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Kapitel 52: Die Nöte des JingJang
Drachen

Nach wenigen Tagen wurde ihnen
klar das man die Suche aufgeben sollte, wenn Andora nicht
gefunden werden wollte würde man sie auch nicht finden. Ikarus
verlor fast den Verstand aus Angst um sie. Langsam fiel aber
auch Ethan auf das was nicht stimmte und er fragte Ikarus was
los sei. Der erzählte ihm, das Andora seit dem Tag da sie ihm
bestätigt habe das sein ungeborener Sohn nicht vom Universum
verplant gewesen wäre, verschwunden war. Ethan merkte das dies
nicht alles war und sah ihn weiterhin fragend an, also sagte
Ikarus ihm auch das er das Gefühl gehabt hätte das Andora nicht
alles gesagt habe und ihm irgendwas verschwiegen hätte, was sie
auch zugab aber nicht sagte was, sondern einfach verschwunden
war und mit ihr Luna und Apoll. Nun begriff Ethan und sah Ikarus
an. „Ich werde sie finden und wenn ich das Universum auseinander
nehmen muss und dann will ich wissen was sonst noch los ist, was
sie mir verschwiegen hat.“ Dann sah er nachdenklich Ikarus an.
„Oder....?“ Er dachte nach: „Hat sie Anzeichen gezeigt das sie
schwanger war? Kann es sein das ich sie ebenfalls geschwängert
habe und sie es mir nur nicht sagen wollte? Das sie das
verplante Kind bekommt? Das wäre nämlich etwas das Aurian getan
hätte, so traue ich es Andora auch zu.“ Ikarus schüttelte den
Kopf. „Nein, das hätte ich doch merken müssen, ich kann zwar
manchmal ein Holzklotz sein, aber so unsensibel bin ich dann
doch nicht. Sie war definitiv nicht schwanger und wenn, hätte
sie es sagen können, selbst wenn es nicht von mir sondern von
dir sein sollte. Mal abgesehen davon, wieso sollten dann auch
Luna und Apoll verschwinden?“ Ethan nickte. „Es muss also etwas
sein das ….....oh...habe ich etwa Luna geschwängert?“ Bei aller
Sorge musste Ikarus nun doch lachen. „Denkst du zur Zeit nur an
Kinder? Und wieso Luna, gehst du mit ihr etwa auch ins Bett?“
Ethan nickte. „Mit ihr und noch einigen anderen.“ Ikarus
schüttelte den Kopf. „Und ich dachte Brianna und Andora wären
die einzigen.“ Ethan sah ihn an und meinte nur trocken. „Falsch
gedacht.“ Nach einem weiteren Tag waren die drei wieder da,
ebenso plötzlich wie sie verschwunden waren. Ikarus stürzte
sofort auf Andora zu. „Wo warst du, was ist los, verdammt nun
sag endlich was los ist.“ Er hatte Andora an den Schultern und
schüttelte sie kurz, dann riss er sie in seine Arme und weinte
vor Erleichterung das sie wieder da war. Andora streichelte
seinen Kopf den er an ihrer Schulter liegen hatte. Er war so
froh sie gesund wieder zu haben. Dann sah er sie wieder an.
„Bist du schwanger? Hat Ethan dich auch geschwängert? So was
kannst du mir doch sagen, ich werde sicherlich nicht aus rasten
deswegen.“ Andora sah ihn überrascht an. „Also wie kommst du
denn darauf? Wenn ich von irgendwem schwanger wäre, würde ich es
auch sagen, aber ich bekomme kein Kind.“ Ikarus schüttelte den
Kopf. „Ja was denn, was ist dann los? Himmel noch mal sag
endlich was los ist.“ Andora blickte um sich, wo inzwischen auch
alle anderen eingetroffen waren, inklusive Luzifer, die sie
abwartend ansahen. „Also gut.“ Sie rief auch Luna und Apoll
herbei. Die setzten sich auf das Sofa wo Apoll Luna sanft im Arm
hielt, dann sprach Andora. „Ja es ist noch jemand schwanger,
aber nicht von Ethan, sondern Apoll. Ich musste warten bis Ethan
mich gefragt hatte wegen des Kindes, erst da konnten wir drei
tun was wir tun mussten. Hätte ich nicht abgewartet, hätte es
ihm die Freude vermiest und er wäre da schon auf die Suche nach
mir gegangen. Nun was ich ihm verschwiegen hatte, war das es ein
vorbestimmtes Kind geben wird, ein Mädchen, das ein mal die
Gefährtin von Ethans Sohn werden soll. Es hatte also nicht
direkt etwas mit Ethan zu tun. Luna ist ebenfalls schwanger,
doch Luna und Apoll hatten Angst das daraus wieder so etwas
werden könnte wie Joran. Wir baten also Aurian um Hilfe doch
selbst sie brauchte einige Tage um fest zu stellen wie das Kind
werden wird. Wir haben ja an Berana gesehen das die
Boshaftigkeit nicht nur die Jungen treffen kann. Doch nun wissen
wir das das kleine Mädchen gutartig sein wird, wenn auch ein
kleiner Wirbelwind und das nicht nur im übertragenen Sinne
sondern das Kind wird bereits als Luftgöttin zur Welt kommen.
Daher ist sogar ihr Name schon vorbestimmt, sie wird Aires
heißen. Luna und Apoll sind nun überglücklich, doch hatte Luna
darum gebeten, das sollte so etwas wie Joran heraus kommen, das
man ihr das Kind nehmen sollte, denn sie wollte nicht das
Schicksal von Aurana erleiden.“ Luna nickte. „Was ein böses Kind
anrichten kann haben wir an Joran und Berana gesehen und das
wollte ich nicht noch mal durchmachen. Ihr wisst das Apoll und
ich eure Gefühle spüren und in eure Herzen sehen können. Könnt
ihr euch vorstellen wie es da für mich wäre, in das finstere und
abgründige Herz sehen zu müssen, das mein Kind sein würde? Ich
könnte es nicht ertragen diese Boshaftigkeit zu spüren obwohl
ich mich nun wirklich nicht für schwach halte. Apoll und ich
halten uns nicht umsonst auch von Luzifer fern.“ Luzifer nickte
verstehend, ebenso wie alle anderen. Das verstand man sogar sehr
gut. Zum ersten mal sprachen Luna und Apoll darüber wie das für
sie war. Apoll seufzte leise. „Ihr seid für uns alle wie ein
offenes Buch und je stärker eure Gefühle sind um so deutlicher
spüren wir sie. Wir haben zwar gelernt uns auch davon ab zu
schotten, doch wenn die Gefühle zu stark sind, können wir das
nicht und müssen sie mit empfinden. Wir sind Empathen, so kamen
wir zu Welt. Daher spürte Luna auch Lyams Verzweiflung und gab
sich ihm hin, seine Gefühle taten uns weh, wir litten mit ihm
und das im wahrsten Sinne des Wortes.“ Lyam sah Luna fragend an.
„Hast du nur deswegen mit mir geschlafen? Wolltest du mich
eigentlich gar nicht?“ Luna lächelte. „Du dummer Hornochse,
natürlich wollte ich dich auch, so konnte ich zwei Fliegen mit
einer Klappe schlagen. Hätte ich dich wirklich nicht gewollt,
hätte ich nur Riana bitten müssen, diese Nacht mit dir zu
verbringen. Das hätte den gleichen Effekt gehabt und Apoll und
mir Seelenfrieden gebracht. Aber ich wollte dich schon lange
vorher, schon zu der Zeit als Viola noch die Göttin des Lichts
war. Doch da wolltest du ihr treu sein und das respektiere ich
auch.“ Das beruhigte Lyam und er nickte lächelnd. Er sah Alandra
an, doch auch sie grinste. „Junge guck mich nicht an, ich war
ebenso wie Luna schon lange scharf auf dich und meine
Erwartungen wurde auch voll erfüllt.“ Ikarus sah Apoll an. „Ich
dachte ihr nehmt Verhütungsmittel wie konnte Luna dann schwanger
werden?“ Apoll lachte. „Das ist schon richtig, wir wollten keine
Kinder mehr, nicht nach dem Desaster mit Joran, doch wenn Aurian
ihre Finger im Spiel hat, nutzen selbst diese Mittel nichts mehr
und so werden wir wohl wieder Eltern ohne es gewollt zu haben.
