Kapitel 19: Ein Überraschungspaket


 

Andora hatte begonnen auf zu räumen. Das Haus platzte aus allen Nähten und so hatte sie zuerst mal die an die Luft gesetzt, die alt genug waren sich ein eigenes zu Haus zu suchen, wie Byron. Er musste nicht mehr an Violas Rockzipfel hängen. Athene und Cyric gab sie eine eigene Wohnung innerhalb des Hauses, denn Athene war sehr verträglich und man kam sehr gut mir ihr aus. Auch Pelata trat auf sie zu und bat sie wenn es möglich wäre, das sie Aurian folgen könnte. Pelata begründete es damit das sie Aurian viele hundert Jahre gedient habe und sie doch sehr vermissen würde. Andora sah sie an und lächelte sanft. „Bist du dir sicher? Du bist der gute Geist dieses Hauses und ich wäre glücklich wenn du bleiben würdest. Du kannst mit erleben wie eine neue Ära beginnt.“ Doch Pelata schüttelte den Kopf. „Du sagst es es weht ein neuer Wind und das ist auch gut so, doch ich gehöre zu Aurian, bitte lass mich gehen.“ Andora nickte. „Also gut, da ich nicht weiß ob es möglich ist werden wir morgen mal zu Bernsteinhöhle gehen und Aurian fragen, ob du ihr folgen kannst.“ Sie räumte auch das alte Schlafzimmer komplett aus das Aurian und Myrion und nach ihnen Viola und Lyam bewohnt hatten, selbst hier sah man das Viola einfach nicht los lassen konnte. Es waren immer noch die alten Möbel von Aurian darin. Nun bekam das Schlafzimmer ein großes kreisrundes Bett in frischen Farben, mit dicken Kissen darauf. Dazu ließ Andora einen Wandteppich an der Kopfseite des Bettes erscheinen der dort an der Wand hing. Er zeigte die Insel der toten Götter, das tat sie um Aurian zu ehren und fand das war auch Ehre genug, dazu musste man nicht ihre alten verstaubten Möbel behalten. An der Seite des Zimmers neben dem großen Fenster erschien eine gläserne Türe so das sie auf das Meer sehen und direkt von ihrem Schlafzimmer die kleine Terrasse betreten konnte die sie noch gleich mit daran gesetzt hatte. Neben der Türe im Zimmer hatte sie passend zu dem Bett auch einen kleinen Tisch mit drei Sesseln darum gesetzt. Ein riesiger Spiegel dekorierte die Decke, ebenso wie an einer der beiden Wände. Einen Schrank brauchte sie nicht. Kleidung die sie brauchte erschuf sie sich wenn sie nötig war und gut. Doch auf edle Teppiche wollte sie nicht verzichten und so lagen einige dicke flauschige davon in dem Zimmer. Auch setzte sie einen Kamin hinein, obwohl sie den nicht brauchte, doch sie empfand es als heimelig. Das ganze Zimmer war in gold und rot gehalten, sie fand diese beiden Farben kontrastierten sehr gut miteinander. Als sie fertig war warf sie sich auf das Bett und sah hinauf in den Spiegel. „So das dürfte genügen, hier werde ich mich wohl fühlen. Und mal sehen wer dieses Bett noch mit mir teilen wird. Im Gegensatz zu Aurian werde ich nicht trennen, zwischen meinen Liebhabern und meinem festen Gefährten. Entweder er kommt damit klar oder nicht.“ Sie sah ihr Spiegelbild an, dann ließ sie ihre Kleidung verschwinden und lag nackt auf dem Bett um sich genau betrachten zu können. Sie zwinkerte ihrem Spiegelbild zu. „Ich bin wirklich scharf.....zumindest sehe ich so aus.“ Ihre Hände glitten an ihrem Körper entlang und versuchten ihm irgendein Gefühl zu entlocken. Sie erkundete ihren eigenen Körper um zu verstehen wie er reagierte. Sie spürte wie ihr heiß wurde und als sie die richtigen Stellen berührte, kochte die Lust in ihr hoch, sie schrie leise auf. Ethan der es hörte und dachte es sei etwas geschehen stürmte in das Zimmer und sah sie dort liegen, ebenso was sie tat. Er grinste und schloss sofort die Türe wieder leise und trat auf den Flur hinaus. Er nickte erfreut. Auch Lazarus kam angerannt. „Was ist los, hat sie sich weh getan?“ Ethan lachte. „Nein das wohl weniger, sieh selber hinein aber vorsichtig, nicht das sie merkt das du sie gesehen hast. Wir wollen sie nicht verschrecken, sie nimmt es als normal an und das sollte auch so bleiben.“ Auch Lazarus öffnete nun vorsichtig einen Spalt die Türe und sah was Andora dort tat. Er lachte als er die Türe wieder schloss. „Also das ist doch gut, sie erkundet ihren eigenen Körper. Ich finde das klasse. Das zeigt das sie ein natürliches Verhältnis zu ihrem Körper und was damit zusammen hängt, hat.“ Ethan nickte dazu. „Leider löst dieser Anblick bei mir auch was anderes aus. Vor allem wo ich so lange auf die Göttin des Lichts verzichten musste.“ Lazarus lachte leise und knuffte Ethan. „Das mal dazu, du findest sie nicht scharf genug. Du würdest doch jetzt schon zu ihr ins Bett springen.“ Ethan grinste und zuckte leicht die Schultern. „Na und? Sie ist auch scharf, dagegen kann man nichts sagen. Doch wir sollten das erste Mal wirklich Ikarus überlassen.“ Lazarus grinste zurück. „Zeig das dort drin Ikarus und er ist nicht mehr zu halten, dann hat sie ihr erstes Mal ob sie will oder nicht, ich glaube der Junge würde gnadenlos über sie herfallen.“ Lazarus meinte es selbstverständlich nicht ernst, obwohl er gar nicht so unrecht hatte. „Ich glaube hier haben wir zum ersten mal eine passende Konstellation, beide gehören dem Licht an und tragen es in sich. Er wird keine Probleme damit haben das sie auch mit anderen schläft und sie dennoch innig lieben.“ Ethan nickte. „Am meisten Sorgen macht mir Ares, er ist bis über beide Ohren in sie verliebt, ich hoffe es wird für ihn nicht zu schmerzlich, zu sehen das sie Ikarus immer den Vorzug geben wird.“ Während die beiden sich noch unterhielten öffnete sich Andoras Schlafzimmertüre und sie trat wieder angezogen hinaus, grinste die beiden an und ging an ihnen vorbei. Ethan lachte. „Es hat ihr zumindest Spaß gemacht.“ Was die beiden nicht wussten war das Andora auf der Suche nach Ikarus war, sie fand ihn unten am See wo er ein Bad nahm und dort mit Ares im Wasser tobte. Andora sah die beiden, sie holte noch mal tief Luft und murmelte leise. „Nun wollen wir mal sehen wie es mit einem Mann ist.“ Sie trat näher an den See heran. Lazarus und Ethan waren ihr gefolgt und setzten sich an einen der Tische die dort standen. Ohne sich zu genieren zog sich Andora komplett aus, was die beiden jungen Männer im Wasser erstarren ließ. Dann trat sie langsam in das Wasser, sie tat so als würde sie die Reaktion der beide nicht bemerken. Langsam trat sie auf die beiden zu und fragte harmlos. „Darf man mit spielen?“ Ares hüstelte und Ikarus grinste frech. „Also Kleines in dem Aufzug würde ich lieber mit dir was anderes spielen.“ Ethan und Lazarus lachten sich fast weg, Lazarus schüttelte lachend den Kopf. „Himmel ist die Kleine durchtrieben, doch wenn sie so weiter macht, hat sie gleich nicht nur einen Kerl im Bett.“ Andora sah Ikarus treuselig an als würde sie kein Wässerchen trüben können, harmlos fragte sie. „Ach ja was denn? Zeig mal.“ Ikarus sah Ares an, dann wieder Andora. Man sah ihm an das er sich nur noch mit Mühe beherrschen konnte. „Sag das lieber nicht.“ Andora legte den Kopf leicht schräg. „Doch, was meinst du? Zeig mal.“ Ikarus holte noch mal tief Luft. „Jetzt reicht`s.“ Er trat auf Andora zu und griff mit einem Arm um sie herum und zog sie kräftig an sich. Sie spürte nun seinen harten und starken Körper und ihr wurde bewusst das sie es sogar als Kind schon geliebt hatte wenn er sie an seine muskulöse Brust gezogen hatte. Sie sah zu ihm auf, legte ihm ihre Arme um den Hals und bot ihm ihre Lippen zum Kuss an. Nun war es um ihn ganz geschehen, als er ihre blutroten Lippen sah und beugte sich zu ihr und küsste sie hart und verlangend. Ikarus fühlte ihren samt weichen Körper, die vollen Brüste die sich an ihn drückten und als sie den Kuss ebenso leidenschaftlich erwiderte, hielt ihn nichts mehr auf. Er drückte ihr seinen Unterleib entgegen und ließ Andora nun deutlich spüren welche Reaktion sie in ihm ausgelöst hatte. Er löste den Kuss schwer atmend und sah sie an, leise presste er heraus. „Sag nur ein Wort, sag nur ja und du wirst jetzt und sofort dein erstes Mal erleben.“ Andora sah ihn ebenso schwer atmend an und nickte. „Ja, ich will es.“ Sie hatte noch nicht ganz ausgesprochen da war er mit ihr verschwunden. Lazarus sah Ethan ruhig an. „Wir hätten uns gar nicht die Köpfe heiß reden müssen, sie hat soeben ihren Favoriten gewählt. Komm wollen wir sehen wie es geschieht.“ Sie riefen Ares herbei und nahmen auch ihn mit. So tauchten die drei unsichtbar bei Ikarus im Zimmer auf, denn er hatte Andora mit in sein Bett genommen. Lazarus hielt Ares am Arm fest, denn als er an dem jungen Gott entlang gesehen hatte, sah er was mit ihm los war. Ikarus war sanft und zärtlich, obwohl Andora die unterdrückte Leidenschaft spürte. Sie drückte sich immer wieder an ihn, bis er begriff das sie mehr wollte. Er sah sie an. „Bist du sicher?“ Sie nickte, so drang er vorsichtig in sie ein oder wollte es zumindest, doch sie presste sich ihm auf einmal so heftig entgegen, das es schneller ging als er gedacht hatte. Kaum war das Hindernis beseitigt, sah sie ihn an. „Gib mir alles, sei nicht so zaghaft. Denk daran, der Kriegsgott wird nicht sanft mit mir umgehen. Ich kann es verkraften.“ Nun ließ Ikarus seiner Leidenschaft freien Lauf und beide stöhnten laut auf vor Lust. Ikarus spürte auf einmal die wilde Lust in Andora und lockte alles hervor, sie schrie immer wieder auf und drückte sich ihm entgegen, bis es ihr zu bunt wurde und sie ihn umklammerte und ihre Kraft benutzte sich mit ihm zu drehen, so das er nun unter ihr lag. Dann legte Andora los. Ikarus wusste nicht wie ihm geschah, er hatte eine ängstliche kleine Jungfrau erwartet doch was sich hier nun auf ihm austobte war ein Vulkan. Er genoss es und unterstützte sie bei ihrem tun in dem er unter ihren Po griff und ihr half. Sie stützte sich auf seiner Brust ab, während sie sich auf ihm heftig bewegte. Lazarus und Ethan waren sprachlos. Sie hatten alles erwartet aber das nicht. Lazarus hielt Ares immer noch am Arm fest. Er sah den jungen Gott an. „Du willst sie?......na dann los, ich glaube sie kann dich auch noch verkraften.“ Er ließ Ares los und der tauchte nun auch auf, zog sich die Badehose aus und kniete sich hinter Andora und umfasste ihre Brüste diese nun streichelnd. Andora sah kurz hinter sich und lehnte dann ihren Rücken an Ares an. Lazarus schüttelte den Kopf, er konnte nicht begreifen was er dort sah. Ethan lachte leise. „Und wir haben uns Sorgen gemacht, die kleine ist ein kleines Luder.....Himmel ist sie wild.“ Dann schrie Ikarus ebenso auf wie Andora, sie entzog sich ihm und beugte sich nun über ihn um so Ares die Möglichkeit zu geben sie zu nehmen, als der sah was ihm geboten wurde, hielt ihn nichts mehr und so drang nun er in sie ein. Ikarus keuchte leise. „Kleines woher hast du das?“ Andora die nun von Ares genommen wurde, stöhnte leise heraus. „Von Aurian, ich habe doch in die Vergangenheit gesehen und …......“ Dann schrie sie abermals lustvoll auf. Ares hielt einen Moment inne um ihr Zeit zu geben sich zu erholen, dann legte er abermals los, bis auch er laut aufschrie. Das ganze hatte Ikarus wieder erregt, so entzog sich nun Ares ihr und drückte sie, sie an die Hüfte fassend wieder auf Ikarus der nun wieder aufstöhnte. Immer wieder nahmen sie sie sich abwechselnd. Andora schien nie genug zu bekommen, doch irgendwann konnten alle drei nicht mehr und lagen keuchend und nass geschwitzt neben einander, wobei Ikarus Andora fest im Arm und an sich gedrückt hielt. Ares hatte einen Arm um Andora liegen und sah Ikarus an. „Ich liebe sie ebenso wie du.“ Ikarus nickte. „Mach dir keinen Kopf, ich finde es schön das du bei uns bist.“ Er sah grinsend auf Andora herab die ihn immer noch schwer atmend ansah. „Ich liebe dich, aber so ein erstes Mal hatte wohl noch keine. Himmel Mädel, hast du noch Platz in deinem Bett für zwei wilde Hengste? Ich glaube damit hat sich unsere Junggesellenbude erledigt.“ Andora legte ihren Kopf auf Ikarus Brust, wobei sie eine Hand auf Ares Po legte um ihm das Gefühl zu geben das sie ihn ebenso mochte, doch dann schüttelte sie den Kopf. „Nein noch nicht, erst müssen wir reden. Ich will klare Verhältnisse haben bevor ich mich fest lege.“ Ikarus nickte. „Ja ich glaube du hast recht, wir sollten erst einiges klären.“ Lazarus und Ethan grinsten sich an, bis Ethan sagte. „Ich glaube wir sind hier überflüssig, wir sollten gehen und die drei alleine lassen. Wenn Viola das wüsste sie würde im Erdboden versinken.“

