Kapitel 4: Die
ewige Jugend

Ethan hatte
nachdem die beiden sich den Nachmittag in dem Tempel vergnügt
hatten einiges zum Nachdenken. Ihm wurde auf einmal bewusst, das
es er obwohl er Aurian liebte, doch niemals auf andere Frauen
hätte verzichten können. Ihm wurde klar er war nicht monogam
veranlagt und er würde wenn er die Möglichkeit hatte sich immer
auch nach anderen umsehen. Lazarus schien das erkannt zu haben.
Fairer halber musste er nun auch Aurian zugestehen das sie sich
nach anderen umsah. Und irgendwie hatte er es immer gewusst.
Denn ihm war auch klar gewesen wie Aurian die drei Galaxien
geschaffen hatte. Ihm wurde bewusst egal wie jung Aurian noch
aussah, sie war um vieles älter und erfahrener als er. Sie hatte
einige tausend Jahre mit Myrion verbracht und liebte ihn so sehr
das sie ihn gegen alle Vernunft gerettet hatte. Als er später
wieder auf der Insel war, saßen er und Lazarus zusammen am
Strand und er sah Lazarus an der entspannt im Liegestuhl neben
ihm lag. „Mir wird auf einmal klar, Nicht Leon und Myrion waren
ihre Männer, sondern du und Myrion. Mag sein das sie Leon
geliebt hatte auf gewisse Weise und doch standen du und Myrion
ihr weit aus näher. Als ihr beiden weg wart, hat sie mit keinem
Mann mehr was gehabt, selbst Leon hat sie abgewiesen.“ Lazarus
seufzte leise und nickte. „Du hast recht, das ist mir auch nie
so klar geworden wie jetzt. Sie liebte mich immer mehr als
Leon.“ Ethan hatte im Haus nachgesehen als sie zurück kamen und
als er Aurian dort nicht fand, wusste er wo sie war. Sie lag in
Myrions Armen und irgendwie wurde ihm bewusst das sie dort auch
hingehörte. Er seufzte leise. Lazarus sah ihn an. „Ist es so
schwer für dich los zu lassen? Sie wird dich immer lieben, sie
wird auch immer wieder in deinen Armen liegen, doch wird sich
für dich nun einiges ändern. Myrion war schon immer ihr Favorit
gewesen und ich denke das wird sich auch niemals ändern. Niemand
versteht sie besser als er. Er ist ihr Geliebter, Vertrauter und
ihr bester Freund. Er hat immer hinter ihr gestanden, egal was
kam.“ Ethan nickte. „Ich werde wohl nun selten mit ihr im Arm
einschlafen. Denn ich denke das Myrion wieder zu ihr zieht.“
Lazarus sah ihn an und nickte. Ethan begann sich von seiner
Eifersucht zu lösen, er wusste auch wenn er das nicht ganz
konnte, so musste er seine Besitzansprüche an Aurian aufgeben.
Er sah Lazarus an, der recht gelassen in seinem Liegestuhl lag.
„Wir sind uns ähnlicher als ich dachte. So hege ich die Hoffnung
das sie mich vielleicht mal ebenso lieben wird wie dich.“
Lazarus nickte leicht. „Ich denke das tut sie bereits.“
Als Aurian und
Myrion am nächsten Morgen erschienen strahlte Aurian vor Glück
und das gab Ethans Eifersucht den Todesstoß. Denn er liebte
Aurian mehr als alles andere und sie nun so glücklich zu sehen,
machte ihn irgendwie auch glücklich. Lazarus hatte recht, Myrion
würde ihm nichts weg nehmen können was
er nie besessen hatte. Als alle gemeinsam am See saßen und
frühstückten tauchte Thanatos auf um wieder mal nach zu fragen
wie es mit den alten Seelen wäre. Er sah Aurian an. „Du solltest
dir zudem mal etwas ansehen. Bisher habe ich davon nichts gesagt
da ich abwarten wollte bis du und Myrion wieder zusammen seid.
Doch nun solltest du dir doch mal etwas ansehen.“ Aurian nickte
und so folgten Myrion, Lazarus, Ethan und sie selber Thanatos
ins Unterreich. Aurian wusste das es immer aus zwei Teilen
bestanden hatte, doch als sie ihm nun folgte sah sie das er ein
weiteres dazu getan hatte. „Was ist das? Ich dachte es gäbe nur
den Teil für die guten und den Teil für die dunklen Seelen. Hast
du einen dazu getan nur für die Götterseelen?“ Thanatos
schüttelte mit dem Kopf. „Nein deswegen nicht, doch ich will
nichts sagen sieh es dir selber an, dann verstehst du es.“ So
führte er die vier in den neu entstandenen Teil der Unterwelt
und als sie es betraten, keuchte Aurian schwer auf. Denn dort
saßen nur zwei Seelen drin. Beide hatten keinen normalen
Geisterkörper wie alle anderen sondern die eine bestand nur aus
einer schwarzen Wolke und die andere sah aus wie grauer Qualm,
der sich schlangenförmig bewegte. Alle sahen Aurian fragend an.
Denn in den anderen beiden Teilen der Unterwelt schwebten die
Seelen mit Geisterkörpern herum. Meist in dem letzten Körper in
dem sie gesteckt hatten. Doch das hier war undefinierbar und
doch schien Aurian zu wissen wer diese beiden waren. Als sie
sich wieder gefangen hatte sah sie die anderen an. „Könnt ihr
euch nicht denken wer das ist?“ Myrion dachte nach und auf
einmal wurde es ihm klar. „Damok und Gregorian?“ Aurian nickte.
„Ja die dunkle Wolke ist die Chaossubstanz
und diese graue ist die von Gregorian. Selbst jetzt wird er noch
von seinem Fluch gehalten.“ Thanatos nickte. „Ich konnte die
beiden nicht zu den anderen lassen, so habe ich für sie diesen
kleinen Teil geschaffen.“ Aurian nickte.“ Was ist mit ihren
Nachkommen? Wie Riana und Rowan oder bei Gregorian mit Jaron?“
Thanatos deutete in Richtung der anderen Teile der Unterwelt.
„Sie sind bei den anderen, ich konnte sie nicht hier herein
setzen.“ Aurian nickte verstehend. „Das hast du richtig gemacht.
Ihr Aussehen hätte die anderen Seelen nur verschreckt.“ Die
anderen sahen Aurian immer noch fragend an und sie seufzte
leise. „Also gut, Lazarus hat ja die Geburt des Chaos
mitbekommen und das dort ist das Chaos in seiner reinsten Form.
Würde Thanatos ihn frei geben würde er sofort wieder beginnen
sich einen Körper zu suchen und sich dort festsetzen. Und Damok
wäre wieder da. Er kann nicht sterben wie alle anderen, man kann
ihm seinen Körper nehmen, doch wäre er immer noch das Chaos. Das
dort ist Damok wie er geboren wurde, wenn auch mit den
Erinnerungen die er sich in seinem Körper angeeignet hatte.
Damok hätte wahrscheinlich auch überlebt als das Universum
unterging. Er wurde wie ich vom Universum selbst geboren. Und
das dort ist Gregorian, er wurde nur als Funke geboren, als
Damok und ich uns mal in einem Kampf sehr nahe kamen. Er ist
sozusagen Damoks und mein Sohn. Dieser Funke setzte sich in
einem ungeborenen Kind fest und verband sich mit dessen Seele.
Allerdings weil er die Seele stahl war er mit einem Fluch
behaftet. Er würde immer als Drache des Universums gezwungen
sein durch das Universum zu fliegen und durfte nur die halbe
Zeit als Mensch leben. In ihm wohnen zwei Seiten, er kann gütig
und sanft sein und ebenso hinterhältig und gewalttätig. Deswegen
ist er auch weder weiß noch schwarz sondern grau.“ Thanatos sah
Aurian an. „Was ist mit ihnen soll ich sie frei lassen?“ Aurian
schüttelte den Kopf. „Nein, Damok werde ich seinen alten Körper
neu erschaffen wenn es soweit ist, doch Gregorian, sollten wir
von seinem Fluch erlösen und er sollte normal wieder geboren
werden. Wenn er dann in diesem Körper zur Welt kommt, müsste er
an sich auch den Fluch los sein. Allerdings wird auch dieses
Kind das Geburtsmal des Jing Jang Drachen tragen, denn auch
Gregorian ist was er ist. Es hat eine Zeit gedauert bis mir klar
wurde das er ebenso wenig anders handeln konnte wie alle anderen
es taten. Er war ebenso eine Marionette des Universum wie auch
wir anderen. Doch nun verteilen wir die Karten neu und er könnte
ein normales Leben führen, auch wenn er der Jingjang Drache ist
und immer sein wird. Seht ihn euch an, selbst jetzt bewegt er
sich wie eine Schlange. Doch wird er ebenso wie Damok Kinder
zeugen können, wobei allerdings das Problem da ist, mit wem
sollte Damok Kinder zeugen, er ist das Chaos und keine Frau
könnte sein Kind austragen.“ Myrion sah Aurian an. „Doch eine
Frau gibt es die es kann. Aurana. Das ist mir die Nacht
aufgefallen, irgendwie hast du alles gerettet. Du hast die Gene
der Avatare gerettet, ebenso wie einen Teil des Chaos als auch
von Gregorian. Denn Aurana als auch Ethan tragen die Gene des
Chaos in sich. Lazarus hat die Gene der drei Avatare in sich,
von mir mal ganz zu schweigen denn ich bin Andras Sohn. Mit
Ionas Hilfe könnte man sie vielleicht aus filtern so das somit
auch alles wirklich neu erstehen kann.“ Lazarus sah Ethan an als
wolle er sagen: Siehst du das ist es was ich meinte. Er versteht
sie. Ethan nickte und sah dann Aurian an. „Ich trage alles in
mir. Das Chaos, Gregorians Erbe und das der Avatare, ebenso wie
das Erbe des Lichts.“ Aurian sah die vier an. „Jetzt wird mir
auch klar warum Ethan geboren werden musste. Er ist der Träger
der Vergangenheit. Er vereint alles in sich. Und aus ihm kann
alles neu erstehen. So dumm war das Universum gar nicht. Doch da
ich ebenfalls einige gerettet habe, haben wir nun wesentlich
mehr Möglichkeiten.“ Sie sah Myrion an. „Du wirst allerdings
auch mit der einen oder anderen Frau außer mir schlafen müssen.“
Myrion knurrte leise. „Ich war dir immer treu und wollte nie
eine andere. Aber du hast recht, jetzt werde ich es wohl müssen.
