Kapitel 52: Die Nöte des JingJang Drachen


 

Nach wenigen Tagen wurde ihnen klar das man die Suche aufgeben sollte, wenn Andora nicht gefunden werden wollte würde man sie auch nicht finden. Ikarus verlor fast den Verstand aus Angst um sie. Langsam fiel aber auch Ethan auf das was nicht stimmte und er fragte Ikarus was los sei. Der erzählte ihm, das Andora seit dem Tag da sie ihm bestätigt habe das sein ungeborener Sohn nicht vom Universum verplant gewesen wäre, verschwunden war. Ethan merkte das dies nicht alles war und sah ihn weiterhin fragend an, also sagte Ikarus ihm auch das er das Gefühl gehabt hätte das Andora nicht alles gesagt habe und ihm irgendwas verschwiegen hätte, was sie auch zugab aber nicht sagte was, sondern einfach verschwunden war und mit ihr Luna und Apoll. Nun begriff Ethan und sah Ikarus an. „Ich werde sie finden und wenn ich das Universum auseinander nehmen muss und dann will ich wissen was sonst noch los ist, was sie mir verschwiegen hat.“ Dann sah er nachdenklich Ikarus an. „Oder....?“ Er dachte nach: „Hat sie Anzeichen gezeigt das sie schwanger war? Kann es sein das ich sie ebenfalls geschwängert habe und sie es mir nur nicht sagen wollte? Das sie das verplante Kind bekommt? Das wäre nämlich etwas das Aurian getan hätte, so traue ich es Andora auch zu.“ Ikarus schüttelte den Kopf. „Nein, das hätte ich doch merken müssen, ich kann zwar manchmal ein Holzklotz sein, aber so unsensibel bin ich dann doch nicht. Sie war definitiv nicht schwanger und wenn, hätte sie es sagen können, selbst wenn es nicht von mir sondern von dir sein sollte. Mal abgesehen davon, wieso sollten dann auch Luna und Apoll verschwinden?“ Ethan nickte. „Es muss also etwas sein das ….....oh...habe ich etwa Luna geschwängert?“ Bei aller Sorge musste Ikarus nun doch lachen. „Denkst du zur Zeit nur an Kinder? Und wieso Luna, gehst du mit ihr etwa auch ins Bett?“ Ethan nickte. „Mit ihr und noch einigen anderen.“ Ikarus schüttelte den Kopf. „Und ich dachte Brianna und Andora wären die einzigen.“ Ethan sah ihn an und meinte nur trocken. „Falsch gedacht.“ Nach einem weiteren Tag waren die drei wieder da, ebenso plötzlich wie sie verschwunden waren. Ikarus stürzte sofort auf Andora zu. „Wo warst du, was ist los, verdammt nun sag endlich was los ist.“ Er hatte Andora an den Schultern und schüttelte sie kurz, dann riss er sie in seine Arme und weinte vor Erleichterung das sie wieder da war. Andora streichelte seinen Kopf den er an ihrer Schulter liegen hatte. Er war so froh sie gesund wieder zu haben. Dann sah er sie wieder an. „Bist du schwanger? Hat Ethan dich auch geschwängert? So was kannst du mir doch sagen, ich werde sicherlich nicht aus rasten deswegen.“ Andora sah ihn überrascht an. „Also wie kommst du denn darauf? Wenn ich von irgendwem schwanger wäre, würde ich es auch sagen, aber ich bekomme kein Kind.“ Ikarus schüttelte den Kopf. „Ja was denn, was ist dann los? Himmel noch mal sag endlich was los ist.“ Andora blickte um sich, wo inzwischen auch alle anderen eingetroffen waren, inklusive Luzifer, die sie abwartend ansahen. „Also gut.“ Sie rief auch Luna und Apoll herbei. Die setzten sich auf das Sofa wo Apoll Luna sanft im Arm hielt, dann sprach Andora. „Ja es ist noch jemand schwanger, aber nicht von Ethan, sondern Apoll. Ich musste warten bis Ethan mich gefragt hatte wegen des Kindes, erst da konnten wir drei tun was wir tun mussten. Hätte ich nicht abgewartet, hätte es ihm die Freude vermiest und er wäre da schon auf die Suche nach mir gegangen. Nun was ich ihm verschwiegen hatte, war das es ein vorbestimmtes Kind geben wird, ein Mädchen, das ein mal die Gefährtin von Ethans Sohn werden soll. Es hatte also nicht direkt etwas mit Ethan zu tun. Luna ist ebenfalls schwanger, doch Luna und Apoll hatten Angst das daraus wieder so etwas werden könnte wie Joran. Wir baten also Aurian um Hilfe doch selbst sie brauchte einige Tage um fest zu stellen wie das Kind werden wird. Wir haben ja an Berana gesehen das die Boshaftigkeit nicht nur die Jungen treffen kann. Doch nun wissen wir das das kleine Mädchen gutartig sein wird, wenn auch ein kleiner Wirbelwind und das nicht nur im übertragenen Sinne sondern das Kind wird bereits als Luftgöttin zur Welt kommen. Daher ist sogar ihr Name schon vorbestimmt, sie wird Aires heißen. Luna und Apoll sind nun überglücklich, doch hatte Luna darum gebeten, das sollte so etwas wie Joran heraus kommen, das man ihr das Kind nehmen sollte, denn sie wollte nicht das Schicksal von Aurana erleiden.“ Luna nickte. „Was ein böses Kind anrichten kann haben wir an Joran und Berana gesehen und das wollte ich nicht noch mal durchmachen. Ihr wisst das Apoll und ich eure Gefühle spüren und in eure Herzen sehen können. Könnt ihr euch vorstellen wie es da für mich wäre, in das finstere und abgründige Herz sehen zu müssen, das mein Kind sein würde? Ich könnte es nicht ertragen diese Boshaftigkeit zu spüren obwohl ich mich nun wirklich nicht für schwach halte. Apoll und ich halten uns nicht umsonst auch von Luzifer fern.“ Luzifer nickte verstehend, ebenso wie alle anderen. Das verstand man sogar sehr gut. Zum ersten mal sprachen Luna und Apoll darüber wie das für sie war. Apoll seufzte leise. „Ihr seid für uns alle wie ein offenes Buch und je stärker eure Gefühle sind um so deutlicher spüren wir sie. Wir haben zwar gelernt uns auch davon ab zu schotten, doch wenn die Gefühle zu stark sind, können wir das nicht und müssen sie mit empfinden. Wir sind Empathen, so kamen wir zu Welt. Daher spürte Luna auch Lyams Verzweiflung und gab sich ihm hin, seine Gefühle taten uns weh, wir litten mit ihm und das im wahrsten Sinne des Wortes.“ Lyam sah Luna fragend an. „Hast du nur deswegen mit mir geschlafen? Wolltest du mich eigentlich gar nicht?“ Luna lächelte. „Du dummer Hornochse, natürlich wollte ich dich auch, so konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Hätte ich dich wirklich nicht gewollt, hätte ich nur Riana bitten müssen, diese Nacht mit dir zu verbringen. Das hätte den gleichen Effekt gehabt und Apoll und mir Seelenfrieden gebracht. Aber ich wollte dich schon lange vorher, schon zu der Zeit als Viola noch die Göttin des Lichts war. Doch da wolltest du ihr treu sein und das respektiere ich auch.