Kapitel 4: Eifersucht und seine
Folgen

Viola lernte zu kämpfen und sie
lernte so schnell das es sogar Ethan verblüffte. Es war wieder
mal einer dieser heißen Tage und Ethan trug lediglich eine kurze
Shorts weil es ihm einfach zu warm war, auch Viola trug nicht
viel mehr, außer das sie zu ihrer Shorts noch ein weißes Bustier
trug das ihre Brust eigentlich bedecken sollte...eigentlich...
weil als sie begonnen hatte zu schwitzen, es nass wurde und es
dann seiner Pflicht nicht mehr so gut nach kam. Dieser Umstand
machte es Ethan noch schwerer sich auf das Training zu
konzentrieren, weil sein Blick immer mal an ihrer Brust hängen
blieb. Als sie sich ihm nun wieder mal näherte um an zu greifen
griff er zu, er umfasste sie und presste sie hart an sich um sie
zu küssen. Im ersten Moment wollte Viola sich dagegen wehren,
doch dann spürte sie seinen harten muskulösen Körper der nach
frischem männlichen Schweiß roch was sie erregte, so erwiderte
sie den Kuss. Er drückte ihr seinen Unterleib leicht entgegen
und sie spürte was mit ihm los war, dann löste er den Kuss und
sah sie schwer atmend an. Er ließ sie schnell los um sie nicht
zu etwas zu drängen was sie vielleicht nicht wollte. Allerdings
ging es Viola nicht viel anders als ihm und so strich sie mit
zwei Fingern sachte über seine verschwitzte muskulöse Brust,
während sie ihn ansah. Leise keuchte er zähneknirschend. „Wenn
du damit nicht aufhörst liegst du gleich unter mir. Ist es das
was du willst?“ Sie nickte leicht. Kaum hatte sie zustimmend
genickt, lag sie schon mit ihm in dem Zimmer das sie einige Tage
zuvor schon mit Lazarus genutzt hatte. War Lazarus recht
zärtlich am Anfang gewesen so war Ethan sofort stürmisch und
fordernd. Er griff fester zu und presste sie mit seinem Körper
auf das Bett. Er wollte ihren Körper genau spüren, er fand das
er lange genug darauf gewartet hatte. Auch er sorgte dafür das
sie bereits vor Lust schrie bevor er sie überhaupt genommen
hatte. Die Kleidung hatten beide schon verloren gehabt bevor sie
auf dem Bett ankamen. Während Lazarus sachte in sie eingedrungen
war, hielt sich Ethan mit solchen Kleinigkeiten nicht auf, sie
spürte wie er auf einmal hart in sie eindrang und auch gleich so
weiter machte. Sie krallte sich in seine Schultern und schrie
immer mal leise auf. Er sah auf sie herab und nickte. „Ja, komm
lass es heraus. Ich will deine Lust spüren und auch hören.“ So
angespornt ließ sie nun alle Hemmungen fallen und tobte wild
unter ihm, er lachte und genoss es. Er hatte sich schon lange
nicht mehr so austoben können und so wollte er alles von ihr. Er
ließ ihr keine Ruhe, immer wieder spürte er wie ihr Körper
geschüttelt wurde, dann schrie auch er auf und schnaufte kurz.
Einen Moment hielt er inne um die Regung seines Körpers zu
genießen, so das Viola dachte er habe genug. Er sah ihrem
Gesicht an was sie dachte und lachte leise, er zwinkerte. „Süße
träum weiter, ich habe noch nicht mal richtig angefangen.“ Er
reizte sie abermals von vorne und legte dann noch mal los. Nach
jedem mal ließ er sich und ihr wenige Minuten um sich zu
erholen, doch dann ging es von vorne los. Ebenso wie Lazarus
beließ er es nicht bei einer Stellung sondern ginge einige mit
ihr durch, doch im Gegensatz zu Lazarus der ihr auch mal die
Führung überlassen hatte, wollte er seine dominante Position
nicht aufgeben. Irgendwann war der Moment gekommen wo sie nur
noch schrie. „Ich will und kann nicht mehr.“ Er sah auf sie
herab und lächelte. „Doch du kannst noch, greif auf deine
Lichtkräfte zurück.“ Ohne auf ihr jammern zu hören legte er
abermals los. Viola versuchte zu tun was er ihr gesagt hatte,
dann spürte sie wie frische Kräfte sie durchströmten und stemmte
sich ihm entgegen. Ethan nickte, sie hatte gelernt ihre
besonderen Kräfte ein zu setzen. Lazarus war zu liebevoll, doch
Ethan hatte da weniger Skrupel er forderte wo er wusste das sie
das geben konnte. Doch irgendwann hatte auch er genug und sah
sie schwer atmend an. Sie keuchte. „Warum hast du das getan? Das
war gemein.“ Er rollte sich zur Seite und griff zu ihr und zog
sie auf sich, dabei sah er sie sanft an. „Nein das war nicht
gemein sondern nötig. Was glaubst du was Leander mit dir macht,
wenn er in seiner Kampfwut steckt? Ich wollte das du lernt auf
deine besonderen Kräfte zurück zu greifen, denn die wirst du
brauchen wenn du dich gegen ihn stellen willst. Liebes er wird
dich mit Gewalt nehmen, dagegen war ich jetzt noch zärtlich,
hinzu kommt das er mit Sicherheit nicht aufhören wird weil du es
so willst. Es sei denn du klatscht ihn an die Wand, doch das
wäre wohl nicht Sinn der Übung oder?“ Viola nickte verstehend.
„Nein das wäre es wohl nicht. Du hast recht. Ich muss lernen
damit um zu gehen. Er leidet ja nicht alleine, sonder Alandra
mit ihm.“ Sie sah Ethan an. „Kannst du mich darauf vorbereiten
was mich bei ihm erwarten wird?“ Ethan strich ihr sanft das
wirre Haar aus dem Gesicht, kurz schloss er die Augen und
seufzte, dann nickte er. „Wenn du das willst.“ Er hatte noch nie
einer Frau Gewalt angetan, doch er sah selber das sie diese
Lektion brauchte, das er sie vorbereiten musste. Lazarus würde
es nicht können und Lyam wahrscheinlich auch nicht. Viola
nickte. „Ja, denn ich denke es ist nötig.“ Er seufzte wieder
leise. „Ich hoffe nur das es nicht alles was sich in den letzten
Wochen zwischen uns aufgebaut hat zerstört. Denn ich will nicht
das dies heute das letzte Mal war sondern nur das erste Mal.“
Viola beugte sich zu ihm herab und küsste ihn zärtlich. Er griff
mit beiden Armen um sie und drückte sie an sich und erwiderte
den Kuss anfangs ebenso zärtlich doch dann wurde er wieder
leidenschaftlicher. Als er den Kuss löste grinste sie frech. „Na
kannst du noch oder war es das?“ Er lachte. „Das war jetzt
gemein, du weißt genau das ich alles gegeben habe.“ Sie wackelte
mit dem Kopf leicht nachdenklich hin und her, sah nach unten zu
seiner Männlichkeit und grinste ihn dann wieder frech an. „Na
dann muss ich wohl nach helfen. Denn ich will noch mehr.“ Ethan
stöhnte leise auf. „Das ist jetzt nicht dein ernst oder?“ Doch
es war ihr ernst, sie wollte ihm zeigen das sie ihn ebenso
wollte wie er sie und nach einer kleinen Nachhilfe ihrerseits,
nahm sie nun die Zügel in die Hand. Ethan fand es absolut
verschärft das sie ihn noch mal forderte und genoss es.
Allerdings war er danach wirklich fertig. Als er sie wieder im
Arm hielt und auf sie herab sah, grinste er. „Syra kann froh
sein das sie auch noch Lazarus hat, denn mit mir würde sie heute
nichts mehr anfangen können. Kleines du bist unglaublich.“
Sie erzählte anschließend auch
von diesem Erlebnis Lyam, er fing langsam an sich daran zu
gewöhnen. Denn obwohl sie mit Lazarus und nun auch Ethan
geschlafen hatte, musste er auf nichts verzichten, was seine
Eifersucht nun ganz killte. Doch hatte man erwartet das Lyam aus
rasten würde, kam diese Eifersucht von einer ganz anderen Seite
und zwar kaum zwei Tage später. Viola war auf dem Weg zum
Trainingsplatz, sie ging gerne zu Fuß und musste dafür den Wald
hinter dem See durchqueren. Da sie immer zur gleichen Zeit bei
Ethan am Trainingsplatz ankam kannte man ihre Gewohnheit
inzwischen schon. An diesem Morgen als sie leise singend den
üblichen Weg nahm, stand auf einmal Arden vor ihr. „Warum tust
du das? Du hast mit Lazarus und Ethan geschlafen und mich
beachtest du gar nicht. Verdammt ich liebe dich und will dich.
Du hättest meine Frau werden müssen und nicht Lyams.“ Viola sah
ihn an. „Aha das mal dazu du kämst besser als Lyam damit klar.