Denn ich bin der einzige direkte Nachkomme der Avatare, wenn
auch nur ein Halbblut.“ Lazarus sah seinen Vater frech grinsend
an. „Vielleicht gefällt es dir sogar.“ Myrion sah Lazarus an als
wolle er ihm eine runter hauen.
Später saß man
zusammen und überlegte welche Seele man zuerst zurück holen
sollte und Aurian sagte ihnen das sie und Myrion überlegt hatten
es zuerst Iron und Nara zu erlauben. „Vor allem denke ich das
wir ihnen soweit es geht auch die Erinnerungen zurück geben
sollten, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben.“ Lazarus
war sich da nicht so sicher. „Ich liebte beide, das wisst ihr
und doch wäre es nicht das selbe. Ich weiß nicht. Ich bin der
Meinung, man sollte sie neu anfangen lassen. Das wäre das beste
und wenn ich mich wieder in Nara verlieben sollte oder sie sich
in mich, dann ist es so. Aber erzwungen will ich es nicht.“
Aurian sah die anderen an. „Seid ihr ebenfalls der Meinung?“
Myrion nickte und Ethan zuckte nur die Schultern. So entschloss
man sich Myrions Idee zu folgen und erst mal den Tempel zu
errichten und einige Priester und Priesterinnen auf die Insel zu
holen. Aurian selbst erschien den Hohepriesterinen und
verkündete was sie verlangte. Allerdings tat sie es nicht in
ihrer eigentlichen Gestalt sondern als Lichtwesen. Man versprach
das sie jeden fragen würden ob sie bereit wären, direkt Dienst
bei den Göttern zu tun. Und nach wenigen Tagen konnte Aurian
ihre erste Auswahl treffen. Alle jungen Frauen wurden nach
bestimmten Kriterien ausgesucht, sie mussten gutgewachsen und
gesund sein, dazu kräftig genug um auch eine Götterseele
austragen zu können. Sie wurden alle darüber informiert was
möglicherweise von ihnen verlangt werden würde und ließ sie
selber entscheiden ob sie dazu bereit waren oder nicht. Es gab
auf dieser Welt sechs Tempel und weitere entstanden gerade, doch
von diesen sechs Tempel nahm man jeweils eine junge Frau und
einen Mann. So zogen die ersten zwölf in den Tempel auf der
Insel der Götter ein. Sie sahen es als hohe Ehre an, dort direkt
bei den Göttern leben zu dürfen. Neben diesen zwölf jungen
Leuten sah Aurian auch zu das es vier ältere Leute waren, die
sich dann um die jungen Schwangeren kümmern würden. Allerdings
bekamen die jungen Frauen die Auflage nicht mehr zu verhüten.
Lazarus und Ethan sahen sich die jungen Frauen sofort an und
Aurian schüttelte schmunzelnd den Kopf. Lazarus grinste sie nur
jungenhaft an. „Na ja, wir müssen doch wissen ob sie uns
gefallen werden.“ Myrion lachte leise. „Also da hatte ich keine
Sorge. Dir gefällt doch jede die einen Rock trägt und noch
einigermaßen gut aussieht.“ Lazarus tat gespielt beleidigt. „Als
wenn ich mir jede nehmen würde.“ Nun lachte auch Ethan und
knuffte ihn sanft. „Im Grunde hat Myrion recht. Sind wir doch
mal ehrlich solange wir unseren Spaß haben ist es doch egal ob
sie uns gefällt, nur gut muss sie sein. Und einiges aushalten.
Doch habe ich auch nichts dagegen wenn sie hübsch sind.“ Iona
erklärte sich bereit die Gene die gebraucht werden würden heraus
zu filtern, so das alles so entstehen könnte wie man sich das
vorstellte. Da man wusste das Nara und Iron auch von Dorian
abstammten begannen nun Lazarus und Ethan mit ihrer Aufgabe, so
nahmen sie sich als erstes jede eine der Priesterinnen und
zeugten diese beiden Kinder. Myrion der es mitbekam lachte
schallend und sah Aurian an. „Man sollte nicht glauben das
Lazarus nun schon einige tausend Jahre alt ist. Er führt sich
auf wie in seiner Jugend.“ Aurian grinste leicht. „Lass ihn, ich
glaube daran ist Ethan schuld. Er gibt Lazarus seine Jugend
zurück. Denn Ethan ist noch jung, das darf man nicht vergessen.
Er reißt Lazarus mit und ich gönne es dem Jungen. Es freut mich
das die beiden sich so gut verstehen.“ Und Myrion hatte recht,
die beiden hatten nur Dummheiten im Kopf und stellten alles auf
den Kopf. Lazarus und Ethan wuchsen immer mehr zusammen, ihre
Freundschaft wurde immer tiefer. Aurian sorgte dafür das Ethan
auch bei ihr nichts vermissen musste, auch wenn sie nun die
meisten Nächte mit Myrion verbrachte, die zusammen in eines der
Schlafzimmer gezogen waren. Es kam sogar soweit das die beiden
jungen Götter sogar nächtelang ihre Zeit im Tempel verbrachten.
Iona hatte es übernommen die Gesundheit der jungen Frauen im
Auge zu behalten. Ihnen allen war klar das sie nun auch mit den
Gegebenheiten der sterblichen Welt leben mussten, das bedeutete
das Iona zwar die Schwangerschaften der Götter ein wenig
verkürzen konnte aber die sterblichen allgemein die vollen neun
Monate abwarten mussten. Man sagte den jungen Frauen das sie die
beiden Kinder Nara und Iron nennen sollten. Aurian hatte allen
gesagt das sie sonst durcheinander kommen würden, wenn alle
Wiedergeborenen auf einmal andere Namen haben würden. Ebenso
wurden auch die Seelen von Thanatos gefragt ob sie wieder
geboren werden wollten. Man respektierte wenn sie den Wunsch
nicht haben sollten. Myrion konnte sich nicht überwinden sich
eine der jungen Priesterinnen zu nehmen und Aurian drängte ihn
auch nicht. Allerdings hörte man nun auf der Insel wieder das
schlagen des Schmiedehammers. Myrion war zu gerne Schmied als
das er der Schmiede lange fern bleiben konnte. Alles begann sich
zu normalisieren. Ethan und Aurian hatten nun feste Tage in
denen sie im Weltall unterwegs waren um das Universum neu
erstehen zu lassen. Myrion arbeitete wieder in der Schmiede,
Iona kümmerte sich um die jungen Frauen, Aaron war auf der Welt
unterwegs und beobachtete ob sich irgendwo ein Krieg anbahnte
und alle anderen machten es sich gemütlich. Da sich Hope und
Amor auf dieser Welt befanden gab es auch unter den Menschen
Hoffnung und viel Liebe. Die beiden Engel wurden erst mal nicht
eingesetzt. So reihte sich Tag an Tag, Woche an Woche und Monat
an Monat.

Kapitel 5:
Alles kommt wie es kommen muss

Die Monate
vergingen, es lief eigentlich alles ganz normal, sofern man hier
von normal reden kann. Nach Ablauf der neun Monate kamen die
beiden Kinder zur Welt, wie geplant hatte Thanatos ihnen die
Seelen von Nara und Iron gegeben. Lazarus und Ethan waren sich
sehr nahe gekommen und machten das meiste gemeinsam. Myrion und
Aurian waren glücklich wieder vereint zu sein. Lazarus hatte
sich die ganze Zeit sehr zurück gehalten und sich Aurian bis auf
normale Gespräche nicht genähert. Lazarus und Ethan lagen oft am
Strand im Liegestuhl und unterhielten sich, so nun auch an
diesem Tag. Ethan sah Lazarus an. „Also als gute Väter kann man
uns wohl in diesem Fall nicht gerade bezeichnen. Weder du noch
ich kümmern uns um diese Kinder.“ Lazarus sah ihn ruhig an und
nickte. „Ich sehe mich da auch nicht als Vater, eher als
Erzeuger und gut. Weißt du das war schon früher mein Problem.