“ Das beruhigte Lyam und er nickte lächelnd. Er sah Alandra an, doch auch sie grinste. „Junge guck mich nicht an, ich war ebenso wie Luna schon lange scharf auf dich und meine Erwartungen wurde auch voll erfüllt.“ Ikarus sah Apoll an. „Ich dachte ihr nehmt Verhütungsmittel wie konnte Luna dann schwanger werden?“ Apoll lachte. „Das ist schon richtig, wir wollten keine Kinder mehr, nicht nach dem Desaster mit Joran, doch wenn Aurian ihre Finger im Spiel hat, nutzen selbst diese Mittel nichts mehr und so werden wir wohl wieder Eltern ohne es gewollt zu haben. Allerdings nun da wir wissen das es ein kleines Schätzchen werden wird, sind wir überglücklich und freuen uns auf das Kind.“ Andora nickte. „Was nun Ethans Sohn angeht, sein Schicksal ist nicht vorbestimmt doch hoffen wir das er und Aires zueinander finden werden und je nach dem wie er sich entwickelt, vielleicht bereit ist ebenfalls ein Elementargott zu werden.“ Ethan sah Andora an. „Das Element der Erde wäre eher einer Frau vorbehalten, also bliebe für ihn nur das Element des Feuers.“ Andora nickte. „Wie gesagt kommt darauf an wie er sich entwickelt. Er wird diese Aufgabe nicht übernehmen müssen, aber warten wir doch ab. Aus ihm könnte alles werden was er will. Sein Schicksal ist, wie es bei Aphrodite war, im verborgenen und er selber wird bestimmen in welche Richtung es läuft. Das war es doch was du wolltest. Einen unbelasteten Sohn, ein Kind das du dir gewünscht hast und nicht vom Universum oder Aurian vorbestimmt war.“ Ethan nickte zustimmend, aber überlegend und lachte dann. Er sah Andora an. „Ja ist klar, er stammt von Lazarus und mir ab, alleine durch Brianna. Also ist damit zu rechnen das es ein scharfer und heißer Bengel werden wird, also prädistiniert für das Element des Feuers.“ Er grinste Apoll an. „Also wenn der Junge in die Pubertät kommt rechne mal damit das deine Tochter eher ihre Unschuld verliert als wir gucken können.“ Andora grinste leicht, versuchte es aber zu verstecken, der einzige der es sah war Ikarus, der sie immer noch im Arm hielt und flüsterte ihr zu. „Aurian und du ihr seid ganz schön niederträchtig. Er hat wohl recht oder? Er ist recht umtriebig und Brianna hat das Erbe von Athene und Lazarus und ist es somit also auch. Holla der Knabe wird wirklich ein heißes Bürschchen werden.“ Andora zwinkerte ihm nur frech zu und nickte unmerklich. Er schüttelte den Kopf. „Doch wenn er so sein wird....wird er auch vor dir nicht halt machen.“ Andora nickte. „Ich weiß und ich bin darauf vorbereitet. Er wird nicht zu Riana gehen sondern zu mir kommen. Also bringt mir alles bei was ihr wisst denn ich werde es an den Jungen weiter geben, damit er seinen Platz auch gut ausfüllen kann. Übrigens, wird er ebenso wenig Hemmungen haben wie du und Ethan oft in Verlegenheit bringen, mit seinen Fragen. Mach dich also bereit einige heikle Fragen zu beantworten, wenn der Junge in das kritische Alter kommt.“ Nun lachte Ikarus herzlich und stellte sich schon vor wie Ethan stotternd versuchen würde, dem Jungen seine Fragen zu beantworten um ihn schlussendlich doch zu ihm zu schicken. Obwohl er keinen Anteil an diesem Kind hatte, begann sich sogar Ikarus auf das Kind zu freuen und half so Apoll und Ethan das Kinderzimmer für die beiden neuen Götter her zu richten. Apoll sah Ikarus fragend an, während sie mit eigenen Händen, ein Eigenheit von Myrion der für neue Kinder niemals etwas mit göttlicher Kraft getan hatte, die Wände tapezierten. „Sag mal hättest du etwas dagegen...wenn ich es bei Andora versuchen würde?“ Ikarus lächelte leicht. „Nein, versuch dein Glück. Ich habe nichts dagegen, denn schließlich bleibt es ihr überlassen ob sie dir gibt was du von ihr willst. Nur tue mir einen Gefallen, achte darauf das du ihr kein Kind anhängst.“ Apoll lachte leise. „Nein, keine Sorge, eine schwangere Frau reicht mir vollkommen.“ Ikarus nickte. „Du freust dich doch auf das Kind oder nicht?“ Das konnte Apoll nur bestätigen. „Ja sicher, wir hatten halt nur Angst das es so wie Joran werden würde...diese Angst machte uns fast fertig, doch jetzt. Oh ich freue mich riesig. Ich hatte nie erwartet noch mal Vater zu werden. Aber mal etwas anderes....Elorien, ich weiß das du oft lustlos zu ihr gehst. Ich hätte da eine Lösung für dich.“ Nun schaute Ikarus ihn aufmerksam an. „Ja und welche?“ Apoll lachte. „Eros, denn was du für Aphrodite tun könntest.....könnte er ebenso gut für Elorien tun. Allerdings wird sie hier einiges spüren und sich nicht zurück halten können. Denn Eros hat die Fähigkeit wie einst Lazarus, jede Frau herum zu kriegen und alles aus ihnen heraus zu holen. Setze ihn auf sie an und sie wird ihr blaues Wunder erleben, denn denk daran es käme auch Byron zugute.“ Ikarus grinste, auf die Idee war er noch gar nicht gekommen. „Aber was ist wenn Andora recht hat und sie bei mir nur deswegen so ist, weil sie Byron treu sein will?“ Apoll hielt inne. „Andora hat recht....zweifle nie an der Göttin des Lichts. Nichtsdestotrotz sollten die beiden lernen auch das zu genießen was man ihnen bietet. Byron sollte mal von seinem hohen Roß herunter steigen, denn er macht es Elorien mit seiner Eifersucht und dem Verlangen treu zu sein nur unnötig schwer. Andora hat ihn doch bereits einmal verführt, sie sollte es noch mal tun und wenn nötig so lange bis sie sein Verlangen nach ihr so geschürt hat das er nicht mehr anders kann und sie womöglich sogar von selber für sich fordert. Sie hätte dadurch zwar einen Liebhaber mehr, aber ich denke das kann sie verkraften. Sie ist die einzige Frau der er verfallen könnte außer Elorien, alle anderen sind für ihn uninteressant. Er liebt Elorien aufrichtig und aus tiefstem Herzen und gerade deswegen muss ihm mal klar gemacht werden was er ihr antut mit seiner Forderung nach Treue. Sie ist der Drache des Universums und das Feuer des Drachen steckt in ihr, es muss nur gefördert werden. Byron mit seiner lethargischen Art unterdrückt es immer wieder, wenn es an die Oberfläche will und hat sie inzwischen schon so unterdrückt das sie kaum noch fähig ist das Feuer zu spüren. Das muss ein Ende haben. Sie ist Gregoriens Erbin und nicht irgendeine kleine Göttin, sie ist die Erbin eines der Alten. Ebenso wie du damit klar kommen musst das Andora sich immer mal Liebhaber erwählen wird, muss es Byron ebenso. Sie ist der JingJang Drache mit dessen Feuer.