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Kapitel 31: Erpressung

Das war der Lauf der Zeit. Alles
veränderte sich und doch blieb für die Götter vieles gleich.
Kinder wurden geboren, doch mussten sie aufpassen das es nicht
zu viele waren. Denn nicht für jeden gab es eine Aufgabe. Ethan
hatte sich zwar aus dem Leviathanorden als Großmeister zurück
gezogen, doch hatte er sich nun auch in beiden Orden als Gott
offenbart. Gregorian und er hatten die Schutzherrschaft für die
Orden übernommen.
Aurian saß an diesem Tag am
Strand in einem der Korbstühle die dort standen, sie hatte von
Pelata die inzwischen wieder in ihren Haushalt zurück gekehrt
war, eine Karaffe Saft gebracht bekommen und hielt davon ein
Glas in der Hand. Lazarus, Ethan und die beiden jungen Frauen
wohnten wieder zusammen in dem Haus das Aurian ihnen gebaut
hatte. Sie ließ noch mal alle Ereignisse der letzten Jahren vor
ihren Augen vorbei passieren.
Sie fing bei den Drachen an.
Zandrama und Serena waren nach dem das erste mal keine Eier im
Nest gelegen hatten, Jahr für Jahr aufgestiegen, bis wieder Eier
dort drinnen lagen, doch auch diesmal waren es metallfarbene.
Abermals je ein silbernes und ein bronzenes Ei. Jahre danach,
bewahrheitete sich was Zandramas befürchtet hatte, als die
Jungen alt genug waren um das Nest zu verlassen fanden sie auch
ein schwarzes Ei im Nest. Zandramas wollte es erst aus dem Nest
werfen, doch wurde er von Selena mit den Worten zurück gehalten.
„Wenn das Schicksal es will das wir auch einen schwarzen Drachen
in diese Welt schicken dann ist es so und wir sollten uns nicht
einmischen.“ Also wuchs auch dieser Drache heran. Doch wie
erwartet, als er alt genug war um das Nest zu verlassen, verließ
er nicht nur das Nest sondern auch die Drachengemeinschaft.
Schwarze Drachen waren immer schon Einzelgänger gewesen. Er ließ
sich auf dem Kontinent nieder, den der Hochkönig nicht unter
seiner Herrschaft hatte. In der Wüste gab es ein Gebirge wo er
eine Höhle fand, die genau passend für ihn war. Zandramas lies
ihn ziehen, was anderes blieb ihm auch nicht übrig. Als Aurian
die kleine Welt erschuf, teilte sie ihm mit, das er und Serena
ihre Aufgabe erfüllt hätten und sie sie mit nehmen würde, wenn
sie umziehen würden. Zandramas war das recht und so setzte er
seinen ersten goldenen Sohn als Drachenlord ein. Der junge
goldene Drache bekam von Aurian noch einige Extrafähigkeiten, so
das er immer und grundsätzlich stärker sein würde, als der
schwarze Drache. Das sollte den schwarzen Drachen ein wenig im
Zaum halten. Ihr war klar das der schwarze irgendwann die
Vorherrschaft des goldenen nicht mehr akzeptieren und es
Probleme geben würde. Ebenso teilte Aurian auch Angel mit das
sie einen Teil seiner geflügelten Pferde, als auch einige der
Einhörner die sich ebenfalls vermehrt hatten mit nehmen würden.
Doch den anderen Teil auf dieser Welt in die Wälder verteilen
würden, vorzugsweise dort hin wo es Elfen oder Avariel gab. Sie
sagte ihm das er und Aurana ab dann Schutzgötter dieser
Mystischen Tiere sein würden, da Angel ihr Erschaffer war. Sie
verteilte die Aufgaben, bevor sie gehen würden.
Auch hatte sie die jungen Götter
beobachtet als sie noch in der Pubertät und Teenager waren. Ihr
war aufgefallen das die drei jungen Heißsporne Jenna kaum
beachteten sondern das sie alle auf Riana flogen. Der Grund war
ihr auch schnell klar. Riana ließ es zu das alle drei ihre
ersten Erfahrungen als Mann mit ihr machten, mal einzeln und
auch mal alle drei zusammen, während Jenna sehr auf ihre
Jungfräulichkeit bedacht war. Riana kannte kein Schamgefühl.
Nebenbei stellte Aurian fest das Rowan und Dion lange nicht
solche Unschuldslämmer waren wie sie es nach außen hin zeigten.
Die beiden wurden zwar von ihren Vätern im Zaum gehalten,
dennoch brachen sie immer mal aus. Eric, Gregorian und auch
Damok hatten den jungen Göttern genau erklärt wie sie es
verhindern konnten das eine Frau sofern sie sterblich war, von
ihnen schwanger werden konnte. Mit diesem Wissen trieben sie
sich auf den Welten umher und hatten ihre ersten versuche nicht
nur mit Riana sondern trieben es nun schlimmer als selbst
Lazarus oder Ethan es getan hatten. Es zeigte sich schnell, als
sie erwachsen wurden, das Dion und Rowan, als Schutzgötter der
dunklen Kasten angebetet wurden. Die sterblichen hatten schnell
heraus gefunden das sie bei ihnen immer ein offenes Ohr fanden,
wenn sie etwas ruchloses vor hatten. Aurian ließ es geschehen.
Wenn auch Damok oder Eric als sie es merkten, nicht so
begeistert davon waren. Einzig Julien, saß dazwischen, er
spielte schon mal gegen sie und verhinderte hier und da schon
mal das schlimmeres geschah. So trat er auch immer mal in
Erscheinung wenn irgendwo eine Frau vergewaltigt werden sollte
und rettete sie vor dem Unhold. Allerdings hatte er keine
Skrupel denjenigen auch kurzerhand zu töten und hinterließ an
der Leiche sogar ein Mal zurück das ihn als Mörder aus wies.
Allerdings förderte er die Prostitution und hatte dabei sogar
Lazarus zur Unterstützung, als Gott der Lust. So wurden sie
schnell zu den Schutzgöttern der leichten Mädchen. Als ihr
Schutzgott hatte Julien nie Probleme eine Frau zu finden die mit
ihm auch unentgeltlich ins Bett ging. Inzwischen hatte sich auch
der Fruchtbarkeitstag etabliert und man rief an diesem Tag die
Fruchtbarkeitsgöttin an. Wie versprochen bekamen die Kinder die
an diesem Tag gezeugt wurden, besondere Fähigkeiten oder eher
Talente. Mal wurden sie große Maler oder Musiker oder eben
ähnliches. An diesen Tagen segnete Eirana die Felder und Tiere.
Man brachte morgens die Tiere die besonders gesegnet werden
sollten in ihren Tempel und die Priesterinnen übernahmen den
Rest. Denn auch Eirana konnte nicht überall gleichzeitig sein.
