Kapitel 19: Ein
Überraschungspaket

Andora hatte begonnen auf zu
räumen. Das Haus platzte aus allen Nähten und so hatte sie
zuerst mal die an die Luft gesetzt, die alt genug waren sich ein
eigenes zu Haus zu suchen, wie Byron. Er musste nicht mehr an
Violas Rockzipfel hängen. Athene und Cyric gab sie eine eigene
Wohnung innerhalb des Hauses, denn Athene war sehr verträglich
und man kam sehr gut mir ihr aus. Auch Pelata trat auf sie zu
und bat sie wenn es möglich wäre, das sie Aurian folgen könnte.
Pelata begründete es damit das sie Aurian viele hundert Jahre
gedient habe und sie doch sehr vermissen würde. Andora sah sie
an und lächelte sanft. „Bist du dir sicher? Du bist der gute
Geist dieses Hauses und ich wäre glücklich wenn du bleiben
würdest. Du kannst mit erleben wie eine neue Ära beginnt.“ Doch
Pelata schüttelte den Kopf. „Du sagst es es weht ein neuer Wind
und das ist auch gut so, doch ich gehöre zu Aurian, bitte lass
mich gehen.“ Andora nickte. „Also gut, da ich nicht weiß ob es
möglich ist werden wir morgen mal zu Bernsteinhöhle gehen und
Aurian fragen, ob du ihr folgen kannst.“ Sie räumte auch das
alte Schlafzimmer komplett aus das Aurian und Myrion und nach
ihnen Viola und Lyam bewohnt hatten, selbst hier sah man das
Viola einfach nicht los lassen konnte. Es waren immer noch die
alten Möbel von Aurian darin. Nun bekam das Schlafzimmer ein
großes kreisrundes Bett in frischen Farben, mit dicken Kissen
darauf. Dazu ließ Andora einen Wandteppich an der Kopfseite des
Bettes erscheinen der dort an der Wand hing. Er zeigte die Insel
der toten Götter, das tat sie um Aurian zu ehren und fand das
war auch Ehre genug, dazu musste man nicht ihre alten
verstaubten Möbel behalten. An der Seite des Zimmers neben dem
großen Fenster erschien eine gläserne Türe so das sie auf das
Meer sehen und direkt von ihrem Schlafzimmer die kleine Terrasse
betreten konnte die sie noch gleich mit daran gesetzt hatte.
Neben der Türe im Zimmer hatte sie passend zu dem Bett auch
einen kleinen Tisch mit drei Sesseln darum gesetzt. Ein riesiger
Spiegel dekorierte die Decke, ebenso wie an einer der beiden
Wände. Einen Schrank brauchte sie nicht. Kleidung die sie
brauchte erschuf sie sich wenn sie nötig war und gut. Doch auf
edle Teppiche wollte sie nicht verzichten und so lagen einige
dicke flauschige davon in dem Zimmer. Auch setzte sie einen
Kamin hinein, obwohl sie den nicht brauchte, doch sie empfand es
als heimelig. Das ganze Zimmer war in gold und rot gehalten, sie
fand diese beiden Farben kontrastierten sehr gut miteinander.
Als sie fertig war warf sie sich auf das Bett und sah hinauf in
den Spiegel. „So das dürfte genügen, hier werde ich mich wohl
fühlen. Und mal sehen wer dieses Bett noch mit mir teilen wird.
Im Gegensatz zu Aurian werde ich nicht trennen, zwischen meinen
Liebhabern und meinem festen Gefährten. Entweder er kommt damit
klar oder nicht.“ Sie sah ihr Spiegelbild an, dann ließ sie ihre
Kleidung verschwinden und lag nackt auf dem Bett um sich genau
betrachten zu können. Sie zwinkerte ihrem Spiegelbild zu. „Ich
bin wirklich scharf.....zumindest sehe ich so aus.“ Ihre Hände
glitten an ihrem Körper entlang und versuchten ihm irgendein
Gefühl zu entlocken. Sie erkundete ihren eigenen Körper um zu
verstehen wie er reagierte. Sie spürte wie ihr heiß wurde und
als sie die richtigen Stellen berührte, kochte die Lust in ihr
hoch, sie schrie leise auf. Ethan der es hörte und dachte es sei
etwas geschehen stürmte in das Zimmer und sah sie dort liegen,
ebenso was sie tat. Er grinste und schloss sofort die Türe
wieder leise und trat auf den Flur hinaus. Er nickte erfreut.
Auch Lazarus kam angerannt. „Was ist los, hat sie sich weh
getan?“ Ethan lachte. „Nein das wohl weniger, sieh selber hinein
aber vorsichtig, nicht das sie merkt das du sie gesehen hast.
Wir wollen sie nicht verschrecken, sie nimmt es als normal an
und das sollte auch so bleiben.“ Auch Lazarus öffnete nun
vorsichtig einen Spalt die Türe und sah was Andora dort tat. Er
lachte als er die Türe wieder schloss. „Also das ist doch gut,
sie erkundet ihren eigenen Körper. Ich finde das klasse. Das
zeigt das sie ein natürliches Verhältnis zu ihrem Körper und was
damit zusammen hängt, hat.“ Ethan nickte dazu. „Leider löst
dieser Anblick bei mir auch was anderes aus. Vor allem wo ich so
lange auf die Göttin des Lichts verzichten musste.“ Lazarus
lachte leise und knuffte Ethan. „Das mal dazu, du findest sie
nicht scharf genug. Du würdest doch jetzt schon zu ihr ins Bett
springen.“ Ethan grinste und zuckte leicht die Schultern. „Na
und? Sie ist auch scharf, dagegen kann man nichts sagen. Doch
wir sollten das erste Mal wirklich Ikarus überlassen.“ Lazarus
grinste zurück. „Zeig das dort drin Ikarus und er ist nicht mehr
zu halten, dann hat sie ihr erstes Mal ob sie will oder nicht,
ich glaube der Junge würde gnadenlos über sie herfallen.“
Lazarus meinte es selbstverständlich nicht ernst, obwohl er gar
nicht so unrecht hatte. „Ich glaube hier haben wir zum ersten
mal eine passende Konstellation, beide gehören dem Licht an und
tragen es in sich. Er wird keine Probleme damit haben das sie
auch mit anderen schläft und sie dennoch innig lieben.“ Ethan
nickte. „Am meisten Sorgen macht mir Ares, er ist bis über beide
Ohren in sie verliebt, ich hoffe es wird für ihn nicht zu
schmerzlich, zu sehen das sie Ikarus immer den Vorzug geben
wird.“ Während die beiden sich noch unterhielten öffnete sich
Andoras Schlafzimmertüre und sie trat wieder angezogen hinaus,
grinste die beiden an und ging an ihnen vorbei. Ethan lachte.
„Es hat ihr zumindest Spaß gemacht.“ Was die beiden nicht
wussten war das Andora auf der Suche nach Ikarus war, sie fand
ihn unten am See wo er ein Bad nahm und dort mit Ares im Wasser
tobte. Andora sah die beiden, sie holte noch mal tief Luft und
murmelte leise. „Nun wollen wir mal sehen wie es mit einem Mann
ist.“ Sie trat näher an den See heran. Lazarus und Ethan waren
ihr gefolgt und setzten sich an einen der Tische die dort
standen. Ohne sich zu genieren zog sich Andora komplett aus, was
die beiden jungen Männer im Wasser erstarren ließ. Dann trat sie
langsam in das Wasser, sie tat so als würde sie die Reaktion der
beide nicht bemerken. Langsam trat sie auf die beiden zu und
fragte harmlos. „Darf man mit spielen?“ Ares hüstelte und Ikarus
grinste frech. „Also Kleines in dem Aufzug würde ich lieber mit
dir was anderes spielen.“ Ethan und Lazarus lachten sich fast
weg, Lazarus schüttelte lachend den Kopf. „Himmel ist die Kleine
durchtrieben, doch wenn sie so weiter macht, hat sie gleich
nicht nur einen Kerl im Bett.“ Andora sah Ikarus treuselig an
als würde sie kein Wässerchen trüben können, harmlos fragte sie.
„Ach ja was denn? Zeig mal.“ Ikarus sah Ares an, dann wieder
Andora. Man sah ihm an das er sich nur noch mit Mühe beherrschen
konnte. „Sag das lieber nicht.“ Andora legte den Kopf leicht
schräg. „Doch, was meinst du? Zeig mal.“ Ikarus holte noch mal
tief Luft. „Jetzt reicht`s.“ Er trat auf Andora zu und griff mit
einem Arm um sie herum und zog sie kräftig an sich. Sie spürte
nun seinen harten und starken Körper und ihr wurde bewusst das
sie es sogar als Kind schon geliebt hatte wenn er sie an seine
muskulöse Brust gezogen hatte. Sie sah zu ihm auf, legte ihm
ihre Arme um den Hals und bot ihm ihre Lippen zum Kuss an. Nun
war es um ihn ganz geschehen, als er ihre blutroten Lippen sah
und beugte sich zu ihr und küsste sie hart und verlangend.
Ikarus fühlte ihren samt weichen Körper, die vollen Brüste die
sich an ihn drückten und als sie den Kuss ebenso
leidenschaftlich erwiderte, hielt ihn nichts mehr auf. Er
drückte ihr seinen Unterleib entgegen und ließ Andora nun
deutlich spüren welche Reaktion sie in ihm ausgelöst hatte. Er
löste den Kuss schwer atmend und sah sie an, leise presste er
heraus. „Sag nur ein Wort, sag nur ja und du wirst jetzt und
sofort dein erstes Mal erleben.“ Andora sah ihn ebenso schwer
atmend an und nickte. „Ja, ich will es.“ Sie hatte noch nicht
ganz ausgesprochen da war er mit ihr verschwunden. Lazarus sah
Ethan ruhig an. „Wir hätten uns gar nicht die Köpfe heiß reden
müssen, sie hat soeben ihren Favoriten gewählt. Komm wollen wir
sehen wie es geschieht.“ Sie riefen Ares herbei und nahmen auch
ihn mit. So tauchten die drei unsichtbar bei Ikarus im Zimmer
auf, denn er hatte Andora mit in sein Bett genommen. Lazarus
hielt Ares am Arm fest, denn als er an dem jungen Gott entlang
gesehen hatte, sah er was mit ihm los war. Ikarus war sanft und
zärtlich, obwohl Andora die unterdrückte Leidenschaft spürte.
