Kapitel 46: Praktische Erfahrungen in Sachen Leben


 

Aurian hatte die drei in einem südlichen Urlaubsland abgesetzt, wo sie wusste das man dort viel feierte. Dort war immer etwas los und sie war der Meinung die drei sollten mal sehen das man sich auch amüsieren konnte. Alle drei sahen nicht älter aus als vielleicht zwanzig, würden also zwischen den jungen Leuten kaum auffallen, wenn man mal von der Kleidung absah, die nun wirklich einen recht tiefen Einblick bot. Sie grinste leicht vor sich hin. Sie wusste was sie tat. Die drei kannten nur die Götter, sie sahen zwar über die Welten, aber immer nur aus ihrer Perspektive, nun sollten sie es mal hautnah erleben, denn alle drei waren was das anging recht weltfremd. Hilfe nahte bereits in Form von Eros, der sich auf den Welten aus kannte. Doch auch er sah es sich erst mal an und grinste als er sah wie nervös die drei waren. Ikarus flüsterte den anderen beiden etwas zu und schon sah man das sie den Rücken durchdrückten und recht selbstbewusst zu einem der Tische draußen vor dem Cafe gingen. Als sie sich näherten flogen ihnen die Köpfe der anderen Gäste zu, der eine oder andere hielt den Atem an, egal ob es eine Frau, wegen der beiden muskulösen Hünen war oder ein Mann wegen Andoras unvergleichlicher Schönheit. Als sie sich setzten stürzte gleich ein Kellner herbei und brachte ihnen eine Karte. Andora sah sich neugierig um, wobei sie bemerkte das man sie anstarrte. Sie grinste, es begann ihr zu gefallen. Ikarus sah sie an. „Kleines was möchtest du haben?“ Sie sah schnell in die Karte und dann den Kellner an. „Bringen sie mir bitte so ein großes Eis, ja?“ Der nickte und war schnell verschwunden, nun brüllte Ikarus vor lachen, weil Ares dem Kellner hinter her sah und trocken meinte: „Er hat vergessen das wir auch was wollten und unsere Bestellung gar nicht abgewartet.“ Ikarus Lachen war so herzerfrischend das man auch an den Nebentischen zu kichern anfing. Ikarus grinste anschließend. „Das nächste mal sollten wir zuerst bestellen und dann Andora fragen.“ Ares grinste zurück. „Obwohl ich befürchte das dies auch nichts nützen würde, der würde nur ihre Bestellung hören und in ihrem Ausschnitt versinken.“ Ikarus lachte schon wieder und nickte heftig. „Das könnte wohl passieren.“ Auch den beiden begann es Spaß zu machen nur mal normale Menschen zu sein, obwohl das Wort normal bei den dreien nicht gerade zutraf. Als der Kellner wieder kam um das Eis zu bringen, sah ihn Andora kühl an. „Kann es sein, das sie vergessen haben meine Begleiter zu fragen was sie möchten?“ Jetzt erst wurde dem armen Kellner klar das er die kaum beachtet hatte, Andora hatte ihn so gefesselt. So kamen nun die beiden auch dazu sich etwas zu bestellen, was sie auch recht schnell gebracht bekamen. Alle drei amüsierten sich köstlich und Ikarus sah die anderen beiden an. „Also das ganze könnte recht amüsant werden.“ An den Nebentischen flüsterte man leise und sah immer mal zu ihnen hin. Die drei aber beachteten das kaum und löffelten ihr Eis.