“ Ikarus nickte verstehend. Er dachte nach. „Sag mal wenn sie das Feuer des Drachen in sich trägt, müsste Julien es nicht auch haben?“ Apoll lachte. „Jetzt denkst du mit. Ja, auch wenn er nicht Gregoriens Erbe ist, so trägt er dennoch dieses Feuer in sich. Ihn kannst du neben Eros auch noch in ihr Bett schicken. Julien könnte ihr Feuer schüren und Eros ihr das Licht geben um sie vor den dunklen Einflüssen zu schützen.“ Ikarus nickte nachdenklich. „Weißt du ich denke Byron ist nur deswegen so eifersüchtig, weil er selber keine richtige Aufgabe hat.“ Apoll seufzte. „Er hat seine eigenen Fähigkeiten fast verkümmern lassen. Er ist ein Empath, Er kann Gedanken lesen, wenn die Gefühle nur stark genug sind. Er hört was andere denken und ich glaube das ist hauptsächlich einer mit der Gründe warum Elorien bei dir nichts empfinden will. Du bist kein schlechter Liebhaber, im Gegenteil, du bist hemmungslos, fordernd und in der Lage andere mit zu ziehen, du bist der geborene Anführer wenn es um das Heer des Lichts geht. Aber ein Anführer sollte das nicht nur auf die Kriege beschränken, sondern so wie es Andora bereits tut, alle Bereiche mit einbeziehen. Du hast keine Hemmungen, egal um was es geht, also sei auch hier hemmungslos und tue was getan werden muss, Setze Eros und Julien auf Elorien an. Erkläre ihnen worum es geht, mach ihnen klar das es nötig ist. So nimmst du auch Andora einige ihrer Pflichten ab. Aurian war anders sie umfasste absolut alles, doch Andora hat so viel um die Ohren und ihm Kopf, das ihr solche Sachen entgehen. Du brichst ohne darüber nach zu denken alle Tabus, weil es für dich richtig erscheint, was auch richtig ist. Du und Andora, ihr seid die wahren Erben Aurians. Ihr müsst nur lernen damit um zu gehen. Andora tut es instinktiv, sie weicht nicht von dem Weg ab. Hinzu kommt das sie Wissen besitzt von dem du und ich nur träumen können. Bei dir sieht es anders aus, du brauchst Unterstützung und wenn du sie willst gebe ich sie dir gerne. Vergiss nicht du bist das Bindeglied zwischen den drei Alten und der neuen Generation. Du hast von allem etwas mit bekommen. Nutze es, du hast dein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Du besitzt das Choas von Damok, das Feuer von Gregorien und die erotische Ausstrahlung von Lazarus, ebenso die Kraft von Myrion und das tiefe Empfinden von Aurian. Du hast noch weit aus mehr, als das ich alles aufzählen könnte. Nutze es, du kennst doch sonst keine Skrupel, nutze es schamlos aus. Du bist noch viel zu rücksichtsvoll, selbst Andora ist innerlich härter. Sie kennt da gar keine Skrupel, so liebevoll sie ansonsten auch ist. Ich weiß das es viel verlangt ist und mir ist durchaus klar das ihr noch jung seid. Doch es gibt Dinge die sein müssen und wenn Elorien nicht irgendwann zerbrechen soll, muss Byron endlich begreifen das er sich und Elorien zerstört, vor allem sie. Anstatt sie zu stärken, schwächt er sie. Sie ist nicht frigide, sondern nur entsetzlich gehemmt. Lass dir von Eros zeigen wie du deine Ausstrahlung hervor heben kannst. Man darf sich von Elorien nicht mit zehn Minuten abspeisen lassen, wobei mir schon klar ist, das es dir nach diesen paar Minuten mit einem Brett das keine Gefühle zeigt, auch reicht.“ Ikarus nickte verstehend. Er hatte bislang nie ganz erfasst gehabt was wirklich alles in ihm steckte. Sein Blick wurde hart, er nickte. „Du hast recht...ich war zu rücksichtsvoll, weil ich niemanden verletzen wollte. Ich liebe Elorien, ebenso wie Byron. Wie Andora auch alle Götter liebt, geht es mir ähnlich. Nicht diese besitzergreifende Liebe, doch will ich für jeden nur das beste und niemandem etwas aufzwingen was er nicht will. Weil mir das einer Vergewaltigung gleich käme und ich habe es nicht nötig jemanden zu vergewaltigen, sei es körperlich oder seelisch.“ Apoll nickte. „Das verstehe ich , ich würde es auch nicht wollen, deswegen setze Eros auf sie an. Sie wird ihm nicht widerstehen können wenn er alles in die Waagschale wirft. Sie wird in seinen Armen vergehen. Er wird Gefühle aus ihr heraus holen die selbst Byron nicht hervor locken kann so sehr er sie auch liebt, eben weil er sich und sie einschränkt. Als er Andora verließ ging es einige Zeit, doch dann verfiel er wieder in den alten Trott. Wenn er behauptet bei ihnen ginge es heiß her lügt er. Schon mal was von Blümchensex gehört? Nichts anderes geht bei ihnen vor. Alles nullachtfunfzehn. Das er damit aber Elorien kaputt macht, weil die Leidenschaft und das Feuer fehlt sieht er nicht. Es wird Zeit das zu ändern. Sie sind beide bis tief im innersten gehemmt und ein gehemmter JingJang Drache geht ja mal gar nicht. Du bist mehr als heiß und scharf, zeige Andora die Makel von Byron auf und du wirst sehen das sie handelt. Du wirst sie nicht mal bitten müssen. Sie wird Byron in ihr Bett schleifen und ihn hören und sehen vergessen lassen. Du machst es richtig Junge, du nimmst und gibst. Deine Hemmungslosigkeit ist zur Zeit das wichtigste was du hast, denn es ermöglicht dir dort einzugreifen wo es happert und zur Zeit happert es bei Elorien und Byron.“ Ikarus nickte verstehend. Er sah sich nun sogar nicht nur als Andoras Gefährte sondern in gewisser weise ihr sogar gleich gestellt, auch wenn sie immer noch standesmäßig über ihm stand. Ihm wurde aber nun klar das er Kräfte besaß an die er bislang nie gedacht hatte und die es nun zu nutzen galt. Er musste ebenso wie Andora zum Lenker werden, zum Führer und das nicht nur in Kriegszeiten. Er begriff das er das männliche Äquivalent zu Andora war, wenngleich sie das Lichts in seiner reinsten Form in sich trug, was auch logisch war da sie die Göttin des Lichts war. Doch er war das was Lazarus einst darstellte. Das war es gewesen was man ihm immer sagen wollte, wenn man ihm sagte das er Lazarus Platz einnehmen würde. Er und Andora waren das Königspaar der Götter und das in allem. Sie durften keine Hemmungen kennen, sie mussten skrupellos sein. Weil sie tun mussten was getan werden musste, egal was es bedeuten würde.

