|







|

  
Kapitel 46: Praktische Erfahrungen in
Sachen Leben

Aurian hatte die drei in einem
südlichen Urlaubsland abgesetzt, wo sie wusste das man dort viel
feierte. Dort war immer etwas los und sie war der Meinung die
drei sollten mal sehen das man sich auch amüsieren konnte. Alle
drei sahen nicht älter aus als vielleicht zwanzig, würden also
zwischen den jungen Leuten kaum auffallen, wenn man mal von der
Kleidung absah, die nun wirklich einen recht tiefen Einblick
bot. Sie grinste leicht vor sich hin. Sie wusste was sie tat.
Die drei kannten nur die Götter, sie sahen zwar über die Welten,
aber immer nur aus ihrer Perspektive, nun sollten sie es mal
hautnah erleben, denn alle drei waren was das anging recht
weltfremd. Hilfe nahte bereits in Form von Eros, der sich auf
den Welten aus kannte. Doch auch er sah es sich erst mal an und
grinste als er sah wie nervös die drei waren. Ikarus flüsterte
den anderen beiden etwas zu und schon sah man das sie den Rücken
durchdrückten und recht selbstbewusst zu einem der Tische
draußen vor dem Cafe gingen. Als sie sich näherten flogen ihnen
die Köpfe der anderen Gäste zu, der eine oder andere hielt den
Atem an, egal ob es eine Frau, wegen der beiden muskulösen Hünen
war oder ein Mann wegen Andoras unvergleichlicher Schönheit. Als
sie sich setzten stürzte gleich ein Kellner herbei und brachte
ihnen eine Karte. Andora sah sich neugierig um, wobei sie
bemerkte das man sie anstarrte. Sie grinste, es begann ihr zu
gefallen. Ikarus sah sie an. „Kleines was möchtest du haben?“
Sie sah schnell in die Karte und dann den Kellner an. „Bringen
sie mir bitte so ein großes Eis, ja?“ Der nickte und war schnell
verschwunden, nun brüllte Ikarus vor lachen, weil Ares dem
Kellner hinter her sah und trocken meinte: „Er hat vergessen das
wir auch was wollten und unsere Bestellung gar nicht
abgewartet.“ Ikarus Lachen war so herzerfrischend das man auch
an den Nebentischen zu kichern anfing. Ikarus grinste
anschließend. „Das nächste mal sollten wir zuerst bestellen und
dann Andora fragen.“ Ares grinste zurück. „Obwohl ich befürchte
das dies auch nichts nützen würde, der würde nur ihre Bestellung
hören und in ihrem Ausschnitt versinken.“ Ikarus lachte schon
wieder und nickte heftig. „Das könnte wohl passieren.“ Auch den
beiden begann es Spaß zu machen nur mal normale Menschen zu
sein, obwohl das Wort normal bei den dreien nicht gerade zutraf.
Als der Kellner wieder kam um das Eis zu bringen, sah ihn Andora
kühl an. „Kann es sein, das sie vergessen haben meine Begleiter
zu fragen was sie möchten?“ Jetzt erst wurde dem armen Kellner
klar das er die kaum beachtet hatte, Andora hatte ihn so
gefesselt. So kamen nun die beiden auch dazu sich etwas zu
bestellen, was sie auch recht schnell gebracht bekamen. Alle
drei amüsierten sich köstlich und Ikarus sah die anderen beiden
an. „Also das ganze könnte recht amüsant werden.“ An den
Nebentischen flüsterte man leise und sah immer mal zu ihnen hin.
Die drei aber beachteten das kaum und löffelten ihr Eis.
Als es ans bezahlen ging,
sortierte Ikarus das Geld und versuchte aus zu rechnen was sie
bezahlen mussten, als Eros sich näherte und dem Kellner einige
Geldscheine in die Hand drückte. „Das geht auf mich und bringen
sie uns noch vier Eiskaffee.“ Nun war es ganz aus. Als die
anderen Gäste nun Eros sahen fielen sogar einige Damen fast in
Ohnmacht, denn seine Ausstrahlung haute sie komplett um. Er tat
so als bemerke er es nicht und setzte sich recht leger auf einen
der Stühle zu den anderen drei. Die sahen ihn grinsend an. „Du
auch hier?“ Er nickte und sah einen nach dem anderen an, frech
grinsend deutete er auf ihre Aufmachung. „Wollt ihr das man euch
gleich hier überfällt? Hallo ihr seht ja aus, also echt. Aber
gut, wo wollt ihr wohnen? Ein Hotel oder ein kleiner Bungalow am
Strand?“ Die drei sahen sich an, Ikarus fragte. „Was ist
besser?“ Eros nickte. „Also gut ich weiß ja nicht was ihr hier
treibt oder eben soviel das ihr hier Urlaub machen sollt. Also
ich empfehle einen kleinen Bungalow, dort könntet ihr auch eine
eigene Party feiern wenn ihr mögt. Wenn ihr allerdings Wert auf
Service legt dann würde ich ein Hotel empfehlen, vielleicht mit
Penthousewohnung, dort habt ihr alle Annehmlichkeiten, Service
und eine gewisse Eigenständigkeit.“ Die drei sahen sich fragend
an. Eros nickte verstehend. „In Ordnung, ich werde euch zu einem
erstklassigen Hotel bringen das direkt am Strand steht. Dort
steige ich schon mal ab, wenn ich diese Welt besuche.“ Die drei
sahen ihn dankbar an. Er lachte leise. „Ich hätte nie gedacht
das ich euch mal an die Hand nehmen müsste.“ Kurze Zeit später
verhandelte Eros mit dem Hotelmanager für das beste Penthouse
das er an zu bieten hatte, für seine Eltern war ihm nur das
beste gut genug. Auf dem Weg zum Hotel hatte man die vier immer
wieder angestarrt. Andora flüsterte leise Eros zu. „Weiß man
hier was und wer du bist?“ Eros schüttelte den Kopf. „Nein und
das ist mir auch lieber. Die Frauen laufen mir regelrecht nach,
fünf Minuten in solch einem Cafe und ich habe genug Angebote die
mich für eine Nacht auslasten. Wenn ich ein Angebot annehme,
sage ich gleich klipp und klar das es nur das eine mal sein wird
und ich keine feste Beziehung will. Mal ziehen sich die Frauen
danach zurück und anderen ist es egal, sie wollen mich nur mal.
Sie sind zufrieden, ich bin es auch und meiner Pflicht dieser
Welt gegenüber bin ich nach gekommen.“ Andora nickte verstehend.
Als sie an der Rezeption standen sah Andora die schmachtenden
Blicke der Frauen die man Eros zuwarf, doch nicht nur ihm,
sondern auch Ikarus und Ares. Sie schmunzelte und bemerkte so
nicht das es den Männern ihr gegenüber nicht anders erging.
