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Kapitel 1: Erste Annäherungen.

Die drei Männer begannen langsam
wieder ihr Leben auf zu nehmen, jetzt da sie wussten das Aurian
nicht ganz fort war. Abgesehen von Iskander, er überlegte hin
und wieder ob er Aurian nicht folgen sollte, doch dann sah er
Arden an und ihm wurde klar er konnte den Jungen jetzt nicht
verlassen, denn der brauchte ihn. Lazarus sprach ihm immer mal
Mut zu und machte ihm klar das er auch noch India habe und somit
nicht alleine wäre. Viola beobachtete Lazarus und Ethan hier und
da und sah nun auch die Unterschiede zwischen ihnen. Während
Lazarus äußerlich die klassische Adonis Figur hatte, sportlich
durch trainiert und muskulös, er war der sanfte und
verständnisvolle, der aber auch Leidenschaft zeigen konnte, war
Ethan jemand der äußerlich mehr als durch trainiert war, er war
wirklich muskulös und charakterlich eher jemand der
grundsätzlich Kampfbereit war ohne grausam zu sein. Der immer
irgendeine dumme Idee ausheckte und Lazarus dabei mit zog. Sie
sah das die beiden sich absolut ergänzten und beide Syra von
Herzen liebten, obwohl es immer mal durchschimmerte das sie
Aurian mehr geliebt hatten. Sie beobachtete auch Lyam und sah
wie unsicher er war, die beiden anderen waren mit ihrer Rolle
groß geworden und waren dort hinein gewachsen, Lyam hingegen sah
man an, das er seinen Platz noch nicht gefunden hatte. Er liebte
Viola ohne Frage und doch fragte er sich oft ob er wirklich der
richtige für sie sein würde. Er hörte von Myrion Geschichten und
hatte ihn auch erlebt, für ihn war Myrion an Größe nicht zu
überbieten, er hatte sogar das Gefühl ihm nicht mal nahe zu
kommen. Er litt unter gewaltigen Selbstzweifel, vor allem da er
spürte das er Viola nicht reichen würde. Seit ihrem gemeinsamen
Erlebnis in der Bernsteinhöhle versuchte Lazarus ihm bei zu
stehen, ihn immer wieder mal auf zu richten und ihm klar zu
machen das Myrion ihm niemals seinen Platz überlassen hätte,
wenn der nicht an ihn geglaubt hätte. Lazarus versuchte ihm
einige Kniffe bei zu bringen um seine Ausdauer oder die Potenz
ein wenig zu steigern um so vielleicht eher das Gefühl zu
bekommen Viola zu genügen. Lazarus wurde klar woher diese
Selbstzweifel kamen und ihm wurde noch einiges andere klar, so
sprach er ihn auch mal wieder an als er ihn am See vor fand wo
er Steine über das Wasser hüpfen ließ. Lazarus lächelte, er
erinnerte sich daran das er das früher auch oft getan hatte,
wenn er nachdenken wollte. „Es gehört schon mehr als Mut dazu
sich als Sterblicher an eine Göttin heran zu machen und das hast
du getan. Hattest du da niemals Zweifel daran das sie dich
erhören würde?“ Lyam sah ihn an und schüttelte mit dem Kopf.
„Nein......ich spürte das ich sie wollte und sie mich....auch
wenn sie mir nicht sofort erlag und ich um sie kämpfen musste.
Doch schlussendlich wusste ich das ich sie bekommen würde.“
Lazarus setzte sich neben ihn und nickte. „Wo ist dein
Selbstbewusstsein hin? Sieh dich doch an, rein körperlich kommst
du Myrion schon sehr nahe, du bist größer als ich oder Ethan, du
bist wahrscheinlich sogar stärker als ich. Bei Ethan bin ich mir
nicht so sicher, der Kerl ist ganz schön kräftig.“ Er zwinkerte
grinsend. „Warum zweifelst du an dir? Sie liebt dich und du
wirst bei ihr immer an erster Stelle stehen, doch wenn du dich
so hängen lässt, sehe ich schwarz. Sie braucht einen Kerl der
ihr wie ein Fels zur Seite steht, da sind Selbstzweifel sehr
schlecht.“ Lyam seufzte. „Du hast gut reden...du bist der
geborene Liebhaber. Ich glaube das du ihr weit aus mehr geben
könntest als ich.“ Lazarus nickte leicht und sah ihn an.
„Glaubst du wirklich das wäre das wichtigste? Junge denk mal
nach......Myrion zum Beispiel, er hätte Aurian ohne Probleme
absolut zufrieden stellen können und doch nahm sie mich oder
Ethan und noch einige andere mit ins Bett. Meinst du wirklich
ihr wäre es nur darauf angekommen? Beileibe nicht. Nein Myrion
war ihr Fels, er war ihre Festung er war der ruhende Pol den sie
brauchte und das gab er ihr, dazu wäre kein anderer in der Lage
gewesen. Er hatte immer eine gute Idee und sie sprach mit ihm
über alles. Er war ihr Freund, ihr Vertrauter. Sicher vielleicht
bin ich besser als du, zumindest was das Bett angeht und Ethan
eventuell ebenso.....dennoch können wir ihr niemals den Mann an
ihrer Seite ersetzen und für diesen Platz hat sie dich gewählt
und die Göttin des Lichts irrt sich nie. Zweifle niemals an der
Göttin des Lichts oder ihrem Urteil. Und wenn du mir nun damit
kommen willst das sie noch nicht soviel Erfahrung als Göttin des
Lichts hat, dann denk daran das Myrion und Aurian ihre Wahl gut
hießen. Mal abgesehen davon, vergiss nicht egal welchen Gott du
dir anguckst...sie sind alle weit aus älter als du mit
wesentlich mehr Erfahrung. Diese Erfahrung wirst du aber auch
bekommen und mit der Zeit besser werden. Selbst Myrion war schon
ich glaube achtzig als er Aurian traf......überlege mal achtzig
Jahre Erfahrung, ja hallo wie alt bist du? Warte mal fünfzig
Jahre ab, dann geht bei dir auch weit aus mehr die Post ab.“
Lyam nickte er hatte Lazarus genau zugehört und musste ihm recht
geben. Er war im Gegensatz zu Lazarus oder Ethan noch verdammt
jung. Zudem war er nicht als Gott heran gewachsen und musste
sich erst mal langsam an den Gedanken gewöhnen das für die
Götter und nun auch für ihn hundert oder mehr Jahre kaum einen
Gedanken wert waren. Er sah Lazarus an. „Wirst du der erste
sein?“ Lazarus sah ihn ruhig an. „Willst du das ich der erste
bin? Bist du schon soweit?“ Lyam schüttelte mit dem Kopf. „Ja
und nein. Wenn es einer sein sollte dann du....doch bereit bin
ich noch lange nicht. Doch irgendwann wird es geschehen,
irgendwann wirst du sie dir nehmen. Aber versprich mir das du
lieb zu ihr bist, das du zärtlich sein wirst.“ Lazarus lächelte
und schüttelte den Kopf. „Nein das verspreche ich nicht, ich bin
ein Eros und glaub mir ich kann zärtlich sein, aber in mir kocht
heißes Blut und da liegt mir die Leidenschaft mehr. Ich will
dich nicht belügen....daher sage ich es dir jetzt schon lieber.