Sie drückte sich immer wieder an ihn, bis er begriff das sie
mehr wollte. Er sah sie an. „Bist du sicher?“ Sie nickte, so
drang er vorsichtig in sie ein oder wollte es zumindest, doch
sie presste sich ihm auf einmal so heftig entgegen, das es
schneller ging als er gedacht hatte. Kaum war das Hindernis
beseitigt, sah sie ihn an. „Gib mir alles, sei nicht so zaghaft.
Denk daran, der Kriegsgott wird nicht sanft mit mir umgehen. Ich
kann es verkraften.“ Nun ließ Ikarus seiner Leidenschaft freien
Lauf und beide stöhnten laut auf vor Lust. Ikarus spürte auf
einmal die wilde Lust in Andora und lockte alles hervor, sie
schrie immer wieder auf und drückte sich ihm entgegen, bis es
ihr zu bunt wurde und sie ihn umklammerte und ihre Kraft
benutzte sich mit ihm zu drehen, so das er nun unter ihr lag.
Dann legte Andora los. Ikarus wusste nicht wie ihm geschah, er
hatte eine ängstliche kleine Jungfrau erwartet doch was sich
hier nun auf ihm austobte war ein Vulkan. Er genoss es und
unterstützte sie bei ihrem tun in dem er unter ihren Po griff
und ihr half. Sie stützte sich auf seiner Brust ab, während sie
sich auf ihm heftig bewegte. Lazarus und Ethan waren sprachlos.
Sie hatten alles erwartet aber das nicht. Lazarus hielt Ares
immer noch am Arm fest. Er sah den jungen Gott an. „Du willst
sie?......na dann los, ich glaube sie kann dich auch noch
verkraften.“ Er ließ Ares los und der tauchte nun auch auf, zog
sich die Badehose aus und kniete sich hinter Andora und umfasste
ihre Brüste diese nun streichelnd. Andora sah kurz hinter sich
und lehnte dann ihren Rücken an Ares an. Lazarus schüttelte den
Kopf, er konnte nicht begreifen was er dort sah. Ethan lachte
leise. „Und wir haben uns Sorgen gemacht, die kleine ist ein
kleines Luder.....Himmel ist sie wild.“ Dann schrie Ikarus
ebenso auf wie Andora, sie entzog sich ihm und beugte sich nun
über ihn um so Ares die Möglichkeit zu geben sie zu nehmen, als
der sah was ihm geboten wurde, hielt ihn nichts mehr und so
drang nun er in sie ein. Ikarus keuchte leise. „Kleines woher
hast du das?“ Andora die nun von Ares genommen wurde, stöhnte
leise heraus. „Von Aurian, ich habe doch in die Vergangenheit
gesehen und …......“ Dann schrie sie abermals lustvoll auf. Ares
hielt einen Moment inne um ihr Zeit zu geben sich zu erholen,
dann legte er abermals los, bis auch er laut aufschrie. Das
ganze hatte Ikarus wieder erregt, so entzog sich nun Ares ihr
und drückte sie, sie an die Hüfte fassend wieder auf Ikarus der
nun wieder aufstöhnte. Immer wieder nahmen sie sie sich
abwechselnd. Andora schien nie genug zu bekommen, doch
irgendwann konnten alle drei nicht mehr und lagen keuchend und
nass geschwitzt neben einander, wobei Ikarus Andora fest im Arm
und an sich gedrückt hielt. Ares hatte einen Arm um Andora
liegen und sah Ikarus an. „Ich liebe sie ebenso wie du.“ Ikarus
nickte. „Mach dir keinen Kopf, ich finde es schön das du bei uns
bist.“ Er sah grinsend auf Andora herab die ihn immer noch
schwer atmend ansah. „Ich liebe dich, aber so ein erstes Mal
hatte wohl noch keine. Himmel Mädel, hast du noch Platz in
deinem Bett für zwei wilde Hengste? Ich glaube damit hat sich
unsere Junggesellenbude erledigt.“ Andora legte ihren Kopf auf
Ikarus Brust, wobei sie eine Hand auf Ares Po legte um ihm das
Gefühl zu geben das sie ihn ebenso mochte, doch dann schüttelte
sie den Kopf. „Nein noch nicht, erst müssen wir reden. Ich will
klare Verhältnisse haben bevor ich mich fest lege.“ Ikarus
nickte. „Ja ich glaube du hast recht, wir sollten erst einiges
klären.“ Lazarus und Ethan grinsten sich an, bis Ethan sagte.
„Ich glaube wir sind hier überflüssig, wir sollten gehen und die
drei alleine lassen. Wenn Viola das wüsste sie würde im Erdboden
versinken.“
Es machte schnell die Runde was
dort in Ikarus Bett geschehen war. Leander saß bei Lazarus und
Ethan. „Meint ihr sie ist stark genug mich zu verkraften?“
Lazarus lachte nun laut heraus. „Überlege dir lieber ob du stark
genug bist sie zu verkraften. Himmel noch eins, das Mädel ist
wie ein Vulkan, wie der starke Nordwind. Sie fegt alles
beiseite, was sich ihr in den Weg stellt. Ich sage euch eins:
Ich liebe sie.....und das meine ich ehrlich.“ Er sah Leander an.
„Du brauchst den Kampf?..also nach dem was wir gesehen
haben.....wirst du mit ihr den Kampf deines Lebens haben. Sei
gewappnet, denn sie wird dir nicht nur einen Kampf im Bett
liefern. So wie ich sie nun einschätze wird sie dich
provozieren, dich verhöhnen, dein Blut mehr als du je gedacht
hast zum kochen bringen um dir schlussendlich zu geben was du
brauchst.“ Leander sah ihn sprachlos an, es dauerte eine weile
bis er begriff was Lazarus da gesagt hatte. „Ist das dein
ernst?“ Ethan schmunzelte. „Und wie ernst er es meint. Er hat
recht, sie wird mit dir durch das Schlafzimmer toben, wobei ich
nicht mal sicher bin ob sie dafür das Schlafzimmer wählen wird.
Rechne mal damit das sie dich erst heiß macht, dich dann
provozieren wird bis du platzt und dich dann erregen wird bist
du nicht mehr weiß wer du bist und dann erst wird sie dir
Gelegenheit geben dir von ihr zu holen was du von ihr willst.
Ich glaube sie geht individuell auf jeden ein.........wie es
Aurian getan hat. Obwohl Aurian da recht geradlinig war. Doch
Andora ist ein Überraschungspaket. Man weiß nie was sie im
nächsten Moment tun wird.“ Ethan sah sie zum See herunter kommen
und deutete zu ihr. Die drei anderen Teenager, Ryan, Fleur und
Rhiana im Schlepptau. Rhianna bettelte. „Bitte wir sind es auch
leid Teenager zu sein, wir wollen auch wenigstens schon mal
junge Erwachsene werden.....büttääää.“ Andora sah die drei ruhig
an. „Also gut ihr wollt auch älter sein? In Ordnung, ich sage
euch wie es geht und ihr müsst es selber erledigen, ich werde
mir nicht daran die Finger verbrennen. Es wird euch nur gelingen
wenn ihr geistig schon soweit seid.“ Die drei nickten heftig. So
erklärte sie ihnen genau wie es ging. „So und nun versucht es.“
Sie verschränkte gelassen ihre Arme vor der Brust und sah die
anderen an. Leise übermittelte sie geistig Ethan das er Angel
her holen solle, denn wenn es Ryan und Fleur gelingen würde,
würde es gleich hier vor Schmerzenschreie nur so hallen. Während
die drei es weiter versuchten, war Ethan zu Angel teleportiert
und hatte ihm schnell erklärt was vor sich ging. Der kam dann
auch sofort mit. Nun wartete man ab. Wer es ohne Probleme und
das beim zweiten Anlauf schaffte war Rhianna, wie schon bei
Andora, wuchs sie bist sie ihre Größe hatte, ebenso entwickelte
sich ihr Körper. Ethan der es sah, verschluckte sich fast, denn
im Gegensatz zu Andora die daran gedacht hatte das die Kleidung
zu klein werden würde, platzten bei Rhianna auf einmal ihre
Kleider und sie stand vollkommen nackt da. Lazarus sah Ethan an
der wie erstarrt da stand, dann ging sein Blick zu Rhianna. Er
senkte leicht lächelnd den Kopf. Rhianna war ebenso wie Andora
eine rassige schwarzhaarige Schönheit, sie hatte die strahlend
blauen Augen von Athene und Lazarus. Ihr Körper war makellos und
wohl proportioniert. Sie hatte die Oberweite ihrer Mutter geerbt
und Ethan starrte sie nur an. Er verhielt sich wie ein junger
Teenager der zum ersten mal eine nackte Frau sah. Seine ganze
Selbstsicherheit war fort. Ethan hatte sich Hals über Kopf von
einer Sekunde zur anderen in Rhianna verliebt. Als Lazarus ihn
ansah und spürte was in ihm vor sich ging, lächelte er und
flüsterte leise. „Das war es mir wert. Danke Aurian.“ Auch
Rhianna sah Ethan an, ihr wurde nicht mal bewusst das sie nackt
dort stand. Ihr Herz entbrannte sofort.
