“ Dann runzelte er die Stirn. „Ich dachte er kann sie nicht mal berühren.“ Lilli erklärte ihm nun das man Gregorian gesagt hatte wie er es doch könnte. Das kam nun wiederum auch Aurian zu Ohren und sie sah Myrion fragend an. „Weißt du woher er weiß wie er mich anfassen kann?“ Myrion nickte. „Ja, ich war mit ihm bei Damok und der hat es ihm erklärt.“ Aurian sah Myrion daraufhin entsetzt an. „Was hast du getan? Das ist jetzt nicht dein ernst oder? Sag mir das es nicht wahr ist. Ich habe es ihm absichtlich nicht gesagt.“ Myrion verstand kein Wort. „Kätzchen, dir macht es doch sonst nichts aus wenn die Kerle hinter dir her sind, wieso ist es bei ihm was anderes?“ Aurian seufzte und nickte. „Ich hätte es euch sagen sollen. Erinnerst du dich das ich ihm sagte seinen Lenden würde niemals ein Kind entspringen? Das war nicht ganz die Wahrheit, wenn ich es kriegen würde, könnte er auch Nachkommen bekommen. Das heißt wenn ich mit ihm schlafe, könnte es sein das er mich schwängert und ich habe darauf keinen Einfluss, ich könnte es nicht verhindern. Doch da ich davon ausging das er mich niemals berühren oder anfassen kann, geschweige denn mehr, sah ich nicht ein das zu sagen.“ Myrion sah sie kurz an und dann lachte er. „Hier hat sich die Meisterin wohl selber aufs Kreuz gelegt. Denn hättest du es uns gesagt, wäre ich eventuell erst gar nicht mit ihm zu Damok gegangen, so aber dachte ich es würde eh dauern bis er sich erst mal nur traut und zum zweiten bis du es vielleicht mal zulässt. Nun ja, ich schätze ihn recht hartnäckig ein, also ist davon aus zu gehen das er nicht nachgeben wird bis er hat was er will und dann gehe ich mal davon aus das wir kleine Füße im Haus haben werden.“ Es amüsierte ihn irgendwie das sich Aurian selber aufs Glatteis geführt hatte. Sie knurrte. „Das kann er sich abschminken. Niemals werde ich mit ihm schlafen.“ Myrion grinste sie an. „Doch wirst du, wenn er es richtig anfängt, dann wirst du es tun. Sieh ihn dir an, er passt genau in dein Beuteschema. Er ist kräftig und muskulös, sieht gut aus und wenn er es richtig anfängt, wirst du dich in seinem Netz verfangen. Also sag nicht, niemals“ Aurian ging knurrend davon, während Myrion ihr amüsiert nach sah. Ihm war klar gewesen, das als er mit Gregorian zu Damok ging, das der eine weitere Trophäe in Aurians Schrank sein würde. Das er versuchen würde sie ins Bett zu bekommen. Doch inzwischen machte ihm das wirklich nichts mehr aus. Er wusste das Aurian ihn liebte und das war für ihn das wichtigste. Nun auch Lilli wollte mit Aurian reden und hatte so ohne es zu wollen das Gespräch mit bekommen, sie haderte eine ganze Weile mit sich selber. Doch dann erzählte sie Gregorian doch, wenigstens zum Teil was sie gehört hatte. Das wenn er mit Aurian schlafen würde, er sogar Vater werden könnte. Er sah Lilli verwundert an. „Ist das wahr? Ich könnte sogar ein Kind zeugen?“ Sie nickte. Er sah Lilli weiterhin an, dann zog er sie in seine Arme und zum ersten mal fragte er wie sie sich dabei fühlte. „Wirst du es ertragen können? Denn du wirst niemals ein Kind von mir bekommen können.“ Sie kuschelte sich in seine Arme und sah ihn sanft an. „Ja ich weiß, doch wenn es dich glücklich macht, ist es mir egal wer dein Kind bekommt. Und vielleicht überlässt sie es ja uns und wir dürfen es aufziehen. Ich würde es schön finden, ein Kind hier im Haus zu haben.“ Er sah Lilli an. „Wenn du ein eigenes Kind möchtest...dann..dann.....muss es ein anderer zeugen.“ Lilli sah ihn überrascht an. „Und das wäre für dich in Ordnung? Ich meine es wäre nicht dein Kind und ich müsste dafür mit einem anderen schlafen.“ Gregorian nickte, das war ihm schon klar gewesen, es schien als würde er sich verändern. „Ja ich weiß und ich wüsste auch wen ich als Vater in Betracht ziehen würde.“ Lilli sah ihn fragend an, sie fragte sich in wessen Bett er sie schicken wollte. „Wie findest du Lazarus?“ Nun lachte Lilli. „Oh Gott, ausgerechnet ihn hast du ausgesucht? Er ist der Traum einer jeden Frau, und ausgerechnet zu ihm soll ich gehen? Er wird mich nicht haben wollen.“ Gregorian nickte. „Doch wird er. Kleines du bist sehr schön, glaub mir und er kann sich glücklich schätzen wenn du es mit ihm tun willst. Ich denke wenn du ihm sagst das du ihn willst, wird er dich auch nehmen.“ Im stillen begann Gregorian bereits zu überlegen, ein Kind aus seinen Lenden, mit Aurian als Mutter, und ein Kind von Lilli aus den Lenden von Lazarus wäre genau das richtige. Diese beiden Kinder würden das Machtgefüge ganz schön verschieben sobald sie ein Kind bekommen würden, denn dieses Kind hätte einen Teil von Aurian, einen Teil von Lazarus und auch von ihm, als auch das Dämonenblut von Lilli. Dieses Kind würde eine ungeheure Macht in sich tragen. Er begann sogar schon dieses Kind im stillen mit eines aus Damoks Lenden zu verkuppeln, denn dann wäre dieses Kind das daraus entspringen würde ein sehr mächtiges Wesen. Er sah Lilli an. „Tue es. Verführe ihn oder sage ihm klar was du von ihm willst. Das musst du wissen. Und keine Angst ich werde gut zu dem Kind sein, hab da keine Sorge.“ Lilli sah ihn misstrauisch an, sie wusste das in seinem Gehirn immer irgendwelche Winkelzüge drin waren und wenn er so leicht damit umging, das sie ein Kind von einem anderen bekommen würde, hatte er etwas vor. Das war ihr absolut klar, sie wusste nur nicht was. Gregorian überlegte jetzt schon wie er Aurian in seine Arme bekommen würde, er hatte fest vor dieses Kind zu zeugen, konnte kommen was wolle, mal abgesehen davon das er Aurian eh ins Bett bekommen wollte. Doch nun hatte er noch einen weiteren Anreiz. Er hatte es nie so wichtig gefunden einmal ein Kind zu zeugen obwohl ihm klar gewesen war das er für sein Vermögen irgendwann mal eins bekommen werden müsste. Doch das war jetzt nebensächlich geworden und für ihn eh nicht mehr relevant. Nun aber konnte er hier seine Macht ausbauen. Er musste es nur sorgfältig planen und ausführen. Er ging einfach davon aus das Lazarus der eh mit jeder schlief die sich ihm anbot, Lilli nicht abweisen würde. Und er selber würde sich Aurian vor nehmen. Er sah Lilli sanft an. „Würdest du mich heiraten? Wärst du bereit meine Frau zu werden?“ Lilli sah ihn anfangs erstaunt an, doch dann begann sie zu begreifen, das er sie gefragt hatte ob sie seine Frau werden wolle. Da erst nickte sie heftig mit dem Kopf. „Ja, ja ich will. Ich weiß das du mich nicht liebst, doch ich will.“ Er küsste sie daraufhin leidenschaftlich. Der erste Schritt war getan, er lächelte niederträchtig unter diesem Kuss, doch Lilli bekam es nicht mit, sie war nur glücklich.