Doch ich habe mit Ethan gesprochen, wir werden warten bis du
soweit bist, bist du deine Selbstzweifel abgelegt und du deine
Eifersucht nieder gerungen hast.“ Lyam nickte und sah Lazarus
immer noch an. „Doch was ist wenn Leander.........“ Er
schluchzte leise. „ …..über sie her fällt. Wenn er
sie.........na ja du weißt schon.“ Lazarus verstand. „Ethan und
ich haben mit ihm gesprochen, er wird sich beherrschen. Aaron
hat ihn darüber aufgeklärt das er nicht einfach über sie
herfallen kann, das er sich ihr anfangs sachte nähern muss und
er wartet auch bis sie soweit ist. Wir sind keine
Tiere....natürlich vermissen wir Aurian, doch wir haben es auch
mal geschafft Jahre ohne sie aus zu kommen, da werden wir es
auch jetzt auf die Reihe bekommen. Und Leander sucht sich
solange ein anderes Ventil.“ Lyam seufzte leise. „Ja er tötet
wahllos und metzelt alles nieder was ihm in die Quere kommt,
Viola und ich haben es gesehen.“ Lazarus nickte: „Nun ja,
entweder das oder das andere. Er hat keine dritte Möglichkeit.“
Lyam dachte nach. „Kann er nicht seine Aggressionen bei mir am
Amboss auslassen? Dann käme sogar noch etwas positives dabei
heraus.“ Lazarus nickte. „Siehst du, du hast auch gute Ideen,
allerdings in diesem Fall würde das nichts bringen, du ahnst
nicht mal welche Kräfte Leander hat. Würde er deinen Amboss
nutzen, müsstest du bei fast jedem Schlag von ihm einen neuen
Amboss dort hinstellen. Ich glaube Myrion ist auch schon mal auf
die Idee gekommen, doch Aaron hat alles kurz und klein
geschlagen. Selbst Aaron hatte schon nach Alternativen gesucht,
aber nichts gefunden. Er ging sogar mal her und hat Holz
gehackt, dabei musste ein kleiner Wald dran glauben und gebracht
hatte es nichts.“ Lyam dachte weiter nach. „Ihr sagt alle Viola
könnte ihm stand halten und Aurian sagte sie könne ihn sogar an
die Wand nageln ohne das er ihr ein Haar krümmen könnte. Was
wäre wenn man sie im Kampf ausbilden würde und sie sich im Kampf
gegen ihn stellt.“ Lazarus nickte wieder. „Gute Idee, doch wie
lange soll das dauern? Er hat mehr Kampferfahrung als Viola sich
je antrainieren könnte. Für das Trainingspensum was nötig wäre,
hätte sie keine Zeit. Allerdings hast du in einem Recht, man
muss sie im Kampf ausbilden, sie muss körperlich stärker werden
damit sie ihm das Gefühl geben kann einen Sieg errungen zu
haben.“ Lyam seufzte wieder. „Also läuft alles auf das eine
hinaus. Ob es mir gefällt oder nicht.“ Lazarus nickte
zustimmend.
In den nächsten Tagen begann
Ethan Viola im Kampf aus zu bilden. Er trainierte sie hart,
allerdings hatte das auch den Nachteil, da sie nun so oft mit
ihm zusammen war und er sie wirklich scharf fand, das sich bei
ihm Erregung breit machte, die nichts mit kämpfen zu tun hatte.
Er fluchte jedes mal nach Trainingsende und Lazarus schmunzelte.
Ethan sah ihn wütend an. „Hast du schon mal versucht jemanden zu
trainieren, wenn dir dabei die Hose eng wird und du am liebsten
was anderes mit deinem Schüler tun würdest? Die Frau macht mich
fertig. Wenn das so weiter geht garantiere ich für nichts.“
Lazarus grinste frech. „Beherrschung mein Freund, du musst dich
beherrschen.“ Ethan knurrte. „Beherrsche du dich mal wenn die
Frau die du trainieren sollst mit dir kokettiert und das kann
sie verdammt gut, vor allem wenn es etwas ist was sie nicht tun
möchte. „oh Ethan kann ich nicht etwas anderes machen?“ dabei
sieht sie einen an, als würde sie dich gleich ins Bett zerren.
Mal abgesehen davon das ihre Ausstrahlung einen auch noch
umhaut. Ne Junge das macht das beherrschen verdammt schwer.“
Lazarus lachte daraufhin leise und Ethan knurrte ihn noch mehr
an. Ethan dachte nach. „Morgen drehe ich den Spieß um und ich
garantiere dir das sie danach in meinen Armen liegen wird, da
wird ihr das kokettieren vergehen. Ich bin ihr Trainer und kein
Kerl mit dem sie spielen kann.“ Lazarus sah ihn ernst an. „Sei
vorsichtig, ich weiß nicht wie Lyam darauf reagieren wird. Er
ist noch lange nicht soweit das er einen anderen Mann in ihrem
Bett verkraften kann. Nicht das wir Probleme kriegen.“
Nun auch Viola sprang auf die
Reize der Männer an und kämpfte mit sich. Als Ethan am nächsten
Tag nicht wie gewohnt mit einem Trainingsanzug bei ihr erschien,
sondern lediglich eine Trainingshose trug, atmete sie scharf ein
als er begann sich zu bewegen und sie sah wie seine Muskeln
arbeiteten. Ihr wurde jetzt erst deutlich bewusst, wie attraktiv
Ethan war. Als er sie hinter ihr stehend anleitete und sie
seinen harten Körper in ihrem Rücken spürte überkam es sie, sie
drehte sich zu ihm um und küsste ihn leidenschaftlich. Ethan
griff zu, drückte sie an sich und erwiderte den Kuss. Dann wurde
Viola klar was sie getan hatte, sie riss sich los und rannte mit
den Worten davon. „Es tut mir leid das hätte ich nicht tun
sollen.“ Ethan sah ihr grinsend nach, er rieb sich die Hände und
murmelte. „Mal sehen ob sie nun vorsichtiger wird, wenn sie mit
den Männern spielt.“ Viola spürte nun Aurians nymphomanisches
Erbe, sie hatte Ethan gewollt. Er hatte ihren Körper zum brennen
gebracht, dass Feuer in ihr musste gestillt werden und so
tauchte sie bei Lyam in der Schmiede auf. Er wusste nicht wie
ihm geschah, als sie sich an seine Brust warf, so das er alles
nur noch fallen lassen konnte und von ihr mit stürmischer
Leidenschaft geküsst wurde. Er spürte das Feuer sogar körperlich
das in ihr brannte und verschwand mit ihr in ihr gemeinsames
Schlafzimmer. Dort nahm er sie ebenso stürmisch wie sie ihn
zuvor geküsst hatte. In den nächsten Stunden nutzte er jeden
Tipp und jeden Rat den er von Myrion und Lazarus bekommen hatte
schamlos aus. So wild und leidenschaftlich war Viola zuvor noch
nie gewesen, doch Lyam gefiel es. Er wunderte sich nur darüber,
welchem Umstand er das zu verdanken hatte. Dann kam der Moment
wo sie ihn schnaufend mit leicht verschleierten Augen ansah und
flüsterte. „Nicht mehr, ich kann nicht mehr.“ Er lachte und
jeder Selbstzweifel fiel von ihm ab. Er streichelte sie noch
weiter und flüsterte ihr leise ins Ohr. „Ich aber und das nehme
ich mir jetzt auch noch.“ Als er sie anschließend in seinen
Armen hielt und sie sich zufrieden schnurrend an ihn kuschelte,
strahlte er von innen. Er hatte seinen ganzen Körper eingesetzt
und nicht nur seine Männlichkeit und das hatte ihm den Triumph
gebracht das er ihr durchaus genügen würde. Er sah sie an und
küsste sie sanft auf die Stirn. „Was hat es ausgelöst das du
mich auf einmal so spontan wolltest?“ Sie errötete leicht und
sah ihn verlegen an. „Ethan, er hatte heute kein Oberteil an und
stand halb nackt bei mir, doch als ich ihn in meinem Rücken
spürte weil er mir etwas genauer erklären wollte, da.......da..habe
ich ihn geküsst. Er hat das Feuer entfacht.....ich wusste gar
nicht wie mir geschah. Oh Himmel Lyam...ich wollte ihn. Aber ich
wollte dich auch nicht betrügen.“ Lyam nickte leicht. „Liebst du
ihn?“ Viola schüttelte vehement den Kopf. „Nein ich liebe nur
dich, doch seine physische Anziehungskraft, löste in mir den
Wunsch aus mit ihm......zu schlafen. Ich bin schnell abgehauen
und zu dir gekommen.“ Lyam nickte, er dachte an Lazarus Worte,
das er ihr Fels war, ihre Festung und dahin war sie auch
geflohen. Zu ihm und zu keinem anderen und irgendwie machte ihn
das glücklich. Er zog sie halb auf sich und lächelte sie an.
„Kleines, sollte es mal dazu kommen und wir beide wissen das es
dazu kommen wird, dann sage es mir und verheimliche es nicht.