Allerdings nun da wir wissen das es ein kleines Schätzchen
werden wird, sind wir überglücklich und freuen uns auf das
Kind.“ Andora nickte. „Was nun Ethans Sohn angeht, sein
Schicksal ist nicht vorbestimmt doch hoffen wir das er und Aires
zueinander finden werden und je nach dem wie er sich entwickelt,
vielleicht bereit ist ebenfalls ein Elementargott zu werden.“
Ethan sah Andora an. „Das Element der Erde wäre eher einer Frau
vorbehalten, also bliebe für ihn nur das Element des Feuers.“
Andora nickte. „Wie gesagt kommt darauf an wie er sich
entwickelt. Er wird diese Aufgabe nicht übernehmen müssen, aber
warten wir doch ab. Aus ihm könnte alles werden was er will.
Sein Schicksal ist, wie es bei Aphrodite war, im verborgenen und
er selber wird bestimmen in welche Richtung es läuft. Das war es
doch was du wolltest. Einen unbelasteten Sohn, ein Kind das du
dir gewünscht hast und nicht vom Universum oder Aurian
vorbestimmt war.“ Ethan nickte zustimmend, aber überlegend und
lachte dann. Er sah Andora an. „Ja ist klar, er stammt von
Lazarus und mir ab, alleine durch Brianna. Also ist damit zu
rechnen das es ein scharfer und heißer Bengel werden wird, also
prädistiniert für das Element des Feuers.“ Er grinste Apoll an.
„Also wenn der Junge in die Pubertät kommt rechne mal damit das
deine Tochter eher ihre Unschuld verliert als wir gucken
können.“ Andora grinste leicht, versuchte es aber zu verstecken,
der einzige der es sah war Ikarus, der sie immer noch im Arm
hielt und flüsterte ihr zu. „Aurian und du ihr seid ganz schön
niederträchtig. Er hat wohl recht oder? Er ist recht umtriebig
und Brianna hat das Erbe von Athene und Lazarus und ist es somit
also auch. Holla der Knabe wird wirklich ein heißes Bürschchen
werden.“ Andora zwinkerte ihm nur frech zu und nickte
unmerklich. Er schüttelte den Kopf. „Doch wenn er so sein
wird....wird er auch vor dir nicht halt machen.“ Andora nickte.
„Ich weiß und ich bin darauf vorbereitet. Er wird nicht zu Riana
gehen sondern zu mir kommen. Also bringt mir alles bei was ihr
wisst denn ich werde es an den Jungen weiter geben, damit er
seinen Platz auch gut ausfüllen kann. Übrigens, wird er ebenso
wenig Hemmungen haben wie du und Ethan oft in Verlegenheit
bringen, mit seinen Fragen. Mach dich also bereit einige heikle
Fragen zu beantworten, wenn der Junge in das kritische Alter
kommt.“ Nun lachte Ikarus herzlich und stellte sich schon vor
wie Ethan stotternd versuchen würde, dem Jungen seine Fragen zu
beantworten um ihn schlussendlich doch zu ihm zu schicken.
Obwohl er keinen Anteil an diesem Kind hatte, begann sich sogar
Ikarus auf das Kind zu freuen und half so Apoll und Ethan das
Kinderzimmer für die beiden neuen Götter her zu richten. Apoll
sah Ikarus fragend an, während sie mit eigenen Händen, ein
Eigenheit von Myrion der für neue Kinder niemals etwas mit
göttlicher Kraft getan hatte, die Wände tapezierten. „Sag mal
hättest du etwas dagegen...wenn ich es bei Andora versuchen
würde?“ Ikarus lächelte leicht. „Nein, versuch dein Glück. Ich
habe nichts dagegen, denn schließlich bleibt es ihr überlassen
ob sie dir gibt was du von ihr willst. Nur tue mir einen
Gefallen, achte darauf das du ihr kein Kind anhängst.“ Apoll
lachte leise. „Nein, keine Sorge, eine schwangere Frau reicht
mir vollkommen.“ Ikarus nickte. „Du freust dich doch auf das
Kind oder nicht?“ Das konnte Apoll nur bestätigen. „Ja sicher,
wir hatten halt nur Angst das es so wie Joran werden
würde...diese Angst machte uns fast fertig, doch jetzt. Oh ich
freue mich riesig. Ich hatte nie erwartet noch mal Vater zu
werden. Aber mal etwas anderes....Elorien, ich weiß das du oft
lustlos zu ihr gehst. Ich hätte da eine Lösung für dich.“ Nun
schaute Ikarus ihn aufmerksam an. „Ja und welche?“ Apoll lachte.
„Eros, denn was du für Aphrodite tun könntest.....könnte er
ebenso gut für Elorien tun. Allerdings wird sie hier einiges
spüren und sich nicht zurück halten können. Denn Eros hat die
Fähigkeit wie einst Lazarus, jede Frau herum zu kriegen und
alles aus ihnen heraus zu holen. Setze ihn auf sie an und sie
wird ihr blaues Wunder erleben, denn denk daran es käme auch
Byron zugute.“ Ikarus grinste, auf die Idee war er noch gar
nicht gekommen. „Aber was ist wenn Andora recht hat und sie bei
mir nur deswegen so ist, weil sie Byron treu sein will?“ Apoll
hielt inne. „Andora hat recht....zweifle nie an der Göttin des
Lichts. Nichtsdestotrotz sollten die beiden lernen auch das zu
genießen was man ihnen bietet. Byron sollte mal von seinem hohen
Roß herunter steigen, denn er macht es Elorien mit seiner
Eifersucht und dem Verlangen treu zu sein nur unnötig schwer.
Andora hat ihn doch bereits einmal verführt, sie sollte es noch
mal tun und wenn nötig so lange bis sie sein Verlangen nach ihr
so geschürt hat das er nicht mehr anders kann und sie womöglich
sogar von selber für sich fordert. Sie hätte dadurch zwar einen
Liebhaber mehr, aber ich denke das kann sie verkraften. Sie ist
die einzige Frau der er verfallen könnte außer Elorien, alle
anderen sind für ihn uninteressant. Er liebt Elorien aufrichtig
und aus tiefstem Herzen und gerade deswegen muss ihm mal klar
gemacht werden was er ihr antut mit seiner Forderung nach Treue.
Sie ist der Drache des Universums und das Feuer des Drachen
steckt in ihr, es muss nur gefördert werden. Byron mit seiner
lethargischen Art unterdrückt es immer wieder, wenn es an die
Oberfläche will und hat sie inzwischen schon so unterdrückt das
sie kaum noch fähig ist das Feuer zu spüren. Das muss ein Ende
haben. Sie ist Gregoriens Erbin und nicht irgendeine kleine
Göttin, sie ist die Erbin eines der Alten. Ebenso wie du damit
klar kommen musst das Andora sich immer mal Liebhaber erwählen
wird, muss es Byron ebenso. Sie ist der JingJang Drache mit
dessen Feuer.“ Ikarus nickte verstehend. Er dachte nach. „Sag
mal wenn sie das Feuer des Drachen in sich trägt, müsste Julien
es nicht auch haben?“ Apoll lachte. „Jetzt denkst du mit. Ja,
auch wenn er nicht Gregoriens Erbe ist, so trägt er dennoch
dieses Feuer in sich. Ihn kannst du neben Eros auch noch in ihr
Bett schicken. Julien könnte ihr Feuer schüren und Eros ihr das
Licht geben um sie vor den dunklen Einflüssen zu schützen.“
Ikarus nickte nachdenklich. „Weißt du ich denke Byron ist nur
deswegen so eifersüchtig, weil er selber keine richtige Aufgabe
hat.“ Apoll seufzte. „Er hat seine eigenen Fähigkeiten fast
verkümmern lassen. Er ist ein Empath, Er kann Gedanken lesen,
wenn die Gefühle nur stark genug sind. Er hört was andere denken
und ich glaube das ist hauptsächlich einer mit der Gründe warum
Elorien bei dir nichts empfinden will. Du bist kein schlechter
Liebhaber, im Gegenteil, du bist hemmungslos, fordernd und in
der Lage andere mit zu ziehen, du bist der geborene Anführer
wenn es um das Heer des Lichts geht. Aber ein Anführer sollte
das nicht nur auf die Kriege beschränken, sondern so wie es
Andora bereits tut, alle Bereiche mit einbeziehen. Du hast keine
Hemmungen, egal um was es geht, also sei auch hier hemmungslos
und tue was getan werden muss, Setze Eros und Julien auf Elorien
an. Erkläre ihnen worum es geht, mach ihnen klar das es nötig
ist. So nimmst du auch Andora einige ihrer Pflichten ab. Aurian
war anders sie umfasste absolut alles, doch Andora hat so viel
um die Ohren und ihm Kopf, das ihr solche Sachen entgehen. Du
brichst ohne darüber nach zu denken alle Tabus, weil es für dich
richtig erscheint, was auch richtig ist. Du und Andora, ihr seid
die wahren Erben Aurians. Ihr müsst nur lernen damit um zu
gehen. Andora tut es instinktiv, sie weicht nicht von dem Weg
ab. Hinzu kommt das sie Wissen besitzt von dem du und ich nur
träumen können. Bei dir sieht es anders aus, du brauchst
Unterstützung und wenn du sie willst gebe ich sie dir gerne.
