Kapitel 1:
Das Spiel kann beginnen.

Nun die Urmutter ahnte das die beiden irgend etwas vorhatten,
wobei sie ebenso wusste das es im Fall des bösen, eben nicht
Gutes bedeutete. Nur was er sich dabei erhoffte, wusste sie
nicht: Aber die beiden anderen Geister überließen es ihr, den
Ort aus zu suchen, an den sie gehen würden. Und sie nahm eine
Stadt, die von einer Seuche heimgesucht worden, und somit
Simsleer war. Die Stadt war verlassen, aber sie sorgte dafür das
alles kranke aus der Stadt verschwand und sie wieder bewohnbar
sein würde. Die Häuser standen noch und zum größten Teil waren
sie sogar möbliert.
Und nun hoffte sie das auch andere Sims sich hier einfinden
würden, und sich eventuell niederlassen würden. Dann sagte sie
den beiden anderen Bescheid das alles vor bereitet war und das
Spiel konnte beginnen. Die Bedingungen waren festgelegt, obwohl
sie genau wusste das sich das Böse eh nicht an die Bedingungen
halten würde.

Mystra fand sich auf der
Strasse wieder, ihre Erinnerung war fort, sie wusste nur noch
das sie einen Unfall hatte und stand nun hier auf der Straße in
einer verlassenen Stadt. Sie drückte immer mal gegen ihren Kopf
, um sich selber zu zwingen sich an was zu erinnern. Das einzige
das sie noch wusste war ihr Name, sie hieß Mystra. Aber das war
auch schon alles.
Hinter ihr erklang eine Stimme:“ Hallo und guten Tag, seid ihr
auch hier gefangen, ohne Erinnerung und ohne zu wissen wer ihr
seid, außer eurem Namen?“ Mystra fuhr herum, und als sie die
beiden Männer sah, nickte sie nur. „Ich wollte mir gerade ein
Haus aussuchen, als Lager für die Nacht.“ Sie überlegte, hatte
sie eigentlich je geschlafen? War sie überhaupt je müde gewesen?
Sie konnte sich nicht erinnern. Und als sie die beiden Männer
aus den Augenwinkeln beobachtete, bemerkte sie das es ihnen wohl
nicht anders erging.

Sie betrachtete die beiden Männer, sie schienen freundlich und
nett zu sein. Allerdings waren sie scheinbar absolut identisch,
wenn man mal von der Frisur und der Kleidung absah. Ebenso wurde
sie von den beiden Männern gemustert. „Oh entschuldigt Mylady,
das wir uns noch nicht vorstellten, wenn wir auch nur noch
unseren Vornamen wissen. Ich bin Andra und das ist Dorian,“
damit deutete er auf seinen Begleiter. “Und mein Name scheint
Mystra zu sein, allerdings weiß ich nicht wie ich an den kam.“
Die beiden Männer nickten nur. Ihnen ging es ähnlich. Doch allen
dreien war irgendwie klar das sie in dieser Stadt bleiben
mussten, wenn ihnen auch nicht klar war wieso. Aber alleine der
Gedanke daran die Stadt zu verlassen, verursachte ihnen
Übelkeit.

Jetzt mischte sich auch Dorian ein. „Vielleicht sollten wir ein
Haus nehmen, wo wir alle drei wohnen können, das wäre für die
junge Dame sicherlich sicherer, als irgendwo alleine zu hausen,
und dann womöglich überfallen zu werden.“ Andra stimmte ihm zu,
wobei sein Blick auf Mystras Ausschnitt hängen blieb. Und ihn
ihm stiegen Gefühle auf die er nicht zu ordnen konnte.

Doch Dorian ging es nicht anders, er hatte bei dem Anblick von
Mystra das gleiche Problem.“ Na ich sehe mir mal das Haus an“
:damit deutete er zu dem Haus hinter sich. „Wenn ich nicht
wieder komme dürfte es für uns wahrscheinlich genau richtig
sein.“ Das hatte vor allem den Vorteil das er aus Mystras Nähe
kam, er musste sich erst mal im klaren werden was das für
Empfindungen waren, die sich da ausbreiteten. Und sogar
Auswirkungen auf seinen Körper hatten. Auch Andra fiel es nicht
leicht in Mystras Nähe aus zu halten, doch blieb er tapfer
stehen. Doch hin und wieder fiel sein Blick auf ihren Ausschnitt
und er dachte so, wieso muss ich da dauernd hin sehen.

Dann begannen sie ein Gespräch und Mystra erfuhr das auch die
beiden Männer irgendwie noch eine Erinnerung an einen Unfall
hatten. Ebenso erzählte ihr Andra, das Dorian und er Brüder
seien. Nun das hatte sich Mystra schon gedacht als sie die
Ähnlichkeit sah. „Was hier wohl geschehen sein mag, alle Häuser
sind leer, die Stadt verlassen und es gibt nur uns drei. Das ist
alles sehr Mysteriös findet ihr nicht?“ Fragte Andra, Mystra:
Diese nickte:“Aber nennt mich doch beim Namen, das macht es
einfacher.“ und dann lächelte sie Andra an.