Egal ob es Lazarus oder Ethan oder wer auch immer ist. Versprich
mir das.“ Viola nickte. „Glaube mir ich liebe nur dich,
wirklich. Ich verspreche es. Aber ich will dir nicht weh tun.“
Lyam sah an ihr entlang, er betrachtete ihren Körper und
lächelte. „Mich wundert es nicht das jeder Kerl hinter dir her
ist, du bist wunderschön. Ich liebe dich mehr als mein Leben und
du wirst mir nie weh tun können. Aber ich will nicht das
irgendwann mal etwas zwischen uns steht, also sage es mir bitte.
Ich werde immer zu dir stehen.“ Viola nickte, sie hatten eine
schwere Hürde genommen. Lyam wurde klar das die anderen sich
langsam aber sicher nicht mehr von ihr fernhalten würden. Ethan
hatte den Anfang gemacht und Viola gezeigt wie ihr Körper
reagierte wenn sich ihr ein für sie physisch attraktiver Mann
näherte. Ihm wurde klar das es jedem Mann der für sie attraktiv
war gelingen konnte sie ins Bett zu bekommen, wenn er es richtig
anfing. Viola war die Erbin Aurians und das mit allen
Konsequenzen. Er würde Viola niemals nur für sich haben, doch
das hatte er gewusst bevor er sich auf sie einließ. Sie brauchte
ihn und so würde er auch für sie da sein. Er war der Mann an
ihrer Seite, er hatte Myrions Erbe angetreten.
  
Kapitel 2: Lazarus
Unbeschwertheit

An einem Morgen saß Viola am See
und frühstückte, alle anderen die mit am Tisch saßen
beobachteten sie immer mal kurz. Es war als lausche sie
irgendwem, dann wurde sie auf einmal leuchtend rot und Lazarus
lachte herzlich los. „Ich frage mich gerade was in diesem
hübschen Kopf vor sich geht das sie dermaßen erröten lässt.“
Viola erschrak kurz und dann wurde ihr klar das man sie
beobachtet hatte und errötete noch mehr. Ethan frotzelte.
„Vielleicht hat sie sich vorgestellt wie es mit mir sein würde.
Kleines ich sage dir....es würde heiß sein, sehr heiß. Du kannst
es ausprobieren dann musst du es dir nicht vorstellen.“ Syra
knuffte ihn. „Lass sie in Ruhe du siehst doch das es ihr
peinlich ist.“ Ethan grinste weiter und biss herzhaft in sein
Brötchen, während er Viola weiterhin ansah und ihr frech
zuzwinkerte. Lyam sah Ethan giftig an, was den noch mehr grinsen
ließ. „Beruhige dich Junge, noch lasse ich sie in Ruhe. Also
nicht aus rasten.“ Lyam fragte sie später was sie so hatte
erröten lassen. Sie holte tief Luft. „Das Licht hat mir gezeigt
was Aurian mit den Männern getan hat oder sie mit ihr. Und dabei
waren Dinge von denen ich noch nicht mal gehört habe.“ Als sie
es aussprach errötete sie sofort wieder. Nun lachte auch Lyam.
„Oh waren da vielleicht Dinge dabei die wir mal ausprobieren
könnten?“ In den nächsten Tagen ging es recht
experimentierfreudig in ihrem Schlafzimmer zu. Lyam war ihr
Testobjekt und er fand es absolut heiß und machte alles freudig
mit. Er war so scharf auf sie das er seine Finger nicht von ihr
lassen konnte. Nun war er es der immer mehr wollte. Ohne es zu
merken, wuchsen sie immer mehr zusammen. Durch ihre Experimente
baute sich auch ein stärkeres Vertrauensgefühl zwischen ihnen
auf und so nach und nach verlor Lyam auch den größten Teil
seiner Eifersucht, vor allem als ihm Viola erzählte das Aurian
auch mit allen dreien im Bett gewesen war. Im ersten Moment
wollte er ablehnen, doch dann dachte er, das es vielleicht auch
aufregend sein könnte. Das Licht hatte ihr auch gezeigt was
zwischen den beiden Löwen damals abgegangen war und als sie das
Lyam erzählte, schnaufte er leise. „Also ich bin noch nie auf
den Gedanken gekommen es mit einem Kerl zu treiben.....aber ich
könnte mir schon vorstellen das es im Eifer des Gefechts dazu
kommen könnte.“ Viola sah ihn überrascht an. „Echt? Also das
hätte ich nun nicht gedacht, ich bin davon ausgegangen das der
Kerl von dir die Zähne eingeschlagen bekommen würde.“ Lyam
lachte. „Das war auch meine erste Regung als du es mir erzählt
hast. Aber genau wissen wir es erst wenn es mal dazu kommen
sollte. Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder der Kerl
liegt mit eingeschlagenen Zähnen neben dem Bett oder es hat
was.“ Doch auch Lyam war sehr fantasievoll und als er sah das
sie die Experimente mit machte, kam er auch mit eigenen Ideen
an.
Morgens war es immer eine
fröhliche Runde die am Frühstückstisch am See hinter dem Haus
saß und Lyam fiel auf das es nicht nur Ethan, Lazarus und Arden
waren die Viola interessiert ansahen, sondern sogar Iskander,
obwohl er Aurian noch ein wenig nach trauerte, als auch Apoll
der von Luna immer mal angestoßen wurde, wenn er Viola zu sehr
anstarrte. Aurian hatte genau gewusst wie die Männer auf sie
reagierten, doch Viola musste es noch lernen, so zwinkerte sie
Apoll immer mal frech zu wenn sie sah das Luna ihn wieder mal an
stieß weil er sie zu sehr anstarrte, was ihn dann frech grinsen
ließ. Oft saßen auch Leander und Alandra mit am Tisch. Viola
begann sich mit Syra und Alandra anzufreunden und Lazarus als
der älteste, entwickelte sich erst mal ein wenig zu ihrem und
Lyams Ratgeber für alle Lebenslagen, während Ethan es übernommen
hatte sie zu trainieren. An diesem Morgen bot Leander an Viola
ebenfalls zu trainieren und Ethan grinste ihn frech an. „Ja ne
ist klar. Du machst dir kein Bild davon wie es ist sie zu
trainieren. Junge du glaubst nicht wie schwer es ist sich in
ihrer Nähe zu beherrschen. Ich spreche dir nicht ab das du dich
beherrschen kannst, bestimmt nicht, doch ich glaube das ginge
weit darüber hinaus. Vor allem sie ist sich noch gar nicht
richtig bewusst wie sie auf uns Kerle wirkt. Sie probiert und
testet noch herum, was uns auf eine harte Probe stellt.“ Er sah
in die Runde und sah dann Leander wieder an. „Sieh dir nur die
Kerle hier an unserem Tisch an, sobald sie irgendwas möchte,
will ihr jeder das gewünschte reichen, alle starren sie an und
ich glaube es ist kein Kerl hier am Tisch der keine enge Hose
bei ihrem Anblick bekommt. Ich schließe mich da nicht aus. Sie
ist aber auch zum anbeißen.“ Syra hatte Ethan zugehört und
grinste ihn an. „Also Lyam ist nicht weniger attraktiv, er wäre
schon eine Sünde wert. Wenn du schon von Viola und den Kerlen
redest, dann sieh dir mal die Blicke der Frauen an, also Lyam
hat da nicht weniger Chancen.“ Sie tat gespielt gekränkt. „Doch
er beachtet uns einfach nicht sondern hat nur Blicke für eine
Frau.“ Ethan sah sie überrascht an und frotzelte. „Na aber
hallo....reichen Lazarus und ich dir nicht mehr, das du dich
nach anderen umschaust?“ Syra witzelte zurück. „Na wer will denn
schon immer Erbsensuppe essen?“ Ethan lachte. „Erbsensuppe? Ich
dachte wir seien ein fünf Gänge Menü.“ Syra grinste und spielte
nun das sie Lyam übertrieben anhimmelte. „Pffff fünf Gänge
Menü.“ Lazarus hatte das Wortgefecht ebenso mit bekommen und
lachte nun ebenfalls. Er sah Syra an. „Wenn du ihn
willst....bitte schön....ich habe nichts dagegen, versuch es.“
Sie sah nun wiederum Lazarus und Ethan überrascht an. „Ist das
euer ernst?“ Beide nickten, denn auch Ethan hatte nichts
dagegen. Nun errötete Syra was die beiden nun lachen ließ. Ethan
sah Lazarus lachend an. „Großer Mund und nichts dahinter, das
hätten wir uns auch denken können.“ Viola hatte es ebenfalls mit
bekommen und sah nun unauffällig die Frauen an und stellte fest
das Syra recht hatte, die Frauen waren tatsächlich an Lyam
interessiert. Auf diesen Gedanken war sie noch gar nicht
gekommen. Sie nahm sich vor später mal mit Lyam darüber zu
reden, doch jetzt erforschte sie ihre Gefühle ob sie
eifersüchtig sei. Sie hatte zwar ein mulmiges Gefühl wenn sie
sich vorstellte das sich eine der Frauen Lyam mit ins Bett
nehmen würde, doch richtige Eifersucht war das nicht. Sie begann
es zu analysieren und dann wurde ihr auf einmal klar was los
war. Da er noch nie fremd gegangen war, fehlte die Gewissheit
das er zu ihr zurück kommen würde. Diese Gewissheit die Aurian
und Myrion immer gehabt hatten. Sie dachte sich das daher auch
Lyams Eifersucht kommen würde, weil er eben Angst hatte sie zu
verlieren und nicht weil ein anderer besser sein könnte als er.