Kapitel 53: Der Drache erwacht


 

Ikarus schob nie etwas auf die lange Bank. Er hatte sich bei Apoll für die Erkenntnisse die er ihm mitgeteilt hatte bedankt und ihn gebeten ihn darüber zu informieren wenn es irgendwo wieder ein Problem gab das er vielleicht nicht wahr nahm. Nun wollte er das andere aber erst mal in Angriff nehmen, so sprach er zuerst mit Andora. „Kleines wusstest du das es bei Elorien und Byron Probleme gibt? Das die beiden wieder in den alten Trott gefallen sind?“ Andora sah ihn überrascht an. „Nein wusste ich nicht, ich dachte es wäre alles in Ordnung, sie machen zumindest keinen unglücklichen Eindruck.“ Nun erzählte ihr Ikarus was er von Apoll erfahren hatte und Andora schnaufte. „Verdammt, also das ist hart wenn er dem Drachen Zügel anlegt. Das geht mal gar nicht. Also gut überlegen wir mal was wir tun können.“ Ikarus sah sie an. „Apoll schlug vor, ihr Eros und Julien auf den Hals zu hetzen. Er geht davon aus das sie Eros nicht widerstehen kann.“ Andora nickte. „Das ist eine brilliante Idee...hm....aber wir müssen verhindern das Byron vor Eifersucht aus flippt. Ich glaube ich werde mich noch mal persönlich um ihn kümmern.“ Sie grinste und Ikarus nickte schmunzelnd. „Apoll schlug dahin gehend das gleiche vor, allerdings ging er noch weiter und meinte das du Byron so oft fordern solltest bis er total verrückt nach dir wäre und dich womöglich sogar selber fordern würde. Ich denke damit könnte er Elorien keinen Vorwurf machen und seiner Eifersucht wären dann Beinschienen angelegt.“ Andora dachte darüber nach und nickte. „Da hast du vollkommen recht. Er schränkt Eloriens Kräfte ein und das darf nicht sein. Im äußersten Notfall müsste er sogar dafür bestraft werden. Waren die beiden schon immer so...so....zurück haltend?“ Ikarus grinste: „Also zurück haltend ist da noch unter trieben sie sind total verklemmt. Also hast du nichts dagegen wenn ich das weitere in Angriff nehme oder willst du das übernehmen?“ Andora drückte sich an ihn, ihn verführerisch ansehend. „Weißt du mein starker Held, du hast es einmal begonnen also solltest du es auch beenden. Sprich mit Eros und Julien und erkläre ihnen worum es geht. Das hier der JingJang Drache in Gefahr ist. Sie sollen ihn/sie mal richtig durch die Mangel drehen, doch misch dich nicht in Eros Verführung ein, egal was er tut er macht es schon richtig.“ Ikarus musste schwer einatmen als er ihren verführerischen Blick sah, dann griff er zu, presste sie an sich und küsste sie verlangend, anschließend hauchte er. „Nun werde ich dich erst mal durch die Mangel drehen. Mit mir kokettiert man nicht ohne den Preis zu bezahlen.“ Einige Stunden später, als er Andora recht zufrieden schnurrend auf dem Bett zurück gelassen hatte, machte er sich auf den Weg zu Julien und bat gedanklich auch Eros zu kommen. Ares der Andora auf dem Bett fand, konnte sich nicht zurück halten und holte sich nun auch noch seinen Teil von ihr. Sie genoss es und räkelte sich lüstern auf dem Bett, was Ares immer mehr anheizte. Unterdessen sprach Ikarus mit Eros und Julien. Er erklärte ihnen um was es ging. „Ihr versteht? Hier ist der JingJang Drache in Gefahr sich zu verlieren, das darf nicht geschehen. Also bitte ich euch...nein ich fordere das jeder von euch sie sich vor nimmt. Eros, sie wird dir nicht widerstehen können wenn du es richtig anfängst. Julien, ich weiß nicht wie du es anstellen sollst, doch sie braucht das Feuer in dir das du von deinem Vater geerbt hast. Mit ihr zu reden dürfte zwecklos sein.“ Die beiden nickten und verstanden genau um was es ging. Eros sah Ikarus an. „Was ist mit Byrons Eifersucht, ich möchte nicht irgendwann feststellen einen Dolch im Rücken zu haben.“ Ikarus lachte. „Keine Sorge darum kümmert sich Andora, sie wird sich Byron zur Brust beziehungsweise mit ins Bett nehmen. Du musst ihr nur Bescheid sagen wann es soweit ist.“ Eros nickte. „In Ordnung, ich werde schon dafür sorgen das sie mich will und heiß auf mich ist.“ Er sah Julien an und lächelte. „Mal sehen ob ich nicht auch für dich schon mal ein wenig vorarbeiten kann.“ Dann sah er alle beide an. „Als erstes mal muss ihr Verlangen geweckt werden, ich werde sie erst mal heiß auf mich machen. Als nächstes werde ich sie locken bis ihr alles egal ist und sie mich wirklich will, dann werde ich sie mir vornehmen. Bitte mischt euch nicht ein, denn sie ist eine harte Nuss wenn ich das richtig verstanden habe, so das es einige Tage dauern kann, bis sie soweit ist. Ich muss langsam und mit bedacht vor gehen.“ Ikarus nickte verstehend und fragte. „Kannst du mir zeigen wie ich diese Ausstrahlung bewusst hervor holen kann?“ Eros lachte leise und zeigte ihm wie es ging, sagte ihm aber auch dabei. „Nutze es nur nicht zu oft, denn irgendwann stumpfen die anderen dem gegenüber ab und beachten es nicht mehr. Das beste Beispiel ist Andora, würde wirklich jeder so auf sie anspringen wie du und ich, käme sie aus dem Bett nicht mehr raus. Sie weiß genau wie sie das einsetzen muss und wo. Das Problem bei dir und Elorien ist, das es inzwischen wirklich nur noch eine Pflicht ist. Es erregt sie nicht, weil immer der Pflichtgedanke dahinter steht. Wenn ich mit jemandem nur aus Pflicht ins Bett gehe, kann ich nichts mehr empfinden. Es muss Lust dahinter stehen.“ Das verstand Ikarus und nickte zustimmend. „Du hast recht, es gab mal eine Zeit da war ich scharf auf Elorien, doch als ich merkte das nichts von ihr herüber kam, war es weg und heute kann sie mich nicht mal mehr erregen, obwohl sie sehr schön ist.“ Eros lachte leise nickend. „Warte mal ab wenn ich mit ihr fertig bin, dann wirst du wieder scharf auf sie sein. Sie steckt voller Hemmungen und die muss man ihr erst mal nehmen, doch dazu muss sie es selber wollen, deswegen auch meine derartige Vorgehensweise. Sie muss erst mal begreifen das alles normal ist was einem gefällt, das es nichts schlechtes ist, heiß auf jemanden zu sein.“ Ikarus nickte, er würde das ganze im Auge behalten. Als er zurück war fand er Andora noch im Schlafzimmer vor, wo Ares immer noch mit ihr Zugang war. Ikarus grinste, zog sich aus und machte einfach mit. Irgendwann war Endora wirklich erschöpft und lehnte ein weiteres mal ab. „Ich kann nicht mehr, lasst mir ein wenig Ruhe.“ Die beiden Männer lächelten, ihnen ging es nicht anders, doch sie freuten sich immer wenn Andora mal genug hatte, weil es zeigte das sie ihr wirklich alles geben konnten was sie brauchte, wobei sie selber auch nicht zu kurz kamen.

Eros besprach sich mit Andora und so lud sie Elorien mal zu sich ein. Die beiden Frauen saßen draußen am See als Eros dort aus dem Wasser auftauchte, er strich wie es früher Lazarus oft getan hatte seine Haare aus dem Gesicht, was seine Figur noch heraus stellte. Elorien sah zu ihm und dann schnell wieder weg. Er wartete ab, er wusste sie würde wieder zu ihm schauen und als sie es tat glitten seine Hände über seinen nassen Körper und über seine muskulöse Brust. Andora beobachtete Eloriens Reaktionen, sie selber fluchte schon innerlich, denn Eros machte sie ebenfalls heiß mit seinen Gesten. Beim nächsten gucken Eloriens stieg Eros aus dem Wasser und kam nass wie er war auf die beiden Frauen zu. Er trat hinter Elorien und war nun affendreist. Seine nassen Hände glitten in Eloriens Ausschnitt und begannen ihre Brüste sachte zu massieren. Er spürte wie Elorien hin und her gerissen war, auf zu springen und ihm eine zu donnern und es sich gefallen zu lassen. Er beugte sich leicht zu ihr herunter, wobei Wassertropfen aus seinem Haar in ihren Ausschnitt fielen. „Genieße es, lass es zu, fühle wie schön es sich anfühlt. Kleines ich finde dich rattenscharf und glaub mir, ich werde dich bekommen und das zu meinen Bedingungen.“ Als Elorien nun schwer einatmete zog er seine Hände zurück und ging an ihr vorbei, ihr mal frech zuzwinkernd. Sie sah ihm nach und Andora sah ihr Gesicht in dem sich widerspiegelte was sie fühlte. Einerseits war sie empört und andererseits hatte Eros sie neugierig gemacht, er hatte ihre Weiblichkeit angesprochen. Ihr Körper glühte, sie wünschte sich jetzt, er hätte noch ein wenig weiter gemacht. Ikarus der alles beobachtete hatte fragte ihn. „Warum hast du nicht weiter gemacht? Es hätte nicht mehr lange gedauert und sie hätte sich dir stöhnend ergeben.