Aurian konnte man nichts vormachen, als sie mitbekam das Lilli Lazarus verführte, zählte sie eins und eins zusammen. Ihr war nun klar das Gregorian wusste das sie sein Kind kriegen könnte und rechnete nun damit das er recht nachdrücklich versuchen würde sie zu verführen. Doch wurde ihr nun auch klar was er vor hatte. Sie lief auf dem Plateau wie ein gefangener Löwe auf und ab und Myrion als auch Leon sahen ihr besorgt zu, bis Leon der Kragen platzte. „Nun sag uns schon was los ist, das kann ja keiner mit ansehen. Irgendwas ist doch.“ Sie seufzte. „Es hat begonnen, das Gefüge des Universums wird sich verschieben. Ausgelöst durch Gregorian.“ Dann erklärte sie ihnen was auf sie zu kam. Das Lilli bereits erste Anzeichen gezeigt hätte das sie es auf Lazarus abgesehen habe und wie sie ihren Sohn kannte, wenn sich Lilli ihm an den Hals warf, es auch von Erfolg gekrönt war und daraus ein Kind entstehen würde. Wenn man nun das Kind dazu nahm das sie von Gregorian eventuell bekam und diese beiden sich wiederum vereinten, das dann das Gefüge immer mehr ins Wanken geriet. Schlussendlich noch die Chaossubstanz dazu gegeben durch einen Nachkommen von Damok, würde dann ein Kind geboren werden, das nur sie noch kontrollieren konnte. Jetzt begriffen Leon und Myrion erst welche Gefahr von Gregorian wirklich ausging. Myrion sah Aurian entsetzt an. „Und ich verdammter Hund habe ihm dazu die Waffe in die Hand gegeben.“ Aurian strich Myrion sanft mit der Hand über das Gesicht. „Mach dir keine Vorwürfe, irgendwann hätte er es doch erfahren, denk dran man kann nichts verhindern was geschehen muss. Man kann es aufschieben, aber wirklich verhindern nicht. Es kommt wie es kommen muss. Vorläufig habe ich es noch in der Hand solange ich ihm nicht erliege, kann erst mal gar nichts geschehen.“ Myrion nickte, er gab ihr recht. Leon fluchte. „Was wäre wenn wir Lilli warnen oder Lazarus?“ Aurian schüttelte den Kopf. „Nein lasst es laufen, wir werden es nicht verhindern können. Wir können uns nur vorbereiten.“ Sie horchte kurz auf. „Zudem ist es bereits geschehen. Lazarus wird wieder Vater."

Lilli traf Lazarus wie üblich am See an, er badete gerade wieder einmal und als sie ihn dort sah kochte das Verlangen nach ihm in ihr hoch. Ihr wurde nicht mal bewusst das sie ihn auch früher schon oft so gesehen hatte, doch das sie ihrer Regung nie nach gegeben hatte. Doch jetzt zog sie sich aus und betrat den See. Lazarus hatte sie bemerkt und sein Blick glitt an ihr entlang als sie sich aus zog und näher trat, auch in ihm flammte das Verlangen auf einmal hoch.. Als sie vor ihm angekommen war und er in ihre Augen blickte, sah er schon was sie wollte, sie musste nichts mehr sagen. Er spürte ihr Verlangen und griff um sie herum. Sachte zog er sie an sich, was Lilli leise aufstöhnen ließ und sah sie sanft an. „Und du bist dir sicher das du das willst?“ Sie nickte nur leicht, sprechen konnte sie nicht. Dann verschwand er mit ihr in seinem alten Zimmer und Lilli erlebte nun was Lazarus zu geben hatte. Was Lazarus nicht wusste und womit er auch nicht rechnete war das Lilli von ihm schwanger wurde. Er genoss einfach dieses unvorhergesehene Ereignis. Als er sah das Lilli genug hatte ließ er von ihr ab und hielt sie sanft in seinen Armen. Er drückte sie zärtlich an sich und sah sie noch schwer atmend an. „Wie komme ich zu diesem unverhofften Vergnügen?“ Lilli wurde ein wenig verlegen als sie ihn anblickte. „Ich wollte ein Kind von dir.“ Jetzt fiel ihm fast das Essen aus dem Gesicht. „Du wolltest was?? Jetzt sag bitte nicht ich habe gerade ein Kind gezeugt.“ Lilli zuckte kurz mit der Schulter . „Ich weiß nicht ob es schon geklappt hat, doch hoffe ich es sehr, du bist sehr zeugungsfreudig. Und ich wollte ein Kind, da aber Gregorian mir keins schenken kann, dachten wir das ich es bei dir versuche.“ Lazarus sah sie nun entgeistert an. „Sag mir nur eins, hattest du diese Idee mit mir oder er?“ Lilli war ehrlich und antwortete so auch. „Er, er dachte ich sollte es bei dir versuchen.“ Lazarus Augen wurden schmal. „Ich hätte nichts dagegen gehabt dir ein Kind zu zeugen, doch hättest du mich nicht wenigstens vorher fragen können? Mal abgesehen davon, kommt mir das alles ein wenig suspekt vor. Ich hatte immer das Gefühl das er eifersüchtig auf mich ist und nun schickt er dich ausgerechnet zu mir?“ Als Lazarus es aussprach, wurde auch Lilli klar das hier irgendwas nicht stimmte. „Als er es sagte fand ich es eine gute Idee.“ Lazarus nickte. „Geh und lass dich von Iona untersuchen, ich werde mal mit Aurian reden, wenn hier einer etwas weiß dann sie.“ Er küsste Lilli noch mal zärtlich und war dann verschwunden, um bei seiner Mutter wieder auf zu tauchen, die noch immer mit den beiden Männern draußen stand. „Was geht hier vor? Ich habe gerade, ob ihr es glaubt oder nicht, mit Lilli geschlafen die sich mir fast an den Hals warf. Na gut ich gebe zu es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Doch sie kam an und behauptete ein Kind von mir zu wollen.“ Leon reichte ihm grinsend eine Hose. „Die solltest du vielleicht mal zuvor an ziehen.“ Während Lazarus sich die Hose anzog, erklärte ihm Aurian was wahrscheinlich geschehen würde. „Der Anfang ist getan und du brauchst Ionas Untersuchungsergebnis nicht ab zu warten, ich gratuliere dir du wirst abermals Vater.“ Lazarus schäumte vor Wut, das man ihn so aufs Kreuz gelegt hatte. „Wenn ich ihn in die Finger kriege breche ich ihm sämtliche Knochen. Er hat doch wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, nicht nur mich benutzt sondern auch Lilli. Die sich ahnungslos darauf einließ.