Als sie lächelte, dachte Andra die Sonne gehe auf. Es war
absolut bezaubernd und nun spürte er das es auch für ihn sehr
schnell Zeit wurde aus ihrer Nähe zu kommen. Und so folgte er
Dorian, während Mystra ihm noch nach sah, die beiden waren
körperlich gut ausgestattet, dachte sie noch so, als ihr Blick
ihm folgte. Dann sah sie sich die Pflanzen und das Haus von
außen an. Sie liebte die Natur, wenn sie auch nicht wusste
wieso, aber sie war gerne draussen.

Andra fand seinen Bruder im Wohnzimmer und setzte sich zu ihm.“
Und ist das Haus in Ordnung?“ Dorian nickte: „Ja absolut, es hat
drei Schlafzimmer, grosse Schlafzimmer sogar, eine Küche, zwei
Bäder und dieses Wohnzimmer und im anderen Teil des Hauses sind
sogar noch leere Räume, woran aber nicht erkennbar ist wofür sie
mal benötigt wurden.“

„Gut...aber mal was anderes, was hältst du von dieser Mystra?“
Andra sah seinen Bruder fragend an. „ Oh Himmel, diese Frau löst
in mir Reaktionen aus, wo ich nicht mal mehr weiss was sie
bedeuten. Aber sie scheint lieb zu sein. Ihre Stimme ist sanft
und freundlich. Doch ihr Körper erst, aber holla.“ Andra nickte:
„ Mir geht es ähnlich, ich musste jetzt schnell aus ihrer Nähe,
ich konnte es kaum noch verbergen, was mit mir los war. Ich
musste laufend auf ihren Vorbau schauen, das ist doch nicht
normal oder?“

Dorian zuckte mit der Schulter :“ na woher soll ich das denn
wissen? Aber ich habe eine Idee. Im Ort habe ich eine
Stadtbücherei gesehen. Dort sollten wir mal stöbern und es wird
doch sicherlich dort Wissensmaterial sein, damit wir wenigstens
wissen was mit uns los ist. Zumindest Mystra betreffend.“ Andra
war damit einverstanden und so gedachten sie am nächsten Tag
dort mal stöbern zu gehen. Und vielleicht würde man dort ja auch
noch anderes finden.

Kapitel
2: merkwürdige Empfindungen


Auf der einen Seite versuchten Andra und Dorian aus Mystras Nähe
zu kommen, und auf der anderen Seite suchten sie ihre Nähe . So
auch als die beiden sich erhoben hatten und nun mit einander
sprachen. Wie zwei Teenager kicherten sie über das was mit ihnen
geschah, war die junge Frau in der Nähe. Ihre Körper reagierten
auf die junge Frau, und ebenso stieg ein für sie nicht
erklärbares Gefühl in ihnen auf, das sie fast dazu drängte
Mystra zu küssen und sie an sich zu spüren. Doch natürlich
folgten die beiden nicht dem Drang. Sie besaßen sehr viel
Selbstbeherrschung und die half ihnen auch jetzt.

„Du sag mal Dorian, geht es dir ebenso? Das du sie an dich
ziehen, das du ihren Körper spüren und sie küssen willst?“
Dorian nickte: „ Ja mir geht es ebenso. Ich spüre ebenfalls den
Drang danach, aber wir dürfen das nicht. Sie ist schutzlos, und
wenn sie das nicht will, sollten wir sie auch in Ruhe lassen.
Vor allem kennt sie uns ja nicht mal. Also nein, erst mal
sollten wir uns darüber im klaren werden, was mit uns los ist.
Es gibt noch so viele Fragen . Woher kamen wir, was ist mit uns
geschehen. Und vor allem wer sind wir?“ Andra nickte ebenfalls.“
Du hast ja recht, dennoch lässt mich dieser Gedanke nicht los.
Es ist als könnte man kaum noch an was anderes denken.“ Dorian
musste ihm zustimmen, ihm ging es nicht viel anders. Er
überlegte schon, ob es wohl aufhören würde, wenn man dem Drang
einmal gefolgt wäre. Aber das war jetzt wohl kaum denkbar. Sie
mussten Mystra beschützen. Und sie nicht noch mit solchen Sachen
bedrängen.

„Hm.........“ Andra dachte nach: „Aber was ist wenn es ihr
ebenso geht, ich meine wir wissen ja nichts über uns. Und das
sie anders ist als wir, na das sieht man wohl. Was aber nicht
heisst das sie nicht eventuell ebenso empfindet. Und sich auch
wünscht uns zu umarmen und zu küssen.“ Dorian sah ihn zweifelnd
an:“Also den Eindruck machte sie mir nicht, aber wir können sie
ja fragen, dann wissen wir es genau.“
„Ja klar und dann fühlt sie anders und wir machen uns
lächerlich. Also das wäre auch nicht so das ideale.“

Und als Mystra den Raum betrat, und sich ein Buch aus dem Regal
holte, atmeten beide Männer scharf ein. Sie setzte sich auf das
Sofa und begann zu lesen, als sie bemerkte das Dorian wohl etwas
von ihr wollte, so erhob sie sich wieder und legte das Buch auf
den Tisch. Andra und Dorian starrten sie nur an, beide besaßen
fast die gleichen Empfindungen, wobei einer nur an das
körperliche dachte, während der andere bereits auch begann sein
Herz zu verlieren. Nun Dorian jedenfalls dachte sich Angriff ist
die beste Verteidigung und ging so auf Mystra zu, als diese
abermals zum Regal ging.