Sie wusste nun was ihr Lächeln bei den Männern auslöste und
setzte es gezielter ein oder vermied es bewusst. Auch Morpheus
hatte seine Arbeit aufgenommen und arbeitete mit Thanatos
zusammen, wobei er vor allem die Träume unterband, die einem
wieder geborenen Gott sein altes Leben zeigten. Ab dem Tag da er
lernte seine Fähigkeiten gezielt ein zu setzen, hatte auch Leon
keine Träume mehr über seine Vergangenheit, so das die anderen
ihm verschwiegen wer er einmal gewesen war. Doch hatten die
einzelnen Schutzgötter nicht nur diese eine Welt unter ihren
Schutz genommen sondern auch die zweite. So das es eh zwingend
notwendig wurde, das die Götter körperlich zumindest, die
sterblichen Welten verlassen sollten. Während Riana sehr
umtriebig war, machte sich Dorian Sorgen um Jenna, da diese
keinen Mann an sich heran lassen wollte, selbst als sie
erwachsen wurde und wirklich alt genug war. Beide junge Frauen
waren sehr schön und es gab äußerlich keinen Makel, doch alleine
Jennas zurückhaltendes Wesen und das sie jedem Kerl sofort eine
klebte der es auch nur wagte sich ihr zu nähern, hielt die
Männer zurück. Irgendwann kam Dorian ein unglaublicher Verdacht,
so das er sogar Thanatos aufsuchte. „Bist du sicher das es
Jennas Seele ist und nicht eventuell Sunas? Denn das sie so gar
keinen Mann in ihrer Nähe duldet ist doch merkwürdig und würde
eher zu Suna passen als zu Jenna.“ Thanatos lächelte ihn an. „Es
ist wie ich sagte, es ist Jennas Seele. Suna befindet sich noch
bei mir hier unten, sie will auch nicht wieder geboren werden.“
Dorians Sorge ging sogar soweit das er Aurian danach fragte, was
mit Jenna los sei. Denn für ihn war es unmöglich zu glauben das
sie wirklich nach keinem Mann verlangte. Er sah damals Aurian
an. „Was ist mit ihr los? Wieso will sie nicht? Ich meine wir
alle ohne Ausnahme sind doch recht lustbezogen, wobei Ijana und
ich es wirklich manchmal doll treiben, doch das Mädchen will
nicht. Sie gibt jedem Kerl einen Korb.“ Aurian sah ihn sanft an.
„Sie ist was sie ist. Das wäre aus ihr geworden, hätte damals
nicht das Schicksal auf ihr gelegen eine besondere Göttin zur
Welt zu bringen. Wäre sie damals nicht mit dem Schicksal beladen
gewesen, sich Dion hin zu geben, hätte sie auch damals schon die
Jungfräulichkeit gewählt.“ Dorian fluchte leise. Er hatte sich
Sorgen gemacht das Dion sie unglücklich machen würde, aber sie
würde Dion nicht mal Gelegenheit dazu geben. Er sah Aurian an.
„Kann man denn gar nichts tun?“ Aurian lachte leise. „Was willst
du denn tun? Sie will noch keinen Mann, ebenso wenig wie Suna es
je wollte.“ Dorian als Gott der Dunkelheit hatte natürlich mit
bekommen was Dion und Rowan trieben, das sie Mördern und Dieben
oder anderem Gesocks Unterstützung zuteil werden ließen. Er
hatte auch nichts dagegen, er würde sie halt überwachen, das sie
es nicht zu heftig treiben würden. Nun sah er Aurian an. „Was
ist wenn ich Dion auf sie ansetze, wenn ich ihm sage er soll es
tun?“ Aurian sah ihn an. „Sicher das könntest du und ich denke
Dion würde auch skrupellos darauf eingehen, er hat kein Problem
damit sich auch eine Frau mit Gewalt zu nehmen wenn es sein
muss. Doch vergiss einen nicht. Julien. Wenn er es mit bekommt,
könnte es zum tödlichen Duell zwischen ihnen kommen. Denn Julien
würde das nicht zu lassen. Und ich sage dir noch eins. Nur einer
der beiden würde es überleben und ich werde auch nicht
einschreiten. Doch solltest du bedenken, würdest du diese Form
wählen und einer der beiden jungen Götter sterben, hättest du
dessen Vater auf dem Hals. Denn du hättest es zu verantworten.
Es würde zum Krieg unter den Göttern kommen.“ Dorian sah sie an
und wie gelassen sie darüber redete. Er fluchte wieder. „Aber es
muss doch einen Kerl geben dem sie erliegen würde.“ Aurian
nickte. „Sogar zwei, doch hier hättest du das Problem, das Jenna
sich an diesen Mann binden und das sie sich verlieben würde und
dann hättest du das nächste Problem, da diese beiden bereits
vergeben sind. Womit Jenna also unglücklich verliebt wäre, was
eventuell zu folge hätte das sie sterben würde, weil sie sich
das Leben nimmt. Egal wie du es drehst oder wendest, ein Gott
würde sterben und das nur weil du nicht warten kannst. Warte
doch ab, sie hat doch Zeit und irgendwann wird der Mann in ihr
Leben treten, dem sie angehören will, dann löst es sich von
selber. Du hast den gleichen Denkfehler wie einst Leon. Aus
Babys werden Kinder und aus ihnen irgendwann junge Götter und
ein junger Gott wird schon das Interesse deiner Jenna wecken,
vertrau mir einfach. Du bist einfach davon ausgegangen das Jenna
und Dion sich wieder zusammen tun würden. Doch das musste nicht
zwangsläufig passieren. Dion war von je her ein dunkler Gott
gewesen, er war zwar geläutert worden und bislang hat er auch
noch keine Frau zur Liebe gezwungen, doch heißt das nicht das er
es nicht könnte. Ebenso wie Rowan, achte nur darauf das die
beiden keine Dummheiten machen. Und ansonsten lass es laufen wie
es läuft, warte einfach nur ab. Ich habe so das Gefühl das es
nicht mehr lange dauern wird, bis deine Jenna aus sich heraus
kommt.“ Dorian sah Aurian an. „Wie lange?“ Aurian zuckte mit der
Schulter. „Vielleicht dreißig oder vierzig Jahre. Dorian wir
haben alle Zeit der Welt, es muss nicht alles passieren nur weil
Jenna nun alt genug wäre. Lass ihr Zeit.“ Dorian schnaufte.
„Also gut, wie sieht es mit einem weiteren Kind aus. Ich will
einen Sohn.“ Aurian sah ihn überrascht an.“ DU.. willst ein
Kind? Du willst einen Sohn?“ Er nickte. „Vielleicht lenkt mich
das von Jenna ab. Wird Ijana mir einen Sohn schenken können?“
Aurian nickte. „Sicher kann sie, wenn ihr es beide wollt ist es
möglich. Willst du einen bestimmten oder soll er eine neue Seele
bekommen?“ Dorian sah an ihr entlang. „Ich will einen
bestimmten. Leander.“ Aurian keuchte auf. „Nein nicht Leander,
er ist das Unheil in Person. Er ist böser und dunkler als du
oder selbst Damok es sein könnten. Seine Seele ist so schwarz,
das mir schon mal nichts anderes übrig blieb als ihn zu
verbannen und ihm eine besondere Frau über den Weg zu schicken
die ihn läuterte.“ Dorian sah Aurian an, er legte einen Arm um
sie und zog sie an sich. „Ich will ihn.“ Er sah sie an.