Jeder von ihnen hätte seine Seele verkauft für einige Stunden
mit ihr. Das wiederum fiel aber den drei Männern an ihrer Seite
auf. Aurian sah das Eros ihnen half, doch so lange er seine
göttlichen Kräfte nicht nutzen würde, sagte sie auch nichts dazu
und ließ ihn gewähren. Das sie ihre Kräfte nicht nutzen durften
sagten die drei ihm als sie sich das Penthouse ansahen. Eros
verstand, auch er würde sich daran halten und fragte ob er auch
mit machen dürfe. Ikarus sah ihn grinsend an, als sie von Raum
zu Raum gingen. „Mir soll es recht sein und solange Aurians
Geist hier nicht auftaucht und es verbietet, warum nicht. Nur
halte dich an die Bedingung.“ Das Penthouse war wirklich
exklusiv, es hatte drei Schlafzimmer, zwei riesige Bäder eins
davon mit Wirlpool, eine kleine Küche und einen Wohnraum. Dazu
eine große Dachterrasse die nicht einsehbar war mit
Swimmingpool. Als Andora das sah zog sie sich sogleich aus und
sprang jubelnd hinein. „Juhuuuu.“ Ikarus lachte als er Andora so
unbeschwert sah und blickte Eros an. „Ich glaube so kann sie
nicht an den Strand gehen, wir werden wohl Badekleidung kaufen
müssen, für sie als auch für uns. Und ein wenig Kleidung zum
wechseln.“ Er zog sich bereits auch aus, als er mit Eros sprach.
Der nickte, was Ikarus aber schon nicht mehr sah weil er schon
hinter Andora her sprang und versuchte sie im Wasser ein zu
fangen. Eros sah wie liebevoll die beiden sich ansahen, er
lächelte, vor allem als Ikarus sie endlich hatte und sie an sich
zog um sie zu küssen. Ares trat hinter ihn und fragte leise. „Na
nicht neidisch oder eifersüchtig?“ Eros sah ihn kopfschüttelnd
an. „Nein, ich weiß das er in allem bei ihr das Vorrecht hat.
Ich bin glücklich mit dem was sie mir gibt. Das ist schon mehr
als die Kerle bekommen die sie eben so sabbernd angesehen
haben.“ Ares lachte zustimmend. „Das ist wohl wahr.“ Sie sahen
wieder zu den beiden, doch nun musste sich Eros allerdings
abwenden, denn Ikarus drückte Andora an den Rand des Beckens und
nahm sie sich dort. Ares grinste als er Eros ansah. „Also das
kannst du nicht sehen, gut zu wissen.“ Eros sah ihn an. „Nun ja
wer will schon sehen was sein Vater mit der Frau treibt die man
selber haben will.“ Jetzt lachte Ares herzlich. „Finde ich auch,
dennoch musste ich mir ansehen was mein Vater beim ersten Mal
mit ihr....na ja, das war wirklich schlimm. Das sag ich dir.“
Eros nickte verständnisvoll. „Das glaube ich gerne, Leander ist
ja auch nicht gerade der zärtlichste. Also ich glaube das muss
ich auch nicht sehen.“ Ares schaute noch mal zu den beiden im
Wasser und blickte Eros wieder an. „Also das kann noch eine
Weile gehen, zurückhaltend ist Ikarus nicht. Gehen wir was
trinken.“ Das kam Eros sehr entgegen und so besuchten die beiden
die Hotelbar. Dort bestellten sie sich das Nationalgetränk und
Eros sah Ares an. „Was ist mit euch beiden, dürft ihr auch wenn
ihr hier Angebote bekommt oder müsst ihr sie abschlagen und treu
sein? Denn bei eurem Aufzug wird es sicherlich Angebote für
heiße Stunden hageln.“ Ares zuckte mit der Schulter. „Das wird
wohl an Andora liegen ob sie es uns erlaubt oder nicht. Doch ich
sags dir ehrlich, abgeneigt wäre ich nicht.“ Eros nickte. „Nur
denk daran die sterblichen Frauen halten nicht so viel aus, da
werdet ihr es eventuell auf einmal maximal zweimal belassen
müssen. Oder ihr schränkt die Ausdauer ein, dann geht es auch
öfter. Liegt also an euch.“ Ares sah sich um und hatte zwei
junge hübsche Frauen entdeckt, er zeigte diskret auf sie. „Was
ist mit denen?“ Eros sah sie sich an und nickte. „Die sehen so
aus als hätten sie nichts gegen ein nettes Abenteuer.“ Er sah zu
dem Barkeeper. „Bringen sie den beiden Lady`s ein Getränk von
uns.“ Kurze Zeit später hatten die beiden Damen ihr Getränk und
sahen zu ihnen herüber, als man ihnen sagte von wem das Getränk
sei. Eros nickte ihnen lächelnd zu. Kurz darauf erhoben sich die
Damen und kamen näher, dann setzten sie sich zu ihnen und man
flirtete kurz darauf fleißig. Als Ikarus und Andora Arm in Arm
die Bar betraten grinste Ikarus als er sah das eine der Damen
Tuchfüllung bei Ares aufgenommen hatte und ihre Hand über seine
halbnackte muskulöse Brust strich. Er sah Andora an. „Darf er
mit ihr?“ Andora nickte. „Wenn er will sicher, ich habe nichts
dagegen, solange einer von euch bei mir im Bett bleibt und ich
nicht alleine drin liege.“ Sie sah ihn frech an. „Ansonsten
müsste ich mich auch nach Ersatz umsehen.“ Eros hörte es noch
als sie näher kamen und grinste frech. „Also für Ersatz musst du
nicht sorgen, ich vertrete die beiden gerne in deinem Bett.“
Ikarus lachte. „Das hätte ich mir ja denken können.“ Eros sah
die junge Frau an die ihm gegenüber saß. „Also Kleines wie sieht
es aus, allerdings sage ich dir gleich, es bleibt bei diesem
einen Mal, ich suche keine Beziehung sondern nur ein wenig
Spaß.“ Die Dame nickte verstehend und öffnete sein Hemd, dann
flüsterte sie ihm leise zu. „Ich bin gerne für ein wenig Spaß zu
haben, denn du bist wirklich scharf.“ Ares sah fragend Andora an
und als diese nickte, hörte die andere Frau von ihm einen
ähnlichen Spruch. Als sie sich ebenfalls nicht abgeneigt zeigte,
gingen die beiden mit den Damen fort. Ikarus lachte leise und
rief ihnen nach. „Viel Spaß.“ Er sah Andora wieder an. „So wie
es aussieht sind die beiden versorgt, also gehen wir wieder nach
oben, ich hätte da noch einiges was ich zu bieten habe.“ Andora
sah an ihm entlang. „Und das sagst du erst jetzt?“ Ikarus lachte
und wendete sich mit ihr um. „Na dann los, mach dich auf was
gefasst.“ Einige Stunden später kamen auch die anderen beiden
zurück und sahen nicht unzufrieden aus. Anschließend gingen alle
vier die Edelsteine verkaufen und machten einen Einkaufsbummel.
Andora zeigte sich in einem sexy Bikini nach dem nächsten und
die drei Männer klatschten Beifall...wie auch alle anderen die
sich inzwischen die Modenschau von ihr ansahen. Sie kaufte dann
zwei davon und auch noch einige Kleider die hauteng saßen, recht
kurz und auch tief ausgeschnitten waren, wie Aurian es verlangt
hatte. Ebenso wie einige kurze Shorts und passende T-Shirts.
Auch die drei Männer suchten sich noch einige kurze Sachen aus,
ebenso wie Badehosen. Dann brachte man die Sachen nach einem
Restaurant Besuch nach Hause und setzte sich noch ein wenig auf
die Terrasse um den kommenden Abend zu genießen. Eros und Ares
erzählten dabei abwechselnd von den beiden Frauen mit denen sie
in deren Suite gegangen waren. Am nächsten Tag wollte man zum
Strand gehen und Abends eine Diskothek besuchen.