Andra setzte sich wieder auf das Sofa und versuchte zu lesen,
allerdings horchte er auch auf das was nun kam. „Sag mal Mystra,
welche Empfindungen hast du wenn du uns...“damit deutete er auf
Andra und sich: „...ansiehst?“ Mystra sah von einem zum anderen
und versuchte wahrheitsgemäß zu antworten. „Nun ich weiß nicht,
eigentlich nichts, also keine Angst oder Misstrauen oder so was.
Eher das Gefühl das ihr mich beschützen werdet, wenn es nötig
ist. Und wenn ich euch so ansehe, wohl auch eine Gewissheit das
ihr das auch ohne Problem könntet.“ Damit deutete sie auf die
Muskeln die beide besaßen. „ Sonst nichts? Kein kribbeln im
Bauch oder den Wunsch einen von uns zu küssen, oder so etwas in
der Art?“: hakte Dorian nach.

„Öhm....nein....sollte ich so etwas empfinden?“ Mystra sah
Dorian fragend an.“ Ach ich weiß auch nicht“ kam von ihm „ ich
will ehrlich sein. Andra und ich haben ein merkwürdiges Gefühl
wenn wir dich betrachten. Und es kommt in uns der Wunsch auf,
dich zu küssen, dich nahe an uns zu spüren und so etwas halt.
Aber dir scheint es nicht so zu gehen. Also empfinden Frauen
wohl anders als wir“ „Na ihr habt Sorgen. Jungs wir wissen weder
wer wir sind, noch was wir hier sollen, noch wie wir hier her
kamen und ihr denkt nur an das eine.“ Nun wurde Dorian
hellhörig. „An das eine? Was meinst du damit?“

„Na was meine ich wohl damit, das ihr mich küssen und umarmen
wollt, das meine ich mit, das eine“ „Hm......aber würdest du es
dir denn gefallen lassen? Also wenn ich dich jetzt küssen
würde?“ :fragte Dorian gleich nach, wobei auch er tiefer in
ihren Ausschnitt sah. „Nein würde ich mir nicht gefallen lassen,
also ihr habt Gedanken“ Mystra schüttelte mit dem Kopf. „Ich
kenne dich oder deinen Bruder ja kaum, also was bringt dich auf
den Gedanken das ich mir das gefallen lassen würde, also
ehrlich.“

Nun trat auch Andra dazu: „Bruder lass sie damit in Ruhe du
siehst doch sie will es nicht. Wir sollten uns wirklich erst mal
kennen lernen bevor wir an so etwas denken. Und auch
herausfinden, was mit uns los ist. Auch wenn es uns noch so
schwer fällt.“ dann an Mystra gerichtet.“ Du musst keine Angst
haben, wir werden dir nichts tun. Nichts was du nicht willst.
Wenn ich allerdings auch ehrlich zugeben muss, das es mir schwer
fällt. Wir sollten uns erst mal hier einrichten, eventuell in
der Bücherei einiges in Erfahrung bringen, und dann sehen wir
weiter. Und was unsere Empfindungen angeht, vielleicht ändern
sich die ja noch bei dir.“ Mystra nickte: „Ja das ist ein guter
Plan. Und dann sehen wir weiter.“ Nun Dorian sah, das er hier
nichts weiter ausrichten konnte, er würde wohl mit dem Verlangen
erst mal weiter leben müssen.

So teilten sie die Schlafzimmer erst mal unter sich auf, und
gingen zu Bett. Ihre Körper brauchten Ruhe. Morgen wäre ein
neuen Tag und dann würden sie sich einige Antworten in der
Bibliothek holen.

Kapitel
3: Ein Tag in der Bibliothek

Und in der Nacht hatte Mystra einen Traum. Sie sah drei Lichter
am Himmel und hörte von dem Spiel, das die Geister eingefädelt
hatten.
Nun um ehrlich zu sein, die Urmutter mogelte. Man kann sich
denken das sie natürlich ihre Welten nicht ungeschützt ließ, und
so Mystra nur einen kleinen Teil von sich mit gegeben hatte.
Ebenso wie die beiden anderen Geister auch. Mystra und ebenso
Andra und Dorian waren lediglich Avatare ihres Schöpfers. Durch
sie lernten die drei Geister und fühlten was ihre Avatare
fühlten. Und so flüsterte die Urmutter, Mystra im Traum ein
wenig an Wissen zu. „Sei vorsichtig, einer von den beiden ist
böse, der andere gut. Aber ich kann dir nicht sagen, wer von
ihnen welcher ist. Das musst du schon selber heraus finden. Nur
eines noch, gebe nicht alles bekannt was du weißt, oder
weiterhin von mir erfahren wirst.“ dann verblasste das Bild und
Mystra schlief den Rest der Nacht tief und fest. Aber sie hatte
sich gut gemerkt was man ihr gesagt hatte. Nun auch der böse
Geist mogelte und schickte so auch seinem Avatar einen Traum.
„Sieh zu das sie zulässt das du dich ihr näherst und das du sie
für dich gewinnst. Denk daran, du und dein Bruder, ihr liegt im
Wettstreit um diese Frau.“ Der einzige der sich an die
Spielregeln hielt, war der gute Geist, aber das war auch nicht
anders zu erwarten.