“ Leon nickte leicht. „Im großen und ganzen hast du es sehr klar erkannt.“ Aurian sah die drei an. „Ich will nicht das es schon bekannt wird das wir wissen was vor sich geht. Lasst es erst mal so laufen. Wir werden erst mal ahnungslos tun und ihn somit in Sicherheit wiegen. Ich rechne damit das er sobald er weiß das Lilli schwanger ist, es sehr nachdrücklich bei mir versuchen wird. Doch da wird er sich erst mal einen Dämpfer abholen.“ Die drei nickten ihr zu, doch Lazarus kochte immer noch. Am liebsten wäre er Gregorian direkt an die Kehle gegangen. Er fluchte. „Verdammt das kommt davon wenn man mit dem denkt was man in der Hose hat. Aber wie sollte ich auch ahnen das es so weitreichende Konsequenzen haben würde. Bisher konnte ich immer noch selbst bestimmen ob ich ein Kind zeuge oder nicht.“ Aurian nickte und strich Lazarus sanft über den Rücken. „Ich weiß und mir wird es nicht anders ergehen, lasse ich mich auf ihn ein, kann ich sicher sein das Bett schwanger zu verlassen. Das Universum spielt uns hier einen bösen Streich. Eigentlich kann man sogar Gregorian nicht mal verantwortlich machen, er tut an sich nur das was das Universum will.“

Es vergingen einige Tage in denen sich Gregorian nicht sehen ließ, er war wieder im Universum unterwegs und hatte sich überlegt das er nun einige Tage dort verbringen würde, womit er sich dann wieder einige Tage als Mensch verdient hatte, wo er sich nicht sorgen musste auf einmal zu wandeln. Als er zurück kam teilte ihm Lilli mit das sie es gewagt hatte und nun von Lazarus schwanger war. Gregorian lachte leise und drückte sie an sich. „Na das ist doch wunderbar. Und freust du dich über das Kind?“ Lilli nickte, obwohl Lazarus nicht gerade begeistert gewesen war das er abermals Vater werden würde, so hatte er ihr dennoch in der Zeit da Gregorian abwesend war zur Seite gestanden. Er würde sich von Lilli fern halten solange sich Gregorian auf der Insel befand. Doch hatte er eine Bedingung gestellt, das das Kind wie auch alle anderen Kinder zuvor von seiner Mutter unterrichtet werden würde. Das hatte ihm Lilli gerne versprochen, sie kannte ja Aurians Unterrichtsstil.

Als Aurian sah das Gregorian zurück war rechnete sie mit ihm. Und eines nachmittags spürte sie seinen heißen Atem in ihrem Nacken, sachte strichen seine Hände an ihren Armen entlang und er flüsterte ihr ins Ohr. „Wie du siehst hohe Herrin kann ich dich nun auch berühren. Zudem ich denke du als auch ich wissen warum ich es wollte.“ Er küsste sie sanft auf die Schulter und drehte sie dann zu sich herum. In seinen Augen brannte das Verlangen nach ihr und sie konnte es deutlich sehen. Aurian nickte und sah ihn an. „Ja ich weiß, doch vergiss es, mich bekommst du nicht. Du hast dir diese Mühe umsonst gemacht.“ Er lachte leise. „Nein meine Liebe, ich bin mir sicher das ich dich bekommen werde, lange wirst du mir nicht widerstehen können. Und ich werde dich in meinen Armen halten und du wirst auch unter mir jubeln.“ Aurian knurrte leise und riss sich von ihm los.Er zwinkerte ihr frech zu und folgte ihr als sie langsam zurück trat. „Hast du Angst vor mir? Aber nicht doch, ich tue dir nichts. Das könnte ich auch gar nicht, denn mir ist klar das du mich mit einem Gedankenhieb töten könntest.“ Langsam öffnete er sein Hemd, zog es aus und ließ es zu Boden fallen. Er sah wie ihr Blick an ihm entlang ging. Er wusste das er sich hinter Lazarus nicht zu verstecken brauchte. Er wusste das er gut aussah, ebenso das sein Körper sich sehen lassen konnte. Er lächelte. „Dir hat es gefallen als du deine Hände auf meine Brust gepresst hast, du hast die Muskeln darunter gespürt, du kannst es ruhig zu geben. So etwas macht dich heiß. Du liebst es den harten Körper eines Mannes zu spüren. Ich habe mir jeden deiner Liebhaber angesehen, da war nicht einer darunter der nicht wenigstens gewisse Voraussetzungen erfüllte. Und ich erfülle sie ebenso. Also wehre dich nicht, ich weiß das du es ebenso willst wie ich.“ :langsam trat er näher. Aurian stöhnte leise unterdrückt auf, dann war sie verschwunden und er lachte ihr hinter her. „Du entkommst mir nicht, ich werde dich bekommen. Flieh nur. Nur vergiss nicht, inzwischen ist das Universum meine Heimat geworden und ich finde dich überall.“ Aurian war ihm nur mit knapper Not entkommen, er faszinierte sie und fluchend musste sie ihm recht geben. Er schaffte es tatsächlich in ihr den Wunsch aufkommen zu lassen, sich ihm in die Arme zu werfen. Sie traf bei Myrion ein der sofort sah wie verstört sie war und nahm sie sofort in seine Arme.“Was ist los Kätzchen, welche böse Wolf ist hinter dir her?“ Sie presste knurrend heraus. „Gregorian.“ Myrion verstand. „Was stört dich am meisten? Das du mit ihm schlafen wirst oder das daraus ein Kind entsteht? Du sagst doch selber immer, was passieren soll wird auch passieren.“ Sie sah zu Myrion auf und knurrte nun ihn an, was ihm allerdings ein leises Lachen entlockte. „Also Kleines ich hätte nichts gegen einiger kleiner Kinderfüße ein zu wenden. Also warum gibst du ihm nicht was er will?“ Sie knurrte ihn immer noch an und er sah zu ihr herab. „Ah jetzt verstehe ich, du warst fast schon soweit dich in seine Arme zu begeben und das macht dir Angst. Du willst alles kontrollieren, sei es als du zu Dorian ins Bett gingst als auch bei allen anderen. Du willst den Zeitpunkt bestimmen und er hat dich nun überraschend überfallen. Weißt du da fällt mir ein was ich dir mal sagte, egal welcher Mann zu dir kommen wird, wenn er es richtig anstellt wird er dich auch herum kriegen.