Vergiss nicht du bist das Bindeglied zwischen den drei Alten und
der neuen Generation. Du hast von allem etwas mit bekommen.
Nutze es, du hast dein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.
Du besitzt das Choas von Damok, das Feuer von Gregorien und die
erotische Ausstrahlung von Lazarus, ebenso die Kraft von Myrion
und das tiefe Empfinden von Aurian. Du hast noch weit aus mehr,
als das ich alles aufzählen könnte. Nutze es, du kennst doch
sonst keine Skrupel, nutze es schamlos aus. Du bist noch viel zu
rücksichtsvoll, selbst Andora ist innerlich härter. Sie kennt da
gar keine Skrupel, so liebevoll sie ansonsten auch ist. Ich weiß
das es viel verlangt ist und mir ist durchaus klar das ihr noch
jung seid. Doch es gibt Dinge die sein müssen und wenn Elorien
nicht irgendwann zerbrechen soll, muss Byron endlich begreifen
das er sich und Elorien zerstört, vor allem sie. Anstatt sie zu
stärken, schwächt er sie. Sie ist nicht frigide, sondern nur
entsetzlich gehemmt. Lass dir von Eros zeigen wie du deine
Ausstrahlung hervor heben kannst. Man darf sich von Elorien
nicht mit zehn Minuten abspeisen lassen, wobei mir schon klar
ist, das es dir nach diesen paar Minuten mit einem Brett das
keine Gefühle zeigt, auch reicht.“ Ikarus nickte verstehend. Er
hatte bislang nie ganz erfasst gehabt was wirklich alles in ihm
steckte. Sein Blick wurde hart, er nickte. „Du hast recht...ich
war zu rücksichtsvoll, weil ich niemanden verletzen wollte. Ich
liebe Elorien, ebenso wie Byron. Wie Andora auch alle Götter
liebt, geht es mir ähnlich. Nicht diese besitzergreifende Liebe,
doch will ich für jeden nur das beste und niemandem etwas
aufzwingen was er nicht will. Weil mir das einer Vergewaltigung
gleich käme und ich habe es nicht nötig jemanden zu
vergewaltigen, sei es körperlich oder seelisch.“ Apoll nickte.
„Das verstehe ich , ich würde es auch nicht wollen, deswegen
setze Eros auf sie an. Sie wird ihm nicht widerstehen können
wenn er alles in die Waagschale wirft. Sie wird in seinen Armen
vergehen. Er wird Gefühle aus ihr heraus holen die selbst Byron
nicht hervor locken kann so sehr er sie auch liebt, eben weil er
sich und sie einschränkt. Als er Andora verließ ging es einige
Zeit, doch dann verfiel er wieder in den alten Trott. Wenn er
behauptet bei ihnen ginge es heiß her lügt er. Schon mal was von
Blümchensex gehört? Nichts anderes geht bei ihnen vor. Alles
nullachtfunfzehn. Das er damit aber Elorien kaputt macht, weil
die Leidenschaft und das Feuer fehlt sieht er nicht. Es wird
Zeit das zu ändern. Sie sind beide bis tief im innersten gehemmt
und ein gehemmter JingJang Drache geht ja mal gar nicht. Du bist
mehr als heiß und scharf, zeige Andora die Makel von Byron auf
und du wirst sehen das sie handelt. Du wirst sie nicht mal
bitten müssen. Sie wird Byron in ihr Bett schleifen und ihn
hören und sehen vergessen lassen. Du machst es richtig Junge, du
nimmst und gibst. Deine Hemmungslosigkeit ist zur Zeit das
wichtigste was du hast, denn es ermöglicht dir dort einzugreifen
wo es happert und zur Zeit happert es bei Elorien und Byron.“
Ikarus nickte verstehend. Er sah sich nun sogar nicht nur als
Andoras Gefährte sondern in gewisser weise ihr sogar gleich
gestellt, auch wenn sie immer noch standesmäßig über ihm stand.
Ihm wurde aber nun klar das er Kräfte besaß an die er bislang
nie gedacht hatte und die es nun zu nutzen galt. Er musste
ebenso wie Andora zum Lenker werden, zum Führer und das nicht
nur in Kriegszeiten. Er begriff das er das männliche Äquivalent
zu Andora war, wenngleich sie das Lichts in seiner reinsten Form
in sich trug, was auch logisch war da sie die Göttin des Lichts
war. Doch er war das was Lazarus einst darstellte. Das war es
gewesen was man ihm immer sagen wollte, wenn man ihm sagte das
er Lazarus Platz einnehmen würde. Er und Andora waren das
Königspaar der Götter und das in allem. Sie durften keine
Hemmungen kennen, sie mussten skrupellos sein. Weil sie tun
mussten was getan werden musste, egal was es bedeuten würde.
  
Kapitel 53: Der Drache erwacht

Ikarus schob nie etwas auf die
lange Bank. Er hatte sich bei Apoll für die Erkenntnisse die er
ihm mitgeteilt hatte bedankt und ihn gebeten ihn darüber zu
informieren wenn es irgendwo wieder ein Problem gab das er
vielleicht nicht wahr nahm. Nun wollte er das andere aber erst
mal in Angriff nehmen, so sprach er zuerst mit Andora. „Kleines
wusstest du das es bei Elorien und Byron Probleme gibt? Das die
beiden wieder in den alten Trott gefallen sind?“ Andora sah ihn
überrascht an. „Nein wusste ich nicht, ich dachte es wäre alles
in Ordnung, sie machen zumindest keinen unglücklichen Eindruck.“
Nun erzählte ihr Ikarus was er von Apoll erfahren hatte und
Andora schnaufte. „Verdammt, also das ist hart wenn er dem
Drachen Zügel anlegt. Das geht mal gar nicht. Also gut überlegen
wir mal was wir tun können.“ Ikarus sah sie an. „Apoll schlug
vor, ihr Eros und Julien auf den Hals zu hetzen. Er geht davon
aus das sie Eros nicht widerstehen kann.“ Andora nickte. „Das
ist eine brilliante Idee...hm....aber wir müssen verhindern das
Byron vor Eifersucht aus flippt. Ich glaube ich werde mich noch
mal persönlich um ihn kümmern.“ Sie grinste und Ikarus nickte
schmunzelnd. „Apoll schlug dahin gehend das gleiche vor,
allerdings ging er noch weiter und meinte das du Byron so oft
fordern solltest bis er total verrückt nach dir wäre und dich
womöglich sogar selber fordern würde. Ich denke damit könnte er
Elorien keinen Vorwurf machen und seiner Eifersucht wären dann
Beinschienen angelegt.“ Andora dachte darüber nach und nickte.