In der Welt der toten Götter
legte Aurian Amor einen Arm um die Schultern. „Das hast du gut
gemacht. Nun kann Lazarus gehen ohne schmerzvoll an Ethan denken
zu müssen. Ihre Herzen sind für einander entflammt und das ist
gut so. Ethan wird nun nicht alleine zurück bleiben.“ Amor sah
sie an und nickte. „Ja, doch treu sein wird er ihr dennoch
nicht. Denn ganz aus seiner Haut kann er nicht heraus. Er ist
was er ist.“ Aurian lachte. „Das wollen wir auch nicht, er war
und ist ein scharfer Hengst der jede Frau bespringt die ihm
gefällt. Doch sein Herz wird nicht mehr leer sein und das ist
wichtig.“
Und noch jemandem war aufgefallen
was zwischen Rhianna und Ethan vor ging, Andora. Sie lächelte
leicht, sie hatte sofort verstanden was Aurian damit bezweckt
hatte, denn sie sah zu Lazarus und bemerkte sein Lächeln. Sie
nickte ihm liebevoll zu. Alles geschah nur innerhalb weniger
Sekunden, dann wurde Rhianna klar das sie nackt da stand und
hatte schnell neue Kleider am Körper. Auch Ethan fasste sich
wieder und setzte sich neben Lazarus. Er sah Lazarus an, dann
wieder zu Rhianna. „Sie ist....sie ist..“ Lazarus legte ihm
einen Arm um die Schulter. „Sie ist mein Geschenk an dich. Damit
du nicht alleine zurück bleiben musst, wenn Syra und ich gehen.“
Ethan sah Lazarus an, Tränen vor Rührung standen ihm in den
Augen. „Du hast dich für mich überwunden um mir eine Frau zu
schenken mit der ich den Rest meines Lebens zusammen sein kann?“
Lazarus schmunzelte. „Nicht ganz aber so in etwa.“ Ethan zog ihn
an sich und tat nun etwas womit Lazarus nie gerechnet hatte, er
küsste ihn kurz auf den Mund. „Sie ist zauberhaft, sie sieht
fast aus wie Aurian, sie ist die Frau auf die ich mein Leben
lang gewartet habe. Ich liebe dich.“ Lazarus sah ihn sanft an.
„Ich liebe dich auch. Ich weiß wie es ist einen Freund zu
verlieren den man liebt. Weite deine Freundschaft auf Ikarus
aus, ich denke er ist dir sehr ähnlich und wird vielleicht mal
meinen Platz in deinem Herzen einnehmen können, so wie du den
Platz ein nahmst den Arden einst inne hatte.“ Ikarus erschien
wie aufs Stichwort und trat hinter Andora, legte seine Arme um
sie und küsste sie leicht auf den Hals. Leise flüsterte er ihr
ins Ohr. „Ich liebe dich.“ Ethan sah zu Ikarus und dann Lazarus
wieder an. „Der Junge wird dich sehr vermissen, du warst seine
Anlaufstelle wenn er Probleme hatte. Seine Mutter kann man in
der Pfeife rauchen und Angel hat sich kaum um ihn gekümmert.“
Lazarus nickte. „Ich weiß....somit sind wir dann doch noch
erwachsen geworden. Nun musst du die Last tragen die ich
siebentausend Jahre getragen habe. Aber ich denke du und Andora
werdet es schon schaffen, ihr seid beide stark. Stärker als ich
es je war. Ebenso Ikarus und Ares...sieh dir den Jungen an.
Ikarus hat mehr von Myrion als man denken könnte. Er ist groß,
stark wie ein Bär und ist so von sich überzeugt, das ihn nichts
umwerfen kann. Mit ihm hat Andora eine gute Wahl getroffen vor
allem da er auch nur Flausen im Kopf hat, wie du. Und zudem,
noch seid ihr mich nicht los, ein wenig bleibe ich noch.
Schließlich will ich sehen wie du mein Geschenk in deinen Armen
hältst.“ Sie kamen nicht dazu weiter zu reden, denn nun ging das
Gebrüll los, den beiden jungen Engeln schmerzten die
Flügelansätze die nun hinaus wollten. Angel sprang sofort seiner
Tochter zur Hilfe und als Ikarus sah was vor sich ging tat er
das selbe bei Ryan. Aurana kam als das Geschrei bereits begonnen
hatte und drückte ihre Hände vor Nervosität. Es dauerte eine
Weile doch dann breiteten die beiden jungen Engel ihre Flügel
aus und strahlten alle Anwesenden an. Andora sah sich um und
meinte nur trocken. „Wir haben wieder einen Grund zum feiern.“
Sie lehnte sich an Ikarus und legte einen Arm um ihn, wobei ihre
Hand unter sein Hemd kroch und sie ihn sachte streichelte. Er
grinste auf sie herab. „Na schon wieder heiß?“ Sie kniff ihn
kurz frech in die Taille. „Das sollte ich wohl eher dich
fragen.“ Er packte zu, drückte sie noch fester an sich und küsste
sie wild. Anschließend grinste er sie an. „Erst feiern und dann
geht’s wieder rund, ich lade Ares dazu ein, damit du auch genug
kriegst.“ Nach der Aussage konnte er nur noch rennen, denn Andora rannte ihm hinter her und schrie. „Warte, wenn ich dich
kriege.“ Er lief lachend davon.



Kapitel 20: Legenden der
vergangenen Zeiten

Es wehte tatsächlich ein neuer
Wind und Andora erledigte ihre Pflichten und Aufgaben mit einer
Leichtigkeit, die alle erstaunte. Nur bei Pelata wusste sie
nicht was sie da machen sollte, also fragte sie Aurian. Die
sagte ihr, das es möglich wäre das Pelata zu ihr kommen könne,
dazu gäbe es zwei Lösungen, allerdings würde sie ihr die nicht
nennen, sie sollte selber dahinter kommen. Jeder andere wäre
vielleicht sauer gewesen, die Lösung nicht auf dem Silbertablett
serviert zu bekommen, nicht so aber Andora, sie sah es als
Prüfung an und überlegte. Sie drehte das Problem hin und her.
Pelata war keine Göttin, lediglich unsterblich, dann kam ihr
eine Idee, wenn Pelata zur Göttin aufsteigen würde, dann könnte
sie selber zu Aurian gehen. Als sie Pelata das sagte lehnte
diese aber mit der Begründung ab sie fühle sich wohl so und
wolle keine Göttin werden. So saß sie eines Nachmittags wieder
am See und grübelte darüber nach wie man das lösen konnte. Dann
kam ihr die Lösung wie ein Blitz in den Kopf, als sie Anubis
sah. Sie sprang auf und hechtete zu Pelata. „Ich habe die
Lösung. Von selber kannst du nicht gehen, Aurian kann dich auch
nicht holen, eine Göttin willst du nicht werden, dann gibt es
nur eine Lösung. Die Götter die gehen werden müssen deine Seele
mit nehmen. Allerdings wirst du so lange warten müssen bis einer
der Götter die sich bereit machen zu gehen, dich mitnehmen
kann.“ Pelata lächelte und nickte. „Danke Kind, ich werde gerne
noch warten und freue mich darauf Aurian wieder zu sehen.“ Als
Andora für dieses verzwickte Problem eine Lösung gefunden hatte
strahlte sie. Andora war sanft und liebevoll, doch konnte sie
auch hart sein, wie man an dem Rausschmiss ihrer Mutter gesehen
hatte. Doch eines konnte sie nicht vertragen, wenn sie ihre
Sinne über die Welten streifen ließ und man sie dabei störte,
dann wurde sie grantig und fuhr denjenigen auch hart an.
Inzwischen hatte sie es sich angewöhnt, sich dafür auf ihre
kleine Terrasse zum Meer hin zu setzen, weil sie dort ihre Ruhe
hatte. Wenn die anderen sie dort sitzen sahen und bemerkten das
sie ihre Augen geschlossen hatte, ließ man sie in Ruhe. Während
sie über die Welten blickte, dachte sie auch über andere
Probleme nach, das war ihre Art der Entspannung. Es waren vier
Wochen seit ihrem ersten Mal mit Ikarus und Ares vergangen, in
dieser Zeit hatte sie regelmäßig mit Ikarus geschlafen. Ares
wurde ein wenig unwillig, das sie sich nicht auch mal Zeit für
ihn alleine nahm. Wenn er bei ihr im Bett sein durfte, dann nur
mit Ikarus zusammen. Auch Ikarus bemerkte Ares Unzufriedenheit,
wusste aber nicht wie er ihm da helfen konnte. Ebenso zögerte
Andora das Gespräch heraus, wie es weiter gehen sollte. Die
beiden jungen Götter wohnten nach wie vor in ihrer
Junggesellenbude. Ikarus saß am See und ließ wieder mal
Steinchen über das Wasser hüpfen als Ethan ihn dort sitzen sah.
Er ging auf ihn zu und setzte sich neben ihn. „Was ist los? Wenn
ihr Steinchen hüpfen lasst denkt ihr meistens nach. Also was
bedrückt dich?“ Ikarus sah Ethan an. „Andora....oh sie ist
scharf und heiß. Ich liebe sie wirklich. Doch sie geht dem
längst überfälligem Gespräch aus dem Weg, Hinzu kommt das sie
Ares links liegen lässt, außer sie will uns beide. Es ist alles
so schwebend.....verstehst du? Ich weiß nicht wo ich mit ihr
dran bin. Bin ich nun ihr fester Gefährte oder nicht? Hat sie
sich nun für mich entschieden oder nicht? Das sind alles Fragen
die mich bedrücken und wenn ich sie darauf anspreche, kommt sie
mit irgendwelchen Pflichten und Problemen an die sie zuvor noch
bewältigen muss und weg ist sie.“ Ethan nickte verstehend.
„Willst du sie denn als feste Partnerin? Willst du die Last mit
ihr tragen? Und glaub mir mein Junge die Last ist nicht leicht.
Wirst du ihr den Halt geben können den sie braucht? Der Kerl an
ihrer Seite muss stark sein und damit meine ich nicht die
körperliche Stärke. Denn die hast du zweifellos, doch bist du
auch stark genug, alles was kommen wird zu ertragen? Vielleicht
will sie dir Zeit geben darüber nach zu denken, zudem vergiss
nicht, sie ist noch jung und will sich vielleicht noch nicht
fest binden. Denk mal dran du wolltest dich auch nicht sofort
fest binden, du wolltest dich auch erst austoben. Außerdem habe
ich gesehen das du auch nach wie vor mit Athene ins Bett gehst.
