Kapitel 37: geheimnisvolle Schwerter


 

Doch auch die schönste Feier hat mal ein Ende und so trennte man sich beizeiten. Jasmin hatte das Buch wieder in die Kristallhöhle gebracht. Und Eric und Dorian standen vor der versiegelten Truhe, die nur Eric öffnen konnte. Dorian sah Eric an: „Es war hart oder?“ Eric nickte: „Doch nun ist es vorbei, allerdings stehe ich nun mehr oder weniger ohne Schwert da, denn ich habe keine Lust dauernd diesen Bastard mit mir herum zu schleppen. Ich werde Dion vermissen.“ Dorian sah ihn an, nun ging ihm ein Licht auf. „Nun nicht ganz, komm mal mit.“ und so folgte Eric ihm in die Schmiede wo auf dem Amboss ein fast fertiges Schwert lag. “Siehst du das? Ich wusste nicht für wen es sein würde, doch Jasmin hatte mich doch beauftragt ein weiteres Schwert zu schmieden, du erinnerst dich?“ Eric nickte. „Das hier wird es werden und ich glaube es wird das beste Schwert werden das ich je geschmiedet habe, sogar noch besser als das was Aaron trägt. Seine Klinge wird aus einem Stern geschmiedet sein, der Griff aus der Schuppe eines goldenen Drachen, die man mir freundlicherweise schenkte. Und es wird gehärtet und geschmiedet werden mit Drachenfeuer, was noch heißer ist als die Lava eines Vulkans. Allerdings hatte ich schon befürchtet das sein Träger es nicht mal tragen könnte, da es doch recht schwer werden würde, doch hebe es mal an oder das was bereits fertig ist und teste es mal.“ Eric sah ihn an: „Du meinst das es für mich bestimmt ist? Als Jasmin das sagte, nahm ich an, das es für Dion sein würde.“ Dorian winkte ab: „Nein das Schwert für Dion war schon lange fertig, und er hat seines bereits. Doch ich nehme an das Jasmin ahnte das du diesen wie du ihn nennst Bastard nicht als ständigen Begleiter haben wolltest, Schwert mit Seele hin oder her. Die Materialien für die Klinge bekam ich von Jasmin, und frag mich jetzt nicht wie sie an einen Stern kommt.“ Eric hob die fast fertige Klinge mit einer Hand an und nickte: „Wann wird es fertig sein? Es liegt leicht in der Hand und ist bereits jetzt schon gut ausgewogen.“ Dorian sah ihn sprachlos an: “Liegt leicht in der Hand? Junge ich hebe mir fast schon einen Bruch beim schmieden und du sagst mal eben locker, liegt leicht in der Hand. Also ich wundere mich immer mehr das du Jasmin nicht zerquetscht wenn sie in deinen Armen liegt. Also wenn man dich hat, braucht mal glaube ich keinen Baumfäller mehr, du würdest die Bäume wohl aus der Erde zupfen wie Unkraut.“ Nun lachte Eric leise und sah Dorian an: „Nun übertreib mal nicht, ja?“ Dorian schüttelte den Kopf doch lachte auch er mit. „Also wenn du diese Nacht mit Jasmin alleine verbringen willst, werde ich hier bleiben und das Schwert fertig stellen, dann hast du es morgen.“ Eric nickte: „Und es ist für dich in Ordnung?“ Dorian sah ihn an: „Weißt du mir ist klar das ich gestern Jasmin wirklich über strapaziert habe und sie so keine Kraft mehr für dich hatte. Also ist es nur fair, das ihr Zeit alleine verbringt.“ Während er mit Eric redete zog er bereits sein Hemd aus und schürte schon das Feuer. Eric betrachtete ihn. „Weißt du, also so sehr stehst du mir nicht nach, wenn ich dich so ansehe. Die Schmiedearbeit hat deinen Körper auch ganz schön gestählt. Und ich gehe davon aus das du das Schwert auch mit einer Hand halten musst, während du mit der anderen Hand den Hammer hältst und zuschlägst.. Also stelle deine Kraft nicht unter den Scheffel. Kein Wunder das Jasmin auf dich abfährt.“ Dorian sah ihn an: “Meinst du wirklich? Ich bin aber etwas kleiner als du.“ Eric lachte, da er immer noch kein Hemd trug begann er den Blasebalg zu bearbeiten, wobei Dorian nun leise lachte:“ Sei nur vorsichtig, das hier ist magisches Drachenfeuer, ich habe keine Lust gegrillt zu werden, nur weil du deine Kraft nicht einteilen kannst.“ Und kurz darauf erklang wieder aus der Schmiede das gleichmäßige Hämmern des Schmiedehammers. Die beiden Männer sahen sich an und Eric fragte: “Na wie gross bist du denn?“ Dorian überlegte kurz : „Also ich passe im Gegensatz zu dir noch locker durch einen Türrahmen, doch bei dir hat man das Gefühl wenn du da durch gehst das du bald den Rahmen mit nimmst.“ Eric sah an sich herab: „Also soweit ich das sehen kann habe ich kein Gramm zu viel.“ Während Dorian gleichmäßig den Hammer schlug und ab und an Eric ansah kam dann: „Na davon rede ich auch nicht, doch hast du dich mal richtig angesehen? Du hast doch recht breite Schultern und bestehst praktisch fast nur aus Muskeln. Zwar nicht übermäßig und doch, ich wunder mich nicht mehr darüber welche Kraft in dir steckt, ehrlich gesagt.“ Es war als würden die beiden um ein Thema herum reden das sie eigentlich wirklich interessierte. Dann sah Eric Dorian an, nickte leicht und überlegte wie er fragen konnte was er wirklich wissen wollte. Doch dann platzte er einfach heraus: „Wie war es für dich? Jasmin sagt ja nichts.“ Dorian sah ihn an: „Meinst du die Stunden mit ihr? Das erste mal?“ Eric nickte. Dorian arbeitete weiter doch fragte er dann: „Willst du das wirklich wissen? Ich meine ist es nicht für dich wie ein Stich wenn ich dir etwas erzähle? Vielleicht will Jasmin deswegen auch nicht reden.“ Eric schüttelte den Kopf: „Nun wie soll ich sagen, ich bin nicht eifersüchtig und ich gönne es dir sogar, so blöd es sich anhört, doch ich fühlte mich ausgeschlossen, verstehst du was ich meine? Und nun will keiner mit mir darüber reden, was es noch schlimmer für mich macht.“ Langsam begann Dorian zu verstehen, er hatte den beiden selber ja oft genug zu gesehen, auch wenn er dabei unsichtbar war. „Also gut, anfangs war sie nicht so willig, sie wollte erst gar nicht, als ich dann aber zurück treten wollte, warf sie sich mir auf einmal in die Arme. Ich gebe zu das zurück treten ist mir schon nicht leicht gefallen und im Normalfall wäre mir das auch im Traum nicht eingefallen, sondern ich hätte mir genommen was ich will. Doch bei ihr, wollte ich das nicht, ich wollte das sie es mir von sich aus gibt.“ Eric nickte, er wusste ja warum sich Jasmin ihm urplötzlich in die Arme geworfen hatte. “Das wäre auch deinen Zähnen nicht gut bekommen. Doch weiter.“ Nun sah ihn Dorian an: „Ich muss erst einmal sagen das ich …....ein Tier bin, das bin ich wohl wirklich. Denn als sie mir auf einmal entgegen kam, war es vorbei mit meiner Selbstbeherrschung, ich wollte sie nur noch und hatte sie bevor ich auch nur richtig begriff was ich tat bereits drei mal genommen. Daher hatte sie auch die blauen Flecken. Ich bin nicht stolz darauf, aber das ist die Wahrheit. Verstehst du, sie ist die erste Frau dich ich mehr begehrte als alles andere, und als diese Frau sich mir praktisch in die Arme warf, konnte ich nicht mehr denken.“ Eric sah ihn erstaunt an: „Dreimal ohne Pause?“ Dorian nickte: „Ja wieso?“ Eric lachte: „Ich überlege gerade ob ich nun Minderwertigkeitskomplexe kriegen soll oder nicht. Ich meine ich kann auch schon oft und bin auch recht ausdauernd, Aber dreimal hinter einander das schaffe ich nicht ehrlich gesagt, ich brauche wenigstens einige Minuten Pause dazwischen.“ Dorian winkte kurz ab: „Ist klar das soll ich glauben, ich erinnere mich das du sie nach deinem einfordern von Ehepflichten, zwei Tage nicht aus dem Bett gelassen hast.“ Eric nickte: „Das stimmt schon, nur haben wir zwischen durch auch mal ein wenig geschlafen, mal was gegessen und uns unterhalten bis es mich oder sogar sie wieder überkam. Das waren glaube ich die wildesten zwei Tage die wir je hatten.“ Dorian seufzte leise: „Ich wünschte sie würde mich auch wirklich mal von sich aus wollen, weil so wie sie sich anfangs dagegen gesträubt hat, bin ich mir nicht mal sicher ob sie mich überhaupt wollte.