Kapitel 14: Das Los eines Avatars



In der kommenden Nacht träumte Mystra abermals von der Urmutter und diese sprach zu ihr: „ Meine Tochter, wie du sicherlich schon bemerkt haben wirst wächst nun ein Gott in dir heran. Und bevor du mich fragst es ist Andras Sohn, nicht Dorians. Obwohl auch ihm wirst du ein Kind schenken müssen. Sobald der junge Gott geboren wurde, wirst du dafür sorgen müssen nun auch von Dorian ein Kind zu empfangen. Ich habe Pläne mit den beiden Kindern, also sorge dafür das Dorians Götterkind ein Mädchen wird.“ „Was hast du mit ihnen vor? Und was geschieht mit uns wenn die Kinder erwachsen sind und ihren Platz am Götterhimmel einnehmen?“ Mystra war besorgt., die Urmutter spürte es und antwortete ihr. „ Aus der Verbindung der beiden Götterkinder wird ein Gott entstehen, der diese Welt beherrschen wird. Er wird der einzige Gott sein“
„ Aber Mutter, sie werden Geschwister sein, sie haben zwar einen anderen Vater aber wenn ich sie........“



„SCHWEIG TOCHTER............Du hast dir schon die Moralvorstellungen der sterblichen Sims zu eigen gemacht. Du wirst es nicht verhindern können und sollst es auch nicht. Du bist keine Sterbliche, mach dir das ab und zu mal klar. Du bist mein Avatar, meine Hülle auf der Welt auf der du gerade wandelst. Und ich will nicht bereuen dir einen freien Willen gegeben zu haben und nun hör mir zu. Dieser junge Gott wird nicht die Güte und Liebe Andras besitzen, sondern ich werde dafür Sorge tragen, das er ….......das genaue Gegenteil wird. Er wird zwar Andras Sohn sein, aber die Charaktereigenschaften von Dorian haben. Das Mädchen wiederum, wird zwar Dorians Kind sein, doch die Güte und Liebe von Andra in sich tragen. Das wird die beiden Vätern lehren die Charaktereigenschaften des Bruders zu respektieren. Ziehe die beiden Kinder groß und wenn der Tag gekommen ist, das sie alt genug sein werden um das Bett mit einander teilen zu können, so wird das auch geschehen. Dein Sohn wird das Mädchen heiß begehren und er wird sie sich auch nehmen und aus dieser Verbindung wird der einzige Gott für diese Welt entstehen. Ihr drei, werdet zurück kehren und auf weitere Aufträge warten. Es gibt noch viele Welten die von euch besucht werden sollen.“ Mystra seufzte im Schlaf. Sie sah ihre Liebe zu Andra in Gefahr. Was würde es für sie drei bedeuten, wieder zurück kehren zu müssen in die Welt der Geister der Ewigkeit.
„Deinem Sohn , ebenso wie deiner Tochter, werde ich die Unsterblichkeit nehmen, sie werden altern und sterben um den Platz frei zu machen für die Göttin die nach ihnen kommt.“



Als Mystra erwachte wusste sie nun was auf sie zukommen würde. Wieso konnte sie keine Sterbliche sein?..........Sie wusste natürlich, wieso nicht, doch ab und zu hatte sie den Wunsch einfach nur mit Andra glücklich sein zu können und kein Avatar zu sein. Doch das war Wunschdenken und es war ihr auch klar das sie niemals so leben konnte wie die sterblichen Sims, doch hatte der Gedanke die Möglichkeit zu haben, auch was schönes an sich.
Als sie später Andra auf der Terrasse antraf , teilte sie ihm mit das er Vater werden würde. Er lächelte sie sanft an: „Das wusste ich bereits und ich freue mich darüber. Weißt du schon was es werden wird?“ gerade als sie es ihm sagen wollte sah sie, das auch Dorian sich näherte, er schien Wut geladen zu sein und so schwieg sie erst mal.



Dorian wusste es ebenso, und so griff er Andra gleich mit Worten an als sie auf einander trafen: „ DU...DU....falscher Hund, hast sie geschwängert. Sie wird dein Kind bekommen. Wie konntest du nur?“ Andra lächelte leicht: „Muss ich dir das erst erklären? Ich dachte du habest es ebenso versucht, also müsstest du wissen wie es geschehen konnte. Allerdings kann ich es dir auch genau erklären......also das ist so, wenn ein Mann und eine Frau, in diesem Falle also Mystra und ich.....“



Dorian unterbrach ihn wutentbrannt: „Ich weiß wie es geschehen konnte, ich weiß was dazu nötig ist. Das musst du mir nicht erklären. Nur wieso, wieso hintergehst du mich so? Wenn sie ein Kind bekommen würde, sollte es von MIR sein und nicht von DIR.“ Andra lächelte immer noch: „Ach daher weht der Wind, der gnädige Herr ist eifersüchtig, weil sie zuerst mein Kind bekommen wird. Nun vielleicht solltest du dir nicht jeden zum Feind machen und vor allem nicht die Urmutter. Ich bat sie darum, das Mystra von mir empfangen würde und sie gab meinem Wunsch nach wie man sieht.“



Dorian war stinkwütend und vor allem hatte Andra recht, er war eifersüchtig. Und nicht nur darauf das sie Andras Kind bekommen würde, sondern das sie überhaupt mit Andra schlief. Er sah von einem zum anderen, dann sah er Mystra an: „Ich will dich für mich haben. Ich will das du nur noch mir gehörst.“



Mystra zog leicht die Augenbraue hoch:“ Was sind das denn nun für Töne, wie war das noch? Es ist mir egal ob du Andra liebst, solange ich dich auch bekomme. Und nun das? Ja sag mal spinnst du? Du weißt ebenso wie Andra und ich, das ich niemals nur einem von euch gehören kann. Zudem ich nur mir selbst gehöre und weder dir noch Andra. Abgesehen davon........muss ich euch beiden mitteilen, das unsere Zeit hier auf dieser Welt und in dieser Stadt eh abläuft.“



Im ersten Moment waren beide Männer sprachlos dann fauchte Dorian los: „Was soll das heißen, unsere Zeit hier läuft ab?“ Mystra sah ihn seelenruhig an: „Das soll heißen das wir nach einer gewissen Zeit diese Welt verlassen müssen, wie alle drei werden in die Welt der Geister zurück kehren und dann darauf warten müssen einen neuen Auftrag zu bekommen. Unser Auftrag hier ist so gut wie erfüllt.“



„Aber ich will nicht zurück, es gefällt mir hier gut. Was soll ich denn in der Welt der Geister, dort gibt es doch nichts, nicht mal einen Boden auf dem man stehen kann.“ wütete Dorian. Andra sah Mystra an: „Und was wird aus unserem Kind? Ich habe doch nicht ein Kind haben wollen um es nun zurück lassen zu müssen“ Mystra seufzte: „Unser Kind wird von uns aufgezogen bis es erwachsen genug ist und erst dann müssen wir zurück. Ein wenig Zeit bleibt uns also noch. Und vergesst nicht.“ Nun an beide gewandt.“ Wir sind keine sterblichen Sims, wir sind nicht mal Götter, wir sind …......nur die Hülle unserer Geister, wir sind ihre Avatare und müssen tun was sie von uns verlangen.“



Dorian wütete immer noch: „Dann will ich auch ein Kind.“ Er sah Mystra zornentbrannt an. „Ich will auch ein Kind.“ Mystra nickte: „Du sollst dein Kind bekommen, aber eins nach dem anderen erst mal das eine und dann das andere.“ Langsam beruhigte sich Dorian wieder, vor allem als er erfuhr das auch er ein Kind bekommen würde. Es stank ihm, das er Mystra mit Andra teilen musste. Und er verstand nicht was da in ihm vor ging. Doch irgendwie wollte er Mystra für sich haben. Er wurde richtig besitzergreifend, und langsam dämmerte es ihm....er hatte sich in die Frau die da vor ihm stand und sich ihm entgegen stellte................verliebt. Weil sie konnte ihm Paroli bieten, sie gab ihm was er verlangte, sie nahm es sogar im Bett mit ihm auf. Und das nötigte ihm einen gewissen Respekt ab.