„Entweder ihn oder ich hetze Dion auf Jenna los. Du selbst hast
mir eben gesagt was dann geschehen würde. Ein Krieg der Götter
würde ausbrechen.“ Er küsste sie leidenschaftlich und ließ sie
dann abrupt wieder los. Sie sah ihn giftig an, während ihr
Körper kochte. „Du erpresst mich?“ Dorian lachte. „Natürlich,
was hast du denn gedacht, meinst du ich trage umsonst den
Beinamen, Gott der Dunkelheit?“ Er grinste sie frech an. „Vor
allem wenn ich sein Vater bin, besitzt er nicht mehr die
Chaossubstanz, ich würde zu gerne sehen wie du dann mit ihm klar
kommst, denn meine Liebe, ich werde ihn so scharf auf dich
machen, das er dich haben will. Ebenso werde ich ihm beibringen
wie er dich kriegen kann, was er dafür tun muss. Du wirst ihm
ebenso wenig widerstehen können, wie irgendeinem anderen Gott,
zum Beispiel mir.“ Damit riss er sie abermals in seine Arme um
ihr zu zeigen, wie schnell sie bereit war ihm zu erliegen. Vor
allem da er nun wusste was mit ihr los war. Sie keuchte leise
auf. „Verdammt, lass mich los.“ Dorian lachte nochmals leise.
„Das werde ich nicht tun, im Gegenteil wir werden noch einige
Stunden viel Spaß miteinander haben. Mit Gewalt kann man dich
nicht kriegen, aber wenn man deinen Körper weckt und ihn in
lustvolle Flammen setzt, kannst du nicht anders.“ :damit küsste
er sie abermals leidenschaftlich, bis Aurian wirklich nicht mehr
anders konnte. Dorian hatte die einzige Schwachstelle in Aurian
gefunden und nutzte dieses Wissen nun auch weidlich aus. Sie
hatte ihm gegeben was er wollte, zum einen ihren Körper und zum
anderen die Erlaubnis bei Thanatos Bescheid zu sagen, sollte
Ijana schwanger werden das der Junge die Seele von Leander
bekam. Aurian war nichts anderes übrig geblieben, wenn sie den
Krieg verhindern wollte. Ihr war klar das Dorian seine Drohung
wahr machen würde. Doch hatte er nicht damit gerechnet das auch
sie in der Lage war zu intrigieren. So ging sie zu Iona und
sagte ihr das sie es noch eine Weile heraus zögern sollte bis
Leander gezeugt wurde. Ebenso sprach sie mit Aglaia, wie das
Schicksal bei Leander aussehen würde, wenn es soweit wäre. Sie
war erleichtert als Aglaia ihr sagt was passieren würde, träte
Leander wieder in dieses Universum. Sie grinste. Sie würde
Dorian einen sehr guten Kampf liefern, wenn er ihn haben wollte.
Als Myrion von den Taten hörte die Dorian begangen hatte wollte
er ihm an die Kehle gehen, doch Aurian hielt ihn davon ab. „Laß
ihn, er muss ab und zu sein Gift verspritzen und solange er das
bei mir tut, kann ich dagegen auch etwas unternehmen.“ Myrion
hatte sie angesehen und dann laut gelacht. „Es macht dir Spaß
mit ihm in den Wettstreit zu treten. Er fordert dich heraus und
irgendwie hat dir das gefehlt.“ Sie nickte grinsend. „Damok ist
bereits zu zahm geworden, doch Dorian nicht, er ist ein
Intrigant, Lügner und Mistkerl. Doch er hat in mir die
Kampfeslust geweckt. Allerdings wundert es mich das er
ausgerechnet Leander als Sohn möchte, wo er ihn einst bis aufs
Blut gehasst hatte.“ Myrion konnte es sich auch nicht erklären,
doch ging er davon aus das sich das sicherlich irgendwann
aufklären würde.
Nun saß Aurian dort am Strand und
dachte an die vergangenen Ereignisse. Dorian wartete immer noch
darauf das Ijana von ihm schwanger würde, doch bisher hatte
Aurian Iona dazu veranlasst es noch hinaus zu schieben. Sie
wollte erst mal den Umzug hinter sich bringen. Ebenso dachte sie
an Silenee und Argon, sie hatten lange auf den Thronerben warten
müssen, so das sie Iona dazu veranlasst hatte, dafür zu sorgen
das Silenee schwanger wurde. Doch würde es bei diesem einen Kind
bleiben. Als der Junge geboren wurde läutete das das Ende der
Ära ein. Man wartete noch bis er alt genug sein würde um das
Erbe anzutreten. Was Silenee und Argon nicht wussten, war das
Thanatos Argons Tod sogar hinaus schieben musste, da er sonst
viel früher gestorben wäre.
Im Moment dachte sie sich das sie
sich einige Stunden Ruhe verdient habe. Vor allem da man sie
löcherte, wenn sie umziehen würden, sie ja dann nicht mehr an
den Zeitablauf der Sterblichen gebunden sein würden. Ob man da
nicht ihre Zeit wieder ein wenig langsamer laufen lassen könnte
als die der Sterblichen. Aurian versprach darüber nach zu
denken, ob das wirklich von Vorteil war oder nicht.
Dann war es soweit und wie schon
einmal erhob sich auf Aurians Wunsch die Insel empor und
schwebte durch das Weltall. Morgan und Marian die das ja noch
nicht erlebt hatten, ebenso wie die jungen Götter die in den
letzten Jahren geboren worden waren staunten mit großen Augen
als sie das sahen. Dann setzte die Insel auf der kleinen Welt im
Meer auf. Aurian sorgte dafür das sie sich auf der Welt
verankerte, da es hier ja noch keine Insel gab auf der sie hätte
aufsetzen können. Doch hatten sie die Stadt und den Tempel
diesmal zurück gelassen. Denn hier würden sie nicht gebraucht
werden. Doch gedachte Aurian noch einige andere Neuheiten ein zu
führen und den Anfang machte ein großer Brunnen der mitten auf
der Insel erschien und der eher wie eine große Schale mit Wasser
aussah. Doch hatte diese Schale eine Besonderheit. Sahen die
Götter in sie hinein und wollten etwas bestimmtes sehen, so
zeigte sich im Wasser was es zu sehen gab. Als Myrion sie fragte
warum sie das tat, sagte sie ihm, das nicht alle die Fähigkeit
hätten zu sehen was man sehen wollte. Also gab sie ihnen auf
diese Weise die Möglichkeit. Vor allem dachte sie dabei an
Marian und Morgan, die keine göttlichen Fähigkeiten hatten
sondern lediglich unsterblich waren. Oder ebenso Pelata.
Aurian hatte noch einige andere
Pläne die sie gedachte in die Tat um zu setzen. Leise hörte sie
immer mal das Universum kichern, wenn es ihre Gedanken las.