„Da hast du vollkommen recht. Er schränkt Eloriens Kräfte ein
und das darf nicht sein. Im äußersten Notfall müsste er sogar
dafür bestraft werden. Waren die beiden schon immer so...so....zurück
haltend?“ Ikarus grinste: „Also zurück haltend ist da noch unter
trieben sie sind total verklemmt. Also hast du nichts dagegen
wenn ich das weitere in Angriff nehme oder willst du das
übernehmen?“ Andora drückte sich an ihn, ihn verführerisch
ansehend. „Weißt du mein starker Held, du hast es einmal
begonnen also solltest du es auch beenden. Sprich mit Eros und
Julien und erkläre ihnen worum es geht. Das hier der JingJang
Drache in Gefahr ist. Sie sollen ihn/sie mal richtig durch die
Mangel drehen, doch misch dich nicht in Eros Verführung ein,
egal was er tut er macht es schon richtig.“ Ikarus musste schwer
einatmen als er ihren verführerischen Blick sah, dann griff er
zu, presste sie an sich und küsste sie verlangend, anschließend
hauchte er. „Nun werde ich dich erst mal durch die Mangel
drehen. Mit mir kokettiert man nicht ohne den Preis zu
bezahlen.“ Einige Stunden später, als er Andora recht zufrieden
schnurrend auf dem Bett zurück gelassen hatte, machte er sich
auf den Weg zu Julien und bat gedanklich auch Eros zu kommen.
Ares der Andora auf dem Bett fand, konnte sich nicht zurück
halten und holte sich nun auch noch seinen Teil von ihr. Sie
genoss es und räkelte sich lüstern auf dem Bett, was Ares immer
mehr anheizte. Unterdessen sprach Ikarus mit Eros und Julien. Er
erklärte ihnen um was es ging. „Ihr versteht? Hier ist der
JingJang Drache in Gefahr sich zu verlieren, das darf nicht
geschehen. Also bitte ich euch...nein ich fordere das jeder von
euch sie sich vor nimmt. Eros, sie wird dir nicht widerstehen
können wenn du es richtig anfängst. Julien, ich weiß nicht wie
du es anstellen sollst, doch sie braucht das Feuer in dir das du
von deinem Vater geerbt hast. Mit ihr zu reden dürfte zwecklos
sein.“ Die beiden nickten und verstanden genau um was es ging.
Eros sah Ikarus an. „Was ist mit Byrons Eifersucht, ich möchte
nicht irgendwann feststellen einen Dolch im Rücken zu haben.“
Ikarus lachte. „Keine Sorge darum kümmert sich Andora, sie wird
sich Byron zur Brust beziehungsweise mit ins Bett nehmen. Du
musst ihr nur Bescheid sagen wann es soweit ist.“ Eros nickte.
„In Ordnung, ich werde schon dafür sorgen das sie mich will und
heiß auf mich ist.“ Er sah Julien an und lächelte. „Mal sehen ob
ich nicht auch für dich schon mal ein wenig vorarbeiten kann.“
Dann sah er alle beide an. „Als erstes mal muss ihr Verlangen
geweckt werden, ich werde sie erst mal heiß auf mich machen. Als
nächstes werde ich sie locken bis ihr alles egal ist und sie
mich wirklich will, dann werde ich sie mir vornehmen. Bitte
mischt euch nicht ein, denn sie ist eine harte Nuss wenn ich das
richtig verstanden habe, so das es einige Tage dauern kann, bis
sie soweit ist. Ich muss langsam und mit bedacht vor gehen.“
Ikarus nickte verstehend und fragte. „Kannst du mir zeigen wie
ich diese Ausstrahlung bewusst hervor holen kann?“ Eros lachte
leise und zeigte ihm wie es ging, sagte ihm aber auch dabei.
„Nutze es nur nicht zu oft, denn irgendwann stumpfen die anderen
dem gegenüber ab und beachten es nicht mehr. Das beste Beispiel
ist Andora, würde wirklich jeder so auf sie anspringen wie du
und ich, käme sie aus dem Bett nicht mehr raus. Sie weiß genau
wie sie das einsetzen muss und wo. Das Problem bei dir und
Elorien ist, das es inzwischen wirklich nur noch eine Pflicht
ist. Es erregt sie nicht, weil immer der Pflichtgedanke dahinter
steht. Wenn ich mit jemandem nur aus Pflicht ins Bett gehe, kann
ich nichts mehr empfinden. Es muss Lust dahinter stehen.“ Das
verstand Ikarus und nickte zustimmend. „Du hast recht, es gab
mal eine Zeit da war ich scharf auf Elorien, doch als ich merkte
das nichts von ihr herüber kam, war es weg und heute kann sie
mich nicht mal mehr erregen, obwohl sie sehr schön ist.“ Eros
lachte leise nickend. „Warte mal ab wenn ich mit ihr fertig bin,
dann wirst du wieder scharf auf sie sein. Sie steckt voller
Hemmungen und die muss man ihr erst mal nehmen, doch dazu muss
sie es selber wollen, deswegen auch meine derartige
Vorgehensweise. Sie muss erst mal begreifen das alles normal ist
was einem gefällt, das es nichts schlechtes ist, heiß auf
jemanden zu sein.“ Ikarus nickte, er würde das ganze im Auge
behalten. Als er zurück war fand er Andora noch im Schlafzimmer
vor, wo Ares immer noch mit ihr Zugang war. Ikarus grinste, zog
sich aus und machte einfach mit. Irgendwann war Endora wirklich
erschöpft und lehnte ein weiteres mal ab. „Ich kann nicht mehr,
lasst mir ein wenig Ruhe.“ Die beiden Männer lächelten, ihnen
ging es nicht anders, doch sie freuten sich immer wenn Andora
mal genug hatte, weil es zeigte das sie ihr wirklich alles geben
konnten was sie brauchte, wobei sie selber auch nicht zu kurz
kamen.
Eros besprach sich mit Andora und
so lud sie Elorien mal zu sich ein. Die beiden Frauen saßen
draußen am See als Eros dort aus dem Wasser auftauchte, er
strich wie es früher Lazarus oft getan hatte seine Haare aus dem
Gesicht, was seine Figur noch heraus stellte. Elorien sah zu ihm
und dann schnell wieder weg. Er wartete ab, er wusste sie würde
wieder zu ihm schauen und als sie es tat glitten seine Hände
über seinen nassen Körper und über seine muskulöse Brust. Andora
beobachtete Eloriens Reaktionen, sie selber fluchte schon
innerlich, denn Eros machte sie ebenfalls heiß mit seinen
Gesten. Beim nächsten gucken Eloriens stieg Eros aus dem Wasser
und kam nass wie er war auf die beiden Frauen zu. Er trat hinter
Elorien und war nun affendreist. Seine nassen Hände glitten in
Eloriens Ausschnitt und begannen ihre Brüste sachte zu
massieren. Er spürte wie Elorien hin und her gerissen war, auf
zu springen und ihm eine zu donnern und es sich gefallen zu
lassen. Er beugte sich leicht zu ihr herunter, wobei
Wassertropfen aus seinem Haar in ihren Ausschnitt fielen.
„Genieße es, lass es zu, fühle wie schön es sich anfühlt.
Kleines ich finde dich rattenscharf und glaub mir, ich werde
dich bekommen und das zu meinen Bedingungen.“ Als Elorien nun
schwer einatmete zog er seine Hände zurück und ging an ihr
vorbei, ihr mal frech zuzwinkernd. Sie sah ihm nach und Andora
sah ihr Gesicht in dem sich widerspiegelte was sie fühlte.
Einerseits war sie empört und andererseits hatte Eros sie
neugierig gemacht, er hatte ihre Weiblichkeit angesprochen. Ihr
Körper glühte, sie wünschte sich jetzt, er hätte noch ein wenig
weiter gemacht. Ikarus der alles beobachtete hatte fragte ihn.