Als es ans bezahlen ging, sortierte Ikarus das Geld und versuchte aus zu rechnen was sie bezahlen mussten, als Eros sich näherte und dem Kellner einige Geldscheine in die Hand drückte. „Das geht auf mich und bringen sie uns noch vier Eiskaffee.“ Nun war es ganz aus. Als die anderen Gäste nun Eros sahen fielen sogar einige Damen fast in Ohnmacht, denn seine Ausstrahlung haute sie komplett um. Er tat so als bemerke er es nicht und setzte sich recht leger auf einen der Stühle zu den anderen drei. Die sahen ihn grinsend an. „Du auch hier?“ Er nickte und sah einen nach dem anderen an, frech grinsend deutete er auf ihre Aufmachung. „Wollt ihr das man euch gleich hier überfällt? Hallo ihr seht ja aus, also echt. Aber gut, wo wollt ihr wohnen? Ein Hotel oder ein kleiner Bungalow am Strand?“ Die drei sahen sich an, Ikarus fragte. „Was ist besser?“ Eros nickte. „Also gut ich weiß ja nicht was ihr hier treibt oder eben soviel das ihr hier Urlaub machen sollt. Also ich empfehle einen kleinen Bungalow, dort könntet ihr auch eine eigene Party feiern wenn ihr mögt. Wenn ihr allerdings Wert auf Service legt dann würde ich ein Hotel empfehlen, vielleicht mit Penthousewohnung, dort habt ihr alle Annehmlichkeiten, Service und eine gewisse Eigenständigkeit.“ Die drei sahen sich fragend an. Eros nickte verstehend. „In Ordnung, ich werde euch zu einem erstklassigen Hotel bringen das direkt am Strand steht. Dort steige ich schon mal ab, wenn ich diese Welt besuche.“ Die drei sahen ihn dankbar an. Er lachte leise. „Ich hätte nie gedacht das ich euch mal an die Hand nehmen müsste.“ Kurze Zeit später verhandelte Eros mit dem Hotelmanager für das beste Penthouse das er an zu bieten hatte, für seine Eltern war ihm nur das beste gut genug. Auf dem Weg zum Hotel hatte man die vier immer wieder angestarrt. Andora flüsterte leise Eros zu. „Weiß man hier was und wer du bist?“ Eros schüttelte den Kopf. „Nein und das ist mir auch lieber. Die Frauen laufen mir regelrecht nach, fünf Minuten in solch einem Cafe und ich habe genug Angebote die mich für eine Nacht auslasten. Wenn ich ein Angebot annehme, sage ich gleich klipp und klar das es nur das eine mal sein wird und ich keine feste Beziehung will. Mal ziehen sich die Frauen danach zurück und anderen ist es egal, sie wollen mich nur mal. Sie sind zufrieden, ich bin es auch und meiner Pflicht dieser Welt gegenüber bin ich nach gekommen.“ Andora nickte verstehend. Als sie an der Rezeption standen sah Andora die schmachtenden Blicke der Frauen die man Eros zuwarf, doch nicht nur ihm, sondern auch Ikarus und Ares. Sie schmunzelte und bemerkte so nicht das es den Männern ihr gegenüber nicht anders erging. Jeder von ihnen hätte seine Seele verkauft für einige Stunden mit ihr. Das wiederum fiel aber den drei Männern an ihrer Seite auf. Aurian sah das Eros ihnen half, doch so lange er seine göttlichen Kräfte nicht nutzen würde, sagte sie auch nichts dazu und ließ ihn gewähren. Das sie ihre Kräfte nicht nutzen durften sagten die drei ihm als sie sich das Penthouse ansahen. Eros verstand, auch er würde sich daran halten und fragte ob er auch mit machen dürfe. Ikarus sah ihn grinsend an, als sie von Raum zu Raum gingen. „Mir soll es recht sein und solange Aurians Geist hier nicht auftaucht und es verbietet, warum nicht. Nur halte dich an die Bedingung.“ Das Penthouse war wirklich exklusiv, es hatte drei Schlafzimmer, zwei riesige Bäder eins davon mit Wirlpool, eine kleine Küche und einen Wohnraum. Dazu eine große Dachterrasse die nicht einsehbar war mit Swimmingpool. Als Andora das sah zog sie sich sogleich aus und sprang jubelnd hinein. „Juhuuuu.“ Ikarus lachte als er Andora so unbeschwert sah und blickte Eros an. „Ich glaube so kann sie nicht an den Strand gehen, wir werden wohl Badekleidung kaufen müssen, für sie als auch für uns. Und ein wenig Kleidung zum wechseln.“ Er zog sich bereits auch aus, als er mit Eros sprach. Der nickte, was Ikarus aber schon nicht mehr sah weil er schon hinter Andora her sprang und versuchte sie im Wasser ein zu fangen. Eros sah wie liebevoll die beiden sich ansahen, er lächelte, vor allem als Ikarus sie endlich hatte und sie an sich zog um sie zu küssen. Ares trat hinter ihn und fragte leise. „Na nicht neidisch oder eifersüchtig?“ Eros sah ihn kopfschüttelnd an. „Nein, ich weiß das er in allem bei ihr das Vorrecht hat. Ich bin glücklich mit dem was sie mir gibt. Das ist schon mehr als die Kerle bekommen die sie eben so sabbernd angesehen haben.“ Ares lachte zustimmend. „Das ist wohl wahr.“ Sie sahen wieder zu den beiden, doch nun musste sich Eros allerdings abwenden, denn Ikarus drückte Andora an den Rand des Beckens und nahm sie sich dort. Ares grinste als er Eros ansah. „Also das kannst du nicht sehen, gut zu wissen.“ Eros sah ihn an. „Nun ja wer will schon sehen was sein Vater mit der Frau treibt die man selber haben will.“ Jetzt lachte Ares herzlich. „Finde ich auch, dennoch musste ich mir ansehen was mein Vater beim ersten Mal mit ihr....na ja, das war wirklich schlimm. Das sag ich dir.“ Eros nickte verständnisvoll. „Das glaube ich gerne, Leander ist ja auch nicht gerade der zärtlichste. Also ich glaube das muss ich auch nicht sehen.“ Ares schaute noch mal zu den beiden im Wasser und blickte Eros wieder an. „Also das kann noch eine Weile gehen, zurückhaltend ist Ikarus nicht. Gehen wir was trinken.“ Das kam Eros sehr entgegen und so besuchten die beiden die Hotelbar. Dort bestellten sie sich das Nationalgetränk und Eros sah Ares an. „Was ist mit euch beiden, dürft ihr auch wenn ihr hier Angebote bekommt oder müsst ihr sie abschlagen und treu sein? Denn bei eurem Aufzug wird es sicherlich Angebote für heiße Stunden hageln.“ Ares zuckte mit der Schulter. „Das wird wohl an Andora liegen ob sie es uns erlaubt oder nicht. Doch ich sags dir ehrlich, abgeneigt wäre ich nicht.“ Eros nickte. „Nur denk daran die sterblichen Frauen halten nicht so viel aus, da werdet ihr es eventuell auf einmal maximal zweimal belassen müssen. Oder ihr schränkt die Ausdauer ein, dann geht es auch öfter. Liegt also an euch.“ Ares sah sich um und hatte zwei junge hübsche Frauen entdeckt, er zeigte diskret auf sie. „Was ist mit denen?“ Eros sah sie sich an und nickte. „Die sehen so aus als hätten sie nichts gegen ein nettes Abenteuer.“ Er sah zu dem Barkeeper. „Bringen sie den beiden Lady`s ein Getränk von uns.“ Kurze Zeit später hatten die beiden Damen ihr Getränk und sahen zu ihnen herüber, als man ihnen sagte von wem das Getränk sei. Eros nickte ihnen lächelnd zu. Kurz darauf erhoben sich die Damen und kamen näher, dann setzten sie sich zu ihnen und man flirtete kurz darauf fleißig. Als Ikarus und Andora Arm in Arm die Bar betraten grinste Ikarus als er sah das eine der Damen Tuchfüllung bei Ares aufgenommen hatte und ihre Hand über seine halbnackte muskulöse Brust strich. Er sah Andora an. „Darf er mit ihr?“ Andora nickte. „Wenn er will sicher, ich habe nichts dagegen, solange einer von euch bei mir im Bett bleibt und ich nicht alleine drin liege.“ Sie sah ihn frech an. „Ansonsten müsste ich mich auch nach Ersatz umsehen.“ Eros hörte es noch als sie näher kamen und grinste frech. „Also für Ersatz musst du nicht sorgen, ich vertrete die beiden gerne in deinem Bett.“ Ikarus lachte. „Das hätte ich mir ja denken können.“ Eros sah die junge Frau an die ihm gegenüber saß. „Also Kleines wie sieht es aus, allerdings sage ich dir gleich, es bleibt bei diesem einen Mal, ich suche keine Beziehung sondern nur ein wenig Spaß.“ Die Dame nickte verstehend und öffnete sein Hemd, dann flüsterte sie ihm leise zu. „Ich bin gerne für ein wenig Spaß zu haben, denn du bist wirklich scharf.“ Ares sah fragend Andora an und als diese nickte, hörte die andere Frau von ihm einen ähnlichen Spruch. Als sie sich ebenfalls nicht abgeneigt zeigte, gingen die beiden mit den Damen fort. Ikarus lachte leise und rief ihnen nach. „Viel Spaß.“ Er sah Andora wieder an. „So wie es aussieht sind die beiden versorgt, also gehen wir wieder nach oben, ich hätte da noch einiges was ich zu bieten habe.“ Andora sah an ihm entlang. „Und das sagst du erst jetzt?“ Ikarus lachte und wendete sich mit ihr um. „Na dann los, mach dich auf was gefasst.“ Einige Stunden später kamen auch die anderen beiden zurück und sahen nicht unzufrieden aus. Anschließend gingen alle vier die Edelsteine verkaufen und machten einen Einkaufsbummel. Andora zeigte sich in einem sexy Bikini nach dem nächsten und die drei Männer klatschten Beifall...wie auch alle anderen die sich inzwischen die Modenschau von ihr ansahen. Sie kaufte dann zwei davon und auch noch einige Kleider die hauteng saßen, recht kurz und auch tief ausgeschnitten waren, wie Aurian es verlangt hatte. Ebenso wie einige kurze Shorts und passende T-Shirts. Auch die drei Männer suchten sich noch einige kurze Sachen aus, ebenso wie Badehosen. Dann brachte man die Sachen nach einem Restaurant Besuch nach Hause und setzte sich noch ein wenig auf die Terrasse um den kommenden Abend zu genießen. Eros und Ares erzählten dabei abwechselnd von den beiden Frauen mit denen sie in deren Suite gegangen waren. Am nächsten Tag wollte man zum Strand gehen und Abends eine Diskothek besuchen.