Es machte schnell die Runde was dort in Ikarus Bett geschehen war. Leander saß bei Lazarus und Ethan. „Meint ihr sie ist stark genug mich zu verkraften?“ Lazarus lachte nun laut heraus. „Überlege dir lieber ob du stark genug bist sie zu verkraften. Himmel noch eins, das Mädel ist wie ein Vulkan, wie der starke Nordwind. Sie fegt alles beiseite, was sich ihr in den Weg stellt. Ich sage euch eins: Ich liebe sie.....und das meine ich ehrlich.“ Er sah Leander an. „Du brauchst den Kampf?..also nach dem was wir gesehen haben.....wirst du mit ihr den Kampf deines Lebens haben. Sei gewappnet, denn sie wird dir nicht nur einen Kampf im Bett liefern. So wie ich sie nun einschätze wird sie dich provozieren, dich verhöhnen, dein Blut mehr als du je gedacht hast zum kochen bringen um dir schlussendlich zu geben was du brauchst.“ Leander sah ihn sprachlos an, es dauerte eine weile bis er begriff was Lazarus da gesagt hatte. „Ist das dein ernst?“ Ethan schmunzelte. „Und wie ernst er es meint. Er hat recht, sie wird mit dir durch das Schlafzimmer toben, wobei ich nicht mal sicher bin ob sie dafür das Schlafzimmer wählen wird. Rechne mal damit das sie dich erst heiß macht, dich dann provozieren wird bis du platzt und dich dann erregen wird bist du nicht mehr weiß wer du bist und dann erst wird sie dir Gelegenheit geben dir von ihr zu holen was du von ihr willst. Ich glaube sie geht individuell auf jeden ein.........wie es Aurian getan hat. Obwohl Aurian da recht geradlinig war. Doch Andora ist ein Überraschungspaket. Man weiß nie was sie im nächsten Moment tun wird.“ Ethan sah sie zum See herunter kommen und deutete zu ihr. Die drei anderen Teenager, Ryan, Fleur und Rhiana im Schlepptau. Rhianna bettelte. „Bitte wir sind es auch leid Teenager zu sein, wir wollen auch wenigstens schon mal junge Erwachsene werden.....büttääää.“ Andora sah die drei ruhig an. „Also gut ihr wollt auch älter sein? In Ordnung, ich sage euch wie es geht und ihr müsst es selber erledigen, ich werde mir nicht daran die Finger verbrennen. Es wird euch nur gelingen wenn ihr geistig schon soweit seid.“ Die drei nickten heftig. So erklärte sie ihnen genau wie es ging. „So und nun versucht es.“ Sie verschränkte gelassen ihre Arme vor der Brust und sah die anderen an. Leise übermittelte sie geistig Ethan das er Angel her holen solle, denn wenn es Ryan und Fleur gelingen würde, würde es gleich hier vor Schmerzenschreie nur so hallen. Während die drei es weiter versuchten, war Ethan zu Angel teleportiert und hatte ihm schnell erklärt was vor sich ging. Der kam dann auch sofort mit. Nun wartete man ab. Wer es ohne Probleme und das beim zweiten Anlauf schaffte war Rhianna, wie schon bei Andora, wuchs sie bist sie ihre Größe hatte, ebenso entwickelte sich ihr Körper. Ethan der es sah, verschluckte sich fast, denn im Gegensatz zu Andora die daran gedacht hatte das die Kleidung zu klein werden würde, platzten bei Rhianna auf einmal ihre Kleider und sie stand vollkommen nackt da. Lazarus sah Ethan an der wie erstarrt da stand, dann ging sein Blick zu Rhianna. Er senkte leicht lächelnd den Kopf. Rhianna war ebenso wie Andora eine rassige schwarzhaarige Schönheit, sie hatte die strahlend blauen Augen von Athene und Lazarus. Ihr Körper war makellos und wohl proportioniert. Sie hatte die Oberweite ihrer Mutter geerbt und Ethan starrte sie nur an. Er verhielt sich wie ein junger Teenager der zum ersten mal eine nackte Frau sah. Seine ganze Selbstsicherheit war fort. Ethan hatte sich Hals über Kopf von einer Sekunde zur anderen in Rhianna verliebt. Als Lazarus ihn ansah und spürte was in ihm vor sich ging, lächelte er und flüsterte leise. „Das war es mir wert. Danke Aurian.“ Auch Rhianna sah Ethan an, ihr wurde nicht mal bewusst das sie nackt dort stand. Ihr Herz entbrannte sofort.