Unterdessen hatte Aurian auf der
Welt der Götter verkünden lassen das sie die drei auf Urlaub
geschickte hatte, was auch Eros erfuhr und ihnen deswegen
gefolgt war. Anatol und Aphrodite näherten sich immer mehr an
und so hatten auch diese beiden ihre erste Nacht mit einander,
die beide sehr glücklich machte, wo Eros recht stürmisch war,
wenn auch nicht beim ersten Mal mit Aphrodite, war Anatol
zärtlich. Anatol, von Andoras Gegenwart befreit konnte sich nun
erst mal Aphrodite widmen ohne vor Verlangen nach Andora
verrückt zu werden. Allerdings verschwieg er Aphrodite sein
Verlangen nicht. Sie verstand es und sagte ihm das er dem ruhig
nach kommen dürfe, wenn es ihn zu sehr drängen würde.
Myrion wunderte es allerdings
auch das Anatol so stark empfand und fragte Aurian danach. Sie
sah ihn an. „Die Sache ist eigentlich recht einfach. Anatol ist
der lichtgeborene Dämon und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Das heißt, er hat zwar äußerlich keine Merkmale eines Dämons,
ist aber dennoch einer und in gewisser Weise ist es wie mit dem
Söhnen des Lichts, hier ist wieder mal nicht die Göttin des
Lichts die Mutter, auch wenn sie ihn geboren hat, sondern eher
das Licht. Anatol ist das Verbindungsglied zwischen Dämonen und
den Lichtgöttern, ebenso wie Araziel, obwohl er anders ist. Er
wurde von einem Gott gezeugt und von einer Dämonin ausgetragen.
Da er im Gegensatz zu Anatol aber in der finsteren Galaxie
aufwuchs, hat sich bei ihm alles negative fest gesetzt wobei es
bei Anatol anders ist, er strebt dem Licht zu.“ Jetzt nickte
Myrion verstehend. „Und sein Streben geht soweit das er von
Andora zwanghaft angezogen wird und sich so auch in ihm das
Verlangen der Söhne des Lichts manifestiert.“ Aurian nickte.
„Genau so ist es. Das Licht konnte nicht ändern was er ist, das
ist klar, er ist und bleibt ein Dämon, aber es konnte seinen
Sinn ändern. Ares hat es sehr schön erklärt, auch Anatol trägt
sinnbildlich natürlich nur, ein Gefäß mit sich herum, würde man
es mit Hass und Bosheit füllen, würde aus ihm so etwas wie
Araziel werden, aber es zieht ihn zu Andora, also würde sie sein
Gefäß mit Liebe füllen, ebenso Aphrodite. Von zwei Frauen mit
dieser Liebe gefüllt, kann er nicht anders als selber nur Liebe
zu geben, was ihn allerdings Araziel gegenüber schwächt, doch
hier tritt der reine Lichtengel ein. Ihre Liebe zu Anatol,
gepaart mit der Kraft des Lichts von Eros, macht sie unschlagbar
gegenüber den Dämonen und Araziel im besonderen. Ikarus und Ares
sind die wahren Kämpfer für das Licht, doch Aphrodite ist ihr
Bote. Sie wird auch noch andere Aufgaben erledigen für Andora,
doch dazu muss Andora die Menschen verstehen. Ihr fehlt etwas
das ich und du hatten. Wir wurden auf einer sterblichen Welt
geboren und groß, haben gelebt wie Sterbliche bis wir wurden was
wir wurden. Andora hat inzwischen schon einen Tunnelblick, sie
sieht nur Götter und Dämonen und vergisst darüber das
wichtigste.“ Myrion nickte. „Die Menschen, deren Hüter sie
sind.“ Aurian lächelte. „Genau, wie kann sie Helden von anderen
unterscheiden wenn sie nicht wenigstens ab und zu mal deren
Lebensweise versteht. Nur das sterbliche Dorf auf der Welt der
Götter ist nicht genug, denn die haben sich inzwischen ebenso an
die Götter gewöhnt und kennen nichts mehr anderes. Andora soll
mal leben wie die Sterblichen, auch wenn sie dort keine Arbeit
tun muss, aber ein Urlaub ist genauso gut, hinzu kommt das sie
auch wirklich mal ein wenig jung sein sollten, sie sollen mal
Dummheiten machen. Andora im besonderen war schon mit vierzehn
erwachsen, das ist viel zu früh. Sie hat sich selber um ihre
Jugend gebracht, hinzu kommt das sie schon früh Kinder bekam,
viel zu früh, auch wenn es nötig war. Ihr Alter, obwohl sie
inzwischen etwas über dreißig ist und die beiden jungen Männer
über fünfzig, sind im Vergleich zu den sterblichen eigentlich
noch Teenager. Man muss das Verhältnis sehen, wir waren
siebentausend Jahre alt als wir gingen. Was sind da dreißig oder
fünfzig Jahre? Selbst Eros ist diesbezüglich schon gefestigter,
da er sich laufend auf den sterblichen Welten herum treibt und
er ist mal gerade einundzwanzig, ohne ihn wären sie
aufgeschmissen gewesen, weil sie nichts aber auch absolut nichts
gewusst hätten. Man muss es so sehen, Andora hat ein immenses
Wissen doch eben nur theoretisch, ihr fehlt die praktische
Erfahrung und die soll sie, als auch ihre beiden Kämpfer nun
bekommen. Schau mal genauer hin....an diesem Urlaubsort an dem
ich sie abgesetzt habe, lebt ein junger Mann, recht kräftig,
durch trainiert und er hat eine neue Kampftechnik erfunden. Ich
hoffe nun das sie ihn sehen, das Andora sich mal mit ihm
beschäftigt und unsere jungen Kämpfer vielleicht in seine Lehre
gehen und dort diese Kampftechnik lernen. Es ist an sich
unnötig, aber darauf kommt es nicht an. Es würde ihnen
deutlicher Einblick in das Leben der Sterblichen geben und ihnen
zeigen das sie auch von den Sterblichen noch etwas lernen
können, was ihren Blick verfeinern wird und sie darauf bringen
wird nach weiteren solcher Talente zu suchen. Luzifer wird
seinen Einfluss auf den Welten ausbreiten und natürlich könnten
sich die Götter direkt und unmittelbar dem stellen, doch wozu?
Es wird Helden geben die diese Arbeit tun können und sollten.
Denk mal an Alrik oder auch Enjara. Wir hätten auch eingreifen
können, und kurzerhand alles in Ordnung bringen können, doch wir
sind nur ihre Hüter und nicht ihr Vormünder. Nein die Menschen
sollten selber kämpfen. Dieses Universum ist noch jung und es
braucht junge unverbrauchte Götter. Aber auch Götter die zu
leben wissen und nicht nur Arbeit kennen.“ Myrion nickte,
langsam verstand er warum Aurian ihren Platz verlassen hatte und
sich mit dem Universum verband. Andora war immer noch ein
Lehrling, wenn auch mit dem Wissen eines Meisters. Nun da eine
Zeit des Friedens angebrochen war zwischen Dämonen und Götter,
konnte Andora ihre praktischen Erfahrungen machen. Jetzt wurde
Myrion auch klar wieso sich Luzifer der Lichtgöttin hatte nähern
und Liebe empfinden dürfen. Seine Liebe zu ihr würde verhindern
das er die Welten mit seinen Dämonen zerstören würde. Er würde
sich an die ungeschriebenen Spielregeln halten, schon alleine um
ihre Gunst nicht zu verlieren und seinem Sohn nicht direkt zu
schaden. Denn auch Luzifer war klar, sollte es zum Krieg Dämonen
gegen Götter kommen, würde sein lichtgeborener Sohn ihm
gegenüber stehen.