Unterdessen hatte Aurian auf der Welt der Götter verkünden lassen das sie die drei auf Urlaub geschickte hatte, was auch Eros erfuhr und ihnen deswegen gefolgt war. Anatol und Aphrodite näherten sich immer mehr an und so hatten auch diese beiden ihre erste Nacht mit einander, die beide sehr glücklich machte, wo Eros recht stürmisch war, wenn auch nicht beim ersten Mal mit Aphrodite, war Anatol zärtlich. Anatol, von Andoras Gegenwart befreit konnte sich nun erst mal Aphrodite widmen ohne vor Verlangen nach Andora verrückt zu werden. Allerdings verschwieg er Aphrodite sein Verlangen nicht. Sie verstand es und sagte ihm das er dem ruhig nach kommen dürfe, wenn es ihn zu sehr drängen würde.

Myrion wunderte es allerdings auch das Anatol so stark empfand und fragte Aurian danach. Sie sah ihn an. „Die Sache ist eigentlich recht einfach. Anatol ist der lichtgeborene Dämon und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt, er hat zwar äußerlich keine Merkmale eines Dämons, ist aber dennoch einer und in gewisser Weise ist es wie mit dem Söhnen des Lichts, hier ist wieder mal nicht die Göttin des Lichts die Mutter, auch wenn sie ihn geboren hat, sondern eher das Licht. Anatol ist das Verbindungsglied zwischen Dämonen und den Lichtgöttern, ebenso wie Araziel, obwohl er anders ist. Er wurde von einem Gott gezeugt und von einer Dämonin ausgetragen. Da er im Gegensatz zu Anatol aber in der finsteren Galaxie aufwuchs, hat sich bei ihm alles negative fest gesetzt wobei es bei Anatol anders ist, er strebt dem Licht zu.“ Jetzt nickte Myrion verstehend. „Und sein Streben geht soweit das er von Andora zwanghaft angezogen wird und sich so auch in ihm das Verlangen der Söhne des Lichts manifestiert.“ Aurian nickte. „Genau so ist es. Das Licht konnte nicht ändern was er ist, das ist klar, er ist und bleibt ein Dämon, aber es konnte seinen Sinn ändern. Ares hat es sehr schön erklärt, auch Anatol trägt sinnbildlich natürlich nur, ein Gefäß mit sich herum, würde man es mit Hass und Bosheit füllen, würde aus ihm so etwas wie Araziel werden, aber es zieht ihn zu Andora, also würde sie sein Gefäß mit Liebe füllen, ebenso Aphrodite. Von zwei Frauen mit dieser Liebe gefüllt, kann er nicht anders als selber nur Liebe zu geben, was ihn allerdings Araziel gegenüber schwächt, doch hier tritt der reine Lichtengel ein. Ihre Liebe zu Anatol, gepaart mit der Kraft des Lichts von Eros, macht sie unschlagbar gegenüber den Dämonen und Araziel im besonderen. Ikarus und Ares sind die wahren Kämpfer für das Licht, doch Aphrodite ist ihr Bote. Sie wird auch noch andere Aufgaben erledigen für Andora, doch dazu muss Andora die Menschen verstehen. Ihr fehlt etwas das ich und du hatten. Wir wurden auf einer sterblichen Welt geboren und groß, haben gelebt wie Sterbliche bis wir wurden was wir wurden. Andora hat inzwischen schon einen Tunnelblick, sie sieht nur Götter und Dämonen und vergisst darüber das wichtigste.“ Myrion nickte. „Die Menschen, deren Hüter sie sind.“ Aurian lächelte. „Genau, wie kann sie Helden von anderen unterscheiden wenn sie nicht wenigstens ab und zu mal deren Lebensweise versteht. Nur das sterbliche Dorf auf der Welt der Götter ist nicht genug, denn die haben sich inzwischen ebenso an die Götter gewöhnt und kennen nichts mehr anderes. Andora soll mal leben wie die Sterblichen, auch wenn sie dort keine Arbeit tun muss, aber ein Urlaub ist genauso gut, hinzu kommt das sie auch wirklich mal ein wenig jung sein sollten, sie sollen mal Dummheiten machen. Andora im besonderen war schon mit vierzehn erwachsen, das ist viel zu früh. Sie hat sich selber um ihre Jugend gebracht, hinzu kommt das sie schon früh Kinder bekam, viel zu früh, auch wenn es nötig war. Ihr Alter, obwohl sie inzwischen etwas über dreißig ist und die beiden jungen Männer über fünfzig, sind im Vergleich zu den sterblichen eigentlich noch Teenager. Man muss das Verhältnis sehen, wir waren siebentausend Jahre alt als wir gingen. Was sind da dreißig oder fünfzig Jahre? Selbst Eros ist diesbezüglich schon gefestigter, da er sich laufend auf den sterblichen Welten herum treibt und er ist mal gerade einundzwanzig, ohne ihn wären sie aufgeschmissen gewesen, weil sie nichts aber auch absolut nichts gewusst hätten. Man muss es so sehen, Andora hat ein immenses Wissen doch eben nur theoretisch, ihr fehlt die praktische Erfahrung und die soll sie, als auch ihre beiden Kämpfer nun bekommen. Schau mal genauer hin....an diesem Urlaubsort an dem ich sie abgesetzt habe, lebt ein junger Mann, recht kräftig, durch trainiert und er hat eine neue Kampftechnik erfunden. Ich hoffe nun das sie ihn sehen, das Andora sich mal mit ihm beschäftigt und unsere jungen Kämpfer vielleicht in seine Lehre gehen und dort diese Kampftechnik lernen. Es ist an sich unnötig, aber darauf kommt es nicht an. Es würde ihnen deutlicher Einblick in das Leben der Sterblichen geben und ihnen zeigen das sie auch von den Sterblichen noch etwas lernen können, was ihren Blick verfeinern wird und sie darauf bringen wird nach weiteren solcher Talente zu suchen. Luzifer wird seinen Einfluss auf den Welten ausbreiten und natürlich könnten sich die Götter direkt und unmittelbar dem stellen, doch wozu? Es wird Helden geben die diese Arbeit tun können und sollten. Denk mal an Alrik oder auch Enjara. Wir hätten auch eingreifen können, und kurzerhand alles in Ordnung bringen können, doch wir sind nur ihre Hüter und nicht ihr Vormünder. Nein die Menschen sollten selber kämpfen. Dieses Universum ist noch jung und es braucht junge unverbrauchte Götter. Aber auch Götter die zu leben wissen und nicht nur Arbeit kennen.“ Myrion nickte, langsam verstand er warum Aurian ihren Platz verlassen hatte und sich mit dem Universum verband. Andora war immer noch ein Lehrling, wenn auch mit dem Wissen eines Meisters. Nun da eine Zeit des Friedens angebrochen war zwischen Dämonen und Götter, konnte Andora ihre praktischen Erfahrungen machen. Jetzt wurde Myrion auch klar wieso sich Luzifer der Lichtgöttin hatte nähern und Liebe empfinden dürfen. Seine Liebe zu ihr würde verhindern das er die Welten mit seinen Dämonen zerstören würde. Er würde sich an die ungeschriebenen Spielregeln halten, schon alleine um ihre Gunst nicht zu verlieren und seinem Sohn nicht direkt zu schaden. Denn auch Luzifer war klar, sollte es zum Krieg Dämonen gegen Götter kommen, würde sein lichtgeborener Sohn ihm gegenüber stehen.