“ Die nächsten Tage war sie auf der Hut, dann hörte sie das Gregorian wieder ins Universum gegangen war und ihre Vorsicht ließ nach. Um sich ab zu lenken räumte sie mal ihr Gästezimmer auf als er plötzlich halbnackt vor ihr stand. „Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja.“ :grinste er, griff um sie und ehe sie sich versah küsste er sie schon verlangend. Sie konnte ihm nicht mehr widerstehen und so erwiderte sie den Kuss, wenn anfangs auch widerstrebend, dann doch leidenschaftlicher werdend. Gregorian wusste er hatte nur wenige Stunden Zeit und die musste er nutzen. Als sie den Kuss erwiderte begann er sie aus zu ziehen und lag schneller mit ihr auf dem Bett als sie gucken konnte. Als er auf ihr lag, lächelte er sie an. „Jetzt wird es das erste mal geschehen, doch will ich das du zuvor etwas weißt.........ich liebe dich.“ Als er das aussprach drang er gleichzeitig aufstöhnend in sie ein und sie schrie leise auf. Er hatte genug Erfahrung gesammelt um zu wissen wie er sie zum jubeln bringen konnte, was sie auch tat. Als er sie später noch kurz im Arm hielt und sie zärtlich küsste, lächelte er sie an. „Ich meinte es ernst, ich liebe dich wirklich. Obwohl ich weiß das ich dich nie ganz besitzen werde, so werde ich mir doch ab und zu die Zärtlichkeit holen die du mir geben kannst. Doch nun muss ich gehen, sonst sehe ich gleich aus wie verbrannte Kohle, meine Zeit ist um.“ Sie nickte und dann war er verschwunden, ihr war als spüre sie schon das werdende Leben in sich und begann zu weinen. Sie verfluchte sich selber das sie so leicht herum zu kriegen war. Myrion tauchte neben dem Bett auf, die letzten Tage hatte er sie nie aus den Augen gelassen und hatte so auch gesehen was geschehen war. Er legte sich neben sie und nahm sie in seine Arme, sie hatte noch den Geruch von Gregorian an sich, doch im Moment störte ihn das nicht. Leise flüsterte er ihr zu. „Hasse dich nicht selbst, denk daran so wurdest du geboren, es war immer klar das du dich jedem Mann der weiß wie er dich kriegen kann, hingeben würdest. Und so wurdest du auch geschaffen und wir wissen auch wieso. Dank dieser Fähigkeit gelingt es dir Dorian ruhig zu halten, das Damok recht zufrieden ist, Lazarus seine Kräfte immer wieder erneuern kann und Gregorian nun zu dem Kind kommt das er sich wünscht. Also hasse dich nicht und solltest du tatsächlich direkt heute schwanger geworden sein, dann ist es halt so und wir werden das Kind gemeinsam auf ziehen.“ Was die beiden nicht wussten war, das Gregorian noch in der Nähe stand und er nun die tatsächliche Größe von Myrion zu sehen bekam. Er wusste nicht ob er wirklich auch so handeln könnte. Myrion wusste das seine geliebte Frau gerade eben mit einem anderen hier in diesem Bett gelegen hatte und doch tröstete er sie und war bereit das Kind das eventuell entstanden war mit ihr groß zu ziehen. Abermals überkam ihn Ehrfurcht vor diesem Mann. Das war wirklich ein Mann mit unmenschlicher Größe. Er selbst kam sich im Moment recht dreckig und klein vor, doch wusste er auch das er immer wieder so handeln würde. Er verschwand ins Universum um dort seine Kreise zu ziehen und mal in Ruhe nach zu denken. Gregorian blieb genau den halben Monat weg. Als er zurück kam sah er das Lilli als auch Aurian beide bereits mit einem dicken Bauch herum liefen. Es wunderte ihn nun doch das es bei den beiden so schnell gehen würde. Er überlegte wen er danach fragen könnte und trat dann zu Myrion in die Schmiede wo er ihn arbeiten hörte. Das auch Erik dort war, damit hatte er nicht gerechnet, er sah Myrion mit gesenktem Blick an. „Kann ich dich mal sprechen?“ Erik sandte ihm einen giftigen Blick zu. „Schämst du dich nicht? Ausgerechnet Myrion an zu sprechen?“ Myrion winkte ab und nickte Gregorian zu. „Sicher was ist los?“ Gregorian sah nun erst wie stark Myrion auch körperlich war, da er ohne Hemd vor ihm stand.“ Nun ich weiß dich sollte ich als letzten fragen, doch alle anderen würden noch weniger mit mir reden. Wieso sind die beiden Frauen schon soweit? Sie sehen aus als würden sie bald entbinden, solange war ich doch gar nicht weg. Ach und ich weiß das Aurian anscheinend mein Kind trägt.“ Er rechnete damit gleich Myrions Faust im Gesicht zu haben und sah auch ein das er das wahrhaftig verdient hätte. Doch nichts geschah, stattdessen antwortete ihm Myrion ruhig. „Erstens geht es bei uns schneller als auf den sterblichen Welten und zum anderen hilft Iona da noch etwas nach das es noch schneller geht. Aurian hasste die Schwangerschaften immer, sie schränken sie zu sehr ein. Rechne mal damit das in zwei Monaten zirka beide Kinder zur Welt kommen. Und noch etwas, solltest du meine Enkelin mies behandeln sei versichert das du dann keinen heilen Knochen mehr im Leibe trägst.“ Daran hatte Gregorian noch gar nicht gedacht, Lazarus Kind würde ja Myrions und Aurians Enkel sein. Er nickte. „Also bekommt Aurian einen Sohn? Und Lilli eine Tochter?“ Myrion nickte. „Richtig so war es doch von dir geplant oder nicht?“ Er konnte es sich nicht verkneifen Gregorian klar zu machen das sie wussten was er vor hatte. Gregorian sah ihn überrascht an. „Ihr wisst es?“ Myrion nickte. „Ja, spätestens als Lilli sich an Lazarus heran machte wusste Aurian was du vorhattest. Hast du wirklich geglaubt du könntest die Göttin des Lichts für dumm verkaufen? Du spielst mit dem Feuer mein Junge, sei auf der Hut das du dich nicht zu sehr verbrennst. Aurian sieht mehr und weiß mehr als du dir nur erträumen kannst. Und nun geh und lass mich weiter arbeiten.“ Damit hatte Gregorian wirklich nicht gerechnet das man bereits so früh hinter seine Machenschaften gekommen war. Man fragte sich allgemein was daraus nun noch entstehen könnte, was man sah war das Aurian sehr besorgt war.