Ich wollte keine Kinder denen ich kein Vater sein kann. Oder um
es genauer zu sagen, keine unsterblichen Kinder. Bei sterblichen
ist es mir relativ egal, die sterben eh irgendwann. Doch im
Moment sehe ich ein das es sein muss, dennoch sehe ich mich
nicht als Vater.“ Ethan nickte, er sah es ähnlich. „Ich glaube
es gäbe nur eine Frau bei dessen Kind ich Vater sein würde.“
Lazarus nickte, er verstand ihn absolut. „Ein Kind von der Frau
die man über alles liebt, ist etwas anderes. Diese Kinder wurden
nur gezeugt damit sie die alten Seelen tragen. Natürlich wissen
sie nichts davon, doch wir wissen es und das macht es so
schwer.“ Ethan nickte ebenfalls. „Doch sag mal, wo du gerade von
der Frau sprichst die man liebt. Du hast bisher noch nicht mit
Aurian geschlafen oder?“ Lazarus schüttelte den Kopf. „Es ist
noch zu früh.“ Ethan sah ihn bewundernd an. „Also deine Geduld
möchte ich haben. Gut sie ist nun auch mehr mit Myrion zusammen
als mit mir, doch ganz darauf verzichten würde ich im Leben
nicht. Fällt es dir nicht schwer?“ Lazarus sah ihn an und lachte
leicht gequält. „Das fragst du wirklich? Natürlich fällt es mir
schwer. Wenn ich sie sehe würde ich am liebsten über sie
herfallen, ihr die Kleider vom Körper reißen und mit ihr das tun
was ich auch früher mit ihr tat. Doch reiß ich mich zusammen und
sage mir immer wieder, es ist noch zu früh.“ Ethan verstand ihn
nicht. „Wieso ist es zu früh, irgendwas stimmt doch nicht. Also
was ist los? Es gibt kein zu früh. Myrion weiß es ohnehin schon,
ich auch und Aurian erst recht. Also woran liegt es?“ Lazarus
sah sich um ob sie jemand hörte, als er aber niemanden sah
blickte er Ethan an. „Ich weiß, das wenn ich sie mir nehme, ich
ihr ein Kind machen werde, sie wird definitiv von mir schwanger
werden. Und das will ich ihr noch nicht antun. Verstehst du
jetzt?“ Ethan schüttelte den Kopf. „Ne ehrlich gesagt, ich
verstehe gar nichts. Wieso bist du dir da so sicher? Sie
verhütet soweit ich weiß. Das heißt sie hat es unterbunden
schwanger zu werden, also wieso bist du dir da so sicher?“ Ethan
sah das Lazarus verzweifelt war. Durch seine Frage schien er
etwas aufgewühlt zu haben, was Lazarus fast um den Verstand
brachte. Lazarus kämpfte mit sich, dann sah er Ethan an und sah
das er wirklich besorgt war. „Also gut. Du weißt das ich von
Aurian einen nicht gerade geringen Teil des Lichts bekam. Das
heißt ich kann ebenso wie sie ein wenig in die Zukunft sehen,
ebenso kann ich auf Wissen zurück greifen, auch wenn das
Universum noch nicht erwacht ist, spüre ich doch das es dabei
ist. Und ich weiß sobald das Universum erwacht, werden die
Avatare auferstehen. Und ich weiß das ich der Vater sein werde
und Aurian ihre Mutter.“ Ethan sah ihn ungläubig an. „Bist du
nun von allen guten Geistern verlassen? Wäre Myrion da nicht
prädestinierter?“ Lazarus schüttelte den Kopf. „Nein denn ich
trage, von beiden direkten Nachkommen, sprich von Dorian und
Andra, die Gene in mir. Ihr vergesst alle ich hatte einmal zwei
Väter nicht nur einen, nicht nur Myrion, sondern auch Leon. Und
Leon stammt von Dorian und Mystra ab, nimm nun noch Andras Gene
von Myrion und heraus kommen alle drei Avatare. Das heißt Aurian
würde sogar nicht mal nur ein Kind bekommen sondern Drillinge.“
Ethan sah ihn kopfschüttelnd an. „Du bist verrückt geworden. Ich
habe das Gefühl du bist übergeschnappt. Aurian soll dich mal
wieder richtig ran nehmen, dann vergehen dir diese idiotischen
Ideen. Du hast doch nicht alle Tassen im Schrank. Zudem vergisst
du eins, das Thanatos die Seelen in sie setzen müsste und meinst
du nicht da hätte Aurian auch noch ein Wörtchen mit zu reden?“
Daran hatte Lazarus in der Tat nicht gedacht, doch hatte er auch
ein Argument dagegen.“Sobald Aurian feststellt das sie die
Kinder bekommt, denke ich würde sie es veranlassen.“ Ethan
merkte das er nicht dagegen ankam, also holte er seinen letzten
Trumpf aus dem Ärmel. „Ich sag dir was, bevor du es wüsstest das
sie von dir schwanger wird, wüsste sie es selber …....und ich.
Ich bin wie du selber gehört hast das Bindeglied zwischen
Vergangenheit und Gegenwart. Mal abgesehen davon das ich Kräfte
habe von denen du keine Ahnung hast. Und ich sage dir sie wird
nicht schwanger und wenn ich daneben stehen muss um es zu
verhüten, glaub mir.“ Als Ethan den letzten Absatz des Satzes
sagte wurden ihm und Lazarus auf einmal klar was er da wirklich
gesagt hatte und nun mussten beide lachen als sie es sich
vorstellten. Lazarus lachte. „Ist klar du hältst die Kerze. Da
käme sicherlich wahnsinnige Stimmung auf. Also ich denke eher
das du dich dann kaum zurück halten könntest und wahrscheinlich
noch mit ins Bett springen würdest.“ Er grinste frech. „Meinst
du ich hätte nicht gesehen wie du mich ansiehst? Ich mache dich
wohl an? Sei ehrlich du bist scharf auf mich.“ Er war schon auf
dem Sprung denn er wusste genau das Ethan nur auf Frauen stand,
doch versuchte er hier zu witzeln und rechnete damit das das nun
in einer Balgerei enden würde. Und tatsächlich. Ethan sprang
darauf an und war schneller aus dem Liegestuhl als Lazarus
gucken konnte. Er riss Lazarus aus dem Liegestuhl und knurrte
ihn an. „Sag so etwas nie wieder.“ Lazarus grinste. „Was sonst?
Kriege ich dann die Prügel die du mir schon verabreichen
wolltest als du noch mit ihr alleine warst?“ Ethan begriff jetzt
erst das Lazarus nur Spaß gemacht hatte, das er ihn hoch nehmen
wollte. So ließ er ihn los. Doch Lazarus hatte etwas in seinen
Augen gesehen und wurde nun ernst. „Ich liege gar nicht so
falsch mit dem Scherz den ich gerade machte. Nur das du nicht
mich meinst sondern Aurian. Du möchtest es sehen und du möchtest
das wir zusammen mit ihr ins Bett gehen. Alleine der Gedanke
macht dich an. Und sag nun nicht nein.“ Dabei deutete er auf
Ethans Badehose. „Ich sehe es deutlich.“ Ethan wurde zum ersten
mal in seinem Leben rot und drehte sich ab um ins Meer zu gehen
und sich ab zu kühlen. Doch Lazarus hielt ihn fest. „Sag mir was
los ist.“ Leise erwiderte Ethan. „Ich bin nicht nur Hetero ich
bin bisexuell und so unrecht hattest du gar nicht. Ich finde
dich wirklich attraktiv. Und mir vor zustellen dich und Aurian
zu sehen. Gott vor Monaten hätte ich es nicht für möglich
gehalten nur daran zu denken, doch jetzt macht mich der Gedanke
sogar an.“ Lazarus grinste: „und deswegen hältst du dich für Bi?
Du hast einen Vogel. Du bist ebenso wenig Bi wie ich, doch macht
es dir nichts aus, einen anderen Kerl im Bett zu haben. Du hast
lediglich keine Berührungsängste und das du mich für attraktiv
hältst ist auch ganz normal. Ich hatte mal einen Freund, Arden,
noch Heteroer als er konnte niemand sein, und selbst er
reagierte als ich ihn an mich zog und sogar küsste. Nicht das du
auf falsche Ideen kommst, ich testete es nur, weil ich merkte
das auch gestandene Männer auf mich an sprangen. Mir wurde da
bewusst das ich nicht nur auf Frauen wirke sondern auch auf
Kerle. Also mach dir deswegen mal keine Gedanken. Doch wenn du
es testen willst, na dann komm mal mit.“ Ethan folgte Lazarus
und sie erschienen wie so oft im Tempel. Die Frauen wusste wenn
die beiden kamen würde es immer spaßig werden und so suchte
Lazarus kurzerhand eine aus die bereit war mit ihnen beiden ins
Bett zu gehen, was sie dann auch taten. Sie wussten natürlich
das jeder von ihnen die Frau höchstens einmal nehmen konnte,
wenn sie sie nicht umbringen wollten, aber für den Test würde es
auch ausreichen. Sie waren gerade so richtig dran, als Lazarus
zu grinsen begann, er streichelte Ethan, denn er wusste von sich
das er wirklich keine Berührungsängste hatte. Doch wie erwartet
zuckte Ethan vor seinen Streicheleinheiten leicht zurück. Doch
als Lazarus ihn dann mit seinem Körper auf das Bett presste und
ihn sogar noch leidenschaftlich küsste und Ethan dessen Körper
auf sich spürte, war es ganz vorbei. Ethan stieß ihn von sich
und sprang aus dem Bett. „Behalte deine Finger bei dir, was
sollte das denn?“ Lazarus lehnte frech grinsend am Kopfende des
Bettes und sah ihn nur an. „Das mal dazu, du bist bisexuell.
Wärst du es wirklich hättest du es genossen das ich dich geküsst
habe von allem anderen mal zu schweigen. Aber schau mal wie
schnell du aus dem Bett warst.“ Das Mädchen kicherte leise.