Kapitel 32: Ein Ehrenkampf

Aurian hatte lange darüber
nachgedacht wie man Leander entgegentreten könnte und dann kam
ihr die Lösung. Sie grinste und ging abermals zu Iona. „Sag mal
Liebes wolltest du nie ein eigenes Kind? Sagen wir eine Tochter,
sie wäre sicher wunderschön.“ Iona sah sie schmunzelnd an. „Aurian,
ich kenne dich länger als jeder andere hier, wenn du so an
kommst führst du doch etwas im Schilde. Also was ist es? Aber um
deine Frage zu beantworten, du weißt warum ich bisher kein
eigenes Kind bekam. Aaron will nicht Vater werden, er ist der
Meinung er als Kriegsgott wäre unmöglich als Vater.“ Aurian
nickte. „Doch wird er einmal Vater werden, ob er will oder
nicht. Er wird einmal auch Eilana erliegen, weil sie ihn
unbedacht angelächelt hat und du bist die Dumme. Komme ihr doch
zuvor. Doch du hast recht ich führe etwas im Schilde. Es gibt
eine Frau, der sogar Leander wirklich nicht widerstehen könnte,
vor allem nicht, wenn Morpheus ihn mit seinem alten Leben
konfrontiert, wie zum Beispiel, einigen Alpträumen. Wo er als
Strafe für einige Untaten, als Minotaurus leben musste und es
nur eine gab die ihm Gesellschaft leistete. Aglaia hat in seine
Zukunft gesehen, mir ist klar das geschehen muss was geschehen
wird, doch kann man auch dagegen arbeiten.“ Iona hatte ihr ruhig
zu gehört und nickte. „Ich verstehe, Alandra.“ Aurian nickte.
„Genau.“ Iona dachte nach und sah dann Aurian sanft an. „Ich
wünsche mir schon so lange ein Kind und hier hätte ich die
Möglichkeit. Nur wie bringe ich Aaron bei das ich von ihm
schwanger bin? Er wird ausrasten.“ Aurian sah sie an. „Sag es
ihm dann einfach, vielleicht überrascht er dich sogar.“ Aurian
war nicht so hinterhältig und als Aaron mal wieder zu ihr kam
und sie verführte, fragte sie ihn anschließend wie es mal mit
einem Kind aussehen würde. Er sah sie überrascht an, während er
sie in seinen Armen hielt. „Du willst ein Kind von mir?“ Aurian
lachte und küsste ihn zärtlich. „Nein nicht ich, aber Iona.“
Aaron löste sich von ihr. „Das kommt gar nicht in Frage. Ihr
beide wisst das ich kein Kind will.“ Aurian erklärte ihm nun was
auf sie zukommen würde und das ein Kind aus seinen Lenden, mit
der Mutter Natur als Mutter, die besten Voraussetzungen haben
würde, Leander unter Kontrolle zu halten. „Du müsstest sie im
Kampf ausbilden, Iona wird sie in die Geheimnisse der Natur
einführen. Lazarus werde ich zu ihr schicken um sie in die
Geheimnisse der Liebe ein zu weisen, wobei ich denke auch Ethan
wird nicht nur dabei stehen wollen. Sie würde ausgebildet in
vielen Bereichen. Und wäre so gerüstet für Leander.“ Aaron hatte
ihr zugehört und nickte leicht. „Darum geht es also. Leander
wird wieder auftauchen. Und Iona und ich sollen Alandra zeugen.“
Aurian nickte und erzählte ihm offen was Dorian getan und
gefordert hatte. Aaron nickte. „Und Myrion hat ihn nicht dafür
verprügelt?“ Aurian schüttelte den Kopf. „Nein ich habe ihn
davon abgehalten.“ Aaron sah sie an. „Er soll es tun, er soll
ihm ruhig einige Knochen brechen. Dorian wird langsam
größenwahnsinnig wie es scheint. Ich verstehe das er sein Gift
verspritzen muss, doch wenn du Myrion davon abhältst zu tun was
er am liebsten tun würde, könnte Dorian das als Schwäche
auslegen. Kleines du musst noch einiges über Taktik lernen. Also
gut, ich werde Alandra zeugen.“ Er sah sie an und grinste. „Aber
nur aus taktischen Gründen. Sie wird die beste Ausbildung
erhalten die ich ihr geben kann. Meine Tochter wird eine
Kampfmaschine werden, verpackt hoffe ich in ein schönes
Äußeres.“ Aurian lächelte ihn an. „Natürlich, sie wird eine
Schönheit werden. Wie könnte es auch anders sein bei so einer
Mutter.“ Aaron lachte leise. „Also pass auf, geh gleich zu
Myrion, sag ihm einen schönen Gruß von mir. Er soll wie ein
wütender Stier zu Dorian gehen und ihn zu einem Ehrenkampf
heraus fordern für das was er getan hat. Dorian wird nicht nein
sagen, das kann er nicht wenn Myrion laut heraus brüllt was er
getan hat. Jeder Kerl wird Myrion verstehen. Wenn Dorian also
nicht sein Gesicht verlieren will muss er sich auf den Kampf
einlassen. Und was Myrion vermag wissen wir wohl alle. Er macht
aus Dorian Kleinholz. Wenn Dorian fragen sollte, warum er jetzt
erst kommt und nicht gleich kam , nachdem er diese Forderung
gestellt hat, soll er ihm sagen das er jetzt erst erfahren hat,
was Dorian von dir gefordert habe.“ Aurian nickte, sie sah ein
das sie als sie Myrion zurück gehalten hatte, wohl einen kleinen
Fehler beging. Aaron grinste, es schien ihm Spaß zu machen. „Ich
werde gleich nach Hause gehen und mir Iona zur Brust nehmen, sie
wird wenn es möglich ist, heute Nacht schwanger werden, sorge du
nur dafür das die Kleine auch die richtige Seele bekommt. Ich
werde aus dem zarten Pflänzchen Alandra etwas machen, das
Leander hören und sehen vergeht. Und wenn du nochmal etwas
intrigantes tun willst, komme am besten zu mir, in Taktik kenne
ich mich aus.“ Er lachte und küsste sie noch mal
leidenschaftlich, dann erhob er sich aus dem Bett. Er zwinkerte
ihr zu während er sich anzog, dann war er verschwunden und
Aurian lachte leise. Das hatte ja besser geklappt als sie
gedacht hatte. Inzwischen war auch Ijana wieder schwanger,
Leander wuchs in ihr heran. Aurian erhob sich schnell, begab
sich in die Unterwelt und sagte Thanatos was sie zu tun gedenke
und er möge für den Fall das Iona tatsächlich schon diese Nacht
schwanger werden würde, Alandras Seele bereit halten. Thanatos
nickte und grinste ebenfalls. „Du hast ihn wirklich dazu
gebracht Iona ein Kind zu machen? Es geschehen noch Zeiten und
Wunder. Ich hatte mir Aaron nie als Vater vorstellen können. Da
bin ich ja mal gespannt. Das arme Mädchen, er wird sie drillen
wie einen kleinen Soldaten.“ Aurian grinste zurück. „Das hoffe
ich doch.“ Anschließend ging sie zu Myrion und legte ihm ihre
Arme um den Hals und lächelte ihn an. Auch ihm erklärte sie nun
was geschehen würde, ebenso wie Thanatos war er überrascht das
Aaron sich wirklich darauf einließ. Sie gab den Gruß von Aaron
weiter und erzählte ihm was Aaron gesagt hatte. Myrion nickte
und drückte sie an sich. „Ich sag dir was. Irgendwie freut es
mich, ihm nun doch alle Knochen brechen zu dürfen. Ich mag
Dorian, trotz seiner dunklen Seiten. Doch ich denke auch nach
einer zünftigen Tracht Prügel die er wahrlich verdient hat, wird
unsere Freundschaft nicht darunter leiden. Er wird verstehen das
ich nicht anders handeln kann, wenn er meine Geliebte so
behandelt. Also erzähl mir noch mal was er getan hat, damit ich
richtig schön wütend werde. Übertreibe ruhig auch ein bisschen.“
Aurian lachte leise, erzählte ihm aber noch einmal die ganze
Geschichte und übertrieb auch ein wenig, Myrion hörte ihr zu und
nickte. Sie sah wie abermals die Wut in ihm hoch kochte. Er
wollte das seine Wut authentisch herüber kam und das würde sie
nun wohl auch. Er löste sich von ihr und stapfte wütend zu
Dorians Haus, dort brüllte er los. „Du verdammter Schweinehund
komm heraus und stell dich mir!! Wie konntest du meine Frau so
behandeln!! Du Erpresser und mieses Schwein!! Ich breche dir
alle Knochen!!“ Myrions Stimme hallte über die halbe Insel und
alle Männer kamen herbei um zu sehen was Myrion so aufgebracht
hatte. Der brüllte nun heraus was Dorian getan hatte. Dorian war
nicht feige, er trat heraus und sah Myrion an. „Wir werden ja
sehen wer hier wem die Knochen bricht.“ Eric sah Dorian
fassungslos an. „Bist du von allen guten Geistern verlassen?