 

Kapitel 47: Ein blonder Mann namens Zorac


Nun der nächste Morgen begann bereits recht fröhlich, Als alle vier in den Frühstücksraum des Hotels kamen und sich dort vom Buffet bedienten und sich auf die Terrasse setzten ging das raunen bereits unter den anderen Gästen wieder los. Alle vier trugen kurze Shorts, wobei Andora ein Banderas als Oberteil trug, also ähnlich wie ein Band das nur um ihre Oberweite ging. Die drei Männer hatten tief ausgeschnittene Trägershirts an, die ihr Brustvolumen heraus stechen ließ, allerdings hatte Eros die anderen beiden darauf aufmerksam gemacht, das ihre Tätowierung auf dem Rücken die über die Schulter bis zur Brust lief, recht auffallend war, vor allem da es sich hier um einen Sternenhimmel handelte auf dem Myrion und Aurian zu sehen waren, wenn auch recht dezent. Ebenso die um die Oberarme die noch die Muskeln hervorstechen ließ. Ikarus zuckte nur mit der Schulter . „Sollte mich irgendwer drauf ansprechen was ich aber nicht glaube, wird mir schon was einfallen was das Tattoo betrifft.“ Da alle vier bereits von Natur aus eine bronzefarbene Haut hatten sahen sie aus als wären sie schon eine Weile am Urlaubsort. Egal wo sie hin kamen überall folgten ihnen bewundernde Blicke. Als sie später den Strand betraten und sich Andora umsah und sah das viele Frauen ohne Oberteil dort lagen, grinste sie. Auch den drei Männern fiel das auf, ab und zu hörte man ein leises Flöten von einem von ihnen. Als sie sich einen Platz gesucht hatten, sie nahmen natürlich Liegestühle, grinste Ikarus und trat auf Andora zu. „Also ich denke hier brauchst du das nicht.“ Dabei zog er ihr Banderas ganz herunter, womit Andora mit bloßem Oberkörper dort stand. Sie quietschte leise auf, was die anderen beiden zu einem leisen lachen veranlasste. Eros grinste breit über das ganze Gesicht. „Wo er recht hat, hat er recht und du kannst dich ja sehen lassen, alles prall und fest.“ Andora sah die beiden giftig an. „Klar, nur ein wenig zu prall meint ihr nicht auch?“ Dabei zog sie das Banderas wieder nach oben, was Ikarus sofort wieder herunter zog und ihr zuflüsterte. „Zieh es aus oder du gehst gleich ohne alles wieder zum Hotel. Auch ohne meine göttlichen Kräfte kann ich das locker zerreißen.“ Andora sah ihn zweifelnd an, doch sein energischer Blick sagte ihr das er es ernst meinte. Sie lächelte, sie liebte es wenn er energisch wurde. So zog sie ihr Oberteil aus und auch den Shorts so das darunter nur ein knappes Badehöschen zum Vorschein kam. Die drei starrten sie nun an und Andora grinste. „Das mal dazu.“ Doch nicht nur die drei wären nun am liebsten über sie hergefallen, sondern jeder Kerl im nahen Umkreis. Allerdings würde sich das keiner trauen, denn man sah den drei hochgewachsenen und recht stark aussehenden Männer an, das sie jedem die Zähne einschlagen würden, der sich ihr zu nähern wagte. Doch auch die drei zogen die Blicke auf sich. Während Ikarus und Ares noch wie einst Myrion recht massig wirkten bei all den Muskeln sah Eros wenn auch muskulös doch eher durch trainiert aus und war weit aus schlanker als die beiden anderen. Er besaß die typische Adonis Figur, die auch Lazarus damals zu eigen war. Als alle auf ihren Liegen auf dem Bauch lagen und Ikarus sich mal umsah, fiel ihm ein junger blonder Mann auf, der dort am Strand einige langsame und gezielte Kampfübungen machte. Er machte Ares auf den Mann aufmerksam. Ikarus nickte anerkennend. „Auf dem Sandboden dürfte es nicht einfach sein, das Gleichgewicht zu halten, weil er weg rutscht, doch der Kerl schafft es und das ist schon bewundernswert.“ Auch Andora sah sich den Kerl nun genauer an und pfiff leise. „Er sieht klasse aus.“ Die drei Männer in ihrer Begleitung sahen sie überrascht an und sie hob grinsend eine Augenbraue. „Na was? Meint ihr, ihr könnt nur pfeifen? Ich bin auch nicht blind und er ist genau mein Typ. Groß, muskulös, durch trainiert, also genau das richtige für mich.“ Ikarus grinste nun auch . „Willst du ihn? Dann geh nur einmal an ihm vorbei und ich glaube du liegst sofort im Sand unter ihm.“ Andora sah ihn nur an. „Pfffff.“ Doch auch dem Fremden war die Aufmerksamkeit nicht entgangen die er bei den vieren ausgelöst hatte. Er schmunzelte. Als Andora sich erhob und ins Wasser ging, beendete er sein Training und folgte ihr. Ikarus bemerkte es und machte die anderen beiden darauf aufmerksam. „Jetzt wird es interessant.“ Die drei legten sich nun auf den Rücken um das ganze zu beobachten. Eros sah Ikarus überrascht an. „Mich wundert das er sich überhaupt traut, denn wenn ich uns so ansehe, ich würde mich hüten. Jeder von uns könnte ihm die Zähne einschlagen.“ Ikarus nickte. „Ich glaube das weiß er auch, deshalb ist es besonders mutig von ihm das er ihr folgt. Doch noch hat er sich ihr nicht genähert, warten wir mal ab.“ „Was ist wenn er es tut, wenn er sich wirklich traut?“ :frage Eros leise. Ikarus sah ihn an. „Dann ist er mutiger als ich dachte. Was dann geschieht liegt bei Andora, wenn sie ihn will, soll sie ihn sich nehmen, immer hin gestattet sie es Ares und mir auch. Gleiches Recht für alle. Allerdings sollte sie es nicht wollen und er zudringlich werden, wird er meine Faust zu spüren kriegen.“ Eros nickte verstehend und beobachtete weiter. Andora schwamm ein wenig und als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte, tauchte unmittelbar vor ihr der Fremde aus dem Wasser auf. Sie erschrak kurz und sah den Fremden an, er lächelte während er an ihr entlang sah. „Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Zorac le Blanc, auch kurz Zorac genannt. Dürfte ich auch den Namen der schönen Blume erfahren die hier vor mir steht?“ Andora sah zu ihm auf, er war ein wenig größer als sie. Sie nickte. „Mich nennt man Andora“ Eine Welle kam und warf sie fast um, da griff Zorac zu um es zu verhindern. Als er nun ihren Körper an seinem spürte ließ er sie schnell wieder los. „Verzeihung, ich wollte nur nicht das diese schöne Blume mit Namen Andora im Meer versinkt.“ Eros wollte schon aufspringen als Zorac Andora an sich zog, doch Ikarus hielt ihn zurück. „Er hat sie lediglich vor dem versinken in der Welle bewahrt. Nur ruhig Blut. Wenn sie das nicht will, wird sie es schon sagen.“ Dann sah er Ares an. „Ist dir aufgefallen das er nicht mal wankte als die Welle kam? Er besitzt sehr viel Standfestigkeit.“ Ares nickte. „ Er ist gut, würde mich mal interessieren wie man diese Kampftechnik nennt, denn einige Bewegungen waren mir völlig unbekannt. An sich hat man uns gut ausgebildet, doch das hier ist neu.“ Eros sah die beiden an. „Interessiert es euch mehr das er kämpfen kann oder das er sich gerade an Andora heran macht?“ Ikarus grinste Eros an. „Na na nur ruhig Blut, du musst nicht gleich vor Eifersucht überkochen. Er macht doch nichts.“ Ares kicherte. „Das sagt gerade der richtige. Ich erinnere mich noch sehr gut wie du vor Eifersucht bald geplatzt bist.“ Ikarus deutete zu den beiden im Wasser. „Seht ihr sie bringt ihn mit um ihn uns vor zu stellen und was meine Eifersucht angeht, da war ich auch noch jünger.“ Ares lachte. „Sicher wir sind ja auch schon so steinalt, vielleicht solltest du bei Aurian nach fragen ob du schon in Rente gehen kannst.“ In der Tat deutete Andora zu ihnen und bat ihn ihr zu folgen weil sie ihm ihre drei Begleiter vorstellen wollte, während Ikarus Ares frech auf den Oberarm boxte. Als Zorac mit Andora näher trat setzten sich alle drei auf. Nachdem Andora ihn vorgestellt hatte, dauerte es nicht lange da waren die drei Männer, also Ikarus, Ares und Zorac in ein Gespräch vertieft. Eros beugte sich zu Andora. „Kann ich dich derweil ein bisschen für mich haben?“ Andora sah ihn an und merkte das er es brauchte, das mit Zorac hatte ihm einen Tiefschlag versetzt. Er war noch nie groß eifersüchtig gewesen, aber hier war er es schon ein wenig. Er war erst einmal mit Andora zusammen gewesen und daher fiel es ihm noch schwer es so locker zu sehen wie Ikarus. Andora nickte, sie sah zu den anderen zwei die mit Zorac diskutierten, dann erhob sie sich, zog sich wieder an und ging mit Eros davon. Obwohl auch Ares in das Gespräch vertieft war, hatte er mit bekommen was Eros gefordert hatte und ahnte was er wollte. Nach zwei Stunden kamen die beiden anderen auch ins Hotel zurück. Zorac hatte ihnen seine Kampfschule gezeigt und die beiden waren beeindruckt gewesen. Zorac hatte allerdings auch gefragt ob einer von ihnen mit Andora zusammen wäre. Als er hörte das sie mit Ikarus als auch Ares liiert war, sah er doch recht überrascht aus. Ikarus grinste. „Willst du sie?“ Zorac lachte leise. „Das ist eine Fangfrage oder? Wenn ich ja sage, kann ich sehen wie stark du bist. Natürlich will ich sie, man.... Andora ist absolut scharf.“ Ikarus nickte. „Also wenn sie es zulässt, kannst du es versuchen, aber nicht mit Gewalt, in dem Fall würdest du nicht nur sehen wie stark ICH bin.“ Ares nickte dazu heftig. Das überraschte Zorac nun noch mehr. „Das ist ein Witz, oder? Also ich würde jedem die Zähne einschlagen, wenn ich so eine Frau hätte und mir irgendwer sagen würde, das er sie will.“ Ares grinste nickend. „Andora ist etwas besonderes, ich gehe mal davon aus das sie gerade mit Eros zusammen ist und was er von ihr will kann man sich denken.“ Zorac sah von einem zum anderen. „Das regt euch nicht auf? Also ich wäre schon lange bei ihr und würde den Kerl von ihr herunter holen.“ Ikarus sah ihn ruhig an. „Warum? Sie hat ihren Spaß und er auch, also was soll`s und er nimmt uns ja nichts weg, ebenso wenig wie du wenn sie es dir gestatten sollte. Also das sehen wir nicht so eng, zudem wir auch nicht gerade die treuesten sind. Wir unterscheiden Herz und Körper. Ares und ich wissen sie liebt uns, ihr Herz gehört nur uns, also warum dann nicht anderen wenigstens ihren Körper und ihre Leidenschaft gönnen? Immer voraus gesetzt natürlich, sie will es auch.“ Zorac sah die beiden nachdenklich an. „Wer seid ihr? Denn normal ist das nicht.“