„Also ich würde sagen er steht eindeutig nur auf Frauen.“
Lazarus deutete auf das Mädchen und sah Ethan an. „Da hörst du
es. Und nun komm wieder ins Bett und keine Sorge von mir hast du
nichts zu befürchten.“ Ethan war durcheinander, er begriff das
er tatsächlich nicht auf Lazarus stand,. Obwohl er ihn attraktiv
und sehr reizvoll fand. Doch mehr als leichte Berührungen die
zwangsläufig waren wenn man auch einen anderen Kerl mit im Bett
hatte, wollte er nicht von ihm und doch machte es ihn neugierig.
Er sah Lazarus an. „Wenn ich jetzt mehr gewollt hätte was dann?“
Lazarus zuckte mit der Schulter. „Nun dann hätte ich es dir
gegeben, was sonst. Wenn ich schon jemanden dermaßen reize ziehe
ich mich nicht zurück wenn es auf einmal eng wird. Ich stehe
auch nicht auf Männer, doch habe ich auch keine Abneigung gegen
sie. Du vergisst eins mein Bester, ich bin Eros. Ich kenne
beiden Seiten. Übrigens so wie Aurian, sie hatte auch mal was
mit einer Frau, wenn auch nur ein oder zweimal. Soweit ich
weiß.“ Ethan sah ihn fragend an. „Du hattest mal was mit einem
Kerl?“ Lazarus nickte. „Sicher, ich musste doch wissen wie das
ist. Doch frag nicht wer es war.“ Ethan kratzte sich am Kopf und
sah Lazarus weiterhin an. Das Mädchen hatte sich unauffällig
verzogen, es sah das sie hier einiges zu klären hatten. „Es
macht dir wirklich nichts aus?“ Lazarus schüttelte den Kopf.
„Nein. Wieso? Möchtest du es nun doch mal probieren?“ Lazarus
sah das auf der einen Seite die Abneigung dagegen in Ethan
kämpfte und auf der anderen Seite die Neugierde. Er wartete
geduldig. Er wusste er musste Ethan Zeit lassen sich zu
entscheiden. Doch alleine das er darüber nachdachte und es nicht
sofort komplett ablehnte, machte Lazarus klar das Ethan dem
ganzen nicht ganz so abgeneigt war wie er anfangs gedacht hatte.
„Ich sag dir was, wir werden es tun. Damit meine ich wir werden
gemeinsam mit Aurian ins Bett gehen und dann werde ich auch dich
nehmen. Das heißt, gehst du mit uns zusammen ins Bett rechne
damit das du anschließend eine weitere Art der körperlichen
Liebe kennen gelernt hast.“ Er zwinkerte ihm frech zu und erhob
sich dann ebenfalls. Lazarus wurde klar, dadurch das er Ethan
damit regelrecht überrumpelt hatte, hatte ihn aus dem Bett
springen lassen. Jetzt wusste er was auf ihn zu kam, sollte er
tatsächlich mit ihm und Aurian ins Bett gehen.
Wenige Tage
danach ging Lazarus zum Angriff über. Als Aurian ihn auf sich
zukommen sah, wusste sie schon was Lazarus vor hatte und von ihr
wollte. Seine Blicke sagten alles, sie glitten anzüglich an ihr
entlang. „Ich denke ich habe lange genug gewartet, jetzt will
ich auch was mir zusteht.“ Sein Atem ging schwer und als er nahe
vor ihr stand umfassten seine Hände ihr Gesicht, er neigte sich
zu ihr herab und küsste sie fordernd. Als sie ihre Arme um ihn
legte löste er den Kuss und riss sie in seine Arme, er presste
sie hart an sich. „Ich will dich und will auch nicht länger
warten.“ Dann verschwand er mit ihr in seinem Zimmer, er wartete
ihre gesprochene Antwort gar nicht erst ab. Nun fanden sich
Licht und Licht wieder in einem leidenschaftlichen Liebesakt.
Lazarus war nun ein erfahrener Liebhaber und das spürte Aurian
auch. Er als auch sie dachten an ihr erstes Mal und wie
unbeholfen er damals noch gewesen war. Doch nun zeigte er ihr
was er von ihr und auch anderen gelernt hatte. Aurian wusste
zwar noch wie es mit ihm gewesen war doch nun tobte er sich
richtig gehend aus und sie genoss es. Was beide nicht wussten
war das Ethan unsichtbar mit im Zimmer stand, er überwachte
tatsächlich ob Aurian schwanger würde. Doch wie er es vermutet
hatte, geschah das nicht. Doch sah er nun was Lazarus wirklich
alles drauf hatte und ihm keine Liebestechnik fremd war. Er
musste für sich selber zugeben das selbst er noch einiges von
Lazarus lernen konnte. Es erregte ihn zu sehen was die beiden da
trieben, er keuchte leise auf und stellte sich vor wie es wäre
wenn er mit ihnen dort liegen würde. Auf einmal erschien Myrion
neben ihm, ebenfalls unsichtbar. Er lächelte und sah Ethan an.
„Es wurde auch Zeit, ich merkte schon wie der Junge immer
dusseliger wurde.“ Kurz betrachtete er Ethan. „Ich sehe es lässt
dich nicht kalt. Du würdest wohl am liebsten mitmachen oder?“
Ethan wunderte sich das Myrion ihn sehen konnte und das er ihn
gefunden hatte, also fragte er ihn und gab zu das er recht
hatte, er würde am liebsten zu den beiden ins Bett springen.
Myrion lachte. „Junge, Leon und ich haben das dermaßen
perfektioniert, das glaubst du gar nicht. Wir haben Aurian oft
beobachtet wenn sie mit einem anderen Kerl im Bett lag. Und wir
waren auch oft drauf und dran mit ins Bett zu springen. Doch
denke ich, das hier sollte alleine Lazarus gehören, komm lass
uns gehen.“ Ethan nickte und erklärte Myrion warum er eigentlich
dort gewesen war, als sie draußen am Meer saßen. Myrion nickte.
„Das war es also. Ich ahnte das es einen tief sitzenden Grund
haben würde. Doch der Junge spricht selten über seine Ängste.
Wenn er es dir gegenüber getan hat, sieh es als Vertrauensbeweis
an. Er mag dich sehr. Und keine Angst ich sag ihm nicht das du
es mir verraten hast.“ Ethan fragte Myrion nun auch wie es
gewesen war, als er und Leon gemeinsam mit Aurian das Bett
geteilt hatten. Myrion sah ihn an und antwortete. „Aufregend.
Die Frau gibt alles, sie lässt keinen Wunsch offen.“ Ethan
zauderte noch einen Moment doch dann fragte er Myrion doch. „Kam
es auch mal dazu das du und Leon......na du weißt schon.“ Myrion
lachte. „Söhnchen, wir drei Leon, Aurian und ich haben einige
Tausend Jahre miteinander verbracht, und glaub mir da ist
einiges gelaufen in unserem Schlafzimmer. Leon war durchtrieben
und hatte vor nichts Scheu, auch vor mir nicht. Wenn es ihm zu
langweilig wurde nur daneben zu liegen und sie zu streicheln,
während ich sie mir nahm, kam auch schon mal was anderes vor. Es
hat sehr lange gedauert bis diese Nähe bei uns stattfand, doch
irgendwann war es soweit. Wir haben mehr miteinander geteilt als
nur Aurians Liebe oder ihren Körper. Ich vermisse ihn sehr und
nicht deswegen. Doch er hatte einen trockenen Humor und traf oft
den Nagel auf den Kopf. Es ist als würde mir ein Teil meiner
Seele fehlen.“ Ethan nickte. Myrion war immer sehr verschlossen
gewesen, vor allem ihm gegenüber. Jetzt begriff Ethan das sein
Vertrauter Leon gewesen war, ihm hatte er sich anvertraut, ihm
hatte er alles erzählt was ihm auf der Seele gelegen hatte. Und
Ethan konnte sich vorstellen wie sehr Myrion sein Freund fehlte.
Er dachte an Lazarus und das sich bei ihnen langsam aber sicher
auch so etwas aufbaute. Er dachte darüber nach wie viel ihm
entgangen wäre, wenn er wirklich nur mit Aurian alleine zurück
geblieben wäre. Lazarus Freundschaft war für ihn wertvoller als
Gold. Myrion sah ihn an. „Du und Lazarus?“ Ethan nickte sachte.
„Ich glaube ja. Ihm scheint es nichts aus zu machen. Doch ich
stehe nicht auf Männer.“ Myrion nickte leicht. „Das tue ich auch
nicht und doch war es mit Leon etwas anderes. Nicht sein Körper
sprach mich an doch im Eifer des Gefechts kamen auch
Konstellationen zusammen die man nicht beschreiben kann. Und
zudem es gibt auch mehr als eine Möglichkeit eine Frau zu
nehmen. So das es auch schon mal vor kam, das wir sie beide
gleichzeitig genommen haben wenn du verstehst.“ Er seufzte
leise. „Lass uns von was anderem reden. Was machen die beiden
Kinder?“ Ethan ahnte das es Myrion schwer fiel über Leon zu
reden. „Es geht ihnen gut. Doch finden weder Lazarus noch ich
einen Bezug zu ihnen, wir sehen uns eher als Erzeuger an und
nicht als Vater. Wir hatten abgesprochen das ich das Mädchen
zeugen würde und er den Jungen. Es fällt ihm schwer sich vor zu
stellen das seine eventuelle Geliebte seine Tochter sein könnte.