“ Eros lächelte. „Weil sie nun beginnt ihren Körper zu entdecken, weil sie sich wünscht ich würde weiter machen, das werde ich auch aber nicht zu ihren Bedingungen sondern zu meinen. Das war Stufe eins.“ Elorien erzählte Byron nicht was Eros getan hatte, was Ikarus der es unsichtbar beobachtete zeigte, das sie es wirklich schön gefunden hatte und sie sich nun nicht traute Byron davon zu erzählen. Am nächsten Tag war Elorien wieder da auch ohne Aufforderung, Eros grinste und sah Ikarus an. „Siehst du sie will mehr. Also gebe ich ihr mehr.“ Er hatte bewusst auf ein Hemd verzichtet, sie sollte seine Haut spüren. Langsam trat er aus der Unsichtbarkeit heraus und näher zu ihr, mit kühlem und doch aufreizendem Blick sah er sie an und bemerkte das sie schon schwer einatmete. Lächelnd trat er auf sie zu und zog sie aus dem Stuhl in seine Arme. Er presste sie an sich und spürte wie ihr Körper nachgab, dann küsste er sie leidenschaftlich, bis sie den Kuss erwiderte. Er hoffte das Ikarus aufpassen würde das sie nicht von Byron überrascht würden. Er spürte wie ihre Hände ihn streichelten, wie sie mehr forderte. Sie wollte ihn, sie war heiß auf ihn, doch er löste den Kuss und sich auch von ihr. „Ich sagte zu meinen Bedingungen und das wird morgen sein.“ Dann ließ er sie stehen und sie sah ihm schwer atmend nach. Nun glühte ihr Körper nicht nur sondern loderte verlangend auf. Eros grinste Ikarus an. „Würdest du sie heute besuchen, glaub mir du hättest einen Vulkan im Bett, denn sie explodiert schon fast. Morgen ist es soweit, da werde ich alles von ihr fordern.“ Ikarus sah Eros an dann zu Elorien und nickte. Selbst er sah das sie Mühe hatte sich zu beherrschen. „Was ist wenn sie nun zu Byron geht und ihn fordert, dann wäre deine Arbeit zunichte gemacht.“ Eros grinste Ikarus an, er schüttelte den Kopf. „Das wird sie nicht dazu ist sie noch zu gehemmt, nein im Gegenteil sie wird ihn sogar abweisen sollte er heute etwas von ihr wollen. Sie möchte dieses Gefühl noch eine weile behalten. Sie fühlt sich lebendig und begehrt.“ Ikarus schüttelte den Kopf. „Wieso reagiert sie bei dir so und bei mir wie eine Mimose?“ Eros lachte. „Das wundert dich? Überlege mal warum gingst du das erste mal und auch alle anderen male zu ihr? Um sie zu schützen, nicht weil du ihr das Gefühl gegeben hast sie auch zu begehren. Sie sah es als Pflicht an, ebenso wie ihren Wachdienst in der finsteren Galaxie und da wunderst du dich das sie nur das nötigste von sich gibt? Hätte sie nicht gewusst warum du zu ihr kommst, sondern hättest ihr das Gefühl gegeben das du scharf auf sie bist, würde sie anders reagieren.“ Ikarus lachte leise. „Ja nur das sie dann mit Sicherheit nicht mit mir geschlafen hätte.“ Eros zwinkerte. „Doch hätte sie, mit der richtigen Technik verführt, hätte sie das, denn Byron enthält ihr zu viel vor und sie spürt das ihr etwas fehlt. Wenn ich mit ihr fertig bin, wird sie wissen was ihr fehlt und wenn Byron es ihr dann nicht gibt, wird sie mit jedem Kerl schlafen der es ihr gibt. Sie wird sich dann holen was sie braucht, wenn es sein muss auch bei einem anderen. Gehst du dann mit ihr ins Bett zeige was du kannst und glaub mir sie wird sich freuen wenn du zu ihr kommst, wenn sie dich nicht sogar von selber fordert.“ Ikarus grinste. „Nun gegen ein wenig selber fordern hätte ich nichts, solange ich nicht das Gefühl habe mit einer Schlaftablette zu schlafen.“

Der nächste Tag kam und Andora wusste das sie nun selber auch gefordert war. Sie musste sich Byron krallen. Sie machte es sich einfach, während sie wusste das Eros am See wieder mal auf Elorien treffen würde, bestellte sie Byron zu sich. Da er ihrer Aura folgte stand er bei ihr im Schlafzimmer als er dort erschien. Er sah sich um und dann Andora an. „Du hast mich gerufen?“ Sie nickte und sah an ihm entlang. „Zieh dich aus, ich will dich.“ Er sah sie verstört an. „Was, wie, nein das ...“ Sie wartete nicht ab sondern ging auf ihn zu und riss ihm regelrecht das Hemd herunter dann schlang sie ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn leidenschaftlich, während sie gedanklich ihre Kleidung verschwinden ließ und dann nackt in seinen Armen lag die er instinktiv um sie gelegt hatte. Er stöhnte unter dem Kuss auf und dann erwiderte er ihn. Kurz darauf lag sie mit ihm auf dem Bett und es ging zur Sache. Ein „nein“ ließ sie einfach nicht gelten und er hatte sich ihr schon lange ergeben und machte ebenso wild mit wie sie es vorgab. Er wusste was er bei ihr zu erwarten hatte und das wollte er sich nicht entgehen lassen. Derweil hatte sich Eros auch Elorien genähert die ihn schon sehnsüchtig erwartete. Ihr Körper brannte von dem Versprechen das er ihr am Vortag gegeben hatte und als sie endlich in seinen Armen lag, er hatte sie mit in sein Zimmer genommen und er ihr nun zeigte was eine Frau empfinden konnte, wobei er sich viel Zeit ließ und sie auch immer mal noch zappeln ließ und sie erst nehmen würde wenn sie danach verlangte, stöhnte sie unter seinen Küssen und Händen immer wieder auf bis sie leise aufschrie und er ihr zu hauchte. „Ja zeig mir was du willst, lass es heraus, scher dich nicht darum was ich denken könnte. Ich will deine Lust spüren und hören.“ Leise keuchte sie, während sie sich ihm entgegen presste. „Ja nimm mich endlich, tue es....ich will dich.“ Er lächelte und nun nahm er sie leidenschaftlich und wild. Elorien die so etwas noch nie erlebt hatte, selbst in der Zeit nach Byrons Besuch bei Andora nicht, bäumte sich immer wieder unter Eros auf und forderte noch mehr. Eros war sehr ausdauernd, das musste er auch als Gott der Lust sein und brachte sie so selbst beim ersten mal schon nahe an ihre Grenzen. Tränen liefen ihre Wangen herab vor Glück, diese Erfüllung die er ihr nun gab hatte sie noch nie erlebt. Er machte konsequent weiter bis auch er sich endlich diesem Glücksgefühl hingab und aufschrie. Anschließend hielt er sie in seinen Armen und sprach mit ihr. Er klärte sie auf, was in ihr steckte, das sie das Feuer das sie von ihrem Vater geerbt hatte und zu ihrem Drachenerbe gehörte nicht verlöschen lassen sollte. Das wenn Byron nicht in der Lage oder nicht gewillt war ihr zu geben was sie brauchte, sie es sich woanders holen sollte. Liebe hin oder her. Das es ihre Liebe zu Byron nicht schmälern würde, wenn sie sich die Erfüllung die sie brauchte auch holen würde. Er führte Andora an die damit kein Problem hatte, außerdem machte er ihr klar das Julien dieses Feuer ebenso in sich trug und sie damit ihre Drachenkräfte auffüllen konnte. „Sei egoistisch, verlange was du willst. Lass dich nicht unterdrücken. Du bist nicht irgendeine Göttin sondern der Drache des Universums.“ Während sie sich immer mal unterhielten, nahm er sie sich auch zwischendurch immer wieder mit der gleichen Ausdauer wie beim ersten mal und nach dem vierten mal lag Elorien ermattet unter ihm. „Ich kann nicht mehr.“ keuchte sie. Sie sah sehr zufrieden aus und schnurrte leise. Eros lächelte. „Na Kleines das scheint dir gefallen zu haben. Wenn du etwas willst komm zu mir oder geh zu Ikarus oder Julien. Keiner von uns wird dich abweisen. Lege deine Hemmungen ab, denn seit wann hat ein Drache irgendwelche Hemmungen? Und noch etwas, während ich hier mit dir im Bett liege und dich glücklich mache, zeigt Andora Byron was eine Frau wirklich verlangt.“ Elorien sah ihn mit großen Augen an. „Willst du damit sagen er schläft gerade mit ihr?“ Eros grinste. „Ich glaube eher sie mit ihm, als er mit ihr. Andora kennt keine Hemmungen zu fordern was sie will. Ansonsten, ja das will ich damit sagen und ich hoffe das sich danach bei euch auch mehr im Schlafzimmer tut. Du weißt nun was du brauchst, fordere es knallhart ein.“ Auch Andora wies Byron darauf hin das Ikarus Eros zu Elorien geschickt hatte um sie zu verführen und nannte ihm auch den Grund. Sie sah Byron streng an. „Verdammt Kerl, lass deine Hemmungen fallen ihr seid keine Kinder mehr es sollte nach dieser langen Zeit richtig feurig bei euch zugehen und nicht ...na ja. Ich hoffe jedenfalls das du dich jetzt zusammen reißt sonst liegst du in wenigen Tagen wieder in meinem Bett das garantiere ich dir. Ob du willst oder nicht und das solange bis es dir in Fleisch und Blut übergegangen ist.“ Byron konnte nicht leugnen das er es genossen hatte. Andora hatte ihm alles abverlangt und er hatte sich seit langem nicht mehr so als Mann gefühlt wie jetzt.