Mir ist klar dass du niemals treu sein wirst, du hast deutlich
gesagt das du kein Myrion oder Lyam bist. Ich denke das ist ihr
auch bewusst und sie muss sich auch erst an den Gedanken
gewöhnen das sie dich teilen muss. Vielleicht ist sie auch
eifersüchtig und gibt es nur nicht zu. Was Ares angeht...nun ich
denke sie hat dich zu ihrem Favoriten gemacht und Ares wird
seine Chance noch erhalten, da mache ich mir keine Sorgen. Sie
hat ihn akzeptiert sonst würde sie nicht auch mit ihm schlafen.“
Ikarus nickte. „Sicher aber nur wenn ich dabei bin, alleine
lässt sie ihn nicht an sich heran. Die Last von der du sprichst
kann ich mit ihr tragen, ich liebe sie und würde ihr immer
beistehen, egal was auf uns zu kommt. Ich will sie als feste
Partnerin, ich will immer an ihrer Seite stehen...klar gehe ich
auch noch mit anderen Frauen ins Bett, wie Athene, doch sie will
ich wirklich...sie ist mein Stern am Himmel, sie ist das
Lebenselixier das ich brauche. Sie ist alles für mich, ich habe
Angst das ich irgendwann feststelle das sie sich für einen
anderen entschieden hat und ich leer ausgehe.“ Ethan nickte.
„Kennst du das Geheimnis des Thronsaals im Palast? Wenn du
wissen willst wie sie zu dir steht, gehe dort hin und sieh die
die Statuen an. Sie nehmen den Platz automatisch ein, sobald die
Göttin des Lichts sich für einen entschieden hat. An ihnen
kannst du sehen, wie die Konstellation im Moment ist. Der Platz
hinter dem Thron nimmt der ein den sie am meisten liebt, der ihr
Halt und ihr Fels in der Brandung ist. Wenn sie sich für dich
entscheidet, wirst du Tag und Nacht für sie da sein müssen. Du
musst bereit stehen wenn sie deine Kraft braucht. Du wirst ihr
Trost geben müssen, wenn sie traurig ist. Überlege dir gut was
du willst. Ich gab mich immer zufrieden mit dem Platz an der
Seite der Göttin des Lichts, denn so hatte ich immer die
Freiheiten zu tun was ich wollte. Ich will den Platz hinter dem
Thron nicht. Liebst du sie so sehr das du für sie alles aufgeben
würdest? Denn das taten Myrion und Lyam, sie gaben für die eine
Frau alles auf. Und noch etwas, lass dich niemals von ihr mit
einer anderen erwischen, wenn sie wirklich eifersüchtig ist,
reicht es ihr schon zu wissen das du mit anderen schläfst, dann
will sie es aber nicht auch noch sehen. Sie ist noch zu jung um
bereits darüber zu stehen.“ Ikarus nickte verstehend.
„Vielleicht sollte ich das erst mal für eine Weile einstellen,
denn grundsätzlich gibt sie mir genug, brauchen tue ich die
anderen nicht, es ist halt nur aufregend.“ Ethan sah ihn ruhig
an. „Denk in Ruhe darüber nach und verlange dann erst eine
Entscheidung von ihr. Sei dir absolut sicher ob du alles
erfüllen kannst was der Mann an ihrer Seite braucht und glaub
mir das ist nicht wenig. Es gab eine Zeit da dachte ich so wie
du, ich wollte Aurians fester Partner sein, ich wollte sie für
mich haben, ich war eifersüchtig auf jeden Kerl der sich ihr
näherte, sei es Lazarus oder Myrion. Doch dann sah ich was
Myrion leistete und mir wurde klar....das konnte ich gar nicht.
Ich hätte nicht so an ihrer Seite stehen können, ich hätte diese
Kraft die der Kerl in sich trug nicht gehabt. Myrion tröstete
sogar ihre Liebhaber, er hatte für jeden ein offenes Ohr, er
machte Aurian sogar darauf aufmerksam wenn sie mal einen
vernachlässigte. Er schob sogar Kerle in ihr Bett wo er sah die
brauchten sie. Könntest du das alles? Bist du dir absolut
sicher? Sei froh das sie sich noch nicht entschieden hat, denn
so hast du Zeit darüber nach zu denken und glaub mir ich liebte
Aurian mehr als du dir vorstellen kannst und doch war ich froh
das es Myrion gab. Myrion war der stärkste Mann den ich je
gesehen habe, sei es körperlich als auch seelisch. In seine
Fußstapfen zu treten wird nicht leicht sein........er war der
Mann hinter Aurians Thron.“ Ikarus hatte Ethan genau zugehört,
er seufzte leise, denn jetzt erst wurde ihm bewusst was man
wirklich von dem Mann an Andoras Seite erwartete. Er würde für
Andora teilweise seine eigenen Bedürfnisse hinten an stellen
müssen. Sie musste der erste Gedanke für ihn sein. Er sah Ethan
an. „Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht ob ich das wirklich
kann.“ Ethan lächelte leicht. „Du bist ebenfalls noch sehr jung,
lass dir und ihr Zeit, wachst erst mal zusammen und dann wird es
sich von selber zeigen wer den Platz hinter ihrem Thron
einnimmt. Sei glücklich über das was sie dir gibt, denn ich weiß
das sie dich liebt.“ Ikarus hatte vieles über das er nun
nachdenken musste. Er würde sich erst mal selber darüber im
klaren werden müssen, ob er wirklich bereit war, alles für sie
auf zu geben. War seine Liebe wirklich stark genug oder wollte
er sie nur haben?
Kurze Zeit später betrat er den
Palast er wollte sich die Statuen ansehen, wie es ihm Ethan
geraten hatte. Als er sich nun die Statuen ansah, stellte er
fest, das keine mehr ein Gesicht hatte. Es waren nur Körper und
gesichtslose Steinbrocken. Selbst die, die zuvor noch Lazarus
und Ethans Gesichtszüge und Statur gehabt hatten. Das bedeutete
wohl es war noch alles offen. Andora hatte sich noch nicht
entschieden. Er seufzte leise und betrat dann die Raum der
aussah wie eine Bernsteinhöhle, er ging zu Myrions Glassarg und
sah auf ihn herab. „Bin ich stark genug? Ist meine Liebe stark
genug?“ Neben ihm erschien Myrions Geist. Ikarus erschrak im
ersten Moment, dann sah er Myrion an, der lächelte. „Junge du
bist stark genug ebenso deine Liebe, sie ist nur noch sehr
frisch und neu. Ethan hat recht, konzentriere dich erst mal nur
auf Andora, lass die Finger vorläufig von anderen Frauen. Wenn
du etwas brauchst fordere es nachdrücklich von ihr. Wenn nötig
verführe sie, das sie nicht anders kann als ja zu sagen. Du hast
alles was du brauchst, sie kann dir nicht widerstehen. Beginne
damit das du an ihrer Seite sitzt wenn sie ihre Sinne über die
anderen Welten gleiten lässt, sei da wenn sie in Gedanken
versinkt ebenso wie wenn sie wieder daraus auftaucht. Sei
präsent, zeig ihr das egal was sie tut, du neben oder hinter ihr
stehst. Damit das du auch Ares Nöte siehst hast du schon mal den
Ansatz nicht nur an dich zu denken. Mach sie liebevoll darauf
aufmerksam das er leidet. Aber denk dran, immer ohne Vorwürfe.
Sie liebt dich, doch es tut ihr weh wenn sie weiß das du mit
Athene schläfst. Sie will dich nicht einschränken, aber hast du
mal darüber nach gedacht warum sie mit Ares nur ins Bett geht
wenn du dabei bist? Sie will dich nicht verletzen. Deswegen
schläft sie nur mit dir alleine. Sie braucht dich. Sie liebt
deine Stärke und deinen starken Körper, sie ist ganz wild
darauf. Öffne deine Augen und sieh dir an wie Lazarus und Ethan
leiden, ebenso Leander. Sie geht dem allen aus dem Weg, nicht
weil sie die Erwartungen nicht erfüllen kann, sondern um dir
nicht weh zu tun. Sag ihr das du bei ihr bist. Mir ist klar das
einiges was du dann zu sehen bekommst dich bis ins Mark
erschüttern wird und dennoch lass sie wissen das egal was kommt,
du da bist. Du bist stark genug alles zu ertragen.“ Ikarus zog
sich einen Stuhl heran, setzte sich und sah Myrion an. „Sag mir
was wird auf mich zu kommen?“ Myrion schüttelte leicht den Kopf.
„Also gut als erstes Lazarus und Ethan, sie sind recht stürmisch
und fordernd, sie wird einige Stunden brauchen bis sie die
beiden zufrieden gestellt hat. Bei Ethan wird es sich geben,
weil er sich in Rhianna verliebt hat, wenn sie sich ihm erst mal
hingegeben hat, wird sie ihm schon recht weit genügen. Das
größte Problem für dich wird Leander sein. Dir ist bekannt das
er recht gewalttätig werden kann, das kommt durch das was er
ist. Er ist der Krieg und der ist nicht sanft und liebevoll, der
ist grausam und gewalttätig. Wobei Leander schon liebevoll sein
kann. Er beherrscht sich sehr. Doch er wird von ihr auch Gewalt
fordern, er wird sie mit Gewalt nehmen und nicht zärtlich. Für
das zärtliche hat er Alandra. Andora ist sehr stark, sie weiß
genau was sie will und was sie tut. Sie wird ihn so lange
provozieren bis er alles heraus lässt und glaub mir, kein Mann
der seine Frau liebt würde sich das ansehen wollen. Doch du
wirst es tun, weil du sie liebst. Nur solltest du niemals
eingreifen, selbst wenn es dir in den Fingern juckt und du den
Kerl am liebsten von ihr herunter ziehen und verprügeln möchtest
für das was er tut. Leander braucht das. Er muss seinen Zorn und
seine Wut heraus lassen, die alternative dazu könntest du dir
ansehen, wenn du Chronos mal bittest es dir zu zeigen, was in
der Vergangenheit geschehen ist. Selbst Viola hat Leander
gegeben was er brauchte, wobei es ihr nicht leicht fiel, doch
Andora ist anders, ihr fällt es leicht. Sie wird auch das auf
ihre unnachahmliche Art erledigen.