„Also gut, erst Andras Kind und dann meins. Nur mach dich darauf gefasst:“ dabei sah er Andra an. „Das du sie vorläufig nicht mehr in deinem Bett haben wirst. Jetzt gehört sie erst mal wieder mir, für eine ganze Weile.....das heißt nach dem dieser Bastard geboren ist.“ damit deutete er auf Mystras Bauch.



Dann drehte er sich herum und ging. Mystra sah ihm nach. Andra lächelte immer noch, er sah Mystra an. „ Er wird sein Kind bekommen? Heißt das wir werden zwei Kinder hier im Haus haben?“



Mystra nickte. „ Ja......und um deine Frage von vor hin zu beantworten, es wird ein Junge werden, ein männlicher Gott.“ dann seufzte sie wieder, doch als sie Andras strahlendes Gesicht sah, lächelte auch sie. Andra war glücklich, er würde einen Sohn haben und er schob den Gedanken diese Welt bald verlassen zu müssen erst mal weit von sich.


Sie waren Avatare und ihr Los war es zu tun was die Geister, ihre Schöpfer von ihnen verlangten.
 

Kapitel 15: Götterkinder



In der nächsten Zeit war die Luft recht gespannt im Haus der Avatare. Die beiden Brüder gingen sich aus dem Weg und Dorian versuchte laufend Mystra davon zu überzeugen das er doch die bessere Wahl war. Das hatte zumindest den Vorteil das er kaum noch an was anderes dachte als sie ganz für sich zu gewinnen. Und das obwohl er wusste das dies nicht sonderlich von Erfolg gekrönt sein würde. Er kannte Mystras Haltung inzwischen ebenso wie Andra. Womit auch hier die Urmutter mal wieder recht behalten hatte, Dorian hielt sich oft in Mystras Nähe auf.



Mystra blieb nichts anderes übrig als Andra bis ins Bad zu folgen um mal einige Minuten mit ihm alleine zu haben. Andra sah das sich Mystras Bauch bereits gewölbt hatte, sah sie an und fragte leise: „Ging das nicht ein wenig schnell? Und du bist sicher das es nur eins ist?“ Mystra lachte ebenso leise: „Ja ich bin sicher und du darfst nicht vergessen, das Kind wächst schneller heran als normale Sim Kinder.“ Dann strich er sanft mit der Hand über ihren Bauch und horchte daran, ob er schon was hören könnte.



Er liebte Mystra sehr und zog sie anschließend in seine Arme um sie zu küssen.



Danach sah er sie wieder an, behielt sie aber in seinen Armen. „Dorian lässt dich ja kaum noch aus den Augen, er ist mehr als eifersüchtig. Hoffentlich macht er keine Dummheiten.“ Mystra lächelte: „Wird er schon nicht, er ist mir regelrecht verfallen. Er wird alles vermeiden damit er meine Gunst behält. Zudem wenn der kleine Kerl hier auf der Welt ist, werde ich dafür sorgen das auch er sein Kind erhält, dann wird er erst mal zufrieden sein.“ Andra seufzte. „Ich will ehrlich sein, ich hätte dich auch gerne nur für mich, aber das geht wohl nicht. Und zu wissen das er diesen zarten Körper in seinen brutalen Händen halten wird, macht mich ganz krank.“ Mystra nickte: „Mach dir um mich keine Sorgen, ich komme schon mit ihm und seinen recht wilden Spielchen klar.“



Und so verging die Zeit Mystra wurde immer dicker. Andra kümmerte sich rührend um sie, während Dorian immer mal hasserfüllt auf ihren anschwellenden Bauch sah.
Und der Tag kam das es soweit war, das Kind würde zur Welt kommen. Und wie erwartet wurde es ein Junge, den man Dion nannte. Mystra legte ihn in das für ihn vorbereitete Bettchen und sah auf ihn herab. Von dem Jungen ging eine kraftvolle Aura aus und man spürte das er etwas besonderes war. Vor allem spürbar man, das es eine böse Aura war.



Und als Dorian den kleinen Kerl sah, lachte er. „Das hätte mein Sohn werden sollen, spürt ihr es? Er hat keine gute Aura.“ Auch Andra spürte dies und sah Mystra an: „Bist du wirklich sicher das es mein Sohn ist und nicht Dorians?“ Mystra nickte: „Es ist dein Sohn.“ Andra konnte es nicht fassen, er hatte einen bösen Gott gezeugt. Doch wer den kleinen die meiste Zeit herum tragen würde, war merkwürdigerweise Dorian, er sah in dem Kleinen einen Seelenverwandten und das obwohl er ihn zuvor gehasst hatte. Er ließ sich sogar herab den Jungen zu füttern wenn er hungrig war.



Doch kaum war der Junge geboren, bedrängte er schon Mystra. Selbst als Andra ihn mal anfauchte was er nun wirklich selten tat: „Verdammt gönne ihr doch wenigstens eine kurze Zeit Ruhe sie hat doch gerade erst ein Kind bekommen.“ Doch Dorian sah ihn nur eiskalt an: “Das ist mir ziemlich egal, ich will sie in meinem Bett sehen und ich will ein Kind.“ Damit drehte er sich herum, um Mystra zu suchen. Andra tat es in der Seele weh, das er Mystra nicht vor Dorians Trieben schützen konnte.



Doch Mystra steckte auch das noch weg und gab ihm was er von ihr wollte. Auch hier griff die Urmutter ein und sorgte dafür das Mystra abermals empfing. Diese Nacht mit Dorian war nicht besonders angenehm für Mystra, denn er ging recht brutal zu Werke. Immer noch kochte die Wut in ihm das Andra als erster einen Sohn bekommen hatte. Mystra hatte Dorian natürlich nicht gesagt das er keinen Sohn sondern eine Tochter bekommen würde. Sie ahnte das er darüber nicht sonderlich begeistert wäre. Denn gerade er der so auf seine Männlichkeit pochte, wäre ausgeflippt wenn er es jetzt schon gewusst hätte.



Doch spätestens als er das rosa Bettchen sah wurde ihm klar das er keinen Sohn bekommen würde. Und wie erwartet gefiel ihm die Aussicht auf ein Mädchen gar nicht. Mystra sah ihn nur kalt an: „Du wolltest ein Kind, jetzt bekommst du es. Also mecker nicht rum und finde dich damit ab. Du wirst eine Tochter bekommen und ihr Name wird Jenna sein.“ Eine weile murrte Dorian noch doch dann fand er sich damit ab und dachte daran das auch ein Mädchen Vorteile haben würde.



Dorian kannte keine Skrupel und so dachte er sogar daran, mit seiner Tochter einen Sohn zu zeugen, doch als Mystra dahinter kam, packte sie ihn am Kragen, zog sein Gesicht ganz nahe an sich heran. Ihre Augen funkelten und selbst Dorian bekam ein mulmiges Gefühl. „Wage es auch nur sie an zu rühren und glaub mir ich schaffe dich an die tiefste Stelle des Meeres, eingeschlossen in eine Kiste. Du bist also gewarnt.“ dann lies sie ihn los und ging.