„Warum hast du nicht weiter gemacht? Es hätte nicht mehr lange
gedauert und sie hätte sich dir stöhnend ergeben.“ Eros
lächelte. „Weil sie nun beginnt ihren Körper zu entdecken, weil
sie sich wünscht ich würde weiter machen, das werde ich auch
aber nicht zu ihren Bedingungen sondern zu meinen. Das war Stufe
eins.“ Elorien erzählte Byron nicht was Eros getan hatte, was
Ikarus der es unsichtbar beobachtete zeigte, das sie es wirklich
schön gefunden hatte und sie sich nun nicht traute Byron davon
zu erzählen. Am nächsten Tag war Elorien wieder da auch ohne
Aufforderung, Eros grinste und sah Ikarus an. „Siehst du sie
will mehr. Also gebe ich ihr mehr.“ Er hatte bewusst auf ein
Hemd verzichtet, sie sollte seine Haut spüren. Langsam trat er
aus der Unsichtbarkeit heraus und näher zu ihr, mit kühlem und
doch aufreizendem Blick sah er sie an und bemerkte das sie schon
schwer einatmete. Lächelnd trat er auf sie zu und zog sie aus
dem Stuhl in seine Arme. Er presste sie an sich und spürte wie
ihr Körper nachgab, dann küsste er sie leidenschaftlich, bis sie
den Kuss erwiderte. Er hoffte das Ikarus aufpassen würde das sie
nicht von Byron überrascht würden. Er spürte wie ihre Hände ihn
streichelten, wie sie mehr forderte. Sie wollte ihn, sie war
heiß auf ihn, doch er löste den Kuss und sich auch von ihr. „Ich
sagte zu meinen Bedingungen und das wird morgen sein.“ Dann ließ
er sie stehen und sie sah ihm schwer atmend nach. Nun glühte ihr
Körper nicht nur sondern loderte verlangend auf. Eros grinste
Ikarus an. „Würdest du sie heute besuchen, glaub mir du hättest
einen Vulkan im Bett, denn sie explodiert schon fast. Morgen ist
es soweit, da werde ich alles von ihr fordern.“ Ikarus sah Eros
an dann zu Elorien und nickte. Selbst er sah das sie Mühe hatte
sich zu beherrschen. „Was ist wenn sie nun zu Byron geht und ihn
fordert, dann wäre deine Arbeit zunichte gemacht.“ Eros grinste
Ikarus an, er schüttelte den Kopf. „Das wird sie nicht dazu ist
sie noch zu gehemmt, nein im Gegenteil sie wird ihn sogar
abweisen sollte er heute etwas von ihr wollen. Sie möchte dieses
Gefühl noch eine weile behalten. Sie fühlt sich lebendig und
begehrt.“ Ikarus schüttelte den Kopf. „Wieso reagiert sie bei
dir so und bei mir wie eine Mimose?“ Eros lachte. „Das wundert
dich? Überlege mal warum gingst du das erste mal und auch alle
anderen male zu ihr? Um sie zu schützen, nicht weil du ihr das
Gefühl gegeben hast sie auch zu begehren. Sie sah es als Pflicht
an, ebenso wie ihren Wachdienst in der finsteren Galaxie und da
wunderst du dich das sie nur das nötigste von sich gibt? Hätte
sie nicht gewusst warum du zu ihr kommst, sondern hättest ihr
das Gefühl gegeben das du scharf auf sie bist, würde sie anders
reagieren.“ Ikarus lachte leise. „Ja nur das sie dann mit
Sicherheit nicht mit mir geschlafen hätte.“ Eros zwinkerte.
„Doch hätte sie, mit der richtigen Technik verführt, hätte sie
das, denn Byron enthält ihr zu viel vor und sie spürt das ihr
etwas fehlt. Wenn ich mit ihr fertig bin, wird sie wissen was
ihr fehlt und wenn Byron es ihr dann nicht gibt, wird sie mit
jedem Kerl schlafen der es ihr gibt. Sie wird sich dann holen
was sie braucht, wenn es sein muss auch bei einem anderen. Gehst
du dann mit ihr ins Bett zeige was du kannst und glaub mir sie
wird sich freuen wenn du zu ihr kommst, wenn sie dich nicht
sogar von selber fordert.“ Ikarus grinste. „Nun gegen ein wenig
selber fordern hätte ich nichts, solange ich nicht das Gefühl
habe mit einer Schlaftablette zu schlafen.“
Der nächste Tag kam und Andora
wusste das sie nun selber auch gefordert war. Sie musste sich
Byron krallen. Sie machte es sich einfach, während sie wusste
das Eros am See wieder mal auf Elorien treffen würde, bestellte
sie Byron zu sich. Da er ihrer Aura folgte stand er bei ihr im
Schlafzimmer als er dort erschien. Er sah sich um und dann
Andora an. „Du hast mich gerufen?“ Sie nickte und sah an ihm
entlang. „Zieh dich aus, ich will dich.“ Er sah sie verstört an.
„Was, wie, nein das ...“ Sie wartete nicht ab sondern ging auf
ihn zu und riss ihm regelrecht das Hemd herunter dann schlang
sie ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn leidenschaftlich,
während sie gedanklich ihre Kleidung verschwinden ließ und dann
nackt in seinen Armen lag die er instinktiv um sie gelegt hatte.
Er stöhnte unter dem Kuss auf und dann erwiderte er ihn. Kurz
darauf lag sie mit ihm auf dem Bett und es ging zur Sache. Ein
„nein“ ließ sie einfach nicht gelten und er hatte sich ihr schon
lange ergeben und machte ebenso wild mit wie sie es vorgab. Er
wusste was er bei ihr zu erwarten hatte und das wollte er sich
nicht entgehen lassen. Derweil hatte sich Eros auch Elorien
genähert die ihn schon sehnsüchtig erwartete. Ihr Körper brannte
von dem Versprechen das er ihr am Vortag gegeben hatte und als
sie endlich in seinen Armen lag, er hatte sie mit in sein Zimmer
genommen und er ihr nun zeigte was eine Frau empfinden konnte,
wobei er sich viel Zeit ließ und sie auch immer mal noch zappeln
ließ und sie erst nehmen würde wenn sie danach verlangte,
stöhnte sie unter seinen Küssen und Händen immer wieder auf bis
sie leise aufschrie und er ihr zu hauchte. „Ja zeig mir was du
willst, lass es heraus, scher dich nicht darum was ich denken
könnte. Ich will deine Lust spüren und hören.“ Leise keuchte
sie, während sie sich ihm entgegen presste. „Ja nimm mich
endlich, tue es....ich will dich.“ Er lächelte und nun nahm er
sie leidenschaftlich und wild. Elorien die so etwas noch nie
erlebt hatte, selbst in der Zeit nach Byrons Besuch bei Andora
nicht, bäumte sich immer wieder unter Eros auf und forderte noch
mehr. Eros war sehr ausdauernd, das musste er auch als Gott der
Lust sein und brachte sie so selbst beim ersten mal schon nahe
an ihre Grenzen. Tränen liefen ihre Wangen herab vor Glück,
diese Erfüllung die er ihr nun gab hatte sie noch nie erlebt. Er
machte konsequent weiter bis auch er sich endlich diesem
Glücksgefühl hingab und aufschrie. Anschließend hielt er sie in
seinen Armen und sprach mit ihr. Er klärte sie auf, was in ihr
steckte, das sie das Feuer das sie von ihrem Vater geerbt hatte
und zu ihrem Drachenerbe gehörte nicht verlöschen lassen sollte.
Das wenn Byron nicht in der Lage oder nicht gewillt war ihr zu
geben was sie brauchte, sie es sich woanders holen sollte. Liebe
hin oder her. Das es ihre Liebe zu Byron nicht schmälern würde,
wenn sie sich die Erfüllung die sie brauchte auch holen würde.
Er führte Andora an die damit kein Problem hatte, außerdem
machte er ihr klar das Julien dieses Feuer ebenso in sich trug
und sie damit ihre Drachenkräfte auffüllen konnte. „Sei
egoistisch, verlange was du willst. Lass dich nicht
unterdrücken. Du bist nicht irgendeine Göttin sondern der Drache
des Universums.“ Während sie sich immer mal unterhielten, nahm
er sie sich auch zwischendurch immer wieder mit der gleichen
Ausdauer wie beim ersten mal und nach dem vierten mal lag
Elorien ermattet unter ihm. „Ich kann nicht mehr.“ keuchte sie.
Sie sah sehr zufrieden aus und schnurrte leise. Eros lächelte.
„Na Kleines das scheint dir gefallen zu haben. Wenn du etwas
willst komm zu mir oder geh zu Ikarus oder Julien. Keiner von
uns wird dich abweisen. Lege deine Hemmungen ab, denn seit wann
hat ein Drache irgendwelche Hemmungen? Und noch etwas, während
ich hier mit dir im Bett liege und dich glücklich mache, zeigt
Andora Byron was eine Frau wirklich verlangt.“ Elorien sah ihn
mit großen Augen an. „Willst du damit sagen er schläft gerade
mit ihr?“ Eros grinste. „Ich glaube eher sie mit ihm, als er mit
ihr. Andora kennt keine Hemmungen zu fordern was sie will.