Sie sah Lazarus an, denn sie wusste von Lyam das er mit Lazarus
darüber gesprochen hatte und es sein Wunsch war das Lazarus der
erste sein sollte. Lazarus hingegen hatte sie beobachtet und
auch gesehen das in ihr eine Erkenntnis hoch gestiegen war,
nachdem sie die Frauen alle angesehen hatte. Er sah sie fragend
an, Viola holte noch mal tief Luft und nickte zustimmend.
Lazarus hatte verstanden, er durfte sich ihr nähern. Lazarus war
zu erfahren, er wusste das sie sich ihm nicht von selber nähern
würde, das mit Ethan war spontan gewesen, da hatte sie nicht
überlegt sondern nur gehandelt. Doch in diesem Fall würde sie
nicht von selber zu ihm kommen, er musste handeln. Er sah
daraufhin Lyam an der dem Blickkontakt zwischen den beiden
gefolgt war, auch er hatte begriffen worum es ging. Er atmete
noch mal tief ein und nickte dann ebenfalls. Lazarus flüsterte
daraufhin Ethan etwas zu, der Viola anschließend überrascht
ansah. Viola sah Lyam an. „Lass uns einige Schritte gehen wir
müssen reden.“ Lyam nickte und half ihr hoch nach dem er
aufgestanden war. Sie spazierten um den See und Viola erzählte
ihm von dem Gespräch zwischen Ethan, Lazarus und Syra und machte
ihn darauf aufmerksam das die Frauen nicht uninteressiert an ihm
wären. Er hatte es wirklich noch nicht bemerkt, doch hob es sein
Selbstvertrauen ungemein. Dann erklärte sie ihm welche
Erkenntnis in ihr hoch gekommen war. „Liebster ich glaube dieses
Eifersuchtsgefühl rührt nur daher weil wir uns noch nicht sicher
sind. Myrion wusste immer das Aurian ihn liebte und immer zu ihm
zurück kommen würde, ebenso wusste sie es bei ihm. Doch wir
haben damit noch keine Erfahrungen, uns fehlt diese Gewissheit.
Daher habe ich zugestimmt es mit Lazarus zu versuchen.“ Lyam
nickte verstehend. „Du hast recht, es ist im Grunde nur die
Angst dich zu verlieren. Bist du dir sicher, das du es mit ihm
versuchen willst? Übereile nichts. Gerade Lazarus wird dir Zeit
lassen und alle anderen richten sich gewissermaßen nach ihm. Sie
warten nur darauf das er den Anfang macht.“ Viola nickte.
„Einmal muss es ja doch sein, also warum noch zögern und warten?
Allerdings denke ich, nicht nur ich sollte es mal versuchen
sondern du auch. Denn auch mir fehlt die Gewissheit.“ Lyam
schüttelte den Kopf. „Nein ich will das nicht, du bist die
einzige die ich will. Kann sein das sich das mal ändert, doch im
Moment will ich nur dich. Die anderen Frauen verblassen neben
dir. Hast du nicht die Blicke bemerkt, alle Männer wollen dich
und ich habe dich. Ich will keine andere.“ Viola nickte leicht.
„Ich verstehe, doch sollte es mal anders sein, so sag es mir.“
Dieses Versprechen gab er ihr gerne.
Lazarus Chance kam am Nachmittag,
die Sonne brannte vom Himmel, alle Hausbewohner gingen ihren
Pflichten nach, sofern sie welche hatten oder lagen am Meer in
den Liegestühlen. Viola hatte schon alles erledigt und näherte
sich dem See, sie wollte eine wenig schwimmen und sich vom
Wasserfall berieseln lassen, mal abgesehen davon das es ihr am
Meer zu voll war. Sie sah sich um und zog sich dann bis auf
einen Bikini aus. Sie schämte sich nackt zu baden, also trug sie
lieber diesen Bikini. Langsam schritt sie ins Wasser. Lazarus
beobachtete sie unbemerkt und grinste leicht. Er zog sich ganz
aus und verschwand von der Stelle an der er gestanden hatte. Als
Viola sich im Wasser abgekühlt hatte tauchte vor ihr aus dem
Wasser Lazarus auf, sie erschrak. Er hob beide Hände über seinen
Kopf und strich das Haar nach hinten, sie sah wie das Wasser an
seinem Körper ab perlte, während er sie mit leicht gesenkten
Lidern ansah. Er trat auf sie zu und griff sachte um sie herum,
öffnete das Oberteil und zog es ihr aus. „Das brauchst du
nicht.“ Er betrachtete sie und bemerkte das sie fliehen wollte,
doch da griff er blitzschnell mit einem Arm richtig um sie herum
und zog sie an sich. „ Nicht weg laufen.“ Er spürte ihren samt
weichen wohl geformten Körper an seinem und die Erregung stieg
in ihm hoch. Leise presste er heraus. „Ich will dich und nun
werde ich mich nicht abweisen lassen.“ Sie sah ihn an und spürte
seine Nähe, sie begann schneller zu atmen. „Bitte lass mich
gehen, ich habe es mir anders überlegt.“ Er grinste. „Nein hast
du nicht, du hast nur Angst. Doch diese Angst wird schnell
vergehen, glaub mir.“ Dann küsste er sie leidenschaftlich
während er sie an sich presste. Sie zögerte noch kurz, doch dann
brach das Feuer auch über sie herein, sie legte ihm ihre Arme um
den Hals und erwiderte den Kuss. Während er sie mit einem Arm an
sich drückte, strich die andere Hand über ihren Körper und er
stöhnte unterdrückt unter dem Kuss auf. Er verschwand mit ihr in
das Zimmer das Aurian einst für solche Fälle hergerichtet hatte.