Dorian war inzwischen dahinter gekommen, wer sein Gegner war. Als er es heraus fand hätte er sich selber ohrfeigen können, das er darauf nicht eher gekommen war. Doch nun war es zu spät, er teilte mit seinem Gegner regelmäßig das Bett und das schlimmste für ihn war, er wollte darauf auch nicht mehr verzichten.



Und als Mystras Bauch wuchs, freute Dorian sich so sehr auf sein Kind das er sich sogar herab lies immer mal Mystras Bauch zu streicheln oder sogar Faxen vor ihrem Bauch zu machen, er war der Meinung seine Tochter würde das jetzt schon mit bekommen. Mystra schmunzelte darüber und lies ihn gewähren. Das er tatsächlich sogar mal so etwas wie Gefühl zeigte wunderte vor allem Andra, aber auch er sagte natürlich nichts dazu.



Und an einem Nachmittag war es dann soweit, die kleine Jenna sollte geboren werden. Dorian begleitete Mystra ins Krankenhaus, nicht weil er sich um Mystra sorgte sondern weil er befürchtete das man seine Tochter sonst vertauschen könnte. Und als er sie das erste mal in seinem Arm hielt, schrie er vor Wut und Zorn bald das Krankenhaus zusammen. Denn er musste feststellen, hatte Andra einen bösen Gott gezeugt, so hatte er nun eine Tochter bekommen deren Aura fast so gut war wie die Andras. Er fluchte und schimpfte und immer wieder sah er seine Tochter ungläubig an.
Und alle drei hörten das Lachen der Urmutter in ihrem Kopf.



Diese musste sich nun mit dem guten und dem bösen Geist auseinandersetzen, denn denen passte es gar nicht was sie da getan hatte. Doch sie war die Urmutter und was sie sagte geschah. Und so sah sie die beiden Geister nur an: “Regt euch ab oder ihr werdet meine gesamte Macht zu spüren bekommen. Es wird andere Welten geben, und ihr könnt es ja immer wieder mal versuchen. Nur mischt ihr euch in meine Angelegenheiten, werde ich nicht zögern von meiner Macht auch euch gegenüber Gebrauch zu machen.“ Und was das heißen würde, wussten die beiden. Also schwiegen sie. Und sahen stattdessen auf das kleine Mädchen das nun dort in seinem Bettchen lag.

Kapitel 16: Veränderungen im Universum




Nun die Urmutter schwebte wieder mal hin und her. Sie sah, so ging es nicht weiter. Was der eine zu viel hatte, hatte der andere zu wenig. Andra war es nicht möglich sich gegen seinen Bruder zu stellen. Alle drei Avatare konnten nicht anders als sich zu verhalten wie ihre Schöpfer. Sie hatten zwar einen gewissen freien Willen und doch waren sie nur eine Personifizierung ihrer Schöpfer.
Immer wieder sah sich die Urmutter, den guten und bösen Geist an. Es musste eine Lösung her. Sie dachte nach. War es doch kein Zufall gewesen das die beiden Geister zuvor eins waren? Hatte sie einen Fehler gemacht als sie sie trennte? Was würde passieren, wenn sie die beiden nochmals in die Ursuppe warf und dann änderte? War es möglich ein gewisses Gleichgewicht herzustellen wenn sie beiden eine neue Chance zum Neubeginn gab? Doch was würde mit deren Avataren geschehen?
Sie sah auf die Welt wo sich Andra wieder mal seinem Bruder gegenüber sah, der ihm den Sohn neidete.



Neid, Eifersucht, Mordgelüste, die Freude daran anderen Schmerzen zuzufügen, das war Dorian. Und das waren nur einige seiner dunklen Eigenschaften. Andra dagegen liebte, er liebte sogar seinen Bruder obwohl dieser ihm immer wieder Schmerzen bereitete. Er war freundlich, liebevoll, sanft.......zu sanft, wie die Urmutter schon oft bemerkte. Ihr Avatar liebte ihn zwar und doch war er selbst Mystra zu sanft. Die Urmutter sah, wie Mystra auch die Zeit mit Dorian genoss, obwohl er nicht gerade sanft mit ihr um ging. Die Extreme zwischen den beiden Avataren war einfach zu groß.
Sie hatte noch viel mit den Avataren vor, doch so wie es jetzt war, ging es nicht weiter. Sie sah wie Dorian seinen Bruder angiftete: „Das hätte mein Sohn werden sollen, nicht deiner. Ich will den Sohn haben.“



Dann versuchte Dorian, Andra seinen Sohn zu entreißen, doch Andra wehrte ihn nur ab. „Das ist mein Sohn, auch wenn er nicht so ist wie ich ihn gerne gehabt hätte, auch wenn ihm die Güte fehlt die mir zu eigen ist. So ist es doch mein Sohn und den gebe ich nicht her.“ Dorian spuckte Gift und Galle. Er hatte zwar eine Tochter und hatte sich auch damit abgefunden, doch das dieses Mädchen Andras Liebe und Güte hatte, ging ihm doch gegen den Strich.Während Andra seinen Bruder liebte, hasste dieser ihn.



Er war eifersüchtig, darauf das Andra Mystras Liebe besaß, etwas das er nie bekommen würde, das er den Sohn bekommen hatte, der seiner Meinung nach ihm zugestanden hätte. Seine Eifersucht und sein Neid kannten keine Grenzen. Und die Urmutter spürte auch die Schmerzen die Dorian Mystra zufügte, wenn er sie in seinem Bett hatte. Er war brutal, hart und niederträchtig, doch Mystra nahm es hin, sie gab ihm was er von ihr verlangte. Doch das konnte nicht der Sinn der Sache sein, nein hier musste eine Lösung her. Und so rief sie die anderen beiden Geister zu sich. Ihr Geist bekam einen Körper und der sah ebenso aus wie der von Mystra. Dann ging sie her, entfaltete ihre Macht und gab auch den beiden anderen Geistern den Körper den sie sich für ihren Avatar ausgesucht hatten. Der böse Geist brüllte: „Was hast du vor? Was machst du hier mit uns? Haben wir dir nicht gehorcht? Haben wir nicht alles getan was du wolltest?“ Die Urmutter lächelte leicht, sie sah die beiden an. „Ich ändere die Spielregeln.“ Und der gute Geist nickte: „Das wurde aber auch Zeit, hast du es nun verstanden?“



Die Urmutter nickte: „Ja weil so geht es nicht, also muss eine Änderung her. Dein Avatar ist zu machtlos, nur gut zu sein reicht nicht. Denn das reine Gute stagniert, es bewegt nichts. Es wundert mich nun im nach hinein, das Andra es überhaupt geschafft hat, von sich aus mit Mystra ins Bett zu gehen um den Sohn zu zeugen.“ Dann blickte sie den bösen Geist an:“ Und auch rein böse zu sein reicht nicht, denn dein Avatar zerstört sich mit der Zeit selber, weil ihm jegliches gute Gefühl fehlt. Und Eifersucht ist kein gutes Gefühl. Er denkt er habe sich in Mystra verliebt, doch eigentlich ist es nur der Wunsch sie für sich zu haben und sie zu besitzen. Das ist keine Liebe, denn würde er sie wirklich lieben, wäre er nicht so grausam zu ihr.“ Hinter ihr erschien ein großer Topf mit einer pechschwarzen Brühe. Dann packte sie die beiden anderen Geister, der böse zappelte und schrie, doch ihrer Macht hatte er nichts entgegen zu setzen, und warf beide in die Ursuppe. Abermals sah sie zu den Avataren, wo Dorian immer noch Andra angiftete, der seinen Sohn im Arm hielt. Dann schien die Zeit still zu stehen.