Des weiteren wirst du Kinder
aufziehen müssen, die nicht von dir stammen. Sieh dich oder
Andora an, ihr seid keine Kinder von Lyam. Liebe sie als wären
sie von dir, lass dich niemals dazu hinreißen ihr vor zu werfen
ein Kind von einem anderen zu bekommen, das belastet sie nur
unnötig. Es ist egal von wem das Kind ist, jedes Kind ist ein
Geschenk. Ansonsten kann ich dir nur den Rat geben...sei für sie
da. Irgendwann wird der Punkt kommen wo sie dir auch anbietet,
wenn du es möchtest, mit anderen zu schlafen. Dann darfst du
aber bis dahin, lass es. Übrigens ich fand es immer recht
erregend zu sehen wenn Aurian mit anderen schlief, das heizte
mich so an, das ich danach noch schärfer auf sie war. Leon und
ich haben es uns immer gemütlich gemacht und ihren Aktivitäten
zu gesehen, sie wusste das wir da waren und es gab ihr eine
gewisse Sicherheit und uns hat es gefallen.“ Ikarus nickte, er
hatte Myrion aufmerksam zugehört. Myrion lächelte und sah ihn
an. „Geh nun nochmal in den Thronsaal, was du nun dort sehen
wirst wird dich verwundern und stärken. Solltest du noch mal
Hilfe brauchen zögere nicht, komm her und ich werde für dich da
sein mein Junge.“ Ikarus bedankte sich und tat was Myrion gesagt
hatte. Als er nun den Thronsaal betrat und sich die Statuen
ansah, strahlte er, denn hinter dem Thron stand nun eine Statue
von ihm und rechts und links neben dem Thron, je eine von Ares
und Ethan. Dadurch das er sich nun endgültig entschieden hatte,
hatte es auch Andora. Es hatte nicht an Andora gelegen sondern
an ihm. Jetzt wo er genau wusste was er wollte hatte sich auch
die Konstellation um den Thron verändert. Während Myrion mit ihm
gesprochen hatte, hatte sich in ihm etwas verändert. Er hatte
darüber nach gedacht ob er es wirklich einem anderen überlassen
wollte ihr bei zu stehen. Dann wurde ihm klar das er das nicht
wollte. Er fühlte sich stark und war selbstbewusst genug alles
mit ihr zu tragen. Er würde alles aus dem Weg räumen was sie
auch nur stören würde. Er würde dafür sorgen das sie alles bekam
was sie brauchte, ebenso wie er jedem die Zähne einschlagen
würde, der es wagte ihr weh zu tun. Er war gewachsen....vor
allem oder auch weil Myrion es ihm zutraute. Er hatte von Myrion
gehört, er hatte seine Geschichten vernommen. Ebenso wie Aurian,
war Myrion eine Legende. Er würde ihm Ehre machen, das nahm er
sich fest vor. Er stammte von diesem großen Mann ab und trug
auch sein Erbe in sich. Jetzt wurde es Zeit seinen Platz ein zu
nehmen.
Als er nun den Weg zu Andoras
Haus entlang ging, hoben alle den Kopf die ihn sahen, denn dort
ging ein hünenhafter Mann der seinen Rücken durchgedrückt hielt,
dessen Schultern breit waren und von dem eine Selbstsicherheit
ausging, die einige tief einatmen ließ. Er trug kein Hemd
sondern hatte seine Flügel weit ausgebreitet und ging festen
Schrittes auf Andoras Haus zu. Man spürte regelrecht das er nun
seinen Platz bei ihr einfordern würde und damit war nicht nur
der Platz in ihrem Bett gemeint. Andora stand vor dem Haus und
sah ihn kommen, ihr Gesicht strahlte, sie sah das er sich nun
endgültig entschieden hatte. Ares der etwas abseits stand sah
verwundert auf seinen alten Freund. Auch er spürte die
Veränderung die in Ikarus vor gegangen war. Als Ikarus vor
Andora stand, sah er auf sie herab. „Hier bin ich und damit wir
uns gleich verstehen, ich werde keinen Schritt mehr von deiner
Seite weichen. Du gehörst zu mir, wie ich zu dir gehöre. Ich
will dein Gefährte sein, derjenige der alles mit dir durch
steht, egal was kommen wird und ich werde mich nun nicht mehr
von dir zurück weisen lassen.“ Er grinste leicht und zwinkerte
ihr zu. „Ich werde mich nicht mehr damit abspeisen lassen das du
ab und zu mit mir ins Bett gehst, sondern will dich ganz. Ich
liebe dich.“ Dann drehte er leicht seine Flügel nach vorne und
umfasste sie damit, innerhalb dieser Flügel beugte er sich zu
ihr herab, zog sie kraftvoll an sich und küsste sie heiß und
stürmisch. Dann zog er seine Flügel wieder ein und stellte sich
den Arm um sie legend neben sie und sah alle an, die inzwischen
näher gekommen waren. „Die Göttin des Lichts hat einen festen
Gefährten und das bin ich. Neben mir werden es Ares und Ethan
sein die ihr zur Seite stehen und das Dreigestirn bilden. Wem
das nicht passt soll sich bei mir melden, allerdings damit
rechnen das er mit einigen Zähnen weniger nach Hause geht als er
vorher besaß.“ Als Andora ihn so reden hörte, drückte sie sich
an ihn. Sie hatte den Fels an ihrer Seite gefunden und man sah
das sie glücklich war. Nun zog er auch in ihr Schlafzimmer ein
und würde sich nicht mehr davon abhalten lassen. Er fragte sie
erst gar nicht. Ares der auf einmal begriff, das genau das sein
Fehler war, nämlich das er zu viel Rücksicht auf sie genommen
hatte, nahm sich vor seinen Platz an ihrer Seite ebenso ein zu
fordern. Er wollte nicht lange alleine in dem kleinen Haus
zurück bleiben. Er liebte Ikarus ebenso wie Andora und wusste
das Ikarus nichts dagegen hatte ihn auch in ihrem Bett zu sehen.
Ikarus erzählte Ares später was
er von Myrion alles erfahren hatte, er sah Ares an. „Wirst du es
ertragen können zu sehen was dein Vater mit ihr macht? Wirst du
es verkraften ihn so zu sehen wie er wirklich ist?“ Ares nickte.
„Ich bin der Sohn des Kriegsgottes und weiß wie er ist. Ich
werde es mit dir zusammen ertragen. Wir werden zusammen stehen
egal was kommen mag und ihr Schutz und ihre Festung sein. Ich
liebe dich und sie, ich will euer Gefährte sein, wenn es sein
muss bis zum Ende der Zeit.“ Als Ares das sagte, legte Ikarus
einen Arm um ihn und küsste ihn kurz sanft auf den Mund. „Danke,
ich hoffte das du das sagst. Wir sind stark und werden es
zusammen schaffen.“ Ares nickte leicht verlegen geworden. Nun da
er wusste das Ikarus zu ihm stand und nichts dagegen hatte, das
er Andora für sich einfordern würde, wollte er auch Ikarus nicht
nach stehen. Er war kein ängstlicher kleiner Teenager sondern
ein Mann, der nicht viel kleiner als Ikarus war und ebenso stark
wie er. Leander hatte die beiden gut ausgebildet und hatte dafür
gesorgt das sie kraftvoll waren. Ares wusste das sein Vater
dunkle Neigungen hatte und nicht nur weil er der Kriegsgott war,
man musste sich nur Leanders Vater Dorian ansehen dann wusste
man woher er die Dunkelheit hatte. Ares hingegen war sanft,
liebevoll und hatte ein gutes Herz. Wie man ihm prophezeit
hatte, stand er dem Licht näher. In dieser Konstellation würde
wohl Ikarus die Drecksarbeit tun müssen wenn mal irgendein Müll
beiseite geräumt werden musste. Denn Ikarus konnte auch eiskalt
und skrupellos sein, ein Erbe der unterschiedlichen Väter die
Viola gehabt hatte.
Ikarus nahm Andora beiseite, er
sah sie liebevoll an. „Sag mir mal bitte warum du Ares so links
liegen lässt? Ich meine er genießt jede Minute die du mit ihm
verbringst, doch ins Bett nimmst du ihn nur mit wenn ich dabei
bin. Wieso, ich meine ich kann mir vorstellen das er dich auch
mal gerne für sich hätte, so wie ich es ebenso genieße mit dir
alleine zu sein. Oder willst du ihn eigentlich gar nicht?“
Andora sah ihn an. „Weil ich dich nicht verletzen will. Sieh mal
wenn du dabei bist siehst du was geschieht und kannst eingreifen
wenn er etwas tut was du nicht möchtest das er tut, doch wenn
ich mit ihm alleine bin, denke ich das es dich stören könnte.“
Ikarus nickte verstehend. „Also angenommen du wüsstest das ich
da bin, weil ich sagen wir mal in einem der Sessel sitze und auf
dich achten würde....zugegeben würde es mir auch Spaß machen zu
zu schauen. Nicht das du nun denkst ich wäre ein Spanner, aber
das würde dich vielleicht beruhigen und ich hätte auch meinen
Spaß und Ares das Gefühl dich mal für sich zu haben. Was sagst
du?“ Andora sah ihn zweifelnd an. „Also mir würde es keinen Spaß
machen zuschauen zu müssen wenn du mit einer anderen Frau rum
machst. Aber vielleicht seid ihr Kerle da anders. Was nun Ares
angeht...du willst das er dir gleich steht, zumindest bis zu
einem gewissen Punkt, da würde ich es nicht fair finden wenn du
ihn bespitzelst.“ Ikarus lachte. „Also gut, ich soll dich also
mit ihm alleine lassen, auch gut....Kleines mir geht es nur
darum, das er sich zurück gesetzt fühlt. Er liebt dich ebenso
wie ich und ich liebe ihn auch. Er ist mein ältester Freund. Er
leidet darunter das du ihn nicht auch mal alleine willst.“ Er
grinste Andora an. „Ich kann dir garantieren das er nicht
schlechter als ich ist, er wird dich schon zufrieden stellen nur
gib ihm auch mal eine Chance dazu.“ Andora nickte. „Also gut
sollte er es wieder mal versuchen werde ich ihn nicht zurück
weisen.“ Ikarus nickte zufrieden, kam dann aber mit dem nächsten
an. „Was ist mit Lazarus, Ethan und vor allem Leander? Sie haben
lange auf eine Göttin des Lichts verzichten müssen, eigentlich
seit deiner Zeugung.“ Andora sah ihn an. „Bist du nicht
eifersüchtig? Hast du keine Angst das ich mit ihnen etwas mache,
was dir gegen den Strich gehen könnte?“ Ikarus schüttelte den
Kopf. „Nein, denn ich weiß das du zu mir gehörst. Ich weiß
Bescheid über die Göttin des Lichts, zudem werden Ares und ich
auf dich aufpassen, wir werden unsichtbar in deiner Nähe sein,
du bist nicht alleine.“ Er zwinkerte frech. „Vielleicht können
wir von Lazarus und Ethan noch etwas lernen, wer weiß.