Es wundert mich immer, es macht ihm nichts aus mit seiner Mutter
zu schlafen, im Gegenteil da ist er ganz heiß drauf, aber seine
Töchter will er nicht.“ Myrion lächelte. „Lazarus hatte schon
seit er ein Baby war einen Ödipus Komplex. Er liebt Aurian in
verschiedener Hinsicht. Als seine Mutter und als seine Geliebte.
Lazarus ist undurchschaubar. Es wundert mich sogar das er nun so
leicht dazu fähig war, ein unsterbliches Kind zu zeugen, für das
er nicht der Vater sein will. Er war an sich immer ebenso
vernarrt in Kinder wie ich. Doch ich denke, alles was mit dem
Tod des Universums zusammen hängt, hat uns alle verändert.“
Ethan nickte. So lange hatte er sich noch nie mit Myrion
unterhalten und er erkannte in ihm einen besonderen Mann. Myrion
war mit niemandem zu vergleichen. Er wünschte sich in diesem
Moment das Myrion sein Vater gewesen wäre, doch auf einmal wurde
ihm klar das Myrion zwar nicht sein Vater war er aber dennoch
mit ihm verwandt war. Myrion hatte Ethan und dessen Mienenspiel
beobachtet. Er schmunzelte als er sah das dem jungen Gott auf
einmal eine Erkenntnis gekommen war. „Na was ist dir
eingefallen?“ Ethan sah ihn an. „Du bist mein Urahn sozusagen,
ich bin einer deiner Enkel. Na ja über einige Generationen
hinweg. Und Lazarus........oh man.“ Myrion lachte dröhnend. „Und
das fiel dir nun erst auf? Junge du hast mehr von Lazarus als du
gedacht hast. Du kanntest uns nur nicht, deswegen ist es dir nie
bewusst geworden. Und unter uns, auch Aurian ist mit dir
verwandt, denn sie brachte deinen Großvater zur Welt. Unser
Aussehen täuscht, denk mal alleine daran wie alt Aurian ist und
vom Licht will ich mal gar nicht reden. Sie ist noch ebenso
schön wie an dem Tag als ich sie kennen lernte.“ Er wurde
nachdenklich. „Nur viel ernster und sie hat viel von der frechen
Art eingebüßt die sie früher hatte. Er erzählte Ethan wie er
Aurian kennen gelernt und wie sie ihn heraus gefordert hatte.
„Gott war sie scharf, ich hatte nur einen Gedanken, wie kriege
ich sie in mein Bett. Mein Vater riss mir bald den Kopf ab, als
er sah was sich da anbahnte. Denn ich muss zugeben ich war
damals ein wilder Hengst und ließ keine Stute aus die mir über
den Weg lief. Dann kam sie und mich interessierte keine andere
Frau mehr.“ Ethan sah ihn an. „Diese langen Jahre, diese lange
Zeit hattest du wirklich nie wieder eine andere?“ Myrion
schüttelte den Kopf. „Nein, ich schwor allen anderen ab, ich
wollte nur noch sie.“ Ethan sah ihn bewundernd an. „Also ich
liebe sie auch, doch niemals eine andere, das könnte ich nicht.
Ich will auch ein wenig Abwechslung.“ Myrion schüttelte den
Kopf. „Was kann mir eine andere bieten, was sie mir nicht gibt?
Da gibt es nichts. Und nur um mal eine andere zu haben, also ne
das muss nicht sein. Ich komme da wohl auf meinen Vater heraus.
So lange ich meine große Liebe nicht gefunden hatte, jagte ich
jedem Rock hinter her. Wobei ich sagen muss das tat mein Vater
auch noch nicht mal. Nun jedenfalls als ich meine Liebe fand,
waren die anderen für mich reizlos geworden. Und was Lazarus
dort in der Zukunft gesehen hat, waren nicht seine Kinder,
sondern meine und nicht Aurian war ihre Mutter. Die Avatare
entstehen durch mich neu und eine der Priesterinnen wird ihre
Mutter sein, doch wird sie bei der Geburt sterben. Das weiß ich
von Aurian. Was Lazarus wahrscheinlich sah, war das Aurian und
ich sie großziehen. Doch noch kann ich mich nicht überwinden zu
einer anderen Frau zu gehen, vor allem wenn ich weiß das ich
schuld an ihrem Tod sein werde.“ Ethan verstand. Er sah Myrion
an. „Ich werde es tun. Iona soll die Gene oder das Avatarenblut
das benötigt wird aus mir entnehmen und es den Kindern geben.
Ich zeuge sie für dich. Mir macht es nichts aus, wenn die Mutter
bei der Geburt stirbt. Und ihr könnt sie gerne aufziehen.“
Myrion sah Ethan überrascht an, damit hatte er niemals
gerechnet. Ethan hatte sich in diesem einen Jahr das sie nun
schon hier waren gewaltig geändert. Er sah Myrion an. „Mir wurde
auf einmal etwas klar. Die magische Zahl des Universums, ist
immer noch drei, doch die Konstellationen haben sich geändert.
Aurian gehört nicht mehr dazu, sie ist um es mal bildlich aus zu
drücken, die Sonne um die sich alles dreht. Und wir drei, du,
Lazarus und ich sind die Planeten die sie umkreisen.“ Auf einmal
lachte Ethan herzlich und sah Myrion an. „Sag es ihr nicht, doch
das Universum wusste was sie getan hatte und es hieß es gut. Es
wusste das ich nicht ihr einziger Stern sein würde. Es hatte
zwar erwartet das sie sich an seine Anweisung halten würde, und
ging davon aus das sie euch irgendwann ersetzen würde, doch als
es sah was Aurian dort trieb, hieß es die Sache gut. Ich habe
immer überlegt wie sie es geschafft hatte damit durch zu kommen,
doch das hat sie gar nicht, sondern das Universum hat sie
einfach nicht abgehalten. Ebenso wusste es wie treu Chronos und
Thanatos zu ihr halten und ihr auf ihre Weise helfen würden. Es
rechnete damit das sie alles was man noch retten konnte, auch
retten würden. Es hat alle reingelegt.“ Myrion sah ihn fragend
an. „Woher weißt du das auf einmal?“ Ethan lächelte. „Glaub mir
einfach, das wenn ich es sage das es wahrhaftig so ist. Ich
spüre wie das junge Univerum langsam erwacht und irgendwann wird
auch Aurian dahinter kommen und es bestätigen. Ebenso ist es mit
Gregorian und Damok, auch sie gehören zu einer
Dreierkonstellation, nur diesmal gehört auch Aurian dazu, denn
die drei sind........die Alten. Das Chaos gab es schon immer,
nur nie in personifizierter Form, ebenso das was zwischen
schwarz und weiß ist, nämlich das grau, das ist Gregorian, er
ist ein Neutrum. Er ist weder gut noch böse, sondern beides. Ich
habe mich lange gefragt warum jetzt, warum kurz bevor alles
zusammen bricht. Ich meine warum sind sie nicht auch aufgetaucht
als das Licht auftauchte. Doch jetzt weiß ich sie waren schon da
ebenso wie das Licht. Nur das Licht war dem Universum entwischt,
nahm sich eine Seele und durch forschte das Universum. Das Chaos
und das Neutrum, wurden vom Universum zurück gehalten. Als es
aber sein Ende nahen spürt musste es diese beiden freigeben. Was
Aurian miterlebte war nicht die Geburt des Chaos sondern seine
Freilassung. Und der Funke der entstand als Damok und Aurian
aufeinander trafen, war das zusammen treffen von Gut und Böse,
von Licht und Finsternis und auch das Neutrum war frei. Denn
beide trugen einen Teil des Neutrums in sich. Das freigegeben
wurde als sie im Kampf aufeinander trafen. So muss es gewesen
sein.“ Ethan war aufgeregt am liebsten hätte er seine
Erkenntnisse Aurian mitgeteilt und so sprang er auf. „Das muss
ich ihr sagen.“ Myrion schmunzelte und hielt ihn zurück. „Das
geht jetzt nicht, schon vergessen? Sie ist zur Zeit mit Lazarus
zusammen. Wenn das alles stimmt was du sagst, was ist dann aber
mit den Geistern?“ Ethan setzte sich wieder. „Nun die Geister
waren nötig um die Avatare zu schaffen und daraus wiederum die
Götter. Sie personifizierten die Inkarnationen. Sprich, die
Natur, den Tod, die Zeit und so weiter. Eins greift in das
andere. Doch der Ursprung allen Lebens liegt in Aurian, er liegt
im Licht. Dadurch das das Licht durch das Universum wandelte,
begannen Sonnen zu glühen, begannen sich Welten zu bilden und
Monde begannen sie zu umkreisen. Wenn der weibliche Geist auch
ihren Teil dazu tat, so lag doch das Leben nicht in ihr. Sie
erschuf nur leblose Materie, das Leben war im Licht enthalten.