Und als die Urmutter in die Ursuppe griff und dort die beiden Geister heraus holte sprach sie leise. „Meine Söhne sollt ihr sein, der eine mehr gut der andere mehr böse, die Merkmale sollen gerechter verteilt werden. So bestimme ich und so soll es sein. Und ebenso sollen auch eure Avatare, die euch nun innewohnenden Eigenschaften besitzen.“ Als die beiden anderen Geister vor ihr standen, lächelte sie leicht, denn dort standen zwei kleine Jungen. Weise und doch Kinder die wahrscheinlich nur Unfug im Kopf haben würden, doch sie liebte beide. Ebenso wie nun Mystra auch ihre Liebe zu Dorian entdecken würde. So hoffte die Urmutter zumindest. Dann erschien in der Dunkelheit ein Schachbrett, auf dem die beiden Jungen das Schicksal der Welten bestimmen konnten. Doch würde sie es ihnen natürlich verbieten, wissend das sie sich nie daran halten würden.



Mit der Zeit würden Götter entstehen, geboren von Mystra und gezeugt von Andra und Dorian, es würden Inkarnationen gezeugt und geboren werden und das alles würde das Universum und sie verändern. So wie es vorherbestimmt war. Nun war sie zur vollen Macht gelangt. Sie hatte für ihren Wohnsitz, sofern man es so nennen konnte eine kleine Insel erschaffen, die mitten im Universum schwebte, keine Welt, lediglich eine Plattform im wahrsten Sinne des Wortes, wo die Jungen rum tollen, wo sie ihre Aufgaben aufnehmen konnten, und vor allem wo sie auch etwas unter den Füßen hatten. Umgeben war diese kleine Insel, mit Wasser und dichtem Nebel. Niemand würde diese Insel mitten im Weltraum finden. Sie war die Urmutter, aus dem alles Leben entstand und die beiden Jungen, ihre Werkzeuge um das Universum mit seinen Gestirnen zu gestalten wie sie es für richtig hielt. Die Götter würden später ihren Teil dazu tun, und die einzelnen Welten ebenfalls verändern, so das sie es nicht mehr tun musste. Und Gut als auch Böse würden ihre Handlanger bekommen, geboren in Inkarnationen. Als sie alles so gut geregelt sah, wendete sie sich den Jungen zu die sie nur ansahen. Sie hatte das grundsätzliche geändert.



„Mutter, was hast du getan?“ fragte sie der gute Geist. Die Urmutter lächelte. „Seht euch um, auf dieser Insel wird eine Stadt entstehen, die eine Hälfte wirst du verwalten, und dort sollen alle guten Seelen rein die es verdienen, die andere Hälfte wird von deinem Bruder verwaltet, und dort sollen die Seelen rein die noch einer Läuterung bedürfen. Doch in jeder Hälfte wird es Helden geben, gute als auch böse.“



Dann hob die Urmutter ihre Hände und sprach eine Prophezeiung aus. „Und wo immer sich zwei Inkarnationen, das Böse mit dem Guten in Liebe vereint soll eine besondere Inkarnation geboren werden. Er oder sie soll die Liebe verkörpern, die alles entscheidet.“ Auf Grund ihrer Worte sahen beide Jungen sofort zu ihren Avataren und zu den Kindern die dort bereits geboren worden waren. Die Urmuter sah die beiden Jungen an. „Das gilt nicht für diese beiden, sie werden eine Göttin zeugen, wie ich es bereits bestimmte, die diese Welt beherrschen wird. Und eure Avatare werden hier her zurück kommen. Um sich bereit zu halten für ihre nächste Aufgabe. Aber bis es soweit ist, könnt ihr ja schon mal beginnen eure Stadt zu bauen.“



Und dann gingen die beiden Jungen Arm in Arm in die Dunkelheit um diese mit Licht zu füllen. Die Urmutter sah ihnen sanft lächelnd nach. Nun hatten diese beiden auch eine Aufgabe und mussten sich nicht mehr langweilen, jeder von ihnen hatte nun gute als auch böse Merkmale und sie konnten nun selber entscheiden was sie daraus machen würden. Obwohl das eigentlich auch bereits fest stand. Und so hörte man die Urmutter im gesamten Universum lachen.
 

Kapitel 17: Ying und Yang





Die kleine Insel wurde langsam in Licht getaucht zumindest die stellen an denen die beiden Jungen ihre Arbeit taten. Sicher, noch gab es keine Seelen die hier einziehen konnten, dennoch hatten sie begonnen eine Stadt zu bauen, wie es die Urmutter gewünscht hatte. Sie hatten nun sogar einen Namen, man würde sie wenn man wüsste das es sie gäbe, wohl Ying und Yang nennen. Die gute und die böse Seite, Schwarz und weiß. Sie waren nun nicht mehr rein Gut oder rein Böse. Wenn gleich auch jeder immer noch eine vorherrschende Seite besaß so hatte Ying immer noch mehr gutes in sich und Yang dazu mehr böses, doch war das ganze nun ausgewogen. Beide schielten immer mal zu dem Schachbrett, das nach wie vor im dunklen stand, doch wenn sie versuchten sich ihm zu nähern, liefen sie vor eine Barriere und kamen nicht weiter. Die Urmutter bemerkte ihr bemühen. Doch noch war es nicht soweit das sie die Jungen an das Schachbrett lies. Sie schmunzelte und dachte sich, wenn die beiden es mal schaffen werden, werden sie wohl denken mich ausgetrickst zu haben. Dann sah sie abermals zu den Avataren, und lies die Zeit weiter laufen.



Dorian und Andra standen sich immer noch gegenüber, und Andra hatte ebenso noch immer seinen Sohn auf dem Arm. Die Urmuter sah gespannt zu ihnen und wartete ab was nun geschehen würde. Und siehe da, Andra ging zum Angriff über:“ Weisst du was? Du bist von Grund auf böse, du bist ein solcher Idiot, anstatt dich über deine Tochter zu freuen, willst du meinen Sohn, und bedenkst dabei nicht das er dir nie gehören kann. ICH habe ihn gezeugt, und ich sage dir noch eins, ich werde noch viele Söhne....und ja auch Töchter zeugen. Wie es immer vorher gesehen war. Und etwas solltest du dir merken, tust du weiterhin Mystra Gewalt an, Prügel ich dich windelweich.“ Dann zuckte Andra erschrocken zusammen, was war das, er konnte sich gegen seinen Bruder stellen? Er war nicht mehr dem Zwang unterworfen seinen Mund zu halten? Als er endlich begriff was geschehen war, lachte er.



Dorian sah ihn sprachlos an, das waren ja ganz neue Töne von seinem Bruder. Und hätte dieser nicht den Säugling auf dem Arm gehabt hätte er sich sofort auf ihn gestürzt, so aber blieb ihm nichts anderes übrig, als nur sprachlos zu schauen. Es dauerte einen Moment bis er die Fassung wieder bekommen hatte: „Nun irgendwann legst du DEINEN Sohn ja mal weg, und dann werden wir es austragen wie Männer, wobei ich jetzt schon weiß wer gewinnen wird.“



Andra grinste: „Bist du sicher das du gewinnen wirst? Schau in dich hinein, dir sind einige deiner Eigenschaften verloren gegangen, und man hat mir einen Teil davon gegeben. Ebenso wie man mir einen Teil meiner Güte nahm und ihn dir gab. Ne mein Guter, es ist nicht sicher wer gewinnen wird. Im Gegenteil, wenn wir beide uns nicht langsam mal zusammen reißen, wird es nur Verlierer geben. Denn ich gehe mal davon aus das nun auch Mystra frei sein wird. Frei zu wählen, frei dir oder mir ihre Gunst zu schenken wie sie es wünscht. Mal abgesehen davon, wie sind immer noch die Avatare unserer Schöpfer, doch scheint irgend etwas geschehen zu sein, das auch uns sehr veränderte.“