Siehst du nicht wie wütend er ist? Er wird dir alle Knochen im
Leib brechen, lass ihn sich erst mal beruhigen. Das ist
Wahnsinn. Und zudem wie konntest du nur? Und wie konntest du sie
nur erpressen und sie gegen ihren Willen nehmen?“ Dorian brüllte
zurück. „Dein Frau war sehr scharf, vielleicht am Anfang nicht
ganz so willig wie sonst, doch sie wurde wirklich heiß und wild,
als ich einmal los legte. Sie konnte nicht mal genug kriegen.“
Dann an Eric gerichtet. „Sie war willig. Kein Mann kann Aurian
gegen ihren Willen nehmen, das ist gar nicht möglich. Und da sie
zuließ das ich mit ihr schlief, kann sie so unwillig also gar
nicht gewesen sein.“ Eric schüttelte den Kopf. „Dann provoziere
ihn nicht auch noch weiter.“ Myrion kochte vor Wut, sein Zorn
war körperlich spürbar. „Ich will dich in fünf Minuten an
unserem Strand sehen, wir werden einen Ehrenkampf austragen.“
Dorian brüllte zurück. „Ich werde
da sein. Und anschließend nehme ich sie mir gleich noch mal,
während du deine Knochen sortieren kannst.“ Eric schüttelte nur
den Kopf. „Du schaufelst gerade dein eigenes Grab ist dir das
klar?“ Wer das alles sehr aufregend fand waren Rowan und Dion.
Sie grinsten sich gegenseitig an und starteten schon los, sie
wollten einen Platz in der ersten Reihe haben. Aurian hatte
derweil schon den Ring aufgebaut und auch Stühle um ihn
gestellt, es war klar das alle zu sehen wollten. Kurz darauf
kamen die beiden Kontrahenten, beide trugen nur einen kurzen
Shorts der eng an lag. Ein Ehrenkampf würde auch die
Freundschaft nicht ankratzen das wussten beide. Myrions Statur
war gewaltig. Seine Muskeln schienen fast die Haut zu zerreißen,
seine Brust war gewölbt und ebenso breit wie sein Rücken. Er war
nicht so schlank wie Dorian, doch hatte er dennoch einen
muskulösen Bauch. An ihm gab es kein Gramm Fett, hinzu kam das
er ein wenig größer als Dorian war. Dorian hingegen hatte zwar
durch die Arbeit in der Schmiede ebenfalls starke Muskeln, war
aber doch schlanker als Myrion, was ihn gegen ihn schwächer
aussehen ließ. Beide Kontrahenten hatten jemanden in ihrer Ecke
der sie auf Schwachstellen beim Gegner aufmerksam machen würde.
Bei Dorian war es Eric und bei Myrion Aaron. Dorian sah Myrion
an. Als ihm nun klar wurde das Myrion weit aus mehr Kraft und
Stärke besaß dachte er sich, das er wohl heute Abend seine
Knochen sortieren könnte. Einen Moment hatte er sogar einen
Anflug von Angst in sich gespürt. Myrion stand gelassen in
seiner Ecke und wärmte seine Muskeln auf. Eric sah Dorian an.
„Bitte ihn um Verzeihung und lass es gut sein. Du kannst gegen
ihn nicht gewinnen, das ist Selbstmord.“ Dorian sah Eric an.
„Das werde ich nicht. Ich habe seine Frau erpresst und ich habe
sie mir genommen unter Ausnutzung ihrer Schwäche. Er hat es
verdient das ich mich ihm stelle.“ Eric sah ihn überrascht an
und lächelte. Er sah das Dorian bei aller Dunkelheit die in ihm
war, doch sehr viel Ehre besaß. Dann erklang der Gong und die
beiden gingen auf einander los. Was niemand erwartet hatte, der
Myrions Statur sah war, das er trotzdem sehr schnell war. So
hatte er bereits einige Treffer gelandet bevor Dorian überhaupt
wusste was geschehen war. Eric der in etwa die gleiche Statur
wie Myrion besaß allerdings nicht so muskulös war wie er, raunte
Dorian in der nächsten Pause zu. „Sei vorsichtig er ist verdammt
schnell. Lass dich nicht von seinem äußeren täuschen.“ Dorian
nickte und die zweite Runde begann. Dorian ging nun richtig auf
Myrion los und seine Faust krachte in Myrions Bauch, doch der
hatte seine Bauchmuskeln so angespannt das Dorian das Gefühl
hatte auf einen Betonpfeiler zu boxen. Myrion sah ihn grinsend
an. „Na willst du es noch mal versuchen? Vielleicht etwas mehr
seitlich.“ Dorian sah ihn kurz an, da traf ihn auch schon
Myrions Faust direkt unters Kinn. Der Schlag war so heftig das
Dorian glatt nach hinten flog. Eric raunte ihm zu. „Bleib
liegen, gönne ihm den Triumpf. Er hat sich jetzt warm gemacht,
du kannst nicht gewinnen.“ Doch Dorian stand wieder auf und ging
abermals auf Myrion los. Nun prügelten beiden heftig auf
einander ein. Dann hörte man Dorians Rippen brechen als er zu
Boden krachte. Myrion sah ihn an. „Lass es gut sein, ich habe
was ich wollte. Mehr muss nicht sein. Du hast gegen mich keine
Chance.“ Dorian knurrte und hielt sich seine Rippen. „Nein, ich
kämpfe bis zum Schluss.“ Myrion nickte. „In Ordnung, dann mache
ich nun Schluss.“ Als Dorian wieder stand, holte Myrion nur
einmal kurz aus und bei Dorian gingen die Lichter aus. Er fiel
um und wurde ohnmächtig. Myrion hatte ihn KO geschlagen, er sah
Iona an. „Kümmer dich um ihn, damit er wieder auf die Beine
kommt. Der Kampf ist hiermit beendet.“ Damit verließ Myrion den
Ring und alle applaudierten ihm. Doch auch für Dorian hatten sie
eine Menge Respekt übrig. Kaum einer würde es wirklich wagen
sich ernsthaft gegen Myrion zu stellen, doch Dorian hatte es
getan und damit einiges an Bewunderung verdient. Damok klopfte
Myrion auf die Schulter. „Ich glaube du hast ihm gerade einiges
an Vernunft rein geprügelt.“ Myrion nickte nur leicht, auch er
hatte etliche blaue Flecke davon getragen, doch er war weit aus
älter als Dorian und entsprechend auch erfahrener und wusste so
wie er sich vor ernsthaften Verletzungen schützen konnte. Wer
vor Begeisterung aus dem Häuschen war, das waren Dion und Rowan.