In der Welt der toten Götter legte Aurian Amor einen Arm um die Schultern. „Das hast du gut gemacht. Nun kann Lazarus gehen ohne schmerzvoll an Ethan denken zu müssen. Ihre Herzen sind für einander entflammt und das ist gut so. Ethan wird nun nicht alleine zurück bleiben.“ Amor sah sie an und nickte. „Ja, doch treu sein wird er ihr dennoch nicht. Denn ganz aus seiner Haut kann er nicht heraus. Er ist was er ist.“ Aurian lachte. „Das wollen wir auch nicht, er war und ist ein scharfer Hengst der jede Frau bespringt die ihm gefällt. Doch sein Herz wird nicht mehr leer sein und das ist wichtig.“

Und noch jemandem war aufgefallen was zwischen Rhianna und Ethan vor ging, Andora. Sie lächelte leicht, sie hatte sofort verstanden was Aurian damit bezweckt hatte, denn sie sah zu Lazarus und bemerkte sein Lächeln. Sie nickte ihm liebevoll zu. Alles geschah nur innerhalb weniger Sekunden, dann wurde Rhianna klar das sie nackt da stand und hatte schnell neue Kleider am Körper. Auch Ethan fasste sich wieder und setzte sich neben Lazarus. Er sah Lazarus an, dann wieder zu Rhianna. „Sie ist....sie ist..“ Lazarus legte ihm einen Arm um die Schulter. „Sie ist mein Geschenk an dich. Damit du nicht alleine zurück bleiben musst, wenn Syra und ich gehen.“ Ethan sah Lazarus an, Tränen vor Rührung standen ihm in den Augen. „Du hast dich für mich überwunden um mir eine Frau zu schenken mit der ich den Rest meines Lebens zusammen sein kann?“ Lazarus schmunzelte. „Nicht ganz aber so in etwa.“ Ethan zog ihn an sich und tat nun etwas womit Lazarus nie gerechnet hatte, er küsste ihn kurz auf den Mund. „Sie ist zauberhaft, sie sieht fast aus wie Aurian, sie ist die Frau auf die ich mein Leben lang gewartet habe. Ich liebe dich.“ Lazarus sah ihn sanft an. „Ich liebe dich auch. Ich weiß wie es ist einen Freund zu verlieren den man liebt. Weite deine Freundschaft auf Ikarus aus, ich denke er ist dir sehr ähnlich und wird vielleicht mal meinen Platz in deinem Herzen einnehmen können, so wie du den Platz ein nahmst den Arden einst inne hatte.“ Ikarus erschien wie aufs Stichwort und trat hinter Andora, legte seine Arme um sie und küsste sie leicht auf den Hals. Leise flüsterte er ihr ins Ohr. „Ich liebe dich.“ Ethan sah zu Ikarus und dann Lazarus wieder an. „Der Junge wird dich sehr vermissen, du warst seine Anlaufstelle wenn er Probleme hatte. Seine Mutter kann man in der Pfeife rauchen und Angel hat sich kaum um ihn gekümmert.“ Lazarus nickte. „Ich weiß....somit sind wir dann doch noch erwachsen geworden. Nun musst du die Last tragen die ich siebentausend Jahre getragen habe. Aber ich denke du und Andora werdet es schon schaffen, ihr seid beide stark. Stärker als ich es je war. Ebenso Ikarus und Ares...sieh dir den Jungen an. Ikarus hat mehr von Myrion als man denken könnte. Er ist groß, stark wie ein Bär und ist so von sich überzeugt, das ihn nichts umwerfen kann. Mit ihm hat Andora eine gute Wahl getroffen vor allem da er auch nur Flausen im Kopf hat, wie du. Und zudem, noch seid ihr mich nicht los, ein wenig bleibe ich noch. Schließlich will ich sehen wie du mein Geschenk in deinen Armen hältst.“ Sie kamen nicht dazu weiter zu reden, denn nun ging das Gebrüll los, den beiden jungen Engeln schmerzten die Flügelansätze die nun hinaus wollten. Angel sprang sofort seiner Tochter zur Hilfe und als Ikarus sah was vor sich ging tat er das selbe bei Ryan. Aurana kam als das Geschrei bereits begonnen hatte und drückte ihre Hände vor Nervosität. Es dauerte eine Weile doch dann breiteten die beiden jungen Engel ihre Flügel aus und strahlten alle Anwesenden an. Andora sah sich um und meinte nur trocken. „Wir haben wieder einen Grund zum feiern.“ Sie lehnte sich an Ikarus und legte einen Arm um ihn, wobei ihre Hand unter sein Hemd kroch und sie ihn sachte streichelte. Er grinste auf sie herab. „Na schon wieder heiß?“ Sie kniff ihn kurz frech in die Taille. „Das sollte ich wohl eher dich fragen.“ Er packte zu, drückte sie noch fester an sich und küsste sie wild. Anschließend grinste er sie an. „Erst feiern und dann geht’s wieder rund, ich lade Ares dazu ein, damit du auch genug kriegst.“ Nach der Aussage konnte er nur noch rennen, denn Andora rannte ihm hinter her und schrie. „Warte, wenn ich dich kriege.“ Er lief lachend davon.

Kapitel 20: Legenden der vergangenen Zeiten


 