Nun betraten die beiden die Terrasse und sahen Eros und Andora im Pool, wo Eros sie sich gerade nahm, die beiden zogen sich aus und legten sich in einen Liegestuhl und beobachteten das ganze. Eros als er sie kommen sah, wollte sich zurück ziehen, doch Andora ließ es nicht zu, sie umklammerte ihn mit ihren Beinen und flüsterte leise stöhnend. „Mach weiter, hör nun nicht auf.“ Eros stöhnte ebenso auf. „Aber die beiden...“ Andora ließ ihn nicht weiter reden sondern verschloss seinen Mund mit ihren Lippen und küsste ihn leidenschaftlich. Als Eros merkte das es weder sie noch die anderen beiden störte, die ihnen zwar zusahen, sich aber über Zorac unterhielten, ließ sich nun nicht davon abhalten und tat was sie gesagt hatte. Er fand es nun sogar sehr erregend das man ihnen zusah. Er wurde immer stürmischer und wilder, das das Wasser nur so schwappte. Ikarus grinste leicht als er es sah. Er freute sich darüber das Andora nicht diese Zurückhaltung hatte wie Viola, sondern es genoss und es auch zeigte. Er sah Ares an: „Wenn er so weiter macht kann ich mich gleich nicht mehr zurück halten und mache mit, das sag ich dir.“ Auslöser für diesen Satz war das Andora immer mal lustvoll aufschrie, bis sie sich hart mit den Händen in Eros breite Schultern krallte und nun laut wurde. Ares lachte. „Allerdings wirst du dann jemanden flüchten sehen können. Eros hat sich gestern schon abgewandt als ihr es dort getrieben habt. Das konnte er sich nicht ansehen.“ Ikarus nickte breit grinsend. „Da war er auch nicht so hochgradig erregt wie jetzt. Glaub mir jetzt würde er den Platz nicht mehr hergeben wollen und nicht darauf verzichten noch mehr zu bekommen. Egal ob ich mitmache oder nicht.“ Ares grinste nun auch breiter. „Um was wetten wir? Ich kenne ihn besser als du.“ Ikarus dachte nach. „Also gut, wenn du gewinnst gehört sie dir diese Nacht ganz alleine und ich schlafe in einem der anderen Zimmer. Wenn ich gewinne musst du für diese Nacht ins andere Zimmer ziehen.“ Ares lachte und hielt ihm die Hand hin. „Abgemacht.“ Ikarus erhob sich und trat langsam die Treppe herunter in den Pool. Eros hatte wie am Tag zuvor schon Ikarus, Andora an den Rand gedrückt das sie dort Halt hatte und selber stand er vor ihr. Nun näherte sich Ikarus und beugte sich zu Andora um sie zu küssen, er legte dabei eine Hand auf Eros Rücken um sich selber auch ein wenig Halt zu verschaffen. Dann küsste er sie leidenschaftlich und sie legte ihm eine Hand auf die Schulter. Eros bekam es nun mit und sah Ikarus an, man sah das er kurz überlegte, dann überwältige ihn aber das Gefühl und er war soweit. Anschließend zog er sich aus Andora zurück und machte nun den Platz frei für Ikarus, der es sich nicht zweimal sagen ließ und sich nun Andora nahm. Eros sah ihn noch mal frech grinsend an, dann verließ er den Pool und ging zu Ares. „Gehen wir was trinken? Ich muss mir das nicht ansehen.“ Ares lachte nun herzlich und laut auf. „Danke Junge, du hast mir gerade eine ganze Nacht alleine mit Andora verschafft.“ Er erhob sich und zog sich ebenso an wie Eros. „Komm gehen wir.“ Ikarus störte es nicht, er nahm sich nun von ihr was er wollte und es würde ihm nichts ausmachen Ares diese Nacht zu gönnen. Er wusste das Andora es leicht verkraften konnte, auch ohne ihre Lichtkräfte zu mobilisieren. Sie war eh unersättlich. An der Bar unten sah Ares Eros an. „Nun mal ehrlich, konntest du es dir jetzt wirklich nicht ansehen oder hatte Ikarus grundsätzlich recht?“ Eros lachte leise. „Er hatte schon recht, es fiel mir schwer mich von ihr zu lösen. Ich bekam mit was er sagte, doch habe ich das Gefühl das du oft bei ihr zu kurz kommst. Diese Nacht jedenfalls nicht. Mach was draus.“ Er zwinkerte Ares frech zu, der lachte. „Ich komme nicht zu kurz. Es ist richtig das Ikarus weit aus verlangender als ich ist, manchmal ist er kaum zu bremsen. Er nimmt sich von ihr was, wo und wann er will, doch sie würde es nie zulassen das ich zu kurz komme. Hinzu kommt das er schon auch öfter dafür sorgt das ich sie mal für mich alleine habe, so wie heute. Er kann es nur nicht so zeigen. Ikarus ist hart und wild, doch besitzt er tiefe Gefühle, auch wenn er sie oft nicht so zeigt.“ Eros nickte verstehend. „War er wirklich mal so eifersüchtig?“ Ares schmunzelte. „Ja und wie, er platzte bald. Zwar nie auf mich, aber auf Luzifer oder Arden. Ich glaube das liegt an dem Typ, mal macht es ihm nichts aus und dann wieder muss jemand aufpassen das er noch seine Zähne behält. Er liebt dich sehr Junge und er hatte Angst das Andora dich abweisen könnte. Er hatte damals sehr darunter gelitten das Viola so ein Theater darum machte, mit ihm ins Bett gehen zu müssen. Sie war nie wirklich in der Lage zu akzeptieren was sie war. Natürlich stellt der Platz an ihrer Seite auch uns vor Herausforderungen, doch Ikarus liebt Andora sehr und er würde mit ihr überall hingehen.“ Eros verstand. „Aber er bevormundet sie auch ab und zu mal, so wie eben am Strand mit dem Oberteil.“ Ares lachte. „Ja so ab und zu muss er mal den Macho heraus hängen lassen, aber Andora liebt es wenn er so ist. Allerdings gibt es auch Dinge in die sie sich nicht hinein reden lässt und das weiß er ebenso. Allerdings würde er sofort springen wenn sie sagt das was getan werden muss. Er vertraut ihr absolut. Das war zwar nicht immer so, aber jetzt schon.“ Eros nickte, so hatte er Ikarus noch nie gesehen. Zu ihm oder auch Anatol war Ikarus immer gut gewesen, er hatte ihnen alles beigebracht was sie wissen mussten, und selbst als ihre Hormone verrückt spielten, nahm er sie und brachte sie zu Frauen die ihnen das erste Mal gaben. Ikarus war offen und sagte was er dachte, er kannte keine Hemmungen und das machte ihn liebenswert.