Ansonsten, ja das will ich damit sagen und ich hoffe das sich
danach bei euch auch mehr im Schlafzimmer tut. Du weißt nun was
du brauchst, fordere es knallhart ein.“ Auch Andora wies Byron
darauf hin das Ikarus Eros zu Elorien geschickt hatte um sie zu
verführen und nannte ihm auch den Grund. Sie sah Byron streng
an. „Verdammt Kerl, lass deine Hemmungen fallen ihr seid keine
Kinder mehr es sollte nach dieser langen Zeit richtig feurig bei
euch zugehen und nicht ...na ja. Ich hoffe jedenfalls das du
dich jetzt zusammen reißt sonst liegst du in wenigen Tagen
wieder in meinem Bett das garantiere ich dir. Ob du willst oder
nicht und das solange bis es dir in Fleisch und Blut
übergegangen ist.“ Byron konnte nicht leugnen das er es genossen
hatte. Andora hatte ihm alles abverlangt und er hatte sich seit
langem nicht mehr so als Mann gefühlt wie jetzt.
Als die beiden sich nun wieder
begegneten und sich ansahen wusste jeder von ihnen was der
andere getan hatte. Ikarus und Eros sahen unsichtbar zu ob sie
nun darüber reden würden. Elorien machte den Anfang, verlegen
sah sie ihn an. „Ich hörte du warst mit Andora zusammen.“ Byron
nickte. „Und du hast dich von Eros verführen lassen?“ Elorien
nickte ebenfalls, Stille trat ein, dann sprach Elorien wieder.
„Er hat Recht, ich bin meines Vaters Tochter und seine Erbin.
Wir sollten endlich etwas tun, an uns arbeiten.“ ihre Stimme
klang schon verzweifelt. „Verdammt, ich will dich wie am ersten
Tag...doch wir waren zu jung, wir hatten beide noch nichts
anderes kennen gelernt, dein kleiner Ausflug zu den Huren hatte
nicht gereicht. Du hast dich immer geweigert mal was anderes aus
zu probieren. Himmel noch mal ich bin nicht eifersüchtig, wenn
es unserer Beziehung nützt. Ich liebe dich..doch ich sage dir
nun eins, entweder es ändert sich etwas oder ich hole es mir von
anderen. Eros hat mir gezeigt wie man fühlen kann, ich spürte
zum ersten mal das ich eine Frau bin und nicht nur dein kleines
Hausmütterchen. Ich will mehr.“ Byron hatte ihr sprachlos
zugehört, dann verengten sich seine Augen als er hörte das sie
sich notfalls das von anderen holen würde. Das gab ihm den Rest,
zwei Schritte und er war bei ihr, er riss sie in seine Arme und
küsste sie nun wild und verlangend. Er war nicht mehr zu halten,
er nahm sie auf seine Arme und betrat mit ihr das Schlafzimmer,
dort warf er sie aufs Bett und sorgte dafür das sie beide nackt
waren. Erst streichelte er sie, doch diesmal nicht sanft und
zärtlich sondern er zeigte deutlich das er sie wollte und sie
sich nehmen würde, egal ob sie nun wollte oder nicht. Ihre
Reaktion darauf überraschte ihn, denn sie stöhnte lustvoll auf.
Byron begriff endlich das er wirklich zu wenig Erfahrung hatte,
das es zwischen ihnen seit dem sie zusammen waren immer auf die
gleiche Art geschah, nämlich sanft und zärtlich. Doch das sie
ebenso wie er damit eigentlich nicht zufrieden war, nun wurde er
zum Tier und nahm sie sich hart und wild und sie genoss es, der
Drache bekam Freilauf. Elorien stöhnte immer mal laut und
lustvoll auf bis sie leise aufschrie, sie genoss es vor allem da
sie nun den Mann in ihren Armen hielt den sie liebte. Sie
zerkratzte ihm den Rücken und noch einige andere Stellen was ihn
noch wilder machte, denn auch er fand es absolut erregend.
Obwohl Andora ihm vor einigen Stunden einiges abverlangt hatte,
war er nun wieder voll da, denn ihm ging es nicht anders, die
Frau der sein Herz gehörte lag hier in seinen Armen und
verlangte nach mehr. Ikarus nickte Eros grinsend zu. „Junge das
hast du gut gemacht. Jetzt geht hier ja richtig die Luzi ab. Ich
hoffe nur es hält eine Weile und fällt nicht wieder in den alten
Trott.“ Eros grinste frech. „Tja... das zeigt das auch du noch
etwas von mir lernen kannst. Mal abgesehen davon, werde ich sie
mir noch einige male vornehmen und dann darfst du wieder.“
Ikarus sah zu den beiden auf dem Bett dann Eros an und
schüttelte den Kopf. „Nein, sie will dich also bleib dabei, du
kannst ihr ebenso gut den Schutz geben den sie sonst von mir
bekam. Es sei denn sie käme von selber mal zu mir, womit ich
aber nicht rechne.“ Eros grinste immer noch. „Wenn du dich da
mal nicht verrechnest, das einzige wovor sie Angst hatte war
dein Ruf. Denn du hast den Ruf weg unersättlich zu sein. Es
würde mich nun aber nicht wundern wenn sie es wissen will.“
Ikarus sah Eros an und grinste nun mit. „Mit dir wette ich
nicht.“ Nun lachten beide und verschwanden und ließen Elorien
und Byron alleine.
Nun abschließend bleibt nur noch
zu sagen, das sowohl Byron sich von Andora und Elorien sich von
Eros noch einige male zeigen ließen was Leidenschaft und pure
Lust bedeutete. Als sich Julien Elorien auf eindeutige Art
näherte lehnte sich auch ihn nicht ab. Ebenso sollte Eros recht
behalten, Elorien forderte auch Ikarus einmal für sich ein und
er spürte auf einmal den Unterschied am eigenen Leib, doch sie
beließ es bei diesem einen mal und ging lieber zu Eros, weil sie
bei ihm das Gefühl hatte das er sie wirklich wollte. Bei Ikarus
kam ihr immer der Pflichtgedanke hoch. Byron riss sich zusammen
und begann langsam seine alten Gewohnheiten und die Eifersucht
ab zu legen, er ging sogar her und begann bei Lyam eine
Schmiedelehre und hatte so auch eine Aufgabe, wobei Ikarus schon
überlegte wie man Byrons Fähigkeiten besser nutzen könnte. Die
beiden werdenden Mütter wurden unterdessen immer rundlicher und
Apoll überlegte wie er Andora herum kriegen konnte.
  
Kapitel 54: Vergangenheit hautnah

Die Zeit ging voran und so war es
bald schon soweit, vor allem da Alandra endlich heraus gefunden
hatte, die Schwangerschaftszeiten zu verkürzen ohne das die
Kinder schaden nehmen würden, das die beiden kleinen Götter
geboren werden sollten. Ikarus und Andora hatten eine neue Art
der Zusammenarbeit gefunden und wuchsen so noch mehr zusammen.
Man bemerkte bald keinen Unterschied mehr zwischen den beiden
und einst Myrion und Aurian. Ikarus stand grundsätzlich bereit,
wenn Andora ihn brauchte, in jeder Hinsicht. Ares war der gute
Geist in dem Trio, Berater oder auch mal als jemand der Ikarus
den Kopf wusch wenn es mal wieder nötig war. Alle drei trugen
nun endlich die Ringe die Ikarus mal von Lazarus bekommen hatte
und zeigten so an das sie zusammen gehörten auch ohne große
Zeremonie. Es war schon ein imponierendes Bild wenn Andora dort
stand und recht und links neben ihr die beiden muskulösen Hünen.