Als die beiden sich nun wieder begegneten und sich ansahen wusste jeder von ihnen was der andere getan hatte. Ikarus und Eros sahen unsichtbar zu ob sie nun darüber reden würden. Elorien machte den Anfang, verlegen sah sie ihn an. „Ich hörte du warst mit Andora zusammen.“ Byron nickte. „Und du hast dich von Eros verführen lassen?“ Elorien nickte ebenfalls, Stille trat ein, dann sprach Elorien wieder. „Er hat Recht, ich bin meines Vaters Tochter und seine Erbin. Wir sollten endlich etwas tun, an uns arbeiten.“ ihre Stimme klang schon verzweifelt. „Verdammt, ich will dich wie am ersten Tag...doch wir waren zu jung, wir hatten beide noch nichts anderes kennen gelernt, dein kleiner Ausflug zu den Huren hatte nicht gereicht. Du hast dich immer geweigert mal was anderes aus zu probieren. Himmel noch mal ich bin nicht eifersüchtig, wenn es unserer Beziehung nützt. Ich liebe dich..doch ich sage dir nun eins, entweder es ändert sich etwas oder ich hole es mir von anderen. Eros hat mir gezeigt wie man fühlen kann, ich spürte zum ersten mal das ich eine Frau bin und nicht nur dein kleines Hausmütterchen. Ich will mehr.“ Byron hatte ihr sprachlos zugehört, dann verengten sich seine Augen als er hörte das sie sich notfalls das von anderen holen würde. Das gab ihm den Rest, zwei Schritte und er war bei ihr, er riss sie in seine Arme und küsste sie nun wild und verlangend. Er war nicht mehr zu halten, er nahm sie auf seine Arme und betrat mit ihr das Schlafzimmer, dort warf er sie aufs Bett und sorgte dafür das sie beide nackt waren. Erst streichelte er sie, doch diesmal nicht sanft und zärtlich sondern er zeigte deutlich das er sie wollte und sie sich nehmen würde, egal ob sie nun wollte oder nicht. Ihre Reaktion darauf überraschte ihn, denn sie stöhnte lustvoll auf. Byron begriff endlich das er wirklich zu wenig Erfahrung hatte, das es zwischen ihnen seit dem sie zusammen waren immer auf die gleiche Art geschah, nämlich sanft und zärtlich. Doch das sie ebenso wie er damit eigentlich nicht zufrieden war, nun wurde er zum Tier und nahm sie sich hart und wild und sie genoss es, der Drache bekam Freilauf. Elorien stöhnte immer mal laut und lustvoll auf bis sie leise aufschrie, sie genoss es vor allem da sie nun den Mann in ihren Armen hielt den sie liebte. Sie zerkratzte ihm den Rücken und noch einige andere Stellen was ihn noch wilder machte, denn auch er fand es absolut erregend. Obwohl Andora ihm vor einigen Stunden einiges abverlangt hatte, war er nun wieder voll da, denn ihm ging es nicht anders, die Frau der sein Herz gehörte lag hier in seinen Armen und verlangte nach mehr. Ikarus nickte Eros grinsend zu. „Junge das hast du gut gemacht. Jetzt geht hier ja richtig die Luzi ab. Ich hoffe nur es hält eine Weile und fällt nicht wieder in den alten Trott.“ Eros grinste frech. „Tja... das zeigt das auch du noch etwas von mir lernen kannst. Mal abgesehen davon, werde ich sie mir noch einige male vornehmen und dann darfst du wieder.“ Ikarus sah zu den beiden auf dem Bett dann Eros an und schüttelte den Kopf. „Nein, sie will dich also bleib dabei, du kannst ihr ebenso gut den Schutz geben den sie sonst von mir bekam. Es sei denn sie käme von selber mal zu mir, womit ich aber nicht rechne.“ Eros grinste immer noch. „Wenn du dich da mal nicht verrechnest, das einzige wovor sie Angst hatte war dein Ruf. Denn du hast den Ruf weg unersättlich zu sein. Es würde mich nun aber nicht wundern wenn sie es wissen will.“ Ikarus sah Eros an und grinste nun mit. „Mit dir wette ich nicht.“ Nun lachten beide und verschwanden und ließen Elorien und Byron alleine.

Nun abschließend bleibt nur noch zu sagen, das sowohl Byron sich von Andora und Elorien sich von Eros noch einige male zeigen ließen was Leidenschaft und pure Lust bedeutete. Als sich Julien Elorien auf eindeutige Art näherte lehnte sich auch ihn nicht ab. Ebenso sollte Eros recht behalten, Elorien forderte auch Ikarus einmal für sich ein und er spürte auf einmal den Unterschied am eigenen Leib, doch sie beließ es bei diesem einen mal und ging lieber zu Eros, weil sie bei ihm das Gefühl hatte das er sie wirklich wollte. Bei Ikarus kam ihr immer der Pflichtgedanke hoch. Byron riss sich zusammen und begann langsam seine alten Gewohnheiten und die Eifersucht ab zu legen, er ging sogar her und begann bei Lyam eine Schmiedelehre und hatte so auch eine Aufgabe, wobei Ikarus schon überlegte wie man Byrons Fähigkeiten besser nutzen könnte. Die beiden werdenden Mütter wurden unterdessen immer rundlicher und Apoll überlegte wie er Andora herum kriegen konnte.