Am nächsten Morgen waren alle drei ausgeschlafen und nach einem
guten Frühstück, das Mystra hin bekommen hatte, machten sie sich
auf den Weg zu Bibliothek. Wie erwartet waren sie alleine und
konnten sich so in Ruhe umsehen. Nun die beiden Männer suchten
sich erst mal die Bücher über Anatomie heraus um zu erfahren was
es mit den körperlichen Reaktionen auf sich hatte. Nach einigen
Büchern begriffen sie warum sie auf Mystra so reagierten. Sie
lasen sich in Windeseile ohne sich zu wundern wieso sie so
schnell lesen konnten durch alles was mit zwischensimlichen
Beziehungen zu tun hatte. Sogar einige Liebesschnulzen führten
sie sich zu Gemüte. Sie lasen, über ihre Reaktionen als auch was
passiert wenn sich zwei Sims vereinigen.

Und Mystra ebenso, sie las auch was darüber und auch das diese
Vereinigung zufolge haben konnte, das ein kleiner Sim geboren
würde. Sie nickte immer mal. Das war es also, die beiden Kerle
waren scharf auf sie. Nun man könnte es ja mal aus probieren und
sehen was dabei heraus käme. Jetzt war nur die Frage mit wem von
den beiden. Natürlich würde sie den guten vor ziehen, oder doch
nicht? Also wenn sie es sich genau überlegte, müsste sie beide
gleich halten. Irgendwie erschien ihr das richtig. Sie konnte ja
nicht ahnen das hier die Neutralität ihrer Erschafferin mit
spielte. Nur wer von den beiden war wer? Sie waren beide
freundlich zu ihr, verständnisvoll und zuvorkommend. Also bis
jetzt hatte sie noch nicht bemerkt das einer irgend etwas böses
getan oder gesagt hätte. Also hieß es weiter beobachten. Aber um
sicher zu stellen das sie nicht......sie schaute noch mal ins
Buch wie hieß das noch....ach ja schwanger werden würde, musste
eine Gegenmaßnahme getroffen werden. Also versuchte sie heraus
zu finden wie man das anstellen könnte.

Als sie endlich fand was sie suchte , stöhnte sie auf, na
wunderbar, dachte sie so, diese Sachen bekommt man nur bei einem
Arzt. Und bei nur drei Einwohnern, wovon keiner von ihnen Arzt
war, war es also Essig mit verhüten. Auch die beiden Männer
fanden die Passagen was dabei heraus kommen würde, wenn man
seinem Verlangen nach geben würde. Wobei der Gute dachte, na ja
warum nicht, so was kleines, wäre eine neue Erfahrung, wohin
gegen das Böse dachte, bin ich bekloppt, ich ziehe doch nicht so
einen Windelpupser groß. Aber es gab nur die alternative, es
lassen, oder mit dem Risiko leben. Die beiden war auch nicht
dämlich und hatten natürlich auch heraus gefunden das man es
verhüten könnte, aber das dazu ein Arzt notwendig war.

Doch Mystra dachte noch weiter. Sie wusste ja nun, das sie ein
Avatar war und kein richtiger Sim. Die Frage war, was würden die
Kinder werden? Auch Avatare oder was anderes? Wobei genau
überlegt, wären weitere Avatare nicht möglich, da sie
normalerweise Ebenbilder ihres Schöpfers waren. Dann hörte sie
eine leise Stimme in ihrem Kopf wispern.“Es würden Götter werden
meine Liebe. Zeugst du ein Kind mit dem Guten, wird es ein guter
Gott werden, zeugst du es mit dem bösen, nun ja dann wird es ein
böser Gott. Also sei vorsichtig, das sage ich dir. Allerdings
will ich dir auch danken. Ich weiß zwar immer noch nicht was
Gefühle sind, aber zumindest weiß ich jetzt warum die Sims sich
vereinen. Und ich wünsche das du lernst was Gefühle sind.“ Und
laut sagte Mystra darauf: “Ach ja, sonst hast du keine Wünsche,
oder?“ Dann blickte sie sich um, ob die beiden Männer sie gehört
haben könnten.

Im nächsten Buch stand dann was über physische Anziehungskraft.
Und welche Merkmale eventuell dafür in Frage kämen. Mystra ging
das ganze recht wissenschaftlich an. Sie sah die beiden Männer
nun unter einem anderen Gesichtspunkt an. Das Problem war nur,
die beiden waren absolut identisch, also wenn sie einen
anziehend fand, dann wohl auch den anderen. Sie kratzte sich am
Kopf. Es musste doch Unterschiede geben, nur worin bestanden
sie? Nur Gut und Böse reichte nicht. Sie würde sie sich mal
genauer ansehen müssen, eventuell auch mal ohne Kleidung.
Vielleicht gab das ja Aufschluss, wo bei den beiden ein
Unterschied war.

Andra war jetzt zumindest klar warum er ihr laufend auf den
Busen sah, mal abgesehen von ihrem bezaubernden Lächeln. Und
Dorian wurde klar wieso er so auf sie abfuhr. Die hatte aber
auch einen Körper, dachte er sich so, und sei gewiss ich werde
sie mir holen. Dann lernten beide noch etwas über Romantik und
wie man eine Frau becircen kann. Und das auch für Frauen das
gleiche galt wie bei den Männern, das die Physische Anziehung
auch auf sie wirken konnte, wenn man sie richtig einsetzte. Und
einer von den beiden lernte ebenfalls das man als Mann auch
Gewalt anwenden könnte, wenn die Frau nicht willig wäre und ein
böses Lächeln umspielte dessen Mund..
Nach einigen Stunden brummten ihnen die Schädel und sie machten
sich auf den Heimweg, jeder erst mal in Gedanken versunken. Aber
beide Männer hatten den gleichen Wunsch, jeder von ihnen wollte
sie besitzen.