Auch für Byron hatte eine neue Zeit begonnen, denn durch die
Ausflüge auf die Welten hatte sich ja Andoras Blick geschärft
auf besondere Kämpfer oder auch Kämpferinnen und Helden als auch
Heldinnen. Sie schickten Byron los um mal so zu hören was diese
so dachten. Sicher Andora hätte es auch selber gekonnt, doch sie
hatte genug um die Ohren so das sie dazu Byron einsetzte, der
wiederum stolz war, auch etwas für die göttliche Gemeinschaft
tun zu können. Zu Byron gab es noch zu sagen, das er sich auch
mal mit ganzem Körpereinsatz um die Heldinnen kümmerte, sprich
er ging mit ihnen ins Bett und holte sich so auch die fehlende
Erfahrung, die wiederum auch Elorien zugute kam. Nachdem die
beiden sich endlich im klaren waren das sie niemand trennen
wollte, war Elorien auch für Ethan interessant geworden und so
bekam sie auch von ihm noch einiges an Erfahrung und Stärke.
Denn auch wenn alle anderen nicht daran dachten, vielleicht von
Andora mal abgesehen, vergaß Ethan nie das er der Miterschaffer
des Universums war und die Kräfte der Alten in sich trug, womit
er Elorien ebenso ein wenig Licht als auch das Feuer des
Drachens geben konnte, wobei er sein Licht von Andora auffüllen
ließ. So wie Ikarus das Bindeglied zwischen den alten Göttern
und der neuen Generation war, so war es Ethan zwischen
Vergangenheit und Gegenwart. Ikarus verfeinerte sogar seine
Fähigkeit alte Dinge aus dem untergegangenen Universum zu holen
und so kam es eines Tages sogar soweit das er eine Möglichkeit
fand, mit Hilfe von Kronos, lebende Materie aus dem alten
Universum herüber zu bringen. Was etwas war das selbst Aurian in
Erstaunen versetzte. Ikarus trug eine gewaltige Macht in sich
und begann auch langsam sie zu nutzen. So erschien eines Tages
in einer Galaxie die er mit Ethans Hilfe ausgesucht hatte, eine
Welt aus vergangenen Tagen. Er hatte es wirklich möglich gemacht
die ursprüngliche Götterwelt, mit ihrem Höhlensystem herbei zu
holen. Allerdings hatte ihn das dermaßen viel Kraft gekostet das
er erst mal drei Tage und Nächte nur schlief. Als er, Andora und
Ethan sich die Welt besahen blieb ihnen vor Schreck bald der
Atem stehen. Denn Thanatos hatte einst ja lediglich die Seelen
mit nehmen können aber nicht die Körper und so lagen überall
noch die leblosen Körper der alten Götter dort herum. Andora
zitierte alle Götter zu sich und so begann man die Körper
zusammen zu tragen. Die welche eh neu geboren worden waren, wie
zum Beispiel Leon, wurden sofort vernichtet. Man fand dort auch
die Körper von Aurians damals letzten Kindern, wobei Andora
wirklich zu weinen begann und Ikarus fluchte das er das
Experiment überhaupt durchgeführt hatte, als er sah wie
schmerzhaft das für Andora war. Er hielt die weinende Göttin des
Lichts fest an seine Brust gepresst und versuchte sie zu
trösten. Auch fand Ethan hier die Körper seiner Eltern, die er
aber sofort vernichtete, er wollte sie nicht sehen, es war zu
schmerzhaft für ihn. Auch Alrik konnte hier seinen alten Körper
wie den von Amanda, der Halbdämonin finden. Sie und ihr Bruder
waren die Begründer des Dämonengeschlechts. So nahe an seiner
eigenen Geschichte zu sein ließ ihn schwer atmen. Allerdings
musste er zugeben das sein alter Körper damals weit aus
kräftiger und größer gewesen war, als sein jetziger. Als Luzifer
hörte das man Amanda gefunden hatte tauchte er auf und bat das
man ihren Körper als auch den ihres Bruders Rian erhalten möge.
Alrik fragte Andora ob es möglich sei das er seinen neuen Körper
mit dem alten tauschen könnte, weil irgendwie habe er das Gefühl
das der alte zu ihm gehörte und nicht der neue. Andora sah ihn
an. „Grundsätzlich schon...doch rate ich dir davon ab diesen
Wunsch zu äußern, denn mit dem alten Körper kämen auch die
Erinnerungen zurück und du müsstest den schmerzlichen Verlust
von Amanda ertragen. So wie alle Erinnerungen die mit diesem
Körper verbunden sind.“ Sie deutete auf die tote Halbdämonin und
sah Alrik durchdringend an. „Bau dir ein neues Leben auf,
erhalte dir die Gewissheit das du zu den jungen neuen Göttern,
zu uns gehörst. Die Qual der Jahrhunderte die du bereits als
Held, König und als Kämpfer hinter dich gebracht hast würde dich
umwerfen, bitte wünsche dir das nicht.“ Alrik sah noch mal auf
seinen alten Körper und dann vernichtete er ihn bevor er es sich
noch mal anders überlegte. Er nickte: „Du hast recht, ich bin
jetzt was ich bin, das Wissen um meine Vergangenheit ist ja da,
allerdings ohne das Gefühl der schmerzhaften Verluste.“ Amandas
und Rians Körper brachte man auf die neue Götterwelt und baute
dort eine kleine Gruft ins Gebirge wo man diese beiden Körper
unter brachte, sicherte die Gruft aber mit einem Lichtzauber.
Luzifer war sehr dankbar dafür das man die Körper erhalten
würde. Allerdings machte ihm Andora klar das diese Körper nie
wieder genutzt werden würden, sie waren tot und blieben es auch.
Man fand auch Lillys und Gregorians alte Körper, die ebenfalls
vernichtet wurden, wie auch die noch einiger anderer. Dann stand
Andora vor dem Körper Sunas, der jungfräulichen Göttin. Sie
seufzte leise. Suna war sehr schön und Ikarus murmelte leise.
„Ich verstehe nicht das sie nie ein Mann wollte.“ Andora sah ihn
an. „Es war nicht so das sie kein Mann wollte...sie wollte
keinen Mann, sie entstand durch Vergewaltigung, und daher hat
sie nie einen Mann an sich heran gelassen, sondern fristete ihre
Hauptlebenszeit als Sternenbild.“ Ikarus nickte. „Ich erinnere
mich, Dion und Jenna.“ Andora nickte. „Richtig die beiden in
ihrer frühesten Vergangenheit. Es ist also schön zu sehen das
die beiden heute glücklich sind und Suna...nun vielleicht sollte
man ihr mal eine zweite Chance geben um ebenfalls glücklich zu
werden, doch sie weigert sich noch mal geboren zu werden.“
Ikarus zog Andora an sich und lächelte. „Manchmal muss man auch
jemanden zu seinem Glück zwingen, lass uns doch mal nachdenken
wer die besten Eltern für sie wären.“ Andora sah ihn entsetzt
an. „Sie zur Wiedergeburt zwingen?“ Ikarus nickte. „Ja, denn sie
besaß immer viel Potenzial das doch verschwendet ist wenn sie im
Unterreich hockt.“ Andora sah auf den Körper. „Zumindest sollte
man ihren Körper erhalten, denn in ihm ist die konzentrierte
Erbmasse der Avatare, wer weiß wozu das mal nützlich sein
könnte.“ Ikarus nickte. So nahm man auch ihren Körper mit der
nun allerdings in den Palast gebracht wurde, wenn auch nicht in
die Bernsteinhöhle. Dieser Körper war ein kostbarer Schatz denn
er enthielt alles was die Avatare einstmals ausmachte. So ließ
Andora im Palast einen Keller entstehen den man durch die
Bernsteinhöhle betreten konnte. Dort unten baute sie eine Nische
in der dieser besondere Körper unter gebracht wurde.
Anschließend verschloss sie die Nische mit einer Kristallplatte
und setzte einen Lichtzauber darauf den nur sie oder Aurian
entfernen konnten. Sie wollte verhindern das auch nur irgendwer
in der Lage war den Körper zu stehlen. Dieser Körper besaß das
Erbmaterial aus dem die Götter entstanden waren.