“ Eric sah ihn an, er wusste ja das Jasmin mit Dorian nicht gerade freiwillig geschlafen hatte und fragte sich jetzt ob sie das wohl überhaupt irgendwann mal tun würde. Im Laufe des Gespräch hatte Dorian das Schwert fertig gestellt, und brachte nun den Griff an. Dann sah er es sich an. Die Klinge schillerte, je nach dem wie man sie ins Licht hielt. Und Dorian hatte das Gefühl als ginge eine eigenartige Magie von ihr aus, dann schüttelte er leicht den Kopf und dachte das kann ja nicht sein. „Das Schwert ist fertig.“ Dorian legte es sich über die Schulter, und griff nach seinem Hemd. Eric nickte nur.“ Wir können es ihr bringen und dann sehen wir für wen es gedacht war.“ So machten sie die beiden auf den Weg zu Jasmin: „Jetzt habe ich dich doch um deine Nacht mit ihr gebracht.“ Erik lachte leise: „Keine Sorge ich kriege schon was ich brauche und will. Außerdem war es auch meine eigene Schuld.“ Jasmin saß in ihrem Garten und betrachtete die Sterne und genoss die Nachtluft und die Stille. Ihr Stab stand in ihrer Nähe, jetzt wo das Ungeheuer daraus verschwunden war, konnte sie ihn auch wieder in ihrer Nähe ertragen. Dann traten die beiden Männer zu ihr. Jasmin hielt sich die Nase zu: „Gott ihr beide stinkt. Also so kommt ihr mir nicht ins Bett.“ Die beiden grinsten frech und Dorian legte das Schwert auf den Tisch. „Es ist fertig, wie du es gewünscht hast. Die Klinge aus dem Stern den du mir gabst und der Griff aus der Drachenschuppe, geschmiedet und gehärtet in Drachenfeuer und Morgentau.“ Jasmin erhob sich und sah sich das Schwert an, doch als sie es anheben wollte ächzte sie, weil es viel zu schwer für sie war, was den beiden Männern ein schmunzeln entlockte. „Darf man fragen für wen das Schwert ist?“ Sie nickte, und sehr sehr langsam glitt ihre Hand über die Schwertklinge und dort wo ihre Hand entlang gefahren war bildeten sich auf einmal Zeichen in der Klinge und es begann zu leuchten. „Es ist für Eric, da ich davon aus gehe das er das andere nicht tragen möchte außer wenn es nötig ist.“ Dorian sah Eric an als wolle er sagen, na hab ichs nicht gesagt? Als Jasmin auf der einen Seite fertig war drehte sie das Schwert um und verfuhr auf der anderen Seite ebenso. Die beiden sahen ihr aufmerksam zu was sie dort tat. Als sie damit fertig war, streckte sie kurz die Hand aus und eine ähnliche Schwertscheide wie auch um dem anderen Schwert lag erschien nun in ihrer Hand, sie war ebenfalls mit schwarzem Samt bezogen und trug die Runen des Lichts. Die legte sie neben das Schwert. Jasmin sah Eric an. „Ich kann mir vorstellen das dir dein Schwert und vor allem Dion fehlen wird, zudem hat das alte Schwert deine Magie aufgenommen und das dürfte für dich ebenso schwer sein. Dieses Schwert hier hat ein wenig von der Magie des Licht in sich, ein wenig der Magie des Universums und auch ein wenig Drachenmagie. Es wird dir gehorchen, und in deiner Hand erscheinen wenn du es brauchst und rufst. Du wirst es nicht dauernd auf dem Rücken tragen müssen, sondern es wird dir folgen. Natürlich nicht tatsächlich, doch egal wo du bist und egal wo das Schwert sein sollte, wenn du es rufst wird es zu dir kommen und sei es durch das halbe Universum oder auch durch die Zeit. Die Bindung wird hergestellt werden sobald du es in die Hand nimmst und seinen Namen nennst, es heißt „Janafar.“ Dann trat Jasmin zur Seite, Eric sah sie gerührt an, ebenso Dorian und dankte ihm, dann griff er nach dem Schwert und nannte seinen Namen. Doch als er es aufgehoben und die Bindung stattgefunden hatte flammte das Schwert auf einmal nicht weiß auf, wie Eric vielleicht vermutet hätte sondern es erschienen Flammen um die Klinge herum. Dorian sah das Schwert nun bewundernd an. Eric probierte wie es in der Hand lag. Und wirbelte es auch einige mal herum, als auf dem Tisch das genaue Ebenbild von dem Schwert das Eric dort hatte erschien. Und abermals vollführte Jasmin die Prozedur in dem sie ihre Hand auf der jungfräulichen Klinge entlang gleiten lies. Die beiden Männer sahen sie erstaunt an und sahen ihr abermals zu.Leise fragte Eric Dorian, „Du hast zwei gleiche Schwerter gemacht?“ Dorian schüttelte den Kopf: „Nein nur eins , das was du da in der Hand hältst, ich weiß nicht woher das zweite nun ist.“ Als Jasmin abermals fertig war trat sie wieder beiseite und sah nun Dorian an. Dieses Schwert ist der Zwillingsbruder von dem was Eric hat, es hat die gleichen Eigenschaften wie Erics bis auf eine Kleinigkeit, es trägt einen anderen Namen und heißt Janadar. Es wird sich mit dir verbinden wenn du es in die Hand nimmst und seinen Namen nennst. Und auch jetzt erschien eine Schwertscheide die der von Eric fast glich und diese legte sie nun neben Dorians Schwert. Dorian sah sie an, dann Eric und blickte dann auf das Schwert. „Das ist wirklich für mich?“ Jasmin nickte: „Ja sie ist wirklich für dich. Also mach sie dir zu eigen.“ Dorian stand die Freude ins Gesicht geschrieben und so griff er mit beiden Händen nach dem Schwert, er besaß zwar auch sehr viel Kraft doch die Kraft um das Schwert wie Eric mit einer Hand zu nehmen hatte er nicht, dachte er zumindest. Denn als er es anhob sah er auf einmal recht erstaunt aus, denn das Schwert fühlte sich ganz leicht an, und als er dessen Namen nannte flammte auch hier an der Klinge das Feuer auf.“ Nun schwang auch er das Schwert einige mal hin und her und lies es wie Eric auch in einer Hand herum wirbeln. Dann grinste er Eric zu: „Ich denke auf einem Schlachtfeld werden wir ein starkes Bild abgeben.“ Jasmin lächelte: „ Und nun ihr beiden werde ich euch eine Besonderheit der Schwerter zeigen, also bekommt jetzt keinen Schreck, seht auf den Griff dort ist ein kleiner Löwe abgebildet, drückt da mal bewusst drauf und nennt leise in Gedanken den Namen des Schwertes.“ Und als beide es taten, standen wo zuvor die beiden Männer gestanden hatten auf einmal riesige Löwen, deren Rückenhöhe weit über Jasmins Taille gingen. “So und um wieder zurück zu kommen müsst ihr nur wieder an den Namen des Schwertes denken.“ Als die beiden auch das taten standen sie wieder als Männer dort. Beide waren begeistert. Dorian sah sprachlos aus und doch kam „ Gestaltswandel, na wie toll ist das denn?“ Eric konnte nur dazu nicken. „Das ist einfach unglaublich, Schatz das ist toll wirklich.“ Jasmin erfreute sich an der Begeisterung der beiden Männer und dachte, schenke ihnen ein Schwert und sie benehmen sich wie Kinder. Dann wollte sie sich wieder setzen doch da war Eric schon bei ihr und zog sie dermaßen wild an sich das sie fast gefallen wäre und küsste sie leidenschaftlich. Als er den Kuss löste, bekam Jasmin kaum noch Luft. „Also ich will ja nicht meckern, aber ihr beide riecht nach Schweiß und nach der Schmiede.“ Sie brauchte einfach einen Moment um Luft zu bekommen, doch wenn sie nun dachte das die beiden sich waschen gehen würden so täuschte sie sich, denn kaum hatte Eric sie los gelassen, machte Dorian das gleiche Spielchen und zog sie ebenso heftig an sich um sie zu küssen. Dann grinsten sie beide an und Eric zwinkerte: „So ich denke jetzt haben wir dir richtig gedankt und nun können wir dich auch von unserem männlichen Duft befreien.“ Dann betraten die beiden wieder die Höhle um sich frisch zu machen. Ihre Schwerter nahmen sie natürlich mit. Jasmin setzte sich und sah wieder in den Sternenhimmel. Leise murmelte sie: „Ich bin nur froh das sie noch nicht wissen wie dringend sie bald diese Schwerter brauchen werden.“ Und leise hörte sie die Stimme Leiths in ihrem Kopf: „Du hättest es ihnen sagen sollen.“ Jasmin schüttelte mit dem Kopf: „Noch nicht, du weißt ebenso gut wie ich das noch etwas fehlt, ich muss mich an beide Männer binden. Denn irgendwann werden sie diese Bindung brauchen. Nur werde ich das überleben?“ Leith versuchte sie zu beruhigen: „Wir wissen beide das du es überleben wirst, es ist wichtig, du hast recht. Doch solltest du es auch nicht zu lange hinaus zögern.“ Jasmin nickte, obwohl sie wusste das Leith es nicht sehen konnte. „Doch nicht heute, vielleicht morgen.“