Der Abend in der Diskothek endete in einem Fiasko, denn jemand grabschte Andora beim tanzen an und als Ikarus es mit bekam, hatte der Kerl einige Zähne weniger, denn so schnell wie Ikarus zugeschlagen hatte, konnte keiner gucken. Am nächsten Morgen wollte man Zorac aufsuchen, Ikarus und Ares hatten sich überlegt bei ihm einige Stunden zu nehmen und sich mal seine neue Technik genauer erklären zu lassen. Das würde Eros Zeit geben mal ein wenig Zeit mit Andora zu verbringen. Sie hatten ja noch eine ganze Zeit vor sich und Andora sagte schon, wenn sie länger brauchen würden, blieben sie halt länger. Langsam aber sicher gewöhnten sie sich daran mal auf ihre göttlichen Kräfte zu verzichten.

 

Kapitel 48: Eine Entführung der besonderen Art


 

In den nächsten vier Wochen teilte man die Tage auf in Strand besuchen, Ausflüge zu Stadtfesten in denen sie Zorac begleitete, da er wusste wo etwas stattfand und langen Spaziergänge am Strand. Nebenbei nahmen Ikraus und Ares noch Stunden bei Zorac um seine neue Technik zu lernen. Er war allerdings auch überrascht das die beiden so schnell waren. Ikarus zeigte ihm seine Reifen um Handgelenke und Knöchel. Als Zorac einen der Armringe mal testweise anlegte, sah er Ikarus überrascht an, denn er bekam den Arm nicht mal mehr hoch. Man lernte sich gegenseitig besser kennen. Auch Eros verlor irgendwann seine eifersüchtigen Anfälle, da er sah das ihm niemand etwas weg nehmen wollte. Andora liebte ihn ebenso wie zuvor und teilte ihre Zuwendungen gerecht zwischen allen drei auf, obwohl Ikarus immer etwas mehr verlangte als die anderen beiden. Zorac versuchte Andora erst mal besser kennen zu lernen obwohl er auch nicht abgeneigt gewesen wäre mal einige Stunden mit ihr im Bett zu verbringen, doch er ließ sich Zeit und Andora machte von sich aus keine anstalten irgendwas von ihm zu fordern, obwohl er sie schon interessierte. Zorac lernte die Lebenseinstellung der vier kennen, ohne zu erfahren wer sie wirklich waren. Andora wiederum lernte von ihm das es Sterbliche gab mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die auch die Götter für sich nutzen konnten. Sie begriff, da die Sterblichen eine relativ kurze Lebenszeit hatten, lernten sie schneller und waren sehr erfinderisch um sich das Leben zu erleichtern. Sie sah wie sie feierten, wie lebensfroh sie oftmals waren. Sie sah aber auch Leid und Kummer. Nicht nur sie, sondern alle vier hatten auf einmal begriffen was Aurian ihnen mit dieser Zeit die sie als Menschen verbrachten, beibringen wollte. Die Zeit neigte sich dem Ende zu und Aurian hatte sich etwas überlegt, sie wollte ihnen als letztes noch zeigen wie die Menschen zu kämpfen und zu handeln pflegten. So geschah es das, an einem Tag da Andora sich mal selbst überlassen war, weil Ikarus und Ares sich bei Zorac aufhielten und Eros sein Vergnügen mit einer jungen Sterblichen suchte, das Andora verschwand. Luzifer der ihr in ihrer Urlaubszeit auch immer mal gefolgt war bekam es mit. Er versuchte Andora zu finden doch sie war unauffindbar. So tauchte er urplötzlich bei Zorac, Ares und Ikarus auf. Ikarus sah ihm an das was nicht stimmte und Zorac sprang vor Schreck zurück als er urplötzlich aus dem Nichts jemanden auftauchen sah. „Himmel was ist hier los wo kommt der auf einmal her.“ Luzifer sah Zorac nur eisig an und sprach dann mit Ikarus. „Andora ist verschwunden, sie ist weg. Ich habe versucht sie überall zu suchen, doch...“ Luzifer kam nicht dazu weiter zu reden denn nun tauchte Myrions Geist auf. „Er hat recht, Damok hat sie entführt, ich kann euch nur soviel sagen, das sie noch hier auf dem Planeten ist. Sucht sie im Norden, ich kann nicht länger reden, Aurian lenkt ihn gerade ab damit ich euch diese Informationen zu kommen lassen kann. Ach und noch etwas haltet eure göttlichen Kräfte im Zaum, er spürt sofort das ihr etwas vorhabt wenn ihr sie benutzt.“ Zorac war blass geworden als der Geist auftauchte. Dann war Myrion wieder verschwunden. Ikarus und Ares wollten gleich los sie zu suchen, als Zorac eingriff. „Halt wartet, ich bin bereit euch zu helfen, doch Hals über Kopf los zu rennen bringt niemandem etwas. Eins habe ich verstanden das Andora entführt wurde, doch bevor wir irgendwas tun, will ich wissen womit ich es hier zu tun habe. Wer ist er?“ Damit deutete er auf Luzifer. Ikarus nickte und versuchte sich zu beruhigen. „Also gut nun müssen wir wohl die Katze aus dem Sack lassen. Du hattest recht wir sind nicht normal, zumindest was du darunter verstehst. Ares, Eros, Andora und ich sind Götter und er dort heißt Luzifer und ist der Dämonenfürst.“ Zorac sah ihn wie erstarrt an. „Götter? Dämonen? Und wer war der Geist?“ Ikarus wurde langsam nervös. „Das war Myrion der Gefährte der Herrin des Universums, Aurian. Bitte wir erklären dir alles aber nun müssen wir erst mal Andora finden und befreien.“ Zorac nickte. „Also gut, er sagte im Norden, dort befindet sich ein Gebirge, das seit Ewigkeiten nicht mehr genutzt wird, dort könnten wir anfangen zu suchen. Wir sollten uns aber zuerst Werkzeug besorgen, einiges an Proviant und was wir sonst eventuell noch brauchen.“ Ikarus nickte und sah Luzifer an. „Kannst du Eros her bei holen? Ich denke er wird auch helfen wollen.“ Luzifer nickte. „Kein Problem, ich hole ihn.“ Zorac war schon los gelaufen um alles zusammen zu suchen was sie brauchen würden. Dann brachten sie die Sachen zum Auto. Inzwischen kam auch Luzifer mit Eros zurück. Luzifer sah Ikarus an. „Ich werde euch helfen, auch wenn ich mir dadurch Damoks Zorn zu ziehen werde. Ich liebe Andora ebenso wie ihr.