Leander hingegen wütete durch das
Höhlensystem Damoks, er vernichtete fast alles was er dort fand,
sogar seinen alten Körper, dessen Anblick in ihm alleine schon
Wut hoch kochen ließ. Doch fand er dort auch eine wunderschöne
Frau, von der er wusste das es mal Alandra gewesen war, sanft
nahm er ihre Hand in seine, setzte sich auf das Bett und begann
zu weinen. Alandra trat zu ihm und legte ihm eine Hand auf seine
Schulter. „Das bin ich nicht mehr, weine nicht um diesen Körper,
ich bin da mein Liebster und ich bin bei dir, so wie damals als
auch heute. Ich werde bei dir sein für alle Zeit.“ Ikarus
fluchte, als er sah welches Leid er über den einen oder anderen
Gott gebracht hatte mit seiner Tat die alte Götterwelt herbei
geholt zu haben. Ethan trat zu ihm und legte ihm einen Arm um
seine Schultern. „Junge fluche nicht, es geschieht was geschehen
muss und deine Tat war sicherlich nicht umsonst. Das Leid werden
wir schon vergessen. Wir haben ein schönes Leben, mit Höhen und
tiefen. Wir tragen die Last von Jahrtausenden mit uns herum,
doch liegt es an uns ob sie uns erdrückt. Lass dich davon nicht
herunter ziehen, denn eins ist gewiss wir tun alle was wir tun
müssen und deine Fähigkeit, die Vergangenheit so wieder herbei
zu holen, ist eine gute Fähigkeit. Zweifle nicht an dir. Es hat
auch etwas gutes, so können wir, die wir uns erinnern unsere
Vergangenheit bewältigen und neu anfangen. Es ist wie eine
Wiedergeburt. Ich habe meine Eltern noch mal sehen können,
konnte mich erinnern wie glücklich sie waren, auch wenn es
schmerzlich ist zu sehen wie alles vergangen ist. Sieh nach
vorne, sieh in die Zukunft und schau nicht zurück. Wir werden
diese Welt wie ein Heiligtum hüten, denn sie ist unsere
Vergangenheit. Du hast uns etwas einmaliges gegeben, ein
wunderbares Geschenk.“ Ikarus sah Ethan an und legte seinen Kopf
an dessen Brust. „Himmel wenn ich gewusst hätte was ich damit
auslöse.“ Ethan strich ihm sanft über den Kopf, während er ihn
an sich gedrückt hielt, er spürte wie Ikarus von der Trauer
geschüttelt wurde. Es zeigte deutlich wie jung der junge Gott
tatsächlich noch war. „Wenn es nicht in Ordnung gewesen wäre,
sei sicher das Aurian es verhindert hätte, sie hätte die Welt
kaum das sie hier erschien, vernichtet. Das sie es nicht tat,
heißt doch das es richtig war. Zweifle niemals an dem Urteil der
Göttinnen des Lichts egal ob Aurian oder Andora denn schau,
selbst Andora findet es gut so, auch wenn es ihr weh tut. Sie
sieht jetzt schon welche Möglichkeiten sich dadurch bieten.“
Iskander fand auch seinen alten
Körper und den von Enjara. Er erinnerte sich an die Zeit mit
ihr. Er hatte sie geliebt, doch sie war nie in der Lage gewesen
ihm das zu geben was er brauchte, da sie mehr auf Frauen als auf
Männer gestanden hatte. Man brauchte noch einige Zeit bis die
Insel von allen Toten gereinigt war, wovon die meisten Körper
zerstört wurden. Dann gingen Ethan, Andora, Ikarus und Ares
durch die Räume die einst Aurian bewohnt hatte und kamen so auch
in den Thronsaal. Andora sah sich den Thron an, doch ihre meiste
Aufmerksamkeit hatten die beiden Löwen neben dem Thron. Sie trat
sachte an den Thron heran und legte einem der Löwen die Hand auf
den Kopf, dann sprang sie erschrocken zurück. „Der lebt
ja....wie ist das möglich? Leon und Myrion sind doch nicht mehr
da, sie müssten nun nur noch aus Stein oder Marmor sein.“ Die
drei Männer sahen sie überrascht an und Ethan fragte. „Wie sie
leben noch? Das kann nicht sein.“ Dann trat er näher und legte
nun ebenso mal die Hand auf den Kopf des Löwen, er schüttelte
den Kopf. „Du hast recht, ich spüre es auch.“ Andora schloss
kurz die Augen und überlegte, dann sah sie die drei an. „Tragt
die Löwen vor mich, bitte.“ Ikarus lachte. „Kleines ansonsten
hast du keine Wünsche? Die sehen verdammt schwer aus.“ Ging aber
dann doch auf einen der Löwen zu und bat Ares mit an zu fassen.
Sachte und vorsichtig hoben sie den Löwen an um überrascht zu
gucken, denn die Löwen waren gar nicht so schwer wie sie
aussahen. Als sie den ersten abgestellt hatten, holten sie den
zweiten und setzten den ebenfalls vor Andora ab. Sie sah die
beiden Löwen an, trat dann vor sie und legte jedem eine Hand auf
den Kopf, dann schloss sie die Augen. Leise keuchte sie nach
einer Weile auf. Sie schien in Trance zu fallen und ihre Stimme
erklang, sie hörte sich an als käme sie weit aus der
Vergangenheit und sprach in einer Sprache die außer Ethan und
ihr keiner verstand, er übersetzte für die anderen beiden.
„Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eine Linie die sich
wie eine Spirale immer wiederholt. Das Ende ist der Anfang und
der Anfang das Ende. Nichts geht für immer verloren. Was einmal
lebte, lebt für immer dar, sofern man weiß wie man es herbei
holen kann. Wir sind die Löwen der Zeit, wir kommen aus den
Anfängen und werden da sein wenn alles wieder von vorne beginnt.
Die Zukunft hat begonnen, die Vergangenheit wurde in die
Gegenwart geholt. Das Ende ist geschehen und der Anfang hat
bereits Einzug gehalten. Goldenes Licht du wurdest erneut
geboren und abermals hast du dir zwei Gefährten gewählt, wovon
eins ein Ableger von dir ist und das andere des Krieges
Dunkelheit in sich trägt und doch ist es genau umgekehrt. Des
Lichtes Ableger trägt ebenso die Dunkelheit und die Dunkelheit
des Krieges strahlt ebenso wie ein Stern am Nachthimmel.
Goldenes Licht du hast genau richtig gewählt, so sind wir bereit
deinen Gefährten zu dienen, wie wir bereit waren dem ersten
Licht als treue Diener zur Seite zu stehen. Unsere Macht
erstreckt sich auf die Ringe die ihr in Verbundenheit tragt, in
sie wollen wir unsere Macht legen. Löwen des Lichts nannte man
uns einst und nun Löwen der Zeit, denn wir kommen aus der
Vergangenheit um die Gegenwart und die Zukunft zu schützen. Seit
Äonen klangen immer wieder vier Namen durch das Zeitgeschehen,
Andora Göttin des Lichts, Ikarus Engel der Gerechtigkeit und des
Friedens, Beherrscher der toten Vergangenheit und Ares das
dunkle Licht des Krieges mit dem Herzen aus Gold.“ Ihre Stimme
wurde immer lauter und schallte nun über die gesamte Welt, wo
alle inne hielten um sie zu hören. „Ihnen zur Seite wird der
Übergott stehen, Ethan...Miterschaffer der neuen Zeit, des neuen
Universums, er trägt das Leben in sich und gab einen Teil weiter
an Andora, die neue Göttin des Lichts. Nur durch ihn konnte es
kommen wie es kommen musste.“ Nun brüllte Andora schon fast und
Ethan übersetzte weiter. „Aurian hörst du uns? Hörst du die
Löwen der Zeit? Wir sind wieder zurück um den Kreislauf von
vorne zu beginnen. Wir werden deiner Erbin treu dienen wie wir
es einst für dich taten. Das Licht ist ewig und wir sind ewig.“
Dann erschien Aurians Geist. „Ja ich höre euch und es ist gut
das ihr wieder da seid, nun kann der Kreislauf von vorne
beginnen. Die Helden werden bereit stehen wenn die Zeit gekommen
ist, so gebe ich euch das Leben zurück das ihr einst besessen
habt.“ Dann war Aurian wieder verschwunden und aus den beiden
Steinlöwen wurden zwei riesige männliche Löwen die lebten. Als
Andora wieder zu sich kam, sank sie langsam in sich zusammen und
nur Ikarus schnelles dazu springen um sie auf zu fangen,
verhinderte das sie auf den Boden krachte.
  
 
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