Als sie an diesem Abend ins Bett gingen waren alle drei froh schlafen zu können und dachten nicht daran noch irgendwas zu beginnen. Eric war logischerweise erschöpft vor allem durch den Kampf mit dem Ungeheuer, Dorian hatte die Anspannung des Tages, wie auch das Schmieden des Schwertes Kraft gekostet und Jasmin war einfach froh schlafen zu können. So lagen sie wie in der Nacht zuvor an einander gekuschelt und schliefen.

Als sie am Morgen erwachte spürte sie das Hände über ihren Körper strichen. Und sie hörte leise in ihrem Kopf: „Ich glaube es kommt früher als du dachtest.“ Als sie die Augen öffnete sah sie in Erics Gesicht der sie an lächelte. Dann griff er um sie und zog sie dichter an sich heran. Sachte drückte er sie auf den Rücken, beugte sich über sie und küsste sie leidenschaftlich. Anschließend beugte er sich leicht zu ihrem Ohr herab und hauchte: „Ich will dich.“ Als Jasmin nach Dorian sehen wollte, lies es Eric nicht zu sondern küsste sie sofort wieder und begann sie zu streicheln. Doch als er den Kuss löste und sie kurz in die Richtung Dorians sah, hatte der die Augen geschlossen, sie hatte nicht bemerkt das er die Augen erst wieder schloss als sie zu ihm sah. Nun begann Eric sie regelrecht zu bedrängen, er presste sie mit seinem Körper auf das Bett und sie stöhnte leise auf. Fordernd glitten seine Hände an ihr entlang und reizten sie und so blieb es nicht aus das sie bald bereit für ihn war. Als er spürte es war soweit drängte er sich zwischen ihre Beine und nahm sie recht wild. Er schürte ihr Feuer und als sie sich ihm entgegen drängte, lies er seine Beherrschung über Bord fallen und wurde zügelloser, Jasmin schrie immer mal leise auf und krallte abermals ihre Hände in seine Haut. Dann spürte sie auf einmal wie sie sachte gestreichelt wurde und sah nun zur Seite, sie bekam gar nicht mehr richtig mit das nun auch Dorians Hände an ihrem Körper entlang strichen. Eric der sie bisher mit seinem Körper auf das Bett gedrückt hatte richtete sich nun ein wenig auf und gab so den Weg für Dorian frei, dessen Lippen dann über ihre Haut strichen und sich an sie drängte um sie leidenschaftlich und fordernd zu küssen. Als Eric soweit war und sich anschließend neben sie gleiten lies, sah sie Dorian an, sie schnaufte leise und dann griff sie zu und zog ihn auf sich. Damit hatte er nicht gerechnet doch kam er dem dennoch nach. Kurz sah er Eric an der noch schwer atmend neben Jasmin lag und sie weiterhin streichelte, der nickte dann. Und nun war auch Dorian nicht mehr zu bremsen und nahm sich nun ebenso was er von ihr wollte. Was beiden Männern irgendwann auffiel war das es Jasmin scheinbar nicht wild genug gehen konnte, das sie das ganze genoss. Als man ihr nach einiger Zeit, Ruhe gönnen wollte und beide nur neben ihr lagen, knurrte sie leise sah von einem zum anderen und warf sich dann auf Eric, der als er merkte was sie von ihm wollte rückte er sie zurecht und nahm sie nun von unten. Sie bewegte sich ihm entgegen, wurde dabei immer wilder und zügelloser, seine Brust wurde dabei zerkratzt ebenso wie andere Teiles seines Körper. Während sie halb auf ihm saß und sich mit einer Hand auf Erics Brust abstützte griff sie mit der anderen Hand in Dorians Haare zog ihn so zu sich heran und küsste ihn hemmungslos und wild. Die beiden hatten damit gerechnet das sie sich wehren, das sie protestieren, das sie es ablehnen würde, aber mit Sicherheit hatten sie nicht mit so etwas gerechnet. Sie kämpfte mit ihnen und forderte sie immer wieder, mal den einen mal den anderen. Sie spürte wie langsam ihre Kraft nach lies und dennoch gab sie nicht auf, bis das Eric irgendwann keuchte: „Also bei mir ist Schluss, ich kann nicht mehr, ich brauche erst mal eine Stunde Pause.“ so machte sie mit Dorian weiter bis auch er schwer atmend abwehrte und nicht mehr konnte, dann lies sie sich auf das Bett fallen und rang nur noch nach Atem. Beide sahen sie verwundert an. Eric keuchte immer noch: “Süße welche Hummel hat dich denn gestochen, das war ja, meine Güte...“ Dorian vervollständigte den Satz“.....so was von heiß.“ Jasmin war fix und fertig, sie lag zwischen den beiden und japste nur noch nach Luft. „Ihr ..erwartet ..doch..jetzt..keine Antwort oder?“ dann erschien neben Eric auf dem Tisch etwas zu trinken und auch zu essen, er half ihr sich ein wenig auf zu setzen und gab ihr dann etwas zu trinken. Sie sah beide kurz an. „Gebt mir nur einen Moment Zeit dann können wir weiter machen.“ Dorian spukte fast seinen Kaffee über das Bett und Eric verschluckte sich fast an dem Brötchen auf dem er gerade kaute. Dorian sah Eric an: „Und da haben wir uns Sorgen gemacht? Die Frau macht uns fertig und nicht wir sie.“ Nun saßen alle drei einträchtig auf dem Bett und krümelten es voll. Eric sah Jasmin an: „ Und nun mal Butter bei den Fischen, wie hast du das nun angestellt? Wir haben schon damit gerechnet das du irgendwann schreien würdest wir sollen auf hören, doch statt dessen, haben wir die weiße Flagge hießen müssen. Das ist doch nicht normal.“ Jasmin grinste beide frech an: „Tja nur gewusst wie. Ihr vergesst eins meine Besten ihr habt es auch nicht mit einer normalen Frau zu tun, ich habe ganz einfach die Kraft des Universums angezapft. Und wie ihr wisst ist die unendlich.“ Beiden Männern blieb die Spucke weg. Und jetzt klatschte sich auch Dorian die Hand vor die Stirn. „Ich muss euch mal was erzählen, ich weiß nicht mehr wann es genau war, doch jedenfalls gab es eine Zeit da kam Mystra Tag und Nacht an, sie lies mir wirklich keinen Moment Ruhe, egal wann sie mich zu fassen kriegte, ich war fällig. Anfangs gefiel es mir auch, doch so nach und nach fühlte ich mich total ausgelaugt und ich konnte einfach nicht mehr und das soll schon was heißen. Nur jetzt als Jasmin sagte sie habe das Universum angezapft wird mir klar woher Mystra damals die Kraft dafür her genommen hat. Sie hatte die Kräfte der Urmutter.“ Jasmin beugte sich leicht zu Dorian hinüber. „Vermisst du das? Ich kann es dir wieder geben und glaube mir anschließend läufst du auf dem Zahnfleisch.“ dann küsste sie ihn kurz aber stürmisch. Und setzte sich anschließend wieder grinsend zurück, sah dann Eric an: “Und dich nehme ich mir dann zum Frühstück vor.“ Dann küsste sie auch ihn das ihm hören und sehen verging. „Aber mal im ernst, ich weiß das ihr beide wild darauf seid, das ihr in der Regel nicht genug bekommen könnt, ob ihr es nun abstreitet oder nicht. Ihr werdet durch das gesteuert was ihr zwischen euren Beinen habt. Also und damit ich überhaupt bei euch überlebe ohne dass ich irgendwann auf dem Zahnfleisch gehe, bleibt mir nichts anderes übrig.“ Dann nickte sie noch mal, nippte abermals an ihrem Kaffee und biss in ihr Brötchen. Die beiden Männer sahen sich nur sprachlos an. Dann fragte Eric: „Aber du empfindest schon was dabei oder? Ist also nicht so das bei dir nur alles mechanisch abläuft. Ich meine wir wollen auch das es dir gefällt und das es dir Spaß macht.“ Dorian nickte zu Eric Worten. Jasmin sah Eric an: „Natürlich empfinde ich etwas, nur ich hatte immer Angst vor Dorians wilder Natur, ebenso das du vielleicht genauso geworden sein könntest. Und mir wurde klar, als ich mit Dorian das erste mal schlief, das ich sonst mit euch nicht mit halten kann, wenn ich da nicht ein wenig trickse. Besonders klar wurde es mir als er selbst nach dem dritten mal noch nicht genug hatte. Und frag lieber nicht was dann noch kam. Wie dem auch sei, ich musste mir eine Kraftquelle suchen. Und dann fiel mir ein, das ich angeblich die Herrscherin des Universums sein sollte also versuchte ich mich darauf zu konzentrieren und tatsächlich ich konnte mir ein wenig davon nehmen. Ich übte ein wenig und nun geht es ohne große Probleme. Also um es klar zu sagen, ihr macht mich verrückt, ich will euch beide, ich will es spüren, ich mag vielleicht die Herrin des Lichts sein doch habe ich die letzten Tage gemerkt, das ich diese Leidenschaft mag.“ Dorian hatte genau zugehört und sah sie nun an: „Du willst uns tatsächlich beide und mich nicht nur weil es nicht anders geht?“ Jasmin sah ihn an und nickte leicht: “Ja, ich sagte dir ich liebe dich nicht, doch ich mag dich, du hast irgendwas an dir was mich anzieht, was mich wollen lässt das du mich in deine Arme nimmst, das du mich wild und zügellos liebst. Ja ich will dich.“ Dann sah sie Eric an: „Schatz und dich liebe ich, ich liebe dich mehr als mich selber, und bei dir ist es ebenso, ich will dich, ich will nicht das du dich weiter verstecken musst, ich will dich so wie du bist und nicht wie du für mich sein willst.“ Eric nickte beugte sich vor und küsste sie sanft. „Ich liebe dich auch und bevor dir etwas geschieht, sterbe ich lieber selber.“