Ich sag dir nun was, Lyam hat nicht so ein Theater gemacht wie
du es nun hier veranstaltest. Ja ich habe mit ihnen geschlafen
und du kennst auch den Grund. Es ist der selbe weshalb es auch
Aurian getan hat. Also was willst du? Soll ich auch mit dir
schlafen? Willst du das?“ Arden senkte den Kopf. „Ja...ich will
dich küssen und dich spüren.“ Viola nickte leicht. „In Ordnung,
dann verdiene es dir. Ich werde dich nicht zurück weisen. Jetzt
allerdings muss ich zum Training.“ Damit ging sie um ihn herum
und war kurz darauf verschwunden. Da Arden sie aufgehalten
hatte, wäre sie sonst nicht pünktlich zum Training erschienen.
Als sie bei Ethan ankam sah der sie prüfend an. „Was ist los?“
Sie zuckte nur die Schulter. „Arden....er flippt fast aus vor
Eifersucht. Er hat wohl erfahren das ich mit Lazarus und
dir.....na ja du weißt schon.“ Ethan nickte verstehend. „Er will
dich auch, sehe ich das richtig?“ Viola nickte. „So ist es.“
Ethan sah sie an. „Willst du es denn auch?“ Viola schüttelte den
Kopf. „Er ist sehr lieb und nett, aber ich will es nicht.
Jedenfalls nicht wenn er mich so überfällt und er so
eifersüchtig ist. Was passiert wenn er bekommen hat was er will,
dann hat er womöglich noch das Gefühl ein Anrecht auf mich zu
haben. Er spielte sich ja damals schon bei Lyam so auf, als ich
ihn kennen lernte.“ Ethan nickte verstehend. „Ich werde Lazarus
bitten mal mit ihm zu reden. Nicht das er etwas unüberlegtes
tut. Aber sonst alles in Ordnung oder bereust du was zwischen
uns passiert ist?“ Viola sah ihn kopfschüttelnd an. „Nein ich
bereue nichts, es war sehr schön mit dir.“ Ethan nickte und ging
zum Training über. Er kämpfte mit sich ob er das wirklich Viola
antun sollte, einerseits wusste er was ihr bei Leander drohen
würde und dachte sie sollte vorbereitet sein, andererseits
wollte er sie nicht mit Gewalt nehmen, jedenfalls nicht nachdem
es mit ihnen so schön anfing. Er war hin und her gerissen. Als
das Training beendet war, war er keinen Schritt mit seinen
Überlegungen weiter gekommen. Als Viola gegangen war und er noch
ein wenig aufräumte trat Leander auf ihn zu. „Ich sehe du machst
dir Sorgen, worüber?“ Ethan sah ihn an und erklärte ihm was ihm
seit zwei Tagen im Kopf herum ging. Leander nickte verstehend.
„Mach dir keine Sorgen, das erste mal werde ich sehr zärtlich zu
ihr sein und werde versuchen ein Vertrauensverhältnis zwischen
uns auf zu bauen. Du weißt im Normalfall bin ich nicht so
gewalttätig, das werde ich ihr auch vermitteln und klar machen.
Auch Aaron konnte zärtlich sein, er hat mich aufgeklärt und mir
gesagt was ich tun muss oder sollte. Also mach dir keine
Sorgen.“ Ethan sah ihn an. „Willst du sie nur deswegen?“ Leander
lachte. „Junge hast du sie dir mal angesehen? Natürlich will ich
sie nicht nur deswegen, Himmel die kleine ist scharf. Aurian
wollte ich auch nicht deswegen, sondern weil sie scharf war und
Viola ist ihr sehr ähnlich. Du weißt doch das vor mir keine Frau
sicher ist, die ich heiß finde, aber Viola ist etwas besonderes
und keine Sorge ich werde ihr nicht weh tun, jedenfalls nicht
mehr als nötig.“ Ethan nickte, er hoffte er tat das richtige sie
Leander ohne Vorbereitung zu überlassen. Leander hingegen hielt
sich die nächste Zeit oft in Violas Nähe auf, sie unterhielten
sich viel und sprachen über alles mögliche. Langsam aber sicher
baute sich eine Freundschaft auf und Viola erkannte, das Leander
zwar ein Filou war, aber grundsätzlich nicht bösartig. Auch
Alandra tat viel dazu, wenn sie Viola erzählte, wie Leander
immer zu ihr gestanden hatte und das er sehr ehrenhaft und
grundehrlich war.
An einem der Tage da sie wieder
zum Training ging begleitete Leander sie und als Arden abermals
auftauchte, sah Viola das es nichts genutzt hatte das Lazarus
mit ihm geredet hatte. Denn es kam zum nächsten
Eifersuchtsanfall. Arden wurde sogar richtig schäbig ihr
gegenüber. „Was denn nun ist es Leander? Hast du bald alle
durch?“ Leander sah Arden ruhig an. „Junge überlege dir was du
sagst und mit wem du redest.“ Doch Arden hörte nicht auf, da
trat Leander vor. „Noch einen Ton und du hast eine blutende Nase
glaube mir.“ Arden wusste nicht mehr was er sagte, seine
Eifersucht hatte bereits gefährliche Form angenommen. „Ach ja?
Sie springt mit jedem ins Bett, dann sag mir doch mal warum mit
mir nicht?“ Leander sah ihn mitleidig an. „Hast du schon mal
daran gedacht das es deine Eifersucht sein könnte die sie davon
abhält? Sie muss ja Angst haben das du ihr immer und überall
auflauerst. Ich sage dir mal was, wenn mich eine Frau so
verfolgen würde, so scharf ich auch immer bin, die würde ich
auch nicht wollen da könnte sie noch so heiß sein. Denk mal
darüber nach.“ Ardens Eifersucht kochte nun ganz hoch und er
griff Leander als vermeintlichen Nebenbuhler an, doch da kam er
schlecht bei ihm an. Zwei Schläge und Arden lag mit blutender
Nase auf dem Boden. Leander sah ihn mit zusammen gepressten
Augen an. „Wage es niemals wieder den Kriegsgott an zu greifen,
wenn du weiter leben willst.“ Viola hatte inzwischen Angst
bekommen das Leander Arden töten könnte und hatte Ethan geholt.
Der hielt Viola nun im Arm, sah auf die beiden Kontrahenten und
versuchte sie zu beruhigen. „Keine Angst Kleines, Leander ist zu
sehr Ehrenmann als das er Arden wirklich etwas tun würde. Ich
frage mich nur was in Arden gefahren ist, er ist doch sonst
nicht so.“ Sie sah zu Ethan auf. „Er platzt fast vor Eifersucht
das ist los.“ Nun tauchte auch noch Lyam auf und übersah die
Situation. Viola flüchtete nun in seine Arme als er auftauchte.
Lyam drückte sie kurz an sich und brüllte dann los. „Verdammt
was soll das?! Sie ist meine Frau und das wird sich auch in
tausend Jahren nicht ändern! Wem sie ihre Gunst gibt bleibt ihr
überlassen und du...kleiner Wicht....“ An Arden gerichtet „
….solltest dir mal überlegen mit wem du da redest. Hast du noch
alle Tassen im Schrank? Mach dir mal klar was sie ist.......sie
ist die GÖTTIN DES LICHTS und keine daher gelaufene Nutte, das
du etwas verlangen kannst was sie nicht geben will.“ Leander
hatte sich inzwischen neben Ethan gestellt und der platzte fast
vor Stolz auf Lyam als er sah wie der mit Arden umsprang. Arden
sah Lyam erschrocken an. Doch Lyam war noch nicht fertig. „Wenn
hier einer überhaupt das Recht hätte eifersüchtig zu werden,
dann wohl ich. Doch ich weiß was sie tut und mir ist klar das es
sein muss, also ist es gut was sie tut. Und wenn Leander der
nächste ist, dann ist es halt so. Hast du nicht mal gesagt das
du wüsstest was sie tun müsste und das du damit klar kommen
würdest? Und nun das, was soll das erkläre mir das mal. Wieso
machst du Rechte an meiner Frau geltend die dir nicht zustehen?
Und wenn du sie so lieben würdest wie du sagst, würdest du ihr
keine Angst machen, da hat sie ja sogar zu Leander mehr
Vertrauen. Und nun verschwinde und lass meine Frau in Ruhe,
ansonsten schlage ich dich grün und blau.“ Arden sprang auf, er
hatte nun einen Heidenrespekt vor Lyam bekommen und verschwand
schneller als alle anderen gucken konnten. Ethan klatschte in
die Hände und man sah ihm die Begeisterung an. „Junge das hast
du Klasse gemacht. Kommt Leute das müssen wir feiern, Lyam hat
endlich seinen Platz gefunden.“ Er trat näher und legte Leander
und Lyam je einen Arm um die Schulter. Er sah Lyam an. „Lazarus
wird vor stolz auf dich platzen, du musst nämlich wissen er hat
dich verdammt gern.“ Er sah auf Viola herab die immer noch in
Lyams Armen lag und leicht zitterte. „Du hast genau die richtige
Wahl getroffen. Dein Mann ist wunderbar.“ Diese Worte von Ethan,
machten Lyam mehr als deutlich klar das keiner der Männer mit
denen Viola schlafen würde, sie ihm weg nehmen wollte, sondern
das sie ihn achteten als Mann an Violas Seite. Hätte er nicht
bereits seine Eifersucht abgelegt gehabt, spätestens jetzt wäre
sie gestorben.