Sie diskutierten noch einige Kampfstellungen der beiden. Doch in
einem waren sie sich einig. Sie würden sich hüten sich jemals
mit Myrion an zu legen. Sie sahen ihn bewundernd an. Als Damok
es sah lachte er leise und sah Myrion an. „Schau mal du hast
richtige Fans.“ Nun musste auch Myrion lachen und als er die
beiden mit einem finsteren Blick bedachte flitzten sie von
dannen. Doch Myrions Ruf hatte sich nun um eine weitere Tat
vergrößert.
Iona strahlte die nächsten Tage,
denn Aaron hatte es wahr gemacht. Als er von Aurian nach Hause
kam sah er sie nur an, zog sie an sich und schob sie ins
Schlafzimmer. Sie war überrascht, vor allem da sie wusste das er
gerade von Aurian kam und in der Regel war er danach so fertig
das er sie erst mal nicht mehr anrührte. Er hatte sie angesehen
und ihr heiße Worte ins Ohr geflüstert und ihr gleich gesagt,
sie solle sich öffnen, denn er habe vor nun ein Kind mit ihr zu
zeugen. Sie solle dafür sorgen das es eine Tochter würde. Iona
war gleich klar das Aurian hier geholfen haben musste und sie
dachte in Dankbarkeit an sie. In der Nacht schlief Aaron so oft
mit ihr bis sie ihm sagte das sie empfangen hatte. Als er in den
nächsten Tagen sah wie glücklich Iona war, bedauerte er es auch
nicht mehr Vater zu werden. Wenn es ihm auch schwer fiel sich
damit vertraut zu machen.
Dorian brauchte einige Tage um
sich zu erholen, doch nötigte ihm Myrion jetzt noch mehr Respekt
ab. Als er Myrion in der Schmiede arbeiten hörte, betrat er sie
und sah Myrion an. „Ich hoffe wir können dennoch immer noch
Freunde sein.“ Myrion nickte. „Das eine hat mit dem anderen
nichts zu tun. Doch erpresst du Aurian noch mal, glaub mir dann
sind deine Rippen deine kleinste Sorge.“ Dorian sah ihn
überrascht an. „Du warst sauer wegen der Erpressung und nicht
weil ich....na ja sagen wir ihre Schwäche ausgenutzt habe?“
Myrion nickte. „Ja denn in einem hattest du recht, sie kann man
nicht dazu zwingen wenn sie es nicht auch will. Sie hätte dich
ohne Probleme an die Wand klatschen können und du würdest jetzt
noch dort kleben. Ich kenne ihr Schwäche, sobald ein Kerl zeigt
das er ein Kerl ist, wird sie schwach. Ihr Körper reagiert
sofort und sie will den Mann haben. Das heißt sie wollte dich in
dem Moment, obwohl sie nein sagte. Ich kenne Aurian und sie mag
es wenn es hart zur Sache geht. Und je fordernder und
selbstbewusster ein Mann ist um so wilder wird sie.“ Dorian
nickte, er dachte nach. Myrion hatte ihm nun noch eine zweite
Schwäche von Aurian auf gezeigt. Denn das hatte er weniger
gemeint als er von ihrer Schwäche sprach. Doch sagte er nichts
dazu, er legte sein Hemd ab und half Myrion beim schmieden. Er
deutete auf die ganzen Schwerter die dort lagen. „Schmiedest du
hier Waffen für eine Armee?“ Myrion schüttelte den Kopf. „Nein,
Gregorian und Ethan baten mich einige ausgezeichnete Schwerter
für die Leviathanorden zu schmieden. Wenn du helfen willst, sie
brauchen auch noch einige Kampfstäbe für die Heiler.“ Dorian
nickte und machte sich sofort an die Arbeit. Er sah Myrion immer
mal an, nichts war von dessen Wut übrig geblieben, er war wieder
so gelassen wie man ihn kannte.

Kapitel 33: Verrückte Väter

Beide Schwangerschaften gingen
voran. Doch war noch jemand schwanger geworden und zwar Hope,
das hatte man nun gar nicht erwartet. Amor war vor Freude ganz
aus dem Häuschen. Vor allem als er hörte das er einen Sohn haben
würde. Er betültete Hope nun den ganzen Tag, sie durfte nichts
schweres mehr heben, er sorgte für sie und sie musste sich
pflegen. Als Lazarus das mit bekam, lachte er leise und machte
seinen Sohn darauf aufmerksam, das er die arme Hope nicht wie
ein krankes Tier behandeln sollte. Das sie lediglich schwanger
wäre und nicht mehr. Doch Amor stellte sich vor seinen Vater und
sah ihn ruhig an. „Sie braucht jetzt Pflege und soll sich nicht
zu sehr anstrengen. Ich hoffe schon seit einer Ewigkeit auf ein
Kind und jetzt wo es endlich kommen soll, will ich alles
vermeiden das sie es verliert.“ Lazarus musste sich das lachen
verkneifen. Er nickte aber leicht und sah seinen Sohn an der
über das ganze Gesicht strahlte. „Ich freue mich für dich. So
werde ich also noch mal Großvater.“
Was keiner erwartet hatte war
das Aaron sich langsam zu freuen begann. Er machte schon Pläne
was er dem Kind alles beibringen würde. Iona musste ihn immer
wieder zügeln. „Lass es doch erst mal kommen und vor allem musst
du eh warten bis es mal alt genug ist. Ich glaube kaum das ein
Baby bereits Hanteln heben kann.“ Aaron sah Iona dann an. „Das
wird die Tochter des Kriegsgottes und sie kann alles, auch als
Baby Hanteln heben.“ Iona schmunzelte in diesen Fällen, nickte
leicht und meinte nur. „Ah ja, na denn.“ Jeder amüsierte sich
über Aaron, obwohl man sich davor hütete ihn das sehen zu
lassen. Als Iona begann das Kinderzimmer ein zu richten änderte
Aaron es sofort wieder ab. Das Kinderzimmer sah danach aus wie
eine Trainingshalle aber nicht wie ein Zimmer in dem mal ein
Mädchen leben sollte. Selbst die Matratze in der Wiege war ihm
viel zu weich, doch diesmal blieb Iona hart. „Das Kind soll
nicht schon als Baby eine Rückenverkrümmung kriegen nur weil du
der Meinung bist die Matratze ist zu weich.“ Auch änderte sie
das Zimmer wieder etwas um, damit das Kind auch einige Dinge
drin hatte die ein Mädchen besitzen sollte. Aaron schimpfte das
sie das Kind verweichlichen würde. Sie sah ihn durchdringend an:
„Also jetzt sage ich dir mal was. Das Kind kann ich noch nicht
verweichlichen weil es noch gar nicht da ist. Und selbst wenn es
ein wenig weicher ist als du es dir vorstellst, ist das auch
nicht so tragisch. Es wird ein Mädchen und keiner deiner
Soldaten ist das klar?“ Aaron sah sie an, er liebte es wenn sie
so energisch wurde, denn es zeigte ihm das sie keine Angst vor
ihm hatte. Sofort griff er sie sich und küsste sie
leidenschaftlich. „Du machst mich ganz heiß wenn du so mit mir
redest.“ Iona wusste genau wie sie mit ihm umgehen musste. Sie
dachte daran wie er einst gewesen war. Ein eiskalter Killer, vor
dem man wirklich Angst haben musste und nun.... ein aufgeregter
und nervöser werdender Vater. Sie betrachtete ihn. Seit er
damals sein Schwert erhalten hatte, zierten Bilder eines
blutigen Krieges seinen Rücken und die Arme. Sie hatte sich
daran gewöhnt und sah sie oft nicht mal mehr. Er strahlte nach
wie vor eine ungeheure Macht aus. Ebenso war er nie richtig treu
gewesen, doch seit er ab und zu zu Aurian ging, hatte er sich
keine andere Frau mehr genommen. Die Zeit hatte sie alle
verändert, langsam und unmerklich. Sie spürte wie er sanft mit
der Hand über ihren Bauch strich. Sie wusste das er sie liebte,
doch wusste sie auch das er ebenso Aurian liebte und war froh
das er ab und zu zu ihr ging, denn das hielt ihn ruhiger.