“ Ikarus nickte...er dachte nach. „Mit dem Auto dauert es zu lange, ich habe eine Idee.“ Damit zog er sich sein T-Shirt aus und reichte es Eros der nervös neben ihm stand. „Bring du es mir mit. Luzifer und ich haben andere Möglichkeiten schnell voran zu kommen.“ Damit brachen schon seine Flügel aus seinem Rücken heraus und Zorac stand nur mit offenem Mund da, mit so etwas hatte er nicht gerechnet, leise murmelte er. „Ein Engel....ein Engel. Ein wahrhaftiger Engel.“ Luzifer schüttelte den Kopf und zog sein Hemd nun ebenfalls aus und reichte es Eros. Dann verwandelte auch er sich und entfaltete seine schwarzen Flügel. Ikarus hatte ja nicht gewusst was Luzifer noch als Geschenk bekommen hatte und sah ihn nun zum ersten Mal in seiner neuen Dämonengestalt. „ Sehr hübsch, ich sehe du hast deine Hässlichkeit abgelegt, wenn man mal von den Hörnern auf dem Kopf absieht.“ Luzifer musste nun doch grinsen. „Ja nech? Aber du kannst mich später bewundern jetzt müssen wir Andora suchen.“ Die beiden geflügelten gingen nach draußen und erhoben sich in die Luft, die anderen sprangen ins Auto um ihnen auf diesem Wege zu folgen. Ikarus und Luzifer beobachteten alles was sich auf dem Boden tat und kamen so auch an das Gebirge. Ikarus nickte. „Ich spüre sie, sie ist dort drin und hat Angst.“ Luzifer kochte langsam vor Wut, doch Ikarus sah ihn an. „Nur ruhig Blut wir holen sie dort schon heraus. Sie kann scheinbar ihr Kräfte nicht nutzen, aus welchem Grund auch immer.“ Luzifer knurrte. „Weil er eine Bannmeile um sie herum gelegt hat, ich spüre diese Sperre. Er hat ihre Kräfte sozusagen eingesperrt.“ Sie landeten und Ikarus ging auf und ab, um auf die anderen zu warten. „Ich frage mich nur wieso? Warum hat er sie entführt?“ Andora wiederum saß in einer Höhle und hatte vor sich eine Kristallkugel in der sie alles beobachten konnte. Die hatte Damok ihr in die Hand gedrückt, bevor er sie verließ. Als nun die anderen eintrafen, schnappte sich jeder was er tragen konnte und man betrat die Höhle die sich im Berg befand. Hier zeigte sich nun der Einfallsreichtum der Sterblichen. Es gab Hindernisse die man nur damit überwinden konnte, ebenso wie es Tore gab, die nur Luzifer ausschalten konnte und dann Stellen an denen die drei Götter sich beweisen mussten. Alle drei, egal ob Mensch, Dämon oder Gott arbeiteten Hand in Hand. Niemand wurde geringer geschätzt als der andere, jeder trug seinen Teil dazu. Zum Beispiel konnte Ikarus hier seine körperliche Kraft beweisen, in dem er nur mit seiner Faust einen riesigen Stein zerschlug. Zorac sah ihn an. „Also wenn du damit zuschlägst kannst du töten. Holla das nenne ich Kraft.“ Luzifer stand vor einem Tor dessen Passwort nur er als Dämon kannte und Zorac half allen über eine Schlucht in dem er die körperlichen Fähigkeiten, von allen einsetzte, denn er gab Luzifer und Ikarus Seile die nur sie über die Schlucht tragen konnten da sie Flügel hatten. Dann hangelten sich alle anderen an diesen Seilen hinüber. Ikarus war unterdessen recht nachdenklich und beobachtete wie sie alle zusammen arbeiteten. In ihm stieg ein Verdacht hoch. Er sah Ares an. „Ich habe das Gefühl das hier ist eine Prüfung. Sieh es dir an, egal ob Mensch oder Dämon oder wir. Wir arbeiten zusammen, ich glaube das hat es noch nie gegeben und wird es wohl auch nicht mehr geben.“ Jetzt von Ikarus darauf aufmerksam gemacht fiel es auch allen anderen auf. Auf dem Weg durch den Berg hatte Ikarus Zorac nun auch erklärt wer Andora in Wirklichkeit war. Der fiel bald in Ohnmacht. „Olala und ich habe mich fast an die höchste Göttin heran gemacht?“ Ikarus nickte schmunzelnd. „Ja so könnte man es nennen. Ich denke hier nach wirst du bekommen was du begehrst.“ Zorac sah ihn sprachlos an. „Du meinst das sie und ich, das sie mit mir..“ Ikarus musste nun doch lachen und nickte. „Ja genau.“ Dann standen sie vor der Bannmeile und vor einem verschlossenen Tor. Luzifer sah Ikarus an. „Ihr solltet sie nicht betreten, mir macht sie nichts aus, meine Fähigkeiten kann sie nicht einschränken, eure aber schon. Ich hole sie dort heraus.“ Ikarus nickte. „Viel Glück.“ Dort warten zu müssen fiel den Göttern schwer doch sahen sie ein das es niemandem etwas brachte auch ihre Fähigkeiten einschränken zu lassen. Zorac ging aber mit Luzifer, er hatte keine magischen Fähigkeiten die irgendwer einschränken konnte. Dann öffnete Luzifer das Tor und betrat die Höhle, Andora kam ihm entgegen gelaufen und warf sich in seine Arme. Er drückte sie an sich. „Komm Kleines, ich hole dich hier heraus. Das ist kein Platz für dich.“ Er nahm sie auf seine Arme und legte seine Flügel schützend um sie, dann trug er sie nach draußen um sie Ikarus in die Arme zu legen. „Hier hast du sie wieder.“ Ikarus sah ihn dankbar an, während er Andora an sich gedrückt hielt. „Ich weiß nicht wie ich das wieder gut machen kann.“ Luzifer lächelte. „Das hast du schon, in dem du meinem Sohn ein guter Vater warst und ihm nun deine Tochter gibst.“ Stunden später saßen alle vereint bei Zorac auf der Terrasse und man erklärte ihm wie alles zusammen hing. Ikarus ließ Andora nicht mehr aus seinen Armen. Sie sah Zorac an. „Du hast einen Wunsch frei, überlege dir gut was du dir wünscht.“ Ikarus sah Luzifer an. „Nun ist alles bereinigt und wir können von vorne anfangen. Ich bin dir mehr als dankbar du hast mir mein Leben gerettet, denn ohne Andora wäre mein Leben nichts mehr wert.“ Luzifer nickte. „Darf ich nun hoffen das ...“ Ikarus nickte zustimmend und sah Andora an, die ebenfalls nickte und leise. „Danke“ hauchte.