Epilog: Das Ende des Universums


 

Die Zeit verging abermals und Aurian musste langsam auch mal lose Enden verknüpfen, die während ihrer Abwesenheit unbeobachtet geblieben waren. Doch solange sie schwanger war, war sie wie Myrion es schon gesagt hatte eingeschränkt. Denn wie sah das aus wenn eine schwangere Göttin bei den Sterblichen auftauchen würde. So nervte sie Iona weit aus mehr als früher und Iona konnte darüber nur leise schmunzeln. Doch half sie ihr. „Ja ja ist ja schon gut, ich verkürze die Zeit noch mal, so das du in zwei Wochen alles hinter dir hast, doch noch schneller geht wirklich nicht, dann würde das Kind Schaden nehmen.“ Aurian knurrte ungeduldig. „Mir doch egal, ich wollte das Kind ja nicht, oder?“ Iona sah sie sanft an. „Wenn du mir jetzt sagst das du das Kind nicht willst, lache ich dich aus. Egal wer es gezeugt hat, egal wie es entstanden ist, ich weiß genau, wenn es einmal da ist wirst du es ebenso lieben wie deine anderen Kinder.“ Aurian verließ leise knurrend den Raum und Iona lachte leise. Sie wusste sie hatte genau ins schwarze getroffen mit ihrer Aussage und das ärgerte Aurian noch mehr, deswegen war sie nun auch so grantig. Da allerdings beide Kinder in etwa zur gleichen Zeit gezeugt worden waren, musste sie auch Lilli weiter bringen mit ihrem Kind. Lilli gefiel das gar nicht, sie war glücklich mit ihrer Schwangerschaft, vor allem da Lazarus sich um sie kümmerte wenn Gregorian nicht da war, und wenn er da war kümmerte er sich um sie. Die Aufmerksamkeit gefiel ihr. Zu lange hatte sie bereits im Schatten gelebt, so das es ihr auch recht gut tat. Doch ging diese Zeit bald um, denn beide Frauen bekamen innerhalb weniger Tage die Kinder. Bei beiden ging es recht problemlos, so das Iona kaum Mühe mit ihnen hatte. Doch als sie Lazarus neue Tochter sah, die zuerst kam, rief sie erschrocken nach Aurian. Als diese auftauchte und das besorgte Gesicht von Iona sah die nur auf das Kind deutete, ahnte Aurian schlimmes. Sie sah sich nun auch das Neugeborene an und drang mit ihren Gedanken tiefer, dann keuchte auch sie auf. Äußerlich sah es fast genau so aus wie Lazarus als er geboren wurde, doch als Aurian tiefer sah, musste sie sehen das sich hier ein Teil des Lichts in das Kind fest gesetzt hatte, ebenso wie ein Teil von Lillis Dämonenblut. Aurian fuhr sich mit der Hand über die Augen und nickte nur. „Ein sehr schönes Baby.“ Äußerlich war es das auch, nur was aus diesem Kind mal werden würde, das wusste sie nicht. Sie sah Iona und Lilli an. „Versorgt es gut.“ Dann gratulierte sie Lilli noch zu diesem hübschen Baby und verschwand wieder bevor Gregorian das Zimmer betreten würde. Auch Lazarus hatte sich das Baby angesehen, nachdem Gregorian gegangen war und ihm fiel das gleiche auf wie Aurian. Wenige Tage später war es dann auch bei Aurian soweit. Als sie das Kind in ihren Armen hielt und in es hinein sah, keuchte sie nun abermals auf. Dieses Kind hatte ebenso wie Lazarus einen Teil des Lichts bekommen und trug dazu noch die Drachenwandlerfähigkeit von Gregorian in sich, allerdings ohne seinen Makel. Doch war auch dieser Junge ein wunderschönes Baby. Beide Kinder hatten göttliche Fähigkeiten. Aurian seufzte leise. Sie wusste sie konnte es nicht verhindern, doch sie hätte es zu gerne getan. Doch wusste sie auch eins, das dies das einzige Kind wäre das Gregorian jemals zeugen würde. Als sie das Kind bekommen hatte und es ihr soweit wieder gut ging, überließ sie dessen Pflege erst mal Enjara, sie war nicht in der Lage das Kind an zu sehen. Sie verschwand einfach, mit der Begründung sie müsse sich dringend um etwas anderes kümmern. Myrion verstand Aurian nicht, er fand das Kind entzückend. Aurian hielt sich in der nächsten Zeit unsichtbar in der Nähe von Leander auf und überlegte wirklich ernsthaft ob sie ihn nicht beauftragen sollte das Kind zu töten, ihr Kind. Sie wusste er war dazu in der Lage. Ihm würde es nichts ausmachen. Doch als sie sah das er und Alandra sich langsam annäherten und er seiner Erlösung entgegen ging, konnte sie es nicht. Leander hatte sich verändert, er hatte eingesehen das es nicht richtig gewesen war. Und schwor allen Gewalttaten ab, solange man Alandra nichts antun würde. Und als Aurian sah das sich ihm Alandra an Leanders siebten Tag hingab, war es sowieso zu spät. Sie tauchte einen Tag später vor den beiden auf und nickte. „Leander, du hast deine Prüfung bestanden. Mir ist klar das du niemals ganz aus deiner Haut heraus kannst und das du immer mit dir selber kämpfen werden musst um nicht wieder so gewalttätig zu werden, doch denke ich deine Liebe zu Alandra wird dir dabei helfen. So magst du mit ihr zu deinem Vater zurück kehren.“ Bevor er antworten und sich bedanken konnte war er bereits mit Alandra wieder in der Höhle seines Vaters. Damok war überglücklich das sein Sohn geläutert war und freute sich auch über die neue Schwiegertochter. Aurian hingegen wandelte durch das Universum und brüllte auf einmal schmerzerfüllt. „Warum hast du mir das angetan!? Warum? Habe ich nicht immer getan was du wolltest!? Habe ich dir nicht immer gut gedient!? SAG mir WARUM!!??“ Sie rechnete nicht mal mit einer Antwort und doch wurde ihr geantwortet. „Tochter, du bist meine Erstgeborene und du würdest auch das letzte Wesen sein das ich in mir tragen würde, wenn das Ende kommt. Du wirst mich neu erschaffen, doch wollte ich nicht das du alleine bist. Lazarus kann nicht bei dir sein, ebenso wenig alle anderen die du liebst. So wollte ich dennoch das alles was ich je erschaffen habe, das Licht, das Chaos und auch das was in Gregorian steckt, nicht ganz aufgeben. Du sollst sein Hüter, sein Lehrer und sein Gefährte sein. Er soll dir beistehen, wenn das Ende kommt. Er wird dich lieben und begehren. Deswegen tat ich dir das an. Er wird dir in die Ewigkeit folgen. Und mit ihm zusammen wird alles neu erstehen und der Kreislauf von vorne beginnen. Ihr beide werdet die Geister der Ewigkeit sein. Alles andere war bisher nur Mumpitz.“ Aurian seufzte und weinte leise. „Also muss ich es zulassen, das die beiden Kinder ein Kind bekommen werden das sich dann noch mit dem Chaos verbindet? Ist dir eigentlich klar welche Macht dieses Kind dieses Wesen das dann entsteht haben wird?