Die Monate vergingen und es
war soweit das die Kinder geboren werden würden. Aurian war
nervös. Obwohl sie von Aglaia wußte wie das Schicksal der beiden
Kinder sein würde, machte sie die Geburt von Leander nervös.
Iona strahlte als sie ihr Kind bekam und knuddelte es immer
wieder. Sie war so glücklich das es Aaron ebenfalls glücklich
machte. Er sah seine Tochter an und fand das sie das schönste
Baby wäre das er je gesehen habe. Doch machte er sich auch einen
Spaß, denn als Babyrassel hatte er Rasseln in der Form kleiner
Hanteln in ihre Wiege gelegt und jeder der es sah musste darüber
lachen. Wobei er jedes mal gespielt ernst sagte. „Ich sagte
doch, die Tochter des Kriegsgottes kann sogar als Baby schon
Hanteln heben.“
Auch Dorian war hell auf
begeistert als sein Sohn geboren wurde. Immer wieder betrachtete
er ihn. Dorian der ebenso wie Aaron nie Kinder wollte, war nun
ein begeisterter Vater, wenn auch eventuell aus anderen Gründen
als Amor oder Aaron. Aurian war immer noch nicht dahinter
gekommen wieso Dorian ausgerechnet Leander wollte. Ihr war klar
das er damit etwas bestimmtes beabsichtigte, Dorian tat selten
etwas ohne Grund. Selbst Damok war besorgt, als er hörte wessen
Seele das Kind haben würde. Auch Amor und Hopes Kind hatte eine
alte Seele bekommen, hier war Leith wieder geboren worden. Jedes
dieser drei Kinder war für etwas besonderes ausersehen. Jenna
liebte ihren kleinen Bruder und verhätschelte ihn. Erst viel
später sollte man sehen das Jennas Liebe zu ihrem Bruder immer
mal das schlimmste verhinderte. Doch das lag noch in weiter
Zukunft. Erst mal waren alle frisch gebackenen Väter stolz auf
ihre Kinder. Aurian hingegen beobachtete Dorian sehr genau. Doch
sie konnte nicht sehen das er den Jungen quälte aus altem Hass
oder ähnlichem. Im Gegenteil sie hatte das Gefühl das er den
Jungen sogar liebte. Er trug ihn oft herum und sprach mit ihm.
Erzählte ihm was sie alles zusammen tun würden. Sie würde
abwarten müssen, was anderes blieb ihr nicht übrig.
Aurian hatte inzwischen auch
einige Pläne umgesetzt die sie mit der Insel hatte. So hatte sie
ihre Insel zum Beispiel so mit den anderen beiden Inseln
verbunden, das wenn Myrion oder auch Dorian in der Schmiede
arbeiteten, man dies ebenso auf den Inseln der sterblichen
Welten hörte. So das den sterblichen Wesen das Gefühl vermittelt
wurde, das die Götter immer noch unter ihnen weilten. Auch wenn
die Insel der ersten Welt zur Zeit fast unbewohnt war. Fast,
denn es lebten dort im verborgenen immer mal einige Leviathan,
die die Aufgabe hatten die Insel zu schützen. Sie wussten ja
nicht, das die Götter dort nicht mehr lebten. Ebenso hatte
Aurian dem Wunsch der anderen Götter nachgegeben und hatte
Chronos gebeten, die Zeit in den sterblichen Welten doppelt so
schnell laufen zu lassen, wie in ihrer Welt. Alles war soweit
friedlich und Aurian genoss diese Zeit, sie wusste der Frieden
würde nicht lange anhalten.
Und so war es auch, denn eines
Morgens standen Thanatos, Chronos, Aglaia und Iona urplötzlich
in ihrem Schlafzimmer. Sie war nur froh das ihr so schnell
nichts peinlich war, denn die vier überraschten sie und Myrion
als sie sich gerade mit einander vergnügten. Myrion sah die vier
finster an. „Ich hoffe ihr habt einen guten Grund uns so früh
schon zu stören.“ Aurian war es nicht peinlich, Myrion ebenso
wenig, doch den vieren schon, sie sahen schnell weg und drehten
sich herum. Aurian kicherte leise als sie deren Reaktion sah.
„Also gut heraus mit der Sprache. Denn wenn ihr vier hier
auftaucht kann das nichts gutes bedeuten.“ Alle begannen
durcheinander zu reden, doch Aurian winkte ab. „Langsam einer
nach dem anderen bitte. So verstehe ich kein Wort.“ So begann
Iona. „Also mir fiel es als erstes auf. Denn irgendwo schien die
Natur verrückt zu spielen. Kaum hatte ich das bemerkt tauchte
auch Aglaia auf und fragte was los sei, sie würde Schicksale
spüren, die auf einmal wieder endeten. Also gingen wir zu
Thanatos und der ärmste war am verzweifeln.“ Hier setzte nun
Thanatos an. „Richtig denn es tauchten auf einmal Seelen auf und
wurden wieder geboren und das in so schneller Reihenfolge das
ich meine Liste nicht mal mehr prüfen konnte. So gingen wir zu
Chronos, ob er uns sagen könnte was hier los sei, doch auch er
verstand es nicht. Denn auf den drei uns bekannten Welten ist
alles in Ordnung das haben wir geprüft.“ Chronos nickte heftig.