Er sorgte dafür das sie fast trocken waren als er mit ihr auf
dem Bett landete. Sie zitterte leicht, doch Lazarus wusste,
würde er sie nun gehen lassen, würde sie immer Angst haben. Er
musste jetzt dafür sorgen das sie diese Angst verlor. Er begann
sie zu reizen bis sie auch leise aufstöhnte, dann löste er den
Kuss und begann sie mit seinen Lippen und Händen zu verwöhnen,
immer auf der Hut, für den Fall das sie fliehen würde. Er spürte
wie ihr Körper reagierte und ging auf alles ein. Dann schrie sie
voller Lust auf und er wusste nun war der Moment gekommen, so
drang er sachte in sie ein, dann legte er erst richtig los und
Viola wand sich unter ihm. Sie zerkratzte ihm den Körper und
erwiderte jede seiner Bewegung mit wilder Leidenschaft. Hier
hatten Licht und Licht wieder zueinander gefunden. Hemmungslos
nahm er sie immer wieder und in jeder Stellung. Er zeigte ihr
Dinge die nicht mal das Licht ihr gezeigt hatte. Er hatte
tausende Jahre Erfahrung und teilte diese nun mit ihr. Viola
presste sich an ihn und forderte immer mehr. Lazarus lächelte
und war gerne bereit ihr zu geben was sie verlangte. Er genoss
es ebenso wie sie. Sie war jung und Lazarus erkannte auf einmal
wie eingefahren es bei ihm und Aurian bereits gewesen war, denn
selbst Viola in ihrer relativen Unerfahrenheit gab ihm neuen
Auftrieb. Er spürte die Kraft die von ihr ausging, sie trieb ihn
und sich zu Höchstleistungen an, so das selbst er irgendwann
nicht mehr konnte und sie angrinste. Er keuchte leise. „Kleines
jetzt ist es genug, mehr ist nicht drin, es sei denn du gibst
mir einige Zeit um mich zu erholen. Holla die Waldfee, du bist
ja unersättlich, kein Wunder das Lyam da verzweifelt.“ Sie
grinste zurück. „Das werde ich ihm sagen...denn er hat es
geschafft, das ich sogar die weiße Fahne schwenken musste. Doch
muss ich zugeben das ich jetzt auch nicht mehr kann.“ Lazarus
sah sie überrascht aber lächelnd an. „Na wer sagt es denn, er
hat es also geschafft.“ Er lag immer noch teilweise auf ihr und
sah sie an. „Du bist wirklich schön.“ Sein Blick wurde
nachdenklich. „Du hast die Lücke die Aurian bei mir hinterlassen
hat tatsächlich gefüllt, ich will dich nicht nur, sondern ich
liebe dich sogar. Es ist nicht zu fassen, doch es stimmt.“ Sie
strich ihm zärtlich mit einer Hand über das Gesicht und spürte
das sich auch ihr Herz für ihn geöffnet hatte. Sie lächelte.
„Das ist wohl die Eigenheit des Lichts, denn ich muss zugeben,
das ich mich auch in dich verliebt habe. Dennoch ist es anders
als bei Lyam.“ Lazarus nickte verstehend. „Ich denke so ist es
auch Aurian ergangen, sie liebte jeden einzelnen Gott ebenso wie
die Göttinnen und doch stand Myrion ihr immer am nächsten.“
Viola nickte und grinste dann frech. „Ich hoffe jetzt nur das
ich nicht mit jedem einzelnen schlafen muss um damit ich sie
lieben werde.“ Lazarus lachte und erhob sich von ihr. „Das
glaube ich nicht, doch solltest du dich dennoch mit jedem
einzelnen mal beschäftigen, mit ihnen reden, ihnen zuhören und
helfen wo du kannst.“ Er sorgte dafür das sie etwas zu trinken
und zu essen bekamen und lehnte sich sitzend an die Kopfwand des
Bettes, dann zog er sie zu sich heran das sie sich an ihn
anlehnen konnte. Sie schmiegte sich an ihn und sah ihn liebevoll
an. Er strich ihr zärtlich das wirre Haar aus dem Gesicht.
Anschließend schob er ihr einen kleinen Happen in den Mund. „Du
bist süß, noch süßer als Honig.“ Sie grinste ihn frech an. „Na
kommst du mit deinem Süßholzgeraspel nicht ein bisschen spät? Du
hast doch bereits bekommen was du wolltest.“ Nun lachte Lazarus
von Herzen. „Na besser spät als nie. Sieh es als Vorschuss auf
das nächste mal an.“
Später erzählte Viola Lyam was
geschehen war, er nickte leicht. Doch als er hörte das Lazarus
aufgeben musste wo er noch weiter gemacht hätte grinste er. Das
ging ihm runter wie Öl. Lazarus rechnete damit das Viola Lyam
das erzählen würde und sah ihm am nächsten Tag auch an das
dessen Selbstbewusstsein noch weiter gestiegen war, er dachte
sich nur. Plan geglückt. Als Ethan erfuhr was zwischen Lazarus
und Viola geschehen war, war er neugierig. „Und wie wars?“
Lazarus sah ihn gelassen an. „Heiß, sehr heiß. Die kleine hat
eine Ausdauer da kam sogar ich nicht mal mit, vor allem sie ist
unersättlich. Also wenn sie uns nicht zufrieden stellen kann,
dann weiß ich auch nicht weiter.“ Ethan sah Lazarus nachdenklich
an. „Du willst mich veräppeln. Junge ich kenne deine Ausdauer
und Potenz, das kann ja gar nicht sein das du nicht mehr
konntest.“ Lazarus zwinkerte Ethan frech zu. „Bist du sicher?“
Da begriff Ethan endlich und lachte. „Ja der beste
Eifersuchtskiller ist, wenn man glaubt besser zu sein als der
beste. Ich verstehe.“ Lazarus nickte leicht. „Ich weiß was ich
kann und brauche daher diese Bestätigung nicht. Aber Lyam schon,
er hat zwar den größten Teil seiner Selbstzweifel verloren, doch
ein kleiner Nachschub fürs Selbstvertrauen kann nicht schaden.“
Ethan lächelte und legte Lazarus einen Arm um die Schulter. „Du
bist der beste, lass dir nichts anderes einreden.“ Lazarus gab
ihm lachend eine Kopfnuss, dann küsste er ihn auf den Mund und
sah ihn sanft an. „Du hast recht Süßer, wie wäre es mit uns
mal?“ Doch dann musste er laufen, denn Ethan lief ihm nun nach,
um sich für den Kuss mit einer zünftigen Prügelei zu rächen. Er
konnte es immer noch nicht ab, wenn ein Mann ihn küsste, selbst
wenn es Lazarus war, den er wirklich liebte. Doch zeigte ihm
diese Unbeschwertheit das Lazarus wieder richtig glücklich war
und das machte auch Ethan glücklich. Er hoffte für sich das ihm
Viola ebenso dieses Glücksgefühl zurück geben konnte und sie
Aurian nicht mehr gar so sehr vermissen würden.
  
Kapitel 3: Seelenkunde

In den nächsten Tagen tauchte
morgens auch Leander immer mal auf um Ethan beim Training Violas
zu zu sehen. Hier und da kokettierte Viola mal mit Leander.
Anfangs bemerkte Ethan es nicht mal, doch als es ihm auffiel sah
er Viola ruhig aber ernst an. „Laß das. Reize Leander nicht,
wenn du das Echo noch nicht vertragen kannst. Du heizt seinem
Blut ein, hast du dir mal überlegt was passiert wenn er die
Beherrschung verliert? Und glaub mir Süße, ich würde ihn nicht
von dem abhalten was er dann tun würde.“ Viola sah verlegen zu
Ethan auf und dann in Richtung Leander, sie nickte leicht.
„Entschuldige, du hast recht. Ich sollte mir im klaren werden
wie gefährlich es ist bei ihm mit dem Feuer zu spielen.“ Ethan
nickte zufrieden und flüsterte ihr zu. „Nicht nur bei ihm, meine
Beherrschung hat auch Grenzen. Und es kann schneller passieren
das du unter mir liegst als du gucken kannst, wenn du nicht
langsam mal anfängst zu verstehen was alleine ein
verheißungsvoller Blick von dir bei uns Kerlen anrichten kann.“
Sie sah ihn fragend an und er seufzte. „Also gut setz dich, ich
erkläre es dir.“ Damit deutete er auf eine Bank und setzte sich
mit ihr darauf. „Also Kleines, du hast eine wahnsinnig erotische
Ausstrahlung, selbst wenn du nichts machst, doch wenn du einen
Kerl dann noch ansiehst als würdest du ihm die heißeste Nacht
versprechen, springt er darauf an, das ist Fakt. Wir Kerle sind
Schweine, wenn wir eine Frau sehen die so attraktiv und scharf
ist wie du, können wir nur an eins denken: Wie kriege ich sie
ins Bett. Macht uns diese Frau dann auch noch Hoffnungen in dem
sie flirtet oder kokettiert, steigert das die Erregung noch und
irgendwann verliert selbst der stärkste Kerl seine Beherrschung
und will dieses wortlose Versprechen eingelöst sehen. Die
meisten Götter, würden dir niemals Gewalt an tun, bei ihnen
heißt nein auch nein...doch haben wir auch Götter die das nicht
kümmert, vor allem dann nicht wenn du sie noch gelockt hast. Du
könntest dich problemlos gegen sie wehren, ein Gedanke von dir
reicht. Doch wäre es für dich egal wie, auch ein Erlebnis worauf
du bestimmt gut verzichten könntest. Also locke keinen Kerl den
du nicht gewillt bist auch wirklich mit ins Bett zu nehmen. Bei
Leander ist es noch doppelt schlimm....denn du weißt worauf es
bei ihm hinaus laufen würde, was meinst du warum ich dich
trainiere? Denn wenn er die Beherrschung verliert meine Süße,
wird er sich nehmen was du ihm versprochen hast und wenn er es
dann nicht bekommt.....du kennst die Alternative.“ Viola nickte
und sah wieder zu Leander, der ebenfalls zu ihr sah. „Was war
mit Aurian? Sie hat doch auch schon mal geflirtet.“ Ethan
nickte. „Alle Männer wussten welche Ausstrahlung sie hatte,
meistens sind wir darüber hinweg gegangen weil wir wussten das
ist von ihr unbeabsichtigt, aber diese Ausstrahlung hast du auch
und wir gehen darüber hinweg. Doch wenn Aurian einen Kerl
gelockt hat und der darauf an sprang, hat sie sich ihm auch
nicht verweigert, wenn er das Versprechen eingelöst sehen
wollte. Du kokettierst mit fast jedem Kerl, ich habe es
beobachtet, bei Apoll, bei mir und nun Leander. Bist du aber
auch bereit dein Versprechen das du ihnen gibst ein zu lösen,
wenn sie darauf bestehen?“ Viola senkte den Kopf, Ethan nickte.