Nun die Männer hatten noch einige Fragen, doch verschoben sie sie erst mal auf später, denn Jasmin bat beide ihr zu folgen, wenn sie wieder gestärkt genug waren. Und so trat sie mit den beiden in den Thronsaal und betrachtete den Thron und seine flankierenden Löwen. Dann deutete sie darauf. „Seht ihr das? Ich habe mich seit dem wir das erste mal hier waren gefragt was sie zu bedeuten haben, vor allem als Eric später sagte er müssen noch mal was überprüfen. Das sind wir, dieses Universum scheint die magische Zahl drei zu haben. Drei Geister und nun wir drei. Ihr seid die Löwen. Diesen Körper bekommt ihr wenn ihr euer Schwert und den Gestaltswandelzauber benutzt. Diese hier scheinen aus Marmor oder was auch immer zu sein, und doch sind sie nicht seelenlos. Denn sie tragen einen Teil eurer Seele in sich. Fragt mich nicht wie das sein kann, doch das Universum steckt voller Geheimnisse. Ihr beide seid nicht nur körperlich stark, sondern auch geistig. Und zusammen, so sagte Leith mir mal, könntet ihr Sterne versetzen und er hatte recht. Zusammen wärt ihr dazu tatsächlich in der Lage.“ dann sah sie Eric an. „Du fragtest mich vor einiger Zeit ob wir auch Kinder bekommen könnten oder ob das nur den Avataren vor behalten wäre. Doch wir können Kinder bekommen, aber nicht so wie du denkst. Wir oder ich sollte besser sagen ich, kann von euch auf zweierlei weise empfangen, zum einen könnten wir Kinder haben die hier rumspringen die lachen und weinen und Leben in die Bude bringen. Und dann...“ Sie trat auf das Plateau hinaus und deutete in den Himmel zu den Sternen und beide folgten ihren Blick. „Kann ich noch etwas anderes empfangen. Wenn es so wie heute, zusammen geschieht und ich hatte gehofft es würde noch etwas dauern, doch da es nun mal schon geschehen ist muss ich es euch erklären. Also wenn es so wie heute geschieht das ich mehr oder weniger direkt mit euch beiden schlafe, erschaffen wir neue Welten. Damit deutete sie auf einen Stern im Himmel und streckte die Hand danach aus und tat als zöge sie ihn näher heran und der Stern kam näher. Und je näher er kam und so größer wurde er und man sah das es eine fruchtbare Welt war. „Hier beginnt das Leben erst, und doch wird es hier später mal wachsende Kulturen geben. Wenn ihr nun das Schicksal fragen würdet so würde sie euch antworten, das sie einen neuen wenn auch noch leeren Webstuhl hat der sich langsam mit Leben füllen wird und damit er sich mit Leben füllen kann, dafür wird Iona, die Natur sorgen.“ Beide Männer hörten andächtig und staunend zu. „ Auch hier wird es im Laufe der Zeit Kriege geben so das auch Aaron nicht arbeitslos wird. Väterchen Zeit wird dafür sogen das die Welt sich dreht und die Zeit verstreicht. Der Tod ist allgegenwärtig, er kommt zu jedem, so auch in diese Welt. Sie wird Götter bekommen, die die Avatare oder auch die Götter mit einander bekommen werden. Es wird gut und böse geben..resultierend daraus....“ Und nun zeigte Jasmin den beiden was sie wirklich war, denn sie wurde durchsichtig und begann zu leuchten wie das Licht selbst.“ ...das ich das Licht bin. Ihr beide verkörpert die Dunkelheit.“ Sie leuchtete heller als die Sonne. „ Wo es Licht gibt, gibt es auch die Dunkelheit und wo es Licht und Dunkelheit gibt, wird es auch die Schatten geben. Und doch werden sich ab und zu Licht und Dunkel zusammen tun. Und wo das Böse sich mit dem Guten in Liebe vereint, wird etwas neues, etwas besonderes entstehen.“ Als Jasmin das letzte aussprach erschien im Buch der Prophezeiungen die nächste Prophezeiung. Dann war alles vorbei und Jasmin stand wieder normal vor ihnen. „Versteht ihr. Wir sind nun eine Bindung eingegangen die einmalig sein wird. Jeder von uns wird den anderen stärken sollte er schwach werden. Ihr werdet etwas besitzen was sonst keiner besitzt. Die Fähigkeit mit mir zusammen Welten zu erschaffen.“ Dann war auch die neu entstandene Welt wieder an ihren Platz gerückt und die drei sahen dort hinaus. Eric und Dorian waren sprachlos und konnten nur staunen.

Eric legte einen Arm um Jasmin: „Ich hätte schon gerne ein Kind, das hier rumspringen würde.“ Dorian sah ihn an. „Bist du sicher? Also ich für meinen Teil kann darauf verzichten. Mir reicht es das Mystra schon ab und zu von mir empfangen wird. Was mir nach genauerer Überlegung auch nicht so gut gefällt, aber es scheint ja wohl nicht anders zu gehen.“ Eric sah Dorian erstaunt an. „Meinst du jetzt die Zeugung und das Kind oder den Akt an sich, das du nicht mehr mit ihr zusammen sein willst?“ Dorian knurrte kurz: „Beides.“ Nun sahen Eric und Jasmin ihn doch recht verwundert an. Und Eric lachte. „Der Schürzenjäger wird treu? Willst du mich veräppeln? Das kann unmöglich dein ernst sein.“ Dorian knurrte leise und sein Blick wurde finster als er Eric ansah: „Doch das ist mein voller ernst. Frag mich nicht wieso, aber ich habe irgendwie kein Bedürfnis mit irgend einer anderen ins Bett zu steigen. Jasmin hat mich verdorben.“ Diese lächelte leicht vor sich hin. Sie wechselte das Thema: „Also Jungs, in absehbarer Zeit wird Aaron hier erscheinen und wird uns von einem Krieg berichten in den wir persönlich einschreiten müssen, weil er mit dem überfordert ist, also haltet euch bereit, trainiert mit euren Schwertern oder was Kerle halt in so einem Fall tun.“ Eric sah Jasmin an: „Kämpfe, Schwerterklirren?“ Er rieb sich die Hände und auch Dorian grinste auf einmal wieder. „Hört sich so an, und wir dürfen uns richtig austoben?“ Jasmin verdrehte gespielt die Augen und lachte: „Ja ihr habt richtig gehört, Kämpfe, Schwerterklirren und austoben dürft ihr euch auch. Also ich werde euch Kerle diesbezüglich nie verstehen. Ihr habt scheinbar nur zwei Vorlieben, wenn es darum geht sich in irgendeiner Weise zu prügeln oder aber wenn es darum geht mit einer Frau zusammen zu sein.“ Beide sahen Jasmin frech an und Dorian fragte: „Wieso gibt es denn noch mehr? Und wo wir gerade davon sprechen, also ich glaube wenn du die Krümel aus dem Bett entfernst würde ich gerne nochmal einer meiner Vorlieben nachkommen.“ Als Eric das hörte und Jasmin ansah, lachte er schallend, denn nun sah Jasmin aus als würde ihr gleich das Essen aus dem Gesicht fallen.


Kapitel 38: das Heer des Lichts


 