Es wehte tatsächlich ein neuer Wind und Andora erledigte ihre Pflichten und Aufgaben mit einer Leichtigkeit, die alle erstaunte. Nur bei Pelata wusste sie nicht was sie da machen sollte, also fragte sie Aurian. Die sagte ihr, das es möglich wäre das Pelata zu ihr kommen könne, dazu gäbe es zwei Lösungen, allerdings würde sie ihr die nicht nennen, sie sollte selber dahinter kommen. Jeder andere wäre vielleicht sauer gewesen, die Lösung nicht auf dem Silbertablett serviert zu bekommen, nicht so aber Andora, sie sah es als Prüfung an und überlegte. Sie drehte das Problem hin und her. Pelata war keine Göttin, lediglich unsterblich, dann kam ihr eine Idee, wenn Pelata zur Göttin aufsteigen würde, dann könnte sie selber zu Aurian gehen. Als sie Pelata das sagte lehnte diese aber mit der Begründung ab sie fühle sich wohl so und wolle keine Göttin werden. So saß sie eines Nachmittags wieder am See und grübelte darüber nach wie man das lösen konnte. Dann kam ihr die Lösung wie ein Blitz in den Kopf, als sie Anubis sah. Sie sprang auf und hechtete zu Pelata. „Ich habe die Lösung. Von selber kannst du nicht gehen, Aurian kann dich auch nicht holen, eine Göttin willst du nicht werden, dann gibt es nur eine Lösung. Die Götter die gehen werden müssen deine Seele mit nehmen. Allerdings wirst du so lange warten müssen bis einer der Götter die sich bereit machen zu gehen, dich mitnehmen kann.“ Pelata lächelte und nickte. „Danke Kind, ich werde gerne noch warten und freue mich darauf Aurian wieder zu sehen.“ Als Andora für dieses verzwickte Problem eine Lösung gefunden hatte strahlte sie. Andora war sanft und liebevoll, doch konnte sie auch hart sein, wie man an dem Rausschmiss ihrer Mutter gesehen hatte. Doch eines konnte sie nicht vertragen, wenn sie ihre Sinne über die Welten streifen ließ und man sie dabei störte, dann wurde sie grantig und fuhr denjenigen auch hart an. Inzwischen hatte sie es sich angewöhnt, sich dafür auf ihre kleine Terrasse zum Meer hin zu setzen, weil sie dort ihre Ruhe hatte. Wenn die anderen sie dort sitzen sahen und bemerkten das sie ihre Augen geschlossen hatte, ließ man sie in Ruhe. Während sie über die Welten blickte, dachte sie auch über andere Probleme nach, das war ihre Art der Entspannung. Es waren vier Wochen seit ihrem ersten Mal mit Ikarus und Ares vergangen, in dieser Zeit hatte sie regelmäßig mit Ikarus geschlafen. Ares wurde ein wenig unwillig, das sie sich nicht auch mal Zeit für ihn alleine nahm. Wenn er bei ihr im Bett sein durfte, dann nur mit Ikarus zusammen. Auch Ikarus bemerkte Ares Unzufriedenheit, wusste aber nicht wie er ihm da helfen konnte. Ebenso zögerte Andora das Gespräch heraus, wie es weiter gehen sollte. Die beiden jungen Götter wohnten nach wie vor in ihrer Junggesellenbude. Ikarus saß am See und ließ wieder mal Steinchen über das Wasser hüpfen als Ethan ihn dort sitzen sah. Er ging auf ihn zu und setzte sich neben ihn. „Was ist los? Wenn ihr Steinchen hüpfen lasst denkt ihr meistens nach. Also was bedrückt dich?“ Ikarus sah Ethan an. „Andora....oh sie ist scharf und heiß. Ich liebe sie wirklich. Doch sie geht dem längst überfälligem Gespräch aus dem Weg, Hinzu kommt das sie Ares links liegen lässt, außer sie will uns beide. Es ist alles so schwebend.....verstehst du? Ich weiß nicht wo ich mit ihr dran bin. Bin ich nun ihr fester Gefährte oder nicht? Hat sie sich nun für mich entschieden oder nicht? Das sind alles Fragen die mich bedrücken und wenn ich sie darauf anspreche, kommt sie mit irgendwelchen Pflichten und Problemen an die sie zuvor noch bewältigen muss und weg ist sie.“ Ethan nickte verstehend. „Willst du sie denn als feste Partnerin? Willst du die Last mit ihr tragen? Und glaub mir mein Junge die Last ist nicht leicht. Wirst du ihr den Halt geben können den sie braucht? Der Kerl an ihrer Seite muss stark sein und damit meine ich nicht die körperliche Stärke. Denn die hast du zweifellos, doch bist du auch stark genug, alles was kommen wird zu ertragen? Vielleicht will sie dir Zeit geben darüber nach zu denken, zudem vergiss nicht, sie ist noch jung und will sich vielleicht noch nicht fest binden. Denk mal dran du wolltest dich auch nicht sofort fest binden, du wolltest dich auch erst austoben. Außerdem habe ich gesehen das du auch nach wie vor mit Athene ins Bett gehst. Mir ist klar dass du niemals treu sein wirst, du hast deutlich gesagt das du kein Myrion oder Lyam bist. Ich denke das ist ihr auch bewusst und sie muss sich auch erst an den Gedanken gewöhnen das sie dich teilen muss. Vielleicht ist sie auch eifersüchtig und gibt es nur nicht zu. Was Ares angeht...nun ich denke sie hat dich zu ihrem Favoriten gemacht und Ares wird seine Chance noch erhalten, da mache ich mir keine Sorgen. Sie hat ihn akzeptiert sonst würde sie nicht auch mit ihm schlafen.“ Ikarus nickte. „Sicher aber nur wenn ich dabei bin, alleine lässt sie ihn nicht an sich heran. Die Last von der du sprichst kann ich mit ihr tragen, ich liebe sie und würde ihr immer beistehen, egal was auf uns zu kommt. Ich will sie als feste Partnerin, ich will immer an ihrer Seite stehen...klar gehe ich auch noch mit anderen Frauen ins Bett, wie Athene, doch sie will ich wirklich...sie ist mein Stern am Himmel, sie ist das Lebenselixier das ich brauche. Sie ist alles für mich, ich habe Angst das ich irgendwann feststelle das sie sich für einen anderen entschieden hat und ich leer ausgehe.“ Ethan nickte. „Kennst du das Geheimnis des Thronsaals im Palast? Wenn du wissen willst wie sie zu dir steht, gehe dort hin und sieh die die Statuen an. Sie nehmen den Platz automatisch ein, sobald die Göttin des Lichts sich für einen entschieden hat. An ihnen kannst du sehen, wie die Konstellation im Moment ist. Der Platz hinter dem Thron nimmt der ein den sie am meisten liebt, der ihr Halt und ihr Fels in der Brandung ist. Wenn sie sich für dich entscheidet, wirst du Tag und Nacht für sie da sein müssen. Du musst bereit stehen wenn sie deine Kraft braucht. Du wirst ihr Trost geben müssen, wenn sie traurig ist. Überlege dir gut was du willst. Ich gab mich immer zufrieden mit dem Platz an der Seite der Göttin des Lichts, denn so hatte ich immer die Freiheiten zu tun was ich wollte. Ich will den Platz hinter dem Thron nicht. Liebst du sie so sehr das du für sie alles aufgeben würdest? Denn das taten Myrion und Lyam, sie gaben für die eine Frau alles auf. Und noch etwas, lass dich niemals von ihr mit einer anderen erwischen, wenn sie wirklich eifersüchtig ist, reicht es ihr schon zu wissen das du mit anderen schläfst, dann will sie es aber nicht auch noch sehen. Sie ist noch zu jung um bereits darüber zu stehen.“ Ikarus nickte verstehend. „Vielleicht sollte ich das erst mal für eine Weile einstellen, denn grundsätzlich gibt sie mir genug, brauchen tue ich die anderen nicht, es ist halt nur aufregend.“ Ethan sah ihn ruhig an. „Denk in Ruhe darüber nach und verlange dann erst eine Entscheidung von ihr. Sei dir absolut sicher ob du alles erfüllen kannst was der Mann an ihrer Seite braucht und glaub mir das ist nicht wenig. Es gab eine Zeit da dachte ich so wie du, ich wollte Aurians fester Partner sein, ich wollte sie für mich haben, ich war eifersüchtig auf jeden Kerl der sich ihr näherte, sei es Lazarus oder Myrion. Doch dann sah ich was Myrion leistete und mir wurde klar....das konnte ich gar nicht. Ich hätte nicht so an ihrer Seite stehen können, ich hätte diese Kraft die der Kerl in sich trug nicht gehabt. Myrion tröstete sogar ihre Liebhaber, er hatte für jeden ein offenes Ohr, er machte Aurian sogar darauf aufmerksam wenn sie mal einen vernachlässigte. Er schob sogar Kerle in ihr Bett wo er sah die brauchten sie. Könntest du das alles? Bist du dir absolut sicher? Sei froh das sie sich noch nicht entschieden hat, denn so hast du Zeit darüber nach zu denken und glaub mir ich liebte Aurian mehr als du dir vorstellen kannst und doch war ich froh das es Myrion gab. Myrion war der stärkste Mann den ich je gesehen habe, sei es körperlich als auch seelisch. In seine Fußstapfen zu treten wird nicht leicht sein........er war der Mann hinter Aurians Thron.“ Ikarus hatte Ethan genau zugehört, er seufzte leise, denn jetzt erst wurde ihm bewusst was man wirklich von dem Mann an Andoras Seite erwartete. Er würde für Andora teilweise seine eigenen Bedürfnisse hinten an stellen müssen. Sie musste der erste Gedanke für ihn sein. Er sah Ethan an. „Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht ob ich das wirklich kann.“ Ethan lächelte leicht. „Du bist ebenfalls noch sehr jung, lass dir und ihr Zeit, wachst erst mal zusammen und dann wird es sich von selber zeigen wer den Platz hinter ihrem Thron einnimmt. Sei glücklich über das was sie dir gibt, denn ich weiß das sie dich liebt.“ Ikarus hatte vieles über das er nun nachdenken musste. Er würde sich erst mal selber darüber im klaren werden müssen, ob er wirklich bereit war, alles für sie auf zu geben. War seine Liebe wirklich stark genug oder wollte er sie nur haben?

Kurze Zeit später betrat er den Palast er wollte sich die Statuen ansehen, wie es ihm Ethan geraten hatte. Als er sich nun die Statuen ansah, stellte er fest, das keine mehr ein Gesicht hatte. Es waren nur Körper und gesichtslose Steinbrocken. Selbst die, die zuvor noch Lazarus und Ethans Gesichtszüge und Statur gehabt hatten. Das bedeutete wohl es war noch alles offen. Andora hatte sich noch nicht entschieden. Er seufzte leise und betrat dann die Raum der aussah wie eine Bernsteinhöhle, er ging zu Myrions Glassarg und sah auf ihn herab. „Bin ich stark genug? Ist meine Liebe stark genug?“ Neben ihm erschien Myrions Geist. Ikarus erschrak im ersten Moment, dann sah er Myrion an, der lächelte. „Junge du bist stark genug ebenso deine Liebe, sie ist nur noch sehr frisch und neu. Ethan hat recht, konzentriere dich erst mal nur auf Andora, lass die Finger vorläufig von anderen Frauen. Wenn du etwas brauchst fordere es nachdrücklich von ihr. Wenn nötig verführe sie, das sie nicht anders kann als ja zu sagen. Du hast alles was du brauchst, sie kann dir nicht widerstehen. Beginne damit das du an ihrer Seite sitzt wenn sie ihre Sinne über die anderen Welten gleiten lässt, sei da wenn sie in Gedanken versinkt ebenso wie wenn sie wieder daraus auftaucht. Sei präsent, zeig ihr das egal was sie tut, du neben oder hinter ihr stehst. Damit das du auch Ares Nöte siehst hast du schon mal den Ansatz nicht nur an dich zu denken. Mach sie liebevoll darauf aufmerksam das er leidet. Aber denk dran, immer ohne Vorwürfe. Sie liebt dich, doch es tut ihr weh wenn sie weiß das du mit Athene schläfst. Sie will dich nicht einschränken, aber hast du mal darüber nach gedacht warum sie mit Ares nur ins Bett geht wenn du dabei bist? Sie will dich nicht verletzen. Deswegen schläft sie nur mit dir alleine. Sie braucht dich. Sie liebt deine Stärke und deinen starken Körper, sie ist ganz wild darauf. Öffne deine Augen und sieh dir an wie Lazarus und Ethan leiden, ebenso Leander. Sie geht dem allen aus dem Weg, nicht weil sie die Erwartungen nicht erfüllen kann, sondern um dir nicht weh zu tun. Sag ihr das du bei ihr bist. Mir ist klar das einiges was du dann zu sehen bekommst dich bis ins Mark erschüttern wird und dennoch lass sie wissen das egal was kommt, du da bist. Du bist stark genug alles zu ertragen.“ Ikarus zog sich einen Stuhl heran, setzte sich und sah Myrion an. „Sag mir was wird auf mich zu kommen?“ Myrion schüttelte leicht den Kopf. „Also gut als erstes Lazarus und Ethan, sie sind recht stürmisch und fordernd, sie wird einige Stunden brauchen bis sie die beiden zufrieden gestellt hat. Bei Ethan wird es sich geben, weil er sich in Rhianna verliebt hat, wenn sie sich ihm erst mal hingegeben hat, wird sie ihm schon recht weit genügen. Das größte Problem für dich wird Leander sein. Dir ist bekannt das er recht gewalttätig werden kann, das kommt durch das was er ist. Er ist der Krieg und der ist nicht sanft und liebevoll, der ist grausam und gewalttätig. Wobei Leander schon liebevoll sein kann. Er beherrscht sich sehr. Doch er wird von ihr auch Gewalt fordern, er wird sie mit Gewalt nehmen und nicht zärtlich. Für das zärtliche hat er Alandra. Andora ist sehr stark, sie weiß genau was sie will und was sie tut. Sie wird ihn so lange provozieren bis er alles heraus lässt und glaub mir, kein Mann der seine Frau liebt würde sich das ansehen wollen. Doch du wirst es tun, weil du sie liebst. Nur solltest du niemals eingreifen, selbst wenn es dir in den Fingern juckt und du den Kerl am liebsten von ihr herunter ziehen und verprügeln möchtest für das was er tut. Leander braucht das. Er muss seinen Zorn und seine Wut heraus lassen, die alternative dazu könntest du dir ansehen, wenn du Chronos mal bittest es dir zu zeigen, was in der Vergangenheit geschehen ist. Selbst Viola hat Leander gegeben was er brauchte, wobei es ihr nicht leicht fiel, doch Andora ist anders, ihr fällt es leicht. Sie wird auch das auf ihre unnachahmliche Art erledigen.