Nun auch Mystra machte eine Veränderung durch, wenn auch nicht in dem starken Maße wie Andra und Dorian, denn ihre Schöpferin war ja immer noch wie sie immer war. Doch spürte sie das etwas geschehen war. Und leise hörte sie in ihrem Kopf: „Tochter du wirst feststellen das deine beiden Begleiter sich verändert haben, doch mache nun nicht wieder den Fehler den einen dem anderen vorzuziehen. Liebe sie beide, wie ich es tue. Gebe beiden deine Gunst sei es im Alltag als auch wenn es darum geht mit ihnen das Bett zu teilen. Allerdings wirst du nun feststellen das auch aus dem sanften und liebevollen Andra ein leidenschaftlicher Mann geworden ist, wobei Dorian jetzt wohl auch ein wenig zärtlicher mit dir umgehen wird. Du wirst von beiden Männern heiß geliebt und........ja auch begehrt werden. Nun hast du alle Möglichkeiten. Nutze sie gut und weise.“ dann war es still. Und sie hörte wie Dorian zum Kinderbett seiner Tochter ging. Kurz sah sie zu ihm und bemerkte wie er seine Tochter liebevoll ansah. Die Urmutter hatte die Wahrheit gesagt. Er hatte sich verändert.



Dann ging sie zum Kinderbett des Jungen und nahm ihn heraus. Dorian hatte derweil das Mädchen wieder in sein Bettchen gelegt und stand hinter ihr. „Mystra, wirst du auch weiterhin mit mir das Bett teilen? Wirst du auch weiterhin für mich da sein? Oder habe ich alles verloren?“ Mystra zog eine Augenbraue hoch, was waren das denn für Töne? Dann spürte sie wie er die Arme um sie legte, sie an seine Brust zog und ihr ins Ohr hauchte: „Ich will dich wie zuvor, doch werde ich jetzt wohl nicht mehr so hart und grausam zu dir sein. Ich weiß das ich das war. Doch bitte ich dich, entziehe mir nicht deine Gunst.“ Mystra lächelte, sie hoffte das er es nicht sehen könnte: „Keine Sorge, ich werde dir nicht meine Gunst entziehen, ich werde für dich ebenso da sein, wie für Andra. Denn du wirst noch einige Kinder zeugen müssen, ebenso wie er. Und es wird wohl auch ab und an ein Sohn darunter sein. Also hab keine Sorge.“ Dann spürte sie wie er sie auf den Nacken küsste, sie los lies und ging.



Als kurze Zeit später Mystra das Kinderzimmer verlassen hatte, betrat Dorian es abermals und nahm den Jungen aus seinem Bettchen. Er sah auf den Jungen herunter : „Du hast gehört was sie gesagt hat, ich werde auch Söhne haben, irgendwann. Behandel du deine spätere Gespielin nicht so wie ich es bisher mit Mystra tat. Denn sonst machst du dich und sie unglücklich. Ich weiss das ihr Götter sein werdet und ich weiß das ihr die „EINE“ zeugen werdet.“ Leise setzte er noch hinzu. „und ich weiss das du meine Tochter auserwählen wirst, so ist es vorher bestimmt. Und ich hoffe nur für dich das sie ebenso liebevoll sein wird, wie es Mystra zu mir war und ist. Nur warne ich dich auch. Tust du meiner Tochter weh, mache ich dich einen Kopf kürzer.“ Natürlich wusste er das der kleine Kerl nichts davon verstehen würde, was er ihm sagte, doch irgendwie musste er das was ihn bedrückte los werden. Dann legte er ihn wieder zurück in sein Bettchen. In einigen Tagen würde es soweit sein und die erste Alterung der beiden Säuglinge eintreten. Und auch Dorian war klar, das ihre Kinder schneller erwachsen werden würden, als die normalen Sim Kinder.

Und sobald es soweit war, würde es Zeit sein für sie drei zu gehen. Er hätte noch gerne mit erlebt wie die „EINE“ geboren worden wäre, doch ob man ihnen die Zeit lassen würde, lag wohl nur in der Macht der Urmutter. Er schüttelte mit dem Kopf, würde er jetzt auch noch sentimental? Also das fehlte ihm gerade noch. Doch Mystra hätte ihm sagen können, das er sich darüber keine Sorgen zu machen bräuchte, seine böse Ader würde immer vorherrschen.

Kapitel 18: Erster Geburtstag



Die Zeit verstrich und langsam kristallisierte sich die Veränderung der beiden männlichen Avatare heraus, immer mal fragte der eine oder auch andere Mystra ob sich wenigstens zwischen ihnen nichts ändern würde. Dorians Eifersucht nahm weiter hin zu, wenn er sie nun auch mehr im Griff hatte, doch machte diese Eifersucht es Mystra und auch Andra nicht leichter. Denn sobald er nur sah das Andra Mystra an sich zog um sie zu küssen verfolgte er sie ebenfalls um einen Kuss von ihr zu fordern. Er hatte noch gut in Erinnerung wie er zu ihr gewesen war. Selbst obwohl er nun nicht mehr ganz so grausam war, war das böse dennoch weiterhin in ihm übermächtig. So stritt er immer noch mit Andra, zum einen aus seiner Eifersucht heraus, zum anderen, weil er wusste das Mystra seinen Bruder liebte. Eine Liebe die er nun auch zu spüren bekam. Denn sein Herz hatte sich tatsächlich geöffnet. Für ihn war es schlimmer, auf einmal mit diesen doch eigentlich recht positiven Gefühlen leben zu müssen, als es für Andra war, der nun da auch er das böse in sich spürte dies zu unterdrücken, denn schließlich hatte er ein Gewissen und lies diese dunklen Gefühle erst gar nicht zu. Doch war er natürlich froh sie zu haben, denn schließlich ermöglichten diese es ihm sich nun auch mal gegen Dorian zu stellen und das fand er absolut positiv.



Allerdings kümmerten sich die beiden männlichen Avatare auch sorgsam und liebevoll um die beiden Kinder, und was Mystra auffiel, wenn auch Dorian einen besseren Draht zu Dion hatte und Andra sich mehr zu Jenna hingezogen fühlte, so spürte sie doch das beide Väter ihre eigenen Kinder liebten, selbst Dorian. Den sie doch oftmals vor sich hingrummelnd antraf. So auch als sie Dion aus seinem Bettchen holte weil der erste Geburtstag anstand. „Was ist los mit dir?“ Fragte sie ihn und sah ihn an. Leise grummelte er und antwortete: „Was ist wenn Jenna ihn nicht will, was ist dann? Wird er unserer Tochter Gewalt an tun? So wie ich dir?“ Mystra sah Dorian an: „Das werden wir dann sehen, nicht wahr? Warten wir doch erst mal ab, vielleicht muss er das erst gar nicht, vielleicht wird sie ihn lieben wie er ist und es wird alles seinen Gang gehen wie es sollte, also mach dir darüber nicht jetzt schon Gedanken, es kommt alles wie es kommen soll.“
Nun gerade Dorian war klar, wozu ein Kerl in der Lage war wenn er eine bestimmte Frau wollte, und man hatten ihnen ja unmissverständlich gesagt, das in Dion später die Flamme des Begehrens, Jenna gegenüber sehr hoch brennen würde, Schwester hin oder her. Und so machte er sich halt Sorgen, was auch zeigte das er seine Tochter wirklich liebte, obwohl sie eher das Gegenteil von ihm selber war.
Dann wurde Dions Geburtstag gefeiert er trat nun in des Kleinkindstadium ein.