Die nächsten Tage bekamen die beiden Männer Jasmin so gut wie nicht zu Gesicht, auch wenn sie abends ins Bett gingen kam sie erst wenn beide schon schliefen oder auch gar nicht. Sie hatten sie zwar mal gefragt wo sie laufend sein würde, doch gab sie nie eine Antwort darauf. Und an einem Morgen als sie wieder mal alleine aufwachten fluchte Eric: „Verdammt was ist nur mit ihr los? Ich finde es zum kotzen das sie nie da ist. Ich frage mich wo sie sich herum treibt.“ Selbst als sie bei den anderen nach fragten, wusste niemand wo sie stecken könnte. Sie war aber auch auf der ganzen Insel nicht zu finden. Und an einem Tag kam Aaron zu ihnen: „Eric , Dorian.......“ :rief er als er angerannt kam. Die beiden sahen ihm entgegen: „Was ist los was ist passiert?“ Aaron sah sie an: „Wie soll ich es euch nur sagen, es ist...........ach Jasmin, sie ist.......man hat sie gefangen genommen. Fragt mich nicht wie, doch irgendwie hat man es geschafft.“ jetzt knurrten beide Männer und Eric sah Aaron finster an, seine Augen so schon rabenschwarz, umwölkten sich und er sah aus als würde er Aaron gleich an die Kehle gehen. „Erzähle wie konnte das passieren?“ Und Aaron berichtete ihnen in kurzen Sätzen das er auf einer Welt einen Krieg haben würde, der ungewöhnlich wäre, weil eine Seite anscheinend immer schon im voraus wüsste was die andere Seite vor hatte. Das kam Aaron merkwürdig vor aber er konnte nicht entdecken woran es lag, also hatte er Jasmin gebeten doch mal nach zu sehen, er ging davon aus das sie in der Lage war die Gegenseite aus zu spionieren, ohne gesehen zu werden. Das hätte auch klappen müssen, doch anscheinend hatte man auch bereits gewusst das er die Herrin des Lichts schicken würde. Denn sie kam nicht mehr zurück. Das einzige was Aaron wusste war das man Jasmin unter einer Glaskuppel gefangen hielt und scheinbar blockierte diese Kuppel ihre Fähigkeit auf die Kraft des Universums zu zu greifen. Er hatte den Tod gebeten nach zu sehen, da dieser am wenigsten auffallen würde und der hatte ihm berichten können, was mit Jasmin geschehen war und er hatte auch erfahren wer der Verursacher war. Noch hörten ihm Dion und Eric einigermaßen ruhig zu, doch dann fragten sie wie aus einem Mund: „Wer.....wer wagt es die Herrin des Lichts gefangen zu nehmen?“ Aaron sah beide an: „Eine Inkarnation die wir scheinbar alle vergessen hatten, weil sie hier noch nie aufgetaucht ist.“ Dorian und Eric sahen sich an: „Die Inkarnation des Bösen.“ Aaron nickte: „Genau die. Ich weiß nicht woraus seine Fähigkeiten bestehen doch irgendwie kommt er hinter jeden Plan. Nun wie dem auch sei, ich habe mich mit dem Herrscher der Gegenpartei in Verbindung gesetzt, habe mich als das geoutet was ich bin und ihm meine Hilfe angeboten. Als er hörte das weit aus mehr auf dem Spiel stehen würde, als nur ein lumpiger Grenzkrieg, war er bereit meine Hilfe an zu nehmen. Doch ich brauche auch eure Hilfe, nur solltet ihr noch nicht sofort als das was ihr seid zu erkennen sein, das sollte eine Überraschung für das Böse werden. Ich frage mich nun, nur wie? Sobald er euch auf dem Schlachtfeld sieht wird er alles wissen.“ Eric und Dorian sahen sich an: „Sie wusste es, sie hat es gewusst und uns nichts gesagt.“ Dann sahen sie Aaron an und Eric meinte: „Man wird uns nicht erkennen, ich weiß auch schon wie.“ dann nickte er Dorian zu und beide hielten kurz darauf die Flammenschwerter in der Hand und nur einen Moment später standen vor Aaron zwei riesige Löwen die aussahen als wäre mit ihnen nicht zu spaßen. Leise hörte Aaron in seinem Kopf. „Was denkst du, geht es so?“ Aaron nickte, „Ja, dann folgt mir.“ Kurz darauf stand Aaron wieder im Zelt des Herrschers flankiert von den beiden Löwen. Dieser zuckte kurz zurück als er die beiden Löwen sah. Aaron versuchte ihn zu beruhigen: „Sie werden uns helfen, keine Sorge. Das sind die Löwen der Herrin des Lichts. Und wenn sie einer aufspüren kann, dann diese beiden.“ Der Herrscher fragte: “Habt ihr einen Plan?“ Aaron nickte: „Doch den halte ich unter Verschluss, denn wenn ich ihn jetzt offenbare, wird man ihn wieder kennen, als müsst ihr mir schon vertrauen.“ Der Herrscher nickte: „Ich vertraue euch.“ dann rief er seine Befehlshaber und übergab das Kommando über das Heer der Inkarnation des Krieges. Aaron gab auch sofort seine Befehle die man sogleich ausführte. Zu den beiden Löwen sagte er nur: „Lauft, lauft durch das Heer und sucht eure Herrin. Sie muss irgendwo in einer Burg in einem Thronsaal unter einer Kuppel sein. Sucht und befreit sie und solltet ihr unterwegs auf den Verursacher treffen, so dürft ihr euch gerne an ihm satt fressen.