  
Kapitel 47: Ein blonder Mann namens
Zorac

Nun der nächste Morgen begann
bereits recht fröhlich, Als alle vier in den Frühstücksraum des
Hotels kamen und sich dort vom Buffet bedienten und sich auf die
Terrasse setzten ging das raunen bereits unter den anderen
Gästen wieder los. Alle vier trugen kurze Shorts, wobei Andora
ein Banderas als Oberteil trug, also ähnlich wie ein Band das
nur um ihre Oberweite ging. Die drei Männer hatten tief
ausgeschnittene Trägershirts an, die ihr Brustvolumen heraus
stechen ließ, allerdings hatte Eros die anderen beiden darauf
aufmerksam gemacht, das ihre Tätowierung auf dem Rücken die über
die Schulter bis zur Brust lief, recht auffallend war, vor allem
da es sich hier um einen Sternenhimmel handelte auf dem Myrion
und Aurian zu sehen waren, wenn auch recht dezent. Ebenso die um
die Oberarme die noch die Muskeln hervorstechen ließ. Ikarus
zuckte nur mit der Schulter . „Sollte mich irgendwer drauf
ansprechen was ich aber nicht glaube, wird mir schon was
einfallen was das Tattoo betrifft.“ Da alle vier bereits von
Natur aus eine bronzefarbene Haut hatten sahen sie aus als wären
sie schon eine Weile am Urlaubsort. Egal wo sie hin kamen
überall folgten ihnen bewundernde Blicke. Als sie später den
Strand betraten und sich Andora umsah und sah das viele Frauen
ohne Oberteil dort lagen, grinste sie. Auch den drei Männern
fiel das auf, ab und zu hörte man ein leises Flöten von einem
von ihnen. Als sie sich einen Platz gesucht hatten, sie nahmen
natürlich Liegestühle, grinste Ikarus und trat auf Andora zu.
„Also ich denke hier brauchst du das nicht.“ Dabei zog er ihr
Banderas ganz herunter, womit Andora mit bloßem Oberkörper dort
stand. Sie quietschte leise auf, was die anderen beiden zu einem
leisen lachen veranlasste. Eros grinste breit über das ganze
Gesicht. „Wo er recht hat, hat er recht und du kannst dich ja
sehen lassen, alles prall und fest.“ Andora sah die beiden
giftig an. „Klar, nur ein wenig zu prall meint ihr nicht auch?“
Dabei zog sie das Banderas wieder nach oben, was Ikarus sofort
wieder herunter zog und ihr zuflüsterte. „Zieh es aus oder du
gehst gleich ohne alles wieder zum Hotel. Auch ohne meine
göttlichen Kräfte kann ich das locker zerreißen.“ Andora sah ihn
zweifelnd an, doch sein energischer Blick sagte ihr das er es
ernst meinte. Sie lächelte, sie liebte es wenn er energisch
wurde. So zog sie ihr Oberteil aus und auch den Shorts so das
darunter nur ein knappes Badehöschen zum Vorschein kam. Die drei
starrten sie nun an und Andora grinste. „Das mal dazu.“ Doch
nicht nur die drei wären nun am liebsten über sie hergefallen,
sondern jeder Kerl im nahen Umkreis. Allerdings würde sich das
keiner trauen, denn man sah den drei hochgewachsenen und recht
stark aussehenden Männer an, das sie jedem die Zähne einschlagen
würden, der sich ihr zu nähern wagte. Doch auch die drei zogen
die Blicke auf sich. Während Ikarus und Ares noch wie einst
Myrion recht massig wirkten bei all den Muskeln sah Eros wenn
auch muskulös doch eher durch trainiert aus und war weit aus
schlanker als die beiden anderen. Er besaß die typische Adonis
Figur, die auch Lazarus damals zu eigen war. Als alle auf ihren
Liegen auf dem Bauch lagen und Ikarus sich mal umsah, fiel ihm
ein junger blonder Mann auf, der dort am Strand einige langsame
und gezielte Kampfübungen machte. Er machte Ares auf den Mann
aufmerksam. Ikarus nickte anerkennend. „Auf dem Sandboden dürfte
es nicht einfach sein, das Gleichgewicht zu halten, weil er weg
rutscht, doch der Kerl schafft es und das ist schon
bewundernswert.“ Auch Andora sah sich den Kerl nun genauer an
und pfiff leise. „Er sieht klasse aus.“ Die drei Männer in ihrer
Begleitung sahen sie überrascht an und sie hob grinsend eine
Augenbraue. „Na was? Meint ihr, ihr könnt nur pfeifen? Ich bin
auch nicht blind und er ist genau mein Typ. Groß, muskulös,
durch trainiert, also genau das richtige für mich.“ Ikarus
grinste nun auch . „Willst du ihn? Dann geh nur einmal an ihm
vorbei und ich glaube du liegst sofort im Sand unter ihm.“
Andora sah ihn nur an. „Pfffff.“ Doch auch dem Fremden war die
Aufmerksamkeit nicht entgangen die er bei den vieren ausgelöst
hatte. Er schmunzelte. Als Andora sich erhob und ins Wasser
ging, beendete er sein Training und folgte ihr. Ikarus bemerkte
es und machte die anderen beiden darauf aufmerksam. „Jetzt wird
es interessant.“ Die drei legten sich nun auf den Rücken um das
ganze zu beobachten. Eros sah Ikarus überrascht an. „Mich
wundert das er sich überhaupt traut, denn wenn ich uns so
ansehe, ich würde mich hüten. Jeder von uns könnte ihm die Zähne
einschlagen.“ Ikarus nickte. „Ich glaube das weiß er auch,
deshalb ist es besonders mutig von ihm das er ihr folgt. Doch
noch hat er sich ihr nicht genähert, warten wir mal ab.“ „Was
ist wenn er es tut, wenn er sich wirklich traut?“ :frage Eros
leise. Ikarus sah ihn an. „Dann ist er mutiger als ich dachte.
Was dann geschieht liegt bei Andora, wenn sie ihn will, soll sie
ihn sich nehmen, immer hin gestattet sie es Ares und mir auch.
Gleiches Recht für alle. Allerdings sollte sie es nicht wollen
und er zudringlich werden, wird er meine Faust zu spüren
kriegen.“ Eros nickte verstehend und beobachtete weiter. Andora
schwamm ein wenig und als sie wieder festen Boden unter den
Füßen hatte, tauchte unmittelbar vor ihr der Fremde aus dem
Wasser auf. Sie erschrak kurz und sah den Fremden an, er
lächelte während er an ihr entlang sah. „Darf ich mich
vorstellen? Mein Name ist Zorac le Blanc, auch kurz Zorac
genannt. Dürfte ich auch den Namen der schönen Blume erfahren
die hier vor mir steht?“ Andora sah zu ihm auf, er war ein wenig
größer als sie. Sie nickte. „Mich nennt man Andora“ Eine Welle
kam und warf sie fast um, da griff Zorac zu um es zu verhindern.