Während alle Hausbewohner
feierten, packten Iskander, India und Arden ihre Sachen, sie
würden in den Anbau ziehen, den zuvor Kristan und Naraja bewohnt
hatten. Iskander und India waren peinlich berührt über das
Verhalten von Arden. Lyam trat auf Iskander zu. „Ihr müsst nicht
umziehen, du und India habt damit nichts zu tun, doch würde ich
vorschlagen das Arden ein wenig auf Reisen geht um sich mal im
klaren zu werden das Viola meine Frau ist und nicht seine.“
Arden fragte später bei Ethan nach ob er für einige Zeit in
einen der Leviathanorden gehen dürfe. Ethan brachte ihn sogar
noch dahin, machte ihm aber klar das er dort nicht auf seine
göttlichen Kräfte zurück greifen dürfe. Es kehrte wieder Ruhe
ein. Eine Ruhe die Leander nun nutzen würde um bei Viola ans
Ziel zu kommen.
In den Tiefen des Universums
klatschte noch jemand Beifall zu Lyams Verhalten. Myrion war
über seinen Nachfolger ganz aus dem Häuschen und Aurian
schmunzelte als sie sah das er vor Stolz fast platzte. Er sah
Aurian an. „Kann ich ihm eine Botschaft zu kommen lassen? Und
wie mache ich das?“ Aurian lachte und zeigte es ihm, so hatte
Lyam in der folgenden Nacht einen Traum und er sah das Myrion
sehr stolz auf ihn war. „Du hast die schlimmste Hürde genommen
und deine Eifersucht besiegt, vor allem da du nun gesehen hast
wie abstoßend sie sein kann. Mach so weiter und beschütze deine
Frau vor allem was auf sie zukommen wird. Sei stark und sei vor
allem für sie da, dann machst du schon alles richtig. Ich bin
sehr stolz auf dich mein Junge.“ Lyams Kraft wuchs, seelisch wie
auch körperlich und man sah ihm die nächsten Tage an das er
sogar auf sich selber stolz war. Nichts würde ihn nun noch
umhauen können, allerdings lag er nun Viola in den Ohren, mit
dem Wunsch nach einem Kind. Doch noch lehnte sie ab, sie hatte
noch eine Pflicht zu erfüllen bevor sie seinem Wunsch nach
kommen würde.



Kapitel 5: Neue Tätowierungen

Viola wurde durch die Stunden die
sie mit Ethan im Bett verbracht hatte klar das sie weit aus mehr
Kräfte und Fähigkeiten hatte als sie gedacht hatte. Sicher
Aurian hatte ihr einiges beigebracht und auch das Licht half ihr
wo es konnte und doch waren praktische Erfahrungen besser als
theoretisches Wissen. Ebenso wurde ihr dadurch klar das Lazarus
als er mit ihr geschlafen hatte noch lange nicht alles gegeben
hatte was in ihm steckte. Sie ahnte langsam warum er sich zurück
gehalten hatte und lächelte. Sie musste sich eingestehen das sie
tatsächlich begann die Götter zu lieben. Sogar Leander, vor dem
sie anfangs wirklich Angst gehabt hatte, doch so langsam fand
sie heraus das er zwar brutal und gewalttätig war, das dies aber
auf Grund seines Status als Kriegsgott zurück zu führen war und
nicht zu seiner tatsächlichen Persönlichkeit gehörte. Sie
begriff das sie ihm absolut vertrauen konnte und begann ihn
deshalb zu lieben, weil sie wusste welche Nöte er teilweise
durchmachte und das ohne zu murren oder wehleidig zu jammern.
Für sie war er sehr stark. Und das er gegen Arden für sie
eingetreten war, erhöhte es noch. Sie erfuhr von Lazarus das
sogar Aurian ihm blind vertraut hatte und bekam die Geschichte
mit dem Ungeheuer auf einer der Welten erzählt. Sie saß eines
Nachmittags wieder mal am Strand und spielte mit dem Sand zu
ihren Füssen als Leander sich neben sie setzte. Sie sah an ihm
entlang. Er war kräftig und muskulös, das einzige was sie ein
wenig störte waren die blutigen und grausamen Bilder die er nun
am Körper trug, so platzte aus ihr heraus. „Gefallen dir die
Tätowierungen?“ Er lächelte und schüttelte den Kopf. „Nein sie
kamen mit dem Schwert wie du weißt, also werde ich sie wohl
tragen müssen.“ Sie sah ihn an. „Wenn du etwas ändern könntest
was würdest du dann ändern?“ Er dachte nach. „Nun ja, also ich
würde vielleicht ein etwas netteres Bild nehmen für den Rücken
und an den Armen höchstens einige umlaufende und neutrale
Tätowierungen nehmen, die würden bestimmt männlich und sexy
aussehen, doch das hier...“ er sah auf die blutigen Szenen auf
seinen Armen. „ ...sieht wohl eher abstoßend als sexy aus.“
Viola nickte. „Gib mir mal dein Schwert, mal sehen was man da
machen kann. Vielleicht muss man nur einen Zauber ändern der
darauf liegt.“ Leander sah sie erschrocken an. „Bist du sicher
das du es ohne Probleme berühren kannst? Ich weiß das es von
niemandem außer mir berührt werden kann.“ Viola grinste. „Na das
werden wir gleich wissen, nicht wahr? Also hole es schon her.“
Er nickte und hatte Sekunden später das Schwert in seinen Händen
liegen. Er reichte es ihr. Vorsichtig berührte sie es erst mal
nur mit einem Finger, als aber nichts geschah und sie lediglich
ein kribbeln spürte, das wiederum aber von den Zaubern herrührte
die auf ihm lagen nahm sie es ganz in ihre Hände. „Holla ist das
schwer, also alleine kann ich es nicht halten.“ Leander lachte
und half ihr. „So dann wollen wir mal sehen.“ Sie schloss die
Augen und konzentrierte sich auf die Zauber die auf dem Schwert
lagen. Leise sprach sie einige Worte aus, die Leander nicht
verstand doch änderten sich auf einmal seine Tätowierungen und
er sah das er statt der blutigen Szenen auf seinen Armen nun nur
noch an den Oberarmen einige schwarze Totenköpfe hatte die die
Oberarme umrundeten und die Muskeln deutlicher zu Geltung
brachten. Sie öffnete die Augen. „Hattest du dir das so
vorgestellt?“ Er strahlte sie an. „Ja das ist toll. Das gefällt
mir.“ Viola nickte lächelnd. „Also und ich dachte auf deinem
Rücken könnten wir in Ehrerbietung an Aaron, ein Bild von ihm
nehmen wie er auf dem Schlachtfeld gelassen auf das Schwert
gestützt an dessen Rand steht, was meinst du?“ Leander nickte.
„Ja das ist eine gute Idee, so werden wir ihn auch nie
vergessen.“ Er strahlte sie an. „Du bist ein Schatz.“ Abermals
konzentrierte sich Viola auf die Zauber und murmelte noch mal
einige Worte und damit änderte sich das Bild auf Leanders
Rücken. Als sie die Augen wieder öffnete, nickte sie. „Zeig mal
her nicht das ich etwas falsch gemacht habe.“ Er nahm das
Schwert wieder an sich und drehte ihr dann den Rücken zu. Sie
strich sachte über seinen breiten nackten Rücken und nickte.
„Hervorragend, er sieht wirklich aus wie echt.“ Sie ließ einen
Spiegel erscheinen und reichte ihm den. „Hier bitte sieh es dir
an.“ Als er nun das Bild auf seinem Rücken sah, nickte er
erfreut. Dort konnte man wirklich den Eindruck haben das dort
Aaron stand, in Lederhose und ansonsten wie üblich halb nackt,
gelassen auf sein Schwert gestützt, das die Spitze im Boden
hatte und im Hintergrund sah man das Schlachtfeld wo sich die
Krieger bekämpften. Leander drehte sich ihr wieder zu. Sein
Schwert verschwand, er sah Viola an, dann beugte er sich vor und
küsste sie kurz und sanft. „Ich danke dir, du hast mich sehr
glücklich gemacht.“ Viola zwinkerte ihm zu. „Na ich hoffe das
ich dich noch glücklicher machen kann. Vor allem jetzt wo du so
sexy aussiehst.“ Nun lachte Leander herzlich los. „ Oh....das
denke ich doch.“ Er rückte näher an sie heran und legte einen
Arm um ihre Schultern, dann näherten sich seine Lippen den ihren
und er küsste sie nun leidenschaftlich. Als sie den Kuss
erwiderte drückte er sie sachte in den Sand und begann sie zu
streicheln. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und streichelte
sachte seinen Nacken. Er löste den Kuss schwer atmend und sah
sie grinsend an. „Sollen wir gleich hier oder lieber in intimer
Atmosphäre nur wir zwei?“ Sie lächelte zurück. „Ich würde sagen
nur wir zwei, ich mag keine Zuschauer.“ Er grinste immer noch.