“ Leise kam: „Ja, es wird dir gleichgestellt sein, nun ja fast, denn die meiste Macht mein Kind wirst immer du haben. Doch da du ihn lenken wirst und ich weiß das du es kannst, wird daraus etwas wunderbares entstehen. Alles was du bisher durchmachen musstest, war nur zur Vorbereitung gedacht für das was nun kommen wird. Es wird noch etliche Zeit vergehen, du hast also noch sehr viel Zeit. Behandle ihn wie du Lazarus behandelt hast, liebe ihn wie deinen Erstgeborenen und er wird dir wie auch Lazarus ebenso immer zur Seite stehen. Mach nun keinen Fehler, denn es liegt an dir wie du damit umgehst. Diese beiden Kinder sind nur der Anfang, es dauert noch zwei Generationen. Erst mal müssen sie erwachsen werden und selber ein Kind bekommen, dann muss auch Riana das letzte Kind aus Damoks Linie zur Welt bringen, du weißt schon, das sie mit Rowan bekommen wird. Und erst wenn diese beiden Kinder sich vereinen wird dein ewiger Gefährte geboren werden.“ Aurian weinte leise. „Was wird aus Myrion? Meinem geliebten Myrion, was aus Leon, aus Lazarus und allen anderen?“ Abermals antwortete das Universum. „Weine nicht mein Kind, denk daran die Sterblichen müssen auch irgendwann ihre Liebsten hergeben, es liegt im Laufe der Natur das es so ist. Du hast schon jetzt mehr Zeit mit deinen Liebsten verbringen dürfen als es je vorgesehen war. Jedes Leben muss irgendwann mal enden. Außer dem des Lichts. Denn das Licht ist ewig, du bist ewig. Du wusstest doch immer das es mal enden wird. Du selber hast es doch Lazarus erklärt. Sieh deinen ewigen Gefährten als Geschenk an, als mein letztes Geschenk. Per omnia saecula saeculorum.“ Leise seufzte Aurian und übersetzte. „Von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Dann nickte sie . „Ich werde dafür sorgen das er Ethan heißen wird.“ „Ein guter Name, abgewandelt von aeternus..... ewig. Doch habe ich noch etwas für dich. Alle die du geliebt hast, alle die dir etwas bedeutet haben und sogar Damok, denn ich weiß das du selbst ihn in dein Herz geschlossen hast, werden als Sternenbilder am Himmel stehen wenn ich neu geschaffen wurde.“ Dann schwieg das Universum. Aurian nickte und wusste, nun war sie mit ihrer Trauer alleine, sie musste mit allem alleine fertig werden, sie konnte niemandem sagen das alle bis auf sie und dieses Kind sterben würden. Ein Kind das noch nicht mal geboren war. Sie reiste noch eine Weile durch das Universum und sah auf die Welten die durch Jasmin oder sie selber entstanden waren. Sie trauerte nicht nur um ihre Liebsten, sondern auch um das alles. Dann fiel ihr etwas ein und sie sah sich das Sternensystem an an dem einige Männer und auch Damok Anteil hatten. Sie biss sich auf die Unterlippe, sah ins dunkle Universum und dachte sich: Das wollen wir doch mal sehen ob wirklich alles sterben muss. Sie lachte leise. Das Universum hatte ihr ohne es zu wollen selbst gesagt wie sie etwas ändern konnte. Denn sie war das Licht und sie war ewig. Sie hatte eine Lösung gefunden, das Universum ein wenig zu betrügen, es musste nur unauffällig und nicht spürbar geschehen. Und sie wusste nun auch wer ihr dabei helfen konnte. Sie lachte, sie lachte so laut ins Universum, das es auf einigen Welten und sogar auf der Götterwelt zu hören war. Nun würde sie in Angriff nehmen ihren jüngsten Sohn in ihrem Sinne zu erziehen und ebenso das Kind das Lilli bekommen hatte sowie auch die Generation nach ihnen bis Ethan geboren war und dann würde sie ihren Plan in die Tat umsetzen. Abermals lachte sie und reiste zurück in ihre Welt.

Ab diesem Tag kümmerte sie sich selber um ihren Sohn den sie Jaron genannt hatte. Man wunderte sich zwar ein wenig, da sie erst gar nichts von diesem Kind wissen wollte und ihm nun sogar ihre ganze Aufmerksamkeit widmete. Die beiden Kinder wuchsen heran, Lilli hatte ihre Tochter Loraine genannt und beide schienen recht guten Sinnes zu sein, man sah und hörte keine Bösartigkeit von ihnen, auch überprüfte Aurian immer mal die Gesinnung der Kinder, konnte aber nichts böses in ihnen entdecken, nicht mal in Loraine. Auch besuchte Aurian immer mal unauffällig das neue Sonnensystem mit dem sie noch etwas vorhatte. Noch war ihr Plan nicht ganz ausgereift, doch wusste sie das sie beginnen musste bevor die Kinder ins Teenageralter kommen und ihre Sexualität entdecken würden. Wie auch schon bei den anderen Kinder begann sie sie zu unterrichten als sie zu Kindern wurden. Alles schien wie zuvor zu sein. Sie wusste nicht ob sie vom Universum beobachtet wurde oder nicht, kalkulierte es ab sicherheitshalber mal mit ein. Und eines Abends begann sie mit der Umsetzung ihres Plans. Seit sie zurück war hatte sie es abgelehnt mit ihren beiden Männern gleichzeitig zu schlafen, heute sollte sich das ändern. Als die drei ins Bett gingen, begann sie die beiden zu verführen, wobei sie das nicht sehr viel Mühe kostete. Als der Morgen dämmerte waren die beiden so fertig das Myrion meinte, er wüsste zwar nicht was mit Aurian los sei, aber das wäre wohl die wildeste Nacht gewesen die er je erlebt habe und das er nun mindestens zwei Tage brauchen würde sich zu erholen. Leon war nicht mal mehr in der Lage irgendwas zu sagen. Beide schliefen dann auch sehr erschöpft aber äußerst zufrieden ein. Doch Aurian stieg aus dem Bett und machte den Anschein eines frischen Morgentaus. Anschließend ging sie zu Dorian und legte ihm die Hand auf die Brust, sagte ihm klar was sie von ihm wollte und schon ging das nächste los. Auch Dorian verstand die Welt nicht mehr, doch lehnte er es natürlich nicht ab. Als sie ihn schlafend zurück ließ suchte sie Iskander auf und nahm ihn nun mit ins Bett. Jeden der Kerle ließ sie total erschöpft zurück. Nach Iskander nahm sie sich Aaron und Lazarus vor. Als sie diese beiden zurück ließ tauchte sie bei Damok auf und verführte ihn. Auch Damok konnte sein Glück nicht fassen das sie freiwillig zu ihm kam. Was aber alle nicht bemerkten da sie einfach zu fertig waren, als Aurian mit ihnen fertig war, war das eine neue Galaxie geboren wurde. Doch Aurian musste weiter, als sie Damok verließ, sah sie ihn an. „Ich komme bald wieder, erhole dich ein wenig.“ Sie ließ keinen Mann aus, selbst Gregorian nahm sie mit und sie verführte sogar Andor und Amor. Und sobald sie die ersten durch hatte und sah das sich bereits die nächste Galaxie bildete, lachte sie leise und suchte Damok auf, der dann abermals ran musste. Damok war nach ihrer zweiten Runde total fertig und sah sie nur an. „Kleines also noch mal halte ich das nicht durch, ich hoffe das wars dann jetzt.