Zorac überlegte und sah Andora an. „Es gibt nur eins das ich mir wünschen würde, denn ich habe alles was ich brauche. Meine Schule, die mir alles gibt was ich zum leben brauche. Ich bin gesund und stark. Also was will ich mehr. Ich wünsche mir eine Nacht mit dir.“ Ikarus kicherte leise, damit hatte er schon gerechnet. Andora schmunzelte. „Das ist alles? Ich hatte mit Unsterblichkeit gerechnet oder einem unverschämt großen Vermögen oder sonst irgendwas.“ Zorac lächelte, schüttelte aber den Kopf. „Nein, alles was ich mir wünsche ist dich einmal im Arm zu halten, einmal zu spüren wie es mit dir ist. Das ist wirklich alles. Selbst diesen Wunsch hätte ich nicht geäußert, wenn ich nicht eure Lebenseinstellung kennen würde, denn Streit mit dem Kerl der dich gerade in den Armen hält will wohl keiner und ich am wenigsten.“

Als alle so friedlich beisammen saßen und ein Glas Wein tranken tauchten die Geister von Aurian und Damok auf. Damok lachte dröhnend. „Das habt ihr gut gemacht. Ich hatte sie natürlich nicht wirklich entführt, aber es sollte euch zeigen das man die Fähigkeiten der Sterblichen nicht unterschätzen sollte.“ Aurian nickte. „Hinzu kommt, das Zorac kein gewöhnlicher Sterblicher ist, er ist bereits einige male wieder geboren worden und war sogar mal ein großer Held. Seht ihn euch genau an. Er war einst ein König und ein Held aus alten Legenden und Mythen, wenn auch in einer anderen Welt. Von Andora wünscht er sich eine Nacht, doch von Damok und mir bekommt er nun den Platz der ihm zusteht.“ Sie sahen Zorac an der sprachlos und mit offenem Mund da saß. Aurian schmunzelte. „Schaut im alten Buch der Geschichte der Götter nach, dort werdet ihr einen Namen finden der immer mal wieder unter den Helden auftaucht. Dieser Held hat bereits gegen die Dämonen gekämpft als sie noch in der Entstehung waren. Er war verheiratet mit einer Halbdämonin und hatte irgendwann mal den göttlichen Titel des Neptuns, ebenso war er anschließend als das alte Universum untergegangen war und das neue entstand abermals ein großer König und schickte sogar Verbrecher ins Labyrinth des Minotaurus. Hier handelt es sich um keinen geringeren als.... Alrik, der Gerechte.“ Nun sahen auch die Götter und Luzifer erstaunt drein. Sie hatten alle schon mal von Alrik gehört, er war wirklich eine Legende. Damok und Aurian warteten einen Moment ab, dann sprach Aurian weiter. „Hiermit erheben wir ihn wieder in den Stand eines Gottes....und zwar das was er bereits einmal war, der Gott der Meere. Da ihr inzwischen auch die Elementargötter wieder verloren habt da diese sich bei mir aufhalten, soll er den Anfang machen. Er ist der neue Elementargott des Wassers. Als dieser wird er neutral sein, wenn auch bei den Lichtgöttern heimisch. Willkommen zu Hause Alrik....oder besser Neptun.“ Die sprachlosen Gesichter von allen, ließ Aurian leise lachen.

Somit brachten die vier nicht nur neue Erfahrungen mit, wenn sie nach Hause zurück kehren würden, sondern einen neuen und alten Gott. Zorac alias Alrik wusste nicht wie ihm geschah, er war sprachlos. Eben noch ein normaler Sterblicher sah er sich nun in der Rolle des Neptuns und Beherrscher der Meere. Ikarus war der erste der die Sprache wieder fand und klopfte ihm auf die Schulter. „Na da schließe ich mich an, herzlich willkommen und ich freue mich darauf unsere Freundschaft vertiefen zu können.“ Auch alle anderen gratulierten ihm nun, auch wenn er es erst mal als zweifelhafte Ehre ansah, denn er hatte sich tatsächlich wohl gefühlt als Sterblicher.