„Ihr Wunsch ist mir Befehl Mylady.“ Damit verschwand er mit ihr
um dann wieder auf dem nun schon ihr bekannten Bett zu
erscheinen. Sie sah sich um. „Ja kennen denn alle Kerle dieses
Zimmer?“ Leander lachte. „Also wenn das Zimmer sprechen könnte
würde es dir sicherlich Geschichten erzählen das dir die Ohren
schlackern. Aurian war nicht prüde, noch zurück haltend, glaub
mir. Du solltest dich von deinen Hemmungen befreien, das
erleichtert vieles.“ Sie lachte mit ihm und sah ihn dann ernst
an. „Wie lange noch bis zu deinem nächsten Wutanfall?“ Er
seufzte. „Kommt drauf an ob man mich reizt, ansonsten ist es
noch eine Weile, du musst also keine Angst haben.“ Sie nickte
verstehend und holte tief Luft. Er sah sie fragend an. „Kleines
bitte provoziere es nicht, ich weiß nicht was dann geschieht.
Ich möchte nicht das unser erstes Mal gleich damit anfängt.
Außerdem möchte ich das du mit mir schläfst weil du mich willst
und nicht nur um mir zu helfen, das ist recht abtörnend.“ Sie
blickte an ihm entlang und grinste. „Ich will dich, du bist
genau mein Typ. Scheinbar stehe ich auf die gleiche Art Männer
wie Aurian.“ Dann sah sie ihn wieder ernst an. „Aber ich will
nicht das du dich zurück hältst, ich verkrafte einiges, du
kannst mir nicht weh tun, das habe ich inzwischen begriffen. Du
mir ebenso wenig wie Aaron Aurian weh tun konnte. Ich mag und
begehre dich. Doch ich will dich wie du bist und nicht die
abgeschwächte Form, ich weiß das du dich bei Alandra sehr
beherrschen musst, bei mir musst du das nicht. Also lass alles
heraus was dich quält um so glücklicher kannst du auch mit
Alandra sein.“ Leander seufzte leise. „Himmel ich habe es noch
nie nötig gehabt mir eine Frau zu willen zu machen, es tut mir
weh, verstehst du das? Aaron hat in seiner Jugend und Drangzeit
keine Skrupel gekannt, so konnte er das ohne zu zögern. Doch ich
habe das immer verurteilt, ich habe gesehen was er Aurian
antat.“ Viola dachte nach und dann gab ihr das Licht einen Wink
und sie nickte. Leander dachte sie würde zu seinen Worten
nicken, dann sah sie ihn wieder an. „Ich will es, ich liebe es
von einem Mann genommen zu werden auch gegen meinen Willen, ich
brauche das und du bist der einzige der es mir geben kann, vor
allem da es dir auch hilft.“ Sie log das sich die Balken bogen
und Leander sah sie zweifelnd an. „Bist du masochistisch
veranlagt?“ Nach alter Manier und als Erben Myrions standen
Ethan und Lazarus unsichtbar dort und beobachteten alles. Ethan
schüttelte den Kopf und sah Lazarus an. „Sie lügt ist dir das
klar?“ Lazarus nickte. „Ja ich weiß, aber hätte Aurian das nicht
auch getan?“ Viola nickte zu Leanders Worten. „Ja, was aber
nicht heißt das ich mich von Arden so behandeln lassen würde.
Doch ich spüre die Kraft in dir, ich spüre das es dir und mir
helfen wird. Also was muss ich tun um es hervor zu locken?“
Leander schüttelte mit dem Kopf. „Was du tun musst ist einfach,
mich nur heiß machen und dann ablehnen, ich glaube dann wäre es
soweit.“ Viola verstand. „Also gut, es wäre ja nicht mal
wirklich so das du mich zwingen würdest, ich will es ja. Denn
bedenke eins würde ich es wirklich nicht wollen, würdest du dich
neben dem Bett oder gar an der Wand wieder finden. Also wenn ich
es zulasse ist es ja nicht wirklich so.“ Leander dachte nach, in
gewisser Weise hatte sie sogar recht, ihm fiel ein das auch
damals bei Aaron die Männer hinzu springen wollten um Aaron von
Aurian herunter zu holen, doch sie hatte abgewunken und ihn
toben lassen. Ihm wurde auf einmal klar das Aurian sich das gar
nicht hätte gefallen lassen müssen, wenn sie es nicht selber
gewollt hätte. Er sah auf Viola runter und ihm wurde bewusst,
das es bei Viola nicht anders sein würde. Sie konnte ihn mit
einem Gedanken von sich runter werfen. Er nickte. „Also gut,
versuchen wir es. Es liegt an dir ob du es provozierst oder
nicht. Doch möchte ich dich um eines bitten, wehre dich so gut
du kannst, das ist wichtig in Ordnung?“ Er grinste. „Aber wenn
möglich ohne mich an die Wand zu klatschen. Es sei denn es wird
dir wirklich zu viel, in dem Moment ist es natürlich in
Ordnung.“ Viola nickte. „Ich werde dir einen guten Kampf
liefern, Ethan hat mich gut trainiert.“ Leander sah an Viola
entlang, dann küsste er sie wieder, er war jetzt schon sehr heiß
und brauchte keine weitere Reizung. Doch Viola trieb es bis er
wirklich nur noch eins im Kopf hatte. Gerade als er sie sich
nehmen wollte, lehnte sie ab. Er knurrte leise, seine Augen
wurden schmal, er hatte die Beherrschung verloren. Er riss ihr
die restlichen Sachen nur noch herunter und knurrte. „Jetzt bist
du reif Kleines.“ Nun entbrannte ein Kampf zwischen ihnen, Viola
kratzte, biss und trat nach ihm. Er wuchs und sie verschwand
fast unter ihm. Natürlich hatte sie ihm körperlich nichts
entgegen zu setzen, so gelang es ihm auch nach einer weile sie
sich zu nehmen, und nun wo er sie einmal hatte, gab er auch
nicht nach. Sie schlug auch weiterhin nach ihm und versuchte ihn
von sich runter zu werfen, doch er war stärker und nahm sie sich
so immer wieder. Selbst Viola erregte dieser Kampf der
Geschlechter und sie schrie voller Lust auf, während sie sich
dennoch weiterhin gegen ihn wehrte. Lyam hatte inzwischen einen
inneren Radar entwickelt wenn es um Viola ging und so tauchte er
bei ihnen auf, er übersah die Situation und wollte Leander
gerade von Viola herunter reißen als Ethan ihn zurück hielt und
mit in die Unsichtbarkeit nahm. Er tobte und brüllte Ethan an.
„Siehst du nicht was er ihr antut?! Ich muss ihr helfen!“
Lazarus sah Ethan an. „Verschwinde mit ihm ich passe hier weiter
auf. Erkläre ihm was hier vor sich geht.“ Ethan nahm Lyam mit
und versuchte dem aufgebrachten Mann alles zu erklären, es
dauerte einige Zeit bis Lyam endlich begriff das das alles
inszeniert war, das Viola damit einverstanden gewesen war. Das
sie hier lediglich dem Kriegsgott gab was er brauchte. Doch
langsam lies Leanders Wut nach und er ging dazu über sie nicht
mehr so brutal zu nehmen. Er hatte alles heraus gelassen und war
nun in der Lage recht sanft und zärtlich mit ihr um zu gehen.
Als Viola das spürte legte sie ihm die Arme um den Hals und zog
seinen Kopf zu sich herab um ihn zu küssen. Leander erwiderte
den Kuss der bei ihm allerdings recht leidenschaftlich ausfiel.
Er hatte am ganzen Körper Kratzer und blaue Flecken, Viola hatte
ihm sogar eine Rippe gebrochen. Doch das kümmerte ihn alles
nicht. Er sah sie an nach dem er den Kuss gelöst hatte. „Einmal,
einmal möchte ich es normal zwischen uns ablaufen lassen. Ich
hoffe nur das es nicht jedes mal so sein wird.“ Doch als er sie
nochmal nehmen wollte spürte er die gebrochene Rippe und lachte.
„Du hast mir tatsächlich eine Rippe gebrochen.“ Viola grinste.