Des weiteren wirst du Kinder aufziehen müssen, die nicht von dir stammen. Sieh dich oder Andora an, ihr seid keine Kinder von Lyam. Liebe sie als wären sie von dir, lass dich niemals dazu hinreißen ihr vor zu werfen ein Kind von einem anderen zu bekommen, das belastet sie nur unnötig. Es ist egal von wem das Kind ist, jedes Kind ist ein Geschenk. Ansonsten kann ich dir nur den Rat geben...sei für sie da. Irgendwann wird der Punkt kommen wo sie dir auch anbietet, wenn du es möchtest, mit anderen zu schlafen. Dann darfst du aber bis dahin, lass es. Übrigens ich fand es immer recht erregend zu sehen wenn Aurian mit anderen schlief, das heizte mich so an, das ich danach noch schärfer auf sie war. Leon und ich haben es uns immer gemütlich gemacht und ihren Aktivitäten zu gesehen, sie wusste das wir da waren und es gab ihr eine gewisse Sicherheit und uns hat es gefallen.“ Ikarus nickte, er hatte Myrion aufmerksam zugehört. Myrion lächelte und sah ihn an. „Geh nun nochmal in den Thronsaal, was du nun dort sehen wirst wird dich verwundern und stärken. Solltest du noch mal Hilfe brauchen zögere nicht, komm her und ich werde für dich da sein mein Junge.“ Ikarus bedankte sich und tat was Myrion gesagt hatte. Als er nun den Thronsaal betrat und sich die Statuen ansah, strahlte er, denn hinter dem Thron stand nun eine Statue von ihm und rechts und links neben dem Thron, je eine von Ares und Ethan. Dadurch das er sich nun endgültig entschieden hatte, hatte es auch Andora. Es hatte nicht an Andora gelegen sondern an ihm. Jetzt wo er genau wusste was er wollte hatte sich auch die Konstellation um den Thron verändert. Während Myrion mit ihm gesprochen hatte, hatte sich in ihm etwas verändert. Er hatte darüber nach gedacht ob er es wirklich einem anderen überlassen wollte ihr bei zu stehen. Dann wurde ihm klar das er das nicht wollte. Er fühlte sich stark und war selbstbewusst genug alles mit ihr zu tragen. Er würde alles aus dem Weg räumen was sie auch nur stören würde. Er würde dafür sorgen das sie alles bekam was sie brauchte, ebenso wie er jedem die Zähne einschlagen würde, der es wagte ihr weh zu tun. Er war gewachsen....vor allem oder auch weil Myrion es ihm zutraute. Er hatte von Myrion gehört, er hatte seine Geschichten vernommen. Ebenso wie Aurian, war Myrion eine Legende. Er würde ihm Ehre machen, das nahm er sich fest vor. Er stammte von diesem großen Mann ab und trug auch sein Erbe in sich. Jetzt wurde es Zeit seinen Platz ein zu nehmen.

Als er nun den Weg zu Andoras Haus entlang ging, hoben alle den Kopf die ihn sahen, denn dort ging ein hünenhafter Mann der seinen Rücken durchgedrückt hielt, dessen Schultern breit waren und von dem eine Selbstsicherheit ausging, die einige tief einatmen ließ. Er trug kein Hemd sondern hatte seine Flügel weit ausgebreitet und ging festen Schrittes auf Andoras Haus zu. Man spürte regelrecht das er nun seinen Platz bei ihr einfordern würde und damit war nicht nur der Platz in ihrem Bett gemeint. Andora stand vor dem Haus und sah ihn kommen, ihr Gesicht strahlte, sie sah das er sich nun endgültig entschieden hatte. Ares der etwas abseits stand sah verwundert auf seinen alten Freund. Auch er spürte die Veränderung die in Ikarus vor gegangen war. Als Ikarus vor Andora stand, sah er auf sie herab. „Hier bin ich und damit wir uns gleich verstehen, ich werde keinen Schritt mehr von deiner Seite weichen. Du gehörst zu mir, wie ich zu dir gehöre. Ich will dein Gefährte sein, derjenige der alles mit dir durch steht, egal was kommen wird und ich werde mich nun nicht mehr von dir zurück weisen lassen.“ Er grinste leicht und zwinkerte ihr zu. „Ich werde mich nicht mehr damit abspeisen lassen das du ab und zu mit mir ins Bett gehst, sondern will dich ganz. Ich liebe dich.“ Dann drehte er leicht seine Flügel nach vorne und umfasste sie damit, innerhalb dieser Flügel beugte er sich zu ihr herab, zog sie kraftvoll an sich und küsste sie heiß und stürmisch. Dann zog er seine Flügel wieder ein und stellte sich den Arm um sie legend neben sie und sah alle an, die inzwischen näher gekommen waren. „Die Göttin des Lichts hat einen festen Gefährten und das bin ich. Neben mir werden es Ares und Ethan sein die ihr zur Seite stehen und das Dreigestirn bilden. Wem das nicht passt soll sich bei mir melden, allerdings damit rechnen das er mit einigen Zähnen weniger nach Hause geht als er vorher besaß.“ Als Andora ihn so reden hörte, drückte sie sich an ihn. Sie hatte den Fels an ihrer Seite gefunden und man sah das sie glücklich war. Nun zog er auch in ihr Schlafzimmer ein und würde sich nicht mehr davon abhalten lassen. Er fragte sie erst gar nicht. Ares der auf einmal begriff, das genau das sein Fehler war, nämlich das er zu viel Rücksicht auf sie genommen hatte, nahm sich vor seinen Platz an ihrer Seite ebenso ein zu fordern. Er wollte nicht lange alleine in dem kleinen Haus zurück bleiben. Er liebte Ikarus ebenso wie Andora und wusste das Ikarus nichts dagegen hatte ihn auch in ihrem Bett zu sehen.

Ikarus erzählte Ares später was er von Myrion alles erfahren hatte, er sah Ares an. „Wirst du es ertragen können zu sehen was dein Vater mit ihr macht? Wirst du es verkraften ihn so zu sehen wie er wirklich ist?“ Ares nickte. „Ich bin der Sohn des Kriegsgottes und weiß wie er ist. Ich werde es mit dir zusammen ertragen. Wir werden zusammen stehen egal was kommen mag und ihr Schutz und ihre Festung sein. Ich liebe dich und sie, ich will euer Gefährte sein, wenn es sein muss bis zum Ende der Zeit.“ Als Ares das sagte, legte Ikarus einen Arm um ihn und küsste ihn kurz sanft auf den Mund. „Danke, ich hoffte das du das sagst. Wir sind stark und werden es zusammen schaffen.“ Ares nickte leicht verlegen geworden. Nun da er wusste das Ikarus zu ihm stand und nichts dagegen hatte, das er Andora für sich einfordern würde, wollte er auch Ikarus nicht nach stehen. Er war kein ängstlicher kleiner Teenager sondern ein Mann, der nicht viel kleiner als Ikarus war und ebenso stark wie er. Leander hatte die beiden gut ausgebildet und hatte dafür gesorgt das sie kraftvoll waren. Ares wusste das sein Vater dunkle Neigungen hatte und nicht nur weil er der Kriegsgott war, man musste sich nur Leanders Vater Dorian ansehen dann wusste man woher er die Dunkelheit hatte. Ares hingegen war sanft, liebevoll und hatte ein gutes Herz. Wie man ihm prophezeit hatte, stand er dem Licht näher. In dieser Konstellation würde wohl Ikarus die Drecksarbeit tun müssen wenn mal irgendein Müll beiseite geräumt werden musste. Denn Ikarus konnte auch eiskalt und skrupellos sein, ein Erbe der unterschiedlichen Väter die Viola gehabt hatte.