„Das dachte ich mir. Also sei vorsichtig damit, denn vergiss
nicht, wir sind alle scharf auf dich.“ Sie sah Ethan an und
nickte verstehend. Er beließ es erst mal dabei und hoffte das
sie sich seine Worte zu Herzen nehmen würde. Leander war
inzwischen gegangen. Wenn er merkte das Violas Anwesenheit ihn
nervös machte ging er. Jedoch suchte er ebenso oft ihre Nähe,
weil er spürte das sie ihn von seiner Qual erlösen konnte,
wenigstens für eine kurze Zeit. Doch noch traute er sich nicht
sich ihr wirklich zu nähern.
Am Nachmittag suchte Alandra sie
auf und Viola bekam von ihr zu hören das Leander bald durch
drehte. Sie erfuhr das Alandra sich ihm schon angeboten hatte,
doch er hatte abgelehnt und war statt dessen wieder mal auf der
Suche nach einem Krieg. Alandra sah Viola bittend an, doch Viola
schüttelte mit dem Kopf. „Ich bin noch nicht soweit, ich könnte
es noch nicht ertragen, bitte verzeih mir.“ Alandra nickte
verstehend und legte sanft einen Arm um Viola. „Ich verstehe
dich. Doch es nimmt ihn so sehr mit, er versucht alles um diese
Aggressionen unter Kontrolle zu halten und ich leide mit ihm.“
Ethan bekam das Gespräch mit und ihm kam eine Idee, er ging zu
Gregorian. Gregorian sah ihn an. „Was kann ich für dich tun?“
Ethan seufzte leise. „Dich mit Leander prügeln. Ich weiß das du
die Kraft der Alten hast also müsstest du ihm weit überlegen
sein. Dich könnte er auch nicht töten. Versuch es wenigstens. Er
leidet weil Viola ihm noch nicht geben kann was er braucht und
das sinnlose töten macht ihn ebenso fertig. Doch er muss seine
Aggressionen irgendwie los werden.“ Gregorian verstand und
nickte. „Wo ist er jetzt? Hol ihn her wir werden ein Turnier
veranstalten, nur er gegen mich.“ Ethan bedankte sich bei
Gregorian und suchte Leander. Als er ihn fand erzählte er ihm
von seinem Plan. „Vielleicht hilft dir das wenigstens für eine
Zeit deine Aggressionen los zu werden, ein Versuch ist es wert
und Gregorian hat andere Fähigkeiten zudem besitzt er noch die
stärke des Drachens und ihn kannst du auch nicht töten.“ Leander
nickte und sah Ethan an. „Ein Versuch ist es wert, da gebe ich
dir recht, also versuchen wir es.“ Kurze Zeit später standen sie
wieder an Aurians Strand und Ethan baute in der Nähe den Ring
auf, den Aurian früher schon benutzt hatte. Die restlichen
Götter merkten schnell das dort etwas vor sich ging und trafen
so nach und nach alle ein. Als dann klar wurde was hier
passieren sollte warteten alle ab. Dann bestiegen die beiden
Kontrahenten den Ring. Viola saß zwischen Lyam und Alandra die
hoffte das es klappen würde. Gregorian sah Leander an. „Dir ist
alles erlaubt was deine Kräfte schwächt und somit auch deine
Aggressionen. Also los lass deine Wut und den Zorn heraus, ich
verkrafte es schon.“ Langsam bildete sich auf Gregorians
muskulöse Gestalt eine schuppenartige Haut und er wuchs, um
ungefähr die Größe zu haben die auch Leander haben würde. Er sah
Leander an, der nickte und wuchs bis er die Größe von knapp zwei
Meter fünfzig hatte. Leander knurrte leise und griff dann an,
Gregorian war schnell und so wich er anfangs immer noch mal aus,
dann brüllte Leander auf einmal los, er hatte sein Schwert in
den Händen. Die Menge sprang auf und wollte Leander davon
abhalten sein Schwert zu benutzen, doch Gregorian winkte ab.
Leander ging nun auf Gregorian los und schlug immer wieder mit
dem Schwert zu, doch es prallte an Gregorians Drachenhaut ebenso
oft ab. Dann schlug Gregorian zu und Leander flog in eine Ecke
des Rings. Gregorians Augen wurden schmal, er lockte Leander.
„Na komm Bürschchen, was ist? Ist das schon alles was du zu
bieten hast? Ist das der große Kriegsgott?“ Leander wurde blind
vor Wut und ging nun richtig auf Gregorian los, er kämpfte doch
sein Schwert war nutzlos, so verschwand es wieder und er
prügelte mit seinen Fäusten auf Gregorian ein, der sich aber
tatkräftig wehrte, was Leander einiges an blauen Flecken
brachte. Was aber weder Ethan noch Gregorian bedacht hatten war,
das selbst Gregorian gegen den entfesselten Kriegsgott nicht
lange standhalten konnte. Als Leander merkte das Gregorian zu
schwächeln begann brüllte er triumphierend auf und prügelte noch
stärker auf ihn ein. Doch nun trat Damok an den Ring, schloss
die Augen und ließ einiges seiner Kraft in Gregorian fließen, er
dachte sich was einer alleine nicht schafft, können aber
eventuell zwei der Alten. Er hatte recht, denn gegen die
geballte Kraft von beiden Alten hatte auch der Kriegsgott keine
Chance und so ebnete irgendwann Leanders Wut ab und er sank
keuchend zu Boden. Langsam nahm er wieder seine richtige Größe
an und atmete immer mal noch heftig. Er sah zu Gregorian und
Damok und nickte, leise flüsterte er: „Danke.“ Den restlichen
Göttern war nie bewusst gewesen was Aaron tatsächlich geleistet
und welche Kraft in ihm gesteckt hatte. Das machte erst dieser
Kampf sichtbar. Erst jetzt wurden ihnen klar wie sehr Aaron
gelitten haben musste, wo Leander es ihnen so deutlich vor Augen
führte. Alandra kümmerte sich um Leander und fragte ihn leise,
wie lange er nun Ruhe haben würde. Er lächelte sie liebevoll an.
„Vier bis sechs Wochen. So lange braucht es bis die Wut wieder
kehrt.“ Gregorians Haut hatte sich auch wieder normalisiert und
er hatte den Ring schweigend verlassen. Er unterhielt sich mit
Damok, weil auch ihnen auf einmal klar wurde wie viel Macht und
Kraft Aurian und nun Viola hatten. Man sah wie Gregorian nickte
und dann auf Leander zu trat der inzwischen auch den Ring
verlassen hatte. Gregorian sah Leander an. „Sollte es wieder
nötig sein, werden wir bereit stehen. Sag uns nur Bescheid.“
Leander sah Gregorian an und nickte dankend.