„Tja wer kann der kann. Komm ich heile sie schnell.“ Nun fiel
Leander etwas ein was damals Aaron getan hatte und schüttelte
den Kopf. „Nein, denn sie soll mich daran erinnern was heute
geschehen ist.“ Die nächsten beiden male liefen wenn auch recht
leidenschaftlich doch ohne Gewalt ab. Leander hatte seine
normale Größe wieder angenommen und sah sie an als er sie
anschließend im Arm hielt. Er horchte in sich während er sie
ansah. „Hm merkwürdig, aber es scheint als würde ich nun eine
recht lange Zeit Ruhe haben, jetzt verstehe ich auch wieso Aaron
lieber zu Aurian ging als sich auf dem Schlachtfeld aus zu
toben. Mal abgesehen davon das es viel angenehmer ist. Trotz
gebrochener Rippe. Aber was mir jetzt einfällt, ich habe ganz
vergessen darauf zu achten das du nicht schwanger wirst.“ Er sah
auf einmal erschrocken aus. Und Viola lachte. „Keine Sorge ich
wurde nicht schwanger, das hätte ich Lyam nicht antun können. Er
wünscht sich ein Baby und nun kann ich ihm den Wunsch auch
erfüllen. In der Zeit wirst du allerdings auf den Kampf
verzichten müssen, denn ich kann mich unmöglich mit dir herum
prügeln wenn ich schwanger bin.“ Leander nickte verstehend. „Das
dürfte kein Problem sein, darf ich dennoch zu dir kommen?
Scheinbar reicht auch deine Nähe schon aus beziehungsweise das
wir mit einander schlafen um es nicht auflodern zu lassen.“
Viola nickte. „Ja aber nicht zu oft, denn ich habe ein hart
durch organisiertes Arbeitsprogramm.“ Sie grinste. „Dann noch
Lazarus, Ethan und Lyam will ja auch seinen Teil und das nicht
gerade wenig.“ Leander lachte. „Keine Sorge ich werde dich nicht
über Gebühr strapazieren. Doch jetzt mal ehrlich, magst du es
wirklich wenn man dich dazu zwingt?“ Viola zwinkerte frech. „Na
was denkst du?“ Er nickte. „Ich dachte es mir...du hast gelogen.
Obwohl du hast auch lustvoll geschrien und körperlich warst du
sogar bereit mit mir zu schlafen, also gehe ich mal davon aus
das es dir dennoch mit mir gefallen hat.“ Viola nickte. „Ja das
stimmt, ich wollte dich wirklich, wenn auch nicht unbedingt auf
diese Weise, aber wie du siehst lebe ich noch und verdamme dich
nicht. Ich fand es sogar recht scharf. Ich sehe es so, das du
mich lediglich ein wenig härter heran genommen hast und ende.
Vielleicht solltest du es bei Alandra auch mal versuchen,
probiere es damit das du die Dosierung erhöhst, vielleicht
gefällt es ihr auch. Immerhin ist sie Mutter Natur und müsste
einige Stürme aushalten können.“ Leander nickte. „Stimmt, vor
allem da sie mit dem Kriegsgott aufgewachsen ist, sie ist nicht
so zart besaitet wie Iona. Danke, ich werde es
versuchen...dennoch wirst du mir nun nicht mehr entkommen. Ich
will dich immer noch und nicht nur deswegen.“ Er beugte sich
über sie und verzog kurz schmerzvoll das Gesicht, ließ es sich
aber trotzdem nicht nehmen sie nochmal leidenschaftlich zu
küssen. Inzwischen waren auch Ethan und Lyam wieder zurück
gekommen und als Lyam nun sah wie friedlich es zwischen den
beiden zuging, lächelte er. Er sah Lazarus und Ethan an. „Wieso
seid ihr eigentlich hier? Seid ihr nun unter die Spanner
gegangen?“ Ethan lachte und Lazarus erzählte ihm das es
irgendwie inzwischen schon fast Tradition war, das die Männer an
der Seite der Göttin des Lichts, diese bewachten wenn sie mit
einem neuen Liebhaber ins Bett ging. Er erzählte ihm von Leon
und Myrion als sie noch die beiden Löwen waren und das es ihnen
Spaß gemacht hatte Aurian zu zu sehen. „Sie fanden es wohl
erregend. Nach dem das alte Universum unterging und die neue
Zeit anbrach, wachte Myrion lediglich nur noch über Aurian, ich
glaube ihm fehlte der zweite Löwe sehr. Sie hatten es sich immer
gemütlich gemacht und hatten kommentiert was sie sahen.“ Lyam
nickte. „Leon, aber er lebt doch noch.“ Lazarus schüttelte den
Kopf. „Nein der alte Leon ist tot, was heute lebt ist lediglich
seine wieder geborene Seele, doch er hat sich verändert und weiß
nichts von seiner Vergangenheit und ich denke das ist auch gut
so und sollte so bleiben. Man sollte keine schlafenden Hunde
wecken.“ Lyam verstand und würde schweigen. Die drei setzten
sich in die gemütliche Sitzecke und Lazarus ließ eine Flasche
Wein erscheinen und goss jedem ein Glas ein. Lazarus grinste.
„Ich habe gehört du willst ein Kind? Das ging aber schnell.“
Lyam blickte überrascht. „Woher weißt du das?“ Lazarus deutete
zum Bett. „Leander hatte sich Sorgen gemacht das er sie
geschwängert haben könnte, doch sie sagte das könnte sie dir
nicht antun da du gerne ein Kind haben würdest und sie nun
deinen Wunsch erfüllen wird.“ Nun strahlte Lyam und sah
aufgeregt zu Viola.. „Hat sie das wirklich gesagt?“ Lazarus und
Ethan lachten und Ethan sah ihn frech an. „Warte mit dem zeugen
aber noch bis Leander weg ist. Ich glaube er würde es nicht so
toll finden wenn du nun mit ins Bett springst, er hat nämlich
eine gebrochene Rippe.“ Lyam lachte nun mit und sah die beiden
an. „Apropos mit ins Bett springen....Viola sagte mir das sie
vom Licht erfahren hat das ihr beide und Myrion gleichzeitig mit
Aurian im Bett wart, stimmt das?“ Lazarus nickte. „Ja das
stimmt, warum? Willst du es auch versuchen?“ Lyam sah zu Viola
dann die beiden wieder an und zuckte mit der Schulter. „Warum
nicht, ihr scheint es ja zu gefallen, denke ich mal. Aber
vielleicht erst mal nur mit einem von euch beiden, wie wäre das?
Aber erst...“ Er kam nicht dazu weiter zu reden, denn Ethan
vervollständigte den Satz. „ ...wenn das Kind gezeugt ist, wir
verstehen schon.“ Als er überrascht guckte erzählten ihm die
beiden wie eifersüchtig Myrion über Aurian gewacht hatte, als er
ein Kind wollte, damit sie ja bloß kein anderer als er
schwängern konnte. Lyam lachte. „Ich sehe ihr versteht
wirklich.“ Er sah wieder zum Bett. „Wieso hat er eine gebrochene
Rippe?“ Abermals lachten die beiden und Lazarus antwortete nun.
„Weil Viola sie ihm gebrochen hat.“ Er sah ungläubig zu Viola
und dann die beiden wieder an: „Viola? Meine kleine zarte
Viola?“ Ethan lachte herzlich. „Kleine zarte Viola ist gut,
scheinbar weißt du wirklich nicht welche Kräfte in deiner
Kleinen stecken. Wo die hin schlägt wächst kein Gras mehr, lass
dich nicht von ihrem zarten äußeren täuschen. Meinst du sonst
hätte ich so gelassen zugesehen was hier passiert ist? Nein mein
Junge, sie hat es ihm ordentlich gegeben. Allerdings schien es
beiden auch Spaß zu machen. Ich habe so das Gefühl.....“ Er sah
wieder zu Viola hin. „ ..das unsere junge Göttin des Lichts es
faustdick hinter den Ohren hat und uns noch einige
Überraschungen bereiten wird. Und ich gestehe euch eins,
irgendwie liebe ich unsere Kleine, ob ihr es nun glaubt oder
nicht.“ Er sah Lyam an. „Nicht falsch verstehen ich will sie dir
nicht weg nehmen, aber seit sie mit mir geschlafen hat, schlägt
mein Herz für sie.“ Lazarus nickte. „Mir geht es nicht anders
und wenn ich mir Leander ansehe, dann hat ihn ebenso Amors Pfeil
getroffen.“ Ethan und Lyam sahen ihn an und beide fragten
gleichzeitig. „Amors Pfeil?“ Lazarus nickte. „Ja, ihr wisst doch
noch wer Amor war, oder? Jedenfalls denke ich das er über uns
eine Menge seiner Liebe für Viola ausgeschüttet hat und das
jeder der mit ihr in Berührung kommt, sein Herz für sie öffnet
ob man will oder nicht. Alle lieben das Licht und das Licht
liebt alle. Ich denke das sie nur mit jemandem schlafen kann,
für den sie auch etwas empfindet. Und mir scheint sie hat
Leander sehr gerne, denn seht euch seine Tätowierungen an, die
kann nur sie geändert haben.“ Das war den anderen beiden noch
gar nicht aufgefallen doch jetzt sahen sie Leander mal genau an
und sahen, da er mit dem Rücken zu ihnen lag, weil er sich
leicht über Viola beugte um sie zu küssen, das er nun ein Abbild
von Aaron auf seinem Rücken trug. Ethan nickte. „Das sieht auch
viel besser aus als diese blutigen Bilder, das wird Syra freuen,
sie mochte diese blutigen Bilder auch nie. Außerdem ehren sie
Aaron damit und das finde ich gut und richtig.“ Leander mochte
sich nicht von Viola trennen, doch langsam machte sie ihm klar
das sie auch noch andere Aufgaben hatte. „So gerne ich auch mit
dir hier liege, doch langsam muss ich wieder mal was tun. Also
wird es Zeit das du mal langsam gehst.“ Leander lachte leise.