Ein Beispiel, stell mal eine Pflanze in den dunklen Keller, was
geschieht? Sie verwelkt. Selbst wenn du sie gießt und düngst und
dich gut um sie kümmerst, verwelkt sie. Weil ihr das Licht
fehlt. Und aus diesem Grunde ist das Licht ewig. Aurian, also
ihre Seele hatte nur das Pech sozusagen, das sie dem Licht so
gut gefiel das es sich mit ihr verband, weil es nicht wollte das
sie stirbt, zudem brauchte es eh einen Körper um vieles was
kommen sollte zu schaffen. Aber sie brauchte auch einen starken
Geist und Aurians Geist ist stark. Sicher sie weint auch, aber
das ist normal. Sie ist ja zum Teil menschlich. Aber auch hier
fanden sich drei Konstellationen zusammen. Aurians Körper der
anfangs von einem Mann bewohnt wurde und Aurians Seele die
wiederum in einem sterbenden Körper weilte und schlussendlich
das Licht selber. Drei Teile ergeben in diesem Fall das perfekte
Wesen für das Licht. Stark, hart, unbeugsam und doch liebevoll,
zärtlich und sanft.“ Myrion nickte, langsam begann er alles zu
verstehen. Ethan sprach weiter. „Das sie so verlangend ist hat
auch seinen Grund. Ich will es mal so ausdrücken sobald sie mit
einem Mann ins Bett geht und er seinen Samen hinterlässt
befruchtet er sozusagen das Universum mit seinem Leben. Denn
auch eine Frau kann alleine keine Leben schaffen, dazu gehört
auch der männliche Teil. Und Aurian ist wie eine Biene, sie
schwirrt von einer Blume zur anderen. Jetzt wo sie begonnen hat
nicht nur mit mir zu schlafen sondern auch mit dir und Lazarus,
nun wird das Universum schneller erwachen. Welten und ganze
Galaxien entstanden durch dich und Leon. Als das Chaos frei
gelassen wurde, änderte es sich, nun reichten zwei Männer nicht
mehr. Dann trat Gregorian ins Spiel ein und abermals änderte es
sich, diesmal würde das Universum gänzlich untergehen. Doch
Aurian nutzte ihr Wissen um das zu retten was sie liebte. Hier
kam ihre Kraft zum Vorschein, sie nahm es sogar mit dem
Universum auf um es schlussendlich auch zu retten. Wenn auch nur
in dem sie das Universum neu gestaltete und ihm mit meiner Hilfe
neue Galaxien schenkte , neue Sterne , Welten und was es sonst
noch gibt. Und ich gehe mal davon aus, das sie auch das Chaos
und das Neutrum sehr gezielt und zur richtigen Zeit einsetzt.
Denn sie weiß ebenso wie ich das es ohne diese beiden nicht
geht. Kein Tag ohne Nacht.“ Myrion nickte verstehend. Ethan
hatte ihm hier Wissen offenbart, das für ihn sehr gewaltig war
und doch schien der junge Gott genau zu wissen wovon er redete.
Myrion glaubte ihm.

Kapitel 6: Das Universum erwacht

Am nächsten Tag als Aurian und
Myrion das Haus verließen hörten sie jemanden singen. Als sie
sich umsahen stand Lazarus am Strand und tanzte, in dem er sich
in den Hüften wiegte und immer mal von einem Bein auf das andere
trat und sang. Wieder mal bewunderte Aurian seine Stimme. Sie
grinste: „Sieh ihn dir an, würde er vor den Priesterinnen so
tanzen, würde sie ihm alle ins Zimmer folgen. Seine Bewegungen
sind sehr aufreizend, doch die Stimme rührt zu Tränen.“ Aurian
sah zur Seite und dort stand Ethan dem der Mund offen stand, sie
sah ihn an. „Mach den Mund zu Junge.“ Was Ethan den Mund offen
stehen ließ war nicht nur Lazarus Gesang, das hätte er eh nie
vermutet das er so schön singen konnte, doch als er dessen
Bewegungen die den ganzen Körper umfassten sah, wobei Lazarus
lediglich in einer Badehose dort stand das brachte ihn doch zum
staunen. Man sah jede Muskelbewegung des Körpers und Lazarus
bewegte sich leicht aufreizend laziv. Ethan atmete scharf ein.
„Also das muss er perfektioniert haben, denn das könnte ich in
tausend Jahren nicht. Seht euch diese Bewegungen an, als da kann
ich Aurian nur zustimmen, wenn er das im Tempel tun würde, dann
hätte er sein Bett voll. Hinzu kommt noch seine liebenswerte
Art. Ich glaube ihm kann man nicht wirklich böse sein.“ Als
Lazarus die drei sah hielt er urplötzlich inne und grinste sie
an. „Na hat es euch gefallen?“ Aurian klatschte begeistert. „Du
singst sehr schön. Du besitzt eine begnadete Stimme.“ Langsam
und sich ebenso aufreizend bewegend trat er auf Aurian zu, die
nun doch scharf ein atmen musste, er grinste als er es bemerkte.
„Das ist alles? Ich dachte das du mich sofort greifen und mich
ins Bett zerren würdest. Doch so kann man sich irren.“ Nun
lachte Ethan. „Was das alles nur um sie ins Bett zu kriegen? Du
hattest doch gestern schon deinen Spass und ich denke nicht zu
knapp.“ Lazarus zwinkerte ihm leicht zu. „Der Gentleman genießt
und schweigt. Doch nein, es war nicht deswegen, irgendwie hatte
ich heute Lust zu singen und zu tanzen. Vor allem da nicht
eintraf was ich befürchtet hatte.“ Ethan nickte verstehend.
Nun Ethan sprach innerhalb der
nächsten Tagen mal mit Iona, er hatte es durchaus ernst gemeint,
als er Myrion anbot die Zeugung für ihn zu übernehmen. Doch Iona
schüttelte nur den Kopf. „Nein mein Junge, Aurian hat vollkommen
recht, hier muss Myrion ran, ob er will oder nicht. Ich weiß das
es Aurian jetzt schon das Herz zerbricht, das er sich mit einer
anderen einlassen muss, obwohl er es nicht will. Hätte Lazarus
euch nicht gefunden, hätte er sich irgendwann eine andere
genommen und das Problem wäre erst gar nicht aufgetaucht, doch
jetzt, hält er an seiner Treue fest.“ Ethan sah Iona fragend an.
„Ich dachte sie sei nicht eifersüchtig?“ Iona schüttelte leicht
den Kopf. „Ist sie auch nicht, doch Myrion war und ist ihr treu,
da liegt der Hund begraben. Doch sie hat bereits einen Plan, und
sie muss obwohl sie Myrion liebt, ihn hintergehen, damit er tut
was getan werden muss. Ich sagte es schon mal, ich möchte nicht
mit Aurian tauschen. Sie mag zwar alle Macht haben die man
bekommen kann, aber ihr Schicksal ist dafür auch um so härter.“
Ethan teilte Myrion mit das Iona sein Angebot abgelehnt habe,
weil es nicht gehen würde. Myrion nickte nur, so etwas hatte er
sich schon gedacht. Doch Aurian wusste was nötig war musste
getan werden, und als Myrion sich wieder mal in der Nähe des
Tempels aufhielt, sah er eine junge Frau, grazil und hübsch. Er
betrachtete sie und dachte sich, sie könnte mir gefallen. Es
kostete ihn Überwindung doch sprach er sie an, stellte sich vor
und fragte sie ob sie bereit sei mit ihm das Bett zu teilen,
ebenso teilte er ihr mit das es nur dieses eine mal sein würde.
Er erwartete nicht das sie ja sagen würde und war sehr
überrascht als sie es doch sagte. Also folgte er ihr, sein
schlechtes Gewissen fraß jetzt schon an ihm, es gefiel ihm gar
nicht sich mit einer andere einlassen zu müssen. Was er nicht
ahnte war das Aurian ihn beobachtete. Denn sie hatte niemandem
gesagt was tatsächlich geschehen würde. Myrion würde es erst
Stunden später klar werden. Als er mit der jungen Frau schlief
überkam ihn die Ekstase, die Lust überwältigte ihn und so nahm
er sich was er bekommen konnte. Selbst als sich noch zwei
weitere Frauen dazu gesellten, nahm er sich die auch noch. Sein
Körper brannte vor Verlangen und die drei Frauen waren nach
einer gewissen Zeit absolut erschöpft. Als sie sich nun
weigerten weiter zu machen, weil sie nicht mehr konnten, kam er
zur Besinnung und sah nun was geschehen war. Er hatte nicht nur
mit einer Frau geschlafen sondern mit drei. Später würde er
erfahren das er auch alle drei geschwängert hatte. Das waren die
Mütter der drei Avatare, wobei eine sogar Zwillinge trug.
Allerdings musste er sich selber eingestehen das es ihm wirklich
gefallen hatte. Einige tausend Jahre war er nur mit Aurian
zusammen gewesen, und nun spürte er wie seine wilde Natur wieder
zum Vorschein kam. Er war ein wilder Hengst gewesen, wie er
Ethan erzählt hatte, bevor er Aurian kennen gelernt hatte und
dieser wilde Hengst wollte nun wieder heraus. Er sah auf die
drei Frauen in seinem Bett und lachte auf einmal. Das schlechte
Gewissen hatte sich verflüchtigt, er wusste das Aurian ihm
verzeihen würde. Auf einmal wurde ihm klar warum man ihnen an
einigen Dingen die Erinnerung genommen hatte, sie mussten ebenso
wie das Universum zu ihren Ursprüngen zurück.