Kapitel 4:
Zeichnung des Bösen

An diesem Tag unternahm keiner mehr der beiden Männer mehr
etwas um Mystra für sich zu gewinnen, sie waren erst mal mit
sich selber beschäftigt. Um alles zu verarbeiten was sie bis
jetzt erfahren hatten. Und Mystra legte sich einen Schlachtplan
zurecht wie sie heraus finden konnte wer nun wer sei. Doch kam
ihr ihre Schöpferin zu Hilfe. Denn auch sie fand es wichtig, das
ihr Avatar wüsste mit wem sie es zu tun haben würde. Die
Urmutter legte somit eine neue Regel fest, ohne das wissen der
beiden anderen Geister. Und da sie die Urmutter war, war es für
sie auch kein Problem so das Böse ein wenig aus zu tricksen. Vor
allem da sie dahinter kam, das auch er gemogelt hatte.
Und so würde an dem bösen Avatar ein Zeichen erscheinen, sollte
der böse abermals mogeln, was vorhersehbar war.

Und am nächsten Morgen gab es für Mystra die erste Gelegenheit
sich die beiden mal genauer an zu sehen. Sie saßen einträchtig
am Frühstückstisch und unterhielten sich. Doch Andra lediglich
in Unterhose, so das Mystra ihn mal genauer betrachten konnte.
Ihr Blick glitt an ihm entlang und ihr entging kein Detail.
Weder seine muskulöse Brust, noch die Oberarme, wo sie dachte
das sollten wohl mal Oberschenkel werden, noch die
Gesichtsmimik.

Und nach dem sie sich erhoben hatte und Andra dann vor ihr stand
konnte sie auch seinen Rücken betrachten, und sah nun das Tattoo
auf seinem Rücken. Das war ihr bis dahin gar nicht aufgefallen.
Aber sie musste feststellen, das sich auch da die beiden
glichen, denn auch Dorian, hatte sämtliche Merkmale die auch
Andra trug, Also das würde schwerer als sie dachte. Allerdings
spürte sie nun das sich doch sein Anblick und wie er sich
bewegte, als auch das sie sah wie die Muskeln sich unter der
Haut abzeichneten, bei ihr Gefühle hervor riefen.

Und da sie nun mal mit Andra begonnen hatte, so folgte sie ihm
ins Bad, angeblich um die Toilette zu reinigen, und sah das er
in die Wanne stieg, was ihr nun die Möglichkeit gab, auch das
letzte zu sehen. Holla, dachte sie nur, ob der andere auch so
ausgestattet ist, als sie das letzte was er noch nicht gezeigt
hatte, zu sehen bekam. Nun Andra jedenfalls, spürte ebenfalls
ein Gefühl als Mystra ihm folgte und ihn so genau ansah. Ihm war
es nämlich peinlich. Er lief glatt rot an. Er schickte sie auch
sogleich aus dem Bad. Aber Mystra hatte gesehen was sie sehen
wollte.

Und kaum stand sie draußen kam auch schon Dorian auf sie zu um
mit ihr zu reden. Er begann gleich mit ihr zu flirten, wobei sie
immer noch darüber nachdachte wieso es Andra so unangenehm
gewesen war, das sie ihn ohne Kleidung gesehen hatte. Nun Dorian
begann dermaßen plump mit seiner Flirterei das es Mystra schon
nach kurzer Zeit auf den Keks ging und sie das Thema wechselte,
was nun Dorian gar nicht passte. Er wollte ja etwas bestimmtes
von ihr. Also lies er nicht nach. Doch auf einmal fiel Mystra an
ihm etwas auf, etwas das er bis dahin nicht gehabt hatte, und
auch Andra nicht besaß. Dorian war gezeichnet worden.

Und auf einmal wusste sie wer der böse und wer der gute war. Es
wurde ihr auf einmal sonnen klar. Und im stillen dankte sie
ihrer Schöpferin für diese Hilfe. Dann sah sie Dorian an, „Also
wenn du nichts besseres auf Lager hast, damit gewinnst du bei
mir keinen Blumentopf. Abgesehen davon, ist dir auch klar das es
auch Folgen haben kann? Und ist dir auch bewusst welche Folgen?
Wir müssten ein Kinderbett aufstellen, um deinen Sprössling da
hinein zu legen. Und tue nun nicht so, meinst du ich wüsste
nicht was du von mir willst?“

Dorian war durch ihre Aussagen komplett aus dem Konzept
gebracht. Ihm wurde klar das es so nicht gehen würde, ein
anderer Plan musste her. Vor allem als sie ihm sagte das sie
dann auch ein Kind bekommen würden. Andererseits, sollte er ja
mit ihr ein Kind zeugen, sein Schöpfer wollte es so. Dieser
wollte seine Götter am Himmel sehen, als Zeichen dafür das er
gewonnen hatte. Und diese Einmischung von Seiten des bösen
Geistes hatte Dorian die Zeichnung verpasst.