Allerdings weiß ich nicht ob sich Ethan dir von selber nähern
wird, er steht zu dir in einem besonderen Verhältnis.“ Andora
grinste. „Nenne das Kind doch beim Namen, er ist mein Erzeuger
oder Vater. Und du glaubst das er sich deswegen zurück halten
wird?“ Ikarus nickte. „Ja richtig.“ Andora dachte nach. „Nun
dann muss ich dafür sorgen das er es tut. Ich weiß schon wie ich
die Kerle dazu kriege, das sie den Verstand verlieren. Das sah
man ja an dir.“ Nun grinste sie als er sie überrascht ansah.
„Willst du mir sagen das im See ?...“ Sie nickte. „Jepp....war
von mir inszeniert. Ich wollte dich, ich wollte sehen wie es mit
einem Mann ist und du bist voll drauf angesprungen. Also warum
sollte es mir bei Ethan nicht auch gelingen. Er ist ein Kerl,
dazu noch einer der jede Frau nimmt die ihn reizt.“ Nun lachte
Ikarus. „Du bist ganz schön durchtrieben.“ Sie grinste immer
noch. „Ich weiß.“ Er schüttelte den Kopf. „Hast du keine Angst
bei Leander?“ Sie sah ihn an. „Nein...ich weiß was mich bei ihm
erwartet. Ich bin stark und komme damit klar, mach dir deswegen
mal keine Sorgen. Er kann mir nicht wirklich etwas antun. Nur
wenn ihr zuseht, was mich freut, so halte Ares zurück, wenn er
sieht wie sein Vater wirklich ist.“ Ikarus nickte, er
befürchtete auch das Ares da aus rasten könnte. Andora überlegte
das sie das wohl bald mal in Angriff nehmen müsste, nun da die
Verhältnisse geklärt waren. Ikarus stand zu ihr und das war ihr
das wichtigste. Sie liebte ihn von Herzen, doch würde sie immer
tun was getan werden müsste. Sie hatte eine Legende zum Vorbild.



Kapitel 21:
Abschied

Ikarus sah
Andora auf ihrer kleinen Terrasse sitzen, sie hatte die Augen
geschlossen und ihn interessierte es doch sehr was sie sich dort
ansah. Er setzte sich neben sie in einen zweiten Korbsessel,
nahm sachte ihre Hand und schloss ebenfalls die Augen. Er
brauchte einen Moment dann dann sah er was sie sah. Sie war weit
in die Vergangenheit gereist und stand nun vor einer Wand, die
sie sich ansah. Leise flüsterte er in ihre Gedanken. „Weißt du
was das ist?“ Sie antwortete. „Ja und nein. Das ist wohl das
Ende dieser Zeitära nehme ich an. Hier begann unsere Zeit und
unser neues Universum. Doch wie ist es möglich das du es sehen
kannst?“ Er lachte leise. „Kleines ich bin bereits in die
Vergangenheit gereist da war ich selber noch ein Kind. Ich
brachte aus dem alten Universum einen Stern mit, der in die
Schwerter von Ares und mir geschmiedet wurde. Willst du die Wand
durch schreiten?“ Sie fragte ihn. „Ja geht das denn? Dahinter
ist eine weile nichts, ich habe Angst mich zu verlieren.“ Er
nickte ihr in Gedanken zu. „Ja es geht, kommt mit mir, sag mir
nur was du sehen willst.“ So reisten sie gedanklich in das alte
Universum und erlebten die Geschichte, wenn auch nur als
Zuschauer hautnah mit. Sie sahen was mit Jasmin, Eric und Dorian
war. Sie sahen Aurian wie sie ihren Platz einnahm, und wie
Lazarus geboren wurde. Sie erlebten wie es Aurian mit
Damok ergangen war, ebenso das Ende des Universums mit und was
Aurian alles getan hatte um ihre kleine Galaxie und die, die sie
liebte in Sicherheit zu bringen. Diese gedankliche Zeitreise tat
nicht nur Andora gut sondern auch Ikarus, weil nun verstanden
beide was auf sie zukommen würde. Ikarus war nie auf die Idee
gekommen, sich die Vergangenheit an zu sehen, doch nun mit
Andora, sah er alles. Als beide wieder ihre Augen öffneten, sah
sie ihn an. „Ich wusste nicht das du das kannst.“ Er lächelte.
„Ich kann noch weit aus mehr. Ich habe es nur seit meiner
Kindheit nicht mehr genutzt. Ich kann nicht in die Zukunft
sehen, doch in die Vergangenheit, selbst wenn es sich um das
alte Universum handelt. Ich trage dank Viola und ihrer vielen
Väter ebenso wie du die Vergangenheit in mir. Sie mag dir
schwach erscheinen und doch haben wir ihr viel zu verdanken.“
Andora knurrte leise. „Wohl eher Aurian das sie ihr das alles
mit gab. Das ist nicht ihr eigener Verdienst. Aber egal, sie hat
nun ihr ruhiges Leben, den Mann den sie liebt und ihr kleines
Haus. Doch bin ich ihr auch dankbar das sie mir dich schenkte.“
Ikarus lächelte und beugte sich zu ihr, dann küsste er sie
zärtlich. „Was hast du heute sonst noch vor?“ Sie seufzte. „Ich
sah mir eben Leanders nahe Vergangenheit an, das heißt was er
tat seid ich gezeugt wurde. Er hat sich sehr beherrschen müssen
um nicht aus zu rasten. Gregorian, Damok und Ethan haben sich
ihm immer wieder zum Kampf gestellt um ihm zu helfen. Er hat
sehr darunter gelitten. Ich sah aber auch das er lange Ruhe
hatte, wenn die Göttin des Lichts seinen Kampf mit ihm
ausgefochten hatte. Selbst Alandra hat es versucht, doch als er
sah das brachte nicht den gewünschten Erfolg, ließ er es. Es hat
wohl was mit dem Licht in der Göttin des Lichts zu tun, Alandra
konnte sich ihm zwar Kräftemäßig entgegenstellen, doch hielt das
ebenso wenig lange an wie die Prügeleien mit den anderen
Männern. Er braucht mich, so werde ich mich ihm als erstes
entgegen stellen und ihm geben was er braucht.“ Ikarus nickte.
„Ich werde auf dich aufpassen und Ares mit ein beziehen. Mir
wäre es zwar lieber gewesen du hättest es erst mal mit Ares
getan, aber wenn du sagst das Leander es nötiger hat, verstehe
ich das du ihn erst mal vor ziehst.“ Andora nickte und sah ihn
sanft an. „Nimm auch Ethan mit, ich befürchte sonst das nicht
nur Ares aus rastet sondern du auch. Mit ihm bin ich mir sicher
das er euch zurück halten wird.“ Ikarus nickte. „Wann hast du es
vor?“ Sie lächelte. „Jetzt... ich muss nur mal sehen wo ich ihn
finde.“ Sie suchte Leander und fand ihn auf dem Trainingsplatz
wo er seine Kampfübungen machte. Er stand dort nur mit einer
Lederhose bekleidet und bewegte seinen Körper den Übungen
entsprechend. Sie sah das er wohl schon eine Weile trainiert
haben musste, denn sein Körper war Schweiß bedeckt. Sie
betrachtete ihn. Er war zwar nicht ganz so groß wie Ares oder
Ikarus aber auch nicht gerade klein. Sein Körper war Muskel
bepackt wie es sich für den Kriegsgott gehörte, ohne übertrieben
zu sein. Er sah sie dort stehen und wie sie ihn beobachtete und
betrachtete. Alleine ihre Anwesenheit machte ihn bereits nervös.
Er stellte seine Übungen ein und trat langsam auf sie zu. „Kann
ich dir helfen Kleines?“ Sie sah zu ihm auf, strich sachte mit
einigen Fingern über seine Schweiß nasse Brust und grinste.
„Kannst du?“ Er atmete scharf ein, sah sie weiter hin an und
blickte kurz auf ihre Finger. Sie erwiderte seinen Blick
seelenruhig strich ihm aber weiterhin über seine Brust. „Kleines
um sicher zu gehen das ich dich nicht missverstehe und ich etwas
tue was du nicht wolltest.........hast du das vor was ich denke
was du vorhast?“ Sie sah ihn mit einem lockenden Blick an, der
jetzt schon sein Blut in Wallung brachte. „Kann sein....kommt
darauf an, was du meinst was ich vorhabe.“ Er grinste leicht.
„Mich provozieren? Dann muss ich sagen es ist dir gelungen, doch
fordere es nicht weiter heraus.“ Sie sah ihn kalt lächelnd an.