“ Die beiden Löwen brüllten nur mal kurz auf und dann rannten sie los. Wie die Hasen wichen sie Schwertern, Netzen oder was man ihnen sonst entgegen warf aus und rannten schneller als der Wind. Hinter ihnen versammelte Aaron das Heer und sie begannen zu marschieren, selbst Iona tauchte auf und mobilisierte die Tiere die kämpfen konnten, wie Wölfe oder ähnlich starke Tiere. Und sie begann Jasmins Lied zu singen. Das Lied des Lichts und wie schon einmal geschehen griff das Heer das Lied auf und sang es als sie dem dunklen Heer entgegen schritten. Schon von weitem waren sie zu hören. Es machte allen Mut vor allem als sie sahen das Aaron dem Heer ganz vorne an der Spitze voran schritt. Die beiden Löwen brauchten drei Tage bis sie an der Burg ankamen. Sie waren ohne Pause zu machen durch gelaufen, Tag und Nacht. Sie sahen das Licht und folgten ihm. Das war die Bindung die beide mit Jasmin hatten. Die Kuppel konnte alle Kräfte Jasmins in ihrem inneren einschließen, aber nicht die Verbindung zu den beiden Löwen. Nichts hielt die beiden auf, jeder der versuchte sich ihnen entgegen zu stellen, wurde getötet. Als die Menschen es sahen wichen sie den Löwen aus und ließen sie lieber passieren. Wie einem Faden folgten sie dem Licht und betraten so auch den Thronsaal, er war menschenleer außer der Kuppel in der sie nun Jasmin sitzen sahen. Selbst ihren Stab hatte man ihr weg genommen. Eric und Dorian hörten leise in ihrem Kopf Jasmins Stimme.“ Ihr könnt mich nicht hier heraus holen, helft lieber Aaron, das Böse befindet sich innerhalb des dunklen Heeres, mir geschieht hier nichts. Ihr müsst diese Inkarnation töten, denn sie ist einen Schritt zu weit gegangen. Die Flammenschwerter haben noch eine weitere Eigenschaft, wenn man sie in der Hand hält kann man das Böse sehen auch welche Gestalt es angenommen hat. Ihr müsst ihn töten. Sobald er tot ist wird das Kraftfeld das die Kuppel umgibt erlöschen und ich bin frei.“ Eric fragte zurück: „Ich dachte die Inkarnationen sind unsterblich. Wie können wir ihn töten?“ Und Jasmin antwortete: „Die Flammenschwerter, sie wurden von mir gesegnet, sie sind in der Lage das Böse zu töten.“ Nochmals sahen die beiden Löwen zu der Kuppel und brüllten schmerzerfüllt auf. Dann wendeten sie sich um und rannten abermals los. Beide wunderten sich das niemand sie aufhielt. Das Böse schien sich seiner Sache sehr sicher zu sein, das es die Kuppel unbewacht ließ. Eric und Dorian brach es fast das Herz, Jasmin zurück lassen zu müssen, doch sie hatte ihnen gesagt was zu tun sei und das würden sie auch tun und sie würden wenn nötig jeden töten der ihnen auch nur in die Quere kam. Und abermals rannten sie ohne Pause wieder zurück, von weitem hörten sie schon das Lied des Lichts das gab ihnen noch mal die Kraft abermals durch das dunkle Heer zu laufen ohne gefangen zu werden, wer sich ihnen entgegenstellte wurde kurzerhand getötet. Dann kamen sie bei Aaron wieder an, der sich suchend umsah. „Wo ist sie?“ Doch bevor sie antworten konnten brachen die beiden Löwen vor seinen Füßen vor Erschöpfung zusammen. Aaron lies das Lager aufstellen und sorgte dafür das die beiden Löwen erst mal versorgt wurden. Da sie keiner hoch heben konnte baute man das Zelt einfach um sie herum auf. Iona versuchte ihnen Kraft zu geben und versorgte ihre wunden und blutigen Pfoten, die sie sich geholt hatten. Sie wunderte sich sowieso schon woher diese beiden Löwen die Kraft genommen hatten die Strecke in so kurzer Zeit laufen zu können, denn als Mutter Natur erkannte sie die wahre Natur der beiden. Es dauerte einige Stunden bis die beiden endlich wieder soviel Kraft hatten um Aaron berichten zu können. Als Aaron erfuhr was passiert war und wie sie Jasmin dort heraus holen könnten, nickte er und legte sich sogleich eine Strategie zurecht. Leise hörten sie in ihren Köpfen: „Bleibt noch eine Weile was ihr seid, lasst uns erst zum Heer vorstoßen damit er nicht gewarnt wird. Und wenn wir dann im Herzen des Heeres sind dann zeigt ihr eure wahre Gestalt und sucht ihn.“ Beide Löwen nickten zustimmend, denn das letzte was sie gebrauchen konnten war das er gewarnt würde oder wieder mal den Plan erkennen würde. Sie rasteten zwei Tage damit die beiden Löwen sich erholen konnten, man gab ihnen zu Fressen und Wasser und als sie wieder ihre alte Kraft hatten packte das Heer wieder alles zusammen und zog weiter. Und laut erklang das Lied des Lichts denn nun schritten die beiden Löwen neben Aaron her. Hinter dem Heer des Lichts ritt der Tod auf seinem schwarzen Pferd, denn er wusste hier würde er bald reichlich zu tun bekommen. Und kaum zwei Tage später sahen sie das Lager des dunklen Heeres, so lies auch Aaron ihr Lager errichten. Zwischen beiden Heeren war eine große freie Fläche auf der die Schlacht stattfinden würde. In der Nacht allerdings schlichen zwei Löwen unbemerkt und leise zum Lager des Bösen und kundschafteten alles aus, Heergröße, welche Waffen man hatte und konnten sogar hier und da etwas aufschnappen, was für Aaron wichtig sein könnte. Unter anderem erfuhren sie das der dunkle Herrscher so nannten ihn die Soldaten, tatsächlich im Lager war. Dann berichteten sie Aaron, und da sie das per Gedanken taten konnte ihnen auch keiner lauschen. Am nächsten Tag würde die Schlacht beginnen.