Und kurz darauf auch Jenna, denn sie war inzwischen ebenso weit obwohl sie einige Tage jünger war als Dion, aber was war Zeit für Götter, eigentlich nichts, sofern sie nicht wie Jenna und Dion später mal sterblich sein würden, um Platz zu schaffen für ihre Tochter, die dann als die EINE am Himmel dieser Welt als Göttin stehen würde. Dieses Damokleschwert schwebte über den drei Avataren, doch wo Dorian und Andra sich Sorgen machten, was dann aus ihnen werden würde, so machte sich Mystra darüber keine Gedanken, sie war der Meinung, es war eh nicht zu ändern, sie waren nun mal die Avatare ihrer Schöpfer und würden so auch tun müssen was diese von ihnen verlangten, also warum sich dann Sorgen machen
.


So saßen die drei recht einträchtig am Gartentisch, aßen den Kuchen und sprachen über die Zukunft, ihre als auch die ihrer Kinder, als auch über das Schicksal das die EINE betraf. So sah Dorian Andra an: „Wie denkst du darüber? Was ist wenn Jenna deinen Sohn nicht will, was ist wenn er ihr Gewalt antun muss um die EINE zu zeugen?“ Andra blickte zurück: „Nun ich hoffe das wird er nicht tun, denn ich hasse Gewalt, auch wenn ich inzwischen selbst in der Lage wäre sie an zu wenden, so hasse ich sie dennoch. Aber ich werde versuchen Dion dahin gehend zu beeinflussen das er niemals Gewalt anwenden wird.“ Nun lachte Dorian dunkel auf: „Du bist immer noch ein Träumer, Junge werde mal wach. Wenn er sie will und wie wir wissen wird er sie wollen, zudem es geschehen muss um das Kind zu zeugen, so wird er wohl auch vor Gewalt nicht zurück schrecken, wenn sie nicht bereit für ihn ist.“ Mystra schüttelte mit dem Kopf: „Jungs streitet nicht, erstens werde ich Jenna darauf vorbereiten das sie mit Dion eine Tochter, eine höhergestellte Göttin zeugen muss und zweitens werde ich ebenso auch Dion darauf vorbereiten das er sich nichts mit Gewalt nehmen muss, da es eh vorbestimmt ist und es schon kommen wird, wie es kommen soll.“



„Außerdem seht sie euch an, sie sind mal gerade erst zu Kleinkindern geworden und es wird noch eine Weile dauern bis sie an so etwas überhaupt denken werden, also warum zerbrecht ihr euch jetzt schon den Kopf darüber?“ Die beiden männlichen Avatare nickten, doch hatte Dorian nun Andra mit seiner Sorge angesteckt. Und Andra wollte auch nicht das Jenna Gewalt angetan wurde, vor allem nicht von seinem Sohn, doch hatte Mystra auch recht, das sah er ein, wenn man beide Kinder bereits früh darauf vorbereitete was geschehen musste, so würde es vielleicht erst gar nicht dazu kommen, so das es wirklich unnötig war sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen.



In der nächsten Zeit brachten alle drei dann den beiden Kindern bei was sie wissen musste, sie lehrten sie sprechen, laufen und auch das sie sich nicht mehr in die Hose machten, sondern dazu auf das Töpfchen gingen. Dorian erinnerte sich noch daran das er ursprünglich nie so einen Hosenpupser wie er es damals nannte haben wollte, und nun war er Vater. Vater einer Tochter die die Güte selber sein würde. Die wahrscheinlich ebenso sanft sein würde wie es Andra noch bis vor kurzem war. Und ebenso liebevoll wie es Mystra immer gewesen war. Und dann sah er zu Dion, der jetzt bereits im Kleinkindalter Spielzeug zerbracht nur weil es ihm Freude machte, etwas zu zerstören, mit dem kurz zuvor noch Jenna gespielt hatte.



Und jetzt wurde Dorian erst richtig klar wie bösartig er immer gewesen war. Nun inzwischen wusste er auch das er niemals ganz aus seiner Haut heraus können würde, er war dazu verdammt das böse zu verkörpern, doch wusste er nun wie böse. Und es wunderte ihn doch, das Mystra es tatsächlich fertig brachte, mit ihm zu schlafen, ihn zu küssen und sanft und zärtlich zu ihm zu sein und das alles ohne ein böses Wort ihrerseits, es sei denn er legte es darauf an. Er liebte die wilde und dunkle Seite an ihr, er liebte es wenn sie ihm zeigte das sie auch anders konnte....er liebte sie einfach, etwas das er nie erwartet hatte zu fühlen.





Doch trotz seiner Liebe die er für sie empfand war er in der Lage , wenn das Begehren in ihm hoch zu brennen begann, wenn seine Triebhaftigkeit seinen Verstand ausschaltete, sie notfalls auch mit Gewalt zu nehmen, wenn sie in dem Moment nicht freiwillig bereit dazu war. Und alleine deswegen, wusste er das auch Dion es können würde, ohne Gewissensbisse oder Skrupel zu zeigen. Nun Andra hatte ihm zwar gedroht ihn windelweich zu prügeln, wenn es sich mit Gewalt holen würde, was ihm Mystra nicht freiwillig geben wollte, doch hatte er es bisher nicht getan, weil wie er wusste, Mystra Andra deutlich gemacht hatte, das er nicht anders konnte. Doch war es bislang auch nicht nötig gewesen, Mystra hatte scheinbar einen sechsten Sinn entwickelt, wenn es in seinen Lenden dermaßen brannte das er keine Skrupel mehr zeigen würde und löschte so das Feuer auch freiwillig in ihm. Was ihn allerdings anschließend aussehen lies als wäre er unter einen Mähdrescher geraten, denn Mystra war dann noch wilder als er und sein Körper zeigte danach recht deutliche Spuren davon, doch er genoss es. Er wusste genau, er brauchte Mystra mehr als es Andra je tun würde, weil er inzwischen abhängig von ihr war. Denn nur sie war in der Lage sein Feuer zu löschen.
Und die Zeit verging weiter.

Kapitel 19: Die Zeitwanderer



Die beiden Kinder wuchsen heran, soweit war alles bestens. Die Urmutter sah auf die Welt herab, während die beiden anderen Geister weiterhin an der Stadt bauten. Dann begann auch ihre kleine Welteninsel sich zu verändern, es wurde abermals dunkel, und die Urmutter erstarrte......sie wusste was es bedeutete, es war die Zeit gekommen, nun an die Inkarnationen zu denken. Die Sims brauchten etwas das sie sehen und erfassen konnten. Eine Zeit der Veränderung trat ein, wieder mal, doch nun zum positiven. Als die beiden anderen Geister sahen das alles um sie herum wieder dunkel wurde, was sie doch erst gerade in Licht getaucht hatten, rannten sie zur Urmutter um zu fragen was denn los sei. „Das Schachbrett der Welten muss bespielt werden.“ Sie sah die beiden an. „Das werde ich dann gleich mal in Angriff nehmen, sobald ich noch etwas anderes erledigt habe.“ :damit verschwand sie. Die beiden jungen Geister sahen sich an, grinsten und der böse Geist deutete auf das Schachbrett. „Also weißt du, wir sehen doch wie viel Arbeit die Mutter hat, vielleicht sollten wir ihr etwas Arbeit abnehmen, und schon mal mit dem Spiel beginnen, was denkst du?“ Der gute sah zum Schachbrett: „Ich weiß nicht, bisher hatten wir keinen Erfolg, aber ich gebe dir recht, sie hat wirklich viel Arbeit, also wenn es bespielt werden muss, können wir es zumindest mal versuchen.“