„Wieso nicht? Hat der große Kriegsgott Angst das er mir nicht
genügen könnte? Hat er Angst vor so einer kleinen Frau? Wobei so
klein bin ich ja nicht mal.“ Leander knurrte leise, beherrschte
sich aber immer noch, während Andora an sich entlang sah wie um
die Größe zu prüfen. Sie ließ ihn dabei aber nicht aus den
Augen. Ikarus, ebenso wie Ares und Ethan die unsichtbar in der
Nähe standen hörten zu. Ethan nickte. „Er beherrscht sich noch,
doch steht kurz davor zu explodieren.“ Leander strich mit der
Zunge über seine Lippen, während er noch mal auf ihre Finger sah
die immer noch über seine Brust strichen. Dann wollte er
zugreifen, doch Andora sprang zurück. „Na komm, hol mich doch.
Sollen wir fangen spielen? Ich renne weg und du fängst
mich...und wenn du mich einfangen kannst, gebe ich dir was du
willst.“ Er knurrte abermals sein Blick verdunkelte sich
bereits. Er sprang auf sie zu, sie blieb stehen und er packte
sie um sie an sich zu pressen. Doch abermals hatte er die
Rechnung ohne Andora gemacht, sie kannte keine Skrupel und so
hob sie nur kurz ihre Hand und Leander flog wie von einer
Schallkanone getroffen nach hinten. Nun platzte er ganz, sein
Blick verdunkelte sich gänzlich, er begann zu wachsen und rief
seine Macht auf. Langsam und geschmeidig stand er wieder auf.
Nun musste Andora wirklich hoch sehen, sie grinste leicht. „Na
was ist? Wie du siehst renne ich nicht weg, ich habe keine Angst
vor dir, noch vor dem was du mit mir machen wirst wenn du mich
in deine Finger bekommst. Nur musst du mich dazu erst mal in
deine Finger kriegen.“ Ethan grinste: „Das ist genau das was ihm
gefällt, ja Mädchen mach so weiter, du hast ihn gleich.“ Er
wusste das Andora ihn nicht hören konnte, dennoch spornte er sie
an. Ares und Ikarus sahen Ethan an und schüttelten den Kopf.
Dann blickten sie wieder zu Andora und Leander. Leander kochte
nun, vor Erregung und vor Kampfeswut. Er knurrte. „Wenn ich dich
kriege bist du fällig, glaub mir ich werde dir zeigen was ein
Kerl vermag den man provoziert.“ Andora grinste ihm frech ins
Gesicht. „Du sagst es......wenn...du mich kriegst. Noch hast du
mich aber nicht und meiner Kraft hast du nichts entgegen zu
setzen.“ Er knurrte. „Meine Männlichkeit wird dir zeigen, was
ich dir entgegen zu setzen habe.“ Nun lachte Andora.
„Männlichkeit, na zeig mir deine Männlichkeit.“ Dabei sorgte sie
dafür dass ihre Kleider verschwanden und sie nackt vor ihm
stand. „Wie du siehst bin ich nicht sonderlich scheu, ich zeig
dir was ich zu bieten habe, na komm hol es dir.“ Jetzt war es
ganz vorbei, Leander wusste nicht mehr was er tat und Andora
spürte das er nun gänzlich die Kontrolle verloren hatte, sie
wusste er würde ihr folgen, so verschwand sie in ihr
Schlafzimmer und er folgte ihr wie der Jäger dem Wild. Auch die
anderen drei folgten ihnen und bekamen so noch mit wie Leander
nun Andora packte und sie auf das Bett warf, Sekunden später lag
er bereits auf ihr und nahm sich recht hart von ihr was er
wollte. Er brüllte triumphierend auf, das er sie nun bekommen
hatte. Er ließ an ihr seine ganze Wut aus, sie schlug ihn und
wehrte sich gegen ihn. Sie zerkratzte ihm den Körper, so das
Ares Ethan verzweifelt ansah. „Wir müssen ihr helfen, siehst du
nicht sie wehrt sich gegen ihn. Sie will das nicht.“ Ikarus sah
Ares an. „Mir gefällt das auch nicht, doch wenn sie es wirklich
nicht wollte könnte sie ihn so wie eben mit einer Handbewegung
von sich werfen. Das sie es nicht tut, zeigt das sie auch nichts
anderes erwartet hatte und es freiwillig mitmacht.“ Er legte
einen Arm um Ares Schulter der sich abwandte um es nicht sehen
zu müssen. Ares flüsterte leise. „Mein Vater ist ein Tier.“ Nun
griff Ethan ein. „Das ist er nicht. Er hat nur einen Überschuss
an Wut und Zorn in sich. Sie hat es genau richtig gemacht sie
hat alles aus ihm heraus geholt, jetzt muss er sich nur
abreagieren. Ihm wird es gleich leid tun, sie wird ihn in ihre
Arme nehmen und ihn trösten. Danach wird er sie sich noch einmal
ganz normal und leidenschaftlich nehmen um sie vergessen zu
machen was sie mit ihm zuvor erlebt hat. Die Wunden die sie ihm
beigebracht hat wird er wie ein Mann ertragen und alles ist in
bester Ordnung.“ So war es auch, es dauerte eine Weile bis
Leander alles gegeben hatte was er hatte, dann sank er auf ihr
zusammen, er schrumpfte wieder zur normalen Größe und hatte
seinen Kopf an ihrem Hals liegen, er weinte leise. Andora legte
ihre Arme um ihn und flüsterte leise. „Es ist alles in Ordnung,
du konntest mir nicht wirklich etwas tun.“ Leander hob den Kopf
und sah sie an. „Es tut mir unendlich leid. Ich hasse das.“
Andora sah ihn an. „Es muss dir nichts leid tun, du hast viele
Jahre darauf warten müssen, kein Wunder das es nun
übersprudelte. Das nächste mal wird es nicht mehr so schlimm
sein und mit jedem mal mehr nachlassen bis wir zu einer normalen
Beziehung kommen können.“ Er sah sie an. „Normalen Beziehung?“
Andora nickte. „Ja denn was du brauchst ist das Licht, nicht die
Gewalt und den Kampf an sich. Sicher du brauchst es ein wenig
härter und magst es wenn ich mich wehre, doch das muss nicht
unbedingt heißen das es jedes mal so gewalttätig ist wie heute.
Ich werde dich reizen und provozieren, du wirst mich aufs Bett
klatschen und mir zeigen wie männlich du bist, ich werde es
genießen, wir werden beide unseren Spaß daran haben und gut
ist.“ Leander sah sie überrascht an und musste nun doch lachen.
„Bei dir klingt es so einfach.“ Andora zuckte leicht mit der
Schulter. „Nun weil es so einfach ist. Wie war es denn mit dir
und Aurian? Da ging es doch recht heftig zur Sache auch ohne das
du bereits der Kriegsgott warst. Kerl du bist schon von Natur
aus etwas härter, also was soll´s. Ich komme damit klar und
genieße es sogar. Gut das heute war ein wenig sehr heftig, aber
das war heute, beim nächsten mal ist es nicht so.“ Er sah sie
sanft an und strich ihr die Haare aus dem Gesicht. „Du bist ein
Juwel und Ikarus weiß hoffentlich zu schätzen was er an dir hat,
ebenso Ares. Aber wo ich dich einmal im Bett habe....kommst du
mir noch nicht so einfach davon.“ Damit beugte er sich zu ihr
herunter und küsste sie leidenschaftlich. Als er sie nun nahm,
konnte er auch ihre Leidenschaft und wilde Natur genießen. Als
er sich richtig aus getobt hatte legte er sich auf den Rücken
und zog sie halb auf sich. Er sah sie liebevoll an und zwinkerte
frech. „Ich weiß nicht was ihr Göttinnen des Lichts an euch
habt, aber man muss euch einfach lieben.“ Sie grinste zurück.
„Tja so sind wir nun mal.“ Ares war inzwischen blutrot
angelaufen, seinem Vater dabei zu zu sehen wie er mit einer Frau
schlief, dazu noch der die er liebte, was ihm äußerst peinlich.
Ikarus grinste ihn an. „Was ist los Tomate?“ Ares knuffte ihn.
„Sag nichts, warte ab bis du zusehen musst wie sie mit....deinem
Vater...schläft.“ Das war Ikarus bisher gar nicht bewusst
geworden, jetzt sah er Ares verblüfft an. „Stimmt daran hatte
ich gar nicht gedacht. Lazarus ist mein Vater und er......oha.“
Nun lachte sogar Ethan herzlich. „Ihr seid beides Kindsköpfe.
Was soll ich mal erst sagen.“ Leander war ab diesem Tag wieder
weit aus gelassener und das merkte jeder in seiner Umgebung. Am
nächsten Tag sah Andora Ares alleine im See schwimmen, sie
lächelte und ging zum See herunter, sie zog sich aus und schwamm
zu ihm. Er sah sie an, dann griff er zu und zog sie an sich um
sie heftig zu küssen. Kurze Zeit später lagen sie gemeinsam im
Bett und es ging ordentlich zur Sache. Ikarus hatte es bemerkt
und war ihnen unsichtbar gefolgt, als er sah was nun dort im
Bett abging, lächelte er, vor allem als er anschließend Ares
glückliches Gesicht sah, der Andora fest an sich gedrückt hielt.
Er verschwand dann wieder, er hatte gesehen was er sehen wollte
und meldete sich bei Leander zum Kampftraining. Nun zog auch
Ares in Andoras Schlafzimmer ein.
Das Nebenzimmer, das bisher von
den Göttinnen des Lichts für ihre Liebhaber genutzt wurde,
änderte Andora zu einem großen Badezimmer mit Wirlpool um und
sorgte für eine Verbindungstüre zwischen den beiden Zimmern.