„Also ein bisschen charmanter hättest du mich schon raus werfen
können.“ Doch beugte er sich noch mal über sie um sie zu küssen
und erhob sich dann vom Bett. Er grinste sie an. „Grüß Lyam von
mir, ich wünsche ihm viel Glück beim Baby machen.“ Dann war er
mit einem glücklichen Lächeln verschwunden. Lyam hatte dieses
Lächeln gesehen und sah die anderen beiden an. „Sie hat ihn
wirklich glücklich gemacht.“ Ethan und Lazarus nickten und
Lazarus fragte ihn. „Missgönnst du es ihm? Fällt es dir schwer
sie zu teilen?“ Lyam schüttelte mit einem sanften Lächeln den
Kopf. „Nein, merkwürdigerweise nicht. Denn irgendwie weiß ich
das sie zu mir gehört und das für alle Zeit.“
Alles normalisierte sich und
jeder schien glücklich zu sein. In der kommenden Nacht würde
Lyam seine ersten Versuche starten, ein Kind zu zeugen.



Kapitel 6: Jede Menge Babys

Nun die einen wollen ein Kind und
bei den anderen kommt es überraschend. So stand Gregorian eines
Morgens als die Bewohner des Strandhauses beim Frühstück saßen
bei Viola und wollte einige Antworten. Seine Pia war schwanger
und er dachte das er nicht der Vater sein könnte. Da Pia ihm
aber immer wieder versicherte das nur er in Frage käme, wollte
er Antworten. Viola sah ihn sanft an. „Pia hat recht, das Kind
ist von dir und niemand anderem.“ Er sah sie ungläubig an. „Aber
wie kann das sein? Es ist doch unmöglich.“ Viola schmunzelte.
„Willst du das Kind nicht?“ Er schüttelte mit dem Kopf und als
er begriff das er tatsächlich Vater werden würde, strahlte er.
Er zog Viola vom Stuhl hoch, drückte sie an sich und drehte sich
mit ihr. „Nicht wollen? Aber sicher will ich es und du bist dir
sicher es ist wirklich von mir?“ Viola nickte. „Ja dein Fluch
ist gebrochen, Aurian hat ihn entfernt, wie weiß ich zwar nicht
aber da sie nun eine höhere Daseinsform angenommen hat, sind ihr
Dinge möglich die uns unmöglich erscheinen. Aber eins ist sicher
du bist den Fluch los und das Kind ist von dir.“ Er lies sie los
und riss sich regelrecht das Hemd vom Körper, er drehte ihr den
Rücken zu. „Ist das Drachentattoo noch da?“ Sie lachte. „Ja das
Tattoo ist noch da, aber der Fluch nicht mehr.“ Alle anderen am
Tisch lachten als sie sahen wie er sich aufführte. Er drehte
sich wieder zu Viola herum, sah sie kurz an und zog sie abermals
an sich, dann küsste er sie stürmisch. Bevor Viola reagieren
konnte hatte er sie bereits wieder los gelassen und war
verschwunden. Sie sah überrascht die anderen an, die nun
abermals los lachten und Ethan grinste. „Na das nenne ich mal
Dank.“ Viola setzte sich wieder. „Ja, nur mir gebührt der Dank
nicht. Ich habe da nichts mit zu tun.“ Kaum saß sie wieder stand
auf einmal Damok dort. Er sah Viola an. „Wie kann es sein das
Rohan schwanger ist? Wir haben genau aufgepasst.“ Viola grinste.
„Das scheint ansteckend zu sein.“ Sie sah Damok an. „Also das
ist so wenn Mann und Frau mit einander schlafen dann....“ Er
fluchte. „Verdammt verarsch mich nicht, ich weiß wie ein Kind
entsteht, ich will wissen wieso Rohan schwanger ist obwohl wir
auf Verhütung geachtet haben.“ Viola nickte. „Nun ich gehe davon
aus das Aurian in eurem Fall eure Verhütung außer Kraft setzte,
anders ist es nicht möglich.“ Damok nickte: „Doch wieso sollte
sie das tun?“ Viola zuckte mit der Schulter. „Na woher soll ich
das denn wissen? Einen Moment ich schau mal.“ Sie schloss kurz
die Augen dann grinste sie und nickte. Sie sah Damok wieder an.
„Also Aurians Licht sagt, dass im Seelenteich eine Seele herum
schwamm die zu einem deiner und Pias Kinder gehört und deswegen
ist sie nun schwanger.“ Und abermals stellte sie die Frage.
“Willst du das Kind nicht?“ Damok zögerte kurz, doch dann nickte
er. „Nun ja da es nun mal unterwegs ist will ich es auch. Weißt
du schon was es wird?“ Viola nickte. „Ja ein Junge und seine
Partnerin wartet schon sehnsüchtig auf ihn.“ Damok fiel bald das
Essen aus dem Gesicht. „Seine Partnerin, ja gibt es denn schon
eine?“ Viola nickte leicht und sah ihn schelmisch an. „Aber
welche sag ich nicht und nun lass mich endlich zu ende
frühstücken.“ Alle anderen am Tisch hielten sich inzwischen den
Bauch vor lachen. Leise knurrend verschwand Damok wieder. Es
vergingen noch nicht ganz fünf Minuten da stand auf einmal Angel
bei ihnen. Viola wollte gerade in ein Brötchen beißen, nun
platzten alle als sie Violas Gesicht sahen. Sie biss ins
Brötchen und sah Angel an. „Jetscht sach nischt deine Frau ist
auch schwanger.“ Angel sah sie überrascht an und schüttelte den
Kopf. „Öhm nein sie ist nicht schwanger, wieso? Ich wollte nur
fragen was mit zwei der Engelskinder ist, sie wären soweit
erwachsen zu werden und ich wollte wissen ob es bei der
Entscheidung von Aurian bleibt.“ Viola schluckte das zerkaute
Brötchenstück herunter und nickte. „Ja es bleibt dabei, wenn sie
erwachsen werden wollen unterzieht sie der üblichen Prozedur.“
Angel nickte und starrte Viola an. Lazarus stieß Ethan und Lyam
an als er Angels Blick sah. Er grinste. „Ich glaube unsere Viola
hat soeben eine neue Eroberung gemacht.“ Die anderen sahen nun
auch zu Angel, der wie steifgefroren dort stand und Viola nur
anstarrte. Luna grinste und sah Apoll an. „Ungefähr so
geistreich siehst du auch immer aus, wenn du sie anstarrst.“
Lunas Bemerkung machte Angel nun klar wie er sich verhielt. Er
bedankte sich noch und war kurz darauf verlegen geworden
verschwunden. Ethan lies ein Stück Papier erscheinen und begann
zu schreiben. Lazarus schaute was er dort schrieb und lachte
dann herzlich. Lyam wollte es auch wissen und Lazarus lachte.
„Er schreibt gerade auf wer sich wohl irgendwann noch in Violas
Bett wieder finden wird. Da stehen schon zwei Namen drauf,
einmal Apolls und nun Angels.“ Apoll sah Lazarus und Ethan
giftig an, doch die beiden lachten. „Also wenn du uns nun
erzählen willst das du dich nicht irgendwann an sie heran machen
wirst, lügst du. Wir kennen deine Libido und wenn sie einmal
Feuer gefangen hat, gehst du auch auf die Jagd.“ Apoll
dementierte es nicht, er zuckte nur mit der Schulter. „Wenn sie
mich will, ich stehe zur Verfügung.“ Viola sah von einem zum
anderen und schüttelte nur mit dem Kopf. Lyam sah Lazarus an.
„Meinst du Angel würde es auch versuchen? Soweit ich weiß ist er
Aurana recht treu.“ Lazarus nickte. „Ist er, aber ich denke eine
Frau gibt es der er nicht widerstehen kann.“ Damit deutete er
auf Viola. „Ich gehe mal davon aus das du damit rechnen musst
das die Liste noch länger wird, wenigstens von denen die sie
wollen, ob sie es zulässt und sie sich darauf einlässt ist eine
andere Sache. Doch wenn sie Libidomäßig ähnlich wie Aurian ist,
wird sie noch einige Männer mit ins Bett nehmen. Aurian liebte
die Abwechslung.“
Lazarus hatte sich angewöhnt
einmal am Tag zur Bernsteinhöhle zu gehen und an diesem Tag sah
er dort Gregorian an Aurians Sarg stehen. Er hatte einen
riesigen Blumenstrauß auf ihren Sarg gelegt und sah auf Aurian
herab. „Danke, ich denke du weißt was mir das bedeutet. Pia wird
ein Kind von mir bekommen und darüber bin ich überglücklich.