Kapitel 39: Zwei Löwen auf dem Kriegspfad


 

Für Jasmin war das unerträglichste nicht zu wissen was vor sich ging. Sie war schon zu sehr daran gewöhnt, meistens alles zu wissen, sei es durch das Buch oder ihre Kugel oder aber in dem sie in den Nebel sah. Doch jetzt? Es war für sie als säße sie in tiefster Dunkelheit und wäre blind. So konnte sie nur warten. Die Inkarnation des Bösen konnte ihr körperlich nichts anhaben, dafür hatte sie zu viel Macht, sie wunderte sich eh schon darüber das es ihm überhaupt gelungen war sie gefangen zu nehmen und sie fragte sich wie war das möglich? Hatte hier wieder mal still und heimlich das Licht selbst seine Finger im Spiel? Sie war blind wie ein Maulwurf in diese Falle getappt und ehe sie richtig verstand was vor sich ging saß sie schon unter dieser Kuppel. Aber sie vertraute auf ihre beiden Löwen und wusste, sie würden sie nicht enttäuschen. Sie hatte gewusst das sie gefangen genommen werden würde, wenn auch nicht wie. Und sie hatte im Vorfeld schon alles getan was sie tun konnte um den beiden Männern die Waffen in die Hand zu geben die sie brauchen würden. Und wie es aussah, hatten sie sie klug genutzt. Also wartete sie.

Am Morgen bereitete sich das Heer des Lichts auf den Kampf vor, die beiden Heere stellten sich auf und Aaron gab präzise Befehle. Die beiden Löwen saßen vor dem Heer und schauten zu dem anderen Heer herüber. Am liebsten wären sie los gelaufen und hätten sich den Kerl vorgenommen, doch Aaron hielt die beiden im Zaum und erklärte ihnen eindringlich das man so keinen Krieg führen würde. Sie sollten ihm vertrauen und abwarten. Er versprach ihnen ihre Zeit würde kommen.

Und dann begann der Kampf, das Gegenheer stürmte auf einmal los. Aarons Augen schienen überall zu sein und dann entdeckte er jemanden der auf einem kleinen Hügel stand. Die beiden Löwen hörten wie er ihnen sagte sie sollten ihre Blick mal nach dort richten. Doch als die beiden los rennen wollten, stoppte er sie kurz davor: „Halt ihr beiden, das ist kein normaler Kriegsherr, vergesst nicht ihr habt es hier mit dem Bösen zu tun, fallt nicht darauf herein. Das könnte eine Falle sein. Wir wissen nicht wie er aussieht. Und das Böse ist nicht geradlinig, es ist zu jeden Winkelzug fähig, ich denke eher es steckt mitten in seinem angreifenden Heer um nicht erkannt zu werden.“ Die beiden mussten einsehen das Aaron recht hatte, es könnte tatsächlich nur ein Trugbild sein. Dann griff das Heer an und auch das Heer des Lichts begann mit seinem Angriff, Pfeile um Pfeile, abgeschossen von den Bogenschützen flogen dem dunklen Heer entgegen und verkleinerte es schon mal ein wenig. Als die Kämpfer näher kamen wurde es auch Zeit die Nahkämpfer los zu schicken und nun ging die Schlacht erst richtig los. Auch die beiden Löwen drangen weiter vor bis sie im Herz der Schlacht waren und hatten bis dahin auch schon einige entweder mit ihren Pranken oder mit ihren Zähnen getötet. Dann hörten sie wie Aaron ihnen zu rief: „Jetzt“ Und ehe sich die umstehenden versahen standen statt der beiden Löwen die man gerade noch angreifen wollte, zwei Männer vor ihnen, nur bekleidet mit einer schwarzen Lederhose und Seidenhemd. Doch am auffälligsten war die grösse des einen und das beide ein Schwert in der Hand hielten an dem Flammen entlang züngelten. Und Eric brüllte über das Schlachtfeld „Zeig dich du Bastard, verstecke dich nicht.“ Aufmerksam beobachteten Eric und Dorian die Kämpfenden während sie mit ihren Schwertern einer Sense gleich alles nieder mähten was ihnen auch nur zu nahe kam. Dann deutete Dorian auf einmal auf eine Stelle und rief Eric zu: „Dort, das muss er sein.“ Dorian hatte in der Schlacht einen Mann gesehen, der scheinbar immer mal in einem Schatten verschwand, der mal aussah wie ein Herrscher und dann wieder eine Aura von Dunkelheit um sich hatte. Eric nickte. Langsam kämpften sich Dorian und Eric näher heran, alles was sich ihnen in den Weg stellte wurde von den Schwertern um gemäht. Auch Aaron als kundiger Kriegsherr, obwohl der Mann für ihn, auf den sich Dorian und Eric langsam vor kämpften, wie ein gewöhnlicher Krieger aussah, kämpfte sich von hinten an ihn heran. Als der Kerl sah das man ihn erkannt hatte, versuchte er zu fliehen und lief prompt Aaron in die Arme. „Wohin so eilig Freundchen.“ Das Böse kreischte nur: “ Du kannst mir nichts tun ich bin unsterblich. Niemand kann mir etwas antun.“ Aaron grinste ihn an: „Nun es gibt da zwei Löwen die noch eine Rechnung mit dir offen haben und ich glaube fast die können dir schon etwas tun.“ Jedesmal wenn er versuchte an Aaron vorbei zu kommen verwehrte dieser ihm den Durchgang mit seinem Schwert. So schnell und flink wie Aaron mit seinem Schwert umging, das versetzte alle in erstaunen, nicht nur dass er den Kerl vor sich in Schach hielt sondern nebenbei töte er auch noch jeden der in seine Nähe kam. Und stand dabei so gelassen auf dem Schlachtfeld als wäre es ein gemütliches Picknick. Hinzu kam das er nur eine schwarze Lederhose trug und ansonsten einen nackten Oberkörper hatte der lediglich mit Tätowierungen des Krieges versehen war. Das Böse hingegen, war nur ein kleines schmächtiges Männlein. Fast dürr wir ein Gerippe und kreischte nur noch herum. Aaron hörte überhaupt nicht mehr zu und dann waren auch Dorian und Eric heran. Und auf einmal stand Väterchen Zeit neben ihnen und hielt die Zeit um sie herum an. Das Böse kreischte weiter hin. „Lasst mich gehen ihr könnte mich nicht töten. Ich bin eine Inkarnation.“ Aaron sah ihn an: „Ach ja was denkst was wir sind? Blumen auf dem Feld?“ dann traten Eric und Dorian an die Inkarnation des Bösen heran. Und deren Blick war finster und eisig. Eric sah das Männlein an: „Also du bist das Böse? Wir haben dich auf unseren Partys vermisst. Doch hast du nun einen Fehler gemacht, einen sehr großen Fehler.“ Dabei schüttelte er wie bedauernd den Kopf und Dorian sprach weiter. „Du hättest die Herrin des Lichts nicht gefangen nehmen dürfen, dann hättest du lustig weiter deine Ränke schmieden können, doch nun, ist deine Amtszeit als das Böse wohl leider beendet.“ Und abermals schrie der kleine Man. „Ich bin eine Inkarnation, ihr könnt mich nicht töten. „ Aaron sah Dorian und Eric an: „Habt ihr auch das Gefühl diese Schallplatte hat einen Sprung?“ Eric nickte und bevor das Böse auch nur noch einmal den Mund richtig aufmachen konnten, hatte es die beiden Flammenschwerter im Körper und röchelte nur noch: „Ihr könnt mich nicht töten.“ Dann brach er zusammen und blieb auf dem Schlachtfeld liegen. Neben ihnen erschien der Tod, sah auf die tote Inkarnation herab. „Er hat seine Macht verloren, ich werde ihn nun mitnehmen und in die goldene Stadt bringen. Wenn er auch einen Fehler gemacht hat, so war er dennoch einer von uns, und in den Regeln steht, das er nun Einzug halten darf in die goldene Stadt.“ Kaum war die Inkarnation tot, erschien auch schon Jasmin und trug ihren Stab in der Hand. Sie nickte dem Tod zu: „Nimm ihn mit., bringe ihn auf die dunkle Seite der Stadt, dort gehört er hin.“ Dann lies Väterchen Zeit die Zeit weiter laufen und Jasmin schwebte langsam höher und über dem Schlachtfeld, ihre Kugel leuchtete weithin. Dann rief sie: “Haltet ein im Namen des Lichts, die Schlacht ist beendet, geht nach Hause zu euren Familien und seid froh das ihr nicht unter den Toten seid.“ Sofort wurden die Kämpfe eingestellt.