Und so versuchten die beiden sich abermals dem Schachbrett zu nähern und siehe da, diesmal gelang es ihnen, so setzten sie sich und begannen zu spielen. Kaum hatten sie sich gesetzt veränderten sich ihre Figuren, natürlich hatte der böse die schwarzen genommen und der gute die weißen, doch es waren keine gewöhnlichen Figuren, und anstatt das das Schachbrett richtige Figuren enthielt entstanden auf einmal einige Figuren die Sims darstellen würden, sobald sie von den beiden benannt worden waren. Der böse sah den guten an, „Was machen wir als erstes? Also ich bin dafür das wir einen Tod erschaffen:“ er rieb sich schon die Hände. Der gute sah ihn an und nickte. „ In Ordnung, der ist neutral und holt alle Sims, egal ob gut oder böse, eine gute Wahl Bruder. Nur wie erschaffen wir ihn?“ Beide sahen auf das Schachbrett doch nichts bewegte sich, die Zeit stand still. „Hm nun, mein Avatar ist sehr wie soll ich sagen, trieb gesteuert, und hat uns gezeigt wie es geht. Wir werden einen Tod zeugen müssen.“ Ying sah seinen Bruder an: „Das mag ja sein, doch schau uns an, wir haben den Körper eines Kindes, also das würde wohl nichts werden, wir brauchen eine andere Lösung.“ Yang nickte :“ Und wie wäre es wenn ich meinen Avatar los schicke? Soll er den Tod für uns zeugen. Er ist eh immer wild darauf.“ Ying nickte:“Weißt du was Bruder das ist gar keine so schlechte Idee. Und ich schicke meinen los, damit er den Herrn der Zeit zeugt, damit haben wir gleich schon mal zwei. Was sagst du? Nur wie ich Andra dazu bewegen kann, es mit einer anderen Frau als mit Mystra zu tun, weiß ich noch nicht.“



Nun hatte Yang wieder eine Idee: “Ich weiss wie, lass in ihm das Begehren so sehr steigen das er ohne nachzudenken die von uns ausgewählte beschläft und schon, schwupp haben wir den Herrn der Zeit.“ Ying sah Yang an und nickte, nun wurde ihm langsam klar warum sie zu zweit waren, denn nur zu zweit war es ihnen möglich all die Dinge zu tun die getan werden mussten, doch schwieg er. „dann hätten wir jemanden der die Zeit regelt und auch der die Toten holt, damit Leben in unsere Stadt kommen kann, aber wir brauchen noch mehr, das Schicksal, es leitet das Leben der Sims, und führt sie ihrem Ziel entgegen.“ Yang nickte: „Und wir brauchen den Krieg, damit er die Welten mit Kriegen überzieht.“ Ying zog die Nase kraus:“ Muss das wirklich sein? Kriege, kann es nicht einfach friedlich zugehen? Eine Mutter der Natur brauchen wir, die die Urgewalten verwaltet, sich darum kümmert das alles wächst, das Leben entstehen kann, und sie könnte mit dem Tod zusammen arbeiten, so das ein Kreislauf entstehen wird, Leben und Tod.“ Yang sah ihn an: „Bruder das ist alles gut und schön, doch ich möchte auch meinen Spaß haben, es kann nicht immer alles friedlich bereinigt werden, auch das haben uns unsere Avatare gezeigt, es wird Streit geben und es wird Kriege geben, also sollten wir dafür sorgen das sie in geordneten Bahnen laufen. Und was deine Mutter der Natur angeht, also das ist in Ordnung, der Kreislauf von Leben und Tod ist schon richtig so. Denn auch unsere beiden Götterkinder sollen ja sterben können. Ich gestehe dir sogar zu das deine Mutter Natur die mächtigste sein wird, denn sie hält alles in der Hand. Sie könnte mit ihren Stürmen, Vulkanausbrüchen und den ganzen Katastrophen, dem Tod zuspielen, sie könnte damit die Kriege beenden und sogar die Zeit verändern. Also gut, aber ich bestehe auf einen Herrn des Krieges, der Gewalt, der Grausamkeit und ich möchte eine Inkarnation des bösen, jemand der Unheil verbreitet, der die Sims zu bösen Taten verführt.“



Ying seufzte: „Also warum muss du das denn schon wieder haben?“ Yang sah Ying an.„Nun, wir haben die Zeit und den Tod, die die Neutralität unserer Mutter verkörpern, und wir hätten das Schicksal und Mutter Natur die das Gute verkörpern werden, also bestehe ich auch auf zwei und will den Krieg und das Böse haben.“ Ying nickte dann seufzend: „Also gut, wir wollen ja gerecht bleiben, also gut du sollst deinen Krieg haben und meinetwegen auch das Böse. Dann sollten wir uns nun umsehen, wen wir als mögliche Mütter unserer Inkarnationen auswählen können. Und wir dürfen nicht vergessen, ihnen zu helfen, den Beischlaf mit unseren Avataren auch zu überleben. Und vielleicht finden wir später mal eine andere Lösung, anstatt so direkt vor zu gehen.“



Nun mit der Zeit würden die beiden lernen sich mit dem Schachbrett auseinander zu setzen und sie würden eine Lösung dafür finden, nicht jedes mal ihre Avatare dazu nutzen zu müssen. Doch das lag noch in der Zukunft. Jetzt aber in ihrer noch Unwissenheit schickten sie ihre Avatare aus um zu tun was getan werden musste. Ying hatte einige Probleme damit, Andra klar zu machen was er von ihm verlangte, vor allem da dieser sich dagegen sträubte, er wollte keine andere Frau außer Mystra.
Yang hatte es da leichter, als er Dorian klar machte was er von ihm wollte und ihm erklärte das die Frauen es überleben würden, machte dieser sich kurzerhand auf den Weg und suchte die Frauen auf, die sein Geist ihm genannt hatte. Die beiden Geister gaben ihren Avataren dafür die Macht sich in den Ehemann der ausgewählten Frauen verwandeln zu können und so ihre Pflicht zu tun. Und sie hatten Erfolg, jedes der Kinder das nun geboren werden würde, würde irgendwann zu einer Inkarnation werden. Die dann beobachtet von den Geistern ihren Platz ein nehmen würden. Und so entstanden die Zeitwanderer die erst noch unwissend ihren Weg gehen würden, bis der Zeitpunkt gekommen wäre ihren Platz am Himmel der Inkarnationen ein zu nehmen.



Alles was die beiden Geister dort am Schachbrett taten, beobachtete die Urmutter, natürlich wusste sie das sie das niemals hätte tun können, denn dafür waren die beiden Jungen ja da. Jetzt arbeiteten Gut und Böse, Hand in Hand zusammen und so sollte es auch sein.
Und so wurden, Väterchen Zeit, Gevatter Tod, Gäia die Mutter Natur, das Schicksal in seinen verschieden Gestalten, Mars der Herr des Krieges und auch das Böse mit seinen mannigfaltigen Gesichtern, zum ersten mal geboren und würden ihre Reise durch die Zeit beginnen. So entstanden die Zeitwanderer und späteren Inkarnationen.
Und so würde jede Welt so nach und nach ihre Inkarnationen bekommen, so wie auch Dorian, Andra und Mystra dafür sorgen würden, das die Welten auch ihre Götter bekommen würden. Die Reise der drei Avatare stand ja noch ganz am Anfang.
Und die Geschichten der Zeitwanderer werden irgendwann auch mal erzählt werden. Aber das zu einer anderen Zeit.

Kapitel 20: Die erste Welt beginnt sich zu drehen.