Alles begann von vorne, das
Universum wurde erneuert, also auch alles andere. Er erhob sich
aus dem Bett und sah sich die drei noch mal an. Er hatte schon
befürchtet das er sich verlieben würde, doch das war nicht der
Fall. Er hatte die drei benutzt und nun zuckte er nur mit der
Schulter. „Es war sehr schön mit euch, vielleicht wiederholen
wir das mal. Doch seid euch darüber im klaren, ich liebe nur
eine und das ist die Göttin des Lichts.“ Dann zog er sich an und
ging. Die drei Frauen würden später heraus finden das sie
schwanger waren und tatsächlich würde eine bei der Geburt
sterben, denn die Zwillinge kosteten ihre ganze Kraft. Myrion
war klar das er eine von ihnen geschwängert haben musste und war
sehr überrascht das aus seinen Lenden sogar vier Kinder
entspringen würden. Er sah Aurian an. „Wieso vier? Es waren nur
drei Avatare.“ Aurian nickte. „Das stimmt schon, doch Dorian
hatte eine geteilte Seele mit Eric. Und Eric wollte nicht mehr
länger im Totenreich bleiben. Er liebte Jasmin zwar doch er
hatte schon mal etliche Jahrzehnte nur im Totenreich, damals
noch Jasmins Paradies verbracht und wollte nun lieber wieder
geboren werden. Jasmin ließ ihn gehen und sagte ihm das sie auf
ihn warten würde. Doch sie hatte sich durch ihre Leidenszeit
dermaßen verändert, das wirkt selbst jetzt noch nach. Einige
Zeit konnte sie es verdrängen und vergessen, da war ihr ihre
Liebe wichtiger, doch jetzt, wollte sie es nicht mehr. Und Eric?
Er liebte Jasmin zwar, doch ist er ein Kerl der gerne am
Geschehen teilnehmen würde, also gab ich die Erlaubnis als
Thanatos mich fragte das auch er zurück kommen kann. Er und
Dorian werden Brüder sein, das sind die Zwillinge.“ Jetzt
verstand Myrion und nickte leicht. Aurian sah ihn an. „Jasmin
wird Eric und Dorian mit der Zeit vergessen, ich habe mit
Thanatos gesprochen und ihm gesagt, das es so sein soll. Das ist
besser für alle Beteiligten. So kann sie glücklich bei ihm im
Paradies existieren ohne sich Gedanken machen zu müssen. Sie hat
sich den Frieden wohl verdient und die beiden Männer können noch
mal von vorne anfangen, ohne Gewissensbisse wegen ihr zu haben.
Langsam wurde allen Göttern klar
das sich einiges verändert hatte. Es war nicht mehr wie früher.
Man rückte zwar näher zusammen und doch war es anders. Die
Priesterinnen konnten sie nur dann sehen wenn sie es zuließen,
ansonsten lebten sie auf der Insel im verborgenen. Hier und da
kamen mal Anfragen ob man dort nicht siedeln dürfte, doch allen
Bewerbern wurde es abgeschlagen, in dem die Hohepriesterin
verkündete das die Götter ihre Ruhe haben wollten. Die Insel
wäre zwar groß genug gewesen um auch ohne Probleme noch eine
Stadt beherbergen zu können, doch noch wollte das keiner von
ihnen. Im Laufe der Zeit wurde die Insel bekannt unter dem
Namen. „Insel der Götter“. Es gab auch immer mal den einen oder
anderen Abenteurer der sich auf die Insel schmuggelte, doch von
den Göttern fanden sie nichts. Langsam machte sich sogar das
Gerücht breit, das nur behauptet wurde das dort die Götter leben
würden. Als Aurian das hörte schmunzelte sie, doch als sich
sogar ein König dazu berufen fühlte die Insel ein nehmen zu
wollen erschien sie ihm als Lichtgestalt und ihre Stimme
ertönte. „Wage es nicht mal daran zu denken, die Insel ist was
sie ist. Und solltet du als Eroberer die Insel betreten sei
gewiss, das du dich gegen den Gott des Krieges stellen musst und
glaub mir das wirst du nicht überleben.“ Der König ließ sofort
von seinen Plänen ab wie man sich denken kann. Doch fragte auch
er nun höflich im Tempel nach ob er dort eine Stadt gründen
dürfe, bekam aber zur Antwort das es einmal einen Helden geben
würde, dem es erlaubt sein würde. Er aber die Erlaubnis nicht
bekäme.
So verging die Zeit. Die beiden
Kinder Iron und Nara wuchsen heran und die vier von Myrion
gezeugten Kinder wurden geboren, wobei die Mutter der Zwillinge
starb. Die Kinder wurden unter der Obhut des Tempels aufgezogen,
doch wie schon früher übernahm Aurian persönlich ihre Schulung.
Selbst die Priesterinnen und Priester wussten nicht wie Aurian
wirklich aussah, auch ihnen erschien sie nur in ihrer
Lichtgestalt. Doch nun erzählten ihnen die Kinder, das sie
wunderschön sei. Sie beschrieben sie wie sie war. Myrion suchte
den Tempel nicht mehr auf. Er befürchtete das seine wilde Natur
wieder heraus brechen würde. Allerdings hörte man oft das
hämmern seines Hammers der über die Insel schallte, wenn er in
seiner Schmiede arbeitete. Er liebte Kinder über alles, doch in
diesem Fall hielt er es wie Ethan und Lazarus und sah sich nur
als Erzeuger der Kinder. Ihm kam es eh merkwürdig vor das er
seinen einstigen Vater als auch Onkel gezeugt haben sollte. Doch
Aurian beruhigte ihn und sagte ihm das sich auch die Avatare
nicht an ihre Vergangenheit erinnern würden, sie würden nun von
vorne beginnen. Eric und Dorian waren im sprichwörtlichen Sinne
ein Herz und eine Seele. Sie liebten sich abgöttisch. Mystra und
Andra die von den anderen beiden Frauen ausgetragen worden
waren, begannen schon als Kinder nur zusammen zu hocken. Iron
überkamen immer mal Träume in dem er sich sah wie er einen
besonderen Kampfsport betrieb und tagsüber ahmte er diese
Bewegungen nach. Als Myrion das mal mitbekam, nahm er ihn unter
seine Fittiche und brachte ihm diesen Kampfsport bei. Auch hier
kam es ihm ein wenig merkwürdig vor das er nun seinen einstigen
Meister in dieser Sportart unterrichtete. Denn auch Myrion hatte
sich früher von ihm trainieren lassen. Doch fügte Myrion nun
auch noch einige andere Bewegungen aus seiner eigenen
Kampfsportart mit ein. Iron trainierte verbissen und übte weiter
auch wenn Myrion ihm frei gab. Da er und Nara bislang die
einzigen Kinder gewesen waren, hatten sie sich angefreundet,.
Nun aber da er sich auf seinen Sport konzentrierte kümmerte sich
Nara um Mystra, da sie auch weibliche Gesellschaft brauchte. Die
sechs Kinder waren im Ablauf nur weniger Jahre geboren worden,
so gab es nicht allzu große Altersunterschiede. Lazarus hatte
den Müttern klar gemacht, das wenn ihre Kinder erwachsen werden
und das achtzehnte Lebensjahr erreichen würden, selbst wählen
würden können ob sie nun im verborgenen leben wollten wie es
ihnen als Götter zustand oder ob sie weiterhin unter den
sterblichen bleiben wollten. Denn sie sollten nicht vergessen ,
das sie Göttern das Leben geschenkt hatten. Das ihnen als Mütter
aber immer ein besonderer Platz gebührte. Weitere Priesterinnen
und Priester bekamen die Erlaubnis ihren Wohnsitz auf der Insel
ein zu nehmen. Inzwischen hatten auch einige Priesterinnen
Kinder von den Priestern bekommen, denn sie lebten ja ebenfalls
nicht im Zölibat. Doch merkte man jetzt schon den Unterschied
zwischen den sterblichen und den göttlichen Kindern. Doch
besonders stachen Eric und Dorian hervor. Denn sie waren
teilweise an Bösartigkeit nicht zu übertreffen, Dorian vor
allem, wobei Eric auch immer mal doch noch ein Gewissen zeigte.
Als Kinder zerstörten sie gerne die Sandburgen oder Spielsachen
der anderen Kinder. Ebenso hatten sie keine Skrupel jemanden zu
verhauen wenn der ihnen nicht gab was sie von ihm wollten. Als
sie zu Teenagern heran wuchsen wurde es besonders schlimm. Die
Priesterinnen beschwerten sich zwar immer mal bei Lazarus und
Ethan, doch die sagten ihnen, das sie damit leben müssten.
Aurian habe verboten das man sich in die Entwicklung einmischt.
Schließlich würden hier zwei dunkle Götter heran wachsen, die
später dem Chaos dienen würden. Doch als Dorian, als ihn seine
Hormone überwältigten sogar ein Mädchen vergewaltigte um endlich
mal zum Zug zu kommen und anschließend sogar noch frech
behauptete das Mädchen habe es ja auch gewollt, platzte selbst
Aurian der Kragen. Denn so etwas würde sie niemals zulassen.
Spielsachen zerstören, oder auch mal Schläge austeilen war eine
Sache doch das hier war etwas anderes. Eric fand diese Aktion
auch nicht gut und redete Dorian ins Gewissen. Nun sah man auch
das es sogar zwischen diesen beiden einen großen Unterschied
gab. Denn es gab Dinge die selbst Eric niemals tun würde, die
Dorian aber eine große Befriedigung gaben. Trotz der guten
Erziehung kamen nun die Ursprünge wieder zum Vorschein, die
jeder von ihnen nun mal in sich trug. Mit der Zeit spürten die
Kinder auch ihre göttlichen Kräfte wachsen und Aurian lehrte sie
damit um zu gehen. Sie teilte ihnen auch mit das sie damit eine
große Verantwortung tragen würden. Dorian nutzte seine gleich
aus, in dem er dem König der einst die Insel überfallen wollte
leise zuflüsterte das er das doch ohne Probleme könnte, das er
doch schließlich der König sei. Also sollte er sich nicht davon
abhalten lassen. Das Resultat war, das es zum Krieg kam, und als
diese größenwahnsinnige König den Einflüsterungen erlag, lachte
sich Dorian ins Fäustchen als dabei ein ganzes Volk zerstört
wurde, denn Aaron leistete hier in seinem Zorn ganze Arbeit und
kein Stein blieb auf dem anderen in dem Land des Eroberers. Den
anderen Königreichen wurde klar das hier die Götter am Werk
gewesen waren, denn das war kein gewöhnlicher Krieg gewesen.