Später würde man heraus bekommen das auch der eigentliche Herrscher des Landes das sich das Böse angeeignet hatte, mit seiner Familie ihm Keller gefangen gehalten wurde. Ihn lies man natürlich auch frei. Die beiden Herrscher schlossen Frieden und vereinbarten durch eine Ehe ihrer Kinder eine Allianz. Jasmin versprach den Völkern zwei Götter die der Welt bald vorstehen und diese dann schützen würden. Die böse Inkarnation würde einen Platz in der goldenen Stadt erhalten, auch wenn ihn inzwischen der Wahnsinn gepackt hatte, doch so war das nun mal wenn man größenwahnsinnig wurde. Dorian war nicht sonderlich begeistert zu wissen das dieses kleine Männlein nun seine Stadthälfte unsicher machen würde, doch sah er ein, es hatte seinen Platz verdient. Das Schlachtfeld wurde aufgeräumt und die Toten auf einander gestapelt, dann trat Iona heran und es häufte sich Erde auf dem Leichenstapel an und darauf wuchs ein riesiger Baum. Den die weiteren Nachkommen der beiden Völker, den Baum des Friedens nennen würden. Man würde ihn hegen und pflegen und dafür Sorge tragen das es ihm gut ging. Als Mahnmal dafür was hier geschehen war.

Als alles geregelt war, gingen alle nach Hause und so saßen später Eric, Dorian und Jasmin wieder in ihrem Garten und die beiden Männer hatten einige Fragen so zum Beispiel als Eric los donnerte: „Was zum Teufel hast du dir dabei gedacht, dich in so eine gefährliche Situation zu bringen ohne uns mit zu nehmen?“ Doch als Jasmin ihn sanft und liebevoll an sah, konnte Dorian der eigentlich ebenso sauer war, sehen wie der Zorn bei Eric sich wie leichter Rauch verflüchtigte und musste nun doch lachen.

Doch dann begann sie zu erzählen: „Ich wusste schon seit längerem das dies geschehen würde und bevor ich mich fragt ich weiß es nicht wie er es schaffen konnte mich gefangen zu nehmen. Meine Vermutung ist, der bisherige Amtsinhaber des Bösen wurde unbequem und musste getötet und aus dem Verkehr gezogen werden. Und das hier das Licht selber die Finger im Spiel hatte. Wie auch immer, da ich es wusste, musste ich einiges vorbereiten, erst mal musste eine feste Bindung zwischen uns entstehen, eine die euch den Weg weisen würde, deswegen auch dieses dreier Bettspiel, den so kamt ihr beide mir und auch euch näher, wir teilten etwas das nicht oft der Fall ist. Des weiteren mussten die Schwerter her und gesegnet werden. Und die letzten Tage habe ich Ahnenforschung betrieben. Ich bin durch Zeit und Raum gereist um die Mutter des Bösen ausfindig zu machen, dann bin ich seinem Weg gefolgt. Er hatte die Fähigkeit immer mal sein äußeres zu ändern, und kam so auch oft als sehr attraktiver Mann an.“ Als sie das sagte zogen beide Männer ihre Augenbraue hoch und Dorian fragte: „Das soll ein attraktiver Mann sein? Dieses feige Würstchen?“ Jasmin lächelte. „Es war ein Trugbild, also weiter. Jedenfalls stellte ich fest, das er eben auch nur ein Kerl war oder ist und sich hier und da mit einer Frau einließ. Und dabei auf seinem Weg auch den einen oder anderen Sprössling zeugte. Es dauerte eine weile bis ich jeden seiner Sprösslinge überprüft hatte, doch schlussendlich wurde ich fündig und fand ein Kind das seine Nachfolge antreten kann. Ein junger Mann, gewitzt, nicht sehr grausam, dafür aber durchtrieben und sehr klug. Und bevor ihr nun wieder denkt der wäre ebenfalls so ein kleines Würstchen, er hat seinen Körper trainiert, hat sich mit Waffen kundig gemacht und ist auch belesen. Also genau das richtige für die Inkarnation des Bösen. Es fehlte nur noch eins, das die einstige Inkarnation starb und seine Macht frei wurde. Nun das habt ihr mit Bavour erledigt und nun haben wir eine neue Inkarnation des Bösen. Die hoffentlich nicht dem Größenwahnsinn verfällt wie sein Vater.“ Als sie fertig war sah sie die beiden an. „Sonst noch Fragen?“ Eric sah sie sprachlos an: „Sag mal Schatz, hätte das auch nicht einfacher gehen können? So zum Beispiel, du zeigst ihn uns und wir gehen her und töten ihn mal eben?“ Jasmin strahlte beide an, was ihnen wieder mal den Wind aus den Segeln nahm: „Nun sicher so hätte man es auch machen können, aber wo wäre dann der Spaß geblieben, wie zum Beispiel, Kampf und Schwerterklirren und austoben?“ Dorian antwortete trocken gen Eric: „Jetzt hat sie uns. Wir sind ihr nicht gewachsen.“ Das Lachen der drei kurz darauf, war weit über die Insel zu hören.