Tief im Universum sah der alte
Kriegsgott was die beiden Alten getan hatten und schüttelte den
Kopf, er sah Aurian an. „Wieso sind wir nicht auf diese Idee
gekommen?“ Aurian grinste. „Weil dir im Grunde deines Herzens
die andere Variante besser gefiel. So wird es auch Leander
gehen, glaub mir. Sobald er Viola einmal im Bett hatte, wird er
sie sich lieber nehmen als sich verprügeln zu lassen. Und sei
mal ehrlich, da du wusstest das es mir nichts ausmacht, war es
dir da nicht viel lieber?“ Aaron nickte grinsend. „Ja du hast
recht, es war mir lieber. Weil irgendwie fand ich es immer
scharf.“ Myrion hatte auch zu gesehen und sah Aurian fragend an.
„Sie hat eine seltsame Seele.“ Da sie selber eigentlich nur noch
Seelen waren, konnten sie so auch die Seelen der lebenden Götter
sehen und Myrion war aufgefallen das Viola eine goldene Seele
mit silbernen Sprenkel hatte. „Was ist mit dieser Seele? Apoll
und Luna haben auch goldene Seelen doch Violas weicht von ihren
ab.“ Aurian nickte. „Ja ich weiß und wegen dieser Seele konnte
sie auch nicht normal gezeugt, geboren und aufgezogen werden.
Sie ist nicht nur seelisch etwas besonderes sondern auch
körperlich. Allerdings hat sie das noch nicht heraus gefunden,
also lernt sie auf herkömmliche Weise. Noch ist sie wie ein
Kind.“ Jetzt sahen sie alle fragend an. Aurian lachte. „Also
gut, ich erkläre es euch.“ Sie setzten sich alle an den Strand
und lauschten nun Aurians Worten. „Wie selbst die lebenden
Götter bereits festgestellt haben, hat sich mein Licht nicht mit
ihr verbunden. Zum einen ist es richtig das das alte Licht zu
mir gehört, beziehungsweise zu meiner Seele. Die silbernen
Sprenkel die ihr seht, sind Ableger des Lichts. Viola ist eine
Tochter des Lichts und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Zumindest was ihre Seele angeht. Das Licht hat es nun übernommen
sein Kind zu erziehen und es zu lehren was es wissen muss. Zum
anderen was nun den Körper angeht. Viola hat Teile des Krieges
in sich, als Erbe des Kriegsgottes. Deswegen wird es ihr noch
leichter fallen als mir sich mit dem Kriegsgott auseinander zu
setzen, doch noch ist sie nicht soweit. Sie trägt das Erbe von
Lazarus und Ethan in sich. Sie wird immer mit den Männern
flirten und sie locken. Sie ist scharf auf jeden Mann den sie
für stark hält, doch auch hier ist sie noch nicht soweit. Sie
trägt Myrions Kraft und meine Libido in sich, eine unschlagbare
Kombination. Die wird dafür sorgen das sie es ohne Probleme
sogar mit mehreren Männern, sei es im Kampf oder im Bett,
aufnehmen kann. Von Iskander hat sie die übergroße Liebe mit
bekommen, die es ihr ermöglichen wird alle Götter zu lieben.
Denn mir wurde bewusst das ich nur deswegen ein so großes Herz
hatte, weil Iskander auch mir seine Liebe hinterlassen hatte als
er ging, beziehungsweise seine Seele ging. Von Gregorian hat sie
die Macht des Drachens bekommen, so wird sie in der Lage sein
auch das Universum zu durchreisen ohne sich zu verirren. Das war
deswegen wichtig, eben weil sie noch gewissermaßen ein Kind ist.
Wenn auch ein Kind im Körper einer erwachsenen Frau. Bevor ihr
nun ankommt mit ein Kind das bereits mit Männern schläft, sie
ist erwachsen, sie fühlt und handelt wie eine Erwachsene, doch
ihre Seele ist noch im Kinderstadium, deswegen lehrt sie das
Licht auch was sie wissen muss. Mit der Zeit werdet ihr
feststellen das sich die Sprenkel vergrößern und das Licht in
ihr wachsen wird. Irgendwann wird der Tag kommen wo es auch
erwachsen wird und dann wird sie mein Licht verlassen und zu mir
zurück kehren. Lazarus dachte zwar das es deswegen geblieben ist
weil es sich dort wohler fühlt, doch tatsächlich blieb es um
sein Kind zu hüten und zu schützen.“ Die Götter an Aurians Seite
verglichen nun Violas Seele und Lazarus Seele und stellten fest
das sie sich unterschieden, Lazarus hatte eine normale Seele die
nur einen winzigen Teil des Lichts in sich trug, während Viola
diese gesprenkelte goldene Seele besaß. Myrion fragte dann. „Und
was für ein Licht trägt Lazarus in sich?“ Aurian nickte. „Einen
Teil von meinem Licht. Als Lazarus gezeugt wurde, gab mein Licht
ein wenig von sich ab und gab es Lazarus, deswegen konnte er
mich auch finden, nach dem Zusammenbruch des alten Universums.
Doch Violas Licht ist kein Teil von meinem Licht, sondern es ist
sein Kind, ein Ableger von ihm.“ Aurian überlegte wie sie das
erklären sollte. „Also stellt euch vor, ich würde von mir ein
Haar nehmen und es einem meiner Kinder geben, dann hätte es
einen direkten Teil von mir. Wenn es aber gezeugt wird, hat es
zwar auch einen Teil von mir aber eben anders, es entsteht aus
einer Eizelle. Besser kann ich es nicht erklären. Bei Lazarus
ist es also so das er, sagen wir das Haar bekommen hat und Viola
aber aus der Eizelle gewachsen ist. Auch das Licht lernt dazu.
Bei Lazarus wusste es nicht wie es das anstellen konnte das er
ein Ableger werden würde, so gab es eben einen Teil von sich ab.
Bei Viola war es schon wissender und versetzte gleich einen Teil
in die goldene Seele bevor sie überhaupt einen Körper hatte.
Dieser Teil kann nun wachsen und lernen.“ Iona nickte
verstehend, sie grinste. „Was würde aus einem Kind werden, von
Viola und Lazarus gezeugt. Ein Kind das beide Teile des Lichts
in sich trägt.“ Aurian lächelte. „Seht euch mal Angels Seele an.
Das ist die ursprüngliche Seele von Ikarus.“ Das taten sie dann
auch und keuchten kurz auf. Myrion sah genauer hin. „Was ist
das? Seine Seele ist weder normal noch golden, sie ist silbern.“
Dann sahen sie sich Auranas Seele an und sie sah genau so aus
wie Angels Seele. Aurian lachte. „Das sind die Seelen eines
Engels, egal ob gut oder böse. Ein Engel ist etwas besonderes.
Die beiden haben deswegen noch keine Kinder bekommen, weil es
noch keine weitere silbernen Seelen gab. Die Kinder des Lichts
und der Dunkelheit haben ebenfalls teilweise silberne Seelen,
aber eben nur teilweise. Sie bestehen aus einem Teil normaler
Seele und einem Teil silbern. Deswegen sind sie auch kleine
Engel.“ Iona grinste immer noch und sah Aurian an. „Du hast
abgelenkt und meine Frage nicht beantwortet. Was würde aus einem
Kind werden von Viola und Lazarus?“ Aurian lachte. „Dazu komme
ich gleich. Auch Ikarus trug einen Teil meines Lichts in sich,
wenn man es auch bei ihm nicht sehen kann, weil er eine silberne
Seele hat. Es wird der Tag kommen, da auch Angel alias Ikarus
sich Viola nähern und mit ihr schlafen wird, er wird von ihr
magisch angezogen werden kurz darauf wird auch Lazarus mit ihr
schlafen und diese drei Teile werden sich vermischen, es wird
wieder mal ein Kind von zwei Männern gezeugt werden das von
Viola ausgetragen wird. Diese Seele werdet ihr hier im
Seelenteich wachsen sehen können und das Kind das sie bekommt,
wird mächtiger sein als alles was ihr je gesehen habt. Denn es
wird drei Generationen der Götter in sich tragen, ebenso wie die
geballte Macht der Alten. Aus Jasmins Zeit den Anteil von Angel
alias Ikarus, aus meiner Zeit den Anteil von Lazarus und mir und
aus Violas Zeit die Macht der drei Alten, von Viola, die ja
einen Teil von Ethan in sich hat, der wiederum von allen drei
Alten abstammt. Ethan hatte eine gute Idee Gregorian zu
fragen....doch selbst er hat noch nicht ganz begriffen welche
Macht er selber in sich trägt. Denn er könnte alleine gegen den
Kriegsgott bestehen. Seht euch Ethans Seele an.“ Als sie das
taten sahen sie das auch Ethan eine teilweise goldene Seele
trug, aber sehr kompakt, während alle anderen Seelen eher wie
leichtes Spinnengewebe aussahen. „Seht ihr diese kompakte Seele?