Doch als er es gerade noch mal versuchen wollte, stand er
alleine auf dem Flur. Mystra war gegangen und hatte ihn einfach
stehen lassen. Das rief nun seinen Zorn hervor. Das wollte er
sich nicht gefallen lassen. Und wenn sie es nicht willig mit ihm
tun wollte, nun es gab auch andere Möglichkeiten. Er knurrte
zornig. Er würde sie bekommen, entweder auf die eine oder andere
Weise, das lag nun an ihr.

Kapitel
5: Ausgleichende Gerechtigkeit


Die Urmutter schwebte hin und her und dachte nach. Sie hatte
irgendwo einen Denkfehler , was die drei an ging. Doch es
dauerte eine weile bis sie dahinter kam. Dann kam sie drauf.
Sogleich rief sie den guten Geist herbei. „Du hast mich
gerufen?“ Die Urmutter nickte.“ ja und das bevor der böse Geist
kommt. Sag mal wenn sein Avatar sich mit Gewalt meinem Avatar
nähern würde, was würde deiner dann tun?“ Der gute Geist dachte
nicht lange nach.“Nun er würde es bedauern aber sich nicht
einmischen. Ebenso wenig wie ich.“ Die Urmutter nickte:“Das
dachte ich mir. Und hier liegt der Fehler. Der Avatar des bösen
könnte morden, vergewaltigen und schlimmeres tun, und deiner
würde nicht eingreifen. So geht es nicht. Das müssen wir ändern.
Und ich weiss auch schon wie. Wir müssen deinem Avatar mehr
Handlungsfreiheit geben und auch ein wenig Skrupelosigkeit.
Alles Merkmale die du nicht hast, beziehunsweise so auch dein
Avatar nicht.“ Ich verstehe was du meinst“ antwortete das Gute.
„Aber wie?“ Kaum hatte er das gefragt tauchte auch der böse
Geist auf, natürlich im Glauben hier fände eine Verschwörung
gegen ihn statt.

„Was hast du getan? Du hast meinen Avatar gezeichnet und so
gegen die Regeln verstoßen.“ polterte er gleich los. „Ach ja?
Und wer hat mit dem Einmischen gegen die Regel verstoßen das
warst doch wohl du. Ich hatte deinem Avater auferlegt solltest
du dich noch mal einmischen würde er gezeichnet werden, somit
hast du es selber verschuldet.“ Das Böse knurrte leise.
„Aber ich habe noch mehr vor“ und bevor das Böse auch nur
reagieren konnte, hatte die Urmutter ihm einen winzigen Teil
seiner Konsistenz gestohlen und lies sie nun langsam in den
Avatar des guten fließen.“ So das dürfte genügen, das müsste ihm
zumindest die Möglichkeit geben , gegen den bösen Avatar zu
bestehen.“ Dann griff sie auch in den Geist des Guten und nahm
auch ihm etwas fort, denn sie musste ja gerecht bleiben und gab
die nun dem bösen Avatar so das er ein Gewissen bekam. Auch wenn
es nicht viel war. Der gute Geist nickte nur und der böse
polterte sofort wieder los, doch bevor auch nur einer der
anderen beiden etwas erwidern konnten war er fort.

„So und nun komm mit mir“ an den Guten gerichtet. Und schon war
sie ebenfalls fort, doch der Gute folgte ihr, wenn er auch nicht
wusste was sie vorhatte. Und als sie wieder auftauchten, waren
sie bei ihren Avataren, die sich scheinbar gerade annäherten.
Mystra und Andra erschraken kurz, wobei Andra wohl noch etwas
mehr, da er ja noch nicht wusste was er war. Der Gute hatte sich
ja an die Spielregeln gehalten und ihm nichts gesagt. „So ihr
beiden“ flüsterte die Urmutter leise, weil hätte sie mit ihrer
vollen Stimme gesprochen, wären wohl beide taub geworden. „Ich
werde euch nun sagen, und vor allem dir Andra was ihr seid,
Mystra weiss es zwar schon aber du nicht. Ihr seid körperlich
gewordene Ebenbilder von den Schöpfern des Weltalls. Ihr sollt
lernen was Gefühle sind, und warum die Sims das eine oder andere
tun. Wir sind die Geister der Ewigkeit. Und sollten aus euren
Vereinigungen Kinder hervorgehen, so werden es Götter sein, die
dann diese Welt beherrschen werden. Also passt genau auf was ihr
tut.“ Der gute Geist atmete auf, nun wusste auch sein Avatar
Bescheid ohne das er sich einmischen musste. dafür war er ihr
äußerst dankbar.“ Den Rest kann dir Mystra erzählen.“ Und ehe
die beiden auch nur etwas sagen konnten waren sie wieder alleine
und die beiden Geister fort.