Selbst jetzt sorgst du noch für uns.“ Auf einmal erschien
Aurians Geist und lächelte Gregorian an. „Das habe ich doch
gerne getan und nur weil ich gegangen bin heißt das nicht das
ich euch nicht mehr liebe. Also bedanke dich nicht sondern freue
dich darüber. Deine Blumen nehme ich gerne an.“ Damit schwebten
die Blumen zu Aurians Geist und als sie sie nahm wurden auch sie
durchschimmernd. „Nenne deine Tochter Elorien, denn sie wird
dein reines Erbe in sich tragen. Wenn du also irgendwann das
Gefühl hast das deine Zeit gekommen ist, dann folge mir mit Pia
und Elorien wird deinen Platz in der Welt der lebenden Götter
ein nehmen. Sie wird wenn alles richtig läuft, eine Verbindung
eingehen mit dem Jungen den Viola bald bekommen wird.“ Gregorian
nickte. Er lächelte Aurian an. „Also werden wir uns wieder
sehen.“ Er wartete die Antwort nicht ab sondern ging. Nun trat
Lazarus aus dem Schatten und sah zu Aurian die an den Blumen
roch. Sie fragte. „Du willst auch etwas wissen?“ Er nickte.
„Gregorian bekommt eine Tochter und Damok einen Sohn und wie ich
eben mit bekam auch Lyam und Viola. Was ist los? Es scheint das
die Alten sich auf etwas vorbereiten.“ Aurian nickte. „Ja die
Zeit der Alten neigt sich dem Ende entgegen, es wird Zeit das
die neue Generation ihren Platz einnimmt. Elorien wird absolut
neutral sein, wohingegen Damoks Sohn die Dunkelheit in sich
tragen wird. Es wird an euch liegen wie die Kinder sich
entwickeln werden. Viola macht sich gut, sie lernt schnell.“
Lazarus nickte. „Wann werden wir dir folgen dürfen, ich meine
Ethan und mich.“ Aurian seufzte leise. „Viola braucht euch noch,
ebenso Leander und Alandra. Sie wachsen erst noch in ihre Rolle
hinein. Bist du denn unglücklich?“ Lazarus schüttelte den Kopf.
„Nein nicht direkt unglücklich, nur irgendwie müde. Ich liebe
Syra und Ethan ebenso wie Viola und ich bin sehr stolz auf Lyam,
er macht seine Sache sehr gut.“ Aurian nickte. „Ethan ist noch
sehr jung, er hat doch kaum etwas erlebt, gib ihm noch etwas
Zeit, doch solltet ihr zu müde werden so lasst es mich wissen.
Übrigens wirst du auch noch zweimal Vater werden.“ Lazarus sah
sie überrascht an. „Noch zwei Kinder? Ich dachte das mit den
Kindern hätte ich hinter mir. Himmel ich werde langsam zu alt
dafür.“ Aurian lachte. „Es gab eine Zeit da warst du ganz scharf
auf Kinder.“ Lazarus nickte. „Richtig aber da war ich auch
sechstausend Jahre jünger. Also gut, was für Kinder werden es
sein? Das heißt wenn ich es schon erfahren darf.“ Aurian lachte.
„Darfst du nicht, ich will dir doch nicht die Überraschung
verderben, doch eins kann ich dir sagen, beide werden etwas ganz
besonderes sein, also mach dich auf etwas gefasst.“ Lazarus
lachte leise. „Du hast dich nicht verändert, bloß nicht zu viel
verraten.“ Aurian schmunzelte. „Ach und ehe ich es vergesse, sag
Eric, das wir Jasmin zu uns geholt haben, da sie eh nicht wieder
geboren werden wollte, dachte ich das sie bei uns gut aufgehoben
ist. Sie hat es sich verdient.“ Lazarus nickte leicht. „Ich
werde es ihm ausrichten.“ Aurian nickte und beugte sich leicht
vor, Lazarus spürte den Hauch eines Kusses auf seinen Lippen,
dann war die Erscheinung verschwunden. Er vermisste Aurian, doch
dachte er sich das er mit Viola noch einige schöne Jahre haben
würde und grinste....leicht beschwingt verließ er die Gruft
wieder. Als er später Ethan und Syra von den Kindern erzählte
sah Syra ihn an. „Werde ich eins davon bekommen?“ Lazarus
lachte. „Ja willst du denn schon?“ Syra nickte heftig. „Ja
bitte, das wäre schön.“ Lazarus zuckte mit der Schulter und
grinste. „Da sie nicht gesagt hat wer die Mutter ist, könntest
du es ebenso gut sein, also los Kleines zeugen wir ein Kind.“
Ethan grinste und sah beide an. „Viola hat recht, das scheint
ansteckend zu sein.“ Was Aurian Lazarus nicht gesagt hatte, war
das nicht nur er Vater werden würde, Syra empfing das Kind von
Lazarus, doch da Ethan kurz darauf auch mit ihr schlief, zeugte
er ebenso eins und Syra würde Zwillinge bekommen, jedes von
einem anderen Mann. Alandra sah das es bald vor Babys nur so
wimmeln würde, also ging sie zur Bernsteinhöhle und sah auf
Aurians Sarg. „Weißt du ich hätte auch gerne eins, doch Leander
ist wie mein Vater, er weigert sich, könntest du da nicht was
drehen? Wenn er denken würde das du was damit zu tun hast, na ja
würde er wohl weniger ausflippen.“ Leise hörte sie Aurian lachen
und leise wisperte es. „Sorge schon mal für ein Kinderzimmer.“
Strahlend ging sie nach Hause und in der kommenden Nacht wusste
Leander nicht wie ihm geschah, denn Alandra forderte ihn so oft
bis sie sicher war das sie empfangen hatte. Wenige Tage danach
eröffnete ihm Alandra strahlend die frohe Botschaft. Sie sah ihn
an. „Leander ich muss dir etwas sagen.“ Er nickte und lächelte.
„Ja Kleines was denn?“ Sie knetete ihre Hände. „Nun ja,
gratuliere du wirst Vater, wir bekommen ein Baby.“ Leander
erstarrte und sah sie blass geworden an. „Was?? Wie ist das
möglich, ich habe doch genau aufgepasst und daran gedacht dich
nicht zu schwängern.“ Dann sah er ihr strahlendes Gesicht und
nickte. „Du freust dich darüber sehr, ich sehe es dir an. Also
heraus mit der Sprache wie ist es möglich?“ Alandra zuckte mit
der Schulter. „Ich weiß es nicht. Freust du dich denn nicht?“
Leander stöhnte kurz auf. „Und wie, ich bin ganz aus dem
Häuschen. Also werden wir so einen kleinen Hosenscheißer im Haus
haben, na prima.“ Als er nun Alandras enttäuschtes Gesicht sah,
wurde ihm klar das sie etwas anderes erwartet hatte, er trat auf
sie zu und zog sie an sich. „Kleines lass mir etwas Zeit mich an
den Gedanken zu gewöhnen, ich werde mich bestimmt freuen, doch
das kam jetzt so plötzlich.“ Alandra hatte so ein schlechtes
Gewissen das sie ihn bittend ansah. „Ich weiß doch wie es
passieren konnte.........ich wollte so gerne ein Baby das ich
Aurian darum bat. Und in der Nacht als ich dich immer wieder
wollte, nun ja......da ist es dann passiert.“ Er sah sie an,
Alandra rechnete schon damit das er nun gehen würde, doch er
schüttelte den Kopf und drückte sie an sich. „Ach Himmel
Kleines, so sehr wünschtest du dir ein Baby?“ Als sie nickte,
lächelte er. „Also was solls, kriegen wir eben ein Kind, das
werden wir schon schaffen.“ Jetzt strahlte ihn Alandra wieder an
und als er sah wie glücklich sie war, küsste er sie liebevoll.
Als Dion und Julien erfuhren wie Alandra ihn aufs Kreuz gelegt
hatte, lachten sie, doch Leander nahm es gelassen. Er sah sie
nur grinsend an und deutete auf die Springbrunnen und die Blumen
an den Fenstern. „Ich würde an eurer Stelle nicht zu laut
lachen, ihr seht wie schnell es gehen kann.“ Die nächsten Tage
trauten die beiden sich nicht mit ihren Frauen zu schlafen aus
Angst das es ihnen ebenso gehen könnte. Erst als die Frauen
sagten das sie noch keinen Wunsch nach einem Kind haben würden,
normalisierte es sich wieder. Allerdings wurden den männlichen
Göttern nun bewusst das egal ob sie aufpassten oder nicht, es
immer mal passieren könnte das sie ungewollt Vater werden
konnten. Damok und Leander waren das beste Beispiel dafür.