Ikarus nahm Andora beiseite, er sah sie liebevoll an. „Sag mir mal bitte warum du Ares so links liegen lässt? Ich meine er genießt jede Minute die du mit ihm verbringst, doch ins Bett nimmst du ihn nur mit wenn ich dabei bin. Wieso, ich meine ich kann mir vorstellen das er dich auch mal gerne für sich hätte, so wie ich es ebenso genieße mit dir alleine zu sein. Oder willst du ihn eigentlich gar nicht?“ Andora sah ihn an. „Weil ich dich nicht verletzen will. Sieh mal wenn du dabei bist siehst du was geschieht und kannst eingreifen wenn er etwas tut was du nicht möchtest das er tut, doch wenn ich mit ihm alleine bin, denke ich das es dich stören könnte.“ Ikarus nickte verstehend. „Also angenommen du wüsstest das ich da bin, weil ich sagen wir mal in einem der Sessel sitze und auf dich achten würde....zugegeben würde es mir auch Spaß machen zu zu schauen. Nicht das du nun denkst ich wäre ein Spanner, aber das würde dich vielleicht beruhigen und ich hätte auch meinen Spaß und Ares das Gefühl dich mal für sich zu haben. Was sagst du?“ Andora sah ihn zweifelnd an. „Also mir würde es keinen Spaß machen zuschauen zu müssen wenn du mit einer anderen Frau rum machst. Aber vielleicht seid ihr Kerle da anders. Was nun Ares angeht...du willst das er dir gleich steht, zumindest bis zu einem gewissen Punkt, da würde ich es nicht fair finden wenn du ihn bespitzelst.“ Ikarus lachte. „Also gut, ich soll dich also mit ihm alleine lassen, auch gut....Kleines mir geht es nur darum, das er sich zurück gesetzt fühlt. Er liebt dich ebenso wie ich und ich liebe ihn auch. Er ist mein ältester Freund. Er leidet darunter das du ihn nicht auch mal alleine willst.“ Er grinste Andora an. „Ich kann dir garantieren das er nicht schlechter als ich ist, er wird dich schon zufrieden stellen nur gib ihm auch mal eine Chance dazu.“ Andora nickte. „Also gut sollte er es wieder mal versuchen werde ich ihn nicht zurück weisen.“ Ikarus nickte zufrieden, kam dann aber mit dem nächsten an. „Was ist mit Lazarus, Ethan und vor allem Leander? Sie haben lange auf eine Göttin des Lichts verzichten müssen, eigentlich seit deiner Zeugung.“ Andora sah ihn an. „Bist du nicht eifersüchtig? Hast du keine Angst das ich mit ihnen etwas mache, was dir gegen den Strich gehen könnte?“ Ikarus schüttelte den Kopf. „Nein, denn ich weiß das du zu mir gehörst. Ich weiß Bescheid über die Göttin des Lichts, zudem werden Ares und ich auf dich aufpassen, wir werden unsichtbar in deiner Nähe sein, du bist nicht alleine.“ Er zwinkerte frech. „Vielleicht können wir von Lazarus und Ethan noch etwas lernen, wer weiß. Allerdings weiß ich nicht ob sich Ethan dir von selber nähern wird, er steht zu dir in einem besonderen Verhältnis.“ Andora grinste. „Nenne das Kind doch beim Namen, er ist mein Erzeuger oder Vater. Und du glaubst das er sich deswegen zurück halten wird?“ Ikarus nickte. „Ja richtig.“ Andora dachte nach. „Nun dann muss ich dafür sorgen das er es tut. Ich weiß schon wie ich die Kerle dazu kriege, das sie den Verstand verlieren. Das sah man ja an dir.“ Nun grinste sie als er sie überrascht ansah. „Willst du mir sagen das im See ?...“ Sie nickte. „Jepp....war von mir inszeniert. Ich wollte dich, ich wollte sehen wie es mit einem Mann ist und du bist voll drauf angesprungen. Also warum sollte es mir bei Ethan nicht auch gelingen. Er ist ein Kerl, dazu noch einer der jede Frau nimmt die ihn reizt.“ Nun lachte Ikarus. „Du bist ganz schön durchtrieben.“ Sie grinste immer noch. „Ich weiß.“ Er schüttelte den Kopf. „Hast du keine Angst bei Leander?“ Sie sah ihn an. „Nein...ich weiß was mich bei ihm erwartet. Ich bin stark und komme damit klar, mach dir deswegen mal keine Sorgen. Er kann mir nicht wirklich etwas antun. Nur wenn ihr zuseht, was mich freut, so halte Ares zurück, wenn er sieht wie sein Vater wirklich ist.“ Ikarus nickte, er befürchtete auch das Ares da aus rasten könnte. Andora überlegte das sie das wohl bald mal in Angriff nehmen müsste, nun da die Verhältnisse geklärt waren. Ikarus stand zu ihr und das war ihr das wichtigste. Sie liebte ihn von Herzen, doch würde sie immer tun was getan werden müsste. Sie hatte eine Legende zum Vorbild.

Kapitel 21: Abschied


 