Als er nun ihren Körper an seinem spürte ließ er sie schnell
wieder los. „Verzeihung, ich wollte nur nicht das diese schöne
Blume mit Namen Andora im Meer versinkt.“ Eros wollte schon
aufspringen als Zorac Andora an sich zog, doch Ikarus hielt ihn
zurück. „Er hat sie lediglich vor dem versinken in der Welle
bewahrt. Nur ruhig Blut. Wenn sie das nicht will, wird sie es
schon sagen.“ Dann sah er Ares an. „Ist dir aufgefallen das er
nicht mal wankte als die Welle kam? Er besitzt sehr viel
Standfestigkeit.“ Ares nickte. „ Er ist gut, würde mich mal
interessieren wie man diese Kampftechnik nennt, denn einige
Bewegungen waren mir völlig unbekannt. An sich hat man uns gut
ausgebildet, doch das hier ist neu.“ Eros sah die beiden an.
„Interessiert es euch mehr das er kämpfen kann oder das er sich
gerade an Andora heran macht?“ Ikarus grinste Eros an. „Na na
nur ruhig Blut, du musst nicht gleich vor Eifersucht überkochen.
Er macht doch nichts.“ Ares kicherte. „Das sagt gerade der
richtige. Ich erinnere mich noch sehr gut wie du vor Eifersucht
bald geplatzt bist.“ Ikarus deutete zu den beiden im Wasser.
„Seht ihr sie bringt ihn mit um ihn uns vor zu stellen und was
meine Eifersucht angeht, da war ich auch noch jünger.“ Ares
lachte. „Sicher wir sind ja auch schon so steinalt, vielleicht
solltest du bei Aurian nach fragen ob du schon in Rente gehen
kannst.“ In der Tat deutete Andora zu ihnen und bat ihn ihr zu
folgen weil sie ihm ihre drei Begleiter vorstellen wollte,
während Ikarus Ares frech auf den Oberarm boxte. Als Zorac mit
Andora näher trat setzten sich alle drei auf. Nachdem Andora ihn
vorgestellt hatte, dauerte es nicht lange da waren die drei
Männer, also Ikarus, Ares und Zorac in ein Gespräch vertieft.
Eros beugte sich zu Andora. „Kann ich dich derweil ein bisschen
für mich haben?“ Andora sah ihn an und merkte das er es
brauchte, das mit Zorac hatte ihm einen Tiefschlag versetzt. Er
war noch nie groß eifersüchtig gewesen, aber hier war er es
schon ein wenig. Er war erst einmal mit Andora zusammen gewesen
und daher fiel es ihm noch schwer es so locker zu sehen wie
Ikarus. Andora nickte, sie sah zu den anderen zwei die mit Zorac
diskutierten, dann erhob sie sich, zog sich wieder an und ging
mit Eros davon. Obwohl auch Ares in das Gespräch vertieft war,
hatte er mit bekommen was Eros gefordert hatte und ahnte was er
wollte. Nach zwei Stunden kamen die beiden anderen auch ins
Hotel zurück. Zorac hatte ihnen seine Kampfschule gezeigt und
die beiden waren beeindruckt gewesen. Zorac hatte allerdings
auch gefragt ob einer von ihnen mit Andora zusammen wäre. Als er
hörte das sie mit Ikarus als auch Ares liiert war, sah er doch
recht überrascht aus. Ikarus grinste. „Willst du sie?“ Zorac
lachte leise. „Das ist eine Fangfrage oder? Wenn ich ja sage,
kann ich sehen wie stark du bist. Natürlich will ich sie,
man.... Andora ist absolut scharf.“ Ikarus nickte. „Also wenn
sie es zulässt, kannst du es versuchen, aber nicht mit Gewalt,
in dem Fall würdest du nicht nur sehen wie stark ICH bin.“ Ares
nickte dazu heftig. Das überraschte Zorac nun noch mehr. „Das
ist ein Witz, oder? Also ich würde jedem die Zähne einschlagen,
wenn ich so eine Frau hätte und mir irgendwer sagen würde, das
er sie will.“ Ares grinste nickend. „Andora ist etwas
besonderes, ich gehe mal davon aus das sie gerade mit Eros
zusammen ist und was er von ihr will kann man sich denken.“
Zorac sah von einem zum anderen. „Das regt euch nicht auf? Also
ich wäre schon lange bei ihr und würde den Kerl von ihr herunter
holen.“ Ikarus sah ihn ruhig an. „Warum? Sie hat ihren Spaß und
er auch, also was soll`s und er nimmt uns ja nichts weg, ebenso
wenig wie du wenn sie es dir gestatten sollte. Also das sehen
wir nicht so eng, zudem wir auch nicht gerade die treuesten
sind. Wir unterscheiden Herz und Körper. Ares und ich wissen sie
liebt uns, ihr Herz gehört nur uns, also warum dann nicht
anderen wenigstens ihren Körper und ihre Leidenschaft gönnen?
Immer voraus gesetzt natürlich, sie will es auch.“ Zorac sah die
beiden nachdenklich an. „Wer seid ihr? Denn normal ist das
nicht.“
Nun betraten die beiden die
Terrasse und sahen Eros und Andora im Pool, wo Eros sie sich
gerade nahm, die beiden zogen sich aus und legten sich in einen
Liegestuhl und beobachteten das ganze. Eros als er sie kommen
sah, wollte sich zurück ziehen, doch Andora ließ es nicht zu,
sie umklammerte ihn mit ihren Beinen und flüsterte leise
stöhnend. „Mach weiter, hör nun nicht auf.“ Eros stöhnte ebenso
auf. „Aber die beiden...“ Andora ließ ihn nicht weiter reden
sondern verschloss seinen Mund mit ihren Lippen und küsste ihn
leidenschaftlich. Als Eros merkte das es weder sie noch die
anderen beiden störte, die ihnen zwar zusahen, sich aber über
Zorac unterhielten, ließ sich nun nicht davon abhalten und tat
was sie gesagt hatte. Er fand es nun sogar sehr erregend das man
ihnen zusah. Er wurde immer stürmischer und wilder, das das
Wasser nur so schwappte. Ikarus grinste leicht als er es sah. Er
freute sich darüber das Andora nicht diese Zurückhaltung hatte
wie Viola, sondern es genoss und es auch zeigte. Er sah Ares an:
„Wenn er so weiter macht kann ich mich gleich nicht mehr zurück
halten und mache mit, das sag ich dir.“ Auslöser für diesen Satz
war das Andora immer mal lustvoll aufschrie, bis sie sich hart
mit den Händen in Eros breite Schultern krallte und nun laut
wurde. Ares lachte. „Allerdings wirst du dann jemanden flüchten
sehen können. Eros hat sich gestern schon abgewandt als ihr es
dort getrieben habt. Das konnte er sich nicht ansehen.“ Ikarus
nickte breit grinsend. „Da war er auch nicht so hochgradig
erregt wie jetzt. Glaub mir jetzt würde er den Platz nicht mehr
hergeben wollen und nicht darauf verzichten noch mehr zu
bekommen. Egal ob ich mitmache oder nicht.“ Ares grinste nun
auch breiter. „Um was wetten wir? Ich kenne ihn besser als du.“
Ikarus dachte nach. „Also gut, wenn du gewinnst gehört sie dir
diese Nacht ganz alleine und ich schlafe in einem der anderen
Zimmer. Wenn ich gewinne musst du für diese Nacht ins andere
Zimmer ziehen.“ Ares lachte und hielt ihm die Hand hin.