Wer aber sein Kind wollte war
Lyam, als er erfuhr das er Vater werden würde, war er
tatsächlich aus dem Häuschen. Wie einst Myrion begann er das
Kinderzimmer her zu richten, versah es mit neuen Tapeten,
richtete es liebevoll ein und umsorgte Viola als wenn sie
zerbrechlich wäre. Die Schwangerschaft machte sie schöner als je
zuvor. Ihre Augen strahlten, ihr Körper nahm noch weiblichere
Formen an und kaum ein Mann konnte seinen Blick von ihr
abwenden. Auch Lazarus nicht als er sie wieder mal beim baden im
See überraschte. Er zog sich aus, betrat den See und trat auf
sie zu. „Kleines, ich will dich.“ Mit diesen Worten legte er
einen Arm um sie und küsste sie dann leidenschaftlich. Als er
spürte das sie sich an ihn drückte, war es vorbei, abermals nahm
er sie mit in das rote Zimmer, doch diesmal würde er sich
wirklich alles von ihr nehmen. Als er sie anschließend recht
zufrieden in seinen Armen hielt und sie ansah, strich er mit der
Hand sanft über ihren bereits leicht gewölbten Bauch. „Das Kind
macht dich noch schöner und begehrenswerter. Lyam ist ja ganz
aus dem Häuschen wegen des Kindes, er freut sich wirklich
wahnsinnig.“ Viola nickte. „Doch auch Syra leuchtet von innen
sie freut sich sehr auf die Kinder.“ Lazarus sah sie überrascht
an: „Kinder? Mehr als eins?“ Viola nickte. „Ja wusstest du das
nicht? Sie ist von dir und von Ethan schwanger, jeder von euch
bekommt ein Kind.“ Lazarus fasste sich an die Stirn. “Nein, da
sie Alandra noch nicht gefragt hatte und wir es auch als unnötig
empfanden da wir ja wussten das ich sie geschwängert hatte,
wusste ich es nicht.“ Er lachte herzlich. „Sei mir nicht böse
Kleines, wenn ich jetzt gehe, aber das muss ich Ethan erzählen,
er wird in Ohnmacht fallen, wenn er das hört. Aber du bist dir
sicher, er wird ebenso Vater, ja?“ Viola nickte grinsend. „Ja
ich bin mir sicher und dir auch nicht böse. Geh nur und sag es
ihm.“ Lazarus half ihr noch aus dem Bett, küsste sie noch mal
zärtlich und war kurz darauf verschwunden. Sie hatte sich gerade
wieder angezogen als Ethan ins Zimmer stürmte und sie mit den
Händen in den Hüften packte und herumwirbelte. „Du bist dir
sicher? Ich werde auch Vater? Syra schenkt mir auch ein Kind?“
Viola nickte. „Ja ja und nun lass mich herunter, mir wird ja
ganz schlecht. Wirbel lieber Syra herum und nicht mich. Ich bin
nur der Bote.“ Ethan stellte sie schnell wieder hin und grinste
sie an. „Entschuldige, doch ich freue mich so. Sag dürfen wir
oben ein Kinderzimmer einrichten oder sollen wir unsere Kinder
zu deinem legen? Ich muss Spielzeug kaufen gehen und ….ach es
ist so viel zu tun.“ Ehe Viola überhaupt antworten konnte war
Ethan ebenso schnell wieder hinaus gestürmt wie zuvor hinein.
Als Lyam hörte das es noch zwei Kinder im Haus geben würde,
beriet er sich mit den anderen beiden Vätern und sie sorgten
dafür das das Kinderzimmer nun für drei Kinder eingerichtet
wurde. Als die beiden Frauen mal das Kinderzimmer betraten
fielen sie bald in Ohnmacht und Viola brüllte. „Juuungs kommt
mal her...also das geht ja gar nicht, entschuldigt aber wie soll
man bei den ganzen Spielsachen noch an die Kinderbetten kommen?“
Die drei Männer sahen Viola an, blickten dann ins Kinderzimmer
und Ethan nickte. „Öhm nun ja es werden ja drei und es soll ja
keins zu kurz kommen, also dachten wir.....“ Er kam nicht dazu
weiter zu reden denn Viola sah die drei an. „Nichts da räumt mal
die Hälfte wieder hinaus. In dem Tohuwabohu finden wir sonst die
Babys ja nicht mal mehr wieder.“ Syra lachte herzerfrischend,
die Männer hatten jeden Fleck im Kinderzimmer mit Spielzeug
versehen, Kreisel, Bälle, Puppen, Schaukelpferde, Bauklötze und
noch anderen Klimbim und alles mal drei. Als die beiden Frauen
gegangen waren, sah Ethan die anderen beiden Männer an. „Wisst
ihr was, nichts da die Spielsachen bleiben, wir vergrößern das
Kinderzimmer.“ Und so geschah es auch. Ethan machte das
Kinderzimmer größer und sorgte so dafür das alle drei Kinder
samt der Spielsachen Platz hatten und es sogar noch Platz auf
dem Boden gab. Nachmittags trafen sich die jungen Frauen bei
Viola und saßen dort am See um sich zu unterhalten, da sie aber
schwanger waren ließen sie ihre Männer nicht aus den Augen und
saßen an einem Tisch in der Nähe. Die Männer waren fast fertiger
als ihre Frauen. Sie sahen total gestresst aus. Doch am
schlimmsten ging es Leander und Lyam, die ja nun zum ersten mal
Vater wurden. So bekamen sie „sehr gute Ratschläge“ von den
bereits erfahreneren Vätern. Leander hatte den Kopf auf den
Armen liegen die wiederum auf dem Tisch lagen und murmelte. „Was
bin ich froh wenn das vorbei ist. Ich bekomme ja nicht mal mehr
richtig Schlaf, irgendwas ist immer, mal ist es ihr Rücken, dann
kann sie nicht auf der Seite liegen, dann will sie mitten in der
Nacht spazieren gehen. Ich bin schon froh das ich nicht wie die
Sterblichen laufen muss um ihr Erdbeeren oder ähnliches zu
holen.“ Lazarus sah ihn an. „ohhh großer Fehler. Du verstehst
das nicht, es geht ihnen nicht um die Erdbeeren oder was auch
immer, sie wollen nur das man auch läuft. Also mach es wie ich,
sorge für die Erdbeeren warte eine Weile und erzähle ihr dann
das du dafür auf einigen Welten nach sehen musstest bis du sie
hattest.“ Leander hob den Kopf. „Ach ja und wieso ist das so
wichtig?“ Lazarus sah ihn an. „Nun je dicker ihr Bauch wird um
so mehr fühlen sie sich unattraktiv und wollen wissen ob man sie
noch liebt. Also je weiter du laufen musstest um so glücklicher
ist sie, weil sie sieht du bist bereit für sie durch das ganze
Universum zu gehen, um ihr zu besorgen was sie möchte.“ Leander
seufzte. „Ich sag euch was, gegen so eine Schwangerschaft ist
jeder Krieg wie ein Abendspaziergang.“ Ethan nickte. „Aber die
Belohnung ist dafür um so schöner. Weißt du denn schon was es
wird?“ Leander nickte. „Ja ein Junge, ich bekomme einen Sohn und
du?“ Ethan grinste. „Ich auch, zum ersten mal bekomme ich einen
Sohn.“ Lyam strahlte. „Ich auch.“ Gregorian lächelte. „Wir eine
Tochter.“ Lazarus sah Gregorian an. „Ich auch. Ich bekomme auch
eine Tochter.“ Damok sah von einem zum anderen. „Bei uns trudelt
ein weiterer Sohn ein. Also werden es vier Jungen und zwei
Mädchen. Na mal sehen was das werden wird. Die armen Mädchen,
vier pubertierende vor Hormonen strotzende Jungen, na prima.“
Lazarus grinste. „Na wenn sie auf mich heraus kommt, wird es ihr
nichts ausmachen das die Jungen hinter ihr her sind.“ Gregorian
nickte. „Nun meine ist schon vergeben, an Lyams Sohn. Zumindest
sagte Aurian das.“ Lazarus nickte. „Und sie hatte meistens
recht.“ Leander setzte sich auf. „So wie ich das sehe, haben wir
nicht genug Mädchen für alle Jungen.“ Ethan grinste ihn an. „Nun
ja also dann musst du noch ein Mädchen zeugen, dürfte doch kein
Problem sein.“ Leander stöhnte auf. „Ohne mich, lasst Alandra
erst mal diesen Jungen bekommen, da bin ich schon dankbar. Wir
haben noch genug andere Kerle die dann mal zeugen können. Wie
Dion oder Julien, sollen sie die Mädchen zeugen, ich nicht.“ Nun
lachten alle anderen und sahen Leander an. Lazarus sah Leander
nachdenklich an. „Freust du dich immer noch nicht auf das Kind?“
Leander nickte. „Doch schon, ich wollte zwar noch kein Kind,
aber jetzt wo es einmal unterwegs ist, will ich es auch.
Immerhin bekommt der Kriegsgott einen Sohn, ist doch was.“
Die Monate vergingen und bald
würde es soweit sein das die Frauen ihre Kinder bekommen würden,
jeder der Väter, Leander eingeschlossen machten sich Sorgen um
ihre Frauen. Vor allem da ihnen Iona fehlte, die schon mehr
Kindern auf die Welt geholfen hatte als sonst eine Frau. Alandra
machte sich da keine Sorgen, sie wusste was sie zu tun hatte und
sie würden den anderen beistehen wie es ihre Mutter getan hätte.
Abgesehen davon würde sie Hilfe bekommen von einer Seite an die
niemand gedacht hatte.