Es war tiefste Nacht, zumindest sah es so aus. Das Universum war dunkel, es gab keine Lichtquelle, so auch nicht mehr auf der Welt auf der die drei Avatare waren. Die erste die es bemerkte war Mystra und sie wunderte sich. Sanft erklang die Stimme ihrer Schöpferin in ihrem Kopf. „Es ist soweit, nun werden die Inkarnationen langsam diese Welt betreten. Eine neue Zeitrechnung wird nun ihren Anfang finden, und die Welten werden anfangen sich zu drehen. Sobald die Zeit und der Tod geboren wurden, wird eure Welt als erstes beginnen sich zu drehen. Die Zeit wird vergehen, der Tod allgegenwärtig sein und die Seelen der Toten gezählt werden. Der Krieg wird Einzug halten, und die Natur sich ändern sobald diese Inkarnation ihren Platz eingenommen hat.“ Mystra fragte leise: „Die Inkarnationen? Wer sind sie und woher kommen sie?“ „Die Inkarnationen sind die Verkörperungen dessen was eure Welt zu bieten hat. Und sie werden von Dorian und Andra gezeugt werden.“ Mystra verstand noch nicht. „Aber ich dachte wir bekommen nur Götterkinder?“ „Ja wenn du sie bekommst, aber du wirst nicht ihre Mutter sein, sondern es werden sterbliche Siminen sein, und keine Sorge es wird dafür gesorgt werden das sie den Beischlaf von den beiden männlichen Avataren überleben. Sie werden nicht mal wissen das es Dorian oder Andra waren, die Frauen werden glauben es war ihr Mann der sie schwängerte.“ Nun begann Mystra zu begreifen. Sie seuftzte leise. „Armer Andra, ich weiß nicht ob er das mit machen wird.“



Nun auch Andra hörte die Stimme seines Schöpfers, er bekam drei Namen, verteilt auf der ganzen Welt, „ So mein Sohn nun wird es Zeit das du deine Aufgabe übernimmst, ich gebe dir drei Namen, suche die Frauen auf, du hast nun die Macht das Aussehen derer Ehemänner an zu nehmen. Deine Aufgabe ist es sie zu schwängern, mit meinem Samen.“ Andra schüttelte den Kopf, er fragte noch mal nach ob er das richtig verstanden habe, und als er hörte das es so war, weigerte er sich: “Ich will das nicht, das ist Betrug an den Frauen, das ist nicht richtig.“
„Schweig........ es ist nicht an dir zu bestimmen was du zu tun hast, sondern ich gab dir einen Auftrag, du wirst drei Inkarnationen zeugen, Mutter Natur, das Schicksal und die Zeit. Die Frauen sind alle recht schön, wobei eine besonders schön ist, also wird es dir nicht schwer fallen. Es ist Zeit das die ersten Inkarnationen diese Welt betreten. Also tue was ich dir sagte.“ Andra seufzte, nickte dann: “In Ordnung Vater ich werde tun was du verlangst.“



Ebenso erging es Dorian, doch als er hörte was er zu tun hatte, machte er sich nur Sorgen sein Versprechen Mystra gegenüber nicht halten zu können, doch als er hörte das er die Frauen nicht vergewaltigen würde müssen, und das sie seinen Beischlaf auch überleben würden, nickte er nur: „Aber mit Freuden Vater, es wird schön sein mal eine andere Frau im Bett zu haben als Mystra.“ Dann suchte er Andra auf und sie besahen sich gemeinsam die Frauen die sie schwängern sollten, doch als Dorian sah wer die Mutter werden sollte, die die spätere Inkarnation der Natur bekommen sollte, sah er Andra an.“ Können wir nicht tauschen? Die gefällt mir wirklich gut und ich will sie haben.“ Andra schüttelte abermals mit dem Kopf: „Nein du hast deine Namen bekommen ebenso wie ich und sie wurden für etwas bestimmtes ausgewählt und wir können nur eins tun, dafür sorgen das es so geschieht.“ Aber Dorian wäre nicht Dorian wenn er nicht versuchen würde das zu umgehen. Und so als beide ihren Auftrag soweit erfüllt hatten, und alle sechs Frauen geschwängert waren, ging er her und suchte die Frau auf die die Inkarnation der Natur bekommen sollte und hinter ging so den Geist des Guten, in dem er sich die Frau auch noch nahm.



Doch das rief die Urmutter auf den Plan und als er sah das die Frau bei seinem Beischlaf fast starb, flehte er die Urmutter an, das nicht zu zu lassen. „Du weißt was du getan hast? Du hast gegen deinen Auftrag gehandelt und die beiden anderen Geister hintergangen, doch ich will großmütig sein. Allerdings wird es Auswirkungen auf die Inkarnation haben, denn nun wurde sie gezeugt von zwei unterschiedlichen Avataren. Aber so sei es nun.“ Dorian fragte sich zwar wie das gehen sollte, denn wenn die Frau bereits von Andra empfangen hatte, so war es doch unmöglich das er sie nochmals geschwängert haben könnte. Doch die Urmutter rieb sich die Hände, sie hatte schon mit einem Betrug von Dorians Seite gerechnet und hätte sich gewundert wenn er tatsächlich nur getan hätte was man gefordert hatte. Und so mischte sie die dunklen mit den hellen Genen von beiden Geistern. Hier sollte eine besonders starke Inkarnation geboren werden. Und kurze Zeit später waren beide Avatare auch wieder zu Hause. Mystra wusste was sie getan hatten, ebenso wie sie wusste das es nötig war. Sie war froh das sie von der Eifersucht nicht heimgesucht wurde.



Nun würden in den jungen Frauen besondere Kinder heranwachsen. Ohne das sie es wissen würden. Würde man die Kinder untersuchen, würde sich heraus stellen das die Ehemänner die Väter wären, doch in Wirklichkeit waren es die männlichen Geister der Ewigkeit gewesen. Und so nahm alles seinen Lauf, während im Haus der Avatare die beiden Götterkinder weiter heran wuchsen.
Doch als Dorian Mystra im Kinderzimmer stehen sah, fühlte er das die sterblichen Frauen sein Feuer nicht hatten löschen können und so folgte er ihr als sie das Zimmer verließ. Er hielt sie an der Schulter fest: “Du weißt was Andra und ich getan haben?“
Mystra nickte und drehte sich zu ihm um: „Ja ich weiß es und es ist gut so, es war im Dienst der höheren Geister, also war es richtig.“



Dann trat er näher und sie wich zurück. Leicht zog er eine Augenbraue hoch: “Du solltest dich mir jetzt nicht verweigern, denn ich will ehrlich sein, ich bekomme so oder so was ich will. Und was ich will dürfte wohl klar auf der Hand liegen. Die sterblichen Frauen konnten meine Gelüste nicht stillen, du weißt das nur du dazu in der Lage bist, also folge mir lieber in mein Schlafzimmer, wenn du nicht willst das es direkt hier vor dem Kinderzimmer geschieht. Denn ich habe kein Problem damit.“
Mystra knurrte leise:“Gar nichts werde ich, weder dir in dein Schlafzimmer folgen noch deine Gier stillen. Vergiss es, heute nicht.“



Doch Dorian wollte sich nicht abweisen lassen, und so riss er sie an sich und küsste sie wild. Er war ihr körperlich überlegen und so war es ihm ohne Probleme möglich sie langsam in sein Zimmer zu schieben. Und dort würde er sich nehmen, was er brauchte um das Feuer in seinem Inneren zu stillen. Wie die Konsequenz anschließend aussah war ihm in diesem Moment egal, er war nicht mehr fähig auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Doch wurde das ganze auch von der Urmutter beobachtet und sie nickte nur zustimmend dazu, denn es zeigte ihr das er seine Boshaftigkeit nicht gänzlich eingebüßt hatte, nachdem die Geister noch mal in der Ursuppe waren. Sie dachte sich, Mystra wird es schon aushalten. Zudem wollte sie das wachsen der zukünftigen Zeitwanderer beobachten und wie sie sich machen würden.