„Abgemacht.“ Ikarus erhob sich und trat langsam die Treppe
herunter in den Pool. Eros hatte wie am Tag zuvor schon Ikarus,
Andora an den Rand gedrückt das sie dort Halt hatte und selber
stand er vor ihr. Nun näherte sich Ikarus und beugte sich zu
Andora um sie zu küssen, er legte dabei eine Hand auf Eros
Rücken um sich selber auch ein wenig Halt zu verschaffen. Dann
küsste er sie leidenschaftlich und sie legte ihm eine Hand auf
die Schulter. Eros bekam es nun mit und sah Ikarus an, man sah
das er kurz überlegte, dann überwältige ihn aber das Gefühl und
er war soweit. Anschließend zog er sich aus Andora zurück und
machte nun den Platz frei für Ikarus, der es sich nicht zweimal
sagen ließ und sich nun Andora nahm. Eros sah ihn noch mal frech
grinsend an, dann verließ er den Pool und ging zu Ares. „Gehen
wir was trinken? Ich muss mir das nicht ansehen.“ Ares lachte
nun herzlich und laut auf. „Danke Junge, du hast mir gerade eine
ganze Nacht alleine mit Andora verschafft.“ Er erhob sich und
zog sich ebenso an wie Eros. „Komm gehen wir.“ Ikarus störte es
nicht, er nahm sich nun von ihr was er wollte und es würde ihm
nichts ausmachen Ares diese Nacht zu gönnen. Er wusste das
Andora es leicht verkraften konnte, auch ohne ihre Lichtkräfte
zu mobilisieren. Sie war eh unersättlich. An der Bar unten sah
Ares Eros an. „Nun mal ehrlich, konntest du es dir jetzt
wirklich nicht ansehen oder hatte Ikarus grundsätzlich recht?“
Eros lachte leise. „Er hatte schon recht, es fiel mir schwer
mich von ihr zu lösen. Ich bekam mit was er sagte, doch habe ich
das Gefühl das du oft bei ihr zu kurz kommst. Diese Nacht
jedenfalls nicht. Mach was draus.“ Er zwinkerte Ares frech zu,
der lachte. „Ich komme nicht zu kurz. Es ist richtig das Ikarus
weit aus verlangender als ich ist, manchmal ist er kaum zu
bremsen. Er nimmt sich von ihr was, wo und wann er will, doch
sie würde es nie zulassen das ich zu kurz komme. Hinzu kommt das
er schon auch öfter dafür sorgt das ich sie mal für mich alleine
habe, so wie heute. Er kann es nur nicht so zeigen. Ikarus ist
hart und wild, doch besitzt er tiefe Gefühle, auch wenn er sie
oft nicht so zeigt.“ Eros nickte verstehend. „War er wirklich
mal so eifersüchtig?“ Ares schmunzelte. „Ja und wie, er platzte
bald. Zwar nie auf mich, aber auf Luzifer oder Arden. Ich glaube
das liegt an dem Typ, mal macht es ihm nichts aus und dann
wieder muss jemand aufpassen das er noch seine Zähne behält. Er
liebt dich sehr Junge und er hatte Angst das Andora dich
abweisen könnte. Er hatte damals sehr darunter gelitten das
Viola so ein Theater darum machte, mit ihm ins Bett gehen zu
müssen. Sie war nie wirklich in der Lage zu akzeptieren was sie
war. Natürlich stellt der Platz an ihrer Seite auch uns vor
Herausforderungen, doch Ikarus liebt Andora sehr und er würde
mit ihr überall hingehen.“ Eros verstand. „Aber er bevormundet
sie auch ab und zu mal, so wie eben am Strand mit dem Oberteil.“
Ares lachte. „Ja so ab und zu muss er mal den Macho heraus
hängen lassen, aber Andora liebt es wenn er so ist. Allerdings
gibt es auch Dinge in die sie sich nicht hinein reden lässt und
das weiß er ebenso. Allerdings würde er sofort springen wenn sie
sagt das was getan werden muss. Er vertraut ihr absolut. Das war
zwar nicht immer so, aber jetzt schon.“ Eros nickte, so hatte er
Ikarus noch nie gesehen. Zu ihm oder auch Anatol war Ikarus
immer gut gewesen, er hatte ihnen alles beigebracht was sie
wissen mussten, und selbst als ihre Hormone verrückt spielten,
nahm er sie und brachte sie zu Frauen die ihnen das erste Mal
gaben. Ikarus war offen und sagte was er dachte, er kannte keine
Hemmungen und das machte ihn liebenswert.
Der Abend in
der Diskothek endete in einem Fiasko, denn jemand grabschte
Andora beim tanzen an und als Ikarus es mit bekam, hatte der
Kerl einige Zähne weniger, denn so schnell wie Ikarus
zugeschlagen hatte, konnte keiner gucken. Am nächsten Morgen
wollte man Zorac aufsuchen, Ikarus und Ares hatten sich
überlegt bei ihm einige Stunden zu nehmen und sich mal seine
neue Technik genauer erklären zu lassen. Das würde Eros Zeit
geben mal ein wenig Zeit mit Andora zu verbringen. Sie hatten ja
noch eine ganze Zeit vor sich und Andora sagte schon, wenn sie
länger brauchen würden, blieben sie halt länger. Langsam aber
sicher gewöhnten sie sich daran mal auf ihre göttlichen Kräfte
zu verzichten.
  
Kapitel 48: Eine Entführung der
besonderen Art

In den nächsten vier Wochen
teilte man die Tage auf in Strand besuchen, Ausflüge zu
Stadtfesten in denen sie Zorac begleitete, da er wusste wo etwas
stattfand und langen Spaziergänge am Strand. Nebenbei nahmen
Ikraus und Ares noch Stunden bei Zorac um seine neue Technik zu
lernen. Er war allerdings auch überrascht das die beiden so
schnell waren. Ikarus zeigte ihm seine Reifen um Handgelenke und
Knöchel. Als Zorac einen der Armringe mal testweise anlegte, sah
er Ikarus überrascht an, denn er bekam den Arm nicht mal mehr
hoch. Man lernte sich gegenseitig besser kennen. Auch Eros
verlor irgendwann seine eifersüchtigen Anfälle, da er sah das
ihm niemand etwas weg nehmen wollte. Andora liebte ihn ebenso
wie zuvor und teilte ihre Zuwendungen gerecht zwischen allen
drei auf, obwohl Ikarus immer etwas mehr verlangte als die
anderen beiden. Zorac versuchte Andora erst mal besser kennen zu
lernen obwohl er auch nicht abgeneigt gewesen wäre mal einige
Stunden mit ihr im Bett zu verbringen, doch er ließ sich Zeit
und Andora machte von sich aus keine anstalten irgendwas von ihm
zu fordern, obwohl er sie schon interessierte. Zorac lernte die
Lebenseinstellung der vier kennen, ohne zu erfahren wer sie
wirklich waren. Andora wiederum lernte von ihm das es Sterbliche
gab mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die auch die Götter für
sich nutzen konnten. Sie begriff, da die Sterblichen eine
relativ kurze Lebenszeit hatten, lernten sie schneller und waren
sehr erfinderisch um sich das Leben zu erleichtern. Sie sah wie
sie feierten, wie lebensfroh sie oftmals waren. Sie sah aber
auch Leid und Kummer. Nicht nur sie, sondern alle vier hatten
auf einmal begriffen was Aurian ihnen mit dieser Zeit die sie
als Menschen verbrachten, beibringen wollte. Die Zeit neigte
sich dem Ende zu und Aurian hatte sich etwas überlegt, sie
wollte ihnen als letztes noch zeigen wie die Menschen zu kämpfen
und zu handeln pflegten. So geschah es das, an einem Tag da
Andora sich mal selbst überlassen war, weil Ikarus und Ares sich
bei Zorac aufhielten und Eros sein Vergnügen mit einer jungen
Sterblichen suchte, das Andora verschwand. Luzifer der ihr in
ihrer Urlaubszeit auch immer mal gefolgt war bekam es mit. Er
versuchte Andora zu finden doch sie war unauffindbar. So tauchte
er urplötzlich bei Zorac, Ares und Ikarus auf. Ikarus sah ihm an
das was nicht stimmte und Zorac sprang vor Schreck zurück als er
urplötzlich aus dem Nichts jemanden auftauchen sah. „Himmel was
ist hier los wo kommt der auf einmal her.“ Luzifer sah Zorac nur
eisig an und sprach dann mit Ikarus. „Andora ist verschwunden,
sie ist weg. Ich habe versucht sie überall zu suchen, doch...“
Luzifer kam nicht dazu weiter zu reden denn nun tauchte Myrions
Geist auf. „Er hat recht, Damok hat sie entführt, ich kann euch
nur soviel sagen, das sie noch hier auf dem Planeten ist. Sucht
sie im Norden, ich kann nicht länger reden, Aurian lenkt ihn
gerade ab damit ich euch diese Informationen zu kommen lassen
kann. Ach und noch etwas haltet eure göttlichen Kräfte im Zaum,
er spürt sofort das ihr etwas vorhabt wenn ihr sie benutzt.“
Zorac war blass geworden als der Geist auftauchte. Dann war
Myrion wieder verschwunden. Ikarus und Ares wollten gleich los
sie zu suchen, als Zorac eingriff. „Halt wartet, ich bin bereit
euch zu helfen, doch Hals über Kopf los zu rennen bringt
niemandem etwas. Eins habe ich verstanden das Andora entführt
wurde, doch bevor wir irgendwas tun, will ich wissen womit ich
es hier zu tun habe. Wer ist er?“ Damit deutete er auf Luzifer.