“ Sie sah ihn an und grinste. „Einmal wirst du noch müssen ob du willst oder nicht.“ Er stöhnte leise auf. Nun besuchte sie jeden Mann auf der dunklen Seite der Insel und als sie auch hier alle nicht minder erschöpft zurück ließ, trat sie zum letzten mal an Damoks Bett der sich nicht mal mehr weg bewegt hatte und nahm ihn sich noch mal vor. Den einzigen denen auffiel was Aurian dort trieb waren die Frauen, denn alle ohne Ausnahme fanden ihre Männer total erschöpft vor. Die Ironie bei dem ganzen war, das sie sich die Kraft um das ganze überhaupt durch zu halten von Universum nahm. Innerhalb von zwei Tagen und Nächten hatte sie mit jedem Kerl der auf der Götterinsel lebte geschlafen und hatte damit drei neue Galaxien geschaffen. Drillingsgalaxien um genau zu sein, denn da alle drei so kurz hintereinander geschaffen worden waren sahen sie alle fast gleich aus. Sie konnte nun aber immer noch nicht ruhen, so trat sie ins Universum ein und schob nun alle drei Galaxien über die erste die sie damals ungewollt erschaffen hatte. Leise flüsterte sie. „Nun werden wir mal sehen ob man nicht doch etwas ändern kann was an sich unveränderbar sein sollte.“ Anschließend ging sie her und schob die Welten die noch nicht im Stadium waren das sie Weltraumforschung betrieben in die unterste Galaxie und versteckte sie dort. Sie wusste das das Universum mitbekommen hatte das sie sich jeden Kerl vorgenommen hatte, ebenso wie sie wusste das sie das Universum damit geschwächt hatte in dem sie ihm Kraft ab zog um es tun zu können. So ging sie mal davon aus, das es zu schwach sein würde um genau mit zu bekommen was sie dort trieb. Sie brauchte dafür einige Zeit doch dann erschuf sie in der untersten Galaxie auch eine Welt die ihrer Götterwelt sehr ähnlich sah. Dann ging sie her und erschuf eine zweite Dimension und schob dort hinein die unterste Galaxie mit den Welten und ihrer neu erschaffenen Götterwelt. Sie seufzte leise. Doch ging sie nun keinen Zentimeter mehr von ihrem Weg ab. Als das Universum endlich sah was sie dort tat, war es bereits zu spät. Es konnte nicht mehr erkennen, welche nun die richtige Galaxie war. Aurian wusste was in der nächsten Zeit geschehen würde, würde ihr fast das Herz zerbrechen doch sie war nicht bereit alles was sie erschaffen hatte vor die Hunde gehen zu lassen, ebenso wenig alle ihre Lieben dem Tod zu überantworten. Sie wusste sie tat hier etwas das sie allen anderen immer verboten hatte, zu versuchen das was geschehen sollte zu verändern. Aber sie sagte sich, egal wie es ausgeht schlimmer kann es eh nicht kommen.

Als nächstes suchte sie Chronos und Thanatos auf und bat sie um ihre Hilfe. Sie erklärte ihnen in dem sie laut mit ihnen über belangloses sprach, doch ihnen Zettel zu schob auf denen alles erklärt war was sie wirklich wollte. Als beide nickten und sich einverstanden erklärten konnte sie in die nächste Phase gehen. Inzwischen hatten die Männer sich erholt und Aurian brauchte nun selber erst mal dringend Schlaf. Sie schlief ganze zwei Wochen nur immer mal unterbrochen das sie zur Toilette ging oder mal kurz was aß. Inzwischen war allen klar geworden das Aurian wirklich keinen Mann ausgelassen hatte. Man diskutierte darüber was das zu bedeuten habe, denn das sie das nicht umsonst getan hatte war allen klar, nur der Grund nicht. Doch Gregorian konnte ein wenig Licht in die Unwissenheit bringen denn er erzählte ihnen das er bemerkt habe das sich zwei neue Galaxien gebildet hatten, die merkwürdigerweise übereinander und der Ursprungsgalaxie lagen. Als Aurian erfuhr das er nur zwei gezählt hatte grinste sie, also war ihr Plan bis dahin schon mal aufgegangen es fiel niemandem auf das es tatsächlich drei waren. Gregorian hatte eine der Galaxien für die Ursprungsgalaxie gehalten und nicht bemerkt das sie diese an sich in die andere Dimension verschoben hatte. Den Welten die bereits in der Weltraumforschung waren konnte sie nicht helfen, denn dort würde man bemerken wenn ihre Welt auf einmal ein anderes Sonnensystem haben würde.

Nun überlegte sie wen sie alles von ihren Lieben retten wollte, das es nicht alle sein würden und konnten war ihr auch klar. Sie erklärte niemanden warum sie das getan hatte, nicht mal Myrion dem sie sonst alles erzählte.

Die Zeit verging abermals aus den beiden Kindern wurden Teenager und schlussendlich wurden sie auch erwachsen. Und es kam wie es kommen musste, die beiden verliebten sich ineinander und Loraine wurde von Jaron schwanger. Auch Riana bekam das erwartete letzte Kind aus Damoks Linie. Aurian war auf der Hut, sie wartete ab. Als diese beiden Kinder geboren und älter wurden begann sie auch diese beiden zu erziehen und schaute auch hier immer mal wie deren Gesinnung wäre. Obwohl Rianas Kind die Substanz des Chaos sehr stark in sich trug, war es dennoch nicht bösartiger Gesinnung. Auch Loraines Kind war gutartig da es sehr viel Licht in sich trug. Als diese beiden nun heran wuchsen und ebenfalls irgendwann erwachsen wurden, wusste Aurian das jetzt die Zeit gekommen war, das sie ihre Plan vollständig machen musste, denn es würde nicht lange dauern bis Ethan gezeugt und geboren werden würde. Abermals suchte sie Chronos und Thanatos auf, sie übergab ihnen die Liste die sie schon vor langer Zeit erstellt hatte. Sie seufzte leise und doch würde sie tun was sie ihrer Meinung nach tun musste um die zu retten die sie liebte. Sie hatte den beiden den Weg zur anderen Dimension und der versteckten Galaxie gezeigt. Und das große Sterben begann. Sie fing mit dem ihr liebsten Menschen an. Sie würde ihn womöglich nie wieder sehen doch sie würde wissen das es ihm gut ging. So trat sie eines Abends vor Myrion hin und verführte ihn. Als Leon dazu kam bat sie ihn wieder zu gehen da sie nur mit Myrion alleine sein wolle. Leon spürte instinktiv das hier etwas vor ging das er nicht sehen sollte. Wenige Stunden später betrat Leon abermals das Zimmer, doch von Myrion war nichts mehr zu sehen außer einem Häufchen Asche auf dem Boden. Er sah Aurian an, die leise weinte. „Wo ist er, wo ist Myrion?