Ikarus sah Andora auf ihrer kleinen Terrasse sitzen, sie hatte die Augen geschlossen und ihn interessierte es doch sehr was sie sich dort ansah. Er setzte sich neben sie in einen zweiten Korbsessel, nahm sachte ihre Hand und schloss ebenfalls die Augen. Er brauchte einen Moment dann dann sah er was sie sah. Sie war weit in die Vergangenheit gereist und stand nun vor einer Wand, die sie sich ansah. Leise flüsterte er in ihre Gedanken. „Weißt du was das ist?“ Sie antwortete. „Ja und nein. Das ist wohl das Ende dieser Zeitära nehme ich an. Hier begann unsere Zeit und unser neues Universum. Doch wie ist es möglich das du es sehen kannst?“ Er lachte leise. „Kleines ich bin bereits in die Vergangenheit gereist da war ich selber noch ein Kind. Ich brachte aus dem alten Universum einen Stern mit, der in die Schwerter von Ares und mir geschmiedet wurde. Willst du die Wand durch schreiten?“ Sie fragte ihn. „Ja geht das denn? Dahinter ist eine weile nichts, ich habe Angst mich zu verlieren.“ Er nickte ihr in Gedanken zu. „Ja es geht, kommt mit mir, sag mir nur was du sehen willst.“ So reisten sie gedanklich in das alte Universum und erlebten die Geschichte, wenn auch nur als Zuschauer hautnah mit. Sie sahen was mit Jasmin, Eric und Dorian war. Sie sahen Aurian wie sie ihren Platz einnahm, und wie Lazarus geboren wurde. Sie erlebten wie es Aurian mit Damok ergangen war, ebenso das Ende des Universums mit und was Aurian alles getan hatte um ihre kleine Galaxie und die, die sie liebte in Sicherheit zu bringen. Diese gedankliche Zeitreise tat nicht nur Andora gut sondern auch Ikarus, weil nun verstanden beide was auf sie zukommen würde. Ikarus war nie auf die Idee gekommen, sich die Vergangenheit an zu sehen, doch nun mit Andora, sah er alles. Als beide wieder ihre Augen öffneten, sah sie ihn an. „Ich wusste nicht das du das kannst.“ Er lächelte. „Ich kann noch weit aus mehr. Ich habe es nur seit meiner Kindheit nicht mehr genutzt. Ich kann nicht in die Zukunft sehen, doch in die Vergangenheit, selbst wenn es sich um das alte Universum handelt. Ich trage dank Viola und ihrer vielen Väter ebenso wie du die Vergangenheit in mir. Sie mag dir schwach erscheinen und doch haben wir ihr viel zu verdanken.“ Andora knurrte leise. „Wohl eher Aurian das sie ihr das alles mit gab. Das ist nicht ihr eigener Verdienst. Aber egal, sie hat nun ihr ruhiges Leben, den Mann den sie liebt und ihr kleines Haus. Doch bin ich ihr auch dankbar das sie mir dich schenkte.“ Ikarus lächelte und beugte sich zu ihr, dann küsste er sie zärtlich. „Was hast du heute sonst noch vor?“ Sie seufzte. „Ich sah mir eben Leanders nahe Vergangenheit an, das heißt was er tat seid ich gezeugt wurde. Er hat sich sehr beherrschen müssen um nicht aus zu rasten. Gregorian, Damok und Ethan haben sich ihm immer wieder zum Kampf gestellt um ihm zu helfen. Er hat sehr darunter gelitten. Ich sah aber auch das er lange Ruhe hatte, wenn die Göttin des Lichts seinen Kampf mit ihm ausgefochten hatte. Selbst Alandra hat es versucht, doch als er sah das brachte nicht den gewünschten Erfolg, ließ er es. Es hat wohl was mit dem Licht in der Göttin des Lichts zu tun, Alandra konnte sich ihm zwar Kräftemäßig entgegenstellen, doch hielt das ebenso wenig lange an wie die Prügeleien mit den anderen Männern. Er braucht mich, so werde ich mich ihm als erstes entgegen stellen und ihm geben was er braucht.“ Ikarus nickte. „Ich werde auf dich aufpassen und Ares mit ein beziehen. Mir wäre es zwar lieber gewesen du hättest es erst mal mit Ares getan, aber wenn du sagst das Leander es nötiger hat, verstehe ich das du ihn erst mal vor ziehst.“ Andora nickte und sah ihn sanft an. „Nimm auch Ethan mit, ich befürchte sonst das nicht nur Ares aus rastet sondern du auch. Mit ihm bin ich mir sicher das er euch zurück halten wird.“ Ikarus nickte. „Wann hast du es vor?“ Sie lächelte. „Jetzt... ich muss nur mal sehen wo ich ihn finde.“ Sie suchte Leander und fand ihn auf dem Trainingsplatz wo er seine Kampfübungen machte. Er stand dort nur mit einer Lederhose bekleidet und bewegte seinen Körper den Übungen entsprechend. Sie sah das er wohl schon eine Weile trainiert haben musste, denn sein Körper war Schweiß bedeckt. Sie betrachtete ihn. Er war zwar nicht ganz so groß wie Ares oder Ikarus aber auch nicht gerade klein. Sein Körper war Muskel bepackt wie es sich für den Kriegsgott gehörte, ohne übertrieben zu sein. Er sah sie dort stehen und wie sie ihn beobachtete und betrachtete. Alleine ihre Anwesenheit machte ihn bereits nervös. Er stellte seine Übungen ein und trat langsam auf sie zu. „Kann ich dir helfen Kleines?“ Sie sah zu ihm auf, strich sachte mit einigen Fingern über seine Schweiß nasse Brust und grinste. „Kannst du?“ Er atmete scharf ein, sah sie weiter hin an und blickte kurz auf ihre Finger. Sie erwiderte seinen Blick seelenruhig strich ihm aber weiterhin über seine Brust. „Kleines um sicher zu gehen das ich dich nicht missverstehe und ich etwas tue was du nicht wolltest.........hast du das vor was ich denke was du vorhast?“ Sie sah ihn mit einem lockenden Blick an, der jetzt schon sein Blut in Wallung brachte. „Kann sein....kommt darauf an, was du meinst was ich vorhabe.“ Er grinste leicht. „Mich provozieren? Dann muss ich sagen es ist dir gelungen, doch fordere es nicht weiter heraus.“ Sie sah ihn kalt lächelnd an. „Wieso nicht? Hat der große Kriegsgott Angst das er mir nicht genügen könnte? Hat er Angst vor so einer kleinen Frau? Wobei so klein bin ich ja nicht mal.“ Leander knurrte leise, beherrschte sich aber immer noch, während Andora an sich entlang sah wie um die Größe zu prüfen. Sie ließ ihn dabei aber nicht aus den Augen. Ikarus, ebenso wie Ares und Ethan die unsichtbar in der Nähe standen hörten zu. Ethan nickte. „Er beherrscht sich noch, doch steht kurz davor zu explodieren.“ Leander strich mit der Zunge über seine Lippen, während er noch mal auf ihre Finger sah die immer noch über seine Brust strichen. Dann wollte er zugreifen, doch Andora sprang zurück. „Na komm, hol mich doch. Sollen wir fangen spielen? Ich renne weg und du fängst mich...und wenn du mich einfangen kannst, gebe ich dir was du willst.“ Er knurrte abermals sein Blick verdunkelte sich bereits. Er sprang auf sie zu, sie blieb stehen und er packte sie um sie an sich zu pressen. Doch abermals hatte er die Rechnung ohne Andora gemacht, sie kannte keine Skrupel und so hob sie nur kurz ihre Hand und Leander flog wie von einer Schallkanone getroffen nach hinten. Nun platzte er ganz, sein Blick verdunkelte sich gänzlich, er begann zu wachsen und rief seine Macht auf. Langsam und geschmeidig stand er wieder auf. Nun musste Andora wirklich hoch sehen, sie grinste leicht. „Na was ist? Wie du siehst renne ich nicht weg, ich habe keine Angst vor dir, noch vor dem was du mit mir machen wirst wenn du mich in deine Finger bekommst. Nur musst du mich dazu erst mal in deine Finger kriegen.“ Ethan grinste: „Das ist genau das was ihm gefällt, ja Mädchen mach so weiter, du hast ihn gleich.“ Er wusste das Andora ihn nicht hören konnte, dennoch spornte er sie an. Ares und Ikarus sahen Ethan an und schüttelten den Kopf. Dann blickten sie wieder zu Andora und Leander. Leander kochte nun, vor Erregung und vor Kampfeswut. Er knurrte. „Wenn ich dich kriege bist du fällig, glaub mir ich werde dir zeigen was ein Kerl vermag den man provoziert.“ Andora grinste ihm frech ins Gesicht. „Du sagst es......wenn...du mich kriegst. Noch hast du mich aber nicht und meiner Kraft hast du nichts entgegen zu setzen.“ Er knurrte. „Meine Männlichkeit wird dir zeigen, was ich dir entgegen zu setzen habe.“ Nun lachte Andora. „Männlichkeit, na zeig mir deine Männlichkeit.“ Dabei sorgte sie dafür dass ihre Kleider verschwanden und sie nackt vor ihm stand. „Wie du siehst bin ich nicht sonderlich scheu, ich zeig dir was ich zu bieten habe, na komm hol es dir.“ Jetzt war es ganz vorbei, Leander wusste nicht mehr was er tat und Andora spürte das er nun gänzlich die Kontrolle verloren hatte, sie wusste er würde ihr folgen, so verschwand sie in ihr Schlafzimmer und er folgte ihr wie der Jäger dem Wild. Auch die anderen drei folgten ihnen und bekamen so noch mit wie Leander nun Andora packte und sie auf das Bett warf, Sekunden später lag er bereits auf ihr und nahm sich recht hart von ihr was er wollte. Er brüllte triumphierend auf, das er sie nun bekommen hatte. Er ließ an ihr seine ganze Wut aus, sie schlug ihn und wehrte sich gegen ihn. Sie zerkratzte ihm den Körper, so das Ares Ethan verzweifelt ansah. „Wir müssen ihr helfen, siehst du nicht sie wehrt sich gegen ihn. Sie will das nicht.“ Ikarus sah Ares an. „Mir gefällt das auch nicht, doch wenn sie es wirklich nicht wollte könnte sie ihn so wie eben mit einer Handbewegung von sich werfen. Das sie es nicht tut, zeigt das sie auch nichts anderes erwartet hatte und es freiwillig mitmacht.“ Er legte einen Arm um Ares Schulter der sich abwandte um es nicht sehen zu müssen. Ares flüsterte leise. „Mein Vater ist ein Tier.“ Nun griff Ethan ein. „Das ist er nicht. Er hat nur einen Überschuss an Wut und Zorn in sich. Sie hat es genau richtig gemacht sie hat alles aus ihm heraus geholt, jetzt muss er sich nur abreagieren. Ihm wird es gleich leid tun, sie wird ihn in ihre Arme nehmen und ihn trösten. Danach wird er sie sich noch einmal ganz normal und leidenschaftlich nehmen um sie vergessen zu machen was sie mit ihm zuvor erlebt hat. Die Wunden die sie ihm beigebracht hat wird er wie ein Mann ertragen und alles ist in bester Ordnung.“ So war es auch, es dauerte eine Weile bis Leander alles gegeben hatte was er hatte, dann sank er auf ihr zusammen, er schrumpfte wieder zur normalen Größe und hatte seinen Kopf an ihrem Hals liegen, er weinte leise. Andora legte ihre Arme um ihn und flüsterte leise. „Es ist alles in Ordnung, du konntest mir nicht wirklich etwas tun.“ Leander hob den Kopf und sah sie an. „Es tut mir unendlich leid. Ich hasse das.“ Andora sah ihn an. „Es muss dir nichts leid tun, du hast viele Jahre darauf warten müssen, kein Wunder das es nun übersprudelte. Das nächste mal wird es nicht mehr so schlimm sein und mit jedem mal mehr nachlassen bis wir zu einer normalen Beziehung kommen können.“ Er sah sie an. „Normalen Beziehung?“ Andora nickte. „Ja denn was du brauchst ist das Licht, nicht die Gewalt und den Kampf an sich. Sicher du brauchst es ein wenig härter und magst es wenn ich mich wehre, doch das muss nicht unbedingt heißen das es jedes mal so gewalttätig ist wie heute. Ich werde dich reizen und provozieren, du wirst mich aufs Bett klatschen und mir zeigen wie männlich du bist, ich werde es genießen, wir werden beide unseren Spaß daran haben und gut ist.“ Leander sah sie überrascht an und musste nun doch lachen. „Bei dir klingt es so einfach.“ Andora zuckte leicht mit der Schulter. „Nun weil es so einfach ist. Wie war es denn mit dir und Aurian? Da ging es doch recht heftig zur Sache auch ohne das du bereits der Kriegsgott warst. Kerl du bist schon von Natur aus etwas härter, also was soll´s. Ich komme damit klar und genieße es sogar. Gut das heute war ein wenig sehr heftig, aber das war heute, beim nächsten mal ist es nicht so.“ Er sah sie sanft an und strich ihr die Haare aus dem Gesicht. „Du bist ein Juwel und Ikarus weiß hoffentlich zu schätzen was er an dir hat, ebenso Ares. Aber wo ich dich einmal im Bett habe....kommst du mir noch nicht so einfach davon.“ Damit beugte er sich zu ihr herunter und küsste sie leidenschaftlich. Als er sie nun nahm, konnte er auch ihre Leidenschaft und wilde Natur genießen. Als er sich richtig aus getobt hatte legte er sich auf den Rücken und zog sie halb auf sich. Er sah sie liebevoll an und zwinkerte frech. „Ich weiß nicht was ihr Göttinnen des Lichts an euch habt, aber man muss euch einfach lieben.“ Sie grinste zurück. „Tja so sind wir nun mal.“ Ares war inzwischen blutrot angelaufen, seinem Vater dabei zu zu sehen wie er mit einer Frau schlief, dazu noch der die er liebte, was ihm äußerst peinlich. Ikarus grinste ihn an. „Was ist los Tomate?“ Ares knuffte ihn. „Sag nichts, warte ab bis du zusehen musst wie sie mit....deinem Vater...schläft.“ Das war Ikarus bisher gar nicht bewusst geworden, jetzt sah er Ares verblüfft an. „Stimmt daran hatte ich gar nicht gedacht. Lazarus ist mein Vater und er......oha.“ Nun lachte sogar Ethan herzlich. „Ihr seid beides Kindsköpfe. Was soll ich mal erst sagen.“ Leander war ab diesem Tag wieder weit aus gelassener und das merkte jeder in seiner Umgebung. Am nächsten Tag sah Andora Ares alleine im See schwimmen, sie lächelte und ging zum See herunter, sie zog sich aus und schwamm zu ihm. Er sah sie an, dann griff er zu und zog sie an sich um sie heftig zu küssen. Kurze Zeit später lagen sie gemeinsam im Bett und es ging ordentlich zur Sache. Ikarus hatte es bemerkt und war ihnen unsichtbar gefolgt, als er sah was nun dort im Bett abging, lächelte er, vor allem als er anschließend Ares glückliches Gesicht sah, der Andora fest an sich gedrückt hielt. Er verschwand dann wieder, er hatte gesehen was er sehen wollte und meldete sich bei Leander zum Kampftraining. Nun zog auch Ares in Andoras Schlafzimmer ein.