Ikarus nickte und versuchte sich zu beruhigen. „Also gut nun
müssen wir wohl die Katze aus dem Sack lassen. Du hattest recht
wir sind nicht normal, zumindest was du darunter verstehst.
Ares, Eros, Andora und ich sind Götter und er dort heißt Luzifer
und ist der Dämonenfürst.“ Zorac sah ihn wie erstarrt an.
„Götter? Dämonen? Und wer war der Geist?“ Ikarus wurde langsam
nervös. „Das war Myrion der Gefährte der Herrin des Universums,
Aurian. Bitte wir erklären dir alles aber nun müssen wir erst
mal Andora finden und befreien.“ Zorac nickte. „Also gut, er
sagte im Norden, dort befindet sich ein Gebirge, das seit
Ewigkeiten nicht mehr genutzt wird, dort könnten wir anfangen zu
suchen. Wir sollten uns aber zuerst Werkzeug besorgen, einiges
an Proviant und was wir sonst eventuell noch brauchen.“ Ikarus
nickte und sah Luzifer an. „Kannst du Eros her bei holen? Ich
denke er wird auch helfen wollen.“ Luzifer nickte. „Kein
Problem, ich hole ihn.“ Zorac war schon los gelaufen um alles
zusammen zu suchen was sie brauchen würden. Dann brachten sie
die Sachen zum Auto. Inzwischen kam auch Luzifer mit Eros
zurück. Luzifer sah Ikarus an. „Ich werde euch helfen, auch wenn
ich mir dadurch Damoks Zorn zu ziehen werde. Ich liebe Andora
ebenso wie ihr.“ Ikarus nickte...er dachte nach. „Mit dem Auto
dauert es zu lange, ich habe eine Idee.“ Damit zog er sich sein
T-Shirt aus und reichte es Eros der nervös neben ihm stand.
„Bring du es mir mit. Luzifer und ich haben andere Möglichkeiten
schnell voran zu kommen.“ Damit brachen schon seine Flügel aus
seinem Rücken heraus und Zorac stand nur mit offenem Mund da,
mit so etwas hatte er nicht gerechnet, leise murmelte er. „Ein
Engel....ein Engel. Ein wahrhaftiger Engel.“ Luzifer schüttelte
den Kopf und zog sein Hemd nun ebenfalls aus und reichte es
Eros. Dann verwandelte auch er sich und entfaltete seine
schwarzen Flügel. Ikarus hatte ja nicht gewusst was Luzifer noch
als Geschenk bekommen hatte und sah ihn nun zum ersten Mal in
seiner neuen Dämonengestalt. „ Sehr hübsch, ich sehe du hast
deine Hässlichkeit abgelegt, wenn man mal von den Hörnern auf
dem Kopf absieht.“ Luzifer musste nun doch grinsen. „Ja nech?
Aber du kannst mich später bewundern jetzt müssen wir Andora
suchen.“ Die beiden geflügelten gingen nach draußen und erhoben
sich in die Luft, die anderen sprangen ins Auto um ihnen auf
diesem Wege zu folgen. Ikarus und Luzifer beobachteten alles was
sich auf dem Boden tat und kamen so auch an das Gebirge. Ikarus
nickte. „Ich spüre sie, sie ist dort drin und hat Angst.“
Luzifer kochte langsam vor Wut, doch Ikarus sah ihn an. „Nur
ruhig Blut wir holen sie dort schon heraus. Sie kann scheinbar
ihr Kräfte nicht nutzen, aus welchem Grund auch immer.“ Luzifer
knurrte. „Weil er eine Bannmeile um sie herum gelegt hat, ich
spüre diese Sperre. Er hat ihre Kräfte sozusagen eingesperrt.“
Sie landeten und Ikarus ging auf und ab, um auf die anderen zu
warten. „Ich frage mich nur wieso? Warum hat er sie entführt?“
Andora wiederum saß in einer Höhle und hatte vor sich eine
Kristallkugel in der sie alles beobachten konnte. Die hatte
Damok ihr in die Hand gedrückt, bevor er sie verließ. Als nun
die anderen eintrafen, schnappte sich jeder was er tragen konnte
und man betrat die Höhle die sich im Berg befand. Hier zeigte
sich nun der Einfallsreichtum der Sterblichen. Es gab
Hindernisse die man nur damit überwinden konnte, ebenso wie es
Tore gab, die nur Luzifer ausschalten konnte und dann Stellen an
denen die drei Götter sich beweisen mussten. Alle drei, egal ob
Mensch, Dämon oder Gott arbeiteten Hand in Hand. Niemand wurde
geringer geschätzt als der andere, jeder trug seinen Teil dazu.
Zum Beispiel konnte Ikarus hier seine körperliche Kraft
beweisen, in dem er nur mit seiner Faust einen riesigen Stein
zerschlug. Zorac sah ihn an. „Also wenn du damit zuschlägst
kannst du töten. Holla das nenne ich Kraft.“ Luzifer stand vor
einem Tor dessen Passwort nur er als Dämon kannte und Zorac half
allen über eine Schlucht in dem er die körperlichen Fähigkeiten,
von allen einsetzte, denn er gab Luzifer und Ikarus Seile die
nur sie über die Schlucht tragen konnten da sie Flügel hatten.
Dann hangelten sich alle anderen an diesen Seilen hinüber.