Anschließend legte sie sich da hinein und genoss das sprudelnde
Wasser. Lazarus der draußen vorbei ging hörte das plätschern und
wunderte sich was in dem roten Zimmer vor sich ging, er sah
hinein und sah dort Andora mit geschlossenen Augen im Wasser
liegen und das sie das Zimmer geändert hatte. Er grinste und
betrat das Zimmer, dann zog er sich aus und legte sich zu ihr
ins Wasser. Sie blinzelte leicht unter ihren Augen hervor um zu
sehen wer da bei ihr lag und seine Hand nun über sie gleiten
ließ. In Rekordschnelle überlegte sie, dann fiel ihr ein was er
am liebsten mochte, öffnete die Augen und sah ihn erschrocken
an, „Nein nicht...“ Er lächelte ihr zu. „Oh doch.....jetzt
fordere ich mein Recht. Und lange wirst du mir eh nicht
widerstehen können.“ Sie tat noch eine weile so als wolle sie
nicht, doch dann drückte sie sich an ihn. Ares bekam mit was
dort vor sich ging und zerrte Ikarus regelrecht dort hinein.
„Jetzt sieh es dir an, ich musste es mir auch ansehen.“ Ikarus
grinste leicht. „Mistkerl.“ Die beiden standen unsichtbar in der
Nähe. Nun Lazarus war ein sehr erfahrener Liebhaber und das
sahen nun auch die beiden jungen Götter. Ares staunte nur.
„Holla die Waldfee also von ihm können wir wirklich noch was
lernen.“ Sie sahen nun was man mit Kraft und Ausdauer vermochte.
So hatte Lazarus sich erst über sie gebeugt und sie so halb im
liegen genommen, dann drehte er sich und setzte sich und sie auf
seinen Schoß, doch sie musste sich nur am Rand fest halten den
Rest erledigte er. Jedes mal wenn sie ihm die Regie aus der Hand
nehmen wollte, sorgte er dafür das sie das nicht konnte, sondern
machte seelenruhig so weiter. Er änderte laufend die Positionen,
sobald sie vor lauter Lust aufschrie und er wusste das sie
wieder mal soweit war. Er nahm sie im liegen, im sitzen , im
stehen und änderte es laufend ab. Was die beiden jungen Götter
noch sahen war das er ebenso oft selber soweit war und dennoch
unermüdlich weiter machen konnte. Ikarus blieb der Mund offen
stehen. „Himmel er ist unglaublich. Wie macht er das, also ich
hätte schon auf der Hälfte das Handtuch geworfen.“ Ares konnte
nur zustimmend nicken ihm hatte es die Sprache verschlagen. Dann
sahen sie wie Lazarus Andora zum Nebenzimmer trug und auf das
Bett legte. Nun legte er hier wieder von vorne los. Andora waren
schon fast die Sinne geschwunden doch sie forderte immer mehr.
Lazarus ließ es sich aber immer noch nicht aus der Hand nehmen
und machte gelassen weiter, mal stürmisch, mal leidenschaftlich
und dann wieder sanft und zärtlich. Er setzte seinen gesamten
Körper ein und presste sie immer wieder aufs Bett wenn sie sich
ihm entziehen wollte um das ganze um zu drehen. Sie kam gar
nicht mehr richtig zur Besinnung, doch irgendwann flüsterte sie.
„Ich kann nicht mehr, bitte nicht mehr.“ Lazarus sah lächelnd
auf sie herab. „Wirklich nicht? Dein Pech, ich werde weiter
machen.“ Dann legte er abermals los und Andora schrie leise.
Ares wollte schon eingreifen, doch Ikarus hielt ihn zurück. „Ich
glaube er weiß genau was er tut, warten wir mal noch ab.“ Dann
knurrte Andora und griff sich Lazarus, packte nun richtig zu und
drehte sich mit ihm das er auf dem Rücken lag, nun holte sie
alles aus sich heraus und nun konnte Lazarus nur noch stöhnen,
doch sah man das es ihm sehr gefiel. Ikarus deutete auf Andora.
„Sieh mal...“ Auch Ares sah nun was Ikarus gesehen hatte, Andora
leuchtete von innen heraus im hellen Licht und bewegte sich
unermüdlich auf Lazarus weiter. Der drehte das ganze nun noch
mal um, so das sie wieder unter ihm lag und begann ebenfalls
hell von innen zu leuchten, das Bild hatte etwas sehr
ästhetisches an sich. Die beiden bewegten sich absolut im
Einklang. Ikarus seufzte leise. „Ob ich das auch jemals hin
bekomme?“ Ares nickte. „Ich denke schon, vergiss nicht er ist
einige tausend Jahre älter als wir und hatte sicherlich etliche
Frauen. Hinzu kommt das er weiß wie er mit dem Licht umgehen
muss, das lernst du bestimmt auch noch.“ Dann schrien beide auf
und Lazarus sank auf Andora nieder, er küsste sie noch mal
leidenschaftlich, anschließend sah er sie an. „Das wird wohl das
einzige mal sein das wir mit einander geschlafen haben. Denn
bald ist es soweit und ich werde euch verlassen. Du hast dein
Licht gefunden und ich muss zu meinem zurück kehren. Ich liebe
dich, vergiss das nicht. Es war sehr schön mit dir und ich habe
es sehr vermisst. Doch nun ruft mich langsam das Licht in Aurian.
Sie ist mein Licht.“ Andora nickte lächelnd. „Ich liebe dich
auch. Kann ich sonst noch etwas für dich tun?“ Lazarus nickte
und legte sich neben sie, sie zu sich heran ziehend. „Ja...liebe
Ethan, als Mann und als Vater. Er liebt dich sehr und ich möchte
das er glücklich ist. Er wird dich von selber nicht oft fordern.
Rhianna hat Kräfte mäßig alles was sie braucht um ihn zufrieden
zu stellen und ihn glücklich zu machen, dennoch braucht er das
Licht und das kannst nur du ihm geben. Wenn er dich nicht von
selber fordert musst du es für ihn tun.“ Andora nickte. „Hab
keine Sorge ich liebe ihn und er wird nichts vermissen müssen,
außer vielleicht seinen alten Freund und Weggenossen. Doch ich
hoffe das Ikarus für ihn da sein wird, wenn er einen Freund
braucht, außerdem mag er auch Leander sehr gut leiden. Wir
werden sehen, er ist auf jeden Fall nicht alleine, mach dir also
keine Sorgen.“ Lazarus nickte dann küsste er sie noch mal
zärtlich und erhob sich von dem Bett. Er sah Andora an. „Falls
ich nicht mehr dazu komme es dir zu sagen.....du bist eine
würdige Nachfolgerin für Aurian.“ Er sah sich im Zimmer um. „Und
dir mein Sohn, ich weiß das du hier irgendwo bist, sage ich, das
ich dich liebe und immer lieben werde, du wirst Myrion ebenso
gut nachfolgen wie Andora es für Aurian tut. Ebenso wirst du
meinen Platz sehr gut ausfüllen das weiß ich. Ich glaube an
dich.“ Ikarus wurde sichtbar und trat auf Lazarus zu. „Ich liebe
dich auch, du warst mir ein guter Vater, ich hätte mir keinen
besseren wünschen können. Mach dir um Ethan keine Sorgen, wir
werden für ihn da sein.“ Lazarus trug bereits wieder Kleidung
und zog seinen Sohn in seine Arme und drückte ihn an sich. „Von
meinen vielen Kindern die ich nie erwartet hatte bekommen zu
werden, bist du mir der liebste. Kümmere dich um Athene und
Rhianna.“ Ikarus nickte und löste sich von Lazarus.
Einen Tag später war es soweit,
alle die Lazarus liebten gingen mit ihm und Syra zur
Bernsteinhöhle um sich von ihm zu verabschieden. Ethan hielt
Rhianna im Arm und lächelte sie immer wieder an. Man sah das er
sie liebte und sie ihn. Bevor sich Lazarus zur Ruhe legte,
drückte er Ikarus noch drei Ringe in die Hand. „Wir sind uns
einig. Diese Ringe trugen einst Myrion, Leon und Aurian. Ethan,
Syra und ich haben sie lange Zeit getragen, doch nun gehen Syra
und ich und Ethan hat eine neue Liebe gefunden, so das die Ringe
weiter gegeben werden sollten, an dich, Andora und Ares. Mögen
sie euch so viel Glück bringen wie sie es ihren Vorbesitzern
gebracht haben. Sie wurden von Myrion mit viel Liebe
geschmiedet, haltet sie in Ehren.“ Die drei jungen Götter
nickten. Dann legten sich Lazarus und Syra zur Ruhe, ebenso wie
Pelata. Als ihre Geister erschienen, nahmen Syra und Lazarus
Pelata in ihre Mitte, sie winkten noch mal dann waren sie
verschwunden und die Särge schlossen sich. In den nächsten
Wochen folgten ihnen auch Damok und Rohan, Gregorian und Pia,
Dorian und Ijana, Eric und Soraya. Es war als hätten sie nur
darauf gewartet das einer den Anfang machen würde. Andra und
Mystra hatten lange überlegt, doch nach dem Dorian gegangen war,
spürten sie das sie drei immer noch zusammen gehörten und
folgten so den anderen nach. Die Welt der Götter war leerer
geworden eine ganze Generation war gegangen. Doch wusste man das
sie nicht ganz gegangen waren. Irgendwo waren sie noch und man
konnte mit ihnen reden wenn es mal wirklich nötig war. Ebenso
wie von den anderen die ihnen vorausgegangen waren, erschienen
von ihnen Sternenbilder am Himmel. Bevor die drei ehemaligen
Avatare gingen hatten sie noch einen Nebenraum in der
Bernsteinhöhle erstellt dort standen vier noch leere Sockel. Auf
die legten sich nun Thanatos und seine Gefährtin die Andora noch
kurz zuvor in den Stand einer Göttin erhob und Chronos, Aurians
alter Freund ebenso wie Aglaia, die über viele tausend Jahre die
Schicksale der Menschen gelenkt hatte. Die neue Generation stand
bereit deren Aufgaben zu übernehmen. Es wehte nun wirklich ein
neuer Wind und das alte wurde durch neues ersetzt.