Andra sah sprachlos Mystra an. „Wir sind keine Sims? Wir sind
Avatare unserer Schöpfer? Und wir sind in der Lage Götter zu
erschaffen?“ Mystra nickte leicht und lächelte. „So ist es, zu
allen deinen Fragen, ja.“ Andra nickte“ Jetzt verstehe ich auch
wieso mein Bruder so scharf darauf ist, mit dir ..........na ja
du weisst schon“ Mystra nickte abermals: „Du meinst mit mir zu
schlafen, wie es die Sims nennen. Nun ja zum einen wohl weil er
in sich ebenso den Drang spürt wie du und zum anderen denke ich
er hat den Auftrag dafür zu sorgen, das der Gott seines
Schöpfers als erstes am Himmel steht“

Langsam ging Andra auf sie zu. „Du weisst was wir fühlen? Und du
weisst das auch ich..........dich spüren will?“ er traute sich
nicht es beim Namen zu nennen, so umschrieb er es. Mystra lachte
leise.“Natürlich weiss ich es. Als wir in der Bibliothek waren,
habe ich die gleichen Bücher gelesen wie ihr. Ich wollte auch
wissen warum ihr mich immer so anseht und was es mit diesem
Wunsch mich zu küssen und zu spüren auf sich hat.“

Andra näherte sich ihr noch weiter und legte eine Hand auf ihre
Seite, erst mal nur sachte und vorsichtig, er wollte nichts
falsch machen.“Wenn wir also mit einander..........schlafen,
dann würden wir eventuell einen Gott erschaffen?“ „Aye“ Und nun
erzählte ihm Mystra vom Spiel der Geister und was dessen Inhalt
war. Alles was sie wusste gab sie nun an Andra weiter. Auch das
sein Bruder ein böser Avatar wäre. Und sie war absolut
ehrlich.“Nun und da ich geschaffen wurde von der Urmutter, habe
ich das Bedürfnis absolut gerecht zu sein. Das würde
bedeuten......“ Andra verstand.“Das du Dorian das gleiche geben
müsstest wie mir.“ Mystra nickte.

Dann beugte sich Andra langsam vor und flüsterte ihr ins Ohr:“
Ich spüre aber nicht nur das Verlangen in mir, sondern ich weiß
nicht wie es geschehen konnte, aber ich empfinde weit aus mehr
für dich. Wenn ich dich ansehe, schlägt mein Herz schneller.
Wenn du lächelst habe ich das Gefühl die Sonne geht auf, selbst
wenn es dunkelste Nacht ist.“

Und als er sich wieder aufrichtete und Mystras Hand über seine
Brust strich, war es um ihn geschehen, und er griff richtig zu
und zog sie dicht an sich.

Und ehe Mystra sich versah, lagen seine Lippen schon auf den
ihren und er küsste sie. Anfangs noch zärtlich doch dann immer
leidenschaftlicher werdend und ohne sich dessen selbst bewusst
zu sein, auch fordernd. Und Mystra erwiderte den Kuss, sie legte
ihre Arme um ihn und drückte sich an ihn. Und in Andra jubelte
eine kleine Stimme, das sie es sich von ihm gefallen lies. Er
hatte sich verliebt.

Kapitel
6: Eine grausame Wahrheit

Nun waren sie schon einige Tage in der Stadt und hatten bemerkt
das sich auch andere Sims hier umsahen und hier und da bemerkten
sie auch das ab und zu vor einem der Häuser Möbelwagen hielten.
Oder in einem Fall sogar eine recht zerlumpte kleine Familie in
die Stadt kam, die sich dort nieder lies, weil sie hier ein
Zuhause zu finden hoffte. Die Sims sahen mit Ehrfurcht zu dem
Haus an den Klippen, wenn sie auch nicht genau wussten, wer dort
wohnte, so spürten sie doch instinktiv das die Bewohner was
besonderes waren.
Die Urmutter und der gute Geist hatten sich geeinigt, sich
solange heraus zu halten bis der böse wieder mal meinen würde,
sich einmischen zu müssen. Ihn hatten sie schon eine weile nicht
mehr gesehen, doch war ihnen klar das er wieder irgendetwas
ausheckte.

Nun Dorian war nicht blöd und hatte gemerkt das Andra und Mystra
eine für ihn nicht fassbare Zweisamkeit gefunden hatten. Sie
waren viel zusammen und in Dorian kochte die Wut und der Zorn.
Mystra hatte ihn einfach stehen, sich aber von Andra sogar
küssen lassen. Das war ein Tiefschlag für sein enormes Ego. Nun
auch Mystra merkte langsam den Unterschied zwischen den beiden,
dachte sie anfangs er wäre körperlich so stellte sie nun fest
das Andra, obwohl er sie, wie sie wusste begehrte, sich zurück
hielt und auf nie mehr als einem Kuss bestand. Er war schon
glücklich wenn sie ihn umarmte und er sie in seinen Armen halten
konnte. Und auch die Urmutter als auch ihr guter Geist spürten
nun was es hieß Liebe zu empfinden, das war für sie gänzlich neu
und doch gefiel es ihnen.

Dorian dachte nicht daran sich in irgendeiner Form zurück zu
halten, er wollte sie besitzen, er wollte der erste sein. Sei es
bei ihr oder auch das der erste Gott von ihm gezeugt werden
würde.
Und so, als er Mystra mal ausnahmsweise im Wohnzimmer alleine
vor fand, dachte er seine Chance wäre jetzt. Nun Mystra hatte
begonnen sogar Angst vor Dorian zu empfinden. Obwohl er ihr bis
her nie etwas getan hatte. Doch sie wusste das er sie ebenso
wollen würde, wie Andra, Und ebenso wusste sie das sie ihm auch
das geben müsste was sie Andra gab. Doch alles in ihr wehrte
sich, sie wollte es nicht, sie wollte nur einen. Obwohl sie
neutral sein müsste, hatte sich ihr Herz für Andra geöffnet, und
da sie nun Liebe für ihn empfand, sträubte sich ihr inneres
dagegen sich von Dorian auch nur berühren zu lassen.