Kapitel 54: Vergangenheit hautnah


 

Die Zeit ging voran und so war es bald schon soweit, vor allem da Alandra endlich heraus gefunden hatte, die Schwangerschaftszeiten zu verkürzen ohne das die Kinder schaden nehmen würden, das die beiden kleinen Götter geboren werden sollten. Ikarus und Andora hatten eine neue Art der Zusammenarbeit gefunden und wuchsen so noch mehr zusammen. Man bemerkte bald keinen Unterschied mehr zwischen den beiden und einst Myrion und Aurian. Ikarus stand grundsätzlich bereit, wenn Andora ihn brauchte, in jeder Hinsicht. Ares war der gute Geist in dem Trio, Berater oder auch mal als jemand der Ikarus den Kopf wusch wenn es mal wieder nötig war. Alle drei trugen nun endlich die Ringe die Ikarus mal von Lazarus bekommen hatte und zeigten so an das sie zusammen gehörten auch ohne große Zeremonie. Es war schon ein imponierendes Bild wenn Andora dort stand und recht und links neben ihr die beiden muskulösen Hünen. Auch für Byron hatte eine neue Zeit begonnen, denn durch die Ausflüge auf die Welten hatte sich ja Andoras Blick geschärft auf besondere Kämpfer oder auch Kämpferinnen und Helden als auch Heldinnen. Sie schickten Byron los um mal so zu hören was diese so dachten. Sicher Andora hätte es auch selber gekonnt, doch sie hatte genug um die Ohren so das sie dazu Byron einsetzte, der wiederum stolz war, auch etwas für die göttliche Gemeinschaft tun zu können. Zu Byron gab es noch zu sagen, das er sich auch mal mit ganzem Körpereinsatz um die Heldinnen kümmerte, sprich er ging mit ihnen ins Bett und holte sich so auch die fehlende Erfahrung, die wiederum auch Elorien zugute kam. Nachdem die beiden sich endlich im klaren waren das sie niemand trennen wollte, war Elorien auch für Ethan interessant geworden und so bekam sie auch von ihm noch einiges an Erfahrung und Stärke. Denn auch wenn alle anderen nicht daran dachten, vielleicht von Andora mal abgesehen, vergaß Ethan nie das er der Miterschaffer des Universums war und die Kräfte der Alten in sich trug, womit er Elorien ebenso ein wenig Licht als auch das Feuer des Drachens geben konnte, wobei er sein Licht von Andora auffüllen ließ. So wie Ikarus das Bindeglied zwischen den alten Göttern und der neuen Generation war, so war es Ethan zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ikarus verfeinerte sogar seine Fähigkeit alte Dinge aus dem untergegangenen Universum zu holen und so kam es eines Tages sogar soweit das er eine Möglichkeit fand, mit Hilfe von Kronos, lebende Materie aus dem alten Universum herüber zu bringen. Was etwas war das selbst Aurian in Erstaunen versetzte. Ikarus trug eine gewaltige Macht in sich und begann auch langsam sie zu nutzen. So erschien eines Tages in einer Galaxie die er mit Ethans Hilfe ausgesucht hatte, eine Welt aus vergangenen Tagen. Er hatte es wirklich möglich gemacht die ursprüngliche Götterwelt, mit ihrem Höhlensystem herbei zu holen. Allerdings hatte ihn das dermaßen viel Kraft gekostet das er erst mal drei Tage und Nächte nur schlief. Als er, Andora und Ethan sich die Welt besahen blieb ihnen vor Schreck bald der Atem stehen. Denn Thanatos hatte einst ja lediglich die Seelen mit nehmen können aber nicht die Körper und so lagen überall noch die leblosen Körper der alten Götter dort herum. Andora zitierte alle Götter zu sich und so begann man die Körper zusammen zu tragen. Die welche eh neu geboren worden waren, wie zum Beispiel Leon, wurden sofort vernichtet. Man fand dort auch die Körper von Aurians damals letzten Kindern, wobei Andora wirklich zu weinen begann und Ikarus fluchte das er das Experiment überhaupt durchgeführt hatte, als er sah wie schmerzhaft das für Andora war. Er hielt die weinende Göttin des Lichts fest an seine Brust gepresst und versuchte sie zu trösten. Auch fand Ethan hier die Körper seiner Eltern, die er aber sofort vernichtete, er wollte sie nicht sehen, es war zu schmerzhaft für ihn. Auch Alrik konnte hier seinen alten Körper wie den von Amanda, der Halbdämonin finden. Sie und ihr Bruder waren die Begründer des Dämonengeschlechts. So nahe an seiner eigenen Geschichte zu sein ließ ihn schwer atmen. Allerdings musste er zugeben das sein alter Körper damals weit aus kräftiger und größer gewesen war, als sein jetziger. Als Luzifer hörte das man Amanda gefunden hatte tauchte er auf und bat das man ihren Körper als auch den ihres Bruders Rian erhalten möge. Alrik fragte Andora ob es möglich sei das er seinen neuen Körper mit dem alten tauschen könnte, weil irgendwie habe er das Gefühl das der alte zu ihm gehörte und nicht der neue. Andora sah ihn an. „Grundsätzlich schon...doch rate ich dir davon ab diesen Wunsch zu äußern, denn mit dem alten Körper kämen auch die Erinnerungen zurück und du müsstest den schmerzlichen Verlust von Amanda ertragen. So wie alle Erinnerungen die mit diesem Körper verbunden sind.“ Sie deutete auf die tote Halbdämonin und sah Alrik durchdringend an. „Bau dir ein neues Leben auf, erhalte dir die Gewissheit das du zu den jungen neuen Göttern, zu uns gehörst. Die Qual der Jahrhunderte die du bereits als Held, König und als Kämpfer hinter dich gebracht hast würde dich umwerfen, bitte wünsche dir das nicht.“ Alrik sah noch mal auf seinen alten Körper und dann vernichtete er ihn bevor er es sich noch mal anders überlegte. Er nickte: „Du hast recht, ich bin jetzt was ich bin, das Wissen um meine Vergangenheit ist ja da, allerdings ohne das Gefühl der schmerzhaften Verluste.“ Amandas und Rians Körper brachte man auf die neue Götterwelt und baute dort eine kleine Gruft ins Gebirge wo man diese beiden Körper unter brachte, sicherte die Gruft aber mit einem Lichtzauber. Luzifer war sehr dankbar dafür das man die Körper erhalten würde. Allerdings machte ihm Andora klar das diese Körper nie wieder genutzt werden würden, sie waren tot und blieben es auch. Man fand auch Lillys und Gregorians alte Körper, die ebenfalls vernichtet wurden, wie auch die noch einiger anderer. Dann stand Andora vor dem Körper Sunas, der jungfräulichen Göttin. Sie seufzte leise. Suna war sehr schön und Ikarus murmelte leise. „Ich verstehe nicht das sie nie ein Mann wollte.“ Andora sah ihn an. „Es war nicht so das sie kein Mann wollte...sie wollte keinen Mann, sie entstand durch Vergewaltigung, und daher hat sie nie einen Mann an sich heran gelassen, sondern fristete ihre Hauptlebenszeit als Sternenbild.“ Ikarus nickte. „Ich erinnere mich, Dion und Jenna.“ Andora nickte. „Richtig die beiden in ihrer frühesten Vergangenheit. Es ist also schön zu sehen das die beiden heute glücklich sind und Suna...nun vielleicht sollte man ihr mal eine zweite Chance geben um ebenfalls glücklich zu werden, doch sie weigert sich noch mal geboren zu werden.“ Ikarus zog Andora an sich und lächelte. „Manchmal muss man auch jemanden zu seinem Glück zwingen, lass uns doch mal nachdenken wer die besten Eltern für sie wären.“ Andora sah ihn entsetzt an. „Sie zur Wiedergeburt zwingen?“ Ikarus nickte. „Ja, denn sie besaß immer viel Potenzial das doch verschwendet ist wenn sie im Unterreich hockt.“ Andora sah auf den Körper. „Zumindest sollte man ihren Körper erhalten, denn in ihm ist die konzentrierte Erbmasse der Avatare, wer weiß wozu das mal nützlich sein könnte.“ Ikarus nickte. So nahm man auch ihren Körper mit der nun allerdings in den Palast gebracht wurde, wenn auch nicht in die Bernsteinhöhle. Dieser Körper war ein kostbarer Schatz denn er enthielt alles was die Avatare einstmals ausmachte. So ließ Andora im Palast einen Keller entstehen den man durch die Bernsteinhöhle betreten konnte. Dort unten baute sie eine Nische in der dieser besondere Körper unter gebracht wurde. Anschließend verschloss sie die Nische mit einer Kristallplatte und setzte einen Lichtzauber darauf den nur sie oder Aurian entfernen konnten. Sie wollte verhindern das auch nur irgendwer in der Lage war den Körper zu stehlen. Dieser Körper besaß das Erbmaterial aus dem die Götter entstanden waren.