“ Sie sah ihn mit verweinten Augen an und deutete nur auf die Asche auf dem Boden. Man versuchte heraus zu bekommen was geschehen war doch Aurian schwieg. So starben auch Lazarus, Iona und Aaron. Sie verschwanden einfach und nur ein Häufchen Asche blieb zurück, In dieser Zeit wurde auch Ethan geboren und wuchs bereits langsam heran. Aurian schien immer tiefer in Trauer zu versinken. Nichts und niemand konnte sie aufheitern oder fröhlicher stimmen wobei sie auch die anderen die bereits gegangen waren vermissten, allen voran Myrion. Ethan war ein fröhliches Kind und versuchte Aurian immer mal mit kleinen Späßen zum lachen zu bringen, doch selbst ihm gelang es nicht. Wie einst Lazarus lernte Ethan schneller als jeder andere und saugte alles auf was er erfahren konnte. Aurian brachte ihm bei was er wissen musste. Die Zeit verging abermals und Ethan bekam als er ins Teeageralter kam auch die üblichen Hormonprobleme und verliebte sich ausgerechnet in Aurian, wobei er sich dennoch seine ersten Erfahrungen dort holte wo er sie bekommen konnte. Sie wusste das es so vorgesehen war, doch sie vermisste Myrion und Lazarus. Kurze Zeit später verschwanden auch Amor und Hope, ebenso wie Aurana und Angel. Gregorian und Damok sprachen darüber und wunderten sich wieso es so gezielt aussah. Doch auf Nachfragen bei Aurian bekam keiner von ihnen eine Antwort. Ethan war bereits als Teenager sehr groß gewachsen, er trainierte auch bei Iron Kampfsport und war schon recht muskulös entwickelt und hatte breite Schultern.. Auch sein geistiges Niveaus überstieg bei weitem das jedes anderen Gottes der noch auf der Insel lebte oder je gelebt hatte. Man fragte immer wieder bei Aurian nach was das alles zu bedeuten habe, doch sie antwortete niemals. Oft sah man wie sie in Gedanken über die Insel schritt. Sie lies sich mit keinem Mann mehr ein, selbst Leon musste auf ihre Liebe und Zärtlichkeit verzichten. Man schrieb es ihrer Trauer zu das sie sich so verhielt. Und langsam aber sicher wurde auch Ethan erwachsen, als Aurian den Ruf vernahm. Sie folgte dem Ruf und trat ins Universum ein. „Tochter es ist Zeit, ich werde bald vergehen, du musst nun die Vereinigung mit Ethan vollziehen, das muss geschehen bevor es mich nicht mehr gibt.“ Aurian fauchte leise. „Du kannst mich mal Kreuzweise, das werde ich nicht tun, vergiss es. Ich will das alles nicht.“ Dann spürte sie wie hinter ihr jemand erschien, die Arme um sie legte und sie an sich zog. Sie spürte die muskulöse Brust in ihrem Rücken, ebenso wie den heißen Atem. Und als sie hoch sah blickte sie in Ethans Augen die ebenso strahlend blau waren wie die ihren. Er sah sie ernst an. „Du musst dich nicht fürchten, ich will dir nicht weh tun, doch wenn es nötig ist, werde ich es auch mit Gewalt vollziehen. Und du weißt das du dich nicht gegen mich wehren kannst. Es muss geschehen und glaube mir ich liebe dich wirklich.“ Aurian lachte gedrückt. „Ja ist klar deswegen kannst du mir auch Gewalt antun, weil du mich liebst.“ Er sah sie an. „Ich weiß doch das du es ebenso willst wie ich. Du wusstest bereits vor mir das wir zusammen für die Ewigkeit bestimmt sind. Wir werden zusammen etwas erschaffen das besser und stärker ist als alles was gewesen ist. Wehre dich nicht dagegen. Ich will, begehre und liebe dich.“ Sie sah ihn an und zum ersten mal wurde ihr Gesicht eisig. „Nun gut, du willst es so. Doch eins freut mich, das Gregorian dabei auch auf der Strecke bleibt. Das er nicht bekommen wird was er wollte. Also gut lass uns zurück gehen und es erledigen.“

Doch bevor es dazu kam, sahen sie wie das Universum Risse bekam, wie sich dunkle Löcher zu bilden begannen die alles in sich zogen was es gab. Alle noch vorhandenen Welten und Sonnensysteme verschwanden darin, ebenso wie die neu geschaffenen Galaxien. Nichts blieb zurück. Es war alles schwarz. Die Sterne waren verschwunden, es gab nur noch das Nichts wie es zum Beginn der Zeit gewesen war. Aurian und Ethan hatten es beobachtet. Es war alles fort. Aurian löste sich von Ethan in diesem Nichts und er flüsterte . „Es ist zu spät, wir haben zu lange gewartet. Bin ich dir wirklich so zuwider?“ Sie sah ihn nun mehr sanft an. „Nein, mein Junge, denn ich liebe dich auch, doch wollte ich es nicht mit Gewalt. Und ich wollte selber bestimmen dürfen wann wir es das erste mal zusammen tun.“ Er nickte verstehend und sah sich um. „Doch was nun? Es gibt nichts wo wir alles neu erstehen lassen können.“ Nun lachte Aurian. „Doch das gibt es, ich habe vorgesorgt.“ Sie begann sich zu konzentrieren und löste nun die Trennung der anderen Dimension von ihrer und auf einmal war die Galaxie da die sie vor dem Universum versteckt hatte. „Ich wusste das sie einen Zweck hatte, doch erst als ich erfuhr was geschehen würde, wurde mir klar wofür sie geschaffen worden war. Chronos und Thanatos halfen mir. Chronos in der er die Galaxie an die Zeit band und Thanatos in dem er alle die ich am wenigsten vermissen wollte, in Sicherheit brachte.“ Sie betrat mit ihm die Galaxie und deutete auf die Kopie ihrer Götterwelt. „Sie dürfen uns nicht sehen, denn sie haben alle Erinnerung an uns verloren. Sie werden die neue Dynastie der Götter gründen.“ Und als Ethan mit ihr unsichtbar diese Welt betrat, sah er sie alle. Myrion, Lazarus, Amor und Hope, Aurana und Angel, Aaron und Iona. Ethan sah Aurian an. Die wichtigsten sind alle da. Krieg und Natur, Hoffnung und Liebe, sogar an die Engel hast du gedacht.“ Er legte einen Arm um Aurian die zu weinen begann als sie Myrion sah. Sie hatte ihn lange vermisst und sah nun das es ihm tatsächlich gut ging. Doch wusste sie auch, das sie in seinen Armen niemals wieder würde liegen können. Er würde sich nun eine andere wählen, doch würde er noch Lazarus haben und wäre somit erst mal nicht ganz alleine. Sie sah zu Ethan auf der sie sanft an sah. „ Es tut mir leid das ich dir androhte es mit Gewalt zu tun, kannst du mir verzeihen?“ Sie nickte und sah noch mal über die kleine Insel. „Wir werden uns eine neue Heimat erschaffen müssen, hierhin können wir nicht zurück. Es wäre auch zu schmerzlich.“ So verschwanden sie, während ihm Aurian erzählte das auch Chronos und Thanatos mit Soraja, da wären. Und nur Chronos und Thanatos noch wüssten das es sie beide auch noch gäbe. „Wir sind nun die Geister der Ewigkeit und irgendwann werden auch die anderen von uns erfahren. Das Universum erwacht zu neuem Leben und wir werden es füllen.“

Ende?