Während der angreifende König mit seinem Heer erschien, trat ihm
nur ein Mann entgegen und fegte seine Armee mit nur einer
Handbewegung vom Schlachtfeld und brüllte voller Zorn. „Wenn ihr
untereinander Krieg führen wollt so tut das, aber sollte es auch
nur ein König wagen, seine Hand nach der Insel der Götter aus zu
strecken, bekommt er es mit mir zu tun. Laßt euch das eine Lehre
sein.“ Iona hatte große Schwierigkeiten Aaron wieder ins Lot zu
bringen und beschwerte sich anschließend auch bei Aurian, das es
nur Dorians Bösartigkeit zu verdanken war, das es überhaupt
soweit kam. „Du musst etwas tun, das geht so nicht. Dorian gerät
immer mehr außer Kontrolle. Nimm ihm zur Not die göttlichen
Kräfte, das hast du doch schon mal getan und unterzieh ihn einer
Prüfung. Oder mach sonst was. Aber irgendwas muss geschehen,
sonst legt er mit seinen Hinterhältigkeiten noch die ganze Welt
in Schutt und Asche.“ Aurian nickte. „Ja du hast recht es muss
etwas geschehen. Vor allem er hat im Moment erst einen Bruchteil
seiner Kräfte und weiß sie jetzt schon gut ein zu setzen. Ich
werde etwas unternehmen. Ich gehe mal davon aus es ist nun Zeit
für die anderen beiden Alten.“ Iona sah sie fragend an. „Bist du
sicher? Du holst damit das Chaos wieder in die Welt und den
Drachen des Universums. Vor allem sagtest du nicht das der
Drache normal gezeugt und geboren werden sollte?“ Aurian nickte.
„Ja ich weiss, doch scheine ich mich geirrt zu haben. Ich spüre
wie das Universum erwacht und es darf nicht erwachen ohne die
beiden anderen. Wie du selber weißt bilden sich auf vielen
Welten die Ethan und ich bereits wieder eingesetzt haben, Leben.
Und je mehr leben entsteht und je schneller es geht um so wacher
wird das Universum und ich spüre schon langsam seinen Geist
nahen. Also muss ich sehen was ich mit Gregorian mache, wir
haben nicht mehr viel Zeit und sie reicht nicht mehr um ihn
normal auf die Welt zu bringen, geschweige denn ihn auch noch
erwachsen werden zu lassen. Zudem hat Ethan in einem Recht, wie
sind die Alten und sollten es auch bleiben. Also werde ich ihm
seinen alten Körper neu erschaffen und hoffe mal den Makel und
Fluch aus ihm heraus zu halten.“ Iona nickte. „Du musst wissen
was du tust, doch Dorian muss aufgehalten werden.“ Man trennte
sich und Aurian suchte Thanatos auf und ging mit ihm in das Tal
in dem die Seelen der beiden anderen Alten saßen und warteten.
In Gedanken sprach sie mit den beiden Seelen. „Seid ihr bereit?
Eure Zeit ist gekommen und ihr müsst wieder ins Universum
zurück.“ Beide antworteten, das sie bereit seien und bedankten
sich noch mal das man sie nicht dem Nichts überlassen hatte. So
erschuf Aurian unter großen Anstrengungen die beiden Körper der
letzten beiden Alten. Thanatos hatte ihr zwei Steinbahren dafür
zur Verfügung gestellt auf denen nun die beiden Körper so
langsam Gestalt an nahmen. Die Seelen oder vielmehr Substanz der
beiden schwebten dabei um Aurian herum und versuchten ihr einen
Teil ihrer Kräfte zu geben. Dann war es geschafft und Aurian war
tatsächlich in der Lage gewesen aus Gregorian den Fluch und den
Makel heraus zu halten, allerdings trug sein Körper wieder das
Zeichen des JingJang Drachen auf dem Rücken. Beide nahmen als
ihre Körper fertig waren diese ein und erhoben sich von den
Bahren. Damok sah Aurian sofort an. „Was ist los, das du uns so
schnell zurück holst.“ Aurian erklärte ihm die Lage mit Dorian
und das er scheinbar wieder geistig zum Avatar geworden war,
oder zumindest in den Ursprung zurück gefallen war und das nur
Damok ihn in Schach halten könnte. „Ich müsste ihn schon töten
um ihm Einhalt zu gebieten. Außerdem habe ich die Befürchtung
das er auch nicht vor einem Mord an einem der Götter zurück
schreckt. Ich muss mir erst etwas einfallen lassen, das kein
Gott mehr den anderen töten kann, oder eben nur unter bestimmten
Voraussetzungen.“ Damok verstand. „Überlasse ihn mir und er
erlebt sein blaues Wunder, denn auch ich habe inzwischen
begriffen wo meine Macht beginnt oder endet und das ich mehr
habe als ich einst dachte.“ Aurian nickte. Während sie sich mit
Damok unterhielt, betrachtete Gregorian sie von oben bis unten.
Als sie ihn dann ansah grinste er. „Jetzt weiß ich wieder warum
ich immer so scharf auf dich war. Ich hoffe du weißt mich nicht
ab, wenn ich mich dir nähern werde. Doch wie sieht es mit mir
nun aus?“ Aurian sah ihn kurz kühl an. „Den Fluch bist du los.
Außerdem kannst du deine Wandlerfähigkeit nun auch kontrollieren
und bist nicht mehr gezwungen deine Zeit zwischen Menschlichem
und Drachenaussehen zu teilen. Gehe weise damit um.“ Dann an
beide gerichtet. „Kommt erst mal mit auf die Insel der Götter.
Doch werdet ihr dort nicht bleiben. Es gibt noch zwei weitere
Welten, die eine ebenso im Mittelalter wie die unsere, die
andere ist eine magischen Welt. Ich denke das Chaos sollte die
eine übernehmen und das Neutrum das andere.“ Gregorian sah sie
an. „Du nennst mich Neutrum? Ich kann dir mal zeigen was für ein
Neutrum ich bin, geh mit mir ins Bett und ich beweise es dir.“
Damok grinste frech. „Ich gehe mal davon aus das sie dich als
Persönlichkeit meint. Ich bin das Chaos, sie das Licht und du
stehst zwischen uns beiden, als Neutrum. Ich wäre an deiner
Stelle froh das dir wenigstens eine feste Geschlechtszuweisung
gestattet wurde, du hättest auch körperlich gut ein Zwitter sein
können.“ Gregorian sah Damok eisig an, er konnte daran nichts
lustig finden. „Ich bin ein Kerl und wenn sie mich lässt beweise
ich ihr auch was für einer.“ Damok lachte leise. Aurian sah
beiden an. „Jetzt macht mal keine Mätzchen sondern folgt mir
lieber.“ Sie bedankte sich noch bei Thanatos und war kurz darauf
mit den beiden verschwunden um auf der Insel der Götter wieder
auf zu tauchen. Die beiden hatten noch viele Fragen die sie auch
gewissenhaft beantwortete. Damok sah auch ein das nicht genug
Platz auf einer Welt für sie war, das jeder sich seinen eigenen
Platz suchen musste. Wobei Gregorian Aurian bat, bei ihr bleiben
zu dürfen, da er sowieso die meiste Zeit im Universum wäre und
selten zu Hause. Aurian gestattet es ihm und ließ zu das er sich
ein Haus erschuf und es einrichtete. Damok sah sie an. „Bei mir
wird es sehr einsam sein. Während du noch alle anderen hast,
werde ich wohl alleine sein.“ Sie deutete auf Eric und Dorian.
„Nimm sie mit, sie gehören wohl eher zu dir als zu mir.“ Damok
sah Myrion an. „Es war eine schöne Zeit und ich bedauere das sie
vorbei ist.“ Myrion verstand ihn. Auch er vermisste einige der
Götter die es einst gegeben hatte. „Komm einfach vorbei wenn es
dir zu langweilig wird, es ist ja nur einen Gedanken weit weg.
Und auch deine Götter werden neu erstehen, rede einfach mit Iona
und Thanatos das sie dir helfen, die richtigen Gene und Seelen
zusammen zu setzen.“ Damok bedankte sich noch mal für alles und
vor allem für die Freundschaft die man ihm immer entgegen
gebracht hatte trotz der Unterschiede, dann verschwand er und
nahm Eric und Dorian mit.
Und nun da die drei Alten wie
Ethan sie genannt hatte wieder im Universum waren, erwachte das
Universum neu. Es war noch jung und unwissend doch wusste Aurian
das es schnell lernen würde und in kürzester Zeit wieder eine
menge Wissen angehäuft hatte. Aurian kuschelte sich in Myrions
Arme der sie umfangen hielt. „Ich hoffe ich habe das richtige
getan.“ Er sah liebevoll auf sie herab, küsste sie kurz. „Das
wirst du. Es musste irgendwann eh einmal sein. Jetzt werden wir
sehen was auf uns zukommt. Aufregende Zeiten stehen uns bevor.
Aber eine Frage, die Priester reden von einem Helden der kommen
wird, wer ist das und ist er schon in Aussicht?“ Aurian grinste
ihn frech an. „Was wenn es kein Er sondern eine Sie ist?“ Nun
lachte Myrion dröhnend und drückte Aurian kräftig an sich um sie
dann leidenschaftlich zu küssen.