Leander hingegen wütete durch das Höhlensystem Damoks, er vernichtete fast alles was er dort fand, sogar seinen alten Körper, dessen Anblick in ihm alleine schon Wut hoch kochen ließ. Doch fand er dort auch eine wunderschöne Frau, von der er wusste das es mal Alandra gewesen war, sanft nahm er ihre Hand in seine, setzte sich auf das Bett und begann zu weinen. Alandra trat zu ihm und legte ihm eine Hand auf seine Schulter. „Das bin ich nicht mehr, weine nicht um diesen Körper, ich bin da mein Liebster und ich bin bei dir, so wie damals als auch heute. Ich werde bei dir sein für alle Zeit.“ Ikarus fluchte, als er sah welches Leid er über den einen oder anderen Gott gebracht hatte mit seiner Tat die alte Götterwelt herbei geholt zu haben. Ethan trat zu ihm und legte ihm einen Arm um seine Schultern. „Junge fluche nicht, es geschieht was geschehen muss und deine Tat war sicherlich nicht umsonst. Das Leid werden wir schon vergessen. Wir haben ein schönes Leben, mit Höhen und tiefen. Wir tragen die Last von Jahrtausenden mit uns herum, doch liegt es an uns ob sie uns erdrückt. Lass dich davon nicht herunter ziehen, denn eins ist gewiss wir tun alle was wir tun müssen und deine Fähigkeit, die Vergangenheit so wieder herbei zu holen, ist eine gute Fähigkeit. Zweifle nicht an dir. Es hat auch etwas gutes, so können wir, die wir uns erinnern unsere Vergangenheit bewältigen und neu anfangen. Es ist wie eine Wiedergeburt. Ich habe meine Eltern noch mal sehen können, konnte mich erinnern wie glücklich sie waren, auch wenn es schmerzlich ist zu sehen wie alles vergangen ist. Sieh nach vorne, sieh in die Zukunft und schau nicht zurück. Wir werden diese Welt wie ein Heiligtum hüten, denn sie ist unsere Vergangenheit. Du hast uns etwas einmaliges gegeben, ein wunderbares Geschenk.“ Ikarus sah Ethan an und legte seinen Kopf an dessen Brust. „Himmel wenn ich gewusst hätte was ich damit auslöse.“ Ethan strich ihm sanft über den Kopf, während er ihn an sich gedrückt hielt, er spürte wie Ikarus von der Trauer geschüttelt wurde. Es zeigte deutlich wie jung der junge Gott tatsächlich noch war. „Wenn es nicht in Ordnung gewesen wäre, sei sicher das Aurian es verhindert hätte, sie hätte die Welt kaum das sie hier erschien, vernichtet. Das sie es nicht tat, heißt doch das es richtig war. Zweifle niemals an dem Urteil der Göttinnen des Lichts egal ob Aurian oder Andora denn schau, selbst Andora findet es gut so, auch wenn es ihr weh tut. Sie sieht jetzt schon welche Möglichkeiten sich dadurch bieten.“

Iskander fand auch seinen alten Körper und den von Enjara. Er erinnerte sich an die Zeit mit ihr. Er hatte sie geliebt, doch sie war nie in der Lage gewesen ihm das zu geben was er brauchte, da sie mehr auf Frauen als auf Männer gestanden hatte. Man brauchte noch einige Zeit bis die Insel von allen Toten gereinigt war, wovon die meisten Körper zerstört wurden. Dann gingen Ethan, Andora, Ikarus und Ares durch die Räume die einst Aurian bewohnt hatte und kamen so auch in den Thronsaal. Andora sah sich den Thron an, doch ihre meiste Aufmerksamkeit hatten die beiden Löwen neben dem Thron. Sie trat sachte an den Thron heran und legte einem der Löwen die Hand auf den Kopf, dann sprang sie erschrocken zurück. „Der lebt ja....wie ist das möglich? Leon und Myrion sind doch nicht mehr da, sie müssten nun nur noch aus Stein oder Marmor sein.“ Die drei Männer sahen sie überrascht an und Ethan fragte. „Wie sie leben noch? Das kann nicht sein.“ Dann trat er näher und legte nun ebenso mal die Hand auf den Kopf des Löwen, er schüttelte den Kopf. „Du hast recht, ich spüre es auch.“ Andora schloss kurz die Augen und überlegte, dann sah sie die drei an. „Tragt die Löwen vor mich, bitte.“ Ikarus lachte. „Kleines ansonsten hast du keine Wünsche? Die sehen verdammt schwer aus.“ Ging aber dann doch auf einen der Löwen zu und bat Ares mit an zu fassen. Sachte und vorsichtig hoben sie den Löwen an um überrascht zu gucken, denn die Löwen waren gar nicht so schwer wie sie aussahen. Als sie den ersten abgestellt hatten, holten sie den zweiten und setzten den ebenfalls vor Andora ab. Sie sah die beiden Löwen an, trat dann vor sie und legte jedem eine Hand auf den Kopf, dann schloss sie die Augen. Leise keuchte sie nach einer Weile auf. Sie schien in Trance zu fallen und ihre Stimme erklang, sie hörte sich an als käme sie weit aus der Vergangenheit und sprach in einer Sprache die außer Ethan und ihr keiner verstand, er übersetzte für die anderen beiden. „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eine Linie die sich wie eine Spirale immer wiederholt. Das Ende ist der Anfang und der Anfang das Ende. Nichts geht für immer verloren. Was einmal lebte, lebt für immer dar, sofern man weiß wie man es herbei holen kann. Wir sind die Löwen der Zeit, wir kommen aus den Anfängen und werden da sein wenn alles wieder von vorne beginnt. Die Zukunft hat begonnen, die Vergangenheit wurde in die Gegenwart geholt. Das Ende ist geschehen und der Anfang hat bereits Einzug gehalten. Goldenes Licht du wurdest erneut geboren und abermals hast du dir zwei Gefährten gewählt, wovon eins ein Ableger von dir ist und das andere des Krieges Dunkelheit in sich trägt und doch ist es genau umgekehrt. Des Lichtes Ableger trägt ebenso die Dunkelheit und die Dunkelheit des Krieges strahlt ebenso wie ein Stern am Nachthimmel. Goldenes Licht du hast genau richtig gewählt, so sind wir bereit deinen Gefährten zu dienen, wie wir bereit waren dem ersten Licht als treue Diener zur Seite zu stehen. Unsere Macht erstreckt sich auf die Ringe die ihr in Verbundenheit tragt, in sie wollen wir unsere Macht legen. Löwen des Lichts nannte man uns einst und nun Löwen der Zeit, denn wir kommen aus der Vergangenheit um die Gegenwart und die Zukunft zu schützen. Seit Äonen klangen immer wieder vier Namen durch das Zeitgeschehen, Andora Göttin des Lichts, Ikarus Engel der Gerechtigkeit und des Friedens, Beherrscher der toten Vergangenheit und Ares das dunkle Licht des Krieges mit dem Herzen aus Gold.“ Ihre Stimme wurde immer lauter und schallte nun über die gesamte Welt, wo alle inne hielten um sie zu hören. „Ihnen zur Seite wird der Übergott stehen, Ethan...Miterschaffer der neuen Zeit, des neuen Universums, er trägt das Leben in sich und gab einen Teil weiter an Andora, die neue Göttin des Lichts. Nur durch ihn konnte es kommen wie es kommen musste.“ Nun brüllte Andora schon fast und Ethan übersetzte weiter. „Aurian hörst du uns? Hörst du die Löwen der Zeit? Wir sind wieder zurück um den Kreislauf von vorne zu beginnen. Wir werden deiner Erbin treu dienen wie wir es einst für dich taten. Das Licht ist ewig und wir sind ewig.“ Dann erschien Aurians Geist. „Ja ich höre euch und es ist gut das ihr wieder da seid, nun kann der Kreislauf von vorne beginnen. Die Helden werden bereit stehen wenn die Zeit gekommen ist, so gebe ich euch das Leben zurück das ihr einst besessen habt.“ Dann war Aurian wieder verschwunden und aus den beiden Steinlöwen wurden zwei riesige männliche Löwen die lebten. Als Andora wieder zu sich kam, sank sie langsam in sich zusammen und nur Ikarus schnelles dazu springen um sie auf zu fangen, verhinderte das sie auf den Boden krachte.