Das Nebenzimmer, das bisher von den Göttinnen des Lichts für ihre Liebhaber genutzt wurde, änderte Andora zu einem großen Badezimmer mit Wirlpool um und sorgte für eine Verbindungstüre zwischen den beiden Zimmern. Anschließend legte sie sich da hinein und genoss das sprudelnde Wasser. Lazarus der draußen vorbei ging hörte das plätschern und wunderte sich was in dem roten Zimmer vor sich ging, er sah hinein und sah dort Andora mit geschlossenen Augen im Wasser liegen und das sie das Zimmer geändert hatte. Er grinste und betrat das Zimmer, dann zog er sich aus und legte sich zu ihr ins Wasser. Sie blinzelte leicht unter ihren Augen hervor um zu sehen wer da bei ihr lag und seine Hand nun über sie gleiten ließ. In Rekordschnelle überlegte sie, dann fiel ihr ein was er am liebsten mochte, öffnete die Augen und sah ihn erschrocken an, „Nein nicht...“ Er lächelte ihr zu. „Oh doch.....jetzt fordere ich mein Recht. Und lange wirst du mir eh nicht widerstehen können.“ Sie tat noch eine weile so als wolle sie nicht, doch dann drückte sie sich an ihn. Ares bekam mit was dort vor sich ging und zerrte Ikarus regelrecht dort hinein. „Jetzt sieh es dir an, ich musste es mir auch ansehen.“ Ikarus grinste leicht. „Mistkerl.“ Die beiden standen unsichtbar in der Nähe. Nun Lazarus war ein sehr erfahrener Liebhaber und das sahen nun auch die beiden jungen Götter. Ares staunte nur. „Holla die Waldfee also von ihm können wir wirklich noch was lernen.“ Sie sahen nun was man mit Kraft und Ausdauer vermochte. So hatte Lazarus sich erst über sie gebeugt und sie so halb im liegen genommen, dann drehte er sich und setzte sich und sie auf seinen Schoß, doch sie musste sich nur am Rand fest halten den Rest erledigte er. Jedes mal wenn sie ihm die Regie aus der Hand nehmen wollte, sorgte er dafür das sie das nicht konnte, sondern machte seelenruhig so weiter. Er änderte laufend die Positionen, sobald sie vor lauter Lust aufschrie und er wusste das sie wieder mal soweit war. Er nahm sie im liegen, im sitzen , im stehen und änderte es laufend ab. Was die beiden jungen Götter noch sahen war das er ebenso oft selber soweit war und dennoch unermüdlich weiter machen konnte. Ikarus blieb der Mund offen stehen. „Himmel er ist unglaublich. Wie macht er das, also ich hätte schon auf der Hälfte das Handtuch geworfen.“ Ares konnte nur zustimmend nicken ihm hatte es die Sprache verschlagen. Dann sahen sie wie Lazarus Andora zum Nebenzimmer trug und auf das Bett legte. Nun legte er hier wieder von vorne los. Andora waren schon fast die Sinne geschwunden doch sie forderte immer mehr. Lazarus ließ es sich aber immer noch nicht aus der Hand nehmen und machte gelassen weiter, mal stürmisch, mal leidenschaftlich und dann wieder sanft und zärtlich. Er setzte seinen gesamten Körper ein und presste sie immer wieder aufs Bett wenn sie sich ihm entziehen wollte um das ganze um zu drehen. Sie kam gar nicht mehr richtig zur Besinnung, doch irgendwann flüsterte sie. „Ich kann nicht mehr, bitte nicht mehr.“ Lazarus sah lächelnd auf sie herab. „Wirklich nicht? Dein Pech, ich werde weiter machen.“ Dann legte er abermals los und Andora schrie leise. Ares wollte schon eingreifen, doch Ikarus hielt ihn zurück. „Ich glaube er weiß genau was er tut, warten wir mal noch ab.“ Dann knurrte Andora und griff sich Lazarus, packte nun richtig zu und drehte sich mit ihm das er auf dem Rücken lag, nun holte sie alles aus sich heraus und nun konnte Lazarus nur noch stöhnen, doch sah man das es ihm sehr gefiel. Ikarus deutete auf Andora. „Sieh mal...“ Auch Ares sah nun was Ikarus gesehen hatte, Andora leuchtete von innen heraus im hellen Licht und bewegte sich unermüdlich auf Lazarus weiter. Der drehte das ganze nun noch mal um, so das sie wieder unter ihm lag und begann ebenfalls hell von innen zu leuchten, das Bild hatte etwas sehr ästhetisches an sich. Die beiden bewegten sich absolut im Einklang. Ikarus seufzte leise. „Ob ich das auch jemals hin bekomme?“ Ares nickte. „Ich denke schon, vergiss nicht er ist einige tausend Jahre älter als wir und hatte sicherlich etliche Frauen. Hinzu kommt das er weiß wie er mit dem Licht umgehen muss, das lernst du bestimmt auch noch.“ Dann schrien beide auf und Lazarus sank auf Andora nieder, er küsste sie noch mal leidenschaftlich, anschließend sah er sie an. „Das wird wohl das einzige mal sein das wir mit einander geschlafen haben. Denn bald ist es soweit und ich werde euch verlassen. Du hast dein Licht gefunden und ich muss zu meinem zurück kehren. Ich liebe dich, vergiss das nicht. Es war sehr schön mit dir und ich habe es sehr vermisst. Doch nun ruft mich langsam das Licht in Aurian. Sie ist mein Licht.“ Andora nickte lächelnd. „Ich liebe dich auch. Kann ich sonst noch etwas für dich tun?“ Lazarus nickte und legte sich neben sie, sie zu sich heran ziehend. „Ja...liebe Ethan, als Mann und als Vater. Er liebt dich sehr und ich möchte das er glücklich ist. Er wird dich von selber nicht oft fordern. Rhianna hat Kräfte mäßig alles was sie braucht um ihn zufrieden zu stellen und ihn glücklich zu machen, dennoch braucht er das Licht und das kannst nur du ihm geben. Wenn er dich nicht von selber fordert musst du es für ihn tun.“ Andora nickte. „Hab keine Sorge ich liebe ihn und er wird nichts vermissen müssen, außer vielleicht seinen alten Freund und Weggenossen. Doch ich hoffe das Ikarus für ihn da sein wird, wenn er einen Freund braucht, außerdem mag er auch Leander sehr gut leiden. Wir werden sehen, er ist auf jeden Fall nicht alleine, mach dir also keine Sorgen.“ Lazarus nickte dann küsste er sie noch mal zärtlich und erhob sich von dem Bett. Er sah Andora an. „Falls ich nicht mehr dazu komme es dir zu sagen.....du bist eine würdige Nachfolgerin für Aurian.“ Er sah sich im Zimmer um. „Und dir mein Sohn, ich weiß das du hier irgendwo bist, sage ich, das ich dich liebe und immer lieben werde, du wirst Myrion ebenso gut nachfolgen wie Andora es für Aurian tut. Ebenso wirst du meinen Platz sehr gut ausfüllen das weiß ich. Ich glaube an dich.“ Ikarus wurde sichtbar und trat auf Lazarus zu. „Ich liebe dich auch, du warst mir ein guter Vater, ich hätte mir keinen besseren wünschen können. Mach dir um Ethan keine Sorgen, wir werden für ihn da sein.“ Lazarus trug bereits wieder Kleidung und zog seinen Sohn in seine Arme und drückte ihn an sich. „Von meinen vielen Kindern die ich nie erwartet hatte bekommen zu werden, bist du mir der liebste. Kümmere dich um Athene und Rhianna.“ Ikarus nickte und löste sich von Lazarus.

Einen Tag später war es soweit, alle die Lazarus liebten gingen mit ihm und Syra zur Bernsteinhöhle um sich von ihm zu verabschieden. Ethan hielt Rhianna im Arm und lächelte sie immer wieder an. Man sah das er sie liebte und sie ihn. Bevor sich Lazarus zur Ruhe legte, drückte er Ikarus noch drei Ringe in die Hand. „Wir sind uns einig. Diese Ringe trugen einst Myrion, Leon und Aurian. Ethan, Syra und ich haben sie lange Zeit getragen, doch nun gehen Syra und ich und Ethan hat eine neue Liebe gefunden, so das die Ringe weiter gegeben werden sollten, an dich, Andora und Ares. Mögen sie euch so viel Glück bringen wie sie es ihren Vorbesitzern gebracht haben. Sie wurden von Myrion mit viel Liebe geschmiedet, haltet sie in Ehren.“ Die drei jungen Götter nickten. Dann legten sich Lazarus und Syra zur Ruhe, ebenso wie Pelata. Als ihre Geister erschienen, nahmen Syra und Lazarus Pelata in ihre Mitte, sie winkten noch mal dann waren sie verschwunden und die Särge schlossen sich. In den nächsten Wochen folgten ihnen auch Damok und Rohan, Gregorian und Pia, Dorian und Ijana, Eric und Soraya. Es war als hätten sie nur darauf gewartet das einer den Anfang machen würde. Andra und Mystra hatten lange überlegt, doch nach dem Dorian gegangen war, spürten sie das sie drei immer noch zusammen gehörten und folgten so den anderen nach. Die Welt der Götter war leerer geworden eine ganze Generation war gegangen. Doch wusste man das sie nicht ganz gegangen waren. Irgendwo waren sie noch und man konnte mit ihnen reden wenn es mal wirklich nötig war. Ebenso wie von den anderen die ihnen vorausgegangen waren, erschienen von ihnen Sternenbilder am Himmel. Bevor die drei ehemaligen Avatare gingen hatten sie noch einen Nebenraum in der Bernsteinhöhle erstellt dort standen vier noch leere Sockel. Auf die legten sich nun Thanatos und seine Gefährtin die Andora noch kurz zuvor in den Stand einer Göttin erhob und Chronos, Aurians alter Freund ebenso wie Aglaia, die über viele tausend Jahre die Schicksale der Menschen gelenkt hatte. Die neue Generation stand bereit deren Aufgaben zu übernehmen. Es wehte nun wirklich ein neuer Wind und das alte wurde durch neues ersetzt.