Dorian setzte sich neben sie und versuchte ihr näher zu kommen,
anfangs noch mit belanglosem Gespräch doch auch damit das er
wissen wollte was zwischen ihr und Andra vor ging. Mystra sah
vor sich hin und da sie größtenteils ehrlich war, antwortete sie
ihm auch wahrheitsgemäß. “Andra und ich, wir haben uns in
einander verliebt. Sein Herz schlägt für mich und mein Herz
schlägt für ihn.“

Dabei sah sie Dorian nicht an, sie ahnte was nun in ihm vorgehen
würde.“ Pha Liebe, was ist das schon? Mir musst du keine Liebe
geben, ich will nur eins von dir. Meinetwegen kannst du ihn
lieben soviel du willst, solange du mit mir ins Bett gehst und
ein Kind zeugst. Und ich gebe dir den guten Rat, weise mich
nicht ab.“ Seine Stimme knurrte leise, während er das sagte.
Mystra begann leicht zu zittern, sie hatte Angst.

Doch dann griff er nach ihr und zog sie zu sich heran und bevor
Mystra sich auch nur wehren konnte, küsste er sie auch schon
verlangend. Sie versuchte ihn ab zu wehren, seine Hand von ihrer
Schulter zu lösen, ihn von sich zu stossen, doch er hielt sie
umfasst und seiner Kraft hatte sie nichts entgegen zu setzen, so
musste sie sich seinen Kuss gefallen lassen. Doch in ihr stieg
Wut empor, sogar Hass gegen Dorian, das er es wagte sie so
einfach zu küssen. Und leise schrie es in ihr: Mutter hilf mir,
ich will das nicht:

Und als habe ihre Mutter sie erhört, hatte sie auf einmal die
Kraft sich von Dorian zu lösen und sprang von dem Sofa. „Wage
das niemals wieder hörst du, lass mich in Ruhe ich will deine
Küsse nicht und noch weniger will ich mit dir ins Bett gehen
oder von dir berührt werden.“ Dorian knurrte zornig. „ Ob du es
willst oder nicht, du wirst mir geben was ich haben will. Du
wirst schon sehen.“

Dann erhob er sich um sich ihr abermals zu nähern, doch Mystra
wollte nur noch aus seiner Nähe kommen. Und Dorian überlegte
woran es liegen könnte, das sie ihn so ablehnte und Andra
alles.......nun ja fast alles gab, was auch er haben wollte.
Auch der böse Geist verstand es nicht. Er hatte dafür gesorgt
das Dorian absolut mit Andra identisch war. Und doch lehnte sie
den einen ab und nahm den anderen an. Wieso nur?

So fragte Dorian Mystra einfach. „Wieso? Wieso lehnst du mich
ab, und willst dich nicht von mir küssen, noch berühren lassen?
Wieso? Ich sehe aus wie er, an mir ist bis auf die Zeichnung
nichts anders als bei ihm. Und doch willst du mich nicht, wieso
nicht?“ Mystra drehte sich zu ihm um.“Weil du kein Herz hast,
weil du nicht weißt wie es ist, wenn das Herz schneller schlägt,
wenn es sich nach dem Einen sehnt. Wenn man nur in den Armen des
Einen liegen will. Wenn man auch nur ihn küssen will. Diese
Gefühle sind dir fremd, und deswegen will und kann ich es nicht.
Und deswegen lehne ich dich ab. Du bist nicht wie er. Er hat
Herz, er ist gütig und liebevoll. Er würde sich niemals etwas
erzwingen was man nicht geben will. DAS ist der Unterschied
zwischen euch beiden. Nicht euer Körper.“

Dorian seufzte und verstand: „Aber du weißt schon das Gut und
Böse immer im Einklang sein müssen, und das DU in dem du ihn
bevorzugst, diesen Einklang zum wanken bringst. Wenn du ihm ein
Kind schenkst, musst du auch mir eins geben. Damit das
Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Ich hoffe das ist dir
klar. Und somit wirst du ob du willst oder nicht irgendwann in
meinen Armen liegen, um deiner Natur zu folgen. Ich muss nur
warten bis du ein Kind mit ihm gezeugt und bekommen hast. Denn
dann gibt es für mich kein halten mehr und ich werde dich
besitzen, ob du willst oder nicht. Also gewöhne dich an den
Gedanken und gib mir lieber freiwillig was ich von dir will.“

Damit versuchte er sie abermals an sich zu ziehen, doch wieder
wehrte Mystra ihn ab. „Lass das, ich will das nicht. Und was
später mal sein wird, darüber will ich jetzt noch nicht
nachdenken. Bevor du nicht dein Herz entdeckst, falls überhaupt
eins in deiner Brust schlägt, werde ich mir nichts dergleichen
von dir gefallen lassen, geschweige denn mit machen. Lerne die
Liebe kennen und ich bin bereit dir das gleiche zu geben wie ich
es Andra gebe. Und erst dann.“ Mystra wusste das hier ein Wunder
geschehen müsste, bevor Dorian sein Herz entdecken würde.
Allerdings wusste sie auch, das er recht hatte, würden sie und
Andra ein Kind bekommen, war sie gezwungen Dorian auch eins zu
geben.