Ikarus war unterdessen recht nachdenklich und beobachtete wie
sie alle zusammen arbeiteten. In ihm stieg ein Verdacht hoch. Er
sah Ares an. „Ich habe das Gefühl das hier ist eine Prüfung.
Sieh es dir an, egal ob Mensch oder Dämon oder wir. Wir arbeiten
zusammen, ich glaube das hat es noch nie gegeben und wird es
wohl auch nicht mehr geben.“ Jetzt von Ikarus darauf aufmerksam
gemacht fiel es auch allen anderen auf. Auf dem Weg durch den
Berg hatte Ikarus Zorac nun auch erklärt wer Andora in
Wirklichkeit war. Der fiel bald in Ohnmacht. „Olala und ich habe
mich fast an die höchste Göttin heran gemacht?“ Ikarus nickte
schmunzelnd. „Ja so könnte man es nennen. Ich denke hier nach
wirst du bekommen was du begehrst.“ Zorac sah ihn sprachlos an.
„Du meinst das sie und ich, das sie mit mir..“ Ikarus musste nun
doch lachen und nickte. „Ja genau.“ Dann standen sie vor der
Bannmeile und vor einem verschlossenen Tor. Luzifer sah Ikarus
an. „Ihr solltet sie nicht betreten, mir macht sie nichts aus,
meine Fähigkeiten kann sie nicht einschränken, eure aber schon.
Ich hole sie dort heraus.“ Ikarus nickte. „Viel Glück.“ Dort
warten zu müssen fiel den Göttern schwer doch sahen sie ein das
es niemandem etwas brachte auch ihre Fähigkeiten einschränken zu
lassen. Zorac ging aber mit Luzifer, er hatte keine magischen
Fähigkeiten die irgendwer einschränken konnte. Dann öffnete
Luzifer das Tor und betrat die Höhle, Andora kam ihm entgegen
gelaufen und warf sich in seine Arme. Er drückte sie an sich.
„Komm Kleines, ich hole dich hier heraus. Das ist kein Platz für
dich.“ Er nahm sie auf seine Arme und legte seine Flügel
schützend um sie, dann trug er sie nach draußen um sie Ikarus in
die Arme zu legen. „Hier hast du sie wieder.“ Ikarus sah ihn
dankbar an, während er Andora an sich gedrückt hielt. „Ich weiß
nicht wie ich das wieder gut machen kann.“ Luzifer lächelte.
„Das hast du schon, in dem du meinem Sohn ein guter Vater warst
und ihm nun deine Tochter gibst.“ Stunden später saßen alle
vereint bei Zorac auf der Terrasse und man erklärte ihm wie
alles zusammen hing. Ikarus ließ Andora nicht mehr aus seinen
Armen. Sie sah Zorac an. „Du hast einen Wunsch frei, überlege
dir gut was du dir wünscht.“ Ikarus sah Luzifer an. „Nun ist
alles bereinigt und wir können von vorne anfangen. Ich bin dir
mehr als dankbar du hast mir mein Leben gerettet, denn ohne
Andora wäre mein Leben nichts mehr wert.“ Luzifer nickte. „Darf
ich nun hoffen das ...“ Ikarus nickte zustimmend und sah Andora
an, die ebenfalls nickte und leise. „Danke“ hauchte.
Zorac überlegte und sah Andora
an. „Es gibt nur eins das ich mir wünschen würde, denn ich habe
alles was ich brauche. Meine Schule, die mir alles gibt was ich
zum leben brauche. Ich bin gesund und stark. Also was will ich
mehr. Ich wünsche mir eine Nacht mit dir.“ Ikarus kicherte
leise, damit hatte er schon gerechnet. Andora schmunzelte. „Das
ist alles? Ich hatte mit Unsterblichkeit gerechnet oder einem
unverschämt großen Vermögen oder sonst irgendwas.“ Zorac
lächelte, schüttelte aber den Kopf. „Nein, alles was ich mir
wünsche ist dich einmal im Arm zu halten, einmal zu spüren wie
es mit dir ist. Das ist wirklich alles. Selbst diesen Wunsch
hätte ich nicht geäußert, wenn ich nicht eure Lebenseinstellung
kennen würde, denn Streit mit dem Kerl der dich gerade in den
Armen hält will wohl keiner und ich am wenigsten.“
Als alle so friedlich beisammen
saßen und ein Glas Wein tranken tauchten die Geister von Aurian
und Damok auf. Damok lachte dröhnend. „Das habt ihr gut gemacht.
Ich hatte sie natürlich nicht wirklich entführt, aber es sollte
euch zeigen das man die Fähigkeiten der Sterblichen nicht
unterschätzen sollte.“ Aurian nickte. „Hinzu kommt, das Zorac
kein gewöhnlicher Sterblicher ist, er ist bereits einige male
wieder geboren worden und war sogar mal ein großer Held. Seht
ihn euch genau an. Er war einst ein König und ein Held aus alten
Legenden und Mythen, wenn auch in einer anderen Welt. Von Andora
wünscht er sich eine Nacht, doch von Damok und mir bekommt er
nun den Platz der ihm zusteht.“ Sie sahen Zorac an der sprachlos
und mit offenem Mund da saß. Aurian schmunzelte. „Schaut im
alten Buch der Geschichte der Götter nach, dort werdet ihr einen
Namen finden der immer mal wieder unter den Helden auftaucht.
Dieser Held hat bereits gegen die Dämonen gekämpft als sie noch
in der Entstehung waren. Er war verheiratet mit einer
Halbdämonin und hatte irgendwann mal den göttlichen Titel des
Neptuns, ebenso war er anschließend als das alte Universum
untergegangen war und das neue entstand abermals ein großer
König und schickte sogar Verbrecher ins Labyrinth des
Minotaurus. Hier handelt es sich um keinen geringeren als....
Alrik, der Gerechte.“ Nun sahen auch die Götter und Luzifer
erstaunt drein. Sie hatten alle schon mal von Alrik gehört, er
war wirklich eine Legende. Damok und Aurian warteten einen
Moment ab, dann sprach Aurian weiter. „Hiermit erheben wir ihn
wieder in den Stand eines Gottes....und zwar das was er bereits
einmal war, der Gott der Meere. Da ihr inzwischen auch die
Elementargötter wieder verloren habt da diese sich bei mir
aufhalten, soll er den Anfang machen. Er ist der neue
Elementargott des Wassers. Als dieser wird er neutral sein, wenn
auch bei den Lichtgöttern heimisch. Willkommen zu Hause
Alrik....oder besser Neptun.“ Die sprachlosen Gesichter von
allen, ließ Aurian leise lachen.
Somit brachten die vier nicht nur
neue Erfahrungen mit, wenn sie nach Hause zurück kehren würden,
sondern einen neuen und alten Gott. Zorac alias Alrik wusste
nicht wie ihm geschah, er war sprachlos. Eben noch ein normaler
Sterblicher sah er sich nun in der Rolle des Neptuns und
Beherrscher der Meere. Ikarus war der erste der die Sprache
wieder fand und klopfte ihm auf die Schulter. „Na da schließe
ich mich an, herzlich willkommen und ich freue mich darauf
unsere Freundschaft vertiefen zu können.“ Auch alle anderen
gratulierten ihm nun, auch wenn er es erst mal als zweifelhafte
Ehre ansah, denn er hatte sich tatsächlich wohl gefühlt als
Sterblicher.
  
 
|