Aurian sah von einem zum anderen. „Also gut hier geht etwas
nicht mit rechten Dingen zu. Ist es immer noch so oder hat es
sich beruhigt?“ Alle vier schüttelten den Kopf. Iona übernahm
dann wieder das reden. „Nein es ist immer noch so. Es ist als
würde auf irgendeiner Welt die Zeit dermaßen schnell laufen, das
es kaum das es Frühjahr ist auch schon wieder Winter würde,
ebenso sterben wohl irgendwo Wesen und werden ebenso schnell
wieder geboren, dann die Schicksale. Aglaia kann sie nicht mal
so schnell erfassen wie es wieder vorbei ist.“ Aurian nickte.
„In Ordnung das müssen wir untersuchen.“ Sie erhob sich und
Myrion grinste. „Das war es dann wohl erst mal.“ Doch erhob er
sich ebenso. Aurian rief Gregorian und Ethan herbei während sie
sich an zog. Die beiden standen auch recht schnell ebenfalls in
ihrem Schlafzimmer und sahen sich verwundert an. Ethan fragte
dann. „Was gibt es? Es klang so dringend.“ Aurian nickte und
erklärte ihnen in kurzen Worten was geschehen war. Sie sah
Gregorian an. „Du bist der Hüter des Universums, also sag mir,
gibt es irgendwo eine Welt die sich schneller bewegt als alle
anderen?“ „uff....“ Gregorian überlegte ,schüttelte aber dann
den Kopf. „Nicht das ich wüsste.“ Aurian sah Ethan an. „Wir
müssen das Universum durchsuchen, irgendwo ist eine Welt deren
Zeit schneller läuft als sie sollte.“ Er nickte und so reisten
sie durch das Universum, Aurian fluchte immer mal leise bis sie
stoppte und direkt das Universum ansprach. „Sag mir wo ist sie
und was hast du mit ihr gemacht?“ Ethan sah sie verwundert an.
„Mit wem redest du?“ Aurian sah ihn an und fauchte. „Na mit dem
Universum mit wem sonst. Es hat etwas damit zu tun ob es nun
antwortet oder nicht.“ Leise stammelnd wisperte es. „Ich dachte
ich könnte......na ja ich dachte es wäre nicht so schlimm....“
Jetzt hörte auch Ethan das wispern, er sah Aurian an. „Wer ist
das?“ Aurian verdrehte die Augen und sah Ethan an. „DAS ist das
Universum.“ Dann sah sie sich um. „Sag mir sofort auf der Stelle
wo die Welt ist die du manipuliert hast. Du hast alles
durcheinander gebracht. Du hast das Chaos ausgelöst. Es wundert
mich das nicht auch Damok eben in meinem Schlafzimmer erschien.“
Dann sah sie einen Kometenschweif, mit dem das Universum ihr
zeigen wollte wo diese Welt steckte. Schnell reisten sie und
Ethan dem Kometenschweif hinter her und dann sahen sie es. Die
Welt routierte richtig, Sonne und Mond rasten so schnell daran
vorbei das man nicht mal mehr sehen konnte wann Tag und wann
Nacht war. Sie rief sofort die anderen vier herbei und als sie
kamen deutete sie auf die Welt. „Da habt ihr den Übeltäter.
Chronos halte dort sofort die Zeit an.“ Er tat direkt was sie
sagte. Inzwischen tauchte auch Gregorian bei ihnen auf und sah
auf diese Welt. Aurian sah die anderen an. „Alles wieder soweit
in Ordnung?“ Alle nickten. „Gut dann wollen wir mal sehen was
hier passiert ist.“ Als sie sich die Welt genauer ansahen,
fluchte Aurian leise. Sie sah abermals ins Universum. „Was hast
du getan? Diese Welt ist bereits im Stadium der Technik, die
Menschen die sich hier entwickelt haben, haben bereits Autos,
Telefone, Flugzeuge und was weiß ich noch alles. Wie konntest du
nur so etwas tun, du hast deren Entwicklung beeinflusst.“ Leise
wisperte das Universum: „ich wollte lernen und wissen wann es
soweit sein würde.“ Aurian fuhr sich mit den Händen durch die
Haare. „Na super und nun müssen wir damit rechnen das sie bald
mit dem Raumflug anfangen. Du hast mal eben einige Millionen
Jahre in wenigen Stunden vergehen lassen. Na das kann lustig
werden. Glauben sie denn an irgendwelche Götter? Oder sind sie
gottlos?“ Leise wisperte es „......öhm...das weiß ich nicht, ich
kam irgendwann nicht mehr mit. Alles ging so schnell.“ Aurian
schüttelte den Kopf. „Aha und du kamst nicht auf die Idee das es
vielleicht an der Zeit liegen würde? Und man sie nur langsamer
laufen lassen müsste? Aber egal nun ist es passiert.“ Außer
Ethan und ihr konnte keiner der anderen das Universum hören,
deswegen sahen sie Aurian an, als wäre sie nun übergeschnappt.
Ethan erklärte ihnen das Aurian mit dem Universum sprach. Aurian
sah auf diese Welt. „Eine moderne Welt, das hatten wir schon
lange nicht mehr. Und das wo ich mich gerade an die Zeit der
Schwerter und Magie gewöhnt hatte.“ Sie sah sich um. „Das ist
eine andere Galaxie, wir können jetzt nur hoffen das es noch
recht lange dauert bis sie die Galaxien bereisen können.“ Iona
sah sie an. „Du willst sie nicht zurück drehen?“ Aurian lachte
leise, wenn auch unterdrückt. „Sehr witzig, Iona... das war ein
guter Witz. Frag mal Thanatos oder Chronos was passieren würde,
wenn wir das täten.“ Chronos sah Iona an. „Einige Jahre oder
auch Jahrzehnte zurück zu drehen ist eine Sache, aber Millionen
Jahre? Das ist unmöglich.“ Thanatos nickte. „Die ganzen Seelen
die bis jetzt gekommen und wieder gegangen sind, die immer
wieder geboren wurden, wären verloren. Das wäre undenkbar.“ Iona
sah auf diese Welt und seufzte. Aurian nickte. „Ich werde diese
Welt die nächsten Tage mal genauer untersuchen und schauen, ob
sie wenigstens an irgendeinen Gott glauben und was man sonst
noch tun kann.“ Sie sah Chronos wieder an. „Gib ihr die gleiche
Zeit wie den anderen Welten, damit sie wieder angepasst ist.“
Chronos nickte und die Welt begann sich wieder zu drehen, nun
aber langsamer als zuvor. Wie das nun werden würde, wusste noch
keiner. Die anderen Götter wurden informiert und ihnen wurde
erklärt was es mit dieser neuen Welt auf sich habe. Die Götter
die bereits eine moderne Zeit erlebt hatten nickten mit dem Kopf
und die anderen die nur die Schwert und Magie Zeit kannten,
wollten sich das alles mal ansehen. Aurian dachte sich das es
vielleicht auch etwas gutes haben würde. Eine moderne Welt
konnte man mit vielen Sagen und Legenden füllen. Sie lächelte.

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