Sie zeigt seine Kraft an. Er ist stärker als ihm selber bewusst
ist. Einmal war er sich dessen bewusst, als er zu Lazarus sagte:
„Du kennst meine Macht nicht und weißt nicht gegen wen du dich
stellst.“ Doch im Laufe der Zeit ist ihm dieses Wissen abhanden
gekommen, doch seine Stärke hat er ja nicht verloren. Er setzt
sie nur nicht mehr ein.“ Iona sah sie fragend an. „Also ist es
im Grunde unerheblich wessen Samen oder welche Mutter das Kind
bekommt, seine Seele ist der Träger der Macht, nicht der
Körper.“ Aurian nickte. „Teilweise richtig, denn der Samen des
Mannes gibt auch das Erbe seiner Seele weiter, insofern ist es
schon wichtig, ebenso wie die Mutter entscheidend ist welchen
Teil ihrer Seele das Kind bekommt. Aber grundsätzlich stimmt es.
Der Körper ist unwichtig, die Seele ist der Träger der Macht.“
Iona nickte. „Was ist mit Julien, du sagtest Pia es sei ihr
Kind.“ Aurian seufzte. „Ich habe teilweise gelogen, seine Seele
stammt von mir und Gregorian ab, genetisch war es aber ihr
Sohn.“ Iona sah sie nachdenklich an. „ Was ist mir dir? Angel
und Aurana waren deine genetischen Eltern in ihrem ersten Leben,
wessen Seelenerbe trägst dann du?“ Aurian lachte. „War mir klar
das diese Frage kommen musste. Also gut, sie haben nicht meine
Seele hervorgebracht sondern die von Iskander. Sie sind
lediglich meine genetischen Eltern. Meine eigene Seele ist die
des.....alten Lichts. Als das erste Universum durch den Urknall
entstand, brachte dieser Knall auch fünf Seelen mit. Drei von
den Alten und zwei die wir als Geister kennen.“ Dabei sah sie
Kristan und Naraja an, die nickten. „Bevor das Universum
reagieren konnte war das Licht bereits entwischt. Doch verlor es
seine Seele dabei, wobei hingegen Damok und Gregorian die vom
Universum fest gehalten wurden, obwohl das Licht und das Chaos
einen Teil von Gregorians Seele in sich trugen, ihr Seele
behielten. Das Licht irrte also durch das Universum auf der
Suche nach seiner Seele und begann zu lernen. Was aus den beiden
Geistern wurde ist wohl bekannt und muss ich nicht noch
vertiefen. Es dauerte Millionen von Jahren, die Seele des Lichts
wurde immer wieder geboren und konnte so eine Menge Macht und
Wissen erwerben. Das Licht sorgte dafür das überall Leben
entstehen konnte, wäre es nicht entwischt wäre das Universum
leblos und tot geblieben. Doch da das Licht nun mal entwischt
war, konnte sich das Universum mit Leben füllen. Es entzündete
auf seiner Irrreise durch das Universum Sonnen die wiederum den
Planeten in ihrem Einflussbereich Leben spendeten. Vor etlichen
tausend Jahren dann sah es auf einmal eine Seele die hell
leuchtete, im Glauben seine Seele endlich gefunden zu haben,
suchte es das gerade gezeugte Kind und traf auf Jasmin. Doch
stellte es fest, das es nicht seine Seele war, blieb aber als
Gast, denn nun konnte es noch mehr lernen. Jasmins Lebens und
Leidensweg erspare ich uns mal. Das Licht fand es toll im Körper
eines Menschen, der litt und liebte. Es erfuhr Gefühle die es
bis dahin nicht kennen gelernt hatte. Doch wollte es das
optimalste für sich, also wurde ich gezeugt, ich hatte
körperlich alles was sich das Licht vorgestellt hatte, doch die
falsche Seele. Also suchte das Licht, es wusste irgendwo musste
meine Seele ja sein, es fand sie auch, kurz bevor der Körper den
sie bewohnte starb. Hätte es nun nicht schnell gehandelt, wäre
die Seele wieder verschwunden und es hätte eventuell wieder
viele Jahre warten und suchen müssen. Doch mein Körper brauchte
die Seele jetzt. Also tat es das einzige was es tun konnte. Es
klammerte sich an die Seele und verschmolz mit ihr. Dann sorgte
es dafür das Mystra und Andra es fanden. So bekam der Körper die
richtige Seele und Iskanders Seele wurde in einen neuen Körper
gesetzt von Aaron und mir gezeugt. Also kurz gesagt ich trage
die Seele des Universums, eine der Alten. Ich bin das Universum
und das Universum ist ich. Es sorgte dafür das meine Seele nicht
verloren ging. Doch das Universum besteht nicht nur aus der
Ordnung, die ich verkörpere, sondern auch das Chaos und das
Neutrale. Damok und Gregorian. Wir drei sind das Bewusstsein des
Universums. Wir drei sind seine Seelen.“ Die Götter nickten
verstehend doch Myrion sah sie an. „Aber du hast doch die Stimme
des Universums gehört ebenso wie auch Ethan, wenn du das
Universum bist oder sein Bewusstsein, wie ist das dann möglich?“
Aurian nickte. „Das ist schnell erklärt, was ich und Ethan
hörten war meine Seele oder ein Teil meiner Seele den ich
unbemerkt in das Universum gab als Ethan und ich es erschufen.
Das alte Universum hatte das Bewusstsein von Damok doch das
junge bekam ohne das ich es merkte einen Teil von mir. So war es
auch in der Lage um Hilfe zu rufen, als ich sie brauchte.“ Nun
verstanden die Götter und sahen wieder auf die noch lebenden
Götter. Dann fiel Myrion Lyams Seele auf und meinte. „Lyam hat
auch eine recht kompakte Seele, heißt das das er ebenso stark
ist wie Ethan?“ Aurian lächelte. „Seine Seele ähnelt der deinen
und welche Seelengröße du besessen hast wissen wir wohl alle. Er
wird ein mächtiger Mann werden, er wird deine Gelassenheit im
Laufe der Zeit bekommen und reifen. Er ist noch jung, ebenso wie
Viola. Doch das waren wir auch als wir diese Plätze einnahmen.“
Myrion grinste und nickte. „Du hast recht. Und ich war immer
scharf auf dich, vom ersten Moment an. Was ist mit ihm? Wird er
auch ein starkes Kind zeugen?“ Aurian lachte. „Du und Kinder,
ich bin froh das ich nun keine mehr kriegen muss. Aber ja, er
wird auch Kinder zeugen und das mit wahrer Begeisterung. Er wird
wie du einen ganzen Stall voll wollen. Das erste Kind das Viola
bekommen wird, wird von ihm sein und bevor du fragst, ein Junge.
Doch auch Gregorian wird nun noch ein Kind zeugen und zwar mit
Pia. Jetzt kann ich die Karten neu mischen und ihm diesen
verdammten Fluch nehmen und dafür sorgen das Pia ihr wahres Kind
bekommt. Da weder er noch Pia auf Verhütung achten da sie ja
denken das er sie nicht schwängern kann, wird das eine
Überraschung werden.“ Myrion lachte, ihm gefiel die Idee.
Während also die toten Götter die
Lebenden beobachteten ging auf der Welt der Götter die Zeit
voran. Sie ahnten nicht welche Überraschungen Aurian noch für
sie im Ärmel hatte und es würden